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Let's make MONEY: Was macht die Bank mit unserem Geld? von Caspar Dohmen

Broschiert von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 20,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3936086419, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 2.
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2 Kundenrezensionen:

Schockierend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich habe mir gestern den Film angesehen.
Es ist wirklich schockierend, von den ehemaligen oder jetzigen Managern zu erfahren wie es abläuft auf unserer Welt.
Seit meiner Jugend interessiere ich mich für solche Themen.Gelesen habe ich viel darüber und auch selbst am eigenen Leib die Folgen zu spüren bekommen.Aber aus dem Mund eines reichen Managers zu erfahren welche Menschen hinter diesem Verbrechen stecken, ist wirklich schockierend!

Der kleine Man kann nicht viel verändern heisst es im Film, aber alle kleinen Männer / Frauen gemeinsamm müssten wir es doch schaffen.

ODER??
Interessant und spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich habe mir dieses Buch gekauft weil mich das Thema und der Film sehr gefällt.Einen weiteren Titel den ich empfehlen kann ist die strategien der börsenmillionäre von richard goldman. Beide Büche sehr empfehlenswert.
Daher will ich nicht zu viel verraten um dem leser nicht die spannung zu nehmen.Die Strategien der Börsenmillionäre: Wie man an der Börse die erste Million macht - Bestseller
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Produkt-Bild: WE FEED THE WORLD: Was uns das Essen wirklich kostet

WE FEED THE WORLD: Was uns das Essen wirklich kostet von Erwin Wagenhofer, Max Annas

Broschiert von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 20,00, Angebote ab EUR 10,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3936086265, Erscheinungsdatum: April 2006, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

absolute Pflichtlektüre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit dem Buch "we feed the world" zum gleichnamigen Kinofilm liefern die Autoren, Erwin Wagenhofer und Max Annas, interessantes und sehr informatives Hintergrundwissen zu den Folgen der globalisierten Lebensmittelproduktion, das heutzutage jeder Mensch in der industrialisierten Welt haben sollte!

Das Buch zeigt verschiedenste Zusammenhänge und Sachverhalte in den Gebieten Gemüse, Brot, Milch, Fleisch, Fisch, Wasser, Hungern und Konsumieren auf.

Für jeden, der den Film bereits gesehen hat und sich etwas mehr Hintergrundinfos einholen möchte, aber auch für diejenigen, die sich ein Bild von der erschreckenden Realität in der Nahrungsmittelindustrie machen möchten, kann ich dieses Buch wirklich sehr empfehlen.

Meiner Meinung nach, sollte das Buch oder zumindest der Film in den Lehrplan der Schulen aufgenommen werden, da es sich hierbei um ein ernst zu nehmendes Thema handelt, das jeden Einzelnen betrifft!!
Sehr empfehlenswert für die sachliche Informationssammlung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch oder/und auch der Film dazu sollten Pflichtprogramm in den Schulen werden. Es wird auf Effektmacherei verzichtet, sondern ganz sachlich und nüchtern die Fakten dargestellt. Es sollte wirklich jeder mit vollem Bewußtsein einkaufen gehen. Mit Wissen und Information hat jeder die Möglichkeit, bewußt Produkte auszuwählen.
Besonders erschreckend ist für mich, wie gedankenlos die sogenannte "1. Welt" mit Lebensmitteln umgeht. Wieviel Brot weggeschmissen wird, nur weil es am Produktionstag nicht verkauft wurde. Nicht nur auf der anderen Seite der Erde, sondern auch in deutschen Städten hungern unglaublich viele Menschen, besonders betroffen sind Kinder.
Damit Tomaten hergestellt werden können, gibt es in Spanien ein riesiges Industriegebiet für Tomaten und auch andere Gemüse, damit wir das ganze Jahr über Tomaten essen können. Dort entsteht Armut und durch die Monokultur wüstenartige Landschaften, der Grundwasserspiegel sinkt, Tier- und Pflanzenarten sterben aus bzw. breiten sich aus (beides ist gleich schlecht) etc.

SEHR EMPFEHLENSWSERT FÜR DIE SACHLICHE AUSEINANDERSETZUNG MIT DIESER THEMATIK!!!
Es liegt in der Verantwortung der Produzenten wie auch der Konsumenten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
In der Buchvariante des gleichnamigen Films wird man zwar erwarten, dass die zentralen Themen noch einmal dargestellt werden, doch geschieht dies weit genauer und ausführlicher, wobei auch einige Themen näher erläutert werden, die im Film schlicht zu kurz gekommen sind.

Vom zerstörerischen Soja-Anbau in Brasilien über gigantische Glashäuserplantagen im spanischen Andalusien bis zu gentechnisch verändertem Gemüse aus Rumänien wird der Bogen gespannt und greift dabei so ziemlich jedes der alltäglichen Nahrungsmittel und seine Produzenten für eine nähere Untersuchung heraus. Als Konsumenten können wir jedoch aktiv in das Wechselspiel von Angebot und Anfrage eingreifen und durch eine bewusstere Ernährung, was uns lokale Bauern und Umwelt herzlich danken würden.

Im großen und Ganzen ist We feed the world einer der aufgrund seiner Offenheit schockierendsten Beiträge zum Thema Ernährung und Nahrungsmittelproduktion, was durch die enorme Themvielfalt weiter verstärkt wird. Man sieht sein "täglich Brot und Wasser" bzw. den "Apple a day" nach der Lektüre ebenso mit anderem Augen wie das gewöhnliche Fischstäbchen oder ein schmackhaftes Dessert aus Soja.

Das große Problem des Buchs ist mit Abstand der Preis, welcher für ein Paperback mit "nur" 192 Seiten Umfang schon etwas zu hoch ausgefallen ist, nichtsdestotrotz gehört das Buch aber nicht zur Sorte unverständlicher Fachliteratur, sondern ist in einem für wirklich jedermann verständlichen Stil verfasst, der die Thematik in ihrer ganzen schockierenden Bandbreite für jeden Leser zugänglich macht. Dafür bekommt man jedenfalls auch einiges geboten und wie aus der Botschaft von We feed the world schon hervorgeht, sollte man ein Produkt nicht lediglich anhand seines Preises, sondern vorwiegend seiner inneren (und geschmacklichen) Qualitäten bewerten.

Fazit:
Ein Augenöffner, den ich jedem mündigen Konsumenten und selbstverständlich auch jeder mündigen Konsumentin nahelegen möchte.
Bauernhofidyll
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wer von uns hat nicht das Bild einer Kuh auf einer grünen Wiese ganz unbewußt vor Augen, wenn er Milch verwendet? Das Bild eines Bauernhofs, wie es viele Menschen noch haben, ja ein solcher Bauernhof überhaupt haben als Herkunftsort unserer Nahrung nahezu ausgedient. Das stellen die Autoren dieses Buches unmißverständlich klar.
Das Buch ist nach Nahrungsmitteln gegliedert, wobei nicht nur deren Produktion unter die Lupe genommen wird, sondern auch die ökologischen, sozialen bis hin zu globalen Konsequenzen. Es werden dabei - oftmals haarsträubende - Zusammhänge, wie z.B. zwischen den Exporten der Automobilindustrie und dem Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Europa, hergestellt. Dem Leser dieses Buches fällt auf, daß die Namen einiger Konzerne durchaus häufiger fallen.
Ein lesenswertes Buch für alle Konsumenten.
Blick hinter die Kulissen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch von Erwin Wagenhofer öffnet dem Leser die Augen und zeigt Einblicke in den ganz alltäglichen Wahnsinn der Lebensmittelherstellung. Der Begriff "Lebensmittel" erscheint mir in den beschrieben Fällen jedoch alles andere als zutreffend: Bei Treibhaustomaten, die unter menschenunwürdigen Bedingungen erzeugt und schließlich über etliche Kilometer nach Deutschland importiert werden, noch von "Lebensmitteln" zu sprechen, ist der blanke Hohn. Erwin Wagenhofer führt den Leser im Verlauf des Buchs hinter die Kulissen eines Mastbetriebs, wo Hühner wie am Fließband produziert werden und zusammengepfercht ihr Dasein fristen; er zeigt die Zusammenhänge von Subventionen und Milchwirtschaft auf; schildert die Abhängigkeit der Bauern in der Dritten Welt von den großen internationalen Saatgutherstellern. Wagenhofer beschönigt nichts, sondern stellt die Zusammenhänge nüchtern und sachlich dar. Kapitel um Kapitel wendet er sich einem anderen Lebensmittel zu - weder Gemüse, noch Brot oder Milch bleiben "verschont", die Fakten über die Erzeugung dieser Lebensmittel werden auf den Tisch gelegt und lassen den Leser bisweilen den Kopf schütteln angesichts dieser traurigen Realität. Ein empfehlenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt.
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Produkt-Bild: Edward Bernays Propaganda: Die Kunst der Public Relations

Edward Bernays Propaganda: Die Kunst der Public Relations von Edward Bernays

Broschiert von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 16,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3936086354, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

absolut lesenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich glaube einen solchen einblick in pr werde ich so schnell nicht wiederfinden.
sehr gut gefiel mir auch das nachwort.
Mechanismen der Einflussnahme
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Für Bernays ist Propaganda zunächst einmal ein neutraler und wertfreier Begriff, der einen organisierten Versuch bezeichnet, bestimmte Ideen und Lehren in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Propaganda solle, so der Autor, nach seinen Zielen und dem Wahrheitsgehalt der Informationen beurteilt werden. In diesem Sinne geht Bernays auch immer wieder auf die ethische Verantwortung des Propagandisten ein. Doch wirklich überzeugend ist sein Rehabilitationsversuch nicht. Bereits die ersten Sätze seines Buches verursachen dem aufgeklärten Leser unserer Zeit ein unangenehmes Frösteln: Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen "Regierungen in unserem Land."

Frösteln lässt einen weniger die darin beschriebene Aussage, als vielmehr die Art und Weise wie Bernays den Leser davon zu überzeugen versucht, dass Manipulation gut und wichtig ist. Nach Meinung des Autors ist Propaganda, und damit die Manipulation der Massen, für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich. Organisation und Fokussierung der öffentlichen Meinung sind nötig, damit die Gesellschaft nicht im Chaos der Vielfalt versinkt und somit quasi handlungsunfähig wird. Aber nicht nur für das politische System ist Propaganda wichtig und nötig, sondern auch für die Wirtschaft. Die Gesellschaft hat sich für den freien Wettbewerb entschieden und damit dafür, über Propaganda und Meinungsmanagement gesteuert zu werden. In Zeiten der Massenproduktion muss der Warenumsatz konstant gehalten oder besser noch gesteigert werden, damit die Produktion profitabel ist. Wäre lediglich der Preis für die Kaufentscheidung bedeutsam, würde das zu einem mörderischen Verdrängungswettbewerb" führen, der erst beendet wäre, wenn die Marge auf Null geschmolzen wäre. Während es zu Bernays Zeiten durchaus üblich war, dem Kunden in Werbeanzeigen ein Produkt verkaufen" zu wollen, kehrt Bernays - ebenso wie die heutigen Public-Relations-Berater - den Prozess um, indem sie den Kunden so manipulieren, dass er von sich aus zum Händler geht und ein bestimmtes Produkt kaufen will - einfach weil es schick ist oder modern, weil es bestimmte unbewusste Sehnsüchte zu befriedigen scheint oder weil scheinbar unabhängige Dritte sagen, dass es gesund ist und so weiter. Doch Bernays widmet sich der Propaganda nicht nur im politischen und wirtschaftlichen Umfeld, sondern ebenso in der Frauenbewegung, Bildung, Wissenschaft und im Sozialwesen.

Bernays "Propaganda" ist ein zeitloses Buch, dass die Grundmechanismen der Public Relations anschaulich und anhand vieler Beispiele erklärt. Nach achtzig Jahren hat es nichts von seiner Gültigkeit verloren, auch wenn die darin beschriebenen Strategien zur Manipulation der öffentlichen Meinung im Laufe der Jahre verfeinert wurden. Die Beispiele stammen zumeist aus Bernays Arbeit als Berater und helfen seine Aussagen zu illustrieren. Der Autor vermittelt keine detaillierten Anleitungen, wie ein Public-Relations-Berater vorzugehen hat, sondern allgemeine Strategien und Überlegungen. Aufgeklärte Leser wird es nicht erschrecken, dass unsere heutige Gesellschaft funktioniert, wie in einem Buch aus dem Jahr 1928 beschrieben. Die Naivität aber oder auch Kaltschnäuzigkeit, mit der Bernays von der Manipulation der Massen spricht und sie als etwas Positives, ja Nützliches propagiert, wird es schon eher. Mit einem gewinnenden Lächeln und scheinbarem Wohlwollen gibt er das Ideal der Aufklärung auf.
An sich verhält es sich mit dem Begriff Manipulation" wie mit dem Begriff Propaganda", er hat eine negative Konnotation und seine ursprüngliche Bedeutung verloren. Doch selbst wenn man die Begriffe wertneutral einsetzt, ist das, was Bernays beschreibt, unbewusste Einflussnahme auf die Öffentlichkeit, die sich, ganz fatalistisch gesehen, nur zu gerne einer nebulösen Führung unterwirft, die ihre unbewussten Triebe und Sehnsüchte kanalisiert und steuert.

Für aufgeklärte Leser eine lesens- und empfehlenswerte Lektüre, die Mechanismen der Einflussnahme beschreibt und seinen Reiz aus der immer noch währenden Gültigkeit bezieht.
Ein erstaunliches Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ausgehend vom Titel erwartete ich zunächst einen kritischen zeitgenössischen Text zum Thema Public Relations. Dementsprechend war ich überrascht zu sehen, dass der Autor das Buch schon 1928 geschrieben hat, und zwar als Plädoyer FÜR Propaganda; er wollte den negativ besetzten Begriff schon von seinem negativen Image befreien, bevor wir in Deutschland überhaupt einen Reichspropagandaminister hatten.
Die USA sind uns auf dem Gebiet der PR eben einen deutlichen Schritt voraus, und die geschichtliche Entwicklung, die sich einem hier offenbart, bringt einen auf bemerkenswerte Gedanken: Propaganda von Goebbels und aus DDR-Zeiten ist naturgemäß böse - aber inwiefern unterscheidet sie sich substanziell von der Öffentlichkeitsarbeit, die uns im 21. Jahrhundert von demokratischen Regierungen sowie von den Werbestrategien kapitalkräftiger Großunternehmen geboten wird. Letztere sind schließlich der sprichwörtliche Eisberg, von dem wir in Form von Plakatkampagnen, TV-Spots, Anzeigen etc. nur die Spitze wahrnehmen.
Insofern sind es Binsenweisheiten, die uns Edward Bernays da erläutert. Schließlich sind wir Medienprofis, die ihre Portion Aufklärung schon abgekriegt haben. Wieso aber wird einem trotzdem ganz anders zumute, wenn man von diesem Buch mitgenommen wird in eine Zeit, als Begriffe wie Pressemeldung und Lobbyarbeit noch nicht jedem Laien selbstverständlich waren, wieso hat bereits Bekanntes hier so eine ganz andere Wirkung? Der Autor kommt bei seinen Beschreibungen ohne die üblichen PR-Worthülsen aus, was sich sehr apart liest und vielleicht damit zu tun hat, dass der entsprechende Jargon einfach noch nicht gestanzt war. Man befindet sich in den Pioniertagen der PR, der Leser ist ganz dicht dabei bei diesem Entstehungsprozess, der letzlich unsere mediale Umwelt in ihrer heutigen Form hervorgebracht hat. Manchmal scheint es fast, als hätte sich die Redaktion der Sendung mit der Maus des Themas PR angenommen, so klar, unvoreingenommen und scheinbar naiv wird es präsentiert und das erinnert auf leicht gruselige Art dann eher an Science Fiction als an die 20er Jahre.
Ein erstaunliches Buch.
Zeitlos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Anhand von zahlreichen Beispielen veranschaulicht und durch eine klare Gliederung zugänglich gemacht, breitet Bernays die Bedeutung oder vielmehr Notwendigkeit von Öffentlichkeitsarbeit für Regierungen, Wirtschaftsunternehmen, soziale Bewegungen, die Wissenschaft und sogar für die Kunst vor uns aus. Die Abläufe zwischen der unbewussten Aufnahme gezielt gesetzter Reize bis hin zu deren Wirkung (und konkreten Auswirkungen) werden genau erläutert.

Die Unverfrorenheit, mit der der Autor die inneren Zusammenhänge zwischen Emotion und Manipulation, zwischen Gruppenidentitäten und gezielt steuerbaren Konsumgelüsten darlegt, kann einem sogar unsympathisch werden. Dass unsere Selbstwahrnehmung als Individuen eine (heute von der Werbung mehr denn je gepflegte) Illusion ist und wir im Grunde nur leicht zu beeinflussende Bestandteile der Masse sind, die von einer (natürlich völlig zu Recht diese Position einnehmende) Elite gelenkt werden, ist für Bernays ganz selbstverständlich. Und leider ist seine kühle Argumentation teilweise nachvollziehbar. Vielleicht hat er doch recht, und nur so ist menschliches Zusammenleben zu organisieren?

Interessanterweise spricht dieser erfolgreiche PR-Spezialist, ein Mann der Praxis, die Frage nach einer Ethik von Propaganda an. Denn die Manipulation von Meinungen ist für an sich nichts Verwerfliches, im Gegenteil es kommt ja nur darauf an, in den Dienst welcher Sache man sich stellt; und gelogen werden darf natürlich nicht! Jeder durchschnittliche Medienkonsument (also jeder) sollte sich heute darüber im Klaren sein, als wie unverbindlich diese noblen Ansprüche zu bewerten sind. Schon bei Edward Bernays, einem der ersten und prominentesten Vertreter seiner Branche, einem Gründervater der PR, funktionierte offensichtlich der Mechanismus, die eigene Rolle so zu relativieren, dass praktisch jede Handlung gerechtfertigt werden kann.

Ein empfehlenswertes historisches Buch - mit zeitlosen Fragestellungen und Überlegungen, die ausgesprochen gut zu den gegenwärtigen gesellschaftlichen Trends passen.

Zu loben ist auch nach hervorragende Nachwort, das eigentlich wie eine Einführung funktioniert und viel wertvolle Hintergrundinformation bietet.
Klassiker über Public Relations
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Edward Bernays wusste es bereits 1928. Public Relations ist enorm wichtig, um Firmen und Organisationen in ein gutes Licht zu rücken. Image ist alles. Jetzt erschien die deutsche Übersetzung zu seinem Klassiker Propaganda" im Orange Press Verlag.

Wenn der Leser nicht wüsste, dass das Buch im Original vor 80 Jahren erschienen ist, könnte er den Eindruck bekommen, das Buch ist von heute. Denn der Autor stellt mit seinen Aussagen fundamentale Thesen und Begründungen auf, die heute aktueller sind, denn je.

Zwar hat er nur die Demokratie der USA im Blick, wenn er sich mit dem Thema auseinandersetzt. Dennoch lassen sich Aussagen wie Denn oft wird nur anhaltendes, ehrliches und tief greifendes Informieren die Öffentlichkeit dazu bringen, die Absichten eines Industrieunternehmens, Bildungsträgers oder Staatsmannes zu verstehen und zu akzeptieren. Ungenaue Informationen oder falsche Informationen aus zweifelhaften Quellen können enorme Folgen haben, darum muss der Berater in PR- Fragen stets wachsam sein", ins Allgemeine übertragen.

So schreibt bereits ZDF Moderator Ulrich Kienzle im Vorwort über das Wesen von Propaganda und Image: Auch wenn es zynisch klingt: Die Terroristen von al Quaida haben bisher weltweit weniger Menschen getötet, als in Deutschland jährlich durch den Autoverkehr ums Leben kommen."

Leider wirkt der Text des Buches mitunter langatmig und die Kapitel sind nicht modern in großen Kapiteln angeordnet. Der Autor schreibt vielmehr in einer losen Kapitelsammlung, die jeweils zu einem bestimmten Unterthema geschrieben sind:

Trotzdem sei allen Pressesprechern und PR Beratern dieses Buch zu empfehlen, um einen kurzen Einstieg in die Historie der PR zu liefern. Sicherlich werden die einen oder anderen feststellen, dass bestimmte Passagen heute in der PR Arbeit nicht mehr so vorbehaltlos übernommen werden könnten oder sollten. Denn viele Dinge fallen heute in die Rubrik Marketing und Werbung.
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Produkt-Bild: Macht und Gerechtigkeit: Ein Streitgespräch zwischen Michel Foucault und Noam Chomsky

Macht und Gerechtigkeit: Ein Streitgespräch zwischen Michel Foucault und Noam Chomsky von Michel Foucault, Noam Chomsky, Fons Elders

Broschiert von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 9,80

ISBN: 3936086370, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 1
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Produkt-Bild: 24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung

24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung von Wam Kat

Gebundene Ausgabe von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 25,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3936086362, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: 24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung

Eine Kundenrezension:

Ein großartiges Buch mit ebenso großartigen Rezepten und Tipps
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Aufgefallen ist es mir bei der "Essensausgabe" einer Demo, wo das Essen wirklich vorzüglich schmeckte. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Leute alle gerne etwas in den Spendentöpfen der Küche ließen. Wieder zuhause angekommen und ein paar Suchanfragen später, hatte ich das Buch auch gefunden und direkt bestellt.
Wam Kat, der Koch aus der oben beschriebenen Küche, hat hier ein Buch geschrieben, in dem er seine Lebensgeschichte in 24 Rezepten und den dazu gehörigen Kurzgeschichten erzählt. Diese reichen vom Ende des zweiten Weltkriegs, über die Atomwaffenbewegung der 80er Jahre und den Balkankrieg, bis zum G8 Gipfel in Heiligendamm. Die Rezepte sind alle vegetarischer Art und meist auch mit einem Hinweis auf eine vegane alternative Zubereitung versehen. Dazu ist das Ganze dann noch mit gespickt einigen 1a Kochtipps gespickt.
Das Buch ist zwar mit 25 Euro nicht billig, aber meiner Meinung nach jeden Cent wert. Also zugreifen! ... und das in jedem Fall auch, falls ihr mal die Möglichkeit bekommt ihn irgendwo kochen zu sehn ;-)
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Produkt-Bild: Culture Jamming - Das Manifest der Anti-Werbung

Culture Jamming - Das Manifest der Anti-Werbung von Kalle Lasn

Taschenbuch von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 20,00, Angebote ab EUR 16,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3936086222, Erscheinungsdatum: Mai 2006, Auflage: 3., korrigierte Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Culture Jamming - Das Manifest der Anti-Werbung

4 Kundenrezensionen:

Turn off the TV - turn on your mind
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es stimmt teilweise schon, was der Leser Mark Anderson unten schreibt, also dass Lasn in seinem sehr spannenden und aufrüttelnden (und latent anarchischen) Buch nicht dezidiert eine Vielzahl von konkreten Möglichkeiten aufführt (Konsumverzicht/-reduktion und das Vermeiden großer Marken nennt er insbesondere), dennoch hat "Culture Jamming" mich sehr dazu angeregt, auch selbst etwas gegen die Konzernherrschaft zu tun. Denn - und das bringt Kalle Lasn sehr deutlich herüber - es fängt vor allem bei einem selbst an, beim eigenen Konsum, den man steuern kann und dessen Auswirkungen einem bewusst sein müssen. Von daher habe ich begonnen, mein Einkaufsverhalten radikal zu ändern und ich bringe nun auch Menschen in meinem Umfeld mit diesen Gedanken, der Abkehr vom "kaufen kaufen kaufen" und "billig billig billig" in Berührung - vielen Leuten sind die negativen Auswirkungen ihrer Kaufentscheidungen und die fatalen Folgen der ständig zunehmenden Marktmachtkonzentration und der damit einher gehenden Verarmung der Vielfalt halt noch gar nicht bewusst. Ganz im Sinne Lasns ein "Krieg der Meme", also der "Gedanken-Gene" - man muss dem permanenten Strom der Reklame und ihren falschen Vorspiegelungen und hohlen Versprechungen die eigene Stimme (der Vernunft) entgegensetzen. Ein höchst lesenswertes, dabei auch unterhaltsames und somit eminent wichtiges Buch!
Inhaltlich bin ich voll dabei
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Aber wirkliche Anleitungen gibt er fast keine. Wie gesagt es ist ja alles schön und gut, aber ohne konkrete Handlungsmöglichkeiten und verschiedenen Lösungsvorschlägen, geht mir ein Kapitel ab.

Ist ja ganz nett einen eigen Anti Werbung Spot zu drehen und versuchen zu veröffentlichen oder eine Plakatwand durch Veränderung ins Gegenteil zu verwandeln. Aber wer von Otto-Normal Verbraucher macht das schon wirklich oder hat die Möglichkeit dazu?

Aber wie sieht es mit einfacheren, konkreten Umsetzungsmöglichkeiten aus?

Mail an Politiker und Firmen, nach gewissen Anlässen schicken (z.B.: zuviel e Werbeflächen in der Station usw.) Keinen Fernseher besitzen, nur höchste Qualität kaufen (egal welche Marke -
weniger ist mehr), möglichst unverarbeitetes Kaufen, Obstbäume pflanzen, der die Möglichkeit hat, Eigene Kräuter und Gemüse am Balkon/Fenster, Fahrgemeinschaften gründen, Autos teilen, vielleicht auch mehr Bio Produkte
und/oder Fairtrade Produkte, Laptop statt Standrechner, Sparlampen weiß ja eh ein jeder, keine Plastiktüten annehmen, in Lokalen Fassbier trinken, in Lokalen nach Fairtrade und Bio Produkten fragen (wenn alle Kunden diese Produkte wünschen, so werden sie angeboten!), usw.

Wie wäre es mit Konsumverweigerung (zumindest soweit dies in unserer Kapitalistischen und zum Wachstum gezwungen System möglich ist).

Es gäbe 1000 Möglichkeiten

Lg aus Wien in die Welt
DRINGEND LESEN UND HANDELN!!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
einfach beeindruckend und zu 1000% wahr. mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Kein Buch für Couch Potatoes
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Aus Wut zum Bilderstürmer - Lasn will, daß wir frei und aktiv werden. Und da hat er recht.
Wie „Branded" (Alissa Quart) oder „No Logo" (Naomi Klein) oder früher "Schafft das Fernsehen ab!" (Jerry Mander) attackiert Lasn die Herrschaft der Marken, Konzerne und des Konsumkapitalismus über die Köpfe und Seelen der Menschen. Mit dem Zweck, uns überflüssige und schädliche Dinge zu verkaufen: Drogen, Autos, Mode und Junkfood. Das macht ihn so wütend - und mich auch. Wut findet Lasn ganz toll, viel besser als die Ohnmacht des Zynismus oder des Cool-Seins - daß er vor diesem Buch schon diverse Projekte initiierte, um seinen Ärger in konstruktive Bahnen zu lenken: die „Media Foundation", das „Adbusters Magazine", das „Culture Jammers Network".
Versuche, andere Ideen unter die Leute zu bringen, weg von Konsum und endlosem Fernsehen. Höchste Zeit, da kann ich ihm nur zustimmen. Lasns Ziele sind klar: die Medien müssen Allen gehören; Konzerne müssen Verantwortung für Ihr Tun tragen; in Verkehr und Energiewirtschaft müssen „reale Preise" Einzug halten (eine Tankfüllung müßte 250 Dollar kosten); Konzerne sind keine Personen. Dazu wartet er mit Beispielen auf, aus seinen eigenen Erfahrungen: wie rede ich mit Telefonmarketing-Personen, wie streite ich mit lokalen Fernsehsendern um Sendezeit, wie macht man Produkte uncool, wo finde ich Hebelpunkte für meine Nachbarn, wie hilft das Internet, wie umzingele ich einen Fast-Food-Shop.
Daneben erhält man auch noch einen Einblick in die Geschichte: Aldous Huxley's „Schöne Neue Welt", Punk, Situationisten, Dadaisten, 68er... nicht zu vergessen: die bunten Bilder mit Beispielen zu Adbusting: das Baby voller Markentatoos, das CK-Huhn in handlichen Portionen, oder Joe, das desillusionierte „Camel"-Kamel...
Die Bilanz des Buches ist: Hör auf, Dich zu unterwerfen! Spiele nicht mit! Werde unfreundlich! Du wirst sehen, wieviel Spaß das macht! Viel mehr Spaß, als passiv, unter Unbehagen, doch klaglos, die „Soma"-Pillen der Konzerne zu schlucken.
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Produkt-Bild: XXX - Drei Jahrzehnte HipHop

XXX - Drei Jahrzehnte HipHop von Nelson George

Broschiert von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 20,00, Angebote ab EUR 15,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 393608629X, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: Erweiterte und überarbeitete Neuausgabe.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


In den letzten Jahren sind viele Bücher erschienen, die das Phänomen HipHop aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und erklärt haben. Aber nur wenigen Autoren ist es dabei gelungen, die Lebendigkeit dieser Kultur überzeugend zu vermitteln. Der renommierte Musikkritiker und Autor Nelson George hat die Anfänge der Bewegung selbst hautnah miterlebt und in den letzten 15 Jahren durch zahlreiche Bücher und Artikel seine Kompetenz auf diesem Gebiet hinreichend untermauert. Statt auf grelle Effekte und möglichst einfache Strukturen setzt er in diesem Buch seine Art der fundierten Musikgeschichtsschreibung eindrucksvoll fort.
Wie bereits der Untertitel vermuten lässt, berichtet George auf den knapp 300 Seiten von den Anfängen der HipHop-Ästhetik und wie sie sich in den letzten drei Jahrzehnten veränderte. Ihm geht es hier eben nicht um oberflächliche Erkenntnisse, sondern darum, den gesellschaftsverändernden Zusammenstoß zwischen schwarzer Jugendkultur und den Massenmedien, mit all seinen negativen Begleitumständen, möglichst umfassend darzustellen.
Heute will, von MTV über diverse Modelabels bis hin zu Bier- und Limonadenherstellern jeder etwas vom großen Kuchen abhaben. Nelson George beschreibt in XXX aber nicht nur diese Entwicklungen, sondern bringt auch seine persönlichen Erfahrungen mit ein. Und genau das macht dieses Buch so wertvoll, weil es auf zwei verschiedenen Erkenntnisebenen bestens funktioniert. Erst durch gewisse Erfahrungen kann man Entwicklungen richtig einschätzen und darüber so berichten, dass eben keine trockene Aneinanderreihung von Fakten entsteht.
XXX ist ein lebendiges Dokument, angereichert mit zahlreichen witzigen Anekdoten und Geschichten. Nelson George geht es aber nicht nur darum, die musikgeschichtliche Entwicklung des HipHop in den letzten 30 Jahren -- von den Blockpartys der 70er- über den Gangstarap der frühen 90er-Jahre bis hin zum neuen Underground der Jetztzeit -- möglichst plastisch und anschaulich zu erzählen, sondern auch um die sozialen und politischen Aspekte, einschließlich der immanenten Gewalt. Und genau dieser Umstand macht dieses flüssig geschriebene Buch so informativ und lesenswert. --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Positiv überrascht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als eigentlicher Nicht-Fan des HipHop bin ich sehr überrascht von 'XXX': das Buch behandelt viel mehr als nur Musik; es liefert einen intensiven & farbenreichen Einblick in eine Kultur, die so vielseitig und komplex ist, wie ich es als Nicht-HipHopper nie denken würde.

Angenehm flüssig und temporeich geschrieben, führt und Nelson George durch die Geschichte des HipHop, nicht nur in Amerika, sondern bis nach Europa.
Es erlaubt Einblicke in das "Business" hinter den Fassaden von MTV und Co. Sehr zu empfehlen!!
Eine Kulturgeschichte, die sich flott lesen lässt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Endlich ist die langersehnte Neuausgabe des Klassikers da! Mit einem neuen Kapitel, in dem Nelson George noch einmal auf HipHop in einer globalisierten Welt eingeht. Das tolle an dem Buch ist, dass es auch für Leute interessant ist, die nicht unbedingt HipHoper sind, weil HipHop für Nelson George nur die Linse ist, durch die er einen Blick auf die amerikanische Kultur wirft. Wärmstens jedem empfohlen, der sich für Popkultur interessiert.
Eigentlich 5 Sterne, doch...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...die vielen rechtschreibfehler haben das Lesen sehr oft gestört. Man ist vertieft in diesem Superbuch (ohne Zweifel, es ist echt sehr hilfreich für jeden HipHop und nicht-HipHop),frisst fast jede Information förmlich auf und plötzlich steht man vor einem komischen Wort,welches einem bekannt vorkommt aber man es nie gesehen hat.Ich frage mich, wer dieses Buch nach der Übersetzung mal vorsichtshalbar zur Überprüfung durchgelesen hat, wie es scheint NIEMAND.Naja, das Buch ist echt sehr empfehlenswert, Informationen über Informationen und gemeinsam mit David Toops "Rap Attack" ein Superwerk über die Geschichte dieser wundervollen Kultur, die heutzutage fast nur aus Markenklamotten besteht, doch der Underground bleibt stark.
spitzen buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
also das buch ist echt super !!
es erzählt nicht chronologisch (1980: blabla, 1993: blabla),
sondern nimmt sich pro kapitel immer ein thema des hiphops heraus und der autor schildert dies sehr eindrucksvoll !!
da er auch teil diser geschichte ist und alles sozusagen selbst miterlebt hat !!
sei es zur entstehung, rassismus, musik-videos ...
kaufts euch ...
keep it real und so...
peace
Endlich die deutsche Übersetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch über die Entstehung der schwarzen Hip-Hop Bewegung sollte jeder Fan dieser Musikrichtung gelesen haben.
Gerade wer sich näher mit dem Phänomen Hip-Hop beschäftigen möchte, bekommt hier die Möglichkeit seinen Wissensschatz zu erweitern.
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Produkt-Bild: XXX. Drei Jahrzehnte Hip- Hop.

XXX. Drei Jahrzehnte Hip- Hop. von Nelson George

Taschenbuch von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 20,00, Angebote ab EUR 5,20

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3936086036, Erscheinungsdatum: Oktober 2002, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: XXX. Drei Jahrzehnte Hip- Hop.

Aus der Amazon.de-Redaktion


In den letzten Jahren sind viele Bücher erschienen, die das Phänomen HipHop aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und erklärt haben. Aber nur wenigen Autoren ist es dabei gelungen, die Lebendigkeit dieser Kultur überzeugend zu vermitteln. Der renommierte Musikkritiker und Autor Nelson George hat die Anfänge der Bewegung selbst hautnah miterlebt und in den letzten 15 Jahren durch zahlreiche Bücher und Artikel seine Kompetenz auf diesem Gebiet hinreichend untermauert. Statt auf grelle Effekte und möglichst einfache Strukturen setzt er in diesem Buch seine Art der fundierten Musikgeschichtsschreibung eindrucksvoll fort.
Wie bereits der Untertitel vermuten lässt, berichtet George auf den knapp 300 Seiten von den Anfängen der HipHop-Ästhetik und wie sie sich in den letzten drei Jahrzehnten veränderte. Ihm geht es hier eben nicht um oberflächliche Erkenntnisse, sondern darum, den gesellschaftsverändernden Zusammenstoß zwischen schwarzer Jugendkultur und den Massenmedien, mit all seinen negativen Begleitumständen, möglichst umfassend darzustellen.
Heute will, von MTV über diverse Modelabels bis hin zu Bier- und Limonadenherstellern jeder etwas vom großen Kuchen abhaben. Nelson George beschreibt in XXX aber nicht nur diese Entwicklungen, sondern bringt auch seine persönlichen Erfahrungen mit ein. Und genau das macht dieses Buch so wertvoll, weil es auf zwei verschiedenen Erkenntnisebenen bestens funktioniert. Erst durch gewisse Erfahrungen kann man Entwicklungen richtig einschätzen und darüber so berichten, dass eben keine trockene Aneinanderreihung von Fakten entsteht.
XXX ist ein lebendiges Dokument, angereichert mit zahlreichen witzigen Anekdoten und Geschichten. Nelson George geht es aber nicht nur darum, die musikgeschichtliche Entwicklung des HipHop in den letzten 30 Jahren -- von den Blockpartys der 70er- über den Gangstarap der frühen 90er-Jahre bis hin zum neuen Underground der Jetztzeit -- möglichst plastisch und anschaulich zu erzählen, sondern auch um die sozialen und politischen Aspekte, einschließlich der immanenten Gewalt. Und genau dieser Umstand macht dieses flüssig geschriebene Buch so informativ und lesenswert. --Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Positiv überrascht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als eigentlicher Nicht-Fan des HipHop bin ich sehr überrascht von 'XXX': das Buch behandelt viel mehr als nur Musik; es liefert einen intensiven & farbenreichen Einblick in eine Kultur, die so vielseitig und komplex ist, wie ich es als Nicht-HipHopper nie denken würde.

Angenehm flüssig und temporeich geschrieben, führt und Nelson George durch die Geschichte des HipHop, nicht nur in Amerika, sondern bis nach Europa.
Es erlaubt Einblicke in das "Business" hinter den Fassaden von MTV und Co. Sehr zu empfehlen!!
Eine Kulturgeschichte, die sich flott lesen lässt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Endlich ist die langersehnte Neuausgabe des Klassikers da! Mit einem neuen Kapitel, in dem Nelson George noch einmal auf HipHop in einer globalisierten Welt eingeht. Das tolle an dem Buch ist, dass es auch für Leute interessant ist, die nicht unbedingt HipHoper sind, weil HipHop für Nelson George nur die Linse ist, durch die er einen Blick auf die amerikanische Kultur wirft. Wärmstens jedem empfohlen, der sich für Popkultur interessiert.
Eigentlich 5 Sterne, doch...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...die vielen rechtschreibfehler haben das Lesen sehr oft gestört. Man ist vertieft in diesem Superbuch (ohne Zweifel, es ist echt sehr hilfreich für jeden HipHop und nicht-HipHop),frisst fast jede Information förmlich auf und plötzlich steht man vor einem komischen Wort,welches einem bekannt vorkommt aber man es nie gesehen hat.Ich frage mich, wer dieses Buch nach der Übersetzung mal vorsichtshalbar zur Überprüfung durchgelesen hat, wie es scheint NIEMAND.Naja, das Buch ist echt sehr empfehlenswert, Informationen über Informationen und gemeinsam mit David Toops "Rap Attack" ein Superwerk über die Geschichte dieser wundervollen Kultur, die heutzutage fast nur aus Markenklamotten besteht, doch der Underground bleibt stark.
spitzen buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
also das buch ist echt super !!
es erzählt nicht chronologisch (1980: blabla, 1993: blabla),
sondern nimmt sich pro kapitel immer ein thema des hiphops heraus und der autor schildert dies sehr eindrucksvoll !!
da er auch teil diser geschichte ist und alles sozusagen selbst miterlebt hat !!
sei es zur entstehung, rassismus, musik-videos ...
kaufts euch ...
keep it real und so...
peace
Endlich die deutsche Übersetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch über die Entstehung der schwarzen Hip-Hop Bewegung sollte jeder Fan dieser Musikrichtung gelesen haben.
Gerade wer sich näher mit dem Phänomen Hip-Hop beschäftigen möchte, bekommt hier die Möglichkeit seinen Wissensschatz zu erweitern.
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Björk von Evelyn McDonnell

Taschenbuch von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 3,48

ISBN: 393608601X, Erscheinungsdatum: Juni 2002, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Björk

Aus der Amazon.de-Redaktion


Island: 280.000 Einwohner, 30 tätige Vulkane, Unmengen von Geysiren und gewaltige Gletscher. Ist das alles, was die kleine Inselrepublik im nördlichen Atlantik zu bieten hat? Nein, denn der größte Exportschlager Islands misst gerade mal 1,50 Meter und trägt den Namen Björk Gudmundsdóttir. War die Musikerin bis vor wenigen Jahren nur ihrer Fangemeinde bekannt, so gelang ihr in Lars von Triers Dancer in the Dark ein überzeugender Auftritt als Filmstar, für den sie im Juni 2000 in Cannes mit dem Preis für die beste schauspielerische Leistung ausgezeichnet wurde -- und der sie in der Öffentlichkeit über die Grenzen des Musik-Business hinaus bekannt machte. Die US-amerikanische Musikkritikerin Evelyn McDonnell betrachtet das Phänomen Björk aus einem bislang unbekannten, sehr persönlichen Blickwinkel.
Als Biografie will McDonnell ihr Buch keinesfalls verstanden wissen. Vielmehr versammelt sie acht Episoden, in denen sie versucht, sich den Geheimnissen um die Person Björk und den Erfolg des isländischen Multitalents zu nähern. In erster Linie geht es um die musikalische Karriere. Schon nach den ersten Seiten wird deutlich, dass hier jemand schreibt, der dem Björk-Fever selbst voll und ganz erlegen ist. Das mag nicht die beste Voraussetzung für eine kritische Auseinandersetzung mit der Künstlerin sein, doch McDonnells Verehrung tut dem Buch glücklicherweise keinen Abbruch. Im Gegenteil: Der Leser erfährt viele unbekannte Details über Björks Leben und Schaffen. Die Autorin setzt sich mit den ersten musikalischen Gehversuchen ebenso auseinander wie mit Björks Zeit bei den Sugarcubes. Im Mittelpunkt steht aber eindeutig der glanzvolle Verlauf der Solokarriere. McDonnell zeichnet ein interessantes, vielschichtiges und oft auch widersprüchliches Porträt, das nicht nur alle "Björkophilen" begeistern wird.
Neben der exzellenten, aber leider vergriffenen Björkgraphy von Martin Aston aus dem Jahr 1996, gehört McDonnells Buch sicher zu den gelungensten Veröffentlichungen über den isländischen Superstar. In jedem Fall ist es die passende Begleitlektüre zu Björks CDs Family Tree und Greatest Hits. --Christoph Reudenbach
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Produkt-Bild: Giftmüll macht schlank: Spin Doctors, PR Wizards, Medienprofis. Die Wahrheit über die Public-Relations-Industrie

Giftmüll macht schlank: Spin Doctors, PR Wizards, Medienprofis. Die Wahrheit über die Public-Relations-Industrie von John Stauber, Sheldon Rampton

Broschiert von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 20,00, Angebote ab EUR 14,45

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3936086281, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Giftmüll macht schlank: Spin Doctors, PR Wizards, Medienprofis. Die Wahrheit über die Public-Relations-Industrie

4 Kundenrezensionen:

Keine Effekthascherei
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Egal ob man sich eher als Sender oder Empfänger der PR-Botschaft fühlt:
spannendes Buch, dabei nicht effekthascherisch. Kein Wunder, die Beispiele sprechen für sich.
Sehr interessant
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Buchtitel "Giftmüll macht schlank" ist zwar absurd, mit ein wenig Abstand betrachtet aber ein angemessener Stellvertreter für all den schönen PR-Irrsinn, dem wir täglich ausgesetzt sind. Denn schliesslich ist in unserem Alltag keine Botschaft zu bescheuert, um sie nicht noch als Weisheit angedreht zu kriegen. Hier ist nachzulesen, wie das im Detail funktioniert. Sehr interessant!
Gute Aufklärung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie und wo darf man eigentlich noch kritisch berichten, ohne in den Verdacht des Verschwörungsfetischismus zu geraten?
Ob es um den Krieg geht oder um grünen Strom: Unternehmen wie Politik überschütten uns über die Medienkanäle mit vorgekauten "Nachrichten", die subtiler und schwieriger als PR in eigener Sache zu identifizieren sind als die gute, alte (und durchschaubare) Propaganda. Aufgeklärte Bürger/Konsumenten/Medienprofis von heute, die wir sind, fühlen wir uns gefeit gegen billige Manipulation - und haben trotzdem noch nicht ganz mitgekriegt, dass die Macher der Meinung auch nicht geschlafen haben.
John Stauber und Sheldon Rampton ändern das gründlich.
Die Leistung liegt nicht nur in der Zusammenstellung von Insider-Informationen; das Buch ist mit dem Rückblick auf die Anfänge der PR-Industrie auch gut aufgebaut und spannend zu lesen - was angesichts der Fülle an Hintergrundinformationen umso wichtiger ist.
Spannend!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Packende Berichte von der PR-Front. Empfiehlt sich für Werber, wie auch für Leute, die Spaß an Verschwörungstheorien haben. Auch wenn der Fokus amerikanisch ist: wir in Europa wiegen uns mal besser nicht in falscher Sicherheit, die größten PR-Agenturen operieren schließlich alle global!
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