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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise von Richard David PrechtBroschiert von Goldmann HCPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442311438, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
5 Kundenrezensionen:Mäßig 2 von 5 PunktenEher enttäuschendes Hörbuch. Das Buch hält nicht, was der intelligente Titel verspricht. Hörenswert ist max. CD Nr. 3, auf der man ein paar neue, interessante Gedanken finden konnte. CD 1 und 2 enthalten nichts anderes als "die Geschichte der Philosophie", diese gibt es aber schon in besseren Varianten (z.B. die Reihe "Große Denker"). Unterhaltsamer Rundumschlag 4 von 5 PunktenDas eines der Bücher, die so einmal eine ganze Reise durch die Vergangenheit und Disziplinen macht. Ich bin nur ein Viertelwissender, also ist für mich ein Halbwissen schon eine Steigerung. Nun, es mag argumentativere Bücher geben oder unterhaltsamere. Aber es ist halt einfach, verständlich und locker geschrieben, dass es mir recht viel Spaß machte, es zu lesen. Das Ende wirkt banal. Aber wahrscheinlich genauso banal wie das Leben selbst. Der Titel ist leider das beste 2 von 5 PunktenAngelockt durch den witzigen Titel habe ich mir das Buch spontan gekauft, aber ehrlich gesagt nicht zu Ende gelesen. Wer sich ein bißchen auskennt mit philosophischen und naturwissenschaftlichen Fragen, langweilt sich ab der ersten Seite. Und wer sich weniger auskennt, sollte besser Sofies Welt lesen. Das ist um Längen geistreicher und vor allem unterhaltsamer geschrieben. An diesem Werk dagegen ist der Titel das Witzigste, und der stammt nicht einmal von dem Autor selbst, wie er ehrlicherweise gleich am Anfang zugibt. Alles andere ist weder interessant geschrieben noch originell. Ich weiß jetzt immer noch nicht,wer ich bin, sondern nur, wieviel Geld ich für das Werk ausgegeben habe. Beim Aufräumen habe ich es gleich wieder entsorgt. Den einen Stern gebe ich für den immerhin löblichen Versuch, den anderen dafür, dass wenigstens kein Quatsch drinsteht. Philisophische Reise durch eine interessante Welt voller Fragen! 5 von 5 PunktenDer Titel ist mir schon lange ins Auge gefallen, da ich ihn echt sehr witzig und originell finde. Normalerweise befasse ich mich nicht mit dem Thema Philosophie und nachdem ich "Sofies Welt" von Jostein Gaarder gelesen habe, dachte ich, dass ich nicht unbedingt weitere Bücher darüber lesen würde. Zwar fand ich auch Sofies Welt schön und die Geschichte hat einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, aber es konnte mich nicht ganz für dieses Thema gewinnen. Und was Gaarder wohl anregen, aber nicht vertiefen konnte, hat Precht nun geschafft. Er konnte mich mit "Wer bin ich und wenn ja, wie viele" richtig für die Philosophie begeistern und interessieren. Mit den vielen bekannten Philosophen und ihren "infrage stellen", wurde ich sehr zum Nachdenken angeregt und einiges werde ich wohl nun auch mit anderen Augen betrachten. Deswegen ist dies auch ein wertvolles Buch für mich geworden, eben weil dieses Fragen stellen echt Bedeutung bekommen hat, da ich persönlich (und da werde ich nicht die Einzige sein) vieles als normal und natürlich ansehe, ohne es zu hinterfragen. Außerdem ist dieses Buch fesselnd geschrieben und sehr interessant. Nie erschien es mir langweilig oder gab mir das Gefühl, an dieser Stelle hätte es kürzer sein können. Dabei wird hier keine Geschichte erzählt, sondern hier wird fast nur auf die Philosophie eingegangen. Aber auch andere Bereiche werden mit der Philosophie verbunden, wie Soziologie, Biologie, Psychologie, Theologie und Forschung, wobei der Autor immer verständlich bleibt. Ganz besonders geht er auf das Thema Hirnforschung ein und wirft auch auf diesem Gebiet viele Fragen auf, über die ich nie nachgedacht hätte, obwohl es sehr beeindrucknd auf mich gewirkt hat. Über bekannte Philosophen werden kurze Biografien eingebaut, welche meistens ein neues Kapitel einleitet, wie z.b. von Nietzsche, Descartes, Mach, Wittgenstein, Kandel, Schopenhauer, um nur einige bekannte zu nennen. Dabei hat Precht es geschafft, ein gutes Bild von ihrer Arbeit und ihrem Leben zu schaffen. Der Bekanntheitsgrad dieser Personen, bereicherte dieses Buch und es war informativ und lehrreich. Fragen, Antworten, Denken, Wahrnehmung, Wirklichkeit, Logik, Moral, Sinn, Verstand, Theorien sind z.B. einige Stichworte, mit dem sich dieses Buch befasst. Fragen wie "Woher weiß ich, wer ich bin?", "Was kann ich wissen?", "Kann ich wollen, was ich will?", "Was darf ich hoffen?", "Hat das Leben einen Sinn?" und noch viele weitere werden hier ausführlich behandelt. Der Anhang beinhaltet ein Literaturverzeichnis, welches zugrunde gelgte, zitierte, vertiefende und weiterführende Literatur zu den behandelten Fragen enthält. Dies kann den interessierten Leser behilflich sein, wenn er weitere Bücher über die Philosophie lesen möchte. Das hat Precht sehr übersichtlich und für jedes Kapitel extra gemacht, so dass man sofort weiß, welche Literatur für welches Thema und über welche Philosophen die richtige ist. Außerdem enthält das Buch ein überschaubares, alphabetisch geordnetes Personenregister, wo man nachsehen kann, wo diese Personen vorgekommen sind. Ich kann dieses Buch absolut weiter empfehlen, da ich auf lehrreiche Weise sehr gut unerhalten wurde. Ein toller Precht? 3 von 5 PunktenMit Verspätung wollte auch ich erfahren, was ein junger, gut aussehender Philosoph, Journalist und Romanschreiber Neues aus dem Reich der Hirnforschung zu erzählen hat. Denn immerhin wird im Klappentext angekündigt, der Bestsellerautor sei in den Neurowissenschaften auf dem neusten Stand und nehme seine Leser auf eine kluge, humorvolle und unterhaltsame Entdeckungsreise mit. Die überschwängliche Empfehlung von Elke Heidenreich trug wenig dazu bei, dass ich das Angebot annahm, da wir offenbar selten die gleichen Helden verehren. "Wer bin ich?" Auf die Frage aller Fragen umfassend Antworten zu bekommen, ist Reiz genug, in Prechts Buch zu schmökern. Gelohnt hat sich der Aufwand allerdings nur bedingt. Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Für diese drei Ordnungskategorien hat sich Richard David Precht entschieden, um seine Leser durch die gewaltige Stoffmenge zu führen. Zudem scannte er die Geistesgeschichte nach geeigneten Helfern durch, die dem Reiseleiter zudienen sollen. Aber da beginnt bereits das Problem. Selbst Teilnehmer, die schon vielen der zitierten Autoren zuhörten, werden Mühe haben, vor lauter Stimmengewirr noch klar denken zu können. Dabei wäre doch genau das die Absicht des Autors. Und so wurde ich das Gefühl schon bald nicht mehr los, Herr Precht wolle mir vor allem zeigen, welch toller Hecht er selber ist. Nun sagt Quantität bekanntlich wenig über Qualität aus. Und zur Beweisführung des eigenen Weltbildes sollte man nicht unbedingt Nobelpreisträger in den Zeugenstand rufen, die ihre Auszeichnungen vor einem halben Jahrhundert erhielten. Vor allem nicht, wenn es um ein Wissensgebiet geht, dessen Erforschung relativ jung ist. Philosophen, die meinen, in der Physik ebenso zu Hause zu sein wie in allen anderen Naturwissenschaften, überschätzen sich. Auch wenn ich interdisziplinäres Forschen wichtig finde, stößt mir mentale Rosinenpickerei auf, wenn mit dieser Methode suggeriert wird, die Wahrheit habe irgendetwas mit der Durchschnittsmenge verschiedener Ansichten zu tun. Selbst wenn der neue James Bond nicht mehr auf den klassischen Dry Martini schwört, sind mir einfache Drinks noch immer lieber als effektvoll inszenierte Mixgetränke mit unzähligen Zutaten. Ich glaube auch nicht, dass der Leser dieses Buches am Schluss weiß, was ihm Precht vorgesetzt hat. Gerade weil sich Richard David Precht so stolz auf die Hirnforschung beruft, sollte er wissen, was von seiner wilden Mixtur in den Köpfen hängen bleibt. Nämlich wenig bis nichts. Oder allenfalls der irrtümliche Glaube, man wisse nun Bescheid, wer man sei. Mein Fazit: Ganz ohne Zweifel verfasste der Autor ein Buch, das auf großes Interesse stößt. Aber das heißt noch nicht, er könne die geschürten Erwartungen auch wirklich erfüllen. Mir ist der Stil zu salopp, die Beweisführung zu fahrig und der Autor zu selbstverliebt, um das Buch mit der gleichen Begeisterung weiterzuempfehlen wie Elke Heidenreich und andere Fans von Richard David Precht. Vielleicht fehlen mir aber ganz einfach die richtigen Brillen, um das zu entdecken, was so viele zu überzeugen scheint. Drei Sterne betrachte ich als Verlegenheitsnote. |
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Guinness World Records 2009Gebundene Ausgabe von Bibliographisches Institut, MannheimPreis bei Amazon: EUR 19,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3411140798, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Irgendwie doch immer dasselbe 2 von 5 PunktenLeider bin ich nicht so zufrieden mit diesem Buch. Es sind ja immer die gleichen Rekorde, z.B. konnte letztes Jahr Jemand 34 Bratwürste in 5 Minuten verschlucken und dieses Jahr schaffte Jemand anders 35,5 Bratwürste in derselben Zeit. Na und??? Ok, mein Beispiel war gemein, aber ich kann an diesem Buch nichts finden und weiß nicht, warum ich es immer wieder geschenkt bekomme. Wenn es mehr Abwechslung gäbe, wäre es schon klasse. Traditionell alle zwei Jahre unterm Tannenbaum! 5 von 5 PunktenMein Mann mag Fußball, Spiele, Filme - und seit seiner Kindheit das Guinness Buch der Rekorde. Ich lass mich immer von den Empfehlungen hier bei Amazon ein bisschen leiten und bin dabei immer super gut mit gefahren. Und deshalb bekommt mein Mann in diesem Jahr das überall wärmstens empfohlene Buch Fußball ist nicht das Wichtigste im Leben - es ist das Einzige, den Hit unserer Spielerunde Schmidt Spiele 76024 - Teamwork, den Kinoerfolg Keinohrhasen (weil ich ihn auch noch nicht gesehen habe :-) ) und wie alle zwei Jahre das Guinness-Buch zum Schmökern. Damit hat er mindestens die zwei Wochen Weihnachtsurlaub Spaß und ich ein bisschen Zeit für mich! :-) Bitte ein Guinness! 5 von 5 PunktenDie Guinness Reihe ist irgentwie kitschg aber doch faszinierend. Sie bereitet Stundenlanges lesen und immer wieder faszination. Wie gesagt, kitschig aber voll Gut! |
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Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)Taschenbuch von DTV-BeckPreis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 1,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423050012, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 62. Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Altbackene Aufmachung und ebensolcher Inhalt 1 von 5 PunktenDie Fotos die zur Veranschaulichung der Paddeltechniken sind scheinbar schon über 15 Jahre alt. Paddel und Boote werden vorgestellt, von denen einige seit Jahren nicht mehr hergestellt werden. Kaum ein Outdoor-Sport hat sich in den letzten 15 Jahren so weiterentwickelt wie der Bereich der Tourenkajaks. So wird in diesem Werk noch heute dem Einsteiger das Paddeln anhand von alter Ausrüstung erklärt. Das ist so, wie wenn heute jemand einen Führerschein für das Auto auf einem Fahrschulwagen mit Handkurbelstart und unsynchroniserten Getriebe machen wollte. Nicht mehr zeitgemäß und überholt. Sicherlich sind die Grundtechniken vergleichbar, aber dazu Boote in schreienden Farben wie lila und Fotos von Paddeltrainern in Klamotten wie Dieter Bohlen diese in der Frühzeit von Modern Talking getragen hat, verprellen wohl so manchen naturbegeisterten Kanu-Einsteiger unserer Tage. Da das Kanuwandern zu der Zeit als die Fotos zum Buch entstanden, kaum Image hatte und die Hohe Schule des Kanufahrens im Wildwasser lag, mochten sich die wenigen Kanuwanderer nicht daran stören. Was soll dann noch der Kurswechsel mitten im Buch zum Kanureiseführer, mit Tourvorstellungen? Das versteht kein Leser mehr. Insgesamt wirkt das Buch etwas seltsam da nach einem informativen Einstieg das Ziel des Buches aus den Augen verloren zu gehen scheint. Und weil dann nichts besseres einfällt und Kanuwandern sowieso so einfach ist schwenkt man flugs zum Revierführer und stöpselt noch "mal eben" ein paar Tourvorschläge ohne jeden Zusammenhang, kreuz und quer durch Deutschland als Füllmaterial für die sonst leergebliebenen oder nicht vorhandenen Seiten. Phantasielos, didaktisch schwach, verwirrend und altbacken. Super einfach genial!!! 5 von 5 PunktenDas Buch ist phänomenal. Ich konnte mich mich einfach nicht losreissen. So viel geballtes Wissen über die Kajakfahrt auf nur rund 100 SEITEN!!! Des weiteren begeistert der Autor durch den gekonnten Mix aus Fachbegriffen, die exzellent erläutert werden, und gewöhnlichen, weisen Worten, die von Erfahrung zeugen. Ich als Einsteiger bin überglücklich darüber das ich dieses herausrragende Buch gewählt habe, da es durch die herauszulesende Erfahrung des Kajaksportlers/Autors geprägt wird, wodurch es einem Einsteiger wie mir extrem erleichtert wurde in den atemberaubend gut beschriebenen Kajaksport einzusteigen. Alles in allem ein schlichtweg nahezu perfektes Buch. Einfach empfehlenswert!!! Zu Flach 2 von 5 PunktenEtwas mehr Inhalt über das grundlegende Einsteigerwissen für angehende Kajakfahrer wäre wünschenswert. Mitten im Buch wechselt das Thema und versucht sich als Revierführer für Kanutouren, da ging wohl der Lehrstoff aus. Tipps zu Verkehrs- und Ausweichregeln und dem Verhalten an Schleusen und auf Großgewässern sucht man allerdings vergebens. Das wäre besser gewesen als ein Exkurs zum Tourguide. Solides Halbwissen halbherzig vorgetragen, daher nur eine halbherzige Bewertung. Reines Kajakbuch, keine Kanadier und Faltboote - wildwasserlastig 2 von 5 PunktenDas ist der klassische Fall, der Autor, scheinbar ein großer Wildwasserheld erklärt dem am Tourenpaddeln interessierten, dass nur die Beherrschung der Wildwasser-Kajakkunst das wahre Können ist. Das "bisserl" Wasserwandern können sogar Grobmotoriker. Erstaunlich ist, dass sich mitten im Buch das Thema ändert und auf einmal Paddeltouren für "Kanuwander-Depperl" vorgestellt werden, scheinbar wusste der Autor da nix weiter über Paddelwissen zu berichten. Wie's besser geht? Kanuwandern leicht gemacht. Da gibt's dann noch die Verkehrsregeln und vieles mehr, einfach mal "gucken". Alles was Recht ist 5 von 5 PunktenDie Japaner haben es von uns abgeschrieben, die Österreicher sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen, nunmehr 107 Jahre alt und immer noch hochaktuell und ein konservatives Spiegelbild unserer Gesellschaft. Während in der Erstausgabe noch der Ehemann den Arbeitsvertrag seiner Ehefrau auch ohne deren Zustimmung kündigen konnte, hat das Zeitalter der Suffragetten nebst Einführung des Frauenwahlrechts uvm. so manch antiquierte Gesetzesregelung zu Fall gebracht. Andere, nicht weniger wichtige Dinge, wie die Eigentumsverhältnisse an einem weggeflogenen Bienenschwarm sind allerdings beibehalten worden. Auch in der was weiß ich wievielten Ausgabe ein Meisterwerk, jeglicher Rezension erhaben. |
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Handelsgesetzbuch HGB: Ohne Seehandelsrecht, mit Publizitätsgesetz, Wertpapierhandelsgesetz, Wechselgesetz und Scheckgesetz von Wolfgang HefermehlBroschiert von DTV-BeckPreis bei Amazon: EUR 4,00, Angebote ab EUR 0,86 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423050020, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 47., überarb. Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Alle wichtigen Paragraphen 4 von 5 PunktenHier findet sich wirklich alles, was in der täglichen betrieblichen Rechtspraxis an wichtigen Gesetzestexten benötigt wird. Es ersetzt einen Großteil der oftmals mit viel unnützen Gesetzen überladenen Gesetzesbänden. bedingt sinnvolle anschaffung für jurastudenten 3 von 5 Punktenbevor man sich als Student für die großen Scheine in Handelsrecht und Gesellschaftsrecht HGB und GmbHG&AktienG als Einzelsammlung kauft sollte man erwägen sich doch mal langsam den Schönfelder anzuschaffen. es mag sein, dass die Folgekosten höher sind, aber in der Klausur ist es deutlich angenehmer mit einem band zu arbeiten als mehrere Einzelbände mitschleppen zu müssen. zudem entfällt das Problem was man macht, wenn man mal was vergessen hat. auch für nicht Jurastudenten bleibt zu überlegen ob der Schönfelder nicht sinnvoller ist, schließlich genügt HGB als Gesetzestext des öfteren nicht alleine und kommt oftmals mit dem BGB im Doppelpack oder ggf. als Trio mit den GmbHG&AktienG. Daran kommt der Kaufmann nicht vorbei ! 5 von 5 PunktenEin sehr preiswertes und handliches Nachschlagwerk, vor allem für Studenten. In kaufmännischen Berufen ist das HGB natürlich Pflichtlektüre und diese kommentarlose Ausgabe (!) gibt einen exzellenten Überblick über die aktuelle Gestzeslage. Diese Neuauflage beinhaltet vor allem das Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetz, VorstOG), sowie die Änderungen im WpHG durch das Gesetz zur Neuordnung des Pfandbriefrechts. HandeIsG mit EinführungsG, ScheckG mit EinführungsG, WechselG mit EinführungsG und WertpapierhandelsG. Sehr interessant ist das WertpapierhandelsG, das auch Menschen mit weniger kaufmännischem Hintergrund interessieren wird! Kurzum: ein Taschenbuch, das in Deutschland eigentlich einen Pflichtplatz in der Bücherecke haben sollte! Wer interessiert sich ernsthaft für diese Rezension ??? 5 von 5 PunktenIch bin doch sehr überrascht, dass z. B. für das "BGB" oder hier für das "HGB" Rezensionen auftauchen, sogar anscheinend ernstgemeinte. Ich respektiere diejenigen, die sich beruflich oder im Studium mit der Materie auseinander setzen, auch ich benötige häufiger Gesetzestexte aus dem einen oder anderen Bereich. Rezensionen über Fach-, Sach-, Lesebücher o. k., aber über Gesetzestexte ?? Über ein Vorwort oder Erläuterungen lässt sich unter Umständen reden. Dann müsste der Gesetzgeber auch rezensierbar sein, aber das geht indirekt wohl nur bei der (Bundes)tagswahl, wenn man mit Inhalten wie z. B. Gesetzen nicht einverstanden ist. Also ernsthaft, solche Rezensionen gehören hier eigentlich nicht hin. Warum 5 Sterne ? Weil das HGB ebenso wie das BGB solide deutsche Erungenschaften darstellen, die wohl aber auch in einiger Zeit europäischem Gesamtrecht untergeordnet werden, sehr schade ! "Must-have"... 5 von 5 Punkten...für Menschen in kaufmännischer Ausbildung! Es ist ein Gesetzesbuch, von daher bleibt nur Spielraum in Sachen Gestaltung und Preis: Beides ist klasse!!! Es hat ein sehr handliches Format und lässt sich somit problemlos zur Berufschule mitnehmen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist klasse!!! |
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Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie von Barack ObamaGebundene Ausgabe von Hanser BelletristikPreis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 18,55 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3446230211, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionBis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." --Henrik Flor, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Sehr persönlich und aufschlussreich 5 von 5 PunktenDer Stil des zum ersten Mal vor ca. 14 Jahren erschienenen Buchs ist für einen Politiker sehr persönlich gehalten, der Inhalt insgesamt sehr aufschlussreich. "Ein amerikanischer Traum" beschreibt im Wesentlichen drei Lebensstationen: Barack Obamas Kindheit in Hawaii und Indonesien, dann den Beginn seiner politischen Arbeit in Chicago und schließlich die Suche nach seiner Familie und seinen Wurzeln väterlicherseits in Afrika. Wer sich ein genaueres Bild des neuen amerikanischen Präsidenten machen möchte, der sollte das Buch unbedingt lesen. Seine ganze Lebensgeschichte macht deutlich, dass dies tatsächlich mal wieder ein "amerikanischer Traum" ist, denn im Grunde könnte er als ein Amerikaner mit Migrationshintergrund bezeichnet werden: Geboren wird er auf Hawaii - weitab vom amerikanischen Festland - als Sohn einer weißen Studentin aus Kansas und eines schwarzen Studenten aus Kenia. Schon zwei Jahre nach seiner Geburt trennen sich die Eltern wieder. Die Mutter heiratet bald wieder, diesmal einen indonesischen Studenten, dem sie - zusammen mit Barack - bald in dessen Heimat (noch weiter vom amerikanischen Festland entfernt) folgt. Erst mit 10 kehrt Barack Obama nach Hawaii zurück, wo er zunächst von den Eltern seiner Mutter aufgezogen wird. Dies zeigt zweierlei: Erstens unterscheidet sich Obama mit seiner Lebensgeschichte ganz erheblich von den meisten Afroamerikanern, und zweitens erwarb er schon frühzeitig weit über die USA hinausgehende Erfahrungen, zu denen beide Familienstränge (väterlicherseits und mütterlicherseits) beigetragen haben. Diese frühen Erfahrungen, gepaart mit einer genauen Beobachtungsgabe, mit Intelligenz und Empathie und den Grundlagen, die er bei seiner politischen Arbeit in Chicago erworben hat, haben ihn wohl zu der Person gemacht, die nun auf eindrucksvolle Weise die US-Präsidentschaftswahl gewinnen konnte. Erfolg ist eine Frage des richtigen Timings... 5 von 5 Punktenund hat natürlich genau so viel mit der geeigneten Zeitqualität zu tun. Obama als richtiger Mann für den Job, den er ab Januar einnehmen wird, kann schwierige Beziehungen heilen und die Welt durch seinen Beitrag zu einem besseren Ort machen. Nachzulesen in "Das Spiegel-Phänomen - schwierige Beziehungen heilen mit kosmischen Geheimlehren". Die Reife, die Obama heute besitzt befähigt ihn zum höchsten politischen Amt in den USA. Wunderbar! Er bewegt Kopf und Herz - auch als Schriftsteller 5 von 5 PunktenEr kann es, denn er kennt die Menschen. Dieses Buch, vor vierzehn Jahren zuerst erschienen, ist nicht der markige Auftritt eines politisch aufstrebenden Jungstars in Sachen Eigenwerbung, sondern das Zeugnis einer mit erstaunlicher Beobachtungsgabe, zwischenmenschlicher Sensibilität und Empathie gewonnenen frühen Lebensweisheit, die sich politisch zu wirken berufen sieht. Dass diese Berufung von der Organisation sozialer Projekte in einem wegen hoffnungsloser Zustände schon fast aufgegebenen Elendsviertel Chicagos nun zur Präsidentschaft über jene Nation geführt hat, die aus Tradition und Größe immer noch die wichtigste neuzeitliche Demokratie überhaupt darstellt, ist das Glück dieser Tage. Was die Welt von Barack Obama erhoffen darf, liegt wesentlich in seiner Herkunft und Lebensgeschichte begründet, deren prägenden Teil er in diesem Buch äußerst eindrucksvoll, farbig und reflektiert behandelt. Wer sich auf Hawaii, in Jakarta, in Kenia, in Chicago und in den USA von der Ost- bis zur Westküste insgesamt zu Hause fühlen darf in der Weise, wie es Obama hier miterleben lässt, der mag das Land, das nicht nur seinen Traum erfüllt, obenan stellen; er wird ihm aber durch seine Berufung und Amtsführung auch in der nichtamerikanischen Welt einen auf wechselseitige Anerkennung und Wertschätzung gegründeten Platz zurückzugeben vermögen. Selbstverständlich sind Hautfarbe und Rassenproblem ein Dreh- und Angelpunkt dieser frühen Selbstvergewisserung. Die sehr persönliche Weise, in der Obama einerseits darin steht, nicht davon lässt und doch als Versöhner darüber hinausgelangt, ist der Schlüssel zu seinem Werdegang als Mensch und Politiker. Nicht nur als Redner, auch als Schriftsteller, der sein Heranwachsen an wechselnden Schauplätzen ebenso fesselnd wie umsichtig schildert, rührt er ans Herz. Das auch stilistisch schätzenswerte Frühwerk kann bereits jetzt Anspruch anmelden, einmal zu den wichtigsten autobiographischen Schriften unserer Zeit gezählt zu werden: Hier hat nicht nur ein amerikanischer oder afrikanischer Traum Gestalt angenommen, sondern ein Menschheitstraum. Sehr beeindruckend 5 von 5 Punkten"Ein amerikanischer Traum" ist ein großartiges und sehr beeindruckendes Werk, voller Ehrlichkeit, Offenheit und Sensibilität. Es ist also in jeder Hinsicht ungewöhnlich, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Autor ein Politiker ist! Das Buch ist in drei große Bereiche gegliedert. Der erste Teil befasst sich mit Obamas Kindheit auf Hawaii und in Indonesien, im zweiten Teil erfährt man viel über die Anfänge seiner politschen Arbeit in Chicago, wo Obama zusammen mit benachteiligten Schwarzen gegen zahlreiche Mißstände kämpft. Der dritte Teil handelt von Obamas Reise nach Afrika, wo er nach seinen Wurzeln und seiner Identität sucht und Mitglieder seiner Familie kennen lernt. Der Stil ist sehr persönlich, man lernt Obama in erster Linie als Mensch und Privatperson und erst in zweiter Linie als Politiker kennen. Man erfährt, was ihn ausmacht, wie er zu dem Mann geworden ist, der heute ist. Und als Draufgabe kommt auf keiner Seite Langeweile auf. Es gibt nichts, was ich an diesem Werk kritisieren könnte, deshalb: 5 Sterne! Der Familienmensch Barack Obama 5 von 5 PunktenWer den Politiker Obama kennenlernen will, sollte ein anderes Buch kaufen. In diesem Buch begegnet einem in erster Linie der Mensch Barack Obama und seine zahlreiche Familie in den USA und Kenia. Die Sprache und die Bilder die Obama für sein intensives Erleben findet, sind gelungen und schön und bergen auch eine Spannung, die das Buch und die über 400 Seiten, ohne Langeweile aufkommen zu lassen, tragen. Die Themen die ihn, nach meinem Empfinden vor allem bewegen, sind Chancengleichheit und Hoffnung unabhängig von Herkunft und Rasse. Beim derzeitigen Zustand der USA wird er da reichlich zu tun haben. Wünschen wir ihm, falls er die Chance bekommt, gutes Gelingen. |
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Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit von Michael WinterhoffGebundene Ausgabe von Gütersloher VerlagshausPreis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3579069802, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 7., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionWie kommt es, dass Kinder auch der Nach-Achtundsechziger-Generation von Eltern auf der Nase herumtanzen? Dass bereits Vierjährige mit ihren Erziehern machen (und machen können), was sie wollen? Dass in unserer Gesellschaft die Respektlosigkeit der Jugend gegenüber dem Alter regiert und so viele Schulabgänger (deshalb?) nicht im Mindesten gerüstet sind fürs Leben? Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit aus der Feder des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen. In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche Gründe dafür sprechen, dass Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, warum die Psyche eine so große Rolle spielt, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de Amazon.de-HörbuchrezensionDas hört sich nicht gut an: Kinder tanzen ihren Eltern auf der Nase herum. Vierjährige machen mit ihren Erziehern, was sie wollen (und dürfen das auch). Und die respektlose Jugend ist nach dem Schulabschluss nicht im Mindesten gerüstet fürs Leben. Das Hörbuch Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit des 50-jährigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff wagt diese Gesellschaftsanalyse. Und es legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen. Das hört sich, wie gesagt, nicht gut an. Und trotzdem ist es gut, davon zu hören. In neun Kapiteln erörtert Winterhoffs Lesung, warum Mütter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gängige Vorurteile unserer nicht zuletzt auch akustischen Pop-Kultur („We don’t need no education“? -- „Kinder an die Macht“??), illustriert, was Grundschulen und Kindergärten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die „Beziehungsfähigkeit wieder herzustellen“. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen Mängel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Das kann sich hören lassen. Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden Nacherzählungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und: Er ist auch noch kurzweilig gelesen. Alles in allem also: gut zu hören. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 4 CD, Laufzeit ca. 320 min 5 Kundenrezensionen:Klarheit über Kinder in unserer Gesellschaft 5 von 5 PunktenViele, die mit Kindern befasst sind, haben heute das Gefühl, dass irgendetwas Grundsätzliches den Umgang mit den Kindern und den Erfolg der Erziehung erheblich erschwert. Einige mögen auch schon eine grobe Ahnung haben, was die Ursachen sind, Winterhoff bringt Klarheit. An einigen Stellen führt Winterhoff eine Psychologen-eigene Sprechweise ein, z. B. "Nervenzelle Mensch" für die Fähigkeit eines Kindes, ein Gegenüber als eigenständigen Menschen wahrzunehmen. Vielleicht wird sich von diesen Ausdrücken das eine oder andere durchsetzen, wenn Winterhoff mit weiteren Büchern Maßstäbe setzt, wie einst Rudolf Dreikurs ("Kinder fordern uns heraus", Klett Cotta Verlag). Gestärkt mit der im Buch vermittelten Denkweise dürften die Eltern ihren Kindern mit mehr Selbstvertrauen entgegen treten. Ich freue mich schon auf das nächste Buch dieses Autors, wenn er seine Erkenntnisse zu konkreten Erziehungskonzepten weiter entwickelt. Der Mann hat Recht 5 von 5 PunktenDie kontroversen Reaktionen auf das Buch, der Verriß von manchen Leuten, zeigen deutlich, daß der Autor genau den wunden Punkt erwischt hat! Genau die, die die Misere erzeugen, die regen sich am meisten auf. Als Mensch, der mit den Produkten dieser Erziehung jeden Tag Umgang hat, ist es sehr frustrierend zu erleben, was manche Leute der Umwelt antun, in dem sie denken, daß die Welt durch die Anwesenheit ihrer Kinder gesegnet ist... Nochmal: der Mann hat Recht! Und außerdem, wie will man Menschen Verbesserungen vorschlagen, die eh schon alles richtig machen? ;-)) Sinnvolle Lektüre für pädagogisch Interessierte 5 von 5 PunktenNach den wenigen negativen Rezensionen zu diesem Buch, hier auf Amazon, habe ich mir das Buch zunächst in der Bibliothek ausgeliehen, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Und - ich war erstaunt - schon nach den ersten Seiten konnte ich nicht aufhören darin zu lesen. Wer zu diesem Buch Rezensionen mit dem Titel "Schwachsinn" oder ähnliches verfasst, hat hierzu kein professionelles pädagogisches Verhältniss. Winterhoff zeigt eine Entwicklung auf, welche jedem reflektierenden pädagogisch tätigen Menschen nicht entgangen sein wird. Das er eine Pädagogik, zurück zum Rohrstock - wie in einer Rezension formuliert - fordert, ist ganz klar falsch. Ohne Weiteres vorweg zu nehmen: Dieses Buch ist absolut lesenswert und Menschen die sich im pädagogischen Rahmen und speziell im Rahmen der Erziehungshilfe engagieren, werden einige ihrer alltäglichen Begegnungen in diesen Ausführungen von Winterhoff wiederfinden. Ein Rufer in der Wüste? 5 von 5 PunktenGanz sicher nicht! Denn die Oasen in der Erziehungs- und Pädagogikwüste werden immer zahlreicher. Was heißt das? Dies bedeutet konkret, dass den nachdenklichen Zeitgenossen, insbesondere jenen, die mit Erziehung und Bildung beschäftigt sind, eines immer klarer ins Bewußtsein tritt: eine völlig befreite, notwendige Begrenzungen des Individuums stillschweigend ignorierende Erziehungsarbeit in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen treibt uns nicht nur in die Erziehungskatastrophe, sondern macht uns letztlich auch zukunftsunfähig. Eine Gesellschaft, so Winterhoff, die sich nicht mehr mit der Sinnfrage auseinandersetzt oder diese für überflüssig hält, kann auch den nachwachsenden Generationen kein unerlässliches Orientierungswissen mehr vermitteln. Sie projiziert allenfalls noch den Wunsch nach Sinnhaftigkeit und Erfüllung in die eigenen Kinder, welche dadurch allerdings nicht mehr als psychisch noch zu entwickelnde Wesen, sondern als "fertige" Menschen angesehen werden, die Erwachsenen gleichberechtigt, d.h. auf Augenhöhe, gegenübertreten können. Nach Winterhoff ein fataler Fehlschluss. Winterhoff zählt zu denjenigen, die in den letzten Jahren essentielle Winke mit dem Zaunpfahl in die Bildungs- und Erziehungslandschaft werfen. Als Arzt und Kinderpsychologe weiß er, dass Kinder ihre Persönlichkeit erst noch entwickeln müssen, indem sie ihr Verhalten von der sogenannten Erwachsenenwelt immer wieder bespiegelt bekommen in der wichtigen Zielsetzung sie in den Sozialisierungsinstanzen der Gesellschaft zu lebenstauglichen und gemeinschaftsfähigen Individuen zu erziehen. Fazit: Lesen Sie dieses Buch! Bücher wie diese können vielleicht einen Beitrag dazu leisten, das Ruder noch einmal herumzureißen. Wo bleibt hier der Respekt vor unseren Kindern? 1 von 5 PunktenDer dänische Familientherapeut Jesper Juul sagte einmal: "Kinder sind nicht gleichberechtigt, auch nicht gleich, aber gleichwürdig." Das heißt, man muss ihnen mit genauso viel Respekt gegenübertreten wie einem Erwachsenen. Und dieser Respekt beginnt bei der Sprache. Den Begriff "Tyrann" finde ich hier völlig abwertend und unpassend. Laut Duden bedeutet er doch "Gewaltherrscher". Soll das die richtige Bezeichnung für ein weinendes Kleinkind sein? Alle Eltern, die sich trotz dieses Buches von ihrem Bauchgefühl leiten lassen, haben meine vollste Unterstützung! Gewiss mag dieser Weg manchmal anstrengender sein! Aber ist es nicht genauso anstrengend, seine Verbote gegen ein weinendes, jammerndes Kind durchzusetzen; mit dem Ergebnis, dass es irgendwann kein Vertrauen mehr zu seinen Eltern hat? DANN ist dieses Kind ganz sicher ein Fall für die Praxis eines Psychologen. |
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ArbeitsgesetzeTaschenbuch von DTV-BeckPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 0,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423050063, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 73. Auflage |
5 Kundenrezensionen:supergünstig und supergut 5 von 5 PunktenDie wichtigsten Arbeitsgesetze, unentbehrlich für jeden, der sich im Arbeitsrecht sachgemäß informieren will, endlich wieder aktuell mit der 60. Auflage. gut aber nicht mehr ganz aktuell 3 von 5 PunktenDieses Buch ist gut und gehört in jeden Haushalt. Ich würde jedoch jedem empfehlen, der dieses Buch nicht unbedingt sofort braucht, mit dem Kaufen zu warten, bis die 60. Auflage herauskommt. Wie ich von meinem Professor in der Uni erfuhr, ist z. B. das ganze Schwerbehindertengesetz durch das Sozialgesetzbuch IX ersetzt worden. Also lieber auf die nächste Auflage warten. Ansonsten empfehlenswert sowohl für das Studium (unersetzbar!) als auch für Privat. Guter Überblick über die aktuelle Rechtslage im Arbeitsrecht 5 von 5 PunktenDieses Buch gibt einen guten Überblick über die aktuelle Rechtslage im Arbeitsrecht. Als Ergänzung ist allerdings die Beck'sche BGB-Sammlung zu empfehlen, da im vorliegenden Buch nur Auszüge aus dem BGB abgedruckt sind. informativ 5 von 5 Punktenauch oder gerade als arbeitnehmer sollte und muss man seine rechte kennen. mutterschutz,kündigungschutz,lohnfortzahlung.so wird sie ihr arbeitgeber nie wieder über den tisch ziehen!! also bevor sie ihren anwalt einschalten, erstmal selbst informieren und gegebenfalls den chef am nächsten morgen mit einem freundlichen lächeln begrüßen oder gleich um 8 zum Arbeitsamt zwecks neuem Job! Ausgezeichnete Hilfe im Personalwesen 5 von 5 PunktenFantastisches Nachschlagewerk welches in keinem Personalbüro fehlen sollte. Sehr gute Hilfe in der Aus- und Weiterbildung im Personalwesen. Für mich seit ca. 10 Jahren das Handbuch, daß immer griffbereit auf meinem Schreibtisch liegt |
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Babyjahre: Die frühkindliche Entwicklung aus biologischer Sicht von Remo H. LargoTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492233198, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 17., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Bestimmt interessant... 3 von 5 Punktenaber mir leider zu trocken. Ich habe mich noch nicht weiter aufraffen können, mich näher damit zu beschäftigen, weil es sehr trocken geschrieben ist. Aber wenn sich wer wirklich dafür interessiert und damit auseinandersetzen will, dürfte das Buch dafür geeignet sein. Uneingeschränkt empfehlenswert!!! 5 von 5 PunktenKaum war unser Sohn auf der Welt, hatten wir als Ersteltern so viele Fragen. Nur gut, dass wir da "Babyjahre" schon hatten. Wir hatten es vor der Geburt geschenkt bekommen und nur mal kurz rein geschaut. Doch das hat sich nach der Geburt geändert. Für uns beide war und ist dieses Buch ein sehr, sehr hilfreicher Ratgeber und zugleich Nachschlagewerk. Der Papa ist zwar kein Ratgeber-Freund und hat sie auch bislang verschmäht. Doch dieses Buch nicht. Auch er liest es intensiv. Was daran liegen dürfte, dass es so viel interessantes und wissenwartes enthält, das auch mit Fakten belegt wird. Doch es erzählt ganz gewiss nicht langatmig. Weiteres großer Vorteil: Das Buch sagt einem dabei nicht, wie man es nun machen muss. Es zeigt einfach wie sich Kinder entwickeln, sagt, dass alles verschieden, aber alles normal ist, aber mischt sich nicht in Erziehungsfragen ein. Dank des guten Aufbaus findet man sofort was man sucht und erfährt auch noch viel mehr. Für uns ist es inzwischen das klassische Geburtsgeschenk und wir kriegen immer nur eine sehr begeistertes und dankbares Feedback. Sehr gutes Buch 5 von 5 PunktenWir haben dieses Buch geschenkt bekommen und dachten, ohje noch ein Babybuch. Ich wollte es erst nicht lesen, habe es dann doch mal aufgeschlagen und konnte es nicht mehr weglegen weil es wirklich sehr genau alle Phasen beschreibt. Alle anderen Bücher sind dagegen sehr einfach gestrickt. Ich kann es nur empfehlen. Das beste Baby-Buch! 5 von 5 Punkten"Babyjahre" ist ein fantastisches Buch! Es hebt sich angenehm aus der Masse anderer Baby-Ratgeber heraus. Der Autor vertritt hier nicht irgendeine "Methode"; sondern er informiert sachlich und fundiert über die Entwicklung eines Babys. So weckt er beim Leser ein tiefes Verständnis für das, was ein Baby kann und was es von seinen Eltern braucht. Dabei steht er wohltuend über den ganzen Modetrends und Ideologien, die oft durch andere Ratgeber wabern. Der Autor schafft den bewundernswerten Spagat zwischen Wissenschaft und Menschlichkeit, und das ganz unaufgeregt. Mir hat das Buch wirklich die Augen für mein Kind geöffnet und viel Selbstvertrauen gegeben. Großartiger Ratgeber 5 von 5 PunktenIch kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Er ist ein toller Ratgeber, der einen die ersten 24 Monate ständig begleitet. Gerade für Ersteltern ist es wichtig zu wissen, dass die Entwicklung bei Kindern unterschiedlich schnell verlaufen kann. Ich lese in dem Buch gerne nach und finde es einen wertvollen Ratgeber. |
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Tabellenbuch Metall (mit Formelsammlung) von Ulrich FischerBroschiert von Europa-LehrmittelPreis bei Amazon: EUR 23,80, Angebote ab EUR 15,34 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3808517247, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 44., Auflage. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Sammlung ist grundlegend neu bearbeitet, übersichtlich, handlich und griffig im Sinne des Wortes. Denn die vertiefte Leiste am Papierblock des Buches führt sofort zum gewünschten Buchstaben. Zu M wie technische Mathematik, W für Werkstofftechnik oder A für Automatisierungs- und Informationstechnik. Hinzu kommen technische Physik, Kommunikation, Maschinenelemente und Fertigungstechnik. In diesen sieben Hauptkapiteln geben Tabellen die wichtigsten Regeln, Bauarten, Abmessungen und Richtwerte wieder. Alle Normen und Regelwerke tauchen abschließend noch einmal im Verzeichnis auf. Das Tabellenbuch ist für die Ausbildung konzipiert, hilft aber ebenso bei der Weiterbildung und in den Berufen des Maschinenbaus und der Fertigungstechnik. Auch Studenten des Maschinenbaus werden es sicher zum Nachschlagen gerne nutzen. Hervorzuheben sind eine gelungene, übersichtliche Typografie sowie Zeichnungen, Tabellen und Grafiken, die den Text sehr gut ergänzen. Das sehr Leser freundlich sortierte Sachwortverzeichnis enthält auf 19 Seiten die wichtigsten Begriffe in Deutsch/Englisch. Erhältlich ist auch eine Version inklusive Formelsammlung. -- Hans Jürgensen, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:nicht nur für Prüfungen interessant 5 von 5 PunktenHätte ich diese Formelsammlung bei meinen Prüfungen schon gehabt, wäre alles viel einfacher gewesen. Das ist 20 Jahre her ;) Das Werk ist außerordentlich übersichtlich und gut strukturiert. Über gute Suchhilfen gelangt man schnell an den Teil des Buches, der einem weiterhilft. Kein langes Gesuche nach der richtigen Formel oder der notwendigen Tabelle. Der Umfang genügt vollauf für die meisten praktischen Anwendungen und sicher auch für alle Prüfungen. Absolute Spezialfälle kann man woanders finden. Dazu ist dieses Buch auch nicht gedacht und hätte es wahrscheinlich unübersichtlich gemacht. FaziT: kein Fehlkauf - sehr 'schnelles' Nachschlagewerk - für Praxis und Prüfung gleichermaßen geeignet Kaufen! Sage ich! Kaufen! 5 von 5 PunktenMit diesem Tabellenbuch ist man sicherlich sehr gut beraten! Es mag Tabellenbücher die in der einigen Bereichen besser sind, aber in der Summe ist dieses Buch unschlagbar! Formel eins fuer Metaller 4 von 5 PunktenEnorm hilfreiche Zusammenstellung, die einen gut durch die Prüfungen bringt. Der einzige Nachteil: Das Buch ist nicht klein genug für den Jackenärmel, man muss also pauken. Wird einem aber leicht gemacht, denn alle wichtigen Regeln und Richtwerte sind übersichtlich aufgeführt und schnell zu finden. Wer Tabellen und Regeln mag, wird auch in einem anderen Buch bestens bedient: Marcel Dreykopfs Fußball Das Allerletzte bietet eine Zusammenstellung der groessten Unglaublichkeiten aus der Welt des Ballsports. Sollte man lesen, um sich im Pruefungsstress was zum Lachen zu goennen. Ist urkomisch und voller Anekdoten zum Weitererzaehlen. Aber weg vom Ball und zurueck zum Metall. Wenn es um den Beruf geht, ist Ulrich Fischers Fachbuch absolut erste Wahl. Sehr gut! 5 von 5 PunktenDieses Buch hat mir in der Prüfung zum Mechatroniker sehr geholfen. Darin steht alles was man als Mechatroniker für Fragen rund um Werkstoffe braucht. Urteil: Sehr brauchbar! Die "Biebel" aller Berufsfelder die mit Metall zu tun haben! Aber: Man muß sich unbedingt mit diesem Buch vertraut machen, bevor man darin etwas schnell unter Zeitdruck in einer Prüfung finden kann! Austausch 4 von 5 PunktenHatte vorher die 39. Auflage habe mir nun die 42. geholt, weil meine Klassenkameraden die besser finden und ich muß sagen auf den ersten Vergleich sind es fast 60 Seiten mehr. Was auch dadurch kommt das die Suchwörter sofort mit ihrer englischen Übersetzung daneben stehen. Da ich gerade meinen Techniker mache wird mir das sehr Helfen. |
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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache. Die Zwiebelfisch-Kolumnen Folge 1-3 in einem Band von Bastian SickTaschenbuch von Kiepenheuer & Witsch VerlagPreis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 6,41 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3440699358, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Das lustigste Deutschbuch für Profis 5 von 5 PunktenOb gewollt oder nicht, über Rechtschreibung und Stil schließen Leser auf den Bildungsgrad des Autors zurück - und stellen womöglich dessen ganze Idee infrage. Eine saubere Sprache ist wie eine schöne Verpackung, und wie jeder aus der Werbung weiß, ist diese oft wirksamer als der Inhalt. Nun ist niemand frei von Fehlern, auch Bastian Sick nimmt sich da nicht aus, doch wenn heute selbst Abiturienten und höhere Manager nach vielen Jahren des Studiums schreiben wie die Hauptschüler, fragt man sich schon, wo denn die Untergrenze des Niveaus sein soll. Wer weiß, wie viele grandiose Ideen es nicht weit geschafft haben, weil sie einfach schlecht formuliert waren. Bastian Sick arbeitet als Sprachpfleger beim "Spiegel" an der Obergrenze der deutschen Sprache, und sein Buch kann in einigen Kapiteln als Haarspalterei anmuten. Ich selbst habe aus Furcht davor das Lesen seiner Bücher lange vor mir hergeschoben, aber nun hat es mich eingeholt. Gleich alle 3 Bände auf einmal brachte mir jemand nach Barcelona mit. Zunächst einmal habe ich viel gelacht, weil Sick einen ungeheuren Sprachwitz hat und die trockene Grammatik in witzige Geschichten packt. Besonders der erste Band ist ein erstklassiges Leseerlebnis. Da machen sich Schneewittchen und die sieben Zwerge über "als" und "wie" Gedanken oder Fräulein Rottenmeier erklärt der Heidi den Unterschied zwischen "herein" und "hinein". Auch Vater und Sohn im Sprachzoo sind süß, wo sie den kleinen traurigen Konjunktiv im Käfig betrachten. Es gilt also zunächst mal: Wer gutes Deutsch lernen muss, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, der wird mit Bastian Sick 100 Mal mehr Spaß haben als mit den Standardwerken Duden und Wahrig. Ich habe alle drei Bände gern gelesen, vielleicht deshalb, weil mich als Rezensent ständig mit der Thematik beschäftige (Sick lästert zwar in Band 3 über die Amazon-Rezensenten, aber ich bin da mal großzügig. Die bezahlten Kritiker der Systemmedien ärgern sich halt schwarz über die unabhängige und erfolgreiche Konkurrenz aus dem Netz). Der erste Band ist sicher am lustigsten, der zweite eine Reaktion auf Leserbriefe, und der dritte ähnelt in der Aufmachung wieder Band 1, wobei er in einigen Kapiteln Themen wiederholt. Ich fand alles lesenswert. Es wird nicht jeder jeden von Sicks Vorschlägen übernehmen wollen, und man muss auch nicht. Sick gibt Anhaltspunkte. Im Prinzip hält sich Sick an den Duden oder leitet Vorschläge mit Logik ab, aber er gibt nicht überall Quellen an. Oft beschreibt er auch nur einen Zustand ohne zu werten, zeigt aber die Widersprüche auf. Ich konnte seiner Logik durchweg folgen, auch wenn ich etwa feine Abgrenzungen wie "scheinbar" gegenüber "anscheinend" sicher auch in Zukunft nicht konsequent anwenden werde. Aber die Abgrenzung "bergen" zu "retten" beispielsweise fand ich schon aufschlussreich und auch wichtig, wenn da bei der einen Option das Opfer schon tot ist und bei dem anderen noch lebt. Unsere Sprache ist voller solcher Details. Mit Sicks beiden größten Kritikpunkten stimme ich ebenfalls überein. Der eine ist die inflationäre Verwendung von Anglizismen, die bis zur Unverständlichkeit von Aussagen führt, und der andere ist die Reform der Reform der Rechtsschreibreform, die insbesondere beim Getrenntschreiben das totale Chaos verursacht hat. Das tat den Verantwortlichen erst leid, dann Leid, und jetzt wieder leid, was will man davon halten? Gewünscht hätte ich mir hier in der Gesamtausgabe eine übersichtlichere Struktur der Kapitel nach Zusammengehörigkeit, nicht nach Erscheinungsdatum der Kolumnen. Kapitel etwa zu Anglizismen, dem Wörtchen "wo", oder der richtigen Verwendung von Pronomina sind über die drei Bände verteilt. Wer nach Stichwörtern sucht, wird Schwierigkeiten haben, die passenden Kapitel zu finden. Ich hatte jedenfalls immens viel Spaß beim Lesen und deshalb gibt's von mir auch für die Gesamtausgabe klare 5 Sterne. Der Wegweiser 4 von 5 PunktenNachdem die Bücher von Bastian Sick schon länger in aller Munde waren und man sowohl Gutes als auch Schlechtes von ihm hörte, wollte ich mir selbst ein Bild seiner Schreibkunst machen. Dass es da seine drei Bücher zu "Der Dativ ist dem Genititv sein Tod" in einem Band gab, kam mir genau recht. Der erste Teil hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Einige Stellen waren sehr witzig geschrieben, Sicks trockener Stil, die Dinge zu erzählen, gefielen mir und machten Lust auf mehr. Der zweite Teil hob sich vom ersten etwas ab, Sick brachte Leserbriefe mit hinein, in denen er Fragen gestellt bekam und seine Antwort quasi im Buch veröffentrlichte. An Witz verlor er nur wenig. Dem dritten Teil des Wegweisers durch die deutsche Sprache fehlte es allerdings etwas an Würze und Originalität, viele Anekdoten und Themengebite wurde aus dem zweiten Teil aufgegriffen und zum Teil wiederholt. Die Seiten lesen sich gut weg, man kann zwischendurch mal lachen und über die eine oder andere Änderung, die die Sprache im Laufe der Jahre durchgenmacht hat, herrlich schmunzeln. Aber in manchen Situationen musste ich muss zusammenreisen um nicht lauthals zu sagen: "Herr Sick, seien sie mal nicht so kleinkariert!" Vieles wurde einfach zu sehr auf die Goldwaage gelegt und durchgekaut, obwohl es sich schon viel zu sehr in die deutsche Sprache integriert hatte. Welche Sachen das sind? Nun, lesen sie selbst! PS: Ja, Herr Sick, auch Laien können Rezensionen schreiben. Besser vielleicht, als sie denken! die Antwort... 3 von 5 PunktenNur eine kurze Anmerkung: Wer an Sicks Büchern Gefallen gefunden hat, dem sei auf jeden Fall auch die "Gegenantwort" von Meinunger Sick of Sick? Ein Streifzug durch die Sprache als Antwort auf den »Zwiebelfisch« ans Herz gelegt. So werden am Ende einige unflexible Sichtweisen vielleicht doch noch was aufgelockert, was sicher nur sinnvoll ist... Der Zwiebelfisch: Ein Wegweiser im Irrgarten der deutschen Sprache 4 von 5 PunktenZwiebelfisch nennt man im Zeitungs- und Buchdruck, einzelne Buchstaben oder Wortteile, die irrtümlich in einer anderen Schrift oder Formatierung gesetzt wurden. Zwiebelfisch nennt sich aber auch die seit Mai 2003 im Spiegel Online und seit Februar 2005 in der monatlichen Kulturbeilage des gedruckten Spiegel erscheinende Kolumnenserie des Autors Bastian Sick, die aus dessen Tätigkeit als Dokumentar und Korrektor in der Online-Redaktion des Spiegels hervorgegangen ist, als er humorvolle Memos zu häufigen Fehlerquellen an die Redakteure verfasste. Um der wachsenden Leserschaft der Kolumne, welche die Möglichkeit der Mitarbeit durch Einsendung von Fotos, Bildern und Leserbriefen über eigene Erlebnisse angeregt nutzte, entgegenzukommen, wurde versucht die besten Artikel der Kolumne unter dem Titel "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" jährlich zusammenzufassen. Bis dato sind aus diesen Versuchen drei Bände hervorgegangen und wurden nun endlich in einem preisgünstigen Sammelband zusammengefasst. Doch "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" ist genauso wie der Name Bastian Sick längst zu einer Marke geworden, die geschickt vermarkt ein eigenes Merchandising aus Büchern, Hörbüchern und Spielen umfasst. Für die einen ist Sick einer der bedeutendsten Sprachkritiker und -pfleger unserer Zeit, für andere hingegen ein normativer Oberlehrer. Fakt ist, die drei nun zusammengefassten Bände sind von unterschiedlicher Qualität, so ist der hervorragende erste Band eine gelungene Edition der Zwiebelfisch-Kolumne, während Bastian Sick im zweiten Band eher auf seine Leserbriefe reagiert und im dritten, bisher letzten Teil der Reihe überwiegen vor allem Anekdoten und irgendwie erfunden wirkende Geschichten. Obwohl die Idee sein Gesamtwerk in einem Band zusammenzufassen interessant klingen mag, wurde Bastian Sicks Happy Aua jedoch ausgelassen. Das schmale Büchlein, welches ausschließlich Fotoeinsendungen zum Thema "Schreib- und Druckfehler im Alltag" enthält hätte etwa Sicks Ausführungen zu Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod 3 perfekt ergänzt. In lustigen Anekdoten aus Alltag, Politik und Journalismus deckt Bastian Sick so manche Irrwege der deutschen Sprache auf und schafft ein bisschen mehr Klarheit darüber, dass selbst jene Leute deren Geschäft es ist sich durch Sprache auszudrücken in viele jener Fettnäpfchen hineintreten, die bei der Rechtschreibreform entstanden sind. Falschübersetzungen, Modesprache, mutwillige Fehler, all das beeinflusst unser Sprachgefühl und lässt uns für den ein oder anderen Fehler schlicht blind werden. Besonders geißelt Sick in diesem Zusammenhang die eigentümliche Werbesprache, die mit ihrer mutwilligen Ignorranz von Rechtschreibregeln und Grammatik mehr zum "Verfall" der deutschen Sprache beiträgt, als alles andere. Beim Aufspüren von stillschweigend meist hingenommenen Fehlern ist Sick sehr spitzfindig und pedantisch, wobei er im Grunde für gewöhnlich Recht behält, denn was heute gesprochen wird ist oft weit von "gutem" Deutsch entfernt. Sicks Talent ist seine Fähigkeit Geschichten amüsant und detailreich zu erzählen. Dieses Konzept auf dem die Buchform der Zwiebelfisch-Kolumne beruht, ist lobenswert und war in "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" noch neu und kreativ, doch bereits im darauffolgenden Band erfolgte ein Schwenk in Richtung Reaktion auf Leserressonanz. Nach dem eher allgemeinen Band 1 befasste sich Sick im zweiten vorzugsweise mit modernen Kommunikationsmitteln und jenen stilistischen Unsitten, die meist in E-Mails auftauchen. Für Teil von "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" schienen brauchbare Leserbriefe und Artikel der ersten Garnitur bereits verbraucht gewesen zu sein. Nachdem sich Sick mit Reaktionen ind Band 2 gut über Wasser halten konnte und weniger aus Eingeninitiative aufs Tapet brachte, war er mit Band 3 gezwungen wieder selbst Geschichten einzubringen. Jetzt erst recht - ging Sick SMS und E-Mail, sowie den Stilblüten des Web 2.0 an den Kragen. Dazu sagte er auch den Anglizismen versteckt den Kampf an, sowie Dialekten, verkörpert durch Sicks Nachbarin Frau Jackmann. Wenn ein mittlerer Milchkaffee zum "tollen Latte to go" wird darf Sick wie gewohnt gerne erklären wie das möglich ist und was daran so toll bzw. tall ist. Dabei ist das Deutsche nicht die einzige Sprache, die Fremdwörter übernimmt und so gibt es gleichbedeutend einen Kindergarten als solchen auch im Englischen. Fazit: Wer Bastian Sick und seine Buchtrilogie "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" noch nicht kennt, bekommt mit diesem Sammelband der ersten 3 Bände eine sehr günstige Chance. So günstig, dass es preislich kaum einen Unterschied macht ob man sich jetzt den ersten Band oder gleich alle 3 in dieser Edition kauft und das sollte selbst Zweifler überzeugen, die sich überlegen ob ein 750 Seiten Wälzer nicht doch eine Fehlinvestition sein könnte, wenn man so unterschiedliche Dinge über den Autor hört. Überzeugen Sie sich selbst, greifen Sie zu und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Selbst im schlimmsten Fall haben Sie am Ende nur Zeit und wenig Geld verloren. |
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