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1000 Places to see before you die: Die Lebensliste für den Weltreisenden von Patricia SchultzBroschiert von Ullmann/TandemPreis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 5,40 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3833143568, Erscheinungsdatum: März 2007 |
Aus der Amazon.de-RedaktionManche Menschen markieren auf einer Weltkarte mit kleinen Stecknadeln diejenigen Orte, die sie bereits bereist haben -- und jene, von denen sie träumen. Wer den amerikanischen Nummer-1-Bestseller 1000 places to see before you die liest, muss sich vermutlich sowohl eine größere Weltkarte als auch schachtelweise Nadeln anschaffen. Denn was die renommierte Reiseführerautorin Patricia Schultz nach sieben intensiven Recherchejahren als Best of the world zusammengetragen hat, liefert Stoff für viele Träume und ausgiebiges Nadelstechen. Jetzt ist das knapp 1000-seitige Taschenbuch, deren übersichtliche Lesestücke durch kleine Schwarz-Weiß-Fotografien ergänzt werden, auch auf Deutsch erschienen und trägt den passenden Untertitel Die Lebensliste für den Weltreisenden. In kurzer, aber prägnanter Weise beschreibt Schultz die aufregendsten Städte, ungewöhnlichs-ten Hotels, erlesensten Restaurants, berauschendsten Feste, eindruckvollsten Museen und atemberaubendsten Naturlandschaften der Welt. Gleichzeitig macht sie klar, dass Reisende unterschiedliche Prioritäten haben und andererseits auch jeder Ort auf jeden Menschen anders wirkt -- eine unprätentiöse, weise und angenehme Grundeinstellung. Welche Orte haben es nun in den touristischen Olymp geschafft? Klar, dass Ayers Rock, Pekings Verbotene Stadt, Petra in Jordanien und die großen Pyramiden von Gizeh in Schultz' Liste nicht fehlen dürfen. Doch erstaunt werden Sie sich die Augen reiben, wenn Ihnen vom Schneefestival in Sapporo, dem Meeresschutzpark von Sa-ba, und dem -- ja wirklich -- Superdawg-Hotdog-Stand in Chicago vorgeschwärmt wird. Deutschland füllt immerhin knapp 20 Seiten -- inklusive Münchner Oktoberfest, dem 1a-Hotel Traube Tonbach und der Fachwerkstadt Quedlinburg. Bezeichnend jedoch ist, dass Berlin im Gegensatz zu Wien, Paris, Rom und Co. keine Top-Ten-Auflistung seiner Sehenswürdigkeiten zugestanden wird. Zwei weitere Wermutstropfen gibt es bei der Lektüre dieses in dieser Art einmaligen Lesebuchs zu schlucken. Zum einen stammt der Originaltext aus dem Jahr 2003, was in den meisten Fällen nicht zum Tragen kommt, an einigen Stellen jedoch lediglich Vergangenes beschreibt. Prominentes Beispiel ist New Orleans, wo seit dem Wirbel-sturm Katrina nichts mehr so ist, wie es war und im Buch noch seitenlang beschrie-ben wird. Zum anderen tut sich die Übersetzung an manchen Stellen doch etwas schwer mit einer gelungenen Übertragung von flapsigen englischen Ausdrücken in die dafür manchmal wenig kompatible deutsche Sprache. An den Titel haben sich die Übersetzer erst gar nicht gewagt, sondern gleich im Original gelassen.-- Christian Haas 5 Kundenrezensionen:Nur für Reiche - vorbei am normal Sterblichen 3 von 5 PunktenEs werden fast nur Hotels und Restaurants beschrieben und die auch noch aus der höchsten bis unerschwinglichen Ölscheich-Preisklasse. Nur etwa jedes 3. Objekt hat ein kleines schwarzweiß Bild - da hätte ich mir schon zu jedem mindestens 1 und in Farbe gewünscht. Die Beschreibungen sind mir zu kurz und wirken auf Dauer stereotyp. Pro Doppelseite werden im Durchschnitt 3 Orte abgehandelt. Deutschland bekommt gerade mal 27 von 946 Seiten. Amerika und Karibik dagegen knapp 500 Seiten. Und die restlichen Seiten der restlichen Welt! Im Ganzen haben mich vielleicht 20 Hotels oder Orte, angesprochen, deren Homepage ich mir angesehen und davon geträumt habe - bis ich es mir leisten kann. Bei mir hinterlässt das Buch einen unangenehmen Geschmack nach: wie schaffe ich es, so lange wie möglich, in der Welt im Luxus zu schwelgen ohne mich dafür anstrengen zu müssen und es auch noch finanziert zu bekommen (durch den Verlag und die Käufer/Leser)... Bemerkenswert - aber peinlich 1 von 5 PunktenBaden-Baden und das Brenner's Park Hotel", Hotel Traube Tonbach" in Baiersbronn, das Heidelberger Schloss, der Bodensee, Bamberg, die deutsche Alpenstraße und die Zugspitze, Residenz Heinz Winkler", eine Kutschfahrt in Bayern und Schloss Neuschwanstein, die Musikfestspiele von Bayreuth und Schleswig-Holstein, die Alte Pinakothek" in München, der Christkindlmarkt, das Deutsche Museum" in München, das Oktoberfest, die Passionsspiele in Oberammergau, Regensburg, die Romantische Straße" in Bayern, die Berliner Philharmoniker, das Brandenburger Tor, die Museumsszene in Berlin, Schloss Sanssouci in Potsdam, das Hotel Vier Jahreszeiten" in Hamburg, Kölns Domviertel, das Rheintal, der Zwinger in Dresden, Quedlinburg und das Hotel Theophano in Sachsen-Anhalt, Lübeck, Sylt und Weimar findet man auf den achtundzwanzig Seiten. Dies ist eine bemerkenswerte, um nicht zu sagen völlig peinliche Liste. Nicht nur die Bayernlastigkeit fällt auf, auch die Nennung der (teuren) Hotels und die Liste der Monumente wirkt zufällig, oberflächlich und in keinem Fall der kulturellen Dichte an Sehenswürdigkeiten, die es in Deutschland zu sehen gibt, angemessen. Zwar könnte man einwenden, dass eine Auswahl eben immer nur ein winziges Spektrum zeigen kann, aber fünf Edelhotels neben Sylt, dem Oktoberfest und eine Kutschfahrt in Bayern als Orte und Sehenswürdigkeiten zu bezeichnen, die man unbedingt gesehen haben muss, ehe man stirbt, ist schlicht dämlich zu nennen. Oder eben genau das, was es ist: eine Recherche von Amerika aus, ohne Deutschland besucht zu haben oder sich über das enorme Spektrum an Orten informiert zu haben, die es lohnt, auf einer Reise gesehen zu haben. Zwar ist es keine Überraschung, dass in einem amerikanischen Führer das Oktoberfest und Bayern als wichtig, typisch deutsch und unabdingbar für einen reisenden Amerikaner klassifiziert zu sehen, peinlich bleibt es aber dennoch - zumal bei einem so hochtrabenden Titel. Auch sämtliche anderen Kontinente und Gebiete bekommen rein aus amerikanischer Sicht einen Stempel: typisch, wichtig, tauglich für Amerikaner. Einzig die lange Liste aus dem Mutterland dieses Führers ist interessant, abwechslungsreich und mit Überraschungen gespickt. Zwar könnte dies eine deutsch zentrierte Sicht sein und jeden Amerikaner schaudern lassen, aber in dieser Hinsicht kann man den Führer wenigstens in seiner deutschen Ausgabe nicht als völlig missraten bezeichnen. Kaufen sollte man dieses Buch nicht. Warum nicht im Internet recherchieren und sich für die gewünschten Reiseziele Informationen kostenlos zusammenstellen? Hier erhält man unendlich viel mehr sinnvolle Tipps als aus diesem Führer - wenn nötig auch so stark gekürzt, dass nur mehr eintausend Ziele übrig bleiben. Nicht so dolle 2 von 5 PunktenHabe das Buch geschenkt bekommen und mittlerweile weiterverhökert. Irgendwie kann ich mich nie so ganz damit anfreunden, das so manche andere Menschen wohl der Meinung sind, das Ihre Urlaubsziele und die Favorisierung dieser Orte Allgemeingültigkeit für alle haben. Es war halt ganz nett das Buch mal durchzublättern unter dem Gesichtspunkt: "ach, da war ich auch schon mal" aber darüber hinaus "entdecke" ich meine 1000 Plätze, die ich sehen muß bevor ich sterbe dann doch lieber selbst. Ach ja und der total Ausverkauf des ganzen ist: Es gibt nun mittlerweile auch in so ziemlich jedem Lebensbereich eine 1000er Liste bevor man stirbt. 1000 Gerichte die man gekocht haben muß usw. Gruselig, aber wer es braucht... Weniger wäre mehr 2 von 5 PunktenGlaubt wirklich irgend jemand, dass es tausend Plätze gibt, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt? Da sollte doch wohl nur ein besonders dickes Buch herausgegeben werden mit einem einprägsamen Titel. Die Auswahl dieser unverzichtbaren Reiseziele ist auch nicht so ganz nachvollziehbar. Es gibt viele reizvolle Orte, die man hier gar nicht findet. Zwei Sterne nur dafür, dass man ein Nachschlagewerk hat. Umfangreiche Informationen muss man sich anschließend woanders holen. Und dann die Auswahl treffen, welches für einen selbst die Länder/Orte/Plätze sind, die man mindestens einmal gesehen haben möchte. Am besten als Nackenstütze zu verwenden 2 von 5 PunktenIch habe mich immer schon gefragt, was eigentlich "Welt-Reiseführer" sollen? Bereiten wir uns auf eine Invasion von Aliens vor, denen wir dann den Reiseführer über den unbekannten Planeten in die Hand drücken können? Für einen Menschen unserer Erde sind dergleichen Bücher ohne Sinn. Aus ihrer Vogelperspektive schrumpfen selbst die großen Attraktionen zu Nebensätzen und notwendig abstrakten Verweisen. Das kann es also nicht sein, was die Reisebuchautorin Patricia Schultz dazu veranlasst hat, ihren Weltführer "1000 Places to see before you die" vorzulegen. Aber vielleicht leitete sie ein anderes Anliegen. Vielleicht wollte sie die 1000 wirklich bedeutendtsten Sehenswürdigkeiten unserer Erde definieren, vielleicht wollte sie einen Kanon der bedeutendsten Kostbarkeiten präsentieren, die es auf unserer Erde zu sehen gibt. Das wäre ein interessantes Projekt, eine Variation der weltweiten Umfrage nach den "Sieben neuen Weltwundern", die unter der Federführung des Schweizers Burckhard Weber erst vor kurzem zu Ende ging. Aber auch das kann nicht sein, denn niemand wird ernsthaft behaupten können, dass Indien, dieses exaltierteste und farbenfroheste aller Länder, weniger Attraktionen (19) besitzt als Irland (29). Nichts gegen Irland, aber solche Gewichtungen kann doch niemand ernst nehmen. Vietnam hat die Autorin wohl nur im Norden und Süden gesehen, einige der großartigsten Sehenswürdigkeiten aber befinden sich dummerweise gerade in der Mitte ( Wolkenpass, My Son ). Und die USA sind zweifellos ein großartiges Land, aber dass sie im planetarischen Rahmen mit einem ganzen Viertel des Buches vertreten sind, kommt auch dem Unbedarften etwas viel vor. Aber handelt es sich wenigstens um einen eurozentrisch-amerikanozentrischen Weltreiseführer mit einem gewissen Anspruch auf Abdeckung der wesentlichen Sehenswürdigkeiten, wenn auch die Lupe, je weiter wir uns von New York entfernen, immer gröber wird? Auch davon kann nicht im Entferntesten die Rede sein, denn dafür fehlen einfach zu viele Erstklassigkeiten. Der größte Teil der Seidenstraße bleibt gänzlich unerwähnt, die Oase und die Grotten von Dunhuang scheint es nicht zu geben, dafür aber wird das Hotel von Interkontinental in Hongkong vorgestellt. In Bombay das gleiche: kein Wort über die wahrlich beeindruckende Insel Elephanta, dafür wird als Exempel für die ganze Stadt wieder nur ein Hotel, das Tadj Mahal, vorgestellt. Überhaupt scheinen unter allen Wundern der Welt die Hotels die Kategorie darzustellen, die am ausführlichsten und zahlreichsten hervorgehoben werden muss. Das erstaunt natürlich, ist aber letztlich konsequent. Denn anderswo als auf einem Hotelnachttisch kann man ein solches Buch auch nicht gebrauchen. Aber selbst auf dem Nachttisch wird es ungelesen liegen bleiben, denn seine Texte besitzen den literarischen Charme eines Telefonbuches Aber immerhin kann man es dort (ebenso wie ein Telefonbuch) wegen seiner Dicke als Nackenstütze verwenden, wenn man endlich einmal einen ordentlichen Reiseführer liest. |
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New York 2009. Posterkalender. 16-Monats-Kalender von Christopher BlissKalender von Teneues VerlagPreis bei Amazon: EUR 17,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3832735429, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Tolles Preis/Leistungs-Verhältnis! 5 von 5 PunktenEs ist das zweite Jahr, dass ich diesen Kalender an meiner Wohnzimmerwand hängen habe. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist für einen Kalender dieser Größe und Ausstattung fast schon sensationell - wenn man bedenkt, welche Unsummen manche Verlage für ihre Kunstkalender verlangen. Die Fotos von Christopher Bliss sind auch dieses Jahr überwältigend und wunderbar als Blickfang geeignet. Kaufempfehlung! warum ist die Beschreibung so wenig aufschlussreich? 1 von 5 PunktenIn der Beschreibung heisst es 47cm x 46cm (also fast quadratisch). Das Titelbild ist jedoch im Format 1/1.4 (Wurzel 2) - also DIN Format (A0 ?) Was stimmt denn nun? Schade, die andereren NYC Kalender von Ch. Bliss (67cm lang) sind ueberhaupt "nicht verfuegbar". Ohne Angabe, ob je wieder in Handel. Habe den Eindruck, dem Verlag geht es "zu gut". -- 11.11. 2007 Super Kalender - und ein super Schnäppchen 5 von 5 PunktenEinfach ein Schnäppchen. Passt gut in Zimmer mit weißem Anstrich, der Kalender ist auch nicht zu klein geraten, ein guter Blickfang über dem Schreibtisch. Die Bilder sind aus guten Perspektiven fotografiert worden und die Tage, die rechts neben dem Bild aufgelistet sind, bieten eine gute Übersicht über den aktuellen Monat. Außerdem bietet diese "Tages-Tabelle" genügend Platz um Termine oder Geburtstage zu vermerken. Wie immer gut gelungen.... 4 von 5 PunktenWir kaufen uns nun schon das vierte Jahr hintereinander den Jahreskalender "New York" von Christopher Bliss. Zum einen natürlich, weil wir New York lieben, zum anderen weil er es immer wieder schafft, bekannte und nicht so bekannte Seiten der Stadt ins "Rechte Licht" zu setzen. Außerdem ist jeder Kalendertag mit einem kleinen Rahmen versehen, so das man dort kleine Notizen hineinschreiben kann. |
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Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich von David Foster WallaceTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 3,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442542294, Erscheinungsdatum: April 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie meisten Leute würden sich sehr wahrscheinlich ein Loch in den Bauch freuen, wenn man sie zu einer Kreuzfahrt auf einem Luxusdampfer -- Typ Queen Elisabeth II -- einladen würde, mit allem Pipapo und allen Schikanen und nur einer einzigen Bedingung: "Lass Dich feudal durch die Karibik schippern und schreib einfach auf, was Du gesehen hast!" Ein Traum -- dachte sich wahrscheinlich auch David Foster Wallace, als er von einer "Edelgazette von der Ostküste" (Harper's Magazine) genau dies angeboten bekam. Über die einwöchige Fahrt auf dem 47.255-Tonnen Schiff der Celebrity Cruises Inc. -- "so sauber und so weiß wie nach einer Kochwäsche" -- hat Wallace dann eine einzigartige "Doku-Postkarte im Breitwandformat" verfasst, deren gut gemeinte Einschätzung durch den Verlag als ein "Juwel moderner Reiseliteratur" eher von einer gewissen Ratlosigkeit zeugt als von einer realistischen Einschätzung des Berichtes. Denn die Kreuzfahrt-Reportage des hochgelobten amerikanischen Autoren schert sich herzlich wenig um die Konventionen herkömmlicher Reiseliteratur und widmet sich stattdessen einer ebenso detaillierten wie angenehm verstörenden Beschreibung des unvergleichlichen Soziotops an Bord eines Luxusliners, wo man für 3.000 Dollar die "feinen cocktailogischen Unterschiede zwischen einem Slippery Nipple und einem Fuzzy Navel" vermittelt bekommt und "1500 Mal Zielobjekt des berühmten amerikanischen Service-Lächelns" wird. Natürlich wäre nichts einfacher, als sich über amerikanische Wohlstandsrentner zynisch auszulassen, die sich im Ententanz der Verwöhnmaschine eines Karibik-Cruisers hingeben und gleichzeitig "mit unterernährten Kindern um den Preis von Halskettchen" feilschen. Doch Wallace' Perspektive auf die Marotten der Reichen und Superreichen ist zugleich komplexer und ehrlicher. Obsessiv bis in die Details (und mit 136 Fußnoten!) beschreibt Wallace die surreale Atmosphäre eines Kreuzschiffes und seine eigenen Reaktionen darauf; eine dokumentarische Tour de Force, die sämtliche Fassetten von tragisch bis komisch durchläuft und dabei nie oberflächlich oder langweilig wird. Nach dem Kleinen Mädchen mit komischen Haaren und den Kurzen Interviews mit fiesen Männern haben deutsche Leser hier die Gelegenheit, eine weitere beeindruckende Seite dieses vielseitigen Autoren kennen zu lernen, der neben Jonathan Franzen und Michael Chabon inzwischen zu den führenden amerikanischen Schriftstellern der jüngeren Generation gezählt wird. Und natürlich warten wir schon ungeduldig auf die Übersetzung von Wallace' Magnum Opus Infinite Jest -- am besten durch Marcus Ingendaay, der auch diese Kreuzfahrt meisterhaft bewältigt hat! --Peter Schneck 5 Kundenrezensionen:Sehr lustig, aber... 3 von 5 Punkten... die Fußnoten nerven. Die längste Fußnote ist 4 1/2 Seiten lang! ansonsten hätte das buch 4 Sterne von mir bekommen... Enttäuschend 2 von 5 PunktenIch hatte mir von dem Buch mehr erwartet, da ich vorher mehrere positive Kritiken gelesen hatte. Es gibt ein paar leidlich lustige Stellen, die zum größten Teil schon im Klappentext verraten werden, aber mehr auch nicht. Wie bereits in einer anderen Rezension angemerkt, ist die Häufung teilweise seitenlanger Fußnoten nervig und kein Zeichen guten Stils. Einziger Vorteil des Buchs: Man hat es schnell hinter sich. köstlich 4 von 5 PunktenDas Buch ist wirklich lustig, auch wenn die vielen Fußnoten manchmal ein wenig störend sind. Allerdings denke ich, den Witz WIRKLICH nachvollziehen können nur Leute, die schon mal eine Kreuzfahrt gemacht haben. Ganz anders.... 5 von 5 Punkten....als sich viele dieses Buch vorstellen ist es sicherlich. Ich habe es das erste mal 2003 gelesen und seitdem lese ich es regelmäßig jedes Jahr und kann immer wieder lachen. Eine gestochen scharfe und böse Darstellung der Vergnügungsamerikaner-Gesellschaft und ihres tödlichen Strudels auf Kreuzfahrt. Sehr empfehlenswert. Auf hoher See 2 von 5 PunktenWer Wallace Erzählungen kennt, seinen Biss, sein gnadenloses Zerfleischen in malerischen Bildern verpackt, wird von diesem Reisebericht enttäuscht sein. Niemand fühlt sich wohl verlorener an Bord des Luxusdampfers als der Ich-Erzähler. Er ertrinkt in den Unterhaltungsangeboten, sieht sich in Mitten der Urlauber ausgesetzt. Akribisch genau reiht er die Schwächen auf und rückt sein Empfinden dabei immer in den Mittelpunkt. Er ist der Richter, er ist der Geschundene, nur geht ihm der Witz in der immergleichen Wiederholung aus. Es handelt sich fast um einen authentischen Erlebnisbericht, da Wallace tatsächlich eine solche Reise angetreten ist. Hierin liegt sicher der blasse Eindruck begründet, den das Buch hinterläßt. Nach fast 180 Seiten kann ein Leser ihm nur raten, seinen Titel ernst zu nehmen und besser demnächst an Land zu bleiben. |
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Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen von Steffen MöllerBroschiert von ScherzPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 7,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3502151555, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 11., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionSteffen Möller, ein Name, der wohl den wenigsten etwas sagen dürfte. Nach diesem Buch wird sich dies gründlich ändern. Der jungenhafte Mann, der uns auf dem Cover aus der Ferne mustert, hat zur Befriedung des chronisch labilen Verhältnisses zu unseren polnischen Nachbarn vermutlich mehr beigetragen, als sämtliche Kartoffelkrieger und Vertriebenen-Erikas jemals zerdeppern konnten. Angefangen hatte alles mit der leicht abseitigen Studentenidee, einen zweiwöchigen Polnischkurs in Krakau zu belegen. Was im März 1993 als Gag gemeint war, entwickelte sich zur großen Liebe eines Lebens. Man fasst es kaum, aber Möllers Vernarrtheit in die unglaublich komplexe polnische Sprache gab den Ausschlag. Heute, dreizehn Jahre später, kennt in Polen jedes Fernsehkind diesen merkwürdigen Deutschen, der als Kabarettist und Schauspieler zu einem der Ihren wurde. Und uns nun Polen erklärt. Aber wie! Wer Möller auf seiner PR-Tour durch den deutschen Talkshowdschungel erlebte, verfiel augenblicklich dem Charme, mit dem er für seine neue Heimat warb. Gängige Vorurteile (Autoklau, Tristesse pur, etc.), werden gelangweilt abgeschmettert, nur um sie durch andere, eigene, zu ersetzen. So den notorischen Aberglauben, von dem die polnische Bevölkerung in ihrer Gesamtheit fast schon voodoohaft erfasst ist. Möller liefert Beispiele gelebter polnischer Alltagsanarchie, die uns Deutsche als bedauernswerte obrigkeitshörige Hackenschläger dastehen lassen. Auch der ehemalige Sprachcoach in Möller gibt keine Ruhe. Lustige, aber hoffnungslose Vokabelübungen durchziehen sein Buch, ein linguistisches Desaster, das jeden deutschen Rachenraum übel malträtiert. Ledigleich die Lehnwörter aus dem Deutschen wie Gancegal, Hochsztapler und Szajs, erweisen sich als halbwegs brauchbar. Nebenbei - lebenswichtig! - keine Scherze treiben über Papst Johannes Paul II. Bescheidenheit, Abwesenheit von Aggressionen, gänzlich unerwarteter schwarzer Humor. Dazu der Reiz der polnischen Frauen, von Heine schon als Weichselaphroditen verehrt. Attribute, die Möller den Abschied von der deutschgrauen Ellbogenmentalität versüßten. Der Mann schafft das Positivbild einer liebenswert-schrulligen Gesellschaft, dass man noch beim Lesen die geistigen Koffer zu packen beginnt. Es lebe Polen! Vorschlag zur Güte: Wer, auch in den heiklen Fragen unserer unseligen Vergangenheit, derart sensibel, aber ohne falsche Betroffenheit die Herzen unserer Nachbarn aufschließen konnte, sollte doch gleich den Botschafterposten auf der offiziellen Ebene bekommen. Ein besserer ließe sich ohnehin nicht finden! -Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:die Welt braucht mehr solcher Bücher 5 von 5 PunktenIch kenne beide Seiten: die ersten 14 Jahre meines Lebens verbrachte ich in Polen und die restlichen (bisher) 16 Jahre in Deutschland. Das Buch verschlang ich mit großem Interesse und war begeistert. Auch die polnische Version mit dem Titel "Polska da sie lubic" habe ich gelesen (inhaltlich fast gleich). Allerdings ist wichtig, dass jedem Leser vorher klar ist, dass Steffen Möller ein Satiriker ist und dass die Geschichten gezielt mit einer großen Portion Humor bebackt sind um sie amüsanter zu machen. ;) Die Realität? Ich denke Steffen hat möglichst gut die polnische Mentalität im allgemeinen beschrieben. Natürlich gab es auch Punkte mit den ich nicht (ganz) einverstanden war. Allerdings empfindet jeder die Dinge etwas anders und es kommt immer darauf auf den jeweiligen Bekanntenkreis an. Vergleich: Urlaubsberichte, schicke 10 Leute auf die selbe Reise und man hat mind. 3 verschiedene Meinungen. Der Auto sprach einige Dinge an, die mich bisher störten: - die Unwissenheit und Falschaussagen der Deutschen über Polen - die schlechten TV-Berichte über Polen, die keineswegs die Realität wiederspiegeln (da rege ich mich jedes Mal darüber auf!). Kein Wunder, dass kein Interesse an dem Nachbarland geweckt wird. Ich finde, dass es noch mehr solche Bücher geben sollte. Werde mich auf die Suche nach ähnlicher Lektur über andere Nationalitäten machen. nicht sehr witzig! 2 von 5 PunktenNach Auftritten des Autors in diversen Talkshows hatte ich ein witziges Buch erwartet - und bin enttäuscht worden! Möglicherweise ist es für Polen und Leute, die Polen interessiert, ein informatives Buch - aber gelacht habe ich nicht. Zwar ist der Text sehr warmherzig geschrieben, man merkt in jedem Satz, wie seht S. Möller seine neue Wahlheimat liebt, aber insgesamt fand ich es ziemlich langweilig. Ein Schmunzelbuch 4 von 5 PunktenIch habe das Buch gern gelesen und es hat mich oft zum schmunzeln gebracht. Man darf natürlich keine tiefgreifende Analyse erwarten, aber das wird auch von dem Autor gleich am Anfang nicht in Aussicht gestellt. Manches war mir etwas zu platt und konstruiert, daher nur 4 Sterne, aber insgesamt ist es ein lesenswertes Buch, das helfen kann, Vorurteile abzubauen. Bardzo dobrze!!! 5 von 5 PunktenAlso ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne was über die denkensweise und mentalität der Polen interessiert ist! Jedes im Buch geschriebenen beschreibungen trifft zu fast 100 % zu. Als langjähriger Hobby Pole war ich recht fasziniert vom Buch und auch von meinen erlebnissen in Polen die im Buch wiedergegeben wurden. Macht Lust auf Polen 5 von 5 PunktenDas Buch von "Herrn Steffen" hat bei mir das Interesse an Polen geweckt. Bisher war das Land - wieso eigentlich? - nicht in meinem Fokus. Viel mehr als die wohl üblichen Vorurteile und die Nachrichten im Zusammenhang mit Solidarnosz etc. kannte ich nicht. Der Autor schreibt aus sehr persönlicher Sicht, oft mit einem Zwinkern, manchmal widersprüchlich, jedoch für mich stets unterhaltsam. Das Wesentlichste ist, dass es bei mir tatsächlich die Neugier auf dieses für mich weitgehend unbekannte Land weckt. Das hätte ich vor dem Lesen des Buches offen gestanden nicht für möglich gehalten. Und weil das Buch auf diese Weise ein klein wenig zur internationalen Völkerverständigung beiträgt, bekommt es von mir auch volle fünf Punkte. |
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In 365 Tagen um die Welt. Geo Tischkalender: GEO Tischkalender mit immerwährendem KalendariumKalender von Gruner + Jahr Geo - BuchPreis bei Amazon: EUR 20,40, Angebote ab EUR 19,08 ISBN: 3570197069, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
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Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer von Bill BrysonTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 6,69 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442453798, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:Leere und blendendes Licht... 5 von 5 Punkten...verführen manchen Australienbesucher dazu, so der Autor, dass er seine Reise verlängern oder überhaupt bleiben möchte. Aktuell ist Australien tatsächlich für gar nicht so wenige Europäer - vor allem junge Menschen - ein äußerst begehrtes Reiseziel. Das ist nach der Lektüre dieses Buches kein Wunder, denn 1. Liebt des Autor dieses Land, das spürt man auf jeder Seite. 2. Er zeigt dem Leser auf rund 400 Seiten die ganze Breite dieses 5. Kontinents, auf dem noch vieles seiner Entdeckung harrt. 3. Der Autor vergisst aber auch nicht auf die Schattenseiten Australiens - etwa die Behandlung der Aborigines. 4."Garniert" ist das Buch mit viel Humor und vielen Anekdoten, die dem Leser auf spielerische Art und Weise viel Wissenswertes vermitteln. Wer weiß schon, dass bereits im Jahre 1629 in Westaustralien die ersten Europäer landeten? Ein holländisches Schiff strandete hier; den Rest der Geschichte sollten Sie aber selbst lesen! Summa summarum: Eine höchst vergnügliche Lektüre mit einem hohen Sucht(reise)potential! Einfach klasse 5 von 5 PunktenIch finde das Buch einfach nur klasse, ich weiß nicht ob es jemanden so itneressieren würde wenn er nicht schon einmal in Australien war, ich war dort mittendrin im Leben der Australier und in dem Buch musste ich sehr oft an meine Zeit in Down Under zurückdenken, weil es einfach so viele reale Fakten enthält! Ich finde es spitze ! Mit diesem Buch lernt man Australien so richtig gut kennen 4 von 5 PunktenIch habe mir das Buch in der Vergangenheit schon oft angesehen. Denn der Titel "Frühstück mit Kängurus" verspricht sehr viel Witz und Humor. Nachdem ich es schließlich von meiner Freundin geschenkt bekommen hatte, verschlang ich es auch innerhalb kürzester Zeit. Sobald man einmal damit begonnen hat, konnte man es nur noch schwerlich aus der Hand legen. Mit Kängurus hat das Buch zwar wenig zu tun. Eigentlich kommen diese nur in wenigen Sätzen vor. Aber ansonsten erzählt Bill Bryson sehr humor- aber auch liebevoll von seiner Reise nach Australien. Mit diesem Buch lernt man einiges von Australien. Ich wusste bisher nicht wirklich viel von diesem tollen Kontinenten, eigentlich nur das "bekannteste" und "wichtigste". Doch mit Bill Bryson gelangt man in einsame und bisher unbekannte Gegenden dieses faszinierendes Landes und glaubt sich selber mittendrin. Die Erzählungen sind größtenteils sehr interessant, v. a. auch die Ausführungen aus der Vergangenheit, wie das Leben in Australien begonnen hat, aber auch über seine Erlebnisse mit den Einheimischen und seine Eindrücke zu den div. Städten. Auch über die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten berichtet der Schriftsteller. Das Buch ist gespickt mit wertvollen Informationen. Nur ganz selten waren mir die Ausführungen dann doch zu ausschweifend. Aber wenn Bill Bryson mal erzählt, erzählt er eben. ;-) Besonders toll fand ich die Stellen, in denen Bill Bryson emotional wurde. Wie z. B. beim Besuch des Uluru oder dann bei seiner Liebeserklärung an Australien. Man merkte richtig, wie sehr er diesen Trip genossen hat. Das einzig negative: Ein wenig schreckt das Buch schon auch von Australien ab. Diese endlose Weiten, Tausende von Kilometern Dürre, eine Fahrt ins Nichts und dann noch die zahlreichen giftigen, ja lebensbedrohlichen Tierarten ... da überlegt man sich schon, ob man sich da selber mal eine Reise antun sollte. Denn schnell kann man mal auf gefährliche Tiere treffen; und mögen sie noch so klein sein. Außerdem benötigt man wohl wirklich mehrere Wochen, um zumindest einen minimalen Teil des Landes kennen zu lernen. Die weiten Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten bzw. dem Sehenswerten sind schon enorm. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, das einem Australien wirklich näher bringt. Der einzige Grund, warum es nur vier Sterne von mir bekommen hat: Ich hätte mir Landkarten zu jedem Kapitel gewünscht, in denen Bill seine Route einzeichnen hätte können, damit man sich das alles noch etwas besser vorstellen kann. So muss man immer den Atlas holen und nachgucken. Auch ein paar Fotos wären schön gewesen. Einfach, um noch tiefer in das Erlebte einzudringen. Der Traum von Down Under lebt 5 von 5 PunktenJeder der noch nicht in Australien war und davon träumt muss dieses Buch lesen. Bill Bryson schafft es einen mit auf die Reise zu nehmen als wäre man live dabei. Er beschreibt die Erlebnisse und Erfahrungen auf lustige und präzise Weise. Dies war mein erster Bill Bryson, seit dem habe ich jeden gelesen. Dieses Buch macht einfach Lust auf mehr. Mehr Australien und mehr Bill Bryson. Ein Hit auf ganzer Linie und wohl einer der besten Reiseromane die es zur Zeit gibt! humorvoller Reisebericht der etwas anderen Art 4 von 5 PunktenBill Bryson legt mit diesem Australienreisebericht ein humorvolles Werk vor, in dem aber auch wichtige Hintergrundinformationen zu Geschichte, Land und Leuten, Flora und Fauna nicht zu kurz kommen. Man muss natürlich den trockenen Humor des Autors mögen um das Buch gut zu finden. Der Stil erinnert etwas an Sven Regener (Autor von "Herr Lehmann" und "Neue Vahr Süd"). So gelingt es dem Autor, historische Ereignisse in ironischer Art und Weise darzustellen (mein Lieblingsabschnitt: "1606 segelte ein spanischer Edelmann namens Luis Vaez Torres von Südamerika aus über den Pazifik und direkt in den engen Kanal (...), der Australien von Neu Guinea trennt, ohne mitzukriegen, dass er gerade das nautische Äquivalent dazu vollbracht hatte, einen Faden durch ein Nadelöhr zu ziehen. 36 Jahre später wurde der Holländer Abel Tasman ausgeschickt, das sagenhafte Südland zu suchen. Er nun schaffte es, zweitausend Meilen an der Unterseite Australien vorbeizusegeln, ohne zu merken, dass direkt hinter dem Horizont eine umfängliche Landmasse lag.") und sich selbst in den aberwitzigsten Situationen auf die Schippe zu nehmen. Natürlich fordert es der Autor auch heraus, von einem Fettnäpfchen ins Nächste zu treten. Während seinens Australienbesuches bereiste Bryson einen großen Teil des Landes und dabei nicht nur die Touristenmagnate sondern auch viele unbekanntere Gebiete. Für denjenigen, der nach Australien reisen möchte, bietet das Buch auf jeden Fall eine gute, kompakte Basisinformation. |
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Land of Legends 2009 von Tom WolfKalender von HeyePreis bei Amazon: EUR 15,40 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3831841012, Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
5 Kundenrezensionen:Schöner Deko-Kalender 4 von 5 PunktenDie Bilder zeigen dabei bis auf die Standing Stones of Callanish im Februar stets Burgen oder Schlösser, teilweise als Ruinen, in wechselnden Landschaften oder Stimmungen. Die Bilder sind dabei nicht immer gestochen scharf. Manchmal wirken sie durch Licht und Vergrößerung etwas unscharf, wenn auch selten grobkörnig. Sollte man den Kalender aus der Ferne betrachten, dürfte dies allerdings kein Problem mehr sein. Und wirklich in die Nähe des Kalenders muss man nicht, denn das Kalendarium von Land of Legends besteht lediglich aus einer großen römischen Zahl für den Monat und darunter aus einer Reihe mit Zahlen für die einzelnen Tage. Sonn- und Feiertage sind farblich markiert - jeder Monat hat eine andere Farbe -, was aber auch den Nachteil hat, dass man zum Beispiel im Januar oder Mai nicht sagen kann, ob die Woche mit einem Sonntag beginnt, wenn man nicht mehr genau weiß, mit welchem Wochentag der Vormonat endete. Informationen bekommt man an dieser Stelle also nur bedingt. Vielmehr sollen eher die Bilder für sich sprechen, die durch das Querformat gut zur Geltung kommen. Der großformatige Kalender wird von einer Spiralbindung gehalten, die man mit einem Metallbügel an der Wand befestigen kann und das Gewicht des Kalenders das Jahr über halten müsste. "Land of Legends" ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Dekor-Kalender. Das Kalendarium ist eine reine Nebensache, hier werden einfach zwölf stimmige Landschaftsaufnehmen von Schottland und in je einem Fall Irland und England präsentiert. Wer sich für diese Landschaften, besonders mit einem historisch-fantastischen Einschlag, interessiert, der dürfte an diesem Kalender Gefallen finden. Wer mehr Informationen oder ein ausführliches Kalendarium benötigt, sollte allerdings auf einen anderen Kalender ausweichen. Kalender? 3 von 5 PunktenMit diesem Kalender erhält man sehr schöne, großformatige Aufnahmen schottischer Schlösser. Die Kalender"-Funktion" ist allerdings doch arg eingeschränkt: Unterhalb des Fotos befindet sich eine Ziffer, die den Monat angibt (also z.B. "1" für Januar). Darunter wiederum eine Leiste weisser Zahlen schlicht von 1-x, wobei x der Monatsletzte ist. Sonn- und Feiertage werden blau dargestellt. Angaben zum Wochentag, Art des Feiertags oder gar Kalenderwoche fehlen. Hat man in einem Monat also einige Feiertage, tut man sich mit dem schnellen Ablesen schon etwas schwer. Z.B.: "was ist denn nun der 22 März für ein Wochentag?. Oder: "Der 21.03. scheint ein Feiertag zu sein. Aber welcher?" - Es ist natürlich Karfreitag. Aber man sieht es halt nicht auf einen Blick. Wem es hauptsächlich um die Fotos geht, ist hier allerdings gut bedient... Grandios!! 5 von 5 PunktenDieser Kalender ist einfach ein Wahnsinn! Wunderschöne Aufnahmen von 11 schottischen und eines irischen Castle: Auchindoun Castle Dunure Castle Craigcaffie Tower Hume Castle Eilean Donan Castle Castle Stuart Dunguaire Castle (Irland) Dumbarton Castle Smailholm Tower Kenmure Castle Ardvreck Castle Moy Castle Tollt Kalender 5 von 5 PunktenDieser Kalender ist wirklich super. Traumhafte Bilder in einer super größe! Für jeden Schottland-Fan ein muß. Einfach zum Träumen schön! 5 von 5 PunktenJedes der 12 Abbildungen ist auf seine Weise einfach grandios. Wer überwiegend nach wunderschönen Aufnahmen von schottischen Castles sucht, liegt mit diesem Kalender genau richtig. Einfach nur wunderschöne Aufnahmen. Einen Pluspunkt verdient dieser Kalender noch dazu, dass er ein riesengrosses Format besitzt!! |
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Diercke Weltatlas Ausgabe 2008: Mit Registriernummer für OnlineglobusGebundene Ausgabe von WestermannPreis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 25,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3141007004, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: Jubiläumsausgabe. Sekundarstufe 1 und 2. |
5 Kundenrezensionen:Entäuschend 3 von 5 PunktenTatsächlich ist der Atlas vollgepackt mit Informationen, aber - einfache (Telefonbuch) Papierqualität, - die Farben sind viel zu stark (wie in einem Malbuch), - zu viel Information pro Doppelseite und Karte und - zu Deutschland-lastig. Der neue Diercke - mit den alten Stärken und Schwächen 4 von 5 PunktenDer gute alte "Diercke", den die meisten aus ihrer Schulzeit kennen, ist neu herausgekommen. Aktualisiert, und doch nach dem vertrauten Konzept: eine Fülle von Wissenswertem auf vielen bunten Seiten; jeder Quadratzentimeter ist mit Informationen gefüllt, ohne daß das Ganze unübersichtlich wird; physische und thematische Karten, dazu viele viele beispielhafte Darstellungen, ob es nun die Erosion am Gelben Fluß oder der Wohnungsbau in der sozialistischen Pionierstadt Bratsk ist. Zu vielen aktuellen Themen findet man Neues im Atlas: die Bevölkerungsverschiebungen im ehemaligen Jugoslawien, die Zustände in Afghanistan, die Entwicklung Dubais... Wer alte Ausgaben des "Diercke" kennt, wird aber auch viel Vertrautes wiederfinden, z.B. die geologische Karte von Mitteleuropa oder die "Huerta von Murcia". Die gab es schon vor fünfzig Jahren im Diercke, allerdings war damals noch die Schaftrift eingezeichnet. Auch einige typische Mängel findet man in der Neuausgabe wieder, z.B. die Abneigung des "Diercke", innerstaatliche Grenzen (von Bundesstaaten oder Regionen)darzustellen: weder die Kantone der Schweiz noch die Regionen Belgiens sind eingezeichnet, obwohl sie für die Kenntnis dieser Länder wichtig sind. Nicht nachvollziehbar ist für mich auch, warum die einen Städte mit der deutschen, die anderen mit der einheimischen Form ihres Namens verzeichnet sind. Warum heißt es auf der Europakarte S. 77 einerseits Warschau, Moskau und Prag, andererseits Vilnius, Tallinn und Bratislava? Platz genug wäre da, jeweils beide Namen anzugeben. Aus einer alten Auflage scheint auch die Weltkarte zu stammen, welche die Verteilung der Religionen anzeigt. Sie stimmt einfach nicht. So sind z.B. in Kenia nur Muslime und Angehörige von "Naturreligionen" (ein veralteter Begriff!) eingezeichnet; die Bevölkerung dort besteht aber zu zwei Dritteln aus Christen. Außer auf dieser fehlerhaften Karte kommt das Thema Religion, soweit ich sehe, praktisch nicht vor, abgesehen von Karten von Belfast (!) und von Mekka (!). Das wird ihrer Bedeutung im Zeitgeschehen und an der Schule nicht gerecht. Ein klares Manko. Aktualisiert hat man ihn, den Diercke (wozu auch der im Preis enthaltene Zugangsschlüssel zum Online-Atlas gehört); verbessert leider nicht. Für mich der Atlas schlechthin. 5 von 5 PunktenAn unserer Schule wurde der neue Diercke eingeführt, die Gründe möchte ich hier kurz umreißen: * Der neue Atlas zeigt physische- und Wirtschaftskarten gleichrangig. * Physische Kartenabbildung in hoher Qualität, mit einer aktualisierten Überarbeitung aller Ortsgrößen und -namen. * Absolut aktuelle Karten zu Siedlungs- und Verkehrsnetzen sowie korrekte Bodenbedeckung, Landnutzung und Wirtschaftsstandorte weltweit. * Differenzierter als in der vorherigen Ausgabe erscheinen mir die Dienstleistungen auf den Wirtschaftskarten, so wird hier durch neue Signaturen z.B. zwischen Finanzzentren und Medien- oder Hochschulstandorten unterschieden. * Karten im Zeitvergleich veranschaulichen die Dynamik von Räumen am besten. Ein Vergleich von "Früher" mit "Jetzt" zeigt am anschaulichsten komplexe Veränderungszusammenhänge, z.B. die "dramatische" Veränderung des Aralsees oder des Rhône-Gletschers! * Des weiteren finde ich es besonders praktisch, dass hier mit vergleichbaren Maßstäben gearbeitet wird. Der Diercke kombiniert physische Karten mit den entsprechenden Wirtschafts- und thematischen Karten in gleichem Maßstab. Das finde ich sinnvoll, denn so können sich meine Schüler immer schnell orientieren. * Das neue Innenlayout finde ich auch gut. Jetzt kann man sich mit Hilfe der farbigen Randmarkierung noch besser und schneller zurecht finden. * keine "Briefmarkenkartographie" wie in anderen Atlanten. * Logische Atlasgestaltung nach Deutschland -> Kontinente -> Erde. * Im Deutschlandteil gibt es so bspw. eine neue politische Karte, die die Kinder im Heimatkreis abzuholen vermag, eine vereinfachte physische Übersicht und zusätzliche Basiskarten zum Klima. * Im Sinne der Lernprogression wirkt auch das Baukastensystem der neuen Weltklimaklassifikation, das sich systematisch über die Klassenstufen hinweg erarbeiten lässt. * Dass die Karten klar und schnell les- und erfassbar sind, ist meiner Meinung nach den gut strukturierten Legenden, assoziativer Farbgebung, angemessener Generalisierung und zahlreichen Erschließungshilfen wie Nebenkarten und Diagrammen zu verdanken. * Sinnvoll sind auch die neuen Themenschwerpunkte zum »Globalen Wandel« z.B. die viel diskutierten Schlüsselfragen zu Ressourcenverbrauch, Migration, Klimawandel und kulturellem Wandel. Interessant sind insbesondere die Lösungsperspektiven und mögliche Szenarien, die kartographisch aufgearbeitet wurden. * Der neue Weltatlas hat ein breit aufgestelltes Internet-Angebot. Zu jeder Karte gibt es frei zugängliche Hintergrundinformationen und Materialien. Im Atlas-Impressum befindet sich ein individueller Onlinecode, mit dem ich Zugang zum sogenannten Premium-Bereich" der Diercke Webseite erhalte. * Im Premium-Bereich gibt es noch weitere spannende Software, mit der ich meine Schüler testen kann, die aber auch neue Möglichkeiten in der 3-D-Kartographie bietet. Der leicht zu bedienende Diercke Online Globus bindet bspw. alle Atlaskarten in 3-D ein und fördert die eigene Orientierung im Raum. Mit dem Diercke Coach kann das Verständnis von Atlaskarten in vielen interaktiven Lerneinheiten trainiert werden. Mein Fazit ist daher eindeutig: 5 Sterne für den neuen Diercke, der sich nun zu meinem guten braunen Diercke gesellen wird. Inhaltlich verbessert und aktualisiert, äußerlich stark nachgelassen 3 von 5 PunktenDer Diercke Weltatlas wie man Ihn kennt, übersichtlich, informativ und in einer komplett neuen Auflage mit aktualisierten Daten. Konnte es mit meiner alten Auflage von 1992 vergleichen und da sieht man die starken Unterschiede zwischen den beiden Versionen. Leider hat sich der Atlas nur inhaltlich verbessert, äußerlich hat er stark nachgelassen. Das Papier und der Druck wirken billig und sind mit den alten Auflagen nicht mehr zu vergleichen. Dabei sollten sich die neuen Drucktechniken eigentlich positiv auswirken. Eine so schlechte Druckqualität hat dieses Werk wahrlich nicht verdient. Inhaltlich 5 Punkte, Druckqualität 1 Punkt, macht im Schnitt 3 Punkte. Zweifellos das absolute Nonplusultra der modernen Kartografie 5 von 5 PunktenDoch zunächst glaubt man, der neue Diercke ist der Alte. Ein erstes Blättern lässt kaum Neuerungen erkennen, die Karten sind bekannt, das Kartenbild unverändert. Die qualitativen Veränderungen finden sich erst bei genauerem Hinsehen in zahllosen kleinen Details, die sich zu einem wahren Quantensprung summieren. Da ist das begleitende Lernheft für den Anfänger, das die Kartenarbeit, den Umgang mit thematischen Karten, dem Maßstab, den vielen Tabellen und Grafiken fast spielerisch vermittelt. Da ist die beiliegende CD, die dreistufig, vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis hin zum Profi, Aufgaben stellt, die es zu lösen gilt. Wer diese CD bewältigt hat, kann mit Fug und Recht von sich behaupten, mit dem neuen Diercke sinnvoll arbeiten zu können. Nicht zuletzt ist es der Premium-Online-Zugang, der mit der auf der ersten Seite aufgedruckten Codenummer möglich ist. Im Internet stellt man fest, dass ein unglaublich interessantes, vielfältiges Programm auf den Kartenfan wartet, das in punkto physischer Karten, Satellitenbildern, thematischer Karten und einem frei steuerbaren Flug über die Erdoberfläche kaum Wünsche offen läßt. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es sich um eine Beta-Version handelt, die im Funktionsumfang eingeschränkt ist und viele Bereiche noch nicht implementiert hat. Doch dies soll - so die Werbung - in naher Zukunft anders werden. Da der Online-Zugang zu diesem Premium-Bereich alleine bereits fünfzehn Euro kostet, ist der Preis für den Atlas von knapp dreißig Euro als sehr günstig anzusehen. Nicht zuletzt ist dem Atlas-Paket eine interessante Ausgabe des Weltatlas-Magazins Diercke 360°" beigefügt, das einige spannende Artikel enthält. Doch das Hauptaugenmerk sollte dem eigentlichen Atlas gelten. Hier finden sich auf 262 Kartenseiten eine solche Fülle an exzellenten Karten, Diagrammen, Schautafeln, Grafiken und Darstellungen, dass Monate der konzentrierten Atlasarbeit nötig sind, um sämtliche Themenfelder zu erfassen und zu interpretieren. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass es kaum eine aktuellere Darstellung der Welt in physischer, politischer und geografisch-thematischer Hinsicht gibt als im neuen Diercke. Im Einzelnen umfassen die Neuerungen dieser Ausgabe zahlreiche neue oder überarbeitete Karten, fußen auf den neuen, konzeptorientierten Kernlehrplänen der Bundesländer, behandeln neue Themenfelder und vertiefen die Bereiche Globalisierung, globaler Wandel und Nachhaltigkeit. Den bisher verwendeten Perspektiven werden neue, informative und dem jeweiligen Themenfeld angepasste Projektionssysteme hinzugefügt. Des Weiteren werden multimediale Konzepte in die Betrachtung mit einbezogen. Auch eine vereinfachte, sehr übersichtliche Navigation ist durch Farbleitsysteme und eine kapitelbezogene Griffleiste möglich. Doch der eigentliche Nutzen des Diercke ist unverändert. Man kann sich für jede Weltregion, jede Stadt, jeden Raum, jedes spezifisch geografische Themenfeld im Diercke die notwendigen, meist erschöpfenden Informationen suchen. Nicht nur im physischen Kartenbild, auch in Bezug auf Wirtschaft, Kultur und Inwertsetzung des Raumes durch den Menschen ist der Diercke Maßstab und Leitbild für Schüler, Studenten und Lehrer. Doch dieser Atlas ist mehr. Er ermöglicht es - erleichtert durch die vielfältigen Hilfen - auch dem interessierten Leser, sich in der modernen Gesellschaft zurecht zu finden und sich auf selbst erlangte Informationen berufen zu können. Neben dem Alexander" und dem Haack-Weltatlas" gehört der Diercke 2008" zweifellos zum absoluten Nonplusultra der modernen Kartografie und sollte in keinem Haushalt fehlen. |
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New York 2009. Broschürenkalender: 16-Monats-KalenderTaschenbuch von Teneues VerlagPreis bei Amazon: EUR 4,99, Angebote ab EUR 1,90 ISBN: 3832735291, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1 |
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Flucht über den Himalaya: Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil von Maria BlumencronTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492244211, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 6 |
Aus der Amazon.de-RedaktionSchwer vorstellbar, dass Eltern (aus Liebe!) ihre Kinder in Turnschuhen über einen 6.000 Meter hohen Himalaya-Pass schicken, damit sie -- hoffentlich -- auf der anderen Seite eine der Schulen erreichen, die der Dalai Lama in Indien unterhält. Doch tatsächlich machen sich jedes Jahr an die 1.000 Kinder auf Geheiß ihrer Eltern auf eben diesen Weg, der sie aus dem chinesisch okkupierten Tibet in die Freiheit führen soll. Doch längst nicht alle erreichen ihr Ziel. Immer wieder erfrieren Kinder auf diesem langen Weg, den "beschwerlich" zu nennen eine massive Untertreibung wäre. Nicht nur Kälte, Schnee und enorme Strapazen müssen die kleinen Flüchtlinge ertragen, sie leiden auch darunter, dass sie in eine Zukunft voller Ungewissheit gehen. Heimweh plagt sie, und die Kleinen wissen nicht, ob sie ihre Familie je wieder sehen. Maria Blumencron, die für ihren Dokumentarfilm Flucht über den Himalaya viel Lob und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, hat nun auch ein Buch zum Thema vorgelegt: die Geschichte von sechs Kindern und einem jungen Mönch, der die Kleinen auf der Flucht führte, die die Autorin im April 2000 begleitete. Ergreifend und bestürzend ist der Bericht, nicht zuletzt weil -- auch dies eigentlich unglaublich -- das Schicksal dieser Kinder bisher so wenig Beachtung findet. --Hasso Greb 5 Kundenrezensionen:Tibets Wahrheit 5 von 5 Punktenliegt in den Bericht über das Leben der Flüchtling. Es zeigt sehr deutlich wie ein unmenschliches Regierungssystem das Leben des Einzelnen und seiner Familie zerstört. Man kann erahnen, welche Tragödie sich in Tibet für eine Vielzahl von Menschen abspielt. Dennoch vermittelt es ein Bild der Lebensfreude und Kraft, die im tibetischen Volk und seinen Kindern steckt. Die Einzelschicksale sind so anrührend, dass einen in der Seele erschüttert. Ich bewundere den Mut der Autorin dieses Unternehmen durchgeführt zuhaben, um uns über ein Teil der Wahrheit zu überbringen, aber auch ihren Mut zu ihren Fehler zustehen. Der Buddhismus in Tibet ist keine Bücherweisheit, sondern gelebte Wirklichkeit. Tibets Kinder auf dem Weg ins Exil 4 von 5 PunktenTibets Geschichte innerhalb der letzten Jahrhunderte ist wechselhaft. Viel Schönes und auch Schwerwiegendes ist passiert und doch hat dieser Landstrich auf dem Dach der Welt immer wieder einen Ausweg oder ein Arrangement gefunden. In letzter Zeit scheint es aber immer schwieriger zu werden... FLUCHT ÜBER DEN HIMALAJA von Maria Blumencron zeigt ein erschreckendes Bild, welches im ersten Augenblick schwer verdaulich scheint. Dieses Hörbuch ist sehr emotional und einige der geschilderten Szenerien klingen für mich sehr nach Mittelalter und den Hexenverbrennungen im Aufklärungszeitalter in Europa. Natürlich darf man nicht den Fehler begehen - dieses Hörbuch einfach kommentarlos hinzunehmen - es gibt ja nun immer zwei Seiten einer Geschichte, doch es ist schon ungeheuerlich was sich da abzuspielen scheint. Jede Wahrheit hat zwei Seiten und fuer familiaere Probleme sind die Chinesen nicht verantwortlich zu machen, jedoch ist Folter ein aprobates Mittel in der heutigen Zeit und dies wissen selbst die Machthaber in Peking! Maria Blumencron begleitete 6 Kinder aus Tibet nach Indien in eine bessere Zukunft, weg von schlagenden oder trinkenden Vätern, weg von Glücksspiel und Folter und weg von der Hoffnungslosigkeit, welche sich mehr und mehr in Tibet breit macht. Tibet und China waren schon seit je her eng freundschaftlich und wirtschaftlich verbunden - das ist nichts Neues und beide Länder lebten eine lange Zeit bereits in Symbiose miteinander. Das China heute mehr Macht ausuebt und das Land Tibet vollends kontrollieren moechte sollte einen doch nicht wundern - nur die Art und Weise stoesst wohl bei allen etwas sauer auf, oder? Doch was hier geschildert wird, ist anders - wenn es wahr ist, dann sollte man sich in Peking schämen - eine so alte Kultur wie die Chinesische steht es nicht gut an Folter zu propagieren. Doch ebenso müssen sich die Tibeter fragen lassen, ob das was dort geschieht nicht zum Teil auch auf ihrem Verhalten beruht?! Mal so eben angehört ist dieses Hör-Buch nicht, es geht schon sehr unter die Haut - eine Vor Ort Recherche wäre dringend notwendig, um aus erster Quelle zu erfahren, was wahr ist und wem das zuzuschreiben wäre. Da dies Thema anscheinend sehr emotional besetzt ist, wundert es mich nicht, das meine Sicht auf diese Dinge vielen nicht passen wird, jedoch bitte ich zu bedenken das Schwarz - Weiss Malerei selbst dem Dalai Lama nicht gefallen wuerde... Empfehlenswert! Ein bedeutsames Zeitdokument 5 von 5 PunktenEin mitreißendes und bewegendes Buch. Blumencron versteht es, dem Elend des unterdrückten Tibet anhand einiger Einzelschicksale ein Gesicht zu geben. Journalistisch gekonnt webt sie ein Netz aus vielen Dramaturgien, in welchem sich letztlich die chinesische Aggression und völkerrechtswidrige Tibetpolitik verfangen und ihres schamlosen Charakters bloßgestellt werden. Doch in unserer kurzlebigen Zeit scheinen die Protestmärsche und Aufstände der Exiltibeter und die gewaltsam niedergeschlagenen Kundgebungen in Lhasa vor einigen Monaten bereits in Vergessenheit zu geraten. Und so verneigen sich die Tibeter nach wie vor heimlich vor ihrem Dalai Lama, dem Gottkönig, der im Exil in Dharamsala seine Widersacher lobt und als gleichsam religiöser und politischer Führer mit ewig verschmiltztem, mystisch verklärtem Lächeln ständig beteuert, dass es irgendwann schon mal besser werde. So sehr ich den Buddhismus auch schätze, konnte ich nie die ihm innewohnende bedingungslose Niederwerfung vor einem Menschen nachvollziehen, Inkarnation hin oder her. Aber zurück zu Blumencron: Ihre Geschichten sind authentisch, glaubhaft und machen betroffen. Gleichzeitig reichert sie ihr prosaisches Kaleidoskop mit autobiographischen Zügen an. Wenn auch manche alpinistischen Halbweisheiten stark verkürzt erscheinen ("Je höher man steigt, desto mehr Flüssigkeit braucht der Körper"), so stellt das Buch doch ein wichtiges Dokument und eine bedeutsame Anklageschrift dar, die hoffentlich nicht so schnell in Vergessenheit gerät, wie das erfolglose Aufbäumen des unrechtmäßig annektierten tibetischen Volkes. Mehr als tausend Zeitungsberichte 5 von 5 PunktenWie geht man einen Bericht an, der aufrütteln soll, dokumentarisch ist, die Menschen mitreißt und dennoch die Lage in Tibet so objektiv wie nur möglich darstellt? Maria von Blumencron, die sich Anfang 2000 in den Kopf gesetzt hatte, einen Film über die Flucht der Kinder Tibets über den Himalaya zu drehen, wählte den persönlichen, isoliert auf sehr wenige Menschen gerichteten Blick. Sie lässt aus der Rückschau das Schicksal von sechs Kindern und ihren Führern in kurzen Bildern sichtbar werden, macht den Leser, Zuschauer und Hörer mit diesen Menschen vertraut und führt sie dann in die lebensgefährliche Passage über den Himalaya. Gebrochen von ihren eigenen Erlebnissen auf der anderen Seite des Gebirges entsteht ein spannender, mitreißender, zu Tränen rührender Bericht über Einzelschicksale. Der Autorin gelingt es durch den Fokus auf sehr wenige Kinder und dem enormen Leidensdruck, denen sie und ihre Familie im von China besetzten Tibet ausgesetzt sind, die Gesamtsituation zu erhellen. Die wenigen Schlaglichter machen deutlich, wie grausam diesem friedlichen Bergvolk mitgespielt wird, wie schrecklich die Folgen der chinesischen Politik für die Tibeter sind. Der Leser ist erschüttert über das Leid, über die Drangsal und die grausamen Schikanen, denen die Menschen ausgesetzt sind. Es wird deutlich, wie furchtbar die Situation in Tibet sein muss, damit Mütter sich entschließen, ihre sechs-, sieben-, achtjährigen Kinder auf diesen mörderischen Weg durch das Gebirge und in die Fremde zu schicken - in eine ungewisse und von ihnen für immer getrennte Zukunft. Mit wenigen Sätzen gelingt es der Autorin, dies so neutral und objektiv wie möglich zu schildern. Sie lässt die Kinder zu Wort kommen, die Eltern, die Betroffenen. Sie klagt nicht an, führt keine Brandreden, urteilt nicht - gerade die Distanz, die aus den sachlichen Kommentaren deutlich wird, reißt mit, begeistert und verstört. Was müsste geschehen, damit man seine eigenen Kinder von sich fort reißt und solch einer Gefahr aussetzt? Wie schlimm muss es in Tibet wirklich zugehen, damit jährlich Tausende diesen Weg gehen? Dieses Hörbuch, sehr ruhig, sehr angenehm und ausdrucksstark von der Autorin selbst gelesen, vermag mehr zu erreichen als tausend Zeitungsberichte und zahllose Nachrichtenbilder über Gräuel und Unruhen in Tibet. Dieser kleine, feine Bericht über die Flucht von Little Pema, Tamding, Chime, Dolkar, Dhondup und Lakhpa ist unbedingt empfehlenswert, hinterlässt aber auch ein Gefühl der Hilflosigkeit. Ergreifend und an die Seele gehend 5 von 5 PunktenDie Flucht der Kinder über die Grenze zum Dalia Lama ist mehr als eine Berichterstattung. Es zeigt die Dramen der Familien und aber auch die Schmerzen der Kinder auf. Unter schwierigsten Bedingungen und unter äußerster Gefahr war es möglich diese Informationen an uns zu tragen. Wochenlang bewegten mich die einzelnen Schicksale und welchen Mut diese Kinder auf sich bringen für ein Leben ausserhalb Tibets. Diese Kinder reifen mit jedem Schritt den sie in das Hochgebirge gehen und diese gemeinsamen Erfahrungen und Ängste bilden Freundschaften, die ein Lebenlang halten. Ein Muss für jeden, der nicht die Augen verschließen will!!!!!! Ein glanzvolle Leistung von Maria Blumencron und danke, der Welt die Augen zu öffnen. |
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