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Die Kunst über Geld nachzudenken von Andre Kostolany

Zoom Produkt-Bild: Die Kunst über Geld nachzudenken
Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 9,95

4,5 von 5 Punkten 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548369286, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: Neuauflage.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hätte jemals jemand in Deutschland den Titel "Mr. Aktie" verdient, dann André Kostolany, der im vergangenen September im Alter von 93 Jahren starb: Der Finanzberater, Journalist, Schriftsteller und Spekulant kämpfte Zeit seines Lebens für die Geldanlage in Unternehmenspapieren. Kostolany schafft etwas, was ein Heer von deutschen Bankprofis und Analysten nicht zuwege brachte, nämlich das rätselhafte Geschehen auf dem Börsenparkett als charmantes Entertainment erscheinen zu lassen. Der polyglotte Weltbürger versteht es, über Geld und dessen wundersame Vermehrung zu plaudern, zu scherzen und zu informieren.
Zweimal sei er in seinem aufregenden Leben schon pleite gewesen, gesteht er in seiner unerschrockenen Neigung zur Selbstironie: "Hausse ist Champagner, Mercedes und schöne Frauen, Baisse ist U-Bahn, ein Glas Bier und Mama." Der "Partisan des Kapitalismus" war vor allem ein Philosoph des Alltags. Aus diesem Rohstoff formt er seine Börsenweisheiten -- verlässlich wie die Meteorologie. Und sie trafen, wie er behauptete, zu 51 Prozent zu, während 49 Prozent der Tipps daneben lagen. Von den zwei Prozent hat er glänzend gelebt. Grundsätzlich meint Kostolany, dass der Einfluss der Psychologie auf die Börse nicht überschätzt werden kann, glaubt sogar, dass 90 Prozent der Börse aus Psychologie bestehen. Folgerichtig stellt er fest, "dass an der Börse alles möglich ist -- sogar das, was logisch ist", dass aber die Aktien-Kurse der Logik-AG dem Trend eher nicht folgen.
Wenig lässt sich also vorhersagen, Theorien und Dogmen müssen an der Börsenrealität scheitern. Und dies trotz all der Versuche, die Börsengeschäfte zu systematisieren, zu digitalisieren und Computerprogrammen zu überlassen -- die ja auch nur auf der Basis von Indikatoren arbeiten, die von Menschenhand festgelegt und eingegeben wurden. An seinem 93. Geburtstag antwortete der große Kosto auf die Frage, wie er seinen Mitmenschen im Gedächtnis bleiben möchte: "Mit angenehmen Gedanken. Sie sollen mich für einen netten Menschen gehalten haben. Meine Bücher werden mich überleben, und wenn sie den nächsten Generationen nützen können, wäre ich zutiefst erfreut." --Dietrich Thieden
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5 Kundenrezensionen:

Kostolanys Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer sich für Geld und Börse interessiert bei dem sollte
dieser Kostolany Klassiker auf keinen Fall fehlen. Die besten Tips die man an der Börse brauchen kann findet man darin.Ein weiterer Geheimtipp von mir den ich ebenso nur empfehlen kann ist Die strategien der börsenmillionäre von richard goldman
Angenehme Bettlektüre
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wer fundamentales Wissen bzw. Know-How sucht, um seine Depots erfolgreicher zu gestalten wird mit diesem Buch nicht befriedigt. Vielmehr sollte man sich der Sache bewusst sein, dass Kostolany ein Erzähler ist. Und so vermittelt Kostolany in diesem Buch seine jahrelangen Erfahrungen, allerdings auch recht knapp. Es ist seine Geschichte, und sicherlich hilft es einem die eigene Einstellung zur Börse und zum Handel ein wenig zu lockern.
Auf jeden Fall lesenswert, aber man sollte sich nicht zu viel versprechen, da das Buch kein Ratgeber im klassischen Sinn ist.
Die Kunst über Unsinn zu schreiben
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Man muss den Titel schon mehrmals lesen bevor man merkt welchen Humbug er in sich birgt. Dass dies vielen Menschen bei einem so hinreißen reißerischen Titel schwer fällt ist zu verzeihen. Ganz im Sinne des Geldes verführt uns der Titel bereits in die kalte Welt des Geldes, das es immer versteht sich magisch neu aufzuputzen.
Der alte Mann blickt uns erwürdig an.
Wieder eines der Bücher, die uns das Geld als Seelenheil geschickt und amüsant präsentieren will.
Wieder einmal wird - ja wirklich geraduzu kunstvoll - das Glücksspiel auf hohem Niveau fein herausgeputzt.
Herrn Kostolany bleibt nur zu gratulieren, da er für alle, die sich der wahren Kunst nicht öffnen können oder diese ihnen auf ewig verschlossen bleibt - diesen armen Geistern, und sich selbst, ein wenig Trost aufgeschrieben zu haben. Und wer möchte einem alten Menschen diese Freude schon nehmen?
Ich nehme mir jedoch die freche Freiheit heraus, Geld auszugeben, Kunst zu machen und das Leben schätzen und einfach glücklich sein.
Geld zu Geld.
Kunst zu Kunst.
und Schund zu Schund.
großartiges buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
die kunst über geld nachzudenken ist ein großartiges buch des verehrten altmeisters der börse andre kostolany, vor dem die junge generation der banker und broker nur in ehrfurcht und anerkennung das haupt neigt und in stille verharrt. er der alles in so eine absolute leichtigkeit setzt zeigt seine ganz persönliche sicht der börse sowie der ewigen kunst über geld nachzudenken auf. ein großes buch, welches als absolute pflichtlektüre für alle angehenden broker und banker anzuraten ist. denn wissen kann man an den universitäten und hochschulen erlernen, das absolute gefühl für die börse muss man jedoch selbst erleben und sich durch eigene erfahrungen aneignen. wie gut tut einem da doch oft der fast väterliche rat des großen börsenaltmeisters, welcher einen auf seine reise mitnimmt und einem getrost den weg zeigt.
Tolles Buch!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist einfach das beste Buch von Kostolany!!! Ich habe insgesamt 5 Bücher von ihm gelesen und kann sagen, dass "Die Kunst über Geld nachzudenken" (sein letztes Buch) einfach am lehrreichsten ist!!Den zweiten Platz würde ich für das Buch "Kostolanys Börsenpsychologie" vergeben. Ich habe zwar noch 3 weitere Bücher von ihm gelesen, bin aber der Meinung,dass man außer den oben genanten beiden Büchern die anderen Bücher nicht zu lesen braucht, weil sie im Prinzip keine neuen Erkenntnisse enthalten.
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