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Produkt-Bild: Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal

Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf Schmitz

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,80

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596179785, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele.
Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Katzen würden "Schmitz' Katz' " kaufen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von der ersten bis zur letzten Seite ein Brüller. Ich habe selbst 2 Katzen und kann jedem Satz - was sage ich, jedem WORT - von Ralf Schmitz lebhaft beipflichten. Dieses Buch brauchen Sie mehrfach: ein paar zum Verschenken und eins zum selber lesen.

=^o^= Von führenden Dosenöffnern empfohlen!
Klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Klasse oder nein Weltklasse!!
Ich fühle mich wie Er selbst !!
Meine Katze ist genau so und deshalb ist es so unterhaltsam!Musste ein paar mal lachen ! So soll ein Buch sein!!!
Nicht nur Schmitz Katze
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alle Katzen findet man in diesem göttlich komischen Buch wieder! Für alle die Personal für Ihre Katzen sind, ein absolutes MUß! Aber auch für Menschen ohne Haustiere ein tolles Buch.
Ich habe beim Lesen teilweise so gelacht, daß es mir im Tränenschleier nicht möglich war, weiter zu lesen. In mindestens 80% des Buches habe ich unsere Katze erkannt.
Ralf Schmitz ist es gelungen ein spitzen Buch zu schreiben.
Enttäuschend!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch aufgrund der begeisterten Rezensionen gekauft - Katzen und was zu lachen, immer eine prima Kombi! Aber meine Erwartungen wurden leider nicht im entferntesten erfüllt. Was Schmitz beschreibt, sind Situationen die jeder, aber auch wirklich jeder, Katzenbesitzer kennt. Nun ist es durchaus komisch, wenn mein Kater vorm Fenster sitzt und einen 30 Meter entfernten Vogel beschwörend anmurmelt, oder wenn er seine fünf Minuten bekommt und wie ein Rocker durch die Wohnung tobt, aber.... das Original ist bei weitem komischer als es nochmal 1:1 aufgeschrieben zu lesen! Wer gern über die vielen, wirklich unzähligen, seltsamen Macken von Katzen lacht, der sollte gehen und sich eine anschaffen.
Jeder Katzbesitzer der im Umgang mit der Katze hauptsächlich mit Humor reagiert ist auf der sicheren Seite! Und der hat dann eine unglaublich komische, niedliche, gelegentlich sehr vorwurfsvolle One Cat Show (ok, oder auch mehr) zu Hause, die jeden Tag stattfindet und einen immer wieder aufs neue überrascht. Und ausserdem - jeder Mensch mit genügend Humor um die Katze nicht tragisch zu nehmen hat spätestens ein Jahr später genügend Erfahrung mit kätzischem Benehmen, um dieses Buch ganz genauso zu schreiben...
Leser auf der Suche nach komischen Katzenbüchern empfehle ich "Die Katze mit den blauen Augen", das Buch ist schuld daran dass ich Katzen besitze - und nach 20 Jahren kann ich immer noch drüber lachen.
Für zwischendurch!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Fand das Buch recht amüsant und habe teilweise sogar gut gelacht. Wer viel Anspruch suchst, wird hier weiter suchen aber für zwischendurch oder eine Zugfahrt ist es gut geeignet! Viel Spaß.
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Produkt-Bild: Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal

Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf Schmitz

Audio CD von Argon Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 14,47, Angebote ab EUR 11,98

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866105673, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele.
Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Katzen würden "Schmitz' Katz' " kaufen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von der ersten bis zur letzten Seite ein Brüller. Ich habe selbst 2 Katzen und kann jedem Satz - was sage ich, jedem WORT - von Ralf Schmitz lebhaft beipflichten. Dieses Buch brauchen Sie mehrfach: ein paar zum Verschenken und eins zum selber lesen.

=^o^= Von führenden Dosenöffnern empfohlen!
Klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Klasse oder nein Weltklasse!!
Ich fühle mich wie Er selbst !!
Meine Katze ist genau so und deshalb ist es so unterhaltsam!Musste ein paar mal lachen ! So soll ein Buch sein!!!
Nicht nur Schmitz Katze
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alle Katzen findet man in diesem göttlich komischen Buch wieder! Für alle die Personal für Ihre Katzen sind, ein absolutes MUß! Aber auch für Menschen ohne Haustiere ein tolles Buch.
Ich habe beim Lesen teilweise so gelacht, daß es mir im Tränenschleier nicht möglich war, weiter zu lesen. In mindestens 80% des Buches habe ich unsere Katze erkannt.
Ralf Schmitz ist es gelungen ein spitzen Buch zu schreiben.
Enttäuschend!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch aufgrund der begeisterten Rezensionen gekauft - Katzen und was zu lachen, immer eine prima Kombi! Aber meine Erwartungen wurden leider nicht im entferntesten erfüllt. Was Schmitz beschreibt, sind Situationen die jeder, aber auch wirklich jeder, Katzenbesitzer kennt. Nun ist es durchaus komisch, wenn mein Kater vorm Fenster sitzt und einen 30 Meter entfernten Vogel beschwörend anmurmelt, oder wenn er seine fünf Minuten bekommt und wie ein Rocker durch die Wohnung tobt, aber.... das Original ist bei weitem komischer als es nochmal 1:1 aufgeschrieben zu lesen! Wer gern über die vielen, wirklich unzähligen, seltsamen Macken von Katzen lacht, der sollte gehen und sich eine anschaffen.
Jeder Katzbesitzer der im Umgang mit der Katze hauptsächlich mit Humor reagiert ist auf der sicheren Seite! Und der hat dann eine unglaublich komische, niedliche, gelegentlich sehr vorwurfsvolle One Cat Show (ok, oder auch mehr) zu Hause, die jeden Tag stattfindet und einen immer wieder aufs neue überrascht. Und ausserdem - jeder Mensch mit genügend Humor um die Katze nicht tragisch zu nehmen hat spätestens ein Jahr später genügend Erfahrung mit kätzischem Benehmen, um dieses Buch ganz genauso zu schreiben...
Leser auf der Suche nach komischen Katzenbüchern empfehle ich "Die Katze mit den blauen Augen", das Buch ist schuld daran dass ich Katzen besitze - und nach 20 Jahren kann ich immer noch drüber lachen.
Für zwischendurch!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Fand das Buch recht amüsant und habe teilweise sogar gut gelacht. Wer viel Anspruch suchst, wird hier weiter suchen aber für zwischendurch oder eine Zugfahrt ist es gut geeignet! Viel Spaß.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Ich bin Legende

Ich bin Legende von Richard Matheson

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453501551, Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Ich bin Legende

5 Kundenrezensionen:

Sehr lesenswerter Vampirroman mit überflüssigen Kurzgeschichten
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Lange war dieser, bereits im Jahr 1954 erschienene Roman in Deutschland in Vergessenheit geraten, der Name des Autors aus den Regalen der Buchhandlungen verschwunden. Bis Anfang des Jahres 2008.

Da erschien mit I am Legend" eine neue Verfilmung des literarischen Stoffs in den deutschen Kinos. Bereits die dritte nach The Last Man on Earth" mit Vincent Price und Der Omega-Mann" von Charlton Heston. Der Inhalt des Buches ist schnell erzählt:

Robert Neville ist der einzige überlebende Mensch in einer Welt von Vampiren. Verbarrikadiert in seinem Haus leistet er des Nachts den anstürmenden Horden Widerstand und versucht verzweifelt ein Gegenmittel gegen die sich wie eine Epidemie verbreitende Krankheit zu finden. Will Smith hat in der Rolle des Neville durchaus überzeugt. Und die Aufnahmen des entvölkerten New York haben ihr übriges zur apokalyptischen Stimmung beigetragen. Die Story war jedoch letztendlich ein wenig zu sehr auf Hollywood gebürstet. Grund genug sich das Buch näher zu Gemüte zu führen.

Richard Mathesons Novelle ist kein klassischer Vampirroman. Vielmehr schafft er es Science-Fiction mit Horrorelementen zu vereinen, den klassischen Roman alla Bram Stoker auf eine neue Ebene zu bringen. Wie im Film, so nimmt auch das Buch bereits nach wenigen Seiten gefangen, wird die drückende, klaustrophobische Stimmung auf den Leser übertragen. Allerdings werden auch sofort Unterschiede deutlich. Neville ist in der literarischen Vorlage alles andere als eine mit Hightech-Waffen ausgestattete Kämpfernatur. Im Gegenteil:

Einsam und verlassen nachdem Frau und Kind an der Epidemie zugrunde gegangen sind, kämpft er sich verzweifelt durch jeden einzelnen Tag, stets mit dem Gedanken hadernd sich einfach den Vampiren hinzugeben und seiner sinnlosen Existenz ein Ende zu machen. Große Ausflüge macht er nicht. Die gerade mal ein bisschen mehr als 200 Seiten lange Novelle spielt sich größtenteils in der Nähe des Hauses ab, das des Nachts durchgängig von Blutsaugern belagert wird. An der Spitze Nevilles ehemaliger Nachbar, der ihn mit lockenden Rufen in den Wahnsinn zu treiben droht. Einen Hund als Partner, wie im Film, hat Neville nicht. Zwar nimmt er Kontakt zu einem abgerissenen Streuner auf. Bevor er ihn jedoch zu seinem Gefährten heranziehen kann, erliegt dieser seinen Verletzungen. Ein weiterer Beleg für die Aussichtslosigkeit des Unterfangens, einen Hoffnungsschimmer in der Düsternis der von Vampiren beherrschten Erde zu finden. Auch das Ende hat schließlich nichts mit dem Hollywood-Happyend des Films gemeinsam.

Insgesamt ist Ich bin Legende" ein sehr lesenswerter Vampirroman, der sich, obwohl er sich sehr auf Nevilles Innenleben konzentriert und weniger auf Action, erstaunlich kurzweilig und beklemmend liest. Ein Buch, das man aufgrund seiner für das Genre wegweisenden Elemente gelesen haben darf, aber nicht muss. Die aufgewertete Neuauflage vom Heyne Verlag enthält zusätzlich noch zehn Kurzgeschichten aus Mathesons Feder, welche allerdings in keinerlei Zusammenhang zur eigentlichen Geschichte stehen, aber einen weiteren Einblick in das Schaffen des Autors geben. Sie sind allerdings, bis auf wenige Ausnahmen wie Irrenhaus" oder Von Mensch zu Mensch", eher nicht lesenswert.
Gute Hauptgeschichte mit sehr schlechten Kurzgeschichten
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wie die meisten hier wahrscheinlich wurde auch ich durch den Film von Will Smith dazu angeregt, mir das Buch von Richard Matheson zu zulegen. Der Film war sehr gut und auch die Geschichte dazu ist nicht schlecht, obwohl bis auf einige Namen und Fakten eigentlich kaum Ähnlichkeiten bestehen und beide unabhängig betrachtet werden müssen.
"Ich bin Legende" wirkt auf mich leider manchmal ein wenig unausgereift. Wie einige Rezensenten schon angemerkt haben, hätte man aus dem bestehenden Plot von Robert Neville mehr machen können, so dass am Ende eine Geschichte über 200 Seiten hinausgekommen wäre. Es hätte gelegentlich etwas spannender sein dürfen, wenn man bedenkt, welche Bedrohung jede Nacht Einzug vor Nevilles Haus genommen hat. Auch hätte ich mir mehr hinsichtlich ganz alltäglicher Dinge gewünscht, dass man als Leser mehr erfährt. Stattdessen darf man Zuschauer der seitenlangen Trinkgelager des Protagonisten werden. Die Auswirkungen der Isolation und die daraus resultierenden Handlungen sind ja auch durchaus treffend, waren in ihrer Häufigkeit aber manchmal etwas nervenaufreibend. Ab und zu hätte ich mir persönlich einfach mal den einen oder anderen Schockmoment gewünscht. Diese waren jedoch wirklich rar und wenn vorhanden, dann kamen sie nicht gut herüber. So hatte ich beispielsweise bei der Szene, in der Neville nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause kam, eher das Gefühl, er steht einer Meute von Halbwüchsigen gegenüber. Vielleicht war das auch einfach nur der Einfluss des Films, der mit so manchen grusligen Augenblicken aufwarten konnte und der mich mehr erwarten ließ.
Die wissenschaftlichen Gesichtspunkte, die den Vampirmythos entlarven, waren hingegen sehr interessant und aufschlussreich. Auch das Ende vom Buch war dann insgesamt stimmig, wenn auch etwas traurig. Der Titel hat hier seinen Zweck erfüllt.

Alles in allem hätte das Buch von mir an der Stelle trotz der genannten Mängel und der Tatsache, dass mir Robert Neville über weite Strecken der Geschichte total unsympathisch war und das 200 Seiten einfach zu kurz waren, 4 Sterne bekommen. Die hat sich und da beschränke ich mich jetzt nur auf diese Ausgabe, der Verlag aber verspielt, da sie statt einer preiswerten Veröffentlichung lieber das Buch um 200 Seiten verdoppelt hat, nämlich mit 10 zusätzlichen Kurzgeschichten aus der Hand des Autors. Ich habe von Matheson bisher nichts weiter gelesen und werde dies wahrscheinlich aufgrund seiner Shortstories zukünftig auch nicht tun, denn die sind gelinde gesagt total krude. Wirklich lesenswert fand ich nur "Beute". Der Rest ist eine Mischung aus Mittelmäßigkeit und Langeweile und nicht selten unzumutbar. Besonders unerträglich fand ich "Hexentanz" und "Totentanz", die vom Schreibstil einfach nur anstrengend waren. Ich habe mich förmlich durch die Seiten gekämpft. Vielleicht fehlt mir ja irgendwas, um Gefallen an Geschichten wie "Irrenhaus" und "Aus dem Schatten" zu haben. Die Charaktere waren alle überwiegend unsympathisch und alles war irgendwie nichtssagend, vielleicht lag es an der Übersetzung, ich weiß es nicht. Mir hat das Lesen keinen Spaß gemacht und ich habe es nur der vollständigkeitshalber getan.

Unterm Strich kriegt diese Ausgabe schwache drei Sterne. "Ich bin Legende" kann man auf jeden Fall lesen, die Ergänzungen nur unter Vorbehalt.
Guter Ansatz
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Buch ist sehr gut geschrieben, hat eine tolle Story und ist mir auch zu keinem Moment langweilig geworden. Der Autor regt des öfteren zum Nachdenken an, wie das was man als Normalzustand bezeichnen würde, sich durch die Lebensumstände verändert und relativiert, ebenso wie unsere Wertevorstellung.

Trotzdem gebe ich dem Buch nur 3 Sterne, weil es für meinen Geschmack einfach viel zu schnell vorbei ist und die Detailverliebtheit fehlt. Ich hätte gerne mehr darüber gelesen, wie Neville den Ausbruch der Krankheit erlebte, oder wie er tagsüber durch die Stadt streift, wo er Dinge entdeckt und sich versorgt. Doch all dies fehlt entweder oder wird nur angedeutet. Die Geschichte hätte soviel mehr potential. Dadurch, dass die Geschichte so kurz ist, kann man auch die Einsamkeit nicht so richtig mit empfinden. Nach fast 200 Seiten denkt man, dass es endlich richtig losgeht, dann steht plötzlich nur "Ich bin Legende" als Schlusssatz da und ich war nur noch fassungslos, dass das schon alles gewesen sein soll.

Das kann aber auch daran liegen, dass ich kurz zuvor The Stand gelesen habe, wo man über 1000 Seiten nur so mit Details überschüttet wird und ich dadurch zuviel erwartet habe. Trotzdem hat mir irgendwie ein Höhepunkt oder wenigsten ein Showdown gefehlt.
Kult-Klassiker ohne jeglichen Reibungsverlust.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1954. Genau in diesem Jahr erschien Richard Mathesons Geschichte I am legend. Nennen sie mir aus dem Stegreif ein paar Bücher(mal ausgenommen die Klassiker der Weltliteratur) aus diesen Zeiten, die heute noch gelesen, verfilmt oder besprochen werden. Fehlanzeige. Dabei ist Mathesons Geschichte über den vermeintlich letzten lebenden Menschen auf der Erde alles andere als Weltliteratur; ganz im Gegenteil: I am legend ist spannend, unterhaltsam, lehrreich und hervorragend geschrieben. Nicht umsonst bekennt sich Stephen King zu einem von Mathesons größten Fans. Wer The Stand gelesen hat, weiß auch, warum das so ist.

Nach einem Krieg auf der Erde stirbt die Menschheit an einem Virus. Allerdings verwandelt der Virus einen Teil der Menschen in Vampire und lichtscheue Geschöpfe, denen der Sinn nach frischem Blut steht. Robert Neville ist immun gegen die Krankheit. Während er tagsüber versucht, so viel Vampire wie möglich aufzustöbern und zu töten, muss er sich nachts in seinem Haus verbarrikadieren, um nicht selbst Opfer der Untoten zu werden. Neville glaubt schon, dass sein Leben immer so weitergehen würde, bis eines Tages plötzlich Ruth auftaucht...das verändert alles...

Klar, kurz, prägnant und mit der Leichtigkeit des Erzählers bringt Mathesons seine Story an den Mann. Das liest sich auch nach über 50 Jahren noch so frisch und unverstaubt, wie gerade erst erschienen. Kein Wunder, dass diese Story so viele Filmemacher und Autoren immer wieder aufs Neue inspiriert hat. Wer die Filme gesehen hat, egal ob mit Charlton Heston in Der Omega Mann, oder mit Will Smith in I am legend, und jetzt das Buch liest, der wird verwundert feststellen: Daraus hätte man durchaus noch mehr machen können. Denn: Das Buch ist wesentlich intelligenter und facettenreicher angelegt, als die Verfilmungen. Richard Matheson hat mit diesem Roman wirklich eine Legende geschaffen; eine, die uns so schnell nicht loslassen wird.

Als Zugabe zum Kultroman gibt es eine Handvoll von Mathesons Kurzgeschichten dazu. Die stehen der Hauptstory nicht viel nach. Für alle Stephen King Leser(so wie ich einer bin) werden hier überraschend Erinnerungen wach. King hat in seinen späteren Werken reichlich bei Matheson gekupfert. Also: Viel Spaß beim Lesen.
Spannend, detailreich, tragisch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin Legende ist eine großartige Geschichte, die alle menschlichen Bedürfnisse thematisiert - Nähe, Sex, Glaube, Zweisamkeit, Familie, Geborgenheit usw. Das Buch ist spannend und detailreich geschrieben, nicht umsonst ist Richard Matheson einer der Vorreiter des Horrorgenres innerhalb der Literatur. Das Buch hat allerdings von der Story her rein gar nichts mit dem sehenswerten Film mit Will Smith zu tun. Nicht nur für Horrorliebhaber!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 2. Die schwarze Flut

Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 2. Die schwarze Flut von Michael A. Stackpole

Taschenbuch von Blanvalet
Preis bei Amazon: EUR 8,50, Angebote ab EUR 3,69

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442356733, Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 2. Die schwarze Flut

5 Kundenrezensionen:

Gute Fortsetzung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das erste Buch der Serie war schon gut, aber das Zweite ist nochmal besser... eben weil es sich nahtlos an Band 1 anfügt und die Komplexe neue Story immer mehr Details bekommt!
Man sollte unbekannte Feinde nie unterschätzen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wenige Monate sind der ersten Begegnung mit den Yuuzhan Vong vergangen, doch immer noch bleiben Lei Organas Warnungen ungehört. Als sie vor dem Rat der Neuen Republik von den Vorfällen im Helska-System und der Vernichtung der Forschungsstation auf Belkadan berichtet stößt sie auf taube Ohren. Die Neue Republik, allem voran der Staatschef Borks Fey'lya, ist nicht gewillt etwas gegen die angeblichen Invasoren zu unternehmen. Kurzerhand reist Leia mit ihrer Tochter Jaina, der einzigen überlebenden Forscherin von Belkadan, Danni Quee und dem ehemaligen Botschafter Senator Elegos A'kla in den Äußeren Rand, um unter den dortigen Regierungen Unterstützung für einen Kampf gegen die aufkommende Bedrohung zu gewinnen.

Währenddessen unternimmt Jedi-Meister Luke Skywalker in der Hoffnung mehr über die Yuuzhan Vong herausfinden zu können, selbst eine Reise nach Belkadan. In den Überresten der zerstörten Forschungsstation hofft er Spuren von den Vong zu finden. Zusammen mit seinem Schüler und Neffen Jacen Solo entdeckt er einen Stützpunkt der Yuuzhan Vong, doch von einer Vision geplagt begibt sich Jacen in hohe Gefahr als er versucht in das Lager der Vong einzudringen.

Auf Missionen durch die ganze Galaxis streifend finden sich die beiden Jedi-Ritter Corran Horn und Ganner Rhysode ein, um ein vermisstes Archäologenteam auf dem Planeten Bimmiel zu retten. Die Rettungsmission wird jedoch noch komplizierter als sie neben den Wissenschaftlern auch auf eine Gruppe der Yuuzhan Vong treffen.

Da Mara Jade Skywalker mit einem mysteriösen Virus infiziert wurde, der sie geschwächt hat reist sie zur Erholung nach Dantooine. Ihr Neffe Anakin Solo soll sie dabei begleiten und glaubt zuerst auf eine langweilige Reise geschickt worden zu sein. Schon bald werden die beiden jedoch ebenfalls von Yuuzhan Vong gejagt und sind nach der Zerstörung von Maras Raumjacht regelrecht gestrandet...

Auf vier Handlungssträngen müssen die Familie Skywalker und die Jedi erneut um ihr Überleben kämpfen und sehen sich mit einem neuen Feind konfrontiert der in der Macht einfach nicht wahrzunehmen ist, wobei noch erschwerend hinzukommt dass sie allesamt ziemlich auf sich allein gestellt sind und die Neue Republik rein gar nichts unternimmt. Die Lage könnte wirklich nicht verzweifelter sein, noch dazu weil im vorigen Band sogar Chewbacca bereits sein Leben lassen musste. Die alten Helden scheinen also für den Abschuss freigegeben zu sein.

Dass man von Han Solo nur sehr wenig erfährt liegt zum Teil einmal an den depressiven Zustand in den er seit Chewies Tod verfallen ist. Anakin gibt sich immer noch die Schuld für Chewies Tod, was durch Hans Vorwürfe nicht gerade besser wird. Doch in den Bände 4 bis 5 wird Han Solo wiederkehren (weil sich die beiden Bände hauptsächlich mit ihm befassen) und allmählich seine Trauer überwinden, soviel sei schon einmal verraten.

Die schwarze Flut selbst sind wohl die Raumschiffe der Yuuzhan Vong, welche weiter in die Galaxis vorstoßen. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen auf Biotechnologie basierenden Waffen und ihrem strengen Kriegerkodex sind die Vong ein Gegner, dem die Jedi schon beinahe unterlegen sind. Genau das macht die schwarze Flut so spannend, die Handlung ist unvorhersehbar, spannend und voller Action, die tatsächlich an Star Wars erinnert. Neben Raumschlachten und Jedi in Aktion glänzt das Buch auch dadurch dass man mehr von den neuen Charakteren, wie Jacen, Jaina und Anakin Solo erfährt, die ja bisher noch relativ unbeschriebene Blätter sind, es sei denn man hat die Young Jedi Knight Jugendbücher gelesen.

In Michael Stackpoles Star Wars Romanen immer mit dabei ist selbstverständlich Corran Horn, der in gewisserweiße Stackpole selbst ist. Bereits in der X-Wing-Reihe und dem eigens mit Corran als Hauptcharakter geschriebenen Buch I Jedi entwickelte er sich vom leicht machtempfänglichen Piloten und Ex-Geheimdienstagenten zum Jedi-Schüler, der in der Zwischenzeit seine Ausbildung abgeschlossen hat. Stackpoles Stil ist ja leider nicht jedermanns Sache, aber er bietet eben genau das was ich mir als Fan wünsche, nämlich surrende Lichtschwerter, Raumschlachten und eine spannungsreiche Handlung, egal ob sich der Autor mit einem Helden da selbst verewigt hat.

Fazit:
Ein Buch das alles bietet was man sich als Star Wars Fan wünschen kann - surrende Lichtschwerter, Raumschlachten und eine elektrisierende Handlung.
Bei weitem das beste Star Wars Buch bis jetzt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe schon sehr, sehr viele Star Wars Bücher gelesen. Nachdem ich mit "Das Erbe der Jedi-Ritter 1" fertig war, fing ich gleich mit diesem an, obwohl ich mir eigentlich nicht allzuviel erwartet habe. Zu Beginn möchte ich nur einen relativ großen Fehler melden. Auf der Rückseite des Buches steht gleich in der ersten Zeile "Abtrünnige Elemente lehnen sich gegen Luke Skywalkers Führungsanspruch auf". Völliger Blödsinn. Das kommt im Buch selbst nicht vor. Des weiteren werden die Helden des Buches (ebenfalls auf der Rückseite) aufgelistet. Darunter auch Han Solo und Chewbacca. Chewbacca kommt logischerweise natürlich nicht mehr vor. (Ich verrate nichts. Dafür müssen Sie schon "Jedi-Ritter 1" lesen) und Han Solo bekommt vielleicht 5 Zeilen. Offenbar hat die Person, die auf der Buchrückseite die Inhaltsangabe schrieb, das Buch nicht gelesen.
So, das waren aber auch schon alle Dinge die es zu Bemängeln gab. Wie alle Bücher der "Erbe der Jedi" Reihe widmet sich auch dieses der Invasion der Galaxie durch die Yuuzhan-Vong. Erbarmungslose Krieger, die Welten zerstören, unterwerfen und Ihre Sklaven brutal bestimmten Tieren aussetzen , die extreme Auswüchse erzeugen. Dieses Buch folgt einigen, zum Teil auch neuen, Helden und erzählt uns deren Geschichten. Es wird immer ein Kapitel einem bestimmten Handlungstrang gewidmet und dann geht es sofort weiter zu einer anderen Geschichte.
Nun kurz zur Handlung. Leia versucht die Regierung von der drohenden Gefahr zu unterrichten, doch wird nicht ernst genommen, weil viele Ratsmitglieder glauben, daß sie dadurch nur einen Fehler eines Jedi-Ritters (nachzulesen in Teil 1) kaschieren will. Luke Skywalker will den alten Jedi-rat wieder einberufen doch versickert dieses Vorhaben dann mehr oder weniger. Allen Jedi-Rittern, von denen es so ca. 100 gibt werden verschieden Aufgaben zugeteilt. Natürlich alle im Zusammenhang mit der Invasion. Wir verfolgen 6 verschiedene Geschichten. 1.) Leia und Jaina (Ihre Tochter), die bei der Rettung der Leute von Dubrillion helfen. 2.) Luke und Jacen (Han und Leias Sohn) suchen nach weiteren Hinweisen auf die Vong-Krieger auf dem Planeten von dem die ersten Vong Schiffe entdeckt wurden 3.) Mara und Anakin (jüngster Sohn von Han und Leia) gehen nach Dantooine, damit sich Mara von einer schlimmen Krankheit auskurieren kann und werden dort unerbittlich gejagt. 4.) Ganner und Corran (beides Jedi) suchen nach einem vermissten Forscherteam 5.)Elegos A'Kla (Senator) sucht ebenfalls nach Hinweisen und schlußendlich in der 6.ten Geschichte folgen wir den Abenteueren von Colonel Gavin Darklighter, dem Anführer der Renegaten Staffel.
Ich muß zugeben, daß sich meine Beschreibung nicht sehr aufregend anhört, aber dies ist bei weitem das beste aller Star Wars Bücher, die ich je gelesen habe. Es bräuchte nicht mal im Star Wars Universum zu handeln und wäre trotzdem ein tolles Buch. Selbst der Star Wars Meister Timothy Zahn (Author von der offiziellen Trilogie, die auf 'Return of the Jedi" folgt) könnte sich von dem Autor dieser Geschichte, der Michael Stackpole heißt, noch einiges beibringen lassen.
Bewertung 5/5
(PS: einziger kleiner Kritikpunkt: Es gibt glaube ich schon 17 "Das Erbe der Jedi-Ritter" Bücher und alle beschäftigen sich mit mehr oder weniger dem gleichen Thema. Es ist schon etwas viel verlangt 17 Bücher zu lesen, nur um zu wissen wie die Geschichte ausgeht..., allerdings war Band 2 komplett anders als Band 1, also wer weiß, vielleicht werde ich noch positiv überrascht..)
Super gemacht, nur kleine Schwächen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einige Rezensionen zu diesem Buch kann ich wahrlich nicht verstehen. Mancher Leser mag an dieses Buch vielleicht mit den letzten Bildern von "Die Rückkehr der Jedi Ritter" herangegangen sein. Dass diese Buchreihe aber mehr als nur eine nahtlose Fortsetzung an dem Film ist hätte man auch schon vor dem Kauf wissen können, da ja auf der Rückseite deutlich stand, dass diese Buchreihe über 20 Jahre nach genannten Film spielt. Das da natürlich nicht alles so wie vorher ist, ist auch klar.

Die Story liest sich sehr spannend und wird stellenweise sehr komplex und sprunghaft, aber das passt auch gut zur Story. Mit den kleinen Schwächen beziehe ich mich auf die Charaktere von Han Solo und Mara Jade Skywalker.
Dass Han kurz nach dem Tod von Chewie im vorhergehenden Buch erstmal abrutscht und mit dem Trinken anfängt passt noch ganz gut in das Bild des alten Schmugglers, dass er aber außer einem peinlichen Auftritt am Anfang des Buches sonst nirgendwo vorkommt passt hingegen nicht so recht. Hier hätte man seine Gemütslage (und deren Folgen) viel stärker beleuchten müssen. Außerdem wirkt die Solo-Familie (da Han nicht näher beleuchtet wurde) sehr zerrissen: Die Zwillinge ziehen als angehende Jedi Ritter durch die Galaxis (soweit so gut), aber in Leias Charakter ist keine Gemütsregung zu Chewies Tod oder Hans Abrutsch in den Alcohol erkennbar. Leia, eine sehr engagierte und um ihre Nächsten bemühte Frau, hätte sich deutlich intensiver mit Han beschäftigen müssen. Ohne den starken Fokus auf die Solo-Zwillinge wäre dieses Buch wohl sonst wenig lesenswert gewesen.
Weiterhin nicht ganz rund erscheint mir Maras Figur. Man erkennt sie zwar schon ein wenig aus der Thrawn-Trilogie wieder, aber auch sie wird nur sehr oberflächlich dargestellt, wo doch gerade ihre Figur ebenso viel Lesestoff hergegeben hätte wie ein Luke Skywalker.

Trotzdem, unterm Strich ein sehr guter Star Wars Roman.
ganz net!!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es ist eigentlich schade, das das Niveau des ersten Buchs nicht gehalten werden konnte - trotzdem StarWars pur!
Und, ich kann sagen, das sich die nachfolgenden Bücher auf alle Fälle lohnen!!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 03. Das Verderben

Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 03. Das Verderben von Michael A. Stackpole

Taschenbuch von Blanvalet
Preis bei Amazon: EUR 8,00, Angebote ab EUR 3,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442356202, Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 03. Das Verderben

5 Kundenrezensionen:

StarWars Roman mit ganz neuen Zügen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die ganze Spionagegeschichte, die sich durch die ganze Serie zieht kommt immer besser in Schwung. Hat was von Spionagethrillern! Wirklich gut gemacht!
zu langatmig
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Seit über 15 Jahre lese ich STAR WARS, stets mit Begeisterung!
Leider finde ich diesen Band zu langatmig.....hoffe das nächste ist besser!
Die erste große Schlacht eines neuen Kriegs der Sterne!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Verderben ist der zweite Band von Michael Stackpoles Beitrag zu Erbe der Jedi-Ritter, der Dark Tide-Duologie, wie sie im Original noch hieß. Alle offenen Handlungsstränge und selbst wenn man sie nicht als solche erkannt hat, werden in diesem Band nun abgeschlossen.

Nachdem es Leia gelungen ist die Führung der Neuen Republik von der drohenden Gefahr durch die Invasion der Yuuzhan Vong zu überzeugen bittet sie nun den Rat der Neuen Republik mit dem Rest-Imperium in Verbindung treten zu dürfen, um von ihren einstigen Feinden militärische Hilfe zu erbittern. Mit Danni Quee erhält sie die Erlaubnis und macht sich umgehend auf den Weg nach Bastion, wo sie mit Admiral Gillad Pallaeon zusammentreffen will, der das Oberkommando über die imperialen Streitkräfte inne hat.

Beinahe zeitgleich bricht Senator Elegos A'Kla zu einer wagemutigen Mission auf, die ihn nach Dubrillion führen soll, wo er sich direkt in die Hände der Yuuzhan Vong begeben will, um mehr über die Fremden zu erfahren und einen möglichen Friedensvertrag auszuhandeln.

Anderenorts sieht sich Luke Skyalker mit einer möglichen Spaltung des Jedi-Ordens konfrontiert, die durch die Krise mit den Yuuzhan Vong noch weiter verschärft wird. Vor allem Kyp Durron fordert ein entschieden aggressiveres Vorgehen, selbst wenn dies einen Bruch mit dem Kodex der Jedi bedeutet. Kompromissbereit entsendet Luke mehrere Jedi-Teams auf Erkundungsmissionen in von den Vong besetztes Gebiet. Eines dieser Teams, reist unter der Führung des vorübergehend wieder in den Militärdienst eingetretenen Jedi-Ritter Colonel Corran Horn mit einer Gruppe Noghri nach Garqi. Für Jacen Solo ist dies bereits seine zweite verdeckte Mission auf Vong-Territorium, doch auch der Jedi Ganner Rhysode konnte bereits seine eigenen Erfahrungen mit den Invasoren sammeln.

Im Jedi-Tempel finden Anakin Solo und R2-D2 plötzlich heraus dass jemand die Archive nach Informationen und Daten über imperiale Superwaffen durchforstet hat. Die Twilek-Jedi Daeshara'cor scheint dahinter zu stecken und getrieben von Rachsucht für den Mord an ihrem Freund, den durch Folter der Vong verstorbenen Jedi-Schülers Miko Reglia, droht sie einen sehr gefährlichen Weg zu beschreiten Luke, Mara, Anakin und Mirax Terrik machen sich auf die Suche nach der jungen Jedi...

Was alles noch nicht nach einer großen Schlacht klingt führt jedoch zu einer, aber davon sei noch nicht zuviel verraten. Auch wenn das Erbe der Jedi-Ritter 19 Bände umfasst, so verkörpert eigentlich dieser den Beginn des Krieges und eine Kooperation die erst viel später wieder erreicht werden wird. Innerhalb der Jedi droht sich Kyp Durron abzuspalten, was zu dazu führen könnte dass einige seiner Anhänger sich der dunklen Seite zuwenden, aber soweit ist es wenn überhaupt noch lange nicht, es schafft dadurch jedenfalls eine sehr spannungsgeladene Atmosphäre innerhalb der Jedi.

Die eindeutige Stärke von "das Verderben" liegt auf jeden Fall darin Elemente der legendären X-Wing-Reihe mit dem Flair von Jedi Knight 2 und Jedi Academy zu verbinden. Wir erleben nicht ein oder zwei Jedi in Aktion, sondern gleich eine ganze Reihe mit all ihren Fähigkeiten und das in einem Untergrundkampf der an die guten alten Zeiten der Rebellion oder frühen Neuen Republik erinnert. Besonderes Highlight ist sicher die Raumschlacht am Ende des Buches, die sich in gnadenlosen Bodengefechten fortsetzt und genau das wiederaufleben lässt was die Geschichten des Rogue Squadron alias der Sonderstaffel so erfolgreich gemacht hat. Es ist gewissermaßen Star Wars mit mehr Action und weniger Skywalker-Familiengeschichte. Aber was wäre ein Buch im Stile der X-Wing-Reihe ohne die Sonderstaffel, weshalb sie unter dem Kommando von Gavin Darklighter wiederkehrt und auch diesmal ist eine Jedi unter den Piloten, nämlich Jaina Solo, die ihre Geschicklichkeit als Raumjägerpilotin beweisen darf.

Außer dem explosiven Finale zeugen auch die verschiedenen Handlungsstränge von einer hohen Spannung, die kaum etwas zu wünschen übrig lassen, so müssen Corran Horn und Jacen Solo unentdeckt die Vong ausspionieren und geraten dabei erst recht ins Visier der Invasoren, während Elegos A'Kla dem Anführer der Feinde direkt in die Hände läuft und Luke einer jungen Jedi hinterher jagt die am liebsten alles tun würde um die Vong zu vernichten.

Fazit:
Action und Spannung pur!
Star Wars---Endlich neuer Lesestoff
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also erstmal....das Buch ist klasse! Ich fand es von der ersten bis zur letzten Seite spannend/interessant und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich wissen wollte wie es weitergeht nach Band 2 der Reihe. Stackpole schreibt im Vergleich zu Luceno, der die Bände 4+5 der Reihe verfasst hat, nicht ganz so flüssig. Zumindest ist das meine Meinung, und da ich alle Bücher (nicht die Comics) gelesen habe, die es so gibt im Star Wars Universum, habe ich da gute Vergleichsmöglichkeiten.
Aus diesem Grund auch nur 4 ****.
Am Besten hat mir bis jetzt allerdings vom Stil her Band 6 gefallen, den Kathy Tyers geschrieben hat.
Die schwarze Flut / Das Verderben
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich persönlich finde, dass sich "Das Verderben" besser lesen lässt als "Die schwarze Flut". Nichtsdestotrotz kann ich nicht umhin, dass ich von Michael Stackpole ein wenig enttäuscht bin. Er ist ein guter Autor mit spannenden Ideen und was ich an ihm besonders mag, ist seine Fähigkeit, Charaktere mit Schwächen zu schildern, die nicht jedermanns perfekter Held sind. Doch als Fazit dieses Lesespaßes muss ich Stackpole dringend raten, was das Star Wars Universum anbelangt, bei X-Wing und Corran Horn zu bleiben und es nicht noch einmal mit den anderen Star Wars Helden zu versuchen. Es tat mir in der Seele weh, wie in den beiden Büchern die Jedi und die Macht dargestellt wurden. Besonders Luke und Mara. Luke benutzt die Macht nur im äußersten Notfall und wenn er sie dann benutzt hat, schämt er sich gleich dafür und bereut es, als hätte er der dunklen Seite perönlich guten Tag gesagt. Das passt nicht. Luke wirkt wie ein alter Opa, der in allen seinen Szenen auf jeder Seite acht Mal lächeln muss ("Luke lächelte", "Luke schenkte ihr ein Lächeln", "Luke lächelten leicht", "Ein Lächeln huschte über Lukes Lippen", "Sein Mund formte sich zu einem Lächeln"). Ist die derzeitige Situation in den Romanen den so lustig??? Wer will altkluge, selbstgerechte, möchtegernweise, vernünftige und LANGWEILIGE Opas sehen? Ich will die Helden der Rebellion! Natürlich müssen Reifeprozess und Lebenserfahrung in den Charakter eingearbeitet werden, aber muss man Luke fernab jeglicher früherer Identität darstellen???
Und Mara? Wo ist die schlagfertige Frau, die man von T. Zahn und diversen Gastauftritten kennt? Wird man durch eine Heirat so verändert? Meines Erachtens wird es dem Charakter Mara Jade nicht gerecht, wenn man ein/zwei Mal schreibt, dass sie trotzig oder starrkopfig sei. Mara fehlt der Biss, die Coolness, die Schlagfertigkeit. Trotz ihrer Krankheit hätte das besser herausgearbeitet werden müssen.
Als letztes kurz zu Jaina. Nerv!! Allein schon der Spitzname "Sticks" ist eine Peinlichkeit. Wäre ja ganz witzig gewesen, wenn sich der so allmählich eingebürgert hätte wegen eines Vorkommnisses oder lustigen Zwischenfalls, aber zwei Stunden bei den Renegaten und schwupps, geben wir dir mal einfach so einen Spitznamen. Ach ja, der passt ganz gut. Ok, nun haben wir einen Insider und sind ja sooo cool. Ätzend.
Also, lieber Mr. Stackpole, bitte schreiben Sie nie wieder ein Buch mit Schwerpunkt auf den Jedi und der Macht.
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Produkt-Bild: City of Light. Die letzten Tage von Jim Morrison

City of Light. Die letzten Tage von Jim Morrison von Philip Steele

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453404637, Erscheinungsdatum: Januar 2007
Zoom ± Produkt-Bild: City of Light. Die letzten Tage von Jim Morrison

2 Kundenrezensionen:

So könnte ich es mir vorstellten - paßt.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Romanartig verfasst, aber trotzdem vorstellbar und interessant. Punktabzug, da hier auch wieder der Klassiker stark strapaziert wird: Die böse Pamela ... Musste zwangsläufig an Nancy, Curtney und Yoko denken.
Riders on the storm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt inzwischen einiges an Literatur über die Geschichte von Jim Morrison und die Doors auf dem Buchmarkt, aber leider nur sehr wenig Fundiertes über das tragische Ende des legendären Rockpoeten.
Erfreulicher Weise hilft Philip Steele diesem Missstand jetzt mit seinem Buch "City of light" ab.
Ohne Jim Morrisons dunkle Seiten gänzlich zu verleugnen, beschreibt er dessen verzweifelten Kampf um Findung einer künstlerischen Indentität jenseits seines bisherigen Images als Rockstar.
Alle die den morbiden Charm der Doors Musik zu schätzen wissen, sollten sich die gelungene literarische Aufarbeitung dieses drogengeschwängerten Totentanzes nicht entgehen lassen.
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Produkt-Bild: Star Wars Episode 1. Planet der Verräter

Star Wars Episode 1. Planet der Verräter von Greg Bear

Taschenbuch von Blanvalet
Preis bei Amazon: EUR 8,50, Angebote ab EUR 3,99

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442358868, Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Star Wars Episode 1. Planet der Verräter

Aus der Amazon.de-Redaktion


Gegen Ende von Episode 1: Die dunkle Bedrohung nimmt der junge Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi den hoch begabten Anakin Skywalker unter seine Fittiche -- gegen die Bedenken von Meister Yoda. Obi-Wan hat jedoch keine Vorstellung davon, was für ein Monster aus seinem Schüler einmal werden wird. Noch glaubt er wie sein gefallener Meister Qui-Gon, dass er Anakin in der Macht unterweisen und ihn lehren kann, seine Aggressionen zu bändigen.
Inzwischen ist Anakin zwölf Jahre alt und gibt sich alle Mühe, seinen Meister in den Wahnsinn zu treiben. Zwar ist er einer der fähigsten Padawan des Jedi-Tempels, aber er pflegt ein gefährliches Hobby: Wettfliegen in den Abfallgruben des Wicko-Distrikts. Mit selbst gebauten, hauchdünnen Flügeln segelt er in selbstmörderischem Tempo durch Plasmaströme und Silikondämpfe -- kaum eine angemessene Tätigkeit für einen zukünftigen Jedi-Ritter.
Da kommt ein Auftrag des Jedi-Rats gerade Recht: Auf dem Planeten Zonama Sekot werden die schnellsten Raumschiffe der Galaxis gebaut, allerdings werden nur ganz wenige Interessenten als Käufer angenommen. Obi-Wan und Anakin sollen ihr Glück versuchen und unterziehen sich einem kompliziertem Ritual, um ihre Eignung als Piloten unter Beweis zu stellen. Als ein gehemnisvoller Konkurrent ihnen die Raumschiffe streitig macht, wird aus dem sportlichen Wettbewerb jedoch blutiger Ernst.
Greg Bear gilt als einer der besten Autoren wissenschaftlich fundierter Science Fiction. Seine Vorliebe für fremde Universen hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt, u.a. mit Dinosaur Summer einer gelungen Fortsetzung der Professor-Challenger-Geschichten (Die vergessene Welt) von Arthur Conan Doyle, und Foundation und Chaos, einem Beitrag zu Isaac Asimovs Foundation-Universum. Planet der Verräter ist einer der originellsten Beiträge zum Star-Wars-Kanon. Bear gelingt es, eine -- für Star-Wars-Verhältnisse -- ungewöhnliche und ungewöhnlich spannende Geschichte mit eigenwilligen Ideen zu erzählen. Natürlich ist Anakin noch immer ein kleiner, nervender Besserwisser, aber Bears Schilderung der Hauptfiguren ist eine wahre Freude. Ein gelungener, in sich abgeschlossener Roman! --Felix Darwin
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5 Kundenrezensionen:

Halbwegs akzeptabel
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Buch ist nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Besonders für die NJO-Reihe ist dieses Buch interessant, da einige Dinge, die hier vorgestellt werden, dort von großer Bedeutung sind (zum Beispiel Vergere oder auch der Planet Zonama Sekot).
Die Geschichte ist nett zu lesen, baut aber keinen besonders großen Spannungsbogen auf. Gegen Ende kommt es dann allerdings doch zu einem Showdown, der akzeptabel ist. Lesenswert, aber kein unbedingtes Muss.
Etwas zäh in der Mitte...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vorneweg: gute Star Wars-Lektüre! Man trifft einen alten Bekannten (Tarkin) und somit wird das SW-Universum abermals etwas "runder".
Nach einem sehr guten Start wird's bei der Hälfte etwas träge... dieses ganze "wir-bauen-uns-ein-Raumschiff"-Geplänkel hätte man für meinen Geschmack auch etwas... nun sagen wir...schmissiger machen können. Dafür gibt's ein grandioses, SW-typisches Finale. Rundum solide Lektüre, auch wenn es hier und da ein paar Ungereimtheiten gibt - was aber bei SW-Büchern ja öfter der Fall ist, wenn nachfolgende Filme dann plötzlich manche Dinge anders erklären :)
Guter Start, träger Mittelteil, fantastischer Schluss!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch spielt chronologische zwischen Episode 1 und Episode 2, genauer gesagt genau drei Jahre nach den Ereignissen aus „Die dunkle Bedrohung" und Anakin Skywalker ist inzwischen zwölf Jahre alt. Es beschreibt die erste richtige Mission des Jungen und enthält viele Hinweise auf seine Tendenz zur dunklen Seite der Macht.
Zur Story: Da sich Anakin immer wieder an irgendwelchen illegalen Rennen auf Coruscant beteiligt werden er und Obi-Wan Kenobi auf eine Mission geschickt. sie sollen die Jedi Vergere finden, die auf einem verborgenen Planeten ein besonders schnelles Raumschiff kaufen und das Eindringen einer unbekannten Spezies überprüfen sollte und von der der Jedi-Rat seit einem Jahr nichts mehr gehört hat. Also machen sich die beiden in Begleitung des Piloten Charza Kwinn auf den Weg, ohne zu ahnen, was für ein Abenteuer ihnen bevorsteht...
Das Buch enthält sehr viele interessante Einzelheiten über Anakins Wesen: so ahnt er bereits, dass mit ihm irgendetwas nicht ganz in Ordnung ist und fürchtet sich praktisch vor seinem tiefsten Inneren. Gegen Ende des Buches eskaliert das Ganze dann und man kann sehen wie stark bereits jetzt die dunkle Seite in Anakin verankert ist aber auch wie Anakin (leider vergeblich) versucht, dagegen anzukämpfen und danach vollkommen betroffen von seinen Taten ist.
Bekannte Gesichter findet der kundige Star Wars Fan bei den Bösewichtern. Es handelt sich hierbei um die Republikaner Raith Sienar und Commander Tarkin. Genau, der Tarkin, der später, zur Zeit des Imperiums Gouverneur und Kommandant des Todessterns ist. Und bei Raith Sienar handelt es sich um niemand geringeres als den Konstrukteur und geistiger Vater dieser Kampfstation. Und so kann man hier auch den Todesstern bei seiner ersten Entwicklung begutachten.
Insgesamt aber wirkt das Buch an manchen Stellen recht philosophisch und manchmal auch sehr politisch und ich musste manche Sätze mehrmals lesen, um die Zusammenhänge zu erkennen. Ansonsten ist die ganze Geschichte aber gut zu verstehen.
Als ich anfing, dieses Buch zu lesen war ich von dem Grubenrennen gleich zu Beginn sehr fasziniert und dachte, ich hielt ein extrem aufregendes Buch in der Hand. Gegen Mitte des Buches aber begann sich das Ganze gewaltig in die Länge zu ziehen. Anakin und Obi-Wan erschaffen auf Zonama Sekot ihr Raumschiff, wobei sie auf immer mehr Rätsel stoßen ohne das auch nur ansatzweise eine Lösung in Sicht käme und Sienar lungert mit seiner Flotte im All rum und spinnt seine Intrigen weiter. Erst gegen Ende wird die Geschichte nochmal richtig spannend. Alle noch ausstehenden Fragen werden gut überlegt geklärt. Ausgezeichnet!
Alle Fragen? Na gut nicht ganz! Was geschah mit Vergere und wer genau waren die Far Outsiders? Ich hörte dass diese Fragen in der „Das Erbe der Jedi-Ritter" Reihe geklärt werden sollen, habe diese Serie aber noch nicht gelesen, sodass ich darüber nichts sagen kann.
Auch wenn man sich im gesamten Buch aber hauptsächlich im Mittelteil vielleicht etwas mehr Spannung und Action gewünscht hätte bleibt dieses Buch doch eigentlich ein recht zufriedenstellendes Werk, in dem Anakin sich mit einem weiteren großen Schritt der dunklen Seite der Macht nähert!
Knapp 4 Sterne für Greg Bears: „Planet der Verräter", wobei sowohl dieser deutsche als auch der englische Titel „Rogue Planet" meiner Meinung nach etwas unpassend sind!
Herbe Enttäuschung !
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Als bekennender Star Wars Fan muss ich leider sagen, dass Greg Bears "Planet der Verräter" einer der schlechtesten Romane ist, den ich im Star Wars Universum je gelesen habe. Neben einer unglaublich langatmigen Geschichte mit ungemein wenigen interessanten Einfällen weist der Roman einen sehr gewöhnungbedürftigen Stil auf. Anakins "dunkles Geheimnis", das -Überraschung- gemeinhin auch als die dunkle Seite der Macht bekannt ist, wird im Vergleich zu den Romanen zur neuen Jedi-Akademie und diversen anderen "Nachkriegsromanen" eher stümperhaft behandelt. Auch die sehr kurze (ca. 2 Seiten) Verknüpfung zu den Romanen der "New Jedi Order" macht das Buch nicht wirklich lesenswert.
Meiner Meinung nach fast so schlecht, wie Episode I selbst.
Trotz allem: Star Wars...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Schon allein der Anfang fiel mir schwer. Da hatte man sich auf das Buch gefreut, schließlich sollte es die Überleitung zu Episode 2 werden, und dann sowas... Weit gefehlt! Die Story braucht ein wenig, um richtig in Fahrt zu kommen und selbst dann hat man irgendwie immer das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Ab dem zweiten Drittel wusste ich auch endlich, was genau die Story sein soll und langsam aber sicher fand ich Gefallen an "Rouge Planet" (so der Originaltitel, hier wurde bei der deutschen Übersetzung -wie leider die letzte Zeit so oft- ziemlich gepfuscht). Aber richtig interessant wurde das Buch für mich erst viel später, als nämlich eine im Buch vorkommende Person in einer ganz anderen SW-Reihe wieder auftauchte - die New Jedi Order ("Das Erbe der Jedi-Ritter" im deutschen Titel) kam so langsam ins Rollen. Und im weiteren Verlauf dieser Reihe spielen sowohl Vergere als auch Zonama Sekot an sich eine bedeutende Rolle! (Und einige Fragen wie z.B. "Wer waren denn nun diese mysteriösen Angreifer, die Vergere abgehalten hat?" werden in der NJO ausführlichst beantwortet)
Für Star Wars-Fans, die die New Jedi Order lesen, ist dieses Buch Pflichtprogramm. Allen anderen ist es deshalb zu empfehlen, weil nunmal Star Wars draufsteht. Und wo Star Wars draufsteht ist auch Star Wars drin - wenn auch in vielleicht etwas ungewohnter Form.
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Produkt-Bild: STAR WARS Kompendium - Die illustrierte Enzyklopädie: Episoden I-VI

STAR WARS Kompendium - Die illustrierte Enzyklopädie: Episoden I-VI von David West-Reynolds, James Luceno, Ryder Windham

Gebundene Ausgabe von Egmont Vgs
Der Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden.

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802536061, Erscheinungsdatum: März 2007
Zoom ± Produkt-Bild: STAR WARS Kompendium - Die illustrierte Enzyklopädie: Episoden I-VI

5 Kundenrezensionen:

nie langweilig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe das Buch meinem Sohn(10) geschenkt und es ist nach über einem Jahr immer noch aktuell. Es ist sein Lieblingsbuch.
Für Star Wars Fan}s ein MUß...
Die Bibel für Star Wars Fans
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schlichtweg die "Bibel" für alle Star Wars Fans. Tolle Illustrationen sowie Texte. Spitzenmäßige Unterhaltung. Dieses Buch schmökere ich immer wieder.
Das ultimative Star Wars Lexikon
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich ein sehr, sehr großer Star Wars Fan bin und mir neues Wissen aneignen wollte.
Als ich dieses Buch dann das erste mal aufgeschlagen habe, war ich über Details, sowie Wissenswertes erstaunt.
einige Sachen erfährt man in den Filmen und den vielen Romanen nicht und so weiss man nur dank diesem Buch z.B. wie groß das Sando Aqua Monster ist oder andere Monster- Fische in den tiefen Meeren von Nabbo.
Das Buch verdeutlicht die Texte mit sehr schönen Abbildungen und ist zudem nicht teuer wenn man es mit den Enzyklopädien aus allen Teilen vergleicht.
Daher von mir 5 Sterne
gut gelungen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
STAR WARS Kompendium - Die illustrierte Enzyklopädie. Episoden I-VI

Ein sehr schöner Bildband, der doch sehr viele Fragen beantwortet. Fragen die ich mir
eigentlich vorher nicht stellte. zB welche Ausrüstunggegenstände haben die Sturmtruppen.
So sieht man das Innenleben des Helmes oder welche Funktionen der Gürtel hat.
Manchmal hab ich mir die Frage gestellt, ob diese Informationen im Film wirklich so eingesetzt wurden, oder ob der Schreiber des Kompendiums hier nicht doch eine gehörige Portion Fantasie einfliessen hat lassen bzw. dies Details doch eher aus dem Romanen des StW-Universums herstammen, im Film aber so nicht erkannt werden könnne.
Wie auch immer, als kenner von "Star Wars Empire at War" sind mir da doch einige Ableitungen aufgefallen. Das schadete aber nicht, sondern machte es nur noch ein wenig greifbarer für mich.

Der Band ist nach Episoden aufgebaucht und liefert Darstellugen und Erkärungen jedes Teiles.
So findet man eine sehr Entwicklung der verschiedenen Charaktere von I-III wobei IV-VI eher ein Sammelband aller 3 Teile darstellt.
Ich vermute, das Kompendium ist somit lediglich nur eine Gesamtausgabe evt. erschienener Bücher StW I + II + III + IV bis VI.

Wenn jemand diese Bücher bereits besitzt sollte er vorher auf Nummer sicher gehen, dass er nicht nochmals ins das gleiche Werk investiert.
Da ich leider diese Einzelbücher nicht kenne, ist das reine Vermutung, der Aufbau im Kompendium spricht aber für mich eindeutig dafür.

Wer allerdings noch nichts dieser Art hat, der kann hier ruhig investieren.

Was wird man finden:

1.)Schöne Bilder
2.) Nette Details
3.) Manchmal zu knappe Erlärungen, da das Hauptaugemerk eindeutig auf die Bilder gelegt wurde.
So kann es schon vorkommen, dass man eine oberlfächliche Beschreibung eines Planeten findet und nach dem kurzen Absatz gerne mehr wissen möchte. Der Band diese Fragen aber offen läßt.
Ein Muss für jeden echten Star Wars Fan!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist eindeutig Spitzenklasse! Es wartet mit sehr,sehr vielen und interressanten Hintergrundinformationen, tollen Bildern und Erklärungen zu der "Technik", den Kostümen und Waffen (auch Lichtschwertern)und allerhand kleinen Details über Droiden auf (Warum sieht dieses/r Fahrzeug/Droide so aus? Wie ist es/r entstanden?).Wer sich nicht wirklich für die Hintergründe des Star-Wars-Unviversums interresiert, der sollte lieber nur die Filme genießen und sein Geld anderweitig investieren.Der einzige Kritikpunkt ist, dass die Teile des Buches über die Episoden 1,2 und 3 sehr groß ausfallen, der Teil über die originale Trilogie jedoch nur etwa 70 Seiten umfasst.
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Produkt-Bild: Aspekte 2 (B2). Mittelstufe Deutsch. Lehrbuch mit DVD: Mittelstufe Deutsch

Aspekte 2 (B2). Mittelstufe Deutsch. Lehrbuch mit DVD: Mittelstufe Deutsch von Ute Koithan, Helen Schmitz, Tanja Sieber, Ralf Sonntag

Broschiert von Langenscheidt
Preis bei Amazon: EUR 21,90, Angebote ab EUR 15,00

ISBN: 3468474849, Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Aspekte 2 (B2). Mittelstufe Deutsch. Lehrbuch mit DVD: Mittelstufe Deutsch
Produkt-Bild: tatorte: criminale 2006

tatorte: criminale 2006 von Klaus Dewes, Wolfgang Schüler, Kathrin Heinrichs, Heidi Rehn, Kurt Lehmkuhl, Hartmut Rißmann, Wolfgang Kemmer, Kai Engelke, Georghe E Thomas, Carsten S Henn, Tatjana Kruse, Udo Marquardt, Nina Schindler, August Gödecke, Gudrun Weitbrecht, Ralf Kramp, Oliver Buslau, Jürgen Siegmann, Wolfgang Polifka, Beate Baum, Niels Peter, Thomas Pfanner, Ingrid Schmitz, Helga Beyersdörfer, Juliane Göttinger, Alexandra Guggenheim, Gunter Gerlach, Martina Bick, Nessa Altura, Ingo J Freitag, Richard Lifka, Erwin Kohl, Klaus J Frahm, Renate Müller-Piper, Patricia Vohwinkel, Steffen Hunder

Broschiert von Kontrast Verlag, Pfalzfeld
Preis bei Amazon: EUR 9,90

ISBN: 3935286627, Erscheinungsdatum: April 2006, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: tatorte: criminale 2006