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Ausser Dienst: Eine Bilanz von Helmut SchmidtGebundene Ausgabe von SiedlerPreis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 16,89 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3886808637, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 6 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine außerdienstliche Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. Denn, so Schmidt verschmitzt bescheiden, vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen. -- Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler! Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge. Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems, gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die Guillaume-Affäre als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der Sonderfall der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine Sekundärtugenden. Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt. - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! -Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Gedanken des Idealbilds eines Politikers 5 von 5 PunktenEin Interview mit dem neunundachtzigjährigen Schmidt im Jahr 2008 in dem ich keinen alten Greis erlebte, sondern einen hochintelligenten Menschen, der trotz hohen Alters so klar bei Verstand zu sein schien als ob die Zeit völlig spurlos an ihm vorübergegangen wäre, machte mich auf seine Person aufmerksam und veranlasste mich mich näher mit ihm auseinanderzusetzen. Dieses Buch stellte dabei eine willkommene Möglichkeit dar sich mit seinem Denken und Wirken zu beschäftigen. Dabei kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass dieses Buch ausserordentlich ist. Es fasziniert mich wie ein Mensch in diesem Alter klar und präzise seine Ansichten darlegt und eine Weitsicht demonstriert, die der durchschnittliche heutige aktive Politiker nicht einmal annährend in seinem gesamten Leben erreichen wird. Schmidt ist dabei bescheiden und nicht belehrend und in jedem seiner Sätze merkt man ganz genau, dass hier ein sehr intelligenter, weltoffener, erfahrener Mensch spricht, der ständig bis ins hohe Alter bereit war Neues zu lernen, zu reflektieren und aus seinen Fehlern zu lernen - ein Politiker, dessen wiedergegebene Meinung zu 100% seiner eigenen entspricht und nicht einer Partei oder Ideologie zuliebe angepasst wird und die nicht aus kritiklosem Wiederkäuen der Ansichten anderer entsteht, sondern durch nichts Anderes als der kritischen Reflexion und der sorgfältigen Prüfung aller relevanten Aspekte. Als Österreicher kann ich nur betonen wie sehr ich die deutschen Nachbarn beneide diesen Idealtyp eines Politikers als Kanzler gehabt zu haben. Empfehlenswert. Auch zur Bewertung der Wahlkampfthemen 2009. 5 von 5 PunktenHerr Schmidt macht sich im hohen Alter die Mühe, uns einen politischen Ratgeber als Fazit eines engagierten Lebens zum Wohle der Bewohner dieses Landes zu hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass er in Politik und Gesellschaft gelesen und in bestimmten Entscheidungen berücksichtigt wird. Es gibt m.W. keine prägnantere Darstellung unserer Situation. Leider tragen wir mit zunehmender Gleichgültigkeit als Mitbürger und Wähler selbst zur diversen Fehlentwicklungen bei. Dieses Buch vor der Wahl 2009 lesen um durch den üblichen Wahlkampfmumpitz hindurch seriöse Meilensteine nachhaltiger Politik erkennen zu können! Achtung 5 von 5 PunktenJeder sollte dieses Buch gelesen haben. Sehr interessant Was ich auch noch empfehle als geheimtipp ist Richard Goldmans Buch Die Strategien der Börsenmillionäre, sollte man auch unbedingt mal gelesen habenDie Strategien der Börsenmillionäre: Wie man an der Börse die erste Million macht - Bestseller Bilanz eines Staatsmannes 5 von 5 PunktenHelmut Schmidts Werk: "Außer Dienst" ist eine würdige Bilanz eines außerordentlichen Staatsmannes. Dabei äußert er sich zu zentralen Problemen unserer Zeit. Er verweist auf die Wichtigkeit von Verlässlichkeit und Vertrauen in der Politik. Deutsche sollten aus ihrer Geschichte lernen und sich auch künftig mindestens dreier entscheidender Lehren aus dieser Geschichte bewußt zu bleiben: der Hypothek der Judenvernichtung, der bleibenden Aufgabe guter Nachbarschaft zu den uns umgebenenden Nationen und der gleichfalls bleibenden Aufgabe einer verlässlichen Balance zwischen Bund und Ländern (S. 143). Eigene Fehler - etwa die Fehlprognosen in der Rentenpolitik 1976, dem Nachgeben in der Lorentz-Entführung gesteht Schmidt unumwunden ein. Deutschland stehe vor neuen Herausforderungen in Europa aber auch in Bezug auf die Herausforderungen der Globalisierung. Auch in diesem Buch geht er mit dem sogenannten "Raubtierkapitalismus" scharf ins Gericht. Nun sind die Feststellungen Schmidts nicht neu. Sie sind in früheren Publikationen und in seinen journalistischen Artikeln und Beiträgen in der Wochenzeitung "Die Zeit" ausführlich geäußert worden. Auch wirkt sein Schwanken in der Frage, ob "deficit Spending" und keynianistische Wirtschaftsrezepte richtige Antworten in der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise darstellen, nicht immer konsistent. Insgesamt jedoch zeigt sich das Buch eines Politikers, der viel zu sagen hat, über moralische Grundlagen und Maßstäbe verfügt - seine Vorbilder sind nicht umsonst Kant, Popper oder Mark Aurel - und immer das eigene Gewissen als höchse Instanz anmahnt. Insofern insgesamt ein faszinierendes Buch - über die reine Tagesaktualität hinaus. Für mich daher eines der wichtigsten Bücher dieses Jahres 2008. Unbedingt lesenswert. Würdiges Buch eines alternden Politikers 5 von 5 PunktenTrotz seines nun doch schon hohen Alters Beweist Helmut Schmidt immer noch eine Weisheit und Einsicht, die vielen unseren aktuellen Politkern fehlt. Der größte Teil des Buches ist zwar mehr eine Rückschau auf die Arbeit und Wirken als er Politiker war. Aber immer zeigt er auf, wie sein Arbeit und sein Wirken unser Politik auch heute noch beeinflusst. Und dies alles zusammen gefasst in einem wirklich schnell und gut zu lesenden Buch. |
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Heinrich Himmler: Biographie von Peter LongerichGebundene Ausgabe von SiedlerPreis bei Amazon: EUR 39,95, Angebote ab EUR 35,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3886808599, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 2., Aufl. |
3 Kundenrezensionen:Unfassbar? 4 von 5 PunktenEin umfassendes Werk von dem man sich viele Aufschlüsse erhofft. Peter Longerich präsentiert eine Fülle an Material. Unfassbar bleibt die Person Himmler trotzdem. Ob es daran liegt das von Himmler selber wenige persönliche Quellen vorliegen oder daran, dass sich Longerich oft mehr in den Details der administrativen und intriganten Arbeiten verliert ist für den gebildeten Laien nicht zu erkennen. Himmler bleibt unfassbar in jeder Hinsicht. Longerich setzt zu sehr auf die Darstellung der bürokratischen Arbeit. Motivation und Ideologie werden ebenso im Halbdunkel gelassen wie die Opfer. Alles in allem lesenswert aber mit Lücken. LESEN !!!!!!!!!!!!!!! 5 von 5 PunktenDie meisten kennen ihn wohl nur als den Schwarzen Mann" und wenn über ihn und seine Untergebenen im TV oder in einer Ausstellung berichtet wird, schüttelt man verständnislos den Kopf über die Grausamkeiten, die er begangen hat. Die überragende Leistung dieses Buches besteht darin, zu erklären, wie jemand aus einem weitgehend "behüteten Heim" so werden konnte. Herr Longerich hat an vielen Stellen ein gelungenes Soziogramm und Psychogramm dieses Mannes erstellt. Daher hat mich der erste Teil der Biografie, der sein Leben vor der Karriere in der SS aufgezeigt hat, fast noch mehr fasziniert, als der zweite - manchmal ein wenig detailverliebte - Abschnitt, der sein Wirken als Kopf einer noch nie dagewesenen Vernichtungsmaschine behandelt. Ich habe sehr viel über diesen Mann und seine Zeit gelernt und ich denke, das ist das beste Kompliment, das man diesem fantastischen Buch als historisch interessierter Laie machen kann. Peter Longerich, Heinrich Himmler 5 von 5 PunktenDiese umfassende zeithistorische Schilderung des Lebensweges von Heinrich Himmler zeigt ihn nicht als eine Schreckensgestalt außerhalb aller Vorstellungsmöglichkeiten, sondern als einen bayrisch-deutschen Kleinbürger mit ungewöhnlicher, aber nicht unerklärlicher Ausnahmekarriere im Schatten von erstem Weltkrieg, Weimarer Krisenzeit und Hitler, für den er fast bis zum Schluß "der getreueste" war. Er entwickelte in dieser fast bedingungslosen Loyalität zum "Führer" als dem legitimen Gesetzgeber für eine deutsche und europäische Zukunft eine organisatorische ausführende Tätigkeit mit einer eigenen Anständigkeitsethik, die gewissermaßen technisch auf teilweise sehr hohem Niveau funktionierte, in anderen Teilen wenig erfolgreich war und insgesamt wegen der fast bis zum Ende völlig fehlenden Kommunikation zu den Himmler ja nicht unbekannten entgegengesetzten Wertsystemen in Deutschlands Tradition selbst und in der westlichen und östlichen Welt der Kriegsgegner monströs endete. Aber man erlebt in dieser Nachzeichnung Himmler und das NS- und besonders SS-System - für mich erstmals - als eine vorstellbare (verkehrte) "Normalität" mit ihren herrschenden Idealen. Widerwillig muß man anerkennen, daß Deutsche so denken und handeln konnten, ohne sich als Unmenschen zu erkennen, und daß selbst für Himmler selbst und die Mitarbeiter/Mittäter der Verbrechen ein fließender Übergang zu anderen Rahmenbedingungen der politischen und humanen Existenz denkbar und am Ende wünschbar war - wie z. B. Erich von dem Bach-Zelewski oder Karl Wolff (die nicht am Galgen endeten). Bei klarem Urteil wird so die übliche Dämonisierung der deutschen Gesamtwirklichkeit im Hitlerreich vermieden. Man "konnte" das weitgehend auch positiv sehen und dem Führer "folgen" bzw. zuarbeiten (positiv "entgegenarbeiten", wie Ian Kershaw die damals vertretene Auffassung formuliert hat). Das ist eine große und für die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte heute sehr wichtige Leistung. |
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Kalte Heimat: Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 von Andreas KossertGebundene Ausgabe von SiedlerPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 21,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3886808610, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 3 |
5 Kundenrezensionen:Zu wenig 2 von 5 PunktenWas Andreas Kossert hier vorlegt ist zu wenig um den eigenen Anspruch des Autors zu erfüllen. In seiner Einleitung legt er richtig dar, dass das Thema Vertriebene bisher zu stark ideologisiert präsentiert wurde. Im Versuch, analytisch an die Sache heran zu gehen, scheitert er aber dann selber. Das viele spannende Material wird oft lieblos präsentiert. Schlussfolgerungen werden meist oberflächlich gezogen. Widersprüche zwischen den präsentierten Zahlen und dem interpretatorischen Text bleiben ungeklärt. Kossert kann sich vor allem selber einer ideologischen Betrachtung des Themas nicht entziehen. Immer wieder werden die präsentierten Fakten mit wenigen Phrasen zu einem Weltbild verknüpft, statt sie einer kritischen historischen Würdigung zu unterziehen. Das Buch mag manchem aus dem Herzen sprechen. Es trägt jedoch wenig dazu bei, das Verständnis für die Vertriebenen zu steigern. Hier wurde eine Chance vertan. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte wartet weiterhin auf seinen Historiker. Ein sehr wichtiges Buch 5 von 5 PunktenIch bin ein Kind der Nachkriegsgeneration und versuche, die Lücken meines DDR-Geschichtsunterrichtes zu schliessen. Meine Großmutter hat so viel Schmerzvolles erlebt (ihr Neugeborenes verhungerte auf dem Treck), dass sie Zeit ihres Lebens nicht darüber sprach.Jetzt kann ich besser verstehen, warum das so war. Ich finde dieses Buch ganz wichtig und ich hoffe, viele Menschen werden es lesen. Ein großer Teil der Wahrheit, aber nicht alles 3 von 5 PunktenAndreas Kosserts Buch "Kalte Heimat" ist eine interessante und lesenswerte Lektüre. Der Autor und Historiker nimmt sich dem Thema der deutschen Vertriebenen nach 1945 an, das geprägt war von Verlust, Traumatisierung, Ablehnung und Entwurzelung. Viele Menschen in der damaligen Bundesrepublik haben es den Vertriebenen nicht leicht gemacht, mache beschimpften sie gar und machten ihnen da Leben zusätzlich durch Schikanen schwer. Dieses Verhalten war unmenschlich und es ist wichtig, dass dies nun zum Vorschein kommt. Dennoch, auch wenn fast alle Vertriebenen hauptsächlich mit Ablehnung und Missverständnis konfrontiert waren, haben auch fast alle Vertriebenen die selteneren Erfahrungen des Mitgefühls und der Hilfe gemacht. Hier sei auch nochmal den Hilfsorganisationen zu danken, und Menschen, die sprichwörtlich ihre letzte Habe teilten. Auch sie sollte man nicht vergessen. Interessant ist heute, da das Thema Ablehnung nach 1945 "in fashion" ist, dass manchmal gar diejenigen, die in den letzten 30 Jahren die Vertriebenen verbal in die Aussenseiterrolle drängten, jetzt von "kalter Heimat" reden. Doch zu dieser "kalten Heimat" haben manche, die nun davon viel reden, selbst beigetragen. Auch einseitige Medienberichterstattung und so gewisse Politiker (erschütternde Entgleisungen wie Vertriebene seien "Wahlvieh für die CDU") haben dazu beigetragen, dass die Vertriebenen sich nicht angenommen fühlen konnten, und die heimische Bevölkerung immer wieder dazu animiert wurde, diese Menschen eben nicht anzunehmen und ihre Belange zu bagatellisieren. Auch das sollte man nicht vergessen. Zu erwähnen wäre ebenso, dass die 2. Generation oft "Einheimische" heiratete, so dass viele Nachkommen der Vertriebenen heute auch einen "einheimischen" Elternteil oder ein Elternteil anderer Migranten haben (oder beides). Ein wegweisendes Buch über ein lange Zeit ideologisch überdecktes Schicksal - Geschichtsschreibung, wie sie sein sollte 5 von 5 PunktenEs waren neben den üblichen verharmlosenden und die Rolle der eigenen Familie negierenden Bemerkungen zum Dritten Reich, die ersten und über lange Jahre immer wiederkehrenden politischen und überaus abschätzigen Statements in der Herkunftsfamilie des 1954 geborenen Rezensenten an die ich mich erinnern kann. Sehr negative Aussagen über jene Familien von Schulkameraden, zum größten Teil katholischer Konfession, die nach dem Krieg im Heimatdorf des Rezensenten angesiedelt wurden und die "in der Siedlung" mit viel Fleiß und gegenseitiger Nachbarschaftshilfe sich kleine Häuschen bauten und, begünstigt durch das aufkommende Wirtschaftswunder, auch beruflich Tritt fassten und sich sichere Existenzen gründeten. Klar, entsprechende Zuschüsse und Entschädigungen für das in der alten Heimat Verlorene halfen dabei. Aber sie können niemals so groß gewesen sein, wie das meine Mutter etwa in ihrem hasserfüllten Neid gegen die Neubürger behaupten und unterstellen wollte. Flüchtlinge" waren und blieben sie bis weit in die siebziger Jahre hinein. In dieser Zeit bekam ich dann Kontakt mit einem anderen Vorurteil, das die Vertriebenen nicht weniger wirksam diffamierte. Auch bedingt durch die reaktionäre Politik ihrer Verbände als unbegriffener (?) Teil des Kalten Krieges galten in aufgeklärten und linksliberalen Kreisen die Vertriebenen als Hort des politischen Gegners. Und ähnlich wie diese Konstellation gestaltete sich auch damals die Einschätzung der UdSSR und der DDR. Immer mit der Hermeneutik des Verdachts arbeitend, die ja verhindern sollte, dass man etwa im Hinblick auf die sowjetische Geschichte die gleiche Einschätzung hatte wie Franz Josef Strauss zum Beispiel, schwieg man lieber und betonte gebetsmühlenartig das linke Mantra von den notwendigen Folgen des Faschismus und der Hitlerschen Angriffskriege. Damit waren die Moskauer Prozesse, der Gulag und die kommunistische Diktatur außerhalb jedes Diskurses. Der 1970 geborene Historiker Andreas Kossert, der auch in Polen studiert hat und derzeit am Deutschen Historischen Institut in Warschau arbeitet und zu den profiliertesten Osteuropahistorikern in Deutschland gehört, hat mit diesem wegweisenden Buch frei von den beschriebenen Ideologisierungen der Nachkriegszeit die schwierige Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und einen lange Zeit blinden Fleck im Bewusstsein der deutschen Nachkriegsgeschichte beleuchtet. Er beschreibt eindrucksvoll die Erfahrungen der Millionen von Menschen, die durch den Krieg von ihrer Heimat entwurzelt wurden und nach immensen materiellen und menschlichen Verlusten eine neue, für sie aber lange Zeit "Kalten Heimat" finden mussten. Kossert entlarvt den Mythos von der schnell geglückten Integration und zeichnet erstmals ein wirklichkeitsgetreues Bild von den schwierigen Lebensumständen der Flüchtlinge im Wirtschaftswunderland BRD. Was mich am meisten bewegt, wenn auch nicht wirklich verwundert hat, ist seine Beschreibung der Folgen dieser Vertreibung nicht nur für die Nachkommen der "Flüchtlinge" sondern für unsere ganze Gesellschaft. Für alle an der deutschen Geschichte interessierten Leser ein empfehlenswertes, wegweisendes Buch. Nicht nur Kälte 2 von 5 PunktenDas Buch vermittelt den Eindruck, alle Flüchtlinge hätten von allen nur Ablehnung geerntet. Wir hörten im Westen nach dem Krieg im Rundfunk täglich den Suchdienst des Roten Kreuzes. Da suchten Kinder ihre Eltern und Eltern und Geschwister ihre Familien. Die Schicksale waren erschütternd. In unser Haus hatten wir eine sehr junge Frau aufgenommen, die aufgrund einer Beschießung und Verwundung auf dem Haff, von ihrer Familie getrennt wurde. Sie fand durch den Suchdienst 2 von 7 Geschwistern. Auch der Vater kam eines Tages abgerissen in unser Haus. Die Mutter ist verschollen. Meine Frau (evangelisch) und ich gingen mit den Ostflüchtlingen, die (in unserer katholischen Gegend) vorwiegend evangelisch waren, in die Schule. Der Bruder besuchte die neu errichtete evangelische Schule. In diesem Umfeld gab es keine Ablehnung. Es stimmt, dass die neuen Häuser für die Flüchtlinge vor der Stadt errichtet wurden. In der Stadt war alles zerstört. Die Einwohner hatten selbst ihre Häuser wieder aufzubauen und die Schäden zu beseitigen, wir auch. Von manchen Meckerern gab es sicher auch Missgunst. Das ist heute nicht anders. Die Verallgemeinerung durch den Autor ist eine undiffrenzierte Betrachtung. Er selbst beklagt sich über undifferenzierte Betrachtungen. Das passt nicht zusammen. Dass die Eingliederung für die Flüchtlinge in der Fremde als schwer empfunden wurde, ist nicht verwunderlich und es gab nicht nur Entgegenkommen. Als wir selbst als sechsköpfige Familie ohne Vater, auf der Flucht in der Fremde, nach den Bombenangriffen, von der Landbevölkerung aufgenommen wurden, waren wir für diese eine Last. Aber persönliche Ablehnung haben wir nicht empfunden, stattdessen Freundschaften, die bis heute andauern, soweit die Betreffenden nicht gestorben sind. Zu unserem Verwandten- und Freundeskreis gehören Flüchtlinge aus dem heutigen Polen, Russland und Tschechien. Wenn sich erst mit Günter Grass und Willy Brandt die Lage der Vertriebenen gebessert haben soll, so ist das abwegig, denn die Zeit von Hunger und Not und der Integration war vorbei. Der Autor hat ausführlich recherchiert aber informiert den Leser selektiv sehr einsetig. Die Möglichkeit zur Information hatte und hat auch heute noch jeder selbst, denn viele Menschen aus dieser Zeit leben noch, ich auch, der ich nun bald 80 Jahre alt werde. |
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»Klang ist Leben«: Die Macht der Musik von Daniel BarenboimGebundene Ausgabe von Siedler VerlagPreis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3886808920, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 2 |
3 Kundenrezensionen:Denken lohnt sich. 5 von 5 PunktenEin Buch das zum Denken auffordert. Geschult an der Sprache Spinozas kommt Barenboim zu prägnanten Kernsätzen, die einfach klingen, weil sie auf den Punkt gebracht sind. Ganz nach Spinozas Maxime: Was man nicht in einem Satz sagen kann, hat man nicht genügend durchdacht. Ein kleines Beispiel: Ein Fugenthema kann man oft erst durch den Beginn der Fortspinnung wirklich klar definieren. Sprich das Ende von etwas kann man erst durch den Anfang des Neuen klar erkennen: passt für Musik, passt für Lebensstationen. Oder: Deutung (Interpretation) entsteht nur durch bewusste Kombination von Subjektivität und Objektivität. Das eine ist nichts ohne das andere. Usw....... Insgesamt sehr lohnender Denkstoff, ganz und gar nicht nur für Musiker. Persönliche Betrachtung dessen, was der Autor von der Musik gelernt hat 4 von 5 PunktenDaniel Barenboim ist ein argentinisch-israelischer Pianist und Dirigent russischer Abstammung. Von 1981 an wirkte er 18 Jahre als Dirigent der Bayreuther Festspiele, 2007 wurde er zum Friedensbotschafter der UNO ernannt. Das große zentrale Thema in diesem, nicht nur für Musikfreunde kongenialen Buch, welches der Autor übrigens schon in früheren Veröffentlichungen behandelt hat, ist die Frage: Was können wir aus der Struktur Musik, was können wir aus dem Klang für unser Leben, für die Gesellschaft und darüber hinaus für historische Prozessen ableiten und lernen? Wenn der Daniel Barenboim dabei die ganze Beziehung zwischen Klang und Stille beleuchtet, kommt klar zum Ausdruck, dass man in der Musik immer wieder physische Phänomene beobachten kann, subjektive Empfindungen, die vom Klang der Musik ausgehen. Dabei ist das eindrucksvolle Faszinosum des Buches, das der Autor die Bedeutung des Klangs in der Musik mit Analogien aus verschiedenen anderen Bereichen des Lebens verknüpft. Was kann zum Beispiel eine Gesellschaft von der unterschiedlichen Art der Musik lernen? Wie im allgemeinen Leben funktioniert, keine Stimme ohne Gegenstimme, darin liegt auch die tragische Dimension der Musik, denn eine Hauptstimme kann nicht ohne Nebenstimme existieren. Jede Stimme hat ihre Bedeutung, jede Stimme muss mitwirken. Unsere Gesellschaft würde sicherlich besser funktionieren, wenn sie wie ein Orchester agieren würde, wo bekanntlich jeder Einzelne sowohl zuhören und sein Maximum geben muss, denn ohne Einhaltung dieser Maxime wäre sein Beitrag nicht ausreichend für ein gutes Kollektiv. Wenn Daniel Barenboim in seinen Reflexionen beschreibt, was er persönlich von der Musik gelernt hat und was seiner Meinung nach der Leser von der Musik lernen kann, dann betont er besonders auch die Tatsache der "Charaktertugend" des Mutes. Nicht nur diesen Mut kann man in den Alltag mitnehmen, sondern die Musik gibt auch die Möglichkeit, die Welt zu vergessen oder die Welt besser zu verstehen. Beides liegt beim Zuhörer, nicht bei der Musik. Eine weiterer Qualitätsanspruch, der dem Autor besonders wichtig ist wenn man die Musik als Charakterschulung betrachtet, ist die ständige Fähigkeit des Dialogs, das heißt,die Fertigkeit auf die andere Stimme hören zu können, die Qualifikation zuhören zu können. Der Klang existiert nicht allein, er hat immer eine Beziehung zur Stille. In diesem Sinnzusammenhang kann man auch die Dirigententätigkeit und Arbeit mit dem West-Eastern Divan Orchestra erwähnen, von dem in dem Buch auch die Rede ist. Daniel Barenboim besitzt unter anderem die israelische und palästinensische Staatsangehörigkeit. Für seine Verdienste um die israelisch-palästinensische Aussöhnung wurde er im Jahre 2002 ausgezeichnet. Und so befindet sich in seinem Buch am Schluß auch eine recht gewagte, eigensinnige Phantasmagorie, wie eine mögliche Verständigungsprozess zwischen Israel und Palästina geschmiedet werden könnte, nämlich nach dem Modell einer "Bachschen Fuge", das heißt, man muss beide Seiten sehen, dabei muss die Logik schließlich entscheiden, was man ändern kann und was man nicht ändern kann. Es gibt sicherlich keine Lösung, die beide Seiten gleich glücklich macht. Sein stimmungsvolles Resümee lautet, es muss eine Lösung gefunden werden, die für Alle "gut" ist. Final recherchiert der Autor auch die Frage, wie es sein konnte, dass "historische Großverbrecher" häufig einen wie auch immer ausgeprägten Zugang zur Musik haben? Ein in vieler Hinsicht beeindruckendes Buch, mit einer Vielzahl von Reflexionsebenen, die die Assoziationen aufzeigen, die von dem die Musik umgebenen Freiraum ausgehen. Verquerer Mix aus Musik und Politik 2 von 5 PunktenIch spiele selbst Klavier und Daniel Barenboim ist mir durchaus ein Begriff. Auch weiß ich um sein Engagement im Israel-Palestina Konflikt. Als ich mir das Buch kaufen, erhoffte ich daraus seine Erkenntnisse über Musik zu finden, wie er Musik empfindet, lebt und spielt. Die ersten beiden Kapitel sind sehr interessant und erfüllen meine Erwartungen. Dann aber versteift Barenboim sich allzu pedantisch auf die politische Lage in Israel und Palestina, kurzum: Das Buch hat kaum noch etwas mit Musik, dafür umso mehr mit Politik zu tun. Politik ist zwar ein interssantes Thema - aber wenn ich ein Buch kaufe, dass betont es handle in erster Linie um Musik (vgl. Klappentext und Backcover), dann ist es sehr enttäuschend, wenn nahezu die Hälfte des Buches eingenommen wird von politischen Hintergründen, Äußerungen und Statements zum "Isralkonflikt". Barenboim vergleicht Politik (insbesondes in Israel) mit dem Ablauf und dem Funktionieren in einem Orchester: Nur wenn alle Stimmen aufeinander hören, kann es funktionieren. Diese simple Erkenntnis wird andauernd in dem Buch wiederholt und bekräftigt, sehr zum Ermüden des Lesers (der sich schlimmstenfalls womöglich keinen Deut für Politik interessiert). Das Buch lässt mich nicht nur enttäuscht, sondern auch ratlos zurück: Was wollte Barenboim wirklich schreiben? Ein Buch über Musik? Oder ein Buch über Politik? Benutzte er die Musik nur als Deckmantel um über den Israelkonflikt zu schreiben? Für mich ein verquerer Mix, der nur für Leser interessant ist, die sich zwar für Musik, aber in erster Linie für Politik interessieren, speziell für den Israelkonflikt. Umso ärgerlicher ist der irreführende Covertext, der ausschließlich als Inhalt den Aspekt "Musik" betont. |
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Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs - Offizielles LösungsbuchZubehör von Data BeckerPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) |
2 Kundenrezensionen:Wertvolle Unterstützung 5 von 5 PunktenDieses offizielle Lösungsbuch Die Siedler 6 - Aufstieg eines Königsreichs von Data Becker hilft nicht nur dem Spieler, locker den Weg durch die Kampagne zu finden, sondern es ist auch von der Aufmachung her eine Augenweide. Das Buch ist übersichtlich in mehrere Kapitel gegliedert, und vermittelt dem Anwender, auch wenn er kein Siedler-Neuling mehr ist, eine ganze Menge Hintergrundwissen, so dass der Spaßfaktor im Spiel einfach mehr hergibt. Beschrieben werden in den ersten vier Kapiteln ausführlich die Helden, alle Spielfiguren, Gebäude, Strategien und Taktiken. Die jeweiligen Szenarien in der Kampagne sind ausführlich dargestellt, und auf den Karten sind Rohstoffe, Feinde und die Ziele gut zu finden. Die Tipps und Hinweise der Entwickler sind außerdem sehr hilfreich. Ebenso klar und eindeutig wird in diesem Lösungsbuch das freie Spiel in den einzelnen Missionen behandelt. Der Abschluss des Buches sind die Multiplayerkarten, die den guten Gesamteindruck wohltuend abrunden. Dem Benutzer wird hier auf über zweihundert Seiten in anschaulicher Weise ein Wegweiser durch das Spiel zur Verfügung gestellt, auf den er jederzeit zurück greifen kann. Wer also mit dem Game "Die Siedler 6" mehr Spielspaß haben möchte, sollte hier unbedingt zugreifen. Richtig schick und inhaltlich stark! 5 von 5 PunktenIch bin zwar eigentlich kein Siedler-Neuling mehr, habe mir diesmal zum Spiel aber trotzdem auch gleich das Lösungsbuch gekauft. Ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Die einzelnen Missionsbeschreibungen sind sehr ausführlich und haben mir überall dort weitergeholfen, wo ich selbst einfach nicht weiter kam - manchmal ist es ja echt nur eine Kleinigkeit, wegen der man hängen bleibt. Dank der vielen Tippboxen findet man die wichtigsten Infos fast immer auf Anhieb. Klasse fand ich auch die Karten, auf denen alle Rohstofflager eingezeichnet sind. Vorbei die Zeiten, in denen ich meinen Helden in die falsche Richtung geschickt habe und die falschen Territorien für teures Geld eingenommen habe. Jetzt weiß ich, wo die Rohstoffe liegen die ich brauche, wo der Feind lauert und wie ich sicheren Fußes zu den freundlich gesinnten Händlern komme. Dazu eine Menge Tipps und Taktiken zum Spielgeschehen und ein dickes Multiplayer-Kapitel, dessen Inhalt ich zwar noch nicht auf die Probe gestellt habe, das auf den ersten Blick dem Rest des Buches aber in nichts nachzustehen scheint. Wenn ich das Buch mit den anderen Lösungsbüchern vergleiche die ich schon habe, dann hat dieses hier seine 5 Sterne wirklich verdient. |
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Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels"Die Siedler von Catan" von Rebecca GableTaschenbuch von LübbePreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404153960, Erscheinungsdatum: Oktober 2005, Auflage: 3., Aufl. |
Amazon.de Hörbuch-RezensionDer Wind heult durch das Dorf. Schwerter schlagen klingend aneinander. Stimmen rufen verzweifelt um Hilfe. Rau und grausam geht es im hohen Norden zu. Das bekommt das kleine Küstendorf Elasund im Jahr 850 bitter zu spüren. Feindliche Völker greifen an, rauben Vieh und Frauen, morden die Männer. Nachdem sie sich durch den Rat der Runen vergewissert haben, beschließen die Überlebenden Dorfbewohner, sich mit ihren Schiffen gen Westen auf zu machen und eine neue Heimat zu suchen. Nach vielen Mühen gelangen sie in das sagenhafte Catan. Doch anstatt nun friedlich das Leben auf der vollkommenen Insel zu genießen, kommt es zu einem Bruderzwist, der die ganze Gemeinschaft von Neuem bedroht. Martin May trägt auf sechs Kassetten die gekürzte Fassung des Romans von Rebecca Gablé Die Siedler von Catan vor. Der bekannte Schauspieler (Das Boot) verleiht sämtlichen Figuren seine Stimme. Er schafft es, mit charmanter Zurückhaltung, ohne übertriebene Emotionen die Geschichte der Nordmänner auf spannende und angenehm hörbare Weise vorzutragen. Kerstin Kaiser, die bei dieser gelungenen Vertonung die Regie geführt hat, setzt hin und wieder kleine dezente Geräuschakzente und lässt das Hörbild so farbiger erscheinen. Worauf aber, dank des souveränen Vortrags von Martin May, durchaus auch hätte verzichtet werden können. Statt eines aufwändigen Booklets gibt es nur knappe Informationen zu Autorin, Sprecher und Inhalt des Romans. Was zählt ist der Vortrag. Und der ist gelungen. Insgesamt 440 Minuten spannende Unterhaltung zum Verschenken und Selberhören. --Anne Hauschild 5 Kundenrezensionen:Wieder ein Spitzenbuch von Rebecca Gable 5 von 5 Punkten"Die Siedler von Catan" ist vermutlich das erste Buch das nach einem Spiel geschrieben wurde. Nichts desto trotz ist es wieder ein typisches Buch von Rebecca Gable. Spannend bis zur Schmerzgrenze, dennoch hervorragend recherchierte Fakten aus der Ära der "Wikinger". Ein packendes Buch und jeder der es nicht gelesen hat ist zu bedauern. Was für ein Quark! 1 von 5 PunktenIch habe mich endlich durch dieses fragwürdige Werk gehört und kann absolut nicht verstehen, wie man dafür auch nur mehr als einen Stern vergeben kann. Was soll dieses Buch? Es wirkt insgesamt so halbgar, dass ich dachte, es sei ein Erstling! Ein Hauch historische Romantik, ein bisschen Mystik, eine Lovestory fehlt natürlich auch nicht, für die Voyeure unter uns eine kräftige Prise delikater Brutalität, aber unterm Strich bleibt mir einiges unklar. Wollte die Autorin zeigen, wie die Christianisierung stattfand? Habe ich gar das Buch als Anklage gegen religiöse(n) Intolarenz und Extremismus nicht verstanden? Wohin soll die Reise überhaupt gehen? Offenbar "funktionieren" ja beide Götter ganz gut. Der heidnische Glaube ist sogar so praktisch, dass sich daraus alltagstaugliche Ratschläge und konkrete Hinweise auf die Zukunft ziehen lassen. Warum sollte man sich davon abwenden? Sowohl der christliche Gott als auch Odin scheinen Deals mit den Menschen nicht abgeneigt zu sein. Okay, gegen Ende des Buches scheidet sich dann ganz säuberlich die Spreu vom Weizen, so dass klar ist, für welche Seite Rebeccas Herz schlägt: Die sympathischen, pazifistischen (haha) und toleranten Christen finden ihren Traumstrand, und die doofen rückständigen Heiden bleiben in ihrem popeligen Dörfchen. Super Ende. Nee, das ist für mich lieblos zusammengeschriebener Mist, aber so etwas scheint sich ja gut zu verkaufen. Wieder mal ein tolles Gable Buch, wenn nicht das Beste? 5 von 5 PunktenHallo! Einige schlechte Rezsnsionen kann ich gar nicht verstehen, denn ich fande diesen Buch einfach phänomenal, wenn nicht, sogar eines der Besten Gable Bühcer, ich würde schon fast sagen das Beste! Mit den Charakteren kann man sich gut identifizieren, der Aufbau des "neuen Lebens" in Catan ist sehr realistisch, wie ich finde, und über den Schreibstil von Gable muss man glaube ich nicht sprechen. (Wie immer der Beste jemals, andere Autoren können da einfach nicht mithalten) Das Buch ist sehr spannend und interessant, flüssig zu lesen. Ich habe es selten, dass ich ein Buch nicht aus der Hand legen kann, aber so war es! ungewöhnliche Romanidee mit brillianten Charakteren 5 von 5 PunktenDer Entstehungsweg dieses Romans ist sicherlich ungewöhnlich. "Das Buch zum Spiel" könnte man es ja nennen, aber das wird dem ganzen auf keinen Fall gerercht! "Die Siedler von Catan" sind meines Erachtens das wohl beste Brettspiel aller Zeiten, aber sicherlich für jeden Spieleliebhaber eines der besten aller Zeiten. Nun dazu nachträglich einen Hintergrundroman zu erschaffen ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch neu! (wenn man mal von Tomb Raider absieht auch einzigartig!) Auf Basis des Spiels haben Teuber und Gablé einen fantastischen Roman um ein kleines, nordisches Dorf geschaffen, dass nach diversen Überfällen aufbricht in die Ferne um eine neue Heimat zu finden. Ein Sturm verschlägt die Siedler schließlich auf die sagenumwobene Insel Catan. Der Leser darf nun über viele Jahre dem Neuaufbau der Gesellschaft mit allen möglichen Sorgen und Kompilkationen folgen. Das außergewöhnliche dieses Romans ist neben der Entstehung das unglaubliche Können von Rebecca Gablé zu erzählen. Was hier so belanglos klingt wird aber zu ganz großer Kunst. Die Autorin schafft es den Leser zum Teil der Reise, ja der Gemeinschaft werden zu lassen. Die unglaubliche Vielfalt an Charakteren, die detailverliebt dargestellt werden, die beschriebenen Bilder, all das läßt den Hintergrundroman stark in der Vordergrund treten. Dieser Roman ist Lesefreude pur! Selten habe ich einen Autor(in) gelesen, der (die) es so vermag wunderbar zu erzählen, Handlungsstränge zu verbinden und in schöner Sprache Bilder zu produzieren! Rebecca Gablé ist sicherlich eine Meisterin auf diesem Gebiet und "Die Siedler von Catan" noch nicht mal ihr bestes Werk! Das Lesen lohnt sich! Wirklich!! Mitreißend 5 von 5 PunktenDieses Buch reißt den Leser mit in eine andere Welt. Ich hatte wirklich das Gefühl den Sand Catans zwischen den Füßen zu spüren und konnte die würzige Luft quasi riechen. Einfach wunderbar. Die Charakter sind vielschichtig und haben menschliche Schwächen, so wirken sie sehr realistisch und der Leser fühlt sich mit ihnen und ihrem Schicksal verbunden. Das Buch liest sich insgesamt sehr flüssig und immer wieder musste ich die Wortgewandheit der Autorin bewundern. Als es dann zuende war, war ich traurig, dass ich mich von Candamir, Hacon und dem Rest der Siedler schon verabschieden musste, aber wer weiß...vielleicht gibt es ja mal eine Fortsetzung ;) |
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Die Siedler - Aufbruch der Kulturen - offiz.Lösungsbuch von Felix R. Buschbaum, Sabine Brückner, Bettina AarltBroschiert von UnbekanntPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 13,95 ISBN: 3815818532, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
ProduktbeschreibungDie Siedler - Aufbruch der Kulturen - Lösungsbuch, Verkaufspreis: ⬠14,95 |
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Das magische Baumhaus (Bd. 25): Im Land der ersten Siedler von Mary Pope OsborneGebundene Ausgabe von Loewe VerlagPreis bei Amazon: EUR 7,50, Angebote ab EUR 3,55 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3785555350, Erscheinungsdatum: Juni 2005, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Ein neuer spannender Band 5 von 5 PunktenMein Sohn war wie immer fasziniert. Dieses Mal sind Philipp und Anne auf den Weg zu den ersten Siedlern. Hier treffen sie einige Personen, die sie im Theater in der Schule schon einmal gespielt haben. Sie müssen nur aufpassen, das sie sich nicht verraten. Die Kinder bekommen einen kleinen Eindruck vom Leben der Menschen, die ihre Heimat verlassen haben um ein neues Leben zu beginnen. Natürlich ist die Reise von Anne und Philipp wieder mit einigen Aufregungen verbunden. Wenn ihr Kind von den anderen Bänden begeistert war, wird es auch dieses Buch lieben! |
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Die Siedler von Catan von Rebecca GabléGebundene Ausgabe von EhrenwirthPreis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 343103019X, Erscheinungsdatum: Sept. 2003, Auflage: 3., Aufl. |
Amazon.de Hörbuch-RezensionDer Wind heult durch das Dorf. Schwerter schlagen klingend aneinander. Stimmen rufen verzweifelt um Hilfe. Rau und grausam geht es im hohen Norden zu. Das bekommt das kleine Küstendorf Elasund im Jahr 850 bitter zu spüren. Feindliche Völker greifen an, rauben Vieh und Frauen, morden die Männer. Nachdem sie sich durch den Rat der Runen vergewissert haben, beschließen die Überlebenden Dorfbewohner, sich mit ihren Schiffen gen Westen auf zu machen und eine neue Heimat zu suchen. Nach vielen Mühen gelangen sie in das sagenhafte Catan. Doch anstatt nun friedlich das Leben auf der vollkommenen Insel zu genießen, kommt es zu einem Bruderzwist, der die ganze Gemeinschaft von Neuem bedroht. Martin May trägt auf sechs Kassetten die gekürzte Fassung des Romans von Rebecca Gablé Die Siedler von Catan vor. Der bekannte Schauspieler (Das Boot) verleiht sämtlichen Figuren seine Stimme. Er schafft es, mit charmanter Zurückhaltung, ohne übertriebene Emotionen die Geschichte der Nordmänner auf spannende und angenehm hörbare Weise vorzutragen. Kerstin Kaiser, die bei dieser gelungenen Vertonung die Regie geführt hat, setzt hin und wieder kleine dezente Geräuschakzente und lässt das Hörbild so farbiger erscheinen. Worauf aber, dank des souveränen Vortrags von Martin May, durchaus auch hätte verzichtet werden können. Statt eines aufwändigen Booklets gibt es nur knappe Informationen zu Autorin, Sprecher und Inhalt des Romans. Was zählt ist der Vortrag. Und der ist gelungen. Insgesamt 440 Minuten spannende Unterhaltung zum Verschenken und Selberhören. --Anne Hauschild 5 Kundenrezensionen:Wieder ein Spitzenbuch von Rebecca Gable 5 von 5 Punkten"Die Siedler von Catan" ist vermutlich das erste Buch das nach einem Spiel geschrieben wurde. Nichts desto trotz ist es wieder ein typisches Buch von Rebecca Gable. Spannend bis zur Schmerzgrenze, dennoch hervorragend recherchierte Fakten aus der Ära der "Wikinger". Ein packendes Buch und jeder der es nicht gelesen hat ist zu bedauern. Was für ein Quark! 1 von 5 PunktenIch habe mich endlich durch dieses fragwürdige Werk gehört und kann absolut nicht verstehen, wie man dafür auch nur mehr als einen Stern vergeben kann. Was soll dieses Buch? Es wirkt insgesamt so halbgar, dass ich dachte, es sei ein Erstling! Ein Hauch historische Romantik, ein bisschen Mystik, eine Lovestory fehlt natürlich auch nicht, für die Voyeure unter uns eine kräftige Prise delikater Brutalität, aber unterm Strich bleibt mir einiges unklar. Wollte die Autorin zeigen, wie die Christianisierung stattfand? Habe ich gar das Buch als Anklage gegen religiöse(n) Intolarenz und Extremismus nicht verstanden? Wohin soll die Reise überhaupt gehen? Offenbar "funktionieren" ja beide Götter ganz gut. Der heidnische Glaube ist sogar so praktisch, dass sich daraus alltagstaugliche Ratschläge und konkrete Hinweise auf die Zukunft ziehen lassen. Warum sollte man sich davon abwenden? Sowohl der christliche Gott als auch Odin scheinen Deals mit den Menschen nicht abgeneigt zu sein. Okay, gegen Ende des Buches scheidet sich dann ganz säuberlich die Spreu vom Weizen, so dass klar ist, für welche Seite Rebeccas Herz schlägt: Die sympathischen, pazifistischen (haha) und toleranten Christen finden ihren Traumstrand, und die doofen rückständigen Heiden bleiben in ihrem popeligen Dörfchen. Super Ende. Nee, das ist für mich lieblos zusammengeschriebener Mist, aber so etwas scheint sich ja gut zu verkaufen. Wieder mal ein tolles Gable Buch, wenn nicht das Beste? 5 von 5 PunktenHallo! Einige schlechte Rezsnsionen kann ich gar nicht verstehen, denn ich fande diesen Buch einfach phänomenal, wenn nicht, sogar eines der Besten Gable Bühcer, ich würde schon fast sagen das Beste! Mit den Charakteren kann man sich gut identifizieren, der Aufbau des "neuen Lebens" in Catan ist sehr realistisch, wie ich finde, und über den Schreibstil von Gable muss man glaube ich nicht sprechen. (Wie immer der Beste jemals, andere Autoren können da einfach nicht mithalten) Das Buch ist sehr spannend und interessant, flüssig zu lesen. Ich habe es selten, dass ich ein Buch nicht aus der Hand legen kann, aber so war es! ungewöhnliche Romanidee mit brillianten Charakteren 5 von 5 PunktenDer Entstehungsweg dieses Romans ist sicherlich ungewöhnlich. "Das Buch zum Spiel" könnte man es ja nennen, aber das wird dem ganzen auf keinen Fall gerercht! "Die Siedler von Catan" sind meines Erachtens das wohl beste Brettspiel aller Zeiten, aber sicherlich für jeden Spieleliebhaber eines der besten aller Zeiten. Nun dazu nachträglich einen Hintergrundroman zu erschaffen ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch neu! (wenn man mal von Tomb Raider absieht auch einzigartig!) Auf Basis des Spiels haben Teuber und Gablé einen fantastischen Roman um ein kleines, nordisches Dorf geschaffen, dass nach diversen Überfällen aufbricht in die Ferne um eine neue Heimat zu finden. Ein Sturm verschlägt die Siedler schließlich auf die sagenumwobene Insel Catan. Der Leser darf nun über viele Jahre dem Neuaufbau der Gesellschaft mit allen möglichen Sorgen und Kompilkationen folgen. Das außergewöhnliche dieses Romans ist neben der Entstehung das unglaubliche Können von Rebecca Gablé zu erzählen. Was hier so belanglos klingt wird aber zu ganz großer Kunst. Die Autorin schafft es den Leser zum Teil der Reise, ja der Gemeinschaft werden zu lassen. Die unglaubliche Vielfalt an Charakteren, die detailverliebt dargestellt werden, die beschriebenen Bilder, all das läßt den Hintergrundroman stark in der Vordergrund treten. Dieser Roman ist Lesefreude pur! Selten habe ich einen Autor(in) gelesen, der (die) es so vermag wunderbar zu erzählen, Handlungsstränge zu verbinden und in schöner Sprache Bilder zu produzieren! Rebecca Gablé ist sicherlich eine Meisterin auf diesem Gebiet und "Die Siedler von Catan" noch nicht mal ihr bestes Werk! Das Lesen lohnt sich! Wirklich!! Mitreißend 5 von 5 PunktenDieses Buch reißt den Leser mit in eine andere Welt. Ich hatte wirklich das Gefühl den Sand Catans zwischen den Füßen zu spüren und konnte die würzige Luft quasi riechen. Einfach wunderbar. Die Charakter sind vielschichtig und haben menschliche Schwächen, so wirken sie sehr realistisch und der Leser fühlt sich mit ihnen und ihrem Schicksal verbunden. Das Buch liest sich insgesamt sehr flüssig und immer wieder musste ich die Wortgewandheit der Autorin bewundern. Als es dann zuende war, war ich traurig, dass ich mich von Candamir, Hacon und dem Rest der Siedler schon verabschieden musste, aber wer weiß...vielleicht gibt es ja mal eine Fortsetzung ;) |
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Die Siedler von Catan, Das Kartenspiel (Kartenspiel) von Klaus TeuberUnbekannter Einband von KosmosPreis bei Amazon: EUR 11,95, Angebote ab EUR 9,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3440685012, Erscheinungsdatum: 2007 |
5 Kundenrezensionen:Superspiel für 2 5 von 5 PunktenWir haben mit dem Brettspiel der Siedler begonnen. Leider waren unsere Kinder nicht immer bereit mitzuspielen. Die Versuche das Brettspiel auch zu zweit zu spielen haben wenig gebracht. Es ist zu einseitig. Einer kommt schnell weiter, der zweite aber bekommt nichts und das wird es sehr schnell fad. Also entschlossen wir uns auch das Kartenspiel zu kaufen. Die Regeln sind beim ersten Mal lesen etwas kompliziert, aber die online Erklärung ist sehr hilfreich. So hat man die Spielregeln wirklich schnell begriffen. Das Spiel ist genauso spannend wie das Brettspiel. Mir persönlich gefält es noch besser, weil es viel mehr Erweiterungsmöglicheiten gibt. Der Ausbau der Siedlungen und Städte und auch die Ritter bringen einen Extrareiz in die Spielidee. Natürlich gibt es auch Häfen und es kann ohne Ende gehandelt werden. Auch die Kartenversion kann schon 60-90 Minuten dauern, aber jede Minute lohnt sich. Das Spiel wird immer spannender und es gibt bis zum Schluß unerwartete Änderungen durch viele verschiedene Karten. Zugreifen lohnt sich wirklich, aber Achtung auch hier besteht Suchtgefahr. Auch hier empfehle ich mindestens zwei Wochen Urlaub zu nehmen ;-) Viel Spaß beim Spielen. Welten am Küchentisch erschaffen.... 5 von 5 PunktenZiel des Spieles? Führen Sie Ihre Nation zum Sieg, vernichten Sie den Gegner, erringen Sie die entsprechend vereinbarte Anzahl von Siegpunkten. Bauen Sie Ihre Landschaften aus - erschaffen Sie Dörfer, lassen Sie die Dörfer zu Städten heranwachsen. Mit der Angst vor des Gegners Karten und deren Macht zu leben wird zur Herausforderung - welche Strategie wird Sie zum Sieg führen? Sie benötigen Rohstoffe, deren vorhandene Menge vom Würfelglück bestimmt wird... - Sie werden schnell durch das einfache Regelwerk durchsteigen! Siedler - längst schon ein Klassiker - ist eben nicht nur in Form eines Brettspieles, oder als PC-Spiel erhältlich. Die Kartenspielversion (2 Personen) ist für mich der Favorit unter den Siedlervarianten... Das vorliegende Basisspiel allein ist eine wirklich fesselnde Angelegenheit. Dem Kartenspiel bescheinige ich Suchtfaktor 100% Die Lust auf das Spiel wird sicherlich noch verstärkt, wenn man eines der Themenpakete hinzufügt. Günstiger Spielespaß - mein Favorit im Spieleschrank! Jetzt wo die Sommertage gezählt sind und die Abende länger werden ist mit diesem Spiel so mancher Abend "gerettet" Siedler von Catan - Kartenspiel 5 von 5 PunktenAls ich jetzt mit meinem Freund im Urlaub war und wir ein paar nicht so tolle Tage hatten (Wetter bedingt), haben wir ein oder zwei (oder mehr :-)) Partien "Siedler von Catan-Kartenspiel" gespielt. Der Suchtfaktor ist ziemlich groß. Ich war erst ziemlich skeptisch dem Kartenspiel gegenüber. Da man ja nur das Brettspiel (und auch das PC-Spiel) kennt. Ich war mir erst nicht so sicher, aber nach der ersten Partie wußte ich, das dies ein super Spiel für 2 ist. Vor allem an verregneten Urlaubstagen. Man braucht zwar ne Menge Platz für die vielen Karten aber zur Not kann man es auch auf dem Fußboden zocken. Die Themensets sind auch echt klasse. Meine Meinung steht fest: "Ein super Spiel, mit hohem Spaßfaktor. Es macht auch noch super viel Spaß, nach der 10.Partie :-)))). Also ran an die Karten. Ein Süchtigmacher! 5 von 5 PunktenIch habe das "große" Siedler-Spiel immer gehasst, und so war meine Freunde natürlich eher klein, als ich das Kartenspiel geschenkt bekam. Natürlich wollte ich es aber wenigstens einmal ausprobieren - und seitdem kann ich nicht mehr aufhören! Faszinierend, wie man manchmal mit ganz vielen Siedlungen (also Landschaften, also Rohstoffen) fast nichts zuwege bringt, und der Gegner mit fast nichts einen Siegpunkt nach dem anderen sammelt. Strategie ist also nicht alles, Glück muss man auch haben. Es gibt klasse Aktionskarten, richtig schön benannte Ritter, und Gebäude, für die man sein letztes Hemd geben würde. Alles in allem wird's nie langweilig, aber bald muss trotzdem eine Erweiterung her. Der Süchtige will immer mehr. Einfach Wahnsinn 5 von 5 PunktenWir waren auf der Suche nach einem Spiel für zwei Personen und sind durch Zufall auf die "Siedler" gestoßen. Auch wer, wie wir, das Brettspiel nicht kennt, wird begeistert sein. Inzwischen haben wir auch alle Erweiterungen und spielen noch immer mit Begeisterung. Allerdings sollte man viel Zeit einplanen, 2 Stunden für ein Spiel sind normal... Wer also Spaß an einem Glücks-und Taktik-Spiel hat, sollte anfangen zu "siedeln". |
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