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Produkt-Bild: Babyjahre: Die frühkindliche Entwicklung aus biologischer Sicht

Babyjahre: Die frühkindliche Entwicklung aus biologischer Sicht von Remo H. Largo

Taschenbuch von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492233198, Erscheinungsdatum: Januar 2009, Auflage: 18., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Babyjahre: Die frühkindliche Entwicklung aus biologischer Sicht

5 Kundenrezensionen:

Bestimmt interessant...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
aber mir leider zu trocken. Ich habe mich noch nicht weiter aufraffen können, mich näher damit zu beschäftigen, weil es sehr trocken geschrieben ist. Aber wenn sich wer wirklich dafür interessiert und damit auseinandersetzen will, dürfte das Buch dafür geeignet sein.
Uneingeschränkt empfehlenswert!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kaum war unser Sohn auf der Welt, hatten wir als Ersteltern so viele Fragen. Nur gut, dass wir da "Babyjahre" schon hatten.

Wir hatten es vor der Geburt geschenkt bekommen und nur mal kurz rein geschaut. Doch das hat sich nach der Geburt geändert. Für uns beide war und ist dieses Buch ein sehr, sehr hilfreicher Ratgeber und zugleich Nachschlagewerk. Der Papa ist zwar kein Ratgeber-Freund und hat sie auch bislang verschmäht. Doch dieses Buch nicht. Auch er liest es intensiv. Was daran liegen dürfte, dass es so viel interessantes und wissenwartes enthält, das auch mit Fakten belegt wird. Doch es erzählt ganz gewiss nicht langatmig. Weiteres großer Vorteil: Das Buch sagt einem dabei nicht, wie man es nun machen muss. Es zeigt einfach wie sich Kinder entwickeln, sagt, dass alles verschieden, aber alles normal ist, aber mischt sich nicht in Erziehungsfragen ein.

Dank des guten Aufbaus findet man sofort was man sucht und erfährt auch noch viel mehr.

Für uns ist es inzwischen das klassische Geburtsgeschenk und wir kriegen immer nur eine sehr begeistertes und dankbares Feedback.
Sehr gutes Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wir haben dieses Buch geschenkt bekommen und dachten, ohje noch ein Babybuch. Ich wollte es erst nicht lesen, habe es dann doch mal aufgeschlagen und konnte es nicht mehr weglegen weil es wirklich sehr genau alle Phasen beschreibt. Alle anderen Bücher sind dagegen sehr einfach gestrickt. Ich kann es nur empfehlen.
Das beste Baby-Buch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Babyjahre" ist ein fantastisches Buch! Es hebt sich angenehm aus der Masse anderer Baby-Ratgeber heraus.

Der Autor vertritt hier nicht irgendeine "Methode"; sondern er informiert sachlich und fundiert über die Entwicklung eines Babys. So weckt er beim Leser ein tiefes Verständnis für das, was ein Baby kann und was es von seinen Eltern braucht. Dabei steht er wohltuend über den ganzen Modetrends und Ideologien, die oft durch andere Ratgeber wabern.

Der Autor schafft den bewundernswerten Spagat zwischen Wissenschaft und Menschlichkeit, und das ganz unaufgeregt. Mir hat das Buch wirklich die Augen für mein Kind geöffnet und viel Selbstvertrauen gegeben.
Großartiger Ratgeber
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Er ist ein toller Ratgeber, der einen die ersten 24 Monate ständig begleitet. Gerade für Ersteltern ist es wichtig zu wissen, dass die Entwicklung bei Kindern unterschiedlich schnell verlaufen kann. Ich lese in dem Buch gerne nach und finde es einen wertvollen Ratgeber.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Anleitung zum Unglücklichsein

Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick

Gebundene Ausgabe von Piper
Preis bei Amazon: EUR 7,00, Angebote ab EUR 5,89

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492249388, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 11
Zoom ± Produkt-Bild: Anleitung zum Unglücklichsein

Amazon.de-Hörbuchrezension


Nein, bei Sachbüchern geht es so nicht. Sprecher erzählender Werke dürfen durchaus einmal sinnwidrig betonen. Man verkraftet es, wenn aus "und er folgte(betont) ihr" ein "und er folgte ihr(betont)" wird. Bei einem argumentierenden Text dagegen muss das gemarterte Hörerhirn die ganze Zeit den verschobenen Sinn wieder gerade rücken, um am Ball zu bleiben. Mühsam, nicht vergnüglich.
Da hier obendrein ein Schauspieler am Werk ist, dessen süddeutsch geprägtes Organ unserem Ohr sehr gekonnt zu suggerieren versteht, hier spräche die Weisheit selbst, findet man sich immer wieder eingelullt und schreckt dann nach einer Handvoll Sinnwidrigkeiten hoch: Wie denn, was nun, wer ist tot?
Fazit: Ziemlich anstrengend, das Vergnügen am Thema bleibt etwas auf der Strecke. --Michael Winteroll
Lesung, 2 CDs, Gesamtdauer 114 Minuten, Booklet 14 Seiten mit biografischen Angaben
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5 Kundenrezensionen:

einfach unbeschreiblich!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und dachte mir ich lese es am Strand ... das war der witzigste und zugleich auch aufschlußreichste strandurlaub den ich seit langem hatte.
der schreibstil ist sehr fließend und mit viel wortwitz und zweideutigkeiten gespickt ... man kann das buch auch ruhig zwei mal lesen ohne dass es langweilig wird, denn man entdeckt immer wieder neue sachen.
auch dass ich mich in einigen stellen wiedererkannt habe ist sehr aufschlußreich gewesen - ich sage nur "die geschichte mit dem hammer" allein deswegen ist das buch schon einmal toll.

ich kann das buch nur jedem empfehlen, der nichts gegen ironie, sarkasmus, doppeldeutigkeit und selbskritik hat ... denn von allem besitz dieses buch ne ganze menge!
Harra, ich bin Unglücklich !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Anleitung zum Unglücklichsein ist ein Sachbuch, das der österreichische Psychologe Paul Watzlawick im Jahr 1983 veröffentlichte.
Watzlawick entwarf mit diesem Buch ein radikales Gegenstück zu der - vor allem in den USA - weit verbreiteten Ratgeberliteratur und zeigt auf, wie man sein Leben unerträglich gestalten kann. Hintergrund des Buchs sind die Erkenntnisse der Palo-Alto-Schule, zu deren Mitbegründern Watzlawick gehörte.

Der Piper-Verlag schreibt in seiner Vorbemerkung zu diesem Buch:

Jeder Leser dürfte etwas von sich selbst in diesem Buch wiederfinden -- nämlich seine eigene Art und Weise, den Alltag unerträglich und das Triviale enorm zu machen."
Die Geschichte mit dem Hammer und Die verscheuchten Elefanten,die beiden Geschichten z.B. zeigt einem das eigene Selbst.
Dieses Buch kann ich nur wärmsten Entpfehlen.
für Positivdenker lieber the secret oder bleep
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
ok. ich habe drei Punkte aber nur weil der Titel eigentlich genau das impliziert was man will.
Aus der Psychologie weiß man, dass wenn man das negative will oft das gegenteil entsteht.

Und wer nun diese Buch liest und das Gegenteil macht, der wird na was? Jaaaa! Glücklich....

nach den ersten Seiten fühlte ich mich schon komisch bei dem Buch, was mir Beispielsweise bei the secret dem Film oder bleep nicht passiert ist.
aber gegen später wird es schon....

O.k. be "glücklich"
Lesen.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einzigartig und oft zitiert! Das Buch bringt zum Lachen und zum Nachdenken. Hier wird jedem - teilweise mit kreativ-abstrusen Gedankenspielen - ironisch und höchst unterhaltsam vor Augen geführt, wo die Fallen ausliegen, die der Mensch sich im Alltag selber stellt (Kultbeispiel zum Vorlesen: Die Geschichte mit dem Hammer).

Die Lächerlichkeit des menschlichen Denkens wurde wohl selten geistreicher in einem Buch aufgedeckt als von Paul Watzlawick in seiner unerreichten Anleitung zum Unglücklichsein.

Lesen.
Hintergündige Gedanken, wieso wir unglücklich werden...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Watzlawicks Buch von 1983 ist inzwischen ein Klassiker der Psychologie des Unglücklichsein. Er beschreibt Situationen, deren individuelle Ausdeutungen einem das Gefühl des Unglücklichseins vermitteln. Das geschieht mit hintergründiger Ironie und kann dann oft gegenteilig verstanden den Weg zum Glück aufzeigen. Ob es die sich selbst erfüllende Prophezeiung ist, oder das bewußte Vermeiden eines Problems, das seine Verewigung heraufbeschwört ("die verscheuchten Elefanten"), oder die unbequeme Einsicht, daß das Ankommen unglücklicher macht als der Weg selbst. In kleinen und gut verständlichen, oft durch Beispiele der Literatur oder der Wirklichkeit untermauerten Abschnitten führt uns Watzlawick humorvoll und witzig in die - wie es im Klappentext heißt - vefeinerten Methoden des vollkommenen Unglücklichwerdens ein. Nach wie vor sehr lesenswert! (14.2.08)
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Produkt-Bild: Erntedank: Kluftingers zweiter Fall

Erntedank: Kluftingers zweiter Fall von Volker Klüpfel, Michael Kobr

Taschenbuch von Piper
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492245110, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 12
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5 Kundenrezensionen:

Spannung und Gänsehaut bis zum Ende
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der zweite Teil der Kluftinger-Reihe ist einfach total gelungen! Kommissar Kluftinger und sein Team haben diesmal einen äußerst mysteriösen Fall zu lösen, der mit einigen Wendungen zu einem sehr überraschenden und nervenkitzelnden Ende führt. Ich mag solche mythischen Elemente sehr und dem Autorenpaar ist die Verbindung dieser mit dem alteingesessen Kommissar Kluftinger wirklich äußerst gut gelungen.
that`s it
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit Abstand der beste Klufti- sowohl was die Krimihandlung angeht als auch auf privater Ebene- einfach spitze!
Bei der Apfelsaftszene wäre ich schier abgebrochen. Und mir würde nicht nur ein Allgäuer einfallen, der dabei Klufti live sein könnte.
Nicht nur für Bayern ein Leseschmaus!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Im absoluten Mittelpunkt der Geschichte des bayrischen Duos Klüpfel/Kobr steht ihr Kommissar Kluftinger - und der ist wirklich eine klasse Type: herrlich eigen und trotzdem sagenhaft vertraut. Der ganz alltägliche Wahnsinn (z. B. Abenteuer Hallenbad- und Saunabesuch :-)) wird hier so lebensnah und voller Vergnügen präsentiert, dass ich mehr als einmal hellauf lachen musste. Man merkt da einfach, wie viel Spaß die beiden Autoren selbst an ihrem Kluftinger haben und wie sie sich gegenseitig bei seinen Erlebnissen beflügeln. Und dann noch als Gegenpart der Dr. Langhammer, ein schnöseliger Unsympath als Kluftingers Intimfeind, das ist schon super! Aber auch die Krimihandlung eines Serienmordes in Kluftingers Wirkungsgebiet kommt nicht zu kurz und ist durchaus interessant und auch nicht durchschaubar bis zum Schluss.
Somit ein echt gelungenes Werk aus der neuen deutschen Krimischmiede! Ein Stern Abzug nur dafür, dass alle anderen Personen um Kluftinger herum denn doch sehr typisiert und karikiert wirken, ohne selbst so richtig zu "leben". Aber gegen den Kluftinger hatten sie vielleicht einfach keine Chance mehr ...
Lustig und unterhaltsam! Ein Mord in guter Verpackung!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Kluftinger hat wirklich das Zeug zum Kult-Kommissar. Er ist einmalig. Seine Wesenszüge, die die Autoren beschreiben, sind realistisch und nicht zu übertrieben. Er ist eigen, ja zugegeben, aber gerade dies macht seinen Charme aus. Dieser Fall ist besser als der erste. Gerade das Eintauchen in die Mythen des Allgäus sind interessant und auch für nicht Allgäuer spannend. Das Suchen der Nadel im Heuhaufen und die Hektik, die aufkommt, als der Fall vor der Lösung steht, ist für den Leser gut nachvollziehbar und spannend. Die Morde an scheinbar nicht in Verbindung stehenden Personen auf bestialische Art bringt die SOKO Erntedank (ein lustiges Namenssuchspiel entwickelt sich in einer Szene im Buch - sehr unterhaltsam) an ihre Grenzen. Das Töten mit einer Sense ist ungewöhnlich und so ist nicht nur das Auftauchen eines Serienmörders bedrückend, sondern auch die Art des Tötens. Das Ende ist gut gelungen und es sind kurzweilige Lesestunden. Als sich am Ende die losen Fäden, die Hinweise verschiedenster Art, endlich in ein Bild fügen lassen, wird es schnell und spannend. Es kommt richtiges Krimifeeling auf. Abgesehen vom Inhalt des Buches sind auch die Personen gut gelungen. Das dialektale Verhalten der verschiedenen Figuren wird amüsant in die deutsche Schriftsprache tranformiert ohne die Eigenheiten vollständig auszuradieren. Manchmal muss man eine Passage auch laut lesen, um alles zu verstehen (besonders bei Kluftingers niederbayerischen Chef). Allerdings muss ich auch Kritik an dem Buch üben - nicht am Inhalt. Die Seiten (wie Piper leider macht) sind wahnsinnig eng und klein bedruckt. Das kann bei langer Lesedauer (was bei mir üblich ist) schon mal Kopfschmerzen und Augenflimmern trotz Brille verursachen. Daher gebe ich vier Sterne, weil solche Handicaps den Lesespass minimieren.
Dennoch eine wirklich gute Fortsetzung und lesenswert!
die Sense wird schon gedengelt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der zweite Fall von Kommissar Kluftinger, aber bereits mein 3., da ich den Folgeband vorgezogen habe. "Erntedank" hat mir bisher am besten gefallen.
Aber auch dieser Roman ist wieder weniger ein Krimi im herkömmlichen Sinn, als vielmehr eine Allgäuer Komödie um die Person des schrulligen Ermittlers.

Nacheinander werden zwei Leichen gefunden, bei denen der Täter Zeichen und Hinweise hinterlassen hat, die schon recht bald Parallelen in die Sagen- und Mythenwelt des bayrischen Landstrichs legen lassen. Klufti ermittelt wiederum in seiner unkonventionellen Art mit seinen üblichen Weggefährten. Und auch Dr. Langhammer darf natürlich nicht fehlen, mit dem Klufti weiterhin auf Kriegsfuß steht. Diesmal gibt sich unser Held die Blöße bei einem Spielabend und im Bade- und Saunaparadies.

Besonders gut gefallen hat mir die Unterteilung der Kapitel durch das Gedicht von C. Brentano, das im Handlungsverlauf eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Wie der "Prolog" mit dem Fall zusammenhängt, klärt sich erst ganz am Schluss auf.

Es gibt wieder einiges zum Schmunzeln bei diesem Buch. Die Fettnäpfen sind aufgestellt, und Kluftinger wird wieder kaum eines auslassen. Doch natürlich ist es auch wieder er, der die Schlüsse zieht, damit der Fall aufgeklärt werden kann. Entweder man mag seine Art, oder eben nicht. Die Autoren bleiben jedenfalls ihrem Stil treu.

P.S.: Man sollte den 3. (Seegrund) übrigens nicht vor dem 2. Band lesen, da eine der Täterpersonen (halte mich mal so neutral, um selber nicht zu viel zu verraten) nochmals auftaucht und man dann schon fast weiß, dass der Mörder diesmal nicht der Gärtner ist.
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Produkt-Bild: Die Winterrose

Die Winterrose von Jennifer Donnelly

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,59

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492252818, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 3
Zoom ± Produkt-Bild: Die Winterrose

5 Kundenrezensionen:

Fortsetzung der Familiensaga
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wer auf die Frage, ob es ein bisschen mehr sein darf, mit dem Kopf nickt, wird sicher auch seine Freude mit diesem Buch haben. Die Winterrose ist der zweite Teil der Rosen-Trilogie von Jennifer Donnelly. Die Autorin hat darin auf knapp 800 Seiten noch mehr Herzschmerz und Leid verarbeitet. Platziert ist die Geschichte im Jahr 1900 in London und beschreibt die nächsten sieben Jahre der Protagonisten. Es gibt ein Wiedersehen mit Fiona und Joe, die mit ihren Kindern in London leben. Aber hauptsächlich geht es diesmal um Fionas jüngeren Bruder Charlie. Der nahm bereits auf den letzten Seiten der Teerose die Identität des gesuchten Verbrechers Sid Melone an. Nun ist er der Gangsterboss, der das ganze Londoner Eastend beherrscht. Durch seine Geschäfte hat er es zu einem ansehnlichen Wohlstand gebracht.

Eine weitere wichtige Figur ist India Selwyn-Jones, die Tochter einer Adelsfamilie, die als eine der wenigen Frauen ein Medizinstudium abgeschlossen haben. Der Wunsch, armen Familien eine ärztliche Versorgung zukommen zu lassen, führt sie ins Eastend. Dort lernt sie Sid kennen und verliebt sich in ihn. India hat bereits den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen und ihr liegt auch nichts an ihrem Verlobten Freddie. Nach und nach muss auch der Leser erkennen, dass dieser keine ehrenhaften Absichten mit India hat und nur seinen finanziellen Vorteil in dieser Verbindung sieht. Skrupellos nimmt er sich von den Menschen, was er haben will. Als die charakterstarke India im unbewusst diese Pläne vereiteln will, schreckt er auch vor Mord nicht zurück. So durchkreuzt er auch Indias Pläne, mit Sid ein bürgerliches Leben in der Neuen Welt zu beginnen.

Jennifer Donnelly bringt in diesen Roman detailliert die Stimmung des beginnenden 20. Jahrhunderts in London nahe. Sie trifft die lebhafte Stimmung der Politik mit all ihren bevorstehenden Veränderungen und auch das Leben der Arbeiter in Whitechapel. Auch berücksichtigt sie, dass England damals ein Imperium war und verlagert den Schauplatz vorübergehend nach Afrika. Sehr plastisch stellt sie das damalige Leben mit den alltäglichen Sorgen und Nöten dar. Auch die Welt der Entdecker beschreibt sie durch Fionas jüngsten Bruder Seamus. Das Buch hätte durchaus fünf Sterne verdient, wären mir persönlich nicht ein wenig zu viele Zufälle im letzten Teil vorgekommen. Es drängt sich ein wenig die Vermutung auf, dass die Autorin dasselbe Erfolgsrezept wie in der Teerose nochmals verarbeitet hat. Die Sache an sich ist nicht schlimm, jedoch empfinde ich dann die Anzahl der Seiten als zu hoch. Der Versuch, alle Fäden zusammen laufen zu lassen, ist nicht so optimal gelöst worden. Dennoch ist diese Veröffentlichung sehr empfehlenswert und ich freue mich auf den dritten Band.
Fast so gut wie Die Teerose
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nachdem "Die Teerose" ja zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, hab ich nur so darauf gewartet, endlich "Die Winterrose" lesen zu können.

Anfangs war ich doch ziemlich enttäuscht, denn ich hatte erwartet, dass es sich um eine eigenständige Geschichte handelt, in der die alten Charaktere nur eine Nebenrolle spielen (ich meine eine richtig kleine Nebenrolle) und es ging mir einfach viel zu sehr um Politik und um dieses Scheusal Freddy.

Nach ungefähr 200 Seiten hat diese Enttäuschung aber nachgelassen und schließlich war ich total begeistert von dem Buch. Das Buch hat mir bis auf die ersten 200 Seiten sehr gut gefallen, obwohl ich mich doch manchmal sehr über die Zufälle gewundert habe
Interessant fand ich auch Inidas Erzählungen von damals (also von den medizinischen Fortschritten).

Und mit Willa ist ein neuer sehr interessanter Charakter in die Geschichte kommen. Ich hoffe, dass sie im 3. Teil eine größere Rolle einnehmen wird.
Und der Schluss war so verdammt spannend... und ganz am Ende hatte ich vor lauter Rührung Tränen in den Augen. So ein Ende liebe ich *seufz*
Historienroman mit winzigen Mängeln
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Obwohl es sich bei "Die Winterrose" um die Fortsetzung von "Die Teerose" handelt, lässt sich dieses Buch auch problemlos als Einstieg lesen. Im Mittelpunkt steht die Liebesbeziehung des ungleichen Paares Sid Malone (Gangsterboss) und India Selwyn-Jones (idealistische, adelige Armenärztin), wobei es Donnelly gelingt, diese Beziehung nicht nur zu romantisieren. Ausgezeichnet dargestellt ist das Milieu in Whitechapel, dem Londoner Elendsviertel und der korrupten Politik, die mit Phrasendrescherei und Scheinlösungen unter den Arbeitern auf Stimmenfang geht. Überhaupt sehe ich in der Darstellung des Elendsviertels (realistisch aber nicht eklig) und in den politischen Anspielungen die Stärken des Buches. Die üblichen Topoi (starke Frauen, Liebeshandlung, Happy End nach zig Verwicklungen und Hindernissen) entsprechen dem Genre.

Erfreulich ist der Versuch, die Figuren einigermaßen differenziert zu gestalten, die Guten haben ihre Probleme mit der persönlichen Schuld und die Bösen sind durch ihre schreckliche Kindheit zumindest ansatzweise ambivalent dargestellt. Leider bleibt Donnelly dabei in den Ansätzen stecken, die Aufteilung gut-böse wird sehr schnell klar und auch nicht mehr in Frage gestellt. Wenn auch sympathisch aber nicht sehr überzeugend ist die Figur der kleinen Charlotte, die als Sechsjährige eine Einsicht und Abgeklärtheit beweist, die nicht einmal Erwachsene besitzen. Die gekonnte Erzähltechnik mit ihren geschickten Rückblenden und oftmaligen Perspektivwechseln geht dafür eindeutig über den Durchschnittshistorienroman hinaus.

Überflüssig ist die Afrika-Episode, die sich auch nicht so recht in den Gesamtzusammenhang fügen will. Sie bläst das Buch nicht nur unnötig auf, sondern stellt einen regelrechten Bruch dar. Auch den im zweiten Teil eingeführten Handlungsstrang mit Seamie und Willa finde ich äußerst entbehrlich.

Unnötig sind kleine Anachronismen, die bei einem Historienroman nicht vorkommen sollten. So wurde etwa der Pagenkopf von Coco Chanel erst 1916/17 kreiert und die Damen schnitten bekanntlich ihr Haar erst in den 20er-Jahren ab. Ebenso scheint die Autorin auch beim Alter des Bergsteigers George Mallory zumindest implizit etwas geschummelt zu haben.
Solche Mängel sind zwar ärgerlich, tun jedoch dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Super!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist einfach toll, Mehr davon!!

Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, habe sofort nach den ersten Seiten des Buches Teerose auch die Winterrose besellt.
Die Schriftstellerin geht intensiv auf das Leben der Armen (und damit der entstehenden untersten Arbeiterschicht)im Londoner Bezirk Whitechapel ein und beschreibt dieses immer wieder faszinierend real.
Ein Höhepunkt jagt den nächsten, man ist vollkommen gefangen in den Charaktern der Figuren, Ihren Intriegen, Machtspielen, aber auch beginnenden wundervollen Freundschaften/Beziehungen oder sogar Entdeckung Verwandschaftlicher Verhältnisse?!

Nur der Schluss ist ein bisschen zu kurz gekommen, -desshalb
erwarte ich sehnsüchtig einen dritten Teil, in dem Nach Fiona und Charlie/Sid villeicht der dritte im Bunde, Seamus Finnegan die Hauptrolle spielt? Einen kleine Vorgeschmack habe wir in der Winterrose ja schon bekommen.

Also liebe Jennifer Donnelly, weiter so!
Ein super Schmöker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Winterrose ist noch besser als die Teerose, obwohl das Buch praktisch die Fortsetzung der Teerose ist, jedoch geht es hier um die Liebesgeschichte des Bruders von Fiona, der durch einen unglücklichen Umstand zum Gangster Sid Malone geworden ist.

Die junge Ärztin India verliebt sich in Sid Malone, obwohl sie mit dem Politiker Freddie - ein Jugendfreund - verlobt ist. Der ist jedoch skrupellos und eigentlich nur an ihrer Mitgift interessiert.
Es kommt zu etlichen Verwicklungen, bis dann auf Seite 422 schon fast ein gutes Ende in Sicht ist. Allerdings schlägt das Schicksal dann noch einmal zu und die Seiten bis zum Ende auf Seite 775 konnte ich vor Spannung kaum ertragen.

Insgesamt ein ganz toller Schmöker, für meinen Geschmack sehr gut geschrieben und spannend. Ich hoffe, Jennifer Donnelly schreibt noch so einen spannenden Knüller.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Milchgeld: Kluftingers erster Fall (Piper Boulevard)

Milchgeld: Kluftingers erster Fall (Piper Boulevard) von Volker Klüpfel, Michael Kobr

Taschenbuch von Piper
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,49

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492262279, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 8
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5 Kundenrezensionen:

Eine Mischung aus Brunetti und dem Bullen von Tölz
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein netter Krimi zum schnell lesen. Ein Mischung aus Brunetti ( den er leider nicht erreicht ) und dem Bullen von Tölz ( dem er manchmal zu ähnlich ist ). Sehr kurzweilig. Eine nette Urlaubslektüre.
Herrlich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für ein Glück, dass mich eine Bekannte auf die Geschichten um Kommissar Kluftiger gestoßen hat. Nachdem ich Milchgeld quasi am Stück "verschlungen" habe, habe ich mir innerhalb von Wochenfrist auch die Folgewerke von Klüpfel/Kobr zu Gemüte geführt. Diese lesen sich meiner Meinung nach hervorragend und eignen sich für all diejenigen, die Spaß haben wollen beim Lesen und dabei auch eine gute Geschichte nicht missen wollen. Wer dabei noch Freude an der bayrischen Dialektik hat, ist hier gut aufgehoben!
mehr als nur ein Krimi
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie Donna Leon Commissario Brunetti nicht nur in der Arbeit sondern auch im häuslichen Umfeld beschreibt, so steht auch bei Kluftinger nicht nur der Mordfall im Mittelpunkt. Dabei gelingt es den Autoren, typische Allgäuer Eigenschaften und Begebenheiten mit einzubringen, dass ich immer wieder schallend lachen musste.
Nicht umsonst ist Klufti im Allgäu inzwischen zum Kult geworden.
Entmündigung des Lesers
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Kann man ja mal probieren, ein Krimi mit Lokalbezug, warum nicht? Soweit die Erwartugen. Das Buch allerdings wird schon diesem Anspruch nicht gerecht. Es will keine rechte Kurzweile aufkommen.
Die Dialoge wirken unterm Strich sehr hölzern, die Figuren künstlich und das ständige Bemühen um Lokalbezug nervt spätestens nach ein paar Seiten.
Nach kurzer Zeit fällt ungemein störend auf, dass die Autoren scheinbar zu jeglichen Handeln ihrer Figuren die entsprechende Motivlage bis ins kleinste mitliefern. Nichts bleibt dabei der Phantasie überlassen, keine Regung der Figuren unerklärt.
Keine Empfehlung - der letzte Satz ist der Beste.
Passt scho...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich finde Milchgeld auch überbewertet. Sicher ein netter und gemütlicher Krimi aber mehr auch nicht. Es hat freillich spaß gemacht das Buch zu lesen ist aber eher eine lauwarme Muich. Irgendwie hat man alles schon mal gelesen und wirklich Spannung kommt eigentlich nie auf. Wie schön erwähnt wurde hatte es auch ein Fall für den Bullen von Tölz sein können an dem Kluftinger schon sehr stark angelegt ist.

Insgesamt gesehen eher "a fade Nockn" !
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Produkt-Bild: Bis(s) zum Morgengrauen - Twilight

Bis(s) zum Morgengrauen - Twilight von Stephenie Meyer, Karsten Kredel

Broschiert von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,50

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492251498, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 4
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5 Kundenrezensionen:

Lesen bis zum Morgengrauen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab mir gedacht, dieses Buch könnte meiner Frau gefallen und es ihr geschenkt. Eines abends meinte sie, daß sie noch ein bißchen lesen wolle, es sei so spannend. Sie las dann bis um halb sieben Uhr morgens bis das Buch zu ende war. Jetzt will sie unbedingt den nächsten Teil lesen, ich sollte schauen, ob man es auch irgendwo sonntags kaufen könne.

Fazit: Muß wohl ganz gut sein ;-)
Einfach Wundervoll !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, ich finde das Buch einfach nur fantastisch !!!

Zuerst war ich eher skeptisch,als ich das erste Kapitel gelesen habe...
es war etwas langeweilig (um ehrlich zu sein)
Aber ab dem zweiten Kapitel konnt ich nich mehr aufhören zu lesen =D

Ich finde das buch einfach nua klasse !!!

Ich freue mich schon auf die nächsten Bänder =)
Bis zum Morgengrauen...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten


Dieses Buch zieht einen sofort in den Bann.

Ich habe es erst gestern bekommen und habe es ohne Pause durchgelesen. Es ist so wundervoll geschrieben. Ich fühlte mich als sei ich selbst die Hauptperson, als würde ich das Geschehen aktiv beeinflussen und dennoch den Verlauf nicht ändern können. Ich durchlebte in diesem Buch jedes Gefühl was ich besitze von Aufregung, zu Nervosität bis hin zur Sprachlosigkeit und Rührung. Es ist mein erster Vampir- und Fantasieroman. Es war als würde sich ein Film vor mir abspielen. Ich konnte es kaum erwarten die nächste Seite zu berühren und sie umzublättern, um nichts in der Welt wollte ich aufhören und so den Film in meinem Kopf anhalten. So ein Gefühl hatte ich noch nie zuvor.
Wenn Bella Edward beschreibt und in sein Antlitz schaut, dann ist es so als würde ich selbst in seine goldig glänzenden Augen starren, als würde ich selbst den Atem anhalten und wie eine Statue erstarren. In diesen Momenten pochte mein Herz so laut und schnell als würde es sich gleich überschlagen. Normalerweise hätte ich ein Buch von über 500 Seiten wieder in meinem Schrank verschwinden lassen, da ich keine wirklich Leseratte bin. Doch dieses Buch zog mich in eine Art Wahn dem ich mich nicht verwehren konnte und wollte.
Ich las den ganzen Tag und die ganze Nacht bis um 5.00 Uhr morgens, bis zum Morgengrauen...
Bis(s) zum Ende des Buches
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich wollte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Hätte ich nicht arbeiten, schlafen oder etwas essen müssen....Stephenie Meyer hat dieses Buch so unglaublich gefühlvoll, humorvoll und spannend zugleich geschrieben und eh ich mich versah, war ich schon völlig in Bella}s und Edward}s Welt vertieft, dass ich es einfach nicht fassen konnte, als sich dieses Buch nach zwei Tagen schon dem Ende näherte...
Vampirroman für Jugendliche - aber nicht nur
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das war wieder einmal ein Buch, dessen Umschlagtext mich neugierig auf mehr gemacht hat. Allerdings deutete die Kurzbeschreibung nicht im geringsten darauf hin, dass die Protagonistin noch zur Schule gehen könnte. Eigentlich bin ja schon zu alt um Jugendromane zu lesen. Allerdings hielt mich das nicht davon ab, meine gesamte freie Zeit nach dem Kauf dieses Buchs mit dem Lesen desselbigen zu verbringen ;-)
Ich habe zwar schon eine Menge Vampir/Liebesromane gelesen, in denen es dasselbe Hin- und Her zwischen der vampirschen und der menschlichen Hauptfigur gab, der 'schwache', menschliche Part auf der einen Seite, der starke und geheimnisvolle vampirische Part auf der anderen Seite usw. ... aber diese Geschichte hat etwas Besonderes.
Das Buch ist romantisch, humorvoll, spannend und macht Lust auf mehr.
Also ich bin froh, dass ich beim Kaufen nicht wusste das es sich um einen Jugendroman handelt, ich hätte wirklich etwas verpasst. Und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die ich mir gerade eben bestellt hab :-)
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Hectors Reise: oder die Suche nach dem Glück

Hectors Reise: oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 8,50, Angebote ab EUR 1,50

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492248284, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 18
Zoom ± Produkt-Bild: Hectors Reise: oder die Suche nach dem Glück

Aus der Amazon.de-Redaktion


Welch merkwürdige Leseerfahrung: Wer glaubt, literarisch versiert, im gängigen Psychoschnack und Global-Player-Jargon geschult und gegen jede Art von Kitsch gefeit zu sein, wird von François Lelord handstreichartig in den Stand eines Kindes, das einem Märchen lauscht, zurückversetzt. Selbst die abgefeimteste Natur, die verhärtetste Seele, schmilzt dahin angesichts der unaffektierten Naivität, mit der Hectors ungläubig staunender Blick uns ein nachdenklich stimmendes Weltbild präsentiert.
Was den Psychiater am meisten auszeichnet, ist seine Fähigkeit, zuhören zu können, ein Umstand, der Hectors Praxis überquellen lässt vor dankbaren Patienten. In letzter Zeit jedoch bedrückt ihn mehr und mehr die Frage, warum er ständig Leute auf die Couch bekommt, die nach ihrer Lebens- und Karriereplanung eigentlich überglücklich sein müssten. Das Grübeln über dieses Problem macht ihn schließlich so schwermütig, dass er beinahe selbst zum seelischen Pflegefall wird. Er beschließt, zu verreisen. Irgendwo musste das Glück ja wohnen.
Die lange Tradition poetischer und sinnstiftender Erbauungsliteratur aus Frankreich (von de Saint-Exupéry bis zu Eric-Emanuel Schmitt), wird auf das Charmanteste weitergeführt. Die Fabel von Hector, der nach dem Ursprung des Glückes fahndet, führte in Frankreich monatelang die Bestsellerlisten an. Ob Hector in Hongkong mit der Prostituierten Ying Li das tut, "was die verliebten Leute miteinander tun", oder den traurigen Zustand seines Freundes Édouard beklagt, der zwischen den Mühlsteinen der New Economy zerrieben im Alkohol Zuflucht sucht, stets spiegeln sich im Blick des Andersreisenden menschliche Seelenwüsten, Krankheiten und die Auswüchse einer brutal wütenden Globalisierungssense und deren Opfer.
Keine Bange, Hector findet auch jede Menge Gegenbeispiele und mehrt eifrig die gelernten Glückslektionen, die er in seinem Notizbuch akribisch festhält. Hectors Reise zum Mittelpunkt der wirklich wichtigen Dinge dürfte im Herz des Lesers noch lange nachklingen. Ein liebevolles Buch-Cover und ein liebevoller Blick auf den Menschen. Anrührende und gelungene mentale Wiederbelebungsmaßnahme für verloren gegangenene Träume. --Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Märchenhaft
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Was zunächst auffällt ist der einfache, märchenhafte und klare Erzählstil des Autors. Er selbst steht ganz im Mittelpunkt, denn der Autor und sein Protagonist Hector sind ein und derselbe, so kann man es dem Klappentext entnehmen.
Hector zweifelt an sich und fragt sich, ob er, der erfolgreiche Psychiater, den richtigen Beruf gelernt hat. Der eigentliche Grund seiner Unzufriedenheit sind "die unzufriedenen Leute", die ihn sehr müde machen und er fragt sich sogar, ob diese "unzufriedenen Leute", nicht ansteckend sind.
Eine Wahrsagerin rät ihm, eine Urlaubsreise zu machen. Hector beschließt, eine Reise um die Welt zu beginnen. Aber nicht einfach so, sondern er will diese Reise nutzen, um ein besserer Psychiater zu werden und will versuchen zu begreifen, was die Leute unglücklich macht.
Erste Erkenntnisse macht er schon vor Beginn der Reise:
a) Frauen sind ziemlich kompliziert, selbst für einen Psychiater
b) Man kann die Leute mit der Frage nach dem Glück sehr durcheinander bringen.
Hector bricht auf und ein Reisebericht der ganz anderen Art beginnt nun Form anzunehmen. Hector lernt Menschen in fernen Ländern kennen, besucht Freunde und Bekannte, läßt sich auf Liebesabenteuer ein und lernt, wie geplant, über das Glück an sich und im Besonderen.
Alles recht unterhaltsam, aber sehr tiefschürfend und ernsthaft ist das nicht, was man zu lesen bekommt. Eher der Versuch, sich selbst und die Welt ein bisschen besser kennen zu lernen, ohne stetiges Engagement ungebunden durch die Welt zu gondeln und die teils schrecklichen Zustände hautnah zu erleben.
Ein Ratgeber ist dieses Buch wahrlich nicht, auch wenn der alte Mönch Hector bescheinigt, gute Arbeit geleistet zu haben.
Und zum Schluß stellt Hector fest, dass er eine schöne Reise gemacht hat.
Glückwunsch!
Vielleicht sollte jeder von uns Lesern auch mal eine Weltreise machen.
Ich jedenfalls bekam beim lesen Lust und nehme an, ich wäre dann glücklicher, als ich es momentan bin.
Ein positives Buch
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nun habe ich den "Hector" doch mal gelesen. Mir hat das Büchlein Vergnügen bereitet. Es ist ein positives Buch, das einen auf angenehme Gedanken bringt. Allein dafür verdient es ein paar Sterne in unserer negativ denkenden Zeit und Öffentlichkeit.

Ein wirklich schöner Effekt ist, dass man beim Lesen fast automatisch sich selbst und die Sicht auf das eigene Leben durchcheckt. Das hinterlässt Spuren. Bei den meisten Menschen wahrscheinlich heilsame - weil sie sich nach der Lektüre des Hector mit mehr Zufriedenheit beurteilen. Insofern hat Frau Heidenreich irgendwie doch recht. :-)

Tiefschürfende neue Weisheiten bringt das Buch sicherlich nicht rüber. Aber es hat diesen typisch französischen Charme, große Einsichten mit zärtlich kindlichen Worten ins Alltägliche zu ziehen. Mir gefällt zugleich, wie es uns arme Reiche mit unseren Wohlstandsdepressionen augenzwinkernd auf's Korn nimmt.

Da stört mich auch der bewusst einfältige Sprachstil nicht. Im Gegenteil: Ich finde das recht lieb und sympathisch. Und dass es teilweise doch ein bisschen zu "plem plem" rüber kommt, ist vielleicht tatsächlich der Übersetzung geschuldet.

Wenig gelungen finde ich allerdings den kitschigen Schluss. Das ist mir dann doch zu tief in die Klischeekiste gegriffen, ein zu platt herbeigeführtes Eiapopeia. Und dazu noch so einfallslos auf wenigen Seiten hingepfeffert. Auch Hectors Frauenbild hat mich beim Lesen zunehmend gestört. Dass wir Frauen allein dazu da sein sollten hübsch, niedlich, süß, hilflos und auch sonst ganz chinesisch zu sein... Nee, nee, Herr Doktor. Das lasse ich nicht auf mir sitzen.
Kinderbuch
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Leider ist das Buch unglaublich aufgeblasen, ein Inhalt von einem Absatz wird auf die Größe mehrerer Seiten gepumpt.
Und der Stil entspricht eher dem eines Bilderbuchs. Auch sehr schlimm ist, dass der Autor offenbar eine Scheu hat, einfache Bezeichnungen zu verwenden. Statt "Security-Mann" heißt es "Ein man mit einem Kabel hinterm Ohr". Statt "Frankreich" heißt es konstant "Das Land, aus dem Hector kam". Das geht schon sehr auf die Nerven.
Schlicht und schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schade, dass hier so viele Rezensionen stehen, deren Schreiber den Ratschlag von Jesus
" Auf dass Ihr werdet wie die Kinder..." nicht kennen!
Ich habe gerade diese Art der Verpackung sehr schätzen gelernt.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Francois Lelord keinen anderen Stil hätte wählen können!
Aber das macht es ja gerade aus: Mit einfachen Worten schwierige Umstände zu erklären.
Ich werde sowohl Buch als auch Hörbuch unbedingt weiterempfehlen.
...und Elke Heidenreich hat doch Recht!
Gute Erkenntnisse zweifelhaft verpackt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Der Buchtitel klingt vielversprechend, die Rezensionen und die Empfehlung von Elke Heidenreich auch. Doch nach dem Lesen der Buches war ich sehr enttäuscht. Gute - aber auch nicht allzu neue - Erkenntnissse wie "Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist" sind in eine schwer verdauliche Geschichte eingebettet.

ACHTUNG: Wer gerade mit Beziehungsproblemen zu tun hat oder - noch schlimmer - betrogen wurde, der sollte mit diesem Buch aufpassen oder dieses Buch nicht geschenkt bekommen! Denn auf seiner Reise wirft Hector mehr als ein Auge auf andere Frauen und betrügt seine Lebensgefährtin letztenendes mit einer Asiatin.

Ein Buch, dass wirklich glücklich macht ist das bekannte "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupery. Hectors Reise ist offensichtlich ein bemühter Versuch, Saint-Exupery's Stil und Protagonisten nachzuahmen und von dessen Erfolg zu profitieren. Das Ergebnis macht nicht glücklich, sondern verärgert.
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Produkt-Bild: Seegrund: Kluftingers dritter Fall

Seegrund: Kluftingers dritter Fall von Volker Klüpfel, Michael Kobr

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,80

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492250947, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 6
Zoom ± Produkt-Bild: Seegrund: Kluftingers dritter Fall

Aus der Amazon.de-Redaktion


Kleine schaurige Heimatkunde vorweg: Wer den Zugang zur Hölle suche, heißt es drohend auf der Website des Bayrischen Rundfunks, Abt. „Land und Leute“, liege beim Alatsee nahe Füssen genau richtig: Blutrote Färbung, purpurnes Nebelgewalle, tief unten, mangels Sauerstoff, nichts als der Tod!!!! Als wäre dies und der infernalische Schwefelgeruch nicht genug, soll auch noch ein verfluchter Mönch aus dem 17. Jahrhundert mit Rassel und Geheul seinen Soundtrack beisteuern. Ach ja, ein düsteres Geheimnis aus Deutschlands dunkelster Zeit soll hier angeblich auch noch versenkt liegen. Davon erwähnt der Bayrische Rundfunk allerdings nichts. Alles in allem also, kein schlechter Startplatz für Kommissar Kluftingers langerwarteten dritten Fall.
Dabei wollten der bärbeißige Allgäuer und seine Erika lediglich ihren Sohn und dessen neue Freundin in Füssen zum gemeinsamen Weihnachtsfest abholen. Nachdem Kluftingers xenophobes Hassgebrummel gegen japanische Neuschwansteinbesucher abrupt endet, als er entgeistert feststellen muss, dass Markus' Neue aus dem Lande Nippon stammt, entschließt man sich zu einem Beruhigungsspaziergang entlang des idyllischen Bergsees. Der letzte Rest vorweihnachtlicher Stimmung fleucht ins Gebirg', als die vier auf eine männliche Leiche in einer riesigen Blutlache stoßen. Angesichts der rätselhaften Zeichnung, die der Tote vor seinem gewaltsamen Ableben in den Schnee gekratzt hat, startet Kluftinger durch!
Bajuwarisches Mythengewaber, heimatlich wohliges Kässpätzle-Feeling, ein grantelnder Kriminaler, der die Maske voralpenländischer Betulichkeit oft genug herunterreißt --, das Autorenduo Klüpfel und Kobr scheint auf eine Goldader gestoßen zu sein, wie die Leserzuschriften beweisen. Ob im Nahkampf mit dem Fotohandy, seinem krudem Englisch („…your sunbrill, Miss!“), oder dem größten anzunehmenden Ungemach in Gestalt einer neuen Assistentin an seiner Seite --, gemächlich tapsend wie Braunbär Bruno treibt Kluftinger seine Allgäuer Ermittlungen um den toten Taucher vom Alatsee voran. Gestalten die sich anfänglich noch unerwartet zäh, so führen bald alle Hinweise auf den Grund des Alpengewässers und seines blutroten Geheimnisses, von dem der Bayrische Rundfunk, Abt. „Land und Leute“ partout nichts wissen wollte. Wir aber sind gerne eingetaucht in den schaurig-schönen Höllenschaum und freuen uns jetzt schon auf den vierten Kluftinger-Fall. --Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Sehr unterhaltsam, aber weniger Krimi als Erntedank
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser Krimi über Kluftinger, dem Kult-Kommissar aus dem Allgäu, ist weniger Krimi als Erntedank, aber dafür umso lustiger! Die Passagen, die nichts mit dem Fall zu tun haben, der sowieso etwas obskur ist, sind einfach genial. Ich habe Tränen gelacht mit den Zwischenfällen mit Langhammer (egal ob auf der Piste oder bei Kluftinger zu Hause). Das Kranksein von Kluftinger tut sein Übriges dazu. Auch alle Szenen mit seinem Sohn und dessen japanischer Freundin (Sushi-Essen :-)!) sind einfach genial. Der Fall an sich ist wenig spektakulär, aber gut geschrieben. Das Ende ist gut gelungen und spannend. Etwas verwirrend waren die vielen alten Männer, die man manchmal nur schwer auseinanderhalten konnte. Insgesamt sind die Geschichte über das Auffinden eines verunglückten Tauchers beim Alatsee und die Verwicklungen mit den ungelüfteten Geheimnissen dieses Gewässers ansprechend aufbereitet und gut erzählt. Besonders die eingeflochtenen Passagen der Vergangenheit, die in chronologisch umgekehrter Reihenfolge erscheinen, geben dem Ganzen eine zusätzliche Würze.
Doch so spannend wie Erntedank ist dieser Fall von Kluftinger leider nicht, aber dafür umso witziger! Trotzallem sehr empfehlenswert!
Lesespass + symphatische Figuren, aber...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Kluftinger und seine Marotten haben mich an vielen Stellen laut lachen lassen - seine hochgradig sympathische Frau Erika passt mindestens ebenso gut zu ihm wie die geniale (Vorbild-)Familie aus Donna Leon's "Brunetti"-Klassikern...

Also: Ich hatte grossen Lesespass - die Handlung jedoch halte ich für "normales" Krimi-Niveau - nichts Besonderes.

Fazit: Lesenswert - zumindest habe ich sofort nach den übrigen Kluftinger-Bänden gegriffen...
Spannend, jedoch nicht so sehr wie seine Vorgänger
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der dritte Fall der Klufinger-Reihe ist an und für sich nicht schlecht, leider habe ich mir eine spannendere und mythischere Geschichte - ähnlich im Stil von "Erntedank" erwartet.
Der Klappentext über den mystischen allgäuer Bergsee verspricht einiges, jedoch war ich bei der Entwicklung der Geschichte bzw. bei der Auflösung beinahe etwas enttäuscht. Auch die Verbindung mit dem dritten Reich war nicht ganz so nach meinem Geschmack.
Trotz allem ist der Band lesenwert, man darf ihn nicht recht mit den anderen beiden Bänden vergleichen.
Durchwachsene Gefühle
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Als ich auf das Buch stieß, dachte ich mir "Wow, das klingt gut, das klingt spannend und es klingt ein bisschen nach Lokalkolorit. Davon gibt es viel zu wenig gute Geschichten".
Nun, die Geschichte ist nicht schlecht, wenn man sie auch von Kirst, Simmel und Co. schon vor vielen Jahren in dieser oder jener Variation gelesen hat.
Hin und wieder steht einem auch ein Grinsen im Gesicht, aber je länger man liest umso mehr gefriert einem dieses wieder ein.
Der Protagonist Kluftinger, immerhin Kommissar bei der Kriminalpolizei, ist eine Figur wie aus einer anderen Welt, er wird bei jeder Gelegenheit rot, führt lächerliche, bubenhaft anmutende, Kleinkriege mit dem Gatten der Freundin seiner Frau, dieser immerhin Arzt, also Akademiker, von Beruf.
Kluftinger hat keine Ahnung von der Gegenwart, weiß nicht was Ebay ist, kann einen Flachbildschirm nicht abschalten und fährt am liebsten einen schrottigen Passat. Wenn er Unterwäsche für seine Frau kaufen möchte versinkt er vor Scham fast im Boden und zum Umziehen im Theater benötigt er die ganze Toilette, und wenn ihn ein anderer Mann (!!) in langen Unterhosen sieht, dann ist ihm auch das peinlich.
Die Beschreibung von Ehe und Familie mutet unglaublich klischeehaft an und wenn es dann ständig um das Verspeisen von Kässpatzen und Linsen mit Spätzle geht, dann reicht es dem Leser!
Kurz und gut, das Ganze ist schon sehr unterirdisch!
Ein Spannungsbogen ist in der ganzen Geschichte nicht zu entdecken!
Trotzdem hat sie einen gewissen Charme, den man sich nicht richtig erklären kann!
Spannend wird es im Grunde nur auf den letzten Seiten wenn es auf die Lösung zugeht, wobei man beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, wie und woher dieser kindische Polizeibeamte selbige plötzlich aus dem Hut zieht.
Wie der Kultstatus des Kommissar Kluftinger entstanden ist kann man nach der Lektüre von Seegrund absolut nicht nachvollziehen und man hat gelegentlich schon das Gefühl, die Autoren möchten den Leser ein bisschen veräppeln, austesten wie weit sie gehen können!
Weitere Romane mit Kluftinger werde ich sicherlich nicht lesen, dafür habe ich mich zu oft geärgert über diese oft nicht sehr witzige und wenig Colombohafte Figur!
Recht gut, aber kein Knaller
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Eigentlich ein ganz guter Krimi mit einem sehr lustigen Kommissar. Leider haben die teilweise recht langatmigen Passagen in der Nebenhandlung dem Buch an Spannung genommen.

Dass ein paar ältere Herren seit ihrer fühen Jungend in der Nazi-Kriegszeit eine Geheimnis mit sich tragen, welches auf dem Grund des Alatsees verborgen ist, ist von der Story her gut gemacht. Die Ermittlungsarbeit mit einigen sehr spaßigen Einlagen fand ich auch sehr gelungen. Aber dann kamen immer wieder die Nebenhandlungen aus der Familiensaga des Klufti und die haben mich gelangweilt.
Der Schluss wiederum ist dann doch noch gut gelungen.

Insgesamt gut.
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Produkt-Bild: Laienspiel: Kluftingers neuer Fall

Laienspiel: Kluftingers neuer Fall von Volker Klüpfel, Michael Kobr

Broschiert von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 14,00, Angebote ab EUR 8,50

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492050735, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 9
Zoom ± Produkt-Bild: Laienspiel: Kluftingers neuer Fall

5 Kundenrezensionen:

Mein erstes Buch dieser Reihe
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dies war mein erster Kluftinger. Zur Story braucuht man ja nicht mehr viel zu schreiben das haben meine Vorredner ja schon zu genüge getan. Ich finde das Buch sehr amüsant und der Krimi war spannend. Allerdings ist dieses Terror Thema nicht ganz mein Fall. Werde auf jeden Fall die anderen Bücher rund um Kluftinger auch noch lesen. Es ist halt ein Regionalkrimi und kein knallharter Thriller !
Mein erster Kluftinger
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es ist tatsächlich mein erstes Buch aus dieser Reihe und vermutlich wird es auch dabei bleiben. Für mich handelt es sich hier nicht wirklich um einen Krimi, denn es wird eigentlich nicht wirklich ermittelt. Im Mittelpunkt steht Kommissar Kluftinger, welcher uns als liebenswerter Trottel präsentiert wird. Ich schreibe deswegen Trottel, weil einfach dieser Eindruck entsteht. Diese Fantasiefigur weiß schlicht überhaupt nichts von der "modernen Welt" und man bekommt den Eindruck, als ob das Allgäu eigentlich Auenland heisst. Das ist am Anfang sehr belustigend, geht einem aber sehr schnell auf die Nerven. Zumal der grösste Teil überhaupt nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun hat. Ich kann auch überhaupt kein Bild vor meinem geistigen Auge von Kluftinger aufbauen, weil viele Handlungen so wiedersprüchlich zueinander sind, dass es unmöglich erscheint, dass so ein Mensch wirklich existiert.
Die drei Sterne habe ich deswegen vergeben, weil ich das Buch immerhin bis zu Ende gelesen habe. Die eine oder andere Situationskomik fand ich auch recht gelungen, aber ein Krimi ist es leider nicht.
Zuviel Salz in der Suppe!!!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten

"Oftmals ist weniger mehr"

Mit dieser einfacher Lebensweißheit meiner Oma, lässt sich das neue Machwerk des Autorenduos Volker Klüpfel /Michael Kobr auf den Punkt genau bewerten.

Im vierten Fall wirkt der Kultkommissar Kluftinger wie eine Karikatur seiner selbst.

In Vorgängerromanen konnte man den Marotten und Eigenheiten des Allgäuer Urgesteins noch etwas Humorvolles abgewinnen.
Dieses mal allerdings wirken die Fettnäpfchen (Tanzkurs, Schuhkauf mit der Mami) und der Kleinkrieg mit seinem Busenfreund Dr. Langhammer nur noch abgelutscht.
Mir fehlte der pointierte Wortwitz. Diese Anekdoten waren immer das Salz in der Suppe. Sie gaben der Story die Würze.
Dieses ständige Fremdschämen und die Selbstzweifel von Kluftinger wiederholen sich zigfach. Auf irgendeine Weise beginnt mitten im Roman die Langeweile und die Geschichte beginnt zu nerven.

Ich gebe trotzdem gerade noch 3 Sterne, auf die Hoffnung für Besserung im nächsten Fall des Allgäuer Urgesteins.

Fazit: Weniger wäre wirklich mehr gewesen.
Klufti auf internationalen Spuren ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der vierte Band der Kluftinger-Reihe war bisher der, der mich am wenigsten begeistert hat. Zwar gab es einen spannenden Faden, jedoch so das richtige überraschende Ende fehlte hierbei.
Die Verbindung mit dem internationalen Terrorismus hat etwas gestört, ebenso wie Kluftinger allzu viele persönliche und berufliche Fettnäpfchen.
Diese Bild von typischen Allgäu, wie es vor allen in den ersten beiden Bänden vermittelt wurde, hat mir hier etwas gefehlt.
Richtig spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Ein Lokal-Kommissar bekommt es mit internationalem Terror und den damit verbundenen Ermittlungsbehörden zu tun. Das im Buch auch die private Seite des Kommissars mit eingebunden wird, macht die Geschichte noch nachvollziehbarer und authentischer. Super gut und witzig beschrieben - die erste Tanzstunde des Tanzmuffels. Empfehlenswert!
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Produkt-Bild: Liebesbriefe großer Männer Band 1

Liebesbriefe großer Männer Band 1 von Petra Müller, Rainer Wieland

Gebundene Ausgabe von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 7,89

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492254268, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 3
Zoom ± Produkt-Bild: Liebesbriefe großer Männer Band 1

5 Kundenrezensionen:

Bestes Buch 2008
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich 'Sex and the City' gesehen habe und selbst viel schreibe, wollte ich dieses Buch unbedingt. Und es hat sich gelohnt. Ich hab 2008 viele Bücher gelesen, aber die Liebesbriefe sind für mich das Beste, was mir 2008 untergekommen ist.
Bewegend, berührend, mal lustig, oft traurig, oft zärtlich, das sind die Briefe allesamt. Eines bleibt, wie man lesen kann, über alle Jahrhunderte bestehen- die Liebe. Und diese bringen diese Männer in diesem Buch ihren Männer entgegen. Das Buch geht damit direkt ins Herz, ich konnte es keine Sekunde weglegen. Absolut bewegend und berührend für die, die noch an die Liebe glauben.
...hat sich gelohnt...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es hat sich gelohnt auf diese Buch zu warten. Ich bin ein großer SEX AND THE CITY FAN und als Carry ihrem Mr. Big aus diesem Buch vorlas, wusste ich, ich muss es haben. Um so größer war dann die Enttäuschung, dass diese Literatur noch nicht existierte!
Immer wieder wurde der Titel Liebesbriefe großer Männer" von mir auf Amazon gesucht oder gegeoogelt, nach einem halben Jahr endlich mit Erfolg.
Zum Buch selber muss ich sagen...atemberaubend schön. Der Brief von Alain Delon an seine Romy Schneider ist so wunderschön, dass ich beim lesen mit den Tränen kämpfen musste, da mir dies so ans Herz ging. Wunderbare Liebesbriefe von wunderbar denkenden Menschen.
Fünfzig bewegende Liebesgeschichten - Mr. Big und Carrie inklusive!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist viel mehr als eine Sammlung von Liebesbriefen. Die Herausgeber erzählen die Geschichten großer Liebespaare - und dazu stellen sie jeweils einen besonders schönen Liebesbrief vor, geschrieben vom männlichen Part. Die Mr. Bigs in diesem Buch kommen aus acht Jahrhunderten, und besonders schön ist, daß auch viele zahlreiche große Männer des 20. Jahrhunderts vertreten sind. Meine Highlights: John Lennon an seine erste Frau Cynthia (ich wußte gar nicht, daß es von ihm Liebesbriefe gibt!), Alain Delon an Romy Schneider (zum Weinen schön und traurig) und Erich Maria Remarque an Marlene Dietrich (Zitat: "Bist Du auch unterwärts warm angezogen? Paßt einer auf Dich auf?"). Dazu gibt es Abbildungen der Liebespaare und ein schönes Vorwort. Und für alle Sex-and-the-City-Fans ein besonderer Leckerbissen: Der Liebesbrief von Mir. Big an Carrie aus dem Kinofilm mitsamt einer kleinen Anleitung für Männer, wie man am besten und wirkungsvollsten Liebesbriefe schreibt. Also auch für alle Männer unbedingt empfehlenswert!
Unbedingt lesenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch war eine echte Überraschung! Natürlich findet man die Briefe aus Sex and the City hier wieder (zumindest an Beethoven und Napoleon kann ich mich erinnern), aber auch hinreißende Briefe an Edith Piaf, Romy Schneider und Marlene Dietrich. Bist Du auch unterwärts warm angezogen?" - das ist wohl so ziemlich die letzte Frage, die einem in puncto Marlene Dietrich in den Sinn gekommen wäre ... Aber Erich Maria Remarque stellt sie. Statt nur Brief an Brief aneinanderzureihen, erzählt das Buch die Liebesgeschichten zu den Briefen. Ein kleines Almanach von Liebesgeschichten großer Männer also, unter denen natürlich auch Mr. Big zu Wort kommt. Last but not least es sind Fotos drin - leider viel zu wenige. Fazit: Unbedingt lesenswert
Liebesbriefe großer Männer Band 1
Auch quergelesen das schönste Buch für jederfraus Handtasche!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Weder gehöre ich zur Zielgruppe der Frauen, die sich nach großen Gefühlen sehnen noch zu den Männern, die wissen wollen, wie man die Herzen der Frauen erobert. Aber ich liebe dieses Büchlein: passt perfekt in meine Handtasche, bonbonfarben und mit Lesezeichen-Band. Schon aus diesem Grunde ist es eine Empfehlung wert!
Liebesbriefe aus sechs Jahrhunderten, verfaßt von Persönlichkeiten, die Politik und Geschichte geschrieben haben, aber auch Musiker, Schauspieler, Sportler (!) und natürlich große Dichter waren. Allein diese Bandbreite der Auswahl läßt mich auf den Band 2 neugierig werden!
Die Liebesbriefe und deren Auszüge sind im Einzelnen nicht zu lang, die von den Herausgebern hinzugefügten und sorgfältig recherchierten Anmerkungen nicht minder spannend als die eigentlichen Briefe. Bei der Lektüre habe ich mich immer wieder auch beim Querlesen ertappt, denn fast jede Seite ist interessant und verführt, ganz aus dem Kontext heraus zu verweilen. Mal abgesehen davon, dass das Autoren- und Adressatenregister sowieso jeden dazu einlädt, ganz schnell mal seinen Favoriten aufzuschlagen oder Lebensdaten in Erfahrung zu bringen.
Bewegende Zeugnisse großer Männer, überraschende Einblicke in deren Seelenleben, die absolut kurzweilig für jederfrau und auch für solche sind, die Sex and the City noch nie gesehen haben. (wie die Verfasserin der Kritik, die aber selbst und dauerhaft schwer verliebt ist, obwohl der Adressat dies wohl auf diesem Wege nicht erfahren wird ...)
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