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Produkt-Bild: Da Vincis Vermächtnis oder Wie Leonardo die Welt neu erfand

Da Vincis Vermächtnis oder Wie Leonardo die Welt neu erfand von Stefan Klein

Gebundene Ausgabe von Fischer (S.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 18,90, Angebote ab EUR 14,80

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 310039612X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

Leonardo da Vinci...ein Mann, den es so nie wieder geben wird
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Stefan Klein beschreibt das Leben von Leonardo da Vinci in einer Art und Weise, die schon nach den ersten Seiten fesselt. Schon die Schilderung seiner Eindrücke der Mona Lisa, Leonardo wohl bekanntestes Werk, lässt erahnen, welche Faszination von diesem Gemälde ausgeht, auch wenn ich vieles, was über dieses Gemälde geschrieben wird, als sehr spekulativ erachte. Speziell nach der Lektüre des Buches, wenn man begriffen hat, wozu Leonardo fähig war, kann man sich nicht vorstellen, was in seinem Kopf wirklich vorging. Viele Skizzen und Zeichnungen beweisen, daß er an mehrere Dinge gleichzeitig dachte, ohne sich jedoch die Mühe zu machen, sie komplett zu Ende zu denken oder gar zu verwirklichen. Vieles blieb ein Gedankenexperiment, wenn auch sehr nah an der Realität.
Durch das Buch wird man als Leser an die Werke Leonardo da Vincis herangeführt und erfährt, daß er weit mehr geleistet und erdacht hat, als nur die bekannten "Flughilfen" oder Automaten. Man lernt, daß selbst Leonardo auch nur ein Mensch mit weltlichen Bedürfnissen war und versucht hat, durch seine Werke seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er war jedoch darin seiner Zeit meilenweit voraus. Was in auszeichnete, ist etwas, das in der heutigen Zeit eher als Mangel bewertet werden würde. Er hat nie eine höhere Schule besucht und war so frei von jeglichen Denkmodellen. Seine Kreativität kannte keine Grenzen.

Dieses Buch ist ein sehr guter Überblick über die Werke Leonardo da Vincis. Trotz der vielfach sachlichen Schilderungen gelingt es Stefan Klein den Leser mitzunehmen und zu fesseln, dadurch daß der Autor selbst seine Eindrücke und Erfahrungen mit Leonardos Erfindungen anschaulich wiedergibt.
Ein absolut lesenswertes Buch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Stefan Klein gibt in seinem Buch "Da Vincis Vermächtnis oder Wie Leonardo die Welt neu erfand" einen Einblick in das unglaubliche Wirken Leonardos und dessen unglaublich wechselhaftes Leben. Nach Dan Browns "Da Vinci Code" und dem daraus folgenden 'da vinci-hype' endlich wieder ein Buch was ernst zu nehmen ist.
Absolut lesenswert.
Wie Leonardo die Welt neu erfand
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leonardo da Vinci ist zweifellos eine außergewöhnliche Person in der menschlichen Geschichte - Erfinder, Wissenschaftler, Mediziner und politischer Berater. Mit seinen Talenten förderte er sowohl den Aufstieg der Wissenschaften wie auch von Potentaten und deren Kriegen. Mit dem Buch DA VINCIs VERMÄCHTNIS von Stefan Klein ist ein weiterer Baustein als Buch auf den Markt gekommen, um die besondere Persönlichkeit besser zu verstehen.

Universalgenie, Gelehrter und Wissenschaftsgenie, Leonardo Da Vinci was alles und er beförderte die Menschheit in die Zukunft. Seine Theorien zum Flug der Vögel ungeschlagen, selbst ein Wassercomputer nannte er sein eigen und doch arbeitete er mit und für die Borgias - der mächtigsten und skrupellosesten Familie der damaligen Zeit.

Er erfand Kriegsmaschinen und war einer der ersten, welche den Menschlichen Körper anatomisch darstellten und sich mit den Organen beschäftigten. Er malte die berühmtesten Gemälde, darunter die Mona Lisa und katapultierte die damalige Gesellschaft mit seinen Theorien zu neuen Höhenflügen.

Ein sehr gutes Buch zum Thema Leonardo da Vinci und alle welche den Spuren dieses außergewöhnlichen Menschen folgen wollen - ein Buch das seinen Lebensweg ebenso abdeckt wie es seine Theorien erklärt und die Widersprüche in seinem Leben aufdeckt.

Sehr empfehlenswert!
Spannende, anregende Lektüre - und ein Schnäppchen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bestsellerautor Stefan Klein ("Die Glücksformel", "Zeit") hat sich mit diesem Buch einem unerwarteten Thema zugewandt: Er zeigt einen Leonardo da Vinci, wie ihn kaum einer kennt. Nicht um den Maler geht es hier in erster Linie, sondern um den Erfinder und Forscher. Um einen Mann, der keine Tabus scheute, um seine schier grenzenlose Neugier zu befriedigen und sich dafür selbst mit dem Papst anlegte. Das Buch ist keine herkömmliche Biografie, vielmehr ordnet der Autor das Leben des Universalgenies nach Themen, mit denen da Vinci sich beschäftigte, wie "Wasser", "Krieg" usw. Dabei erfährt man viel über die Zeit, in der da Vinci lebte, ebenso wie über seinen in weiten Teilen aufregenden Lebensweg. Von der Einstellung des Meisters zur Sexualität ist ebenso die Rede wie von seinen Eroberungszügen mit dem gefürchteten Feldherren und Papstsohn Cesare Borgia. Und weil Klein die Auffassung vertritt, dass nur derjenige da Vinci verstehen kann, der ihn als Forscher und Künstler zugleich sieht. kommen Werke wie die "Mona Lisa" nicht zu kurz. So erklärt er das geheimnisvolle Lächeln der jungen Dame damit, dass da Vinci von Gesetzen der Wahrnehmung wusste, die in voller Schärfe erst die moderne Hirnforschung aufgedeckt hat.

Das Buch ist glänzend geschrieben. Der Stoff wird höchst anregend und spannend erzählt wird, wie in Kleins Büchern eigentlich immer. Die reichhaltigen Illustrationen und Farbtafeln machen "Da Vincis Vermächtnis" zudem zu einer Augenweide. Man kann kaum glauben, dass dieses derart reichhaltig ausgestattetes Buch tatsächlich nur 18, 90 kostet. Ein heisser Tipp als Weihnachtsgeschenk!
" Es gibt kein Genie, ohne produktiv fortwirkende Kraft. ( J.P. Eckermann, Gespräche mit Goethe)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Stefan Klein erzählt die Geschichte Leonardo da Vincis(1452-1519). Dieser italienische Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekt, Ingenieur und Naturforscher gehört neben Michelangelo und Raffael zu den bedeutendsten Künstlern der Renaissance und der Kunstgeschichte überhaupt; als Forscher leitete er die neuzeitliche Methodik der Naturwissenschaften ein, als Architekt , Erfinder und Ingenieur schuf er bedeutende Entwürfe und weit vorausschauenden Pläne. Als Kosmograf leistete er einen großen Beitrag zur Entwicklung der Kartografie und Geografie. Diese Beschäftigung mit den verschiedensten Wissensgebieten reihte ihn in eine vornehmlich florentinische Tradition ein, deren repräsentativer Typus des " uomo universale " in ihm die reinste Ausprägung findet.
Seine umfangreichen bis auf ganz wenige Ausnahmen in Spiegelschrift geschriebenen Manuskripte - etwa fünftausend zum großen Teil illustrierte Folios zeigen seine Vielseitigkeit: Anatomie, Botanik, Zoologie, Geologie aber auch Physik, Mechanik, Optik und Geometrie galt sein wissenschaftliches Interesse. Nicht die Suche nach dem " transzendenten " Wesen, sondern die Neugierde des empirisch Forschenden und das Interesse am Abgelegenen, am kleinsten Detail charakterisieren seine Haltung. Die Unabgeschlossenheit vieler seiner Vorhaben, ist gewissermaßen die notwendige Konsequenz seiner Anschauung, dass sich Wahrheit und Erkenntnis erst im Verlauf der Geschichte im vollen Umfang enthüllen.
In den Ergebnissen der so begründeten unablässigen Forschungstätigkeit Leonardos findet sich demgemäß eine Fülle von Vorahnungen und Vorwegnahmen moderner Erfindungen, die seiner ungewöhnlichen Beobachtungsgabe und seiner Experimentierfreudigkeit zu verdanken sind; dagegen gründet sich der Ruhm des Malers auf ein verhältnismäßig kleines OEuvre, dem allerdings eine außerordentliche Zahl von Zeichnungen, Skizzen und Entwürfen gegenübersteht.
Klein befasst sich in diesem Buch gleich zu Anfang mit dem Geheimnis der Mona Lisa, um dann das breit gefächerte naturwissenschaftliche des Genies zu fokussieren , zu entschlüsseln und dabei aufzuzeigen, das wir noch heute von da Vinci lernen können.
Mit besonderem Interesse habe ich das Kapitel " Der Traum vom Fliegen " gelesen, in dem Leonardo als empirisch Forschender besonders deutlich erkennbar wird.
Dem Anhang des Buches ist sind die Lebensdaten da Vincis aufgrund einer gut strukturierten Zeittafel zu entnehmen.

Ein sehr gutes, spannendes Buch. Empfehlenswert!
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Die Glücksformel: Oder Wie die guten Gefühle entstehen von Stefan Klein

Taschenbuch von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,59

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499615134, Erscheinungsdatum: November 2003, Auflage: 14., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Glück entsteht im Kopf. Aber was da genau passiert, dem ist die Hirnforschung erst seit einiger Zeit genauer auf der Spur. Stefan Klein präsentiert in Die Glücksformel alle neuen und interessanten Forschungsergebnisse zum Thema Gefühle, Zufriedenheit, Leidenschaft und Lust. Schon mit den Tagebüchern der Schöpfung hat der junge Journalist bewiesen, dass er auch komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge sehr anschaulich und noch dazu mit Witz und Charme darstellen kann. Aber mit seinem neuen Buch will er mehr: Den Lesern sollen die Erkenntnisse aus den Labors auch für ihr tagtägliches Gefühlsleben nützen.
Wenn es um das Glück geht, meinte Voltaire, benehmen sich die Menschen wie Betrunkene, die nach ihrem Haus suchen: "Sie können es nicht finden, aber sie wissen, dass es existiert." Aber kann man nach Glück und Zufriedenheit überhaupt bewusst suchen? Ja, sagt Stefan Klein. Freude, Angst, Zuneigung, Wut oder auch die grundsätzliche Neigung, angenehme Situationen aufzusuchen und unangenhme zu meiden, gehören zum festen Bestandteil unseres evolutionären Erbes. Und dennoch hat sich in Untersuchungen gezeigt, wie lernfähig und beeinflussbar unser Gehirn lebenslang bleibt.
"Gute Gefühle sind kein Schicksal, man kann und muss sich um sie bemühen." Klein zeigt wie. Und streut immer wieder praktische Tipps und lebensnahe Beispiele ein. Denn wir Menschen sind im Gegensatz zu den Tieren unseren Gefühlen nicht ausgeliefert, sondern können sie gezielt beeinflussen. Schlechte Stimmungen lassen sich zum Beispiel viel leichter durch Aktivität und Bewegung vertreiben als durch Faulenzen. Auch bekannte "Lebensweisheiten" prüft das kurzweilige Buch im Lichte neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. So gilt inzwischen als widerlegt, dass es gesund sei, sich mal auszuweinen oder die Wut herauszulassen.
Gute Sachbücher informieren und unterhalten, Ratgeber geben uns Einsichten in Problemzusammenhänge und zeigen Auswege auf. Stefan Klein bietet mit seinem tollen Buch alles auf einmal -- und hat insofern zumindest die Formel für das Leseglück bereits gefunden. --Christian Stahl

Audiobook-Rezensionen


Die gute Nachricht zuerst: Man kann lernen, glücklich zu sein, wenn man sich selbst kennen lernt. Die schlechte Nachricht: Man muss sein ganzes Leben lang an sich arbeiten, muss Entscheidungen treffen und mit Disziplin für seine Lebensfreude sorgen. In seinem Beststeller „Die Glücksformel oder Wie die guten Gefühle entstehen“ betrachtet der Autor das Thema weniger philosophisch als viel mehr vor den neuen Erkenntnissen der Hirnforschung. Dennoch: Die Resultate der antiken Glücksphilosophie und der Neurobiologie, Verhaltensforschung und Psychologie sind erstaunlich ähnlich
Der gebürtige Münchner Stefan Klein studierte Physik und Philosophie und forschte über die Signalübertragung im Gehirn. Er arbeitete als Wissenschaftsredakteur bei den Magazinen „Der Spiegel“ und „Geo“. 1998 wurde Klein mit dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.
In der Hörbuchfassung, die Wolfgang Rüter mit seiner markanten Stimme sehr gut verständlich liest, hört man vieles, was einem bekannt vorkommt. Aber Vorsicht. Man sollte nicht vorschnell urteilen, denn am Ende steht doch das Gefühl, etwas dazugelernt zu haben, für sich selbst Nutzen aus dem Gehörten ziehen zu können.
Basis seiner Anleitung sind für Klein zwei Erkenntnisse der Hirnforschung: Die Existenz eines Glücksystems im Gehirn, dabei handelt es sich um Schaltungen, die für Freude und Lust sorgen, und die ständige Änderung des Gehirns eines Erwachsenen und das permanente Entstehen von neuen Gehirnzellen. Wenn das Gehirn also formbar ist, lassen sich die Verdrahtungen im Kopf ändern, und man kann - trotz genetischer Anlagen - negative Gefühle unschädlich machen, sie in ihre Schranken weisen. Man kann gute Gefühle steuern, erzeugen. Kleins Botschaft lautet somit: Das Glücksvermögen lässt sich trainieren. Ganz unabhängig von Alter, Geschlecht oder anderen Faktoren. Es ist sogar so, dass die äußeren Umstände - Geld, Status, Wohnung etc. - nur zu einem ganz geringen Prozentsatz zu unserem Glück beitragen.
Wer den Umgang mit dem körpereigenen Glückssystems beherrschen möchte, muss üben. Muss die neuen Gefühlsreaktionen durch Wiederholung verfestigen und die Schaltungen für die guten Gefühle stärken. Voraussetzung dafür ist allerdings die Kenntnis dessen, was einem gut tut. Neben individuellen Auslösern von Wohlbefinden gibt es allgemeingültige Regeln. Bei einigen handelt es sich um Binsenweisheiten: Der Körper ist wichtig, ohne ihn gibt es kein Glück (Sex und Bewegung heben die Stimmung), Aktivität, Interesse, ein wacher Geist und Konzentration sind immer gut, ein Kontrastprogramm schützt vor Langeweile und fast um jeden Preis sollte man vermeiden, sich ausgeliefert zu fühlen. Das ist wirklich nicht neu. Aber es gibt auch vertraute Ratschläge wie „so oft wie möglich Dampf abzulassen“ und „frei zu nehmen, wenn es einem schlecht geht“, von denen man den neuesten Erkenntnissen zufolge Abschied nehmen soll.
Fazit: Die leicht verständliche Gebrauchsanleitung für Wohlbefinden und Lebensfreude macht zumindest eines deutlich: Manchmal reicht es nicht glücklich zu sein, man muss sein Glück schon bemerken. Und: Es ist nicht die eine große Veränderung, die uns glücklich macht, sondern viele glückliche Momente. Deshalb kann dieses Hörbuch auch nicht mehr als ein Mosaiksteinchen sein. Trotzdem: Es lohnt sich in jedem Fall, unter Anleitung des Hörbuchs die Neuprogrammierung des Gehirns auszuprobieren! Lesung, Spieldauer: ca. 73 Minuten, 1CD. Mit Booklet. -- culture.text
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5 Kundenrezensionen:

Hilfreich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mich hat das Buch sehr gefesselt, denn die Vorgänge im Gehirn und die Wirkungen der Botenstoffe werden hierin sehr verständlich erklärt.
Ich empfinde den Schreibstil nicht als Oberlehrerhaft.
Ich bin der festen Überzeugung aus Erfahrung, dass eine positive Denkweise gesünder ist. Es braucht eine grosse Aufmerksam für sich selbst, um zu erkennen, wann das negative Denken einsetzt.
Zum Beispiel ist es mir früher nicht aufgefallen, dass ich ein positives Erlebnis mit einem "ja aber" relativiere und damit aufhebe.
Das frisst Energie, ähnlich wie gutgemeinte negative Ratschläge.
Gute Reise, aber pass auf, dass man Dir in Italien nicht die Reifen aufsticht!
Glückliche Wissenschaft
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch ist kein Ratgeger ins Glück, es ist vielmehr eine wissenschaftliche Information über das, was in unserem Gehirn während bestimmter Stimmungsveränderungen vorgeht. Als Naturwissenschaftler der für dieses Buch zentnerweise Studienmaterial gesichtet hat, kommt Stefan Klein zu denselben Ergebnissen wie viele Erfahrungswissenschaftler die sich mit diesem Thema befasst haben. Der Kern seiner Glücksformel lautet also:
Unser Glück oder Unglück hängt von unserem Denken, Fühlen und Handeln ab. Und dafür ist jeder von uns selbst verantwortlich.
Unter diesem Aspekt ein wichtiges Buch.
6 Milliarden Wege führen zum Glück?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Suche des Menschen nach Glück ist so alt wie er selbst. Wer das Buch von Klein gelesen hat, ist, falls er sie bisher noch nicht gemacht hat, um eine Erfahrung reicher: Dass nämlich das Glück keine Gegebenheit des Schicksals ist, sondern von unseren Gehirnen selbst hergestellt und manipuliert werden kann. Der sehr interessante und abwechslungsreiche Stil des Autors lässt beim Lesen niemals Langeweile aufkommen, so dass der Leser sich, angeregt durch zahlreiche Beispiele und aufschlussreiche Forschungsergebnisse, auf eine Entdeckungsreise der Glücksmöglichkeiten begibt, die er selbstbestimmt durch Training seines Gehirns realisieren kann. So weit so klar, doch das Staunen über die neuronale Herkunft sämtlicher, auch tiefer gehender Gefühle des Menschen - womöglich bis hin zu Gotteserfahrungen? - kann es nicht einmünden in ein Erschrecken vor der totalen Abhängigkeit alles dessen, was uns zu Menschen macht, von der biochemischen Leistungsfähigkeit des hochentwickelten Organs, für das wir die Bezeichnung "Gehirn" erfunden haben? Was ist, wenn die Leistungsfähigkeit und beeindruckende Plastizität des Gehirns für immer irreversibel nachlässt, wenn das Individuum nicht mehr durch Selbstdisziplin willentlich Glücksstrategien verfolgen kann? Muss der Mensch des 21. Jahrhunderts metaphysische Hoffnungen im Sinne eines wahrhaftigen "Nachhausekommens" (Safranski) endgültig begraben und sich ganz auf seine diesseitigen neuronalen Glücks-Kapazitäten konzentrieren? Ist damit auch der Geist letztendlich "Natur" und insofern jeglicher transzendenter spekulativer Bezugspunkte enthoben? Mit diesen Themen werden wir uns alle - ob glücklich oder unglücklich - in Zukunft immer dringlicher aueinanderzusetzen haben, da sie unser Bild von uns selbst inzwischen tiefgreifend verändert haben.
Dessen ungeachtet ist das Buch von Stefan Klein ein wirklicher Volltreffer im positivsten Sinne geworden, solange es um die Anwendung der Ergebnisse der Hirnforschung im Sinne einer praktischen Lebens- und Glücksphilosophie geht, allerdings ohne, dass, wie der Titel suggerieren mag, die "neuronale Herstellung" des Glücks nach einer einzigen "Glücksformel" zu bewerkstelligen wäre: Wir laufen eben, wie der Autor selbst mehrfach treffend feststellt, nicht alle gleichzeitig ins Ziel und gehen immer von unterschiedlichen Startpunkten aus. Ein Buch, das Hirnforschung und Philosophie auf brillante Weise verknüpft und zum Weiterdenken anregt. Warum "nur" 4 Sterne? Hinter den Botenstoffen, Stress- und Sexualhormonen muss es noch etwas anderes geben, das uns zu Menschen macht.
Zusammenhänge einfach erklärt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Stefan Klein schafft es wie kaum ein anderer, Zusammenhänge aus Medizin, Hirnforschung, Psychologie und Philosophie herzustellen und einleuchtend zu erklären. Es macht wirklich Spaß, das Buch zu lesen, auch wenn man bei tieferem Interesse dann feststellen wird, dass manches eben doch nur vereinfacht dargestellt werden konnte. Jederzeit zu empfehlen.
Unterhaltsam, spannend und sehr lehrreich!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unbedingt lesen. Stefan Klein versteht es auf sehr spannende und unterhaltsame Weise die Funktionen unseres Gehirns zerklären. Viele interresante Versuche (die z.T. leicht nachzuvollziehen sind) werden sehr anschaulich beschrieben. Ein leicht zu lesendes Sachbuch das aber keinesfalls oberflächlich ist. Ein Buch, das ich schon sehr oft verschenkt habe und selbst immer wieder zur Hand nehme!
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Produkt-Bild: Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung

Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung von Stefan Klein

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,48

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596169550, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 2., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung

Aus der Amazon.de Redaktion


Die Wahrnehmung der Zeit hängt von der Person ab, die sie erlebt. Jeder Mensch hat ein subjektives Zeitempfinden und eine eigene innere Uhr. Was wissenschaftlich immer klarer wird, ist im Lebens- und Arbeitsalltag oft noch ein Fremdwort. Da werden Schüler um acht Uhr ins Klassenzimmer befohlen, obwohl ihr biologischer Takt völlig anders tickt. Da sitzen Langschläfer um 6 Uhr im Pendlerzug und starren bewegungslos aus dem Fenster. Ein Berliner Wissenschaftsjournalist erklärt, wie wir am eigentlichen Leben vorbeischrammen. Im Schraubstock der äußeren Stechuhren.
Die Wissenschaft hat es längst bewiesen: Jeder Mensch hat seinen eigenen Zeitrhythmus. Und deshalb hat der Wissenschaftsjournalist Stefan Klein gleich ein ganzes Buch darüber geschrieben, in dem er am Ende zu der nüchternen Erkenntnis kommt: „Diese innere Uhr gilt es wahrzunehmen und zu respektieren. Denn sie ist der Stoff, aus dem das Leben ist.“
Die eigentliche Freiheit einer Gesellschaft bestünde demnach darin, wie intensiv und konsequent ein jeder nach seiner inneren Uhr leben und arbeiten dürfte. Ein kurzer Blick darauf ist indes eher ernüchternd. Das öffentliche Leben folgt noch immer einem starren Stundenplan. Behörden empfangen die Bürger nur während weniger Stunden in der Woche; Schulen und viele Kindergärten schließen zu Mittag. Nach 20 Uhr keine Einkäufe mehr, die letzte S-Bahn fährt um 0 Uhr, die Nachtschicht in der Fertigungshalle endet um 5 Uhr früh. Die innere Uhr kollidiert permanent mit den äußeren Stechuhren. Da wir uns mehr oder weniger diesen übergeordneten Zeitplänen unterzuordnen haben, verlieren wir immer mehr den Kontakt zu einem souveränen Umgang mit unserer inneren Zeit. Wir sind gezwungen, einem anderen als dem eigentlichen Lebensstil zu dienen. Selbst, wenn wir dabei krank werden.
Wie aber im Einvernehmen mit der eigenen inneren Uhr leben? Klein schlägt hierfür ein Sechs-Punkte-Programm vor, um die Souveränität über die Zeit wiederzuerlangen. Der erste Schritt: Mehr freie Zeit statt Wohlstand. Zweitens: Im Einklang mit der Körperuhr leben. Der dritte Schritt: Die Muße kultivieren. Wieder Zeit vertrödeln inmitten eines rasend schnellen Lebenstempos. Viertens: Die Augenblicke erleben. Die Wahrnehmung des Augenblicks unbedingt schärfen. Der fünfte Schritt: Konzentriert sein und bei der Sache bleiben. Der sechste Schritt schließlich: Seinen Vorlieben folgen. Stefan Klein hat ein wunderbares Buch geschrieben, wie das Erleben der Zeit zustande kommt und wie wir achtsamer mit ihr umgehen können. Ein Füllhorn an kleinen wissenschaftlichen Anekdoten und Erkenntnissen. --Bettina Heimich
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5 Kundenrezensionen:

Zeiterleben und Zeitgebrauch verändern das Gehirn
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Johann Wolfgang Goethe schrieb: "Unser Acker ist die Zeit". Für alle kritischen und nachdenklichen Menschen, denen in der Hektik des Alltags nicht egal ist, wie sie ihre Zeit erleben und gebrauchen, ist dieses Buch von Klein unbedingt zur Lektüre zu empfehlen. Der interessante wissenschaftsjournalistische Stil von Klein führt den Leser auf verständliche Art und Weise in den wissenschaftlichen Zeitbegriff ein und entwickelt daraus konkrete Ratschläge für unseren Lebensalltag. Der Autor lässt hierbei hochkomplexe Erkenntnisse der modernen Hirnforschung durchaus unterhaltsam und zum Teil humorvoll einfließen. Die sensationelle Botschaft, die aus diesem Buch in unser Bewußtsein dringt, lautet: Der bewußte Umgang mit der Zeit hinterlässt physische Spuren im Gehirn und befähigt uns trotz eingeschränkter Freiheit selbstbewußt auf unsere Stimmungslagen und Befindlichkeiten Einfluss zu nehmen. Stefan Klein gehört zu den Autoren, die Horizonte erweitern. Vielleicht sollte man das nicht immer leicht verständliche Werk im Urlaub lesen, wenn man Zeit hat.
Geniales Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man muss den Autor bewundern. Ich habe selten ein Buch gelesen welches so locker lebenspraktisches mit wissenschaftlichen Fakten zu verbinden weiß.
Alleine die Tips zum sog. "Zeitmanagement" stellen die herkömmlichen Managementbücher weit in den Schatten. Wer keine Lust auf die wissenschaftlichen Ausführungen hat kann sich nach Lust und Laune einzelen Kapitel herauspicken ohne dass das Gesamtverständnis leidet.
Keine Frage: 5 Sterne
Zeitverschwendung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dieses Buch ist meiner Ansicht nach Zeitverschwendung - Die einzelnen Kapitel haben zwar durchaus teilweise kurze interessante Phasen, das Essay ist aber (was bereits jedem bekannt sein dürfte), dass sich der Zeitablauf bei interessanten Tätigkeiten etc. kürzer anfühlt als bei langweiligen bzw. unangenehmen Aktivitäten.
Alles in allem ein langweiliges und nutzloses Buch.
Zeit - ein kostbarer Stoff
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist spannend und informativ. Ein Muss für jeden, der sich selber wertschätzt und sich etwas Gutes tun möchte. Jenseits jeden Ratgebers über Zeitmanagement oder bessere Organisation im Leben stellt das Buch den Einzelnen in den Mittelpunkt. Es gibt eben nicht die allein seeligmachende Formel für jeden, sondern jeder kann seines eigenen Glückes und seiner eigenen Zeit Schmied sein. Über die Frage, was Zeit ist und wie sie sich bemisst, führt der Weg ganz automatisch zu einem tiefen Verständnis für sich selbst und andere. Ein wissenschaftliches Buch, das einen lustvoll und spannend zum Forscher an sich selber werden läßt. Dabei so verständlich geschrieben, dass man sich hinterher sogar bei der Einsteinschen Reletivitätstheorie fragt, warum man das bis jetzt so schwer gefunden hat, die zu verstehen. Eines der wenigen Wissenschaftsbücher, das den Namen zur echt verdient, denn es schafft wirklich Wissen. Vorbehaltlos zu empfehlen!
Zeit ist nun mal wertvoller als alles andere
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch von Stephan Klein steht ganz in der Tradition seiner anderen Bücher die Glücksformel und Alles Zufall. Es behandelt das Thema Zeit von verschiedensten Seiten. Was es meiner Meinung nach absolut lesenswert macht, sind einige Punkte:

* sein Schreibstil, der auch schwierige Themen sehr verständlich macht
* einen großen Überblick über verschiedenste Experimente zum Thema Zeitempfinden angefangen vom Höhlenexperiment von Siffre bis hin zu Hitchcocks Filmen
* wie sich lernen lässt, die Zeit "gefühlt" zu verlängern
* Gedankenmodelle die jedem persönlich ermöglichen, sich trotz Stress gelassener durch's Leben zu bewegen

Wer das Buch aufmerksam liest, wird sich sehr wohl umsetzbares daraus mitnehmen können. Für meine Begriffe gibt es immer eine bestimmte Zielrichtung, die ein gutes Buch verfolgt. Und in diesem Fall ist es weder ein wissenschaftlicher Exkurs, noch primär die Unterhaltung. Nein, ich denke, es dient in erster Linie zur Information und praktischen Ansätzen. Und diesen Anspruch sehe ich persönlich als erfüllt an. Meine Empfehlung sind daher 5 Sterne.
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Produkt-Bild: Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung

Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung von Stefan Klein

Gebundene Ausgabe von Fischer (S.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 18,90, Angebote ab EUR 3,49

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3100396103, Erscheinungsdatum: August 2006, Auflage: 3., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Zeit: Der Stoff, aus dem das Leben ist. Eine Gebrauchsanleitung

Aus der Amazon.de Redaktion


Die Wahrnehmung der Zeit hängt von der Person ab, die sie erlebt. Jeder Mensch hat ein subjektives Zeitempfinden und eine eigene innere Uhr. Was wissenschaftlich immer klarer wird, ist im Lebens- und Arbeitsalltag oft noch ein Fremdwort. Da werden Schüler um acht Uhr ins Klassenzimmer befohlen, obwohl ihr biologischer Takt völlig anders tickt. Da sitzen Langschläfer um 6 Uhr im Pendlerzug und starren bewegungslos aus dem Fenster. Ein Berliner Wissenschaftsjournalist erklärt, wie wir am eigentlichen Leben vorbeischrammen. Im Schraubstock der äußeren Stechuhren.
Die Wissenschaft hat es längst bewiesen: Jeder Mensch hat seinen eigenen Zeitrhythmus. Und deshalb hat der Wissenschaftsjournalist Stefan Klein gleich ein ganzes Buch darüber geschrieben, in dem er am Ende zu der nüchternen Erkenntnis kommt: „Diese innere Uhr gilt es wahrzunehmen und zu respektieren. Denn sie ist der Stoff, aus dem das Leben ist.“
Die eigentliche Freiheit einer Gesellschaft bestünde demnach darin, wie intensiv und konsequent ein jeder nach seiner inneren Uhr leben und arbeiten dürfte. Ein kurzer Blick darauf ist indes eher ernüchternd. Das öffentliche Leben folgt noch immer einem starren Stundenplan. Behörden empfangen die Bürger nur während weniger Stunden in der Woche; Schulen und viele Kindergärten schließen zu Mittag. Nach 20 Uhr keine Einkäufe mehr, die letzte S-Bahn fährt um 0 Uhr, die Nachtschicht in der Fertigungshalle endet um 5 Uhr früh. Die innere Uhr kollidiert permanent mit den äußeren Stechuhren. Da wir uns mehr oder weniger diesen übergeordneten Zeitplänen unterzuordnen haben, verlieren wir immer mehr den Kontakt zu einem souveränen Umgang mit unserer inneren Zeit. Wir sind gezwungen, einem anderen als dem eigentlichen Lebensstil zu dienen. Selbst, wenn wir dabei krank werden.
Wie aber im Einvernehmen mit der eigenen inneren Uhr leben? Klein schlägt hierfür ein Sechs-Punkte-Programm vor, um die Souveränität über die Zeit wiederzuerlangen. Der erste Schritt: Mehr freie Zeit statt Wohlstand. Zweitens: Im Einklang mit der Körperuhr leben. Der dritte Schritt: Die Muße kultivieren. Wieder Zeit vertrödeln inmitten eines rasend schnellen Lebenstempos. Viertens: Die Augenblicke erleben. Die Wahrnehmung des Augenblicks unbedingt schärfen. Der fünfte Schritt: Konzentriert sein und bei der Sache bleiben. Der sechste Schritt schließlich: Seinen Vorlieben folgen. Stefan Klein hat ein wunderbares Buch geschrieben, wie das Erleben der Zeit zustande kommt und wie wir achtsamer mit ihr umgehen können. Ein Füllhorn an kleinen wissenschaftlichen Anekdoten und Erkenntnissen. --Bettina Heimich
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Zeiterleben und Zeitgebrauch verändern das Gehirn
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Johann Wolfgang Goethe schrieb: "Unser Acker ist die Zeit". Für alle kritischen und nachdenklichen Menschen, denen in der Hektik des Alltags nicht egal ist, wie sie ihre Zeit erleben und gebrauchen, ist dieses Buch von Klein unbedingt zur Lektüre zu empfehlen. Der interessante wissenschaftsjournalistische Stil von Klein führt den Leser auf verständliche Art und Weise in den wissenschaftlichen Zeitbegriff ein und entwickelt daraus konkrete Ratschläge für unseren Lebensalltag. Der Autor lässt hierbei hochkomplexe Erkenntnisse der modernen Hirnforschung durchaus unterhaltsam und zum Teil humorvoll einfließen. Die sensationelle Botschaft, die aus diesem Buch in unser Bewußtsein dringt, lautet: Der bewußte Umgang mit der Zeit hinterlässt physische Spuren im Gehirn und befähigt uns trotz eingeschränkter Freiheit selbstbewußt auf unsere Stimmungslagen und Befindlichkeiten Einfluss zu nehmen. Stefan Klein gehört zu den Autoren, die Horizonte erweitern. Vielleicht sollte man das nicht immer leicht verständliche Werk im Urlaub lesen, wenn man Zeit hat.
Geniales Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man muss den Autor bewundern. Ich habe selten ein Buch gelesen welches so locker lebenspraktisches mit wissenschaftlichen Fakten zu verbinden weiß.
Alleine die Tips zum sog. "Zeitmanagement" stellen die herkömmlichen Managementbücher weit in den Schatten. Wer keine Lust auf die wissenschaftlichen Ausführungen hat kann sich nach Lust und Laune einzelen Kapitel herauspicken ohne dass das Gesamtverständnis leidet.
Keine Frage: 5 Sterne
Zeitverschwendung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dieses Buch ist meiner Ansicht nach Zeitverschwendung - Die einzelnen Kapitel haben zwar durchaus teilweise kurze interessante Phasen, das Essay ist aber (was bereits jedem bekannt sein dürfte), dass sich der Zeitablauf bei interessanten Tätigkeiten etc. kürzer anfühlt als bei langweiligen bzw. unangenehmen Aktivitäten.
Alles in allem ein langweiliges und nutzloses Buch.
Zeit - ein kostbarer Stoff
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist spannend und informativ. Ein Muss für jeden, der sich selber wertschätzt und sich etwas Gutes tun möchte. Jenseits jeden Ratgebers über Zeitmanagement oder bessere Organisation im Leben stellt das Buch den Einzelnen in den Mittelpunkt. Es gibt eben nicht die allein seeligmachende Formel für jeden, sondern jeder kann seines eigenen Glückes und seiner eigenen Zeit Schmied sein. Über die Frage, was Zeit ist und wie sie sich bemisst, führt der Weg ganz automatisch zu einem tiefen Verständnis für sich selbst und andere. Ein wissenschaftliches Buch, das einen lustvoll und spannend zum Forscher an sich selber werden läßt. Dabei so verständlich geschrieben, dass man sich hinterher sogar bei der Einsteinschen Reletivitätstheorie fragt, warum man das bis jetzt so schwer gefunden hat, die zu verstehen. Eines der wenigen Wissenschaftsbücher, das den Namen zur echt verdient, denn es schafft wirklich Wissen. Vorbehaltlos zu empfehlen!
Zeit ist nun mal wertvoller als alles andere
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch von Stephan Klein steht ganz in der Tradition seiner anderen Bücher die Glücksformel und Alles Zufall. Es behandelt das Thema Zeit von verschiedensten Seiten. Was es meiner Meinung nach absolut lesenswert macht, sind einige Punkte:

* sein Schreibstil, der auch schwierige Themen sehr verständlich macht
* einen großen Überblick über verschiedenste Experimente zum Thema Zeitempfinden angefangen vom Höhlenexperiment von Siffre bis hin zu Hitchcocks Filmen
* wie sich lernen lässt, die Zeit "gefühlt" zu verlängern
* Gedankenmodelle die jedem persönlich ermöglichen, sich trotz Stress gelassener durch's Leben zu bewegen

Wer das Buch aufmerksam liest, wird sich sehr wohl umsetzbares daraus mitnehmen können. Für meine Begriffe gibt es immer eine bestimmte Zielrichtung, die ein gutes Buch verfolgt. Und in diesem Fall ist es weder ein wissenschaftlicher Exkurs, noch primär die Unterhaltung. Nein, ich denke, es dient in erster Linie zur Information und praktischen Ansätzen. Und diesen Anspruch sehe ich persönlich als erfüllt an. Meine Empfehlung sind daher 5 Sterne.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt

Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt von Stefan Klein

Taschenbuch von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499615967, Erscheinungsdatum: August 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Alles Zufall: Die Kraft, die unser Leben bestimmt

Aus der Amazon.de-Redaktion


Kaum etwas löst heftigere Debatten aus als die Frage, ob nun Schicksal oder Zufall unser Leben bestimmen. Reine Glaubenssache? Offenbar ja. Dennoch kann man sich diesem Thema auch vernünftig und wissenschaftlich fundiert nähern, wie das Stefan Klein auf spannende Weise tut. Und auch wenn er den Glauben an die Vorsehung und höhere Mächte dabei gehörig untergräbt, findet Klein doch Verständnis für alle, die sich mit dem Zufall als Lebensdominante schwer tun: Wir können nichts dafür, unser Gehirn funktioniert so. Die Evolution hat uns dahingehend programmiert -- wir sehen ständig kausale Zusammenhänge und verborgene Pläne, wo keine sind. Wenn z.B. unsere Supermarktkassenschlange mal wieder die langsamste ist. Und als wir unsere große Liebe trafen, muss das doch Vorsehung gewesen sein und kein unromantischer Zufall. Ganz zu schweigen von den kleinen abergläubischen Ritualen, mit denen wir doch insgeheim hoffen, den Lauf der Dinge zu beeinflussen.
Entstehung, Wirkung und Wahrnehmung des Zufalls beleuchtet das Buch, sowie geeignete Strategien für einen besseren Umgang mit dem vielschichtigen Phänomen. Dabei bekommt der Leser einen ausgezeichneten Überblick: von den Grundzügen der Wahrscheinlichkeits- und Spieltheorie über die Evolutionsgeschichte und originelle Versuche zur Erforschung des Zufalls bis hin zu Tipps für den Lebensalltag. Denn auch wenn der Zufall dem Ordnungssinn unseres Gehirns zuwider läuft und die damit einhergehende Unsicherheit tendenziell Stress und Angst mit sich bringt, betont Klein die positiven Aspekte. Dass der Zufall das Leben spannend macht, wissen alle Glücksspieler. Aber im Zufall steckt noch mehr Potential, das wir nutzen können, z.B. um unsere Kreativität zu fördern oder die richtigen Chancen zu ergreifen. Und damit schließt sich der Kreis zu Stefan Kleins Glücksformel : Auf die richtige Strategie kommt es an! Beim Glück und auch beim Zufall.
"Sich mit dem Zufall zu beschäftigen, lehrt Bescheidenheit", schreibt Stefan Klein. Er persönlich hätte das gar nicht nötig, ist ihm doch ein vorzügliches Buch über ein prägendes Phänomen unseres Lebens gelungen. Und das war sicher kein Zufall. --Christian Stahl
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5 Kundenrezensionen:

Interessantes Buch!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dass das Buch für Kontroversen sorgen wird war wohl auch dem Autor klar. Dafür ist der Inhalt und auch der Titel provokativ. Aber ich denke, dass dies eine legitime Strategie ist, die durchaus wichtigen Inhalte dem breiten Publikum zu vermitteln und es zum nachzudenken anzuregen. Man könnte auch das Buch "Zufall überall" nennen. Das würde freilich nur die Erbsenzähler freuen, die sich mit feinheiten beschäftigen und die wichtige Botschaft des Buches übersehen, nämlich die, dass der Zufall in sehr vielen Situationen präsent ist und das mehr als manchen klar oder lieb ist. Die Leistung des Autors besteht darin, dem Zufall endlich den Stellenwert zu verschaffen, den er verdient hat, zumindest im deutschsprachigen Raum. Im englischsprachigem Raum hat dies schon Nassim Taleb mit seinem Buch "Fooled by Randomness" getan. In der Tat sind einige Beispiele die Klein bringt, aus dem Buch zitiert oder abgewandelt. Ungeachtet dessen ist die Botschaft zentral. Diese ist, nicht überall Kausalitäten und deterministische Abläufe zu suchen, sondern den Zufall als einen bedeutenden Motor der gesamten Entwicklung zu sehen und ihn anzuerkennen. Das fällt dem Menschen wohl schwer, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es so ist. Hier ist mitdenken angesagt.
Alles Zufall=NONSENS
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Oberflächlich betrachtet liest sich dieses Buch sehr gut. Es ist spannend geschrieben und scheint kompetent Zusammenhänge zu vermitteln, die nicht jedem klar sind. Wenn man hingegen den Autor mit seinen eigenen Argumenten konfrontiert, dann tritt Verwirrung auf. Schon der Titel ist merkwürdig. Er ist in der Aussage Nonsens (dazu gleich mehr) und lässt Ideologie statt Wissenschaft im Inneren vermuten. Zufälligkeit ist eine Eigenschaft. Wenn aber alles zufällig ist, dann ist Zufälligkeit keine Eigenschaft mehr. Genauso gäbe es keine Farbe, wenn alles grün wäre. Deshalb könnte der Autor sein Werk auch ALLES IST nennen. Für den Autor ist alles zufällig, was man nicht präzise voraussagen kann. In der Mathematik muß ein Vorgang, der im Verdacht steht ein zufälliges Resultat zu liefern, wenigstens in Gedanken unendlich oft unter denselben Bedingungen wiederholbar sein. Die Evolution (ein Lieblingsbeispiel in diesem Buch) erfüllt dieses Kriterium nicht. Es hat sie zwar einmal gegeben, aber wir sind nach der Argumentation des Autors (und natürlich auch tatsächlich) nicht fähig sie in Gedanken auch nur in Ansätzen durchzuspielen. Es gibt nur eine Evolution, und dabei wird es bleiben. Die Evolution ist mit einem Münzwurf nicht in einen Topf zu werfen. Leider tut dies der Autor aber. Weil niemand die Ergebnisse der Evolution voraussehen kann, so argumentiert der Autor, könne es auch keinen Höheren Plan geben. Das klingt schlüssig. Ich vermute allerdings, dass die Anhänger eines Höheren Plans diese Argumentation locker entkräften können, denn des Autors Schluß hat einige Voraussetzungen (gleiche Zeitebene, menschliche Fähigkeiten usw.), die man bei einem Höheren Plan in dieser Schlichtheit nicht erwartet. Zu meiner Überraschung kommt auch das Gödelsche Theorem in diesem Buch zum Zuge. Der Autor benutzt diesen mathematischen Lehrsatz, um uns klarzumachen, dass ein System niemals Aussagen über sich selbst machen kann. Wenn das stimmt, dann können wir nicht entscheiden, ob wir Teil eines Höheren Plan sind oder nicht. Das interessiert den Autor aber nicht wirklich. Er dekliniert diese Grundthese dann durch alle Kapitel seines Buches. Da er manchmal auch dem mathematischen Begriff der Zufälligkeit folgt, findet man dabei durchaus viel Lehrreiches, oder man entdeckt Zusammenhänge, die man anders vielleicht nicht gefunden hätte. Klein leistet auch echte Aufklärungsarbeit. Jeder kennt wohl die tolle Behauptung, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings Tausende Kilometer weiter irgendein Ereignis hervorrufen kann, am besten natürlich ein Katastrophe. Das klingt nach Sensation, und wenn es noch aus dem Munde von offenbar intelligenten Menschen kommt oder gar in Zeitschriften steht, dann plappern es immer mehr Leute nach, was wiederum den scheinbaren Wahrheitsgehalt jedes noch so großen Unsinns erhöht. In Wirklichkeit hatte aber ein Chaostheoretiker falsche Schlussfolgerungen aus einem seiner primitiven Modelle gezogen und diese auch noch stolz verkündet. Allein dafür, dass der Autor uns erklärt, warum der Schmetterlingsquatsch nicht stimmt, gebührt ihm Dank. Nur wenig später allerdings macht der Autor auch den Fehler, die Welt durch den Sichtschlitz einer primitiven theoretischen Vorstellung von eben dieser Welt zu betrachten: Wirtschafts-Nobelpreisträger Samuelson hatte nämlich die Idee, dass Börsenkurse sich wie eine zufällige Irrfahrt verhalten, also nicht prognostizierbar sind. Man könne demnach auch mit Dartpfeilen auf den Börsenteil der Zeitung werfen und die Aktien kaufen, die getroffen werden. Das wäre nicht schlechter als die Leistung von Börsenprofis. Selbst wenn das stimmen würde, beweist es gar nichts, was dem Physiker Klein, der sich mit Logik auskennt, eigentlich klar sein müsste. Klein erklärt uns hier auch, dass der Zufall in den Kursen etwas mit Rückkopplungseffekten zu tun hat. Wenn das aber so ist, dann können sich die Kurse nicht wie zufällige Irrfahrten verhalten, denn in diesem mathematischen Modell sind Rückkopplungseffekte ausgeschlossen, ebenso wie bei allen anderen bekannten Modellen für das Verhalten von Börsenkursen. Da es Leute gibt, die an den Finanzmärkten kontinuierlich Gewinne erzielen, ist Samuelsons Theorie schlicht falsch. Börsenkurse sind natürlich zufällig, aber eben nicht so, wie sich das Herr Samuelson theoretisch vorstellt. Es ist nebenbei bemerkt ein Kinderglaube, dass es beim Handel mit Wertpapieren darauf ankomme, den zukünftigen Verlauf der Kurse zu prognostizieren. Erfolgreiche Händler nehmen an solchen blödsinnigen Ratespielen nicht teil. Sie warten ab, was der Markt macht und nutzen die temporär stabilen Marktphasen aus wie ein Surfer die Welle.
Alles in allem ist dies ein sehr interessantes Buch, dass für jeden etwas enthält. Grundsätzliche logische Verwirrungen, Argumente für den Glauben (siehe oben), dass es keinen Höheren Plan gäbe, sehr viele Informationen rund um das, was sich jeder so unter dem Zufall vorstellt, ein wenig Lebenshilfe, viel Beruhigendes (Erziehung bringt nichts) und schließlich viel Unterhaltung. Mich jedenfalls hat es sehr zum Nachdenken angeregt.
Zufällig gelesen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Durch Zufall (!) habe ich dieses Buch zum Lesen bekommen und bin begeistert von den Gedanken, mit denen Stefan Klein Chaos, vermeindliches Glück und Unglück und Mystisches erklärt.

Dies ist die Philosphie nach der diejenigen suchen, die sich nicht damit zufrieden geben können, daß Spatzen nur gottgewollt vom Himmel fallen und macht nachdenklich darüber, ob man die Dinge wirklich objektiv oder nur in einem vorgebackenen Schema sehen kann.

Die Thesen sind teilweise provokativ, aber faszinierend schlüssig und fassen alle Erkenntnisse zusammen, die die Menschen gewonnen haben, seitdem sie einräumen mußten, daß sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt.

Von Darwin's Evolutionstheorie bis Einstein's Relativitätstheorie, der scheinbaren Sicherheit von Statistiken und der These, daß Liebe eigentlich nur durch falsche Deutung vom Gegenüber entsteht, ist alles drin.

Egal, welche Theorie man vertreten möchte, dieser "Flirt mit dem Zufall" unterhält garantiert!
Alles Zufall, wie??
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Naja, nach Meinung des Autors ist alles Zufall.
Nicht Gott, oder wir selbst, bestimmen, sonder der Zufall...
Wie sagte Sigmund Freud: "Wenn man den Zufall für unwürdig hält, über sein Schicksal zu entscheiden, ist es bloß ein Rückfall in die fromme Weltanschauung".
Die eigentliche Frage die sich stellt, ist die nach der Wahrheit..
Jesus sagte er sei die Wahrheit (Johannes 14,6). Und Jesus sagte das Gott unser Schicksal in Händen trägt, das nicht einmal ein Sperling zu Boden fällt ohne das er es zulläst. (Matthäus 10,29)
Sicher ein frommes Weltbild, was aber wenn es wahr ist??? Dann ist dieses Buch ein glatte Lüge...
Lesenswert,
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Hallo zusammen!
Habe das Buch innerhalb von 2 Wochen gelesen und dabei viel Positives, aber auch Negatives zu berichten:
Bei meinem Lob möchte ich mich den anderen Personen, die eine Rezension geschrieben haben, anschließen. Der Zufall wird in all seinen Facetten dargestellt. Dabei untermauert Stefan Klein seine Ausführungen mit einer Vielzahl von Beispielen aus dem täglichen Leben (Evolution, Wirtschaft, Partnerschaft, Physik, Glücksspiel etc). Das Buch ist leicht verständlich und die dargestellten Ergebnisse wissenschaftlich fundiert.
Allerdings war meiner Meinung nach der rote Faden nicht immer erkenn- bzw. nachvollziehbar und neue Erkenntnisse enthält das Werk leider kaum (soll es vielleicht auch gar nicht). Schließlich ist der praktische Nutzen des Buches sehr dürftig, weshalb das Fazit auch nicht sehr aussagekräftig ist.
Alles in allem ist "Alles Zufall" wirklich lesenswert, da Stefan Klein das Phänomen Zufall auf vielseitige Weise beleuchtet. Wer eine völlig neue Sichtweise erwartet und das Gelesene auch im Alltag umsetzen möchte, der sollte lieber zu einer anderen Lektüre greifen.
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Die Glücksformel. Oder Wie die guten Gefühle entstehen von Stefan Klein

Gebundene Ausgabe von Rowohlt, Reinbek
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,30

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3498035096, Erscheinungsdatum: Juli 2002, Auflage: 12
Zoom ± Produkt-Bild: Die Glücksformel. Oder Wie die guten Gefühle entstehen

Aus der Amazon.de-Redaktion


Glück entsteht im Kopf. Aber was da genau passiert, dem ist die Hirnforschung erst seit einiger Zeit genauer auf der Spur. Stefan Klein präsentiert in Die Glücksformel alle neuen und interessanten Forschungsergebnisse zum Thema Gefühle, Zufriedenheit, Leidenschaft und Lust. Schon mit den Tagebüchern der Schöpfung hat der junge Journalist bewiesen, dass er auch komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge sehr anschaulich und noch dazu mit Witz und Charme darstellen kann. Aber mit seinem neuen Buch will er mehr: Den Lesern sollen die Erkenntnisse aus den Labors auch für ihr tagtägliches Gefühlsleben nützen.
Wenn es um das Glück geht, meinte Voltaire, benehmen sich die Menschen wie Betrunkene, die nach ihrem Haus suchen: "Sie können es nicht finden, aber sie wissen, dass es existiert." Aber kann man nach Glück und Zufriedenheit überhaupt bewusst suchen? Ja, sagt Stefan Klein. Freude, Angst, Zuneigung, Wut oder auch die grundsätzliche Neigung, angenehme Situationen aufzusuchen und unangenhme zu meiden, gehören zum festen Bestandteil unseres evolutionären Erbes. Und dennoch hat sich in Untersuchungen gezeigt, wie lernfähig und beeinflussbar unser Gehirn lebenslang bleibt.
"Gute Gefühle sind kein Schicksal, man kann und muss sich um sie bemühen." Klein zeigt wie. Und streut immer wieder praktische Tipps und lebensnahe Beispiele ein. Denn wir Menschen sind im Gegensatz zu den Tieren unseren Gefühlen nicht ausgeliefert, sondern können sie gezielt beeinflussen. Schlechte Stimmungen lassen sich zum Beispiel viel leichter durch Aktivität und Bewegung vertreiben als durch Faulenzen. Auch bekannte "Lebensweisheiten" prüft das kurzweilige Buch im Lichte neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. So gilt inzwischen als widerlegt, dass es gesund sei, sich mal auszuweinen oder die Wut herauszulassen.
Gute Sachbücher informieren und unterhalten, Ratgeber geben uns Einsichten in Problemzusammenhänge und zeigen Auswege auf. Stefan Klein bietet mit seinem tollen Buch alles auf einmal -- und hat insofern zumindest die Formel für das Leseglück bereits gefunden. --Christian Stahl

Audiobook-Rezensionen


Die gute Nachricht zuerst: Man kann lernen, glücklich zu sein, wenn man sich selbst kennen lernt. Die schlechte Nachricht: Man muss sein ganzes Leben lang an sich arbeiten, muss Entscheidungen treffen und mit Disziplin für seine Lebensfreude sorgen. In seinem Beststeller „Die Glücksformel oder Wie die guten Gefühle entstehen“ betrachtet der Autor das Thema weniger philosophisch als viel mehr vor den neuen Erkenntnissen der Hirnforschung. Dennoch: Die Resultate der antiken Glücksphilosophie und der Neurobiologie, Verhaltensforschung und Psychologie sind erstaunlich ähnlich
Der gebürtige Münchner Stefan Klein studierte Physik und Philosophie und forschte über die Signalübertragung im Gehirn. Er arbeitete als Wissenschaftsredakteur bei den Magazinen „Der Spiegel“ und „Geo“. 1998 wurde Klein mit dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.
In der Hörbuchfassung, die Wolfgang Rüter mit seiner markanten Stimme sehr gut verständlich liest, hört man vieles, was einem bekannt vorkommt. Aber Vorsicht. Man sollte nicht vorschnell urteilen, denn am Ende steht doch das Gefühl, etwas dazugelernt zu haben, für sich selbst Nutzen aus dem Gehörten ziehen zu können.
Basis seiner Anleitung sind für Klein zwei Erkenntnisse der Hirnforschung: Die Existenz eines Glücksystems im Gehirn, dabei handelt es sich um Schaltungen, die für Freude und Lust sorgen, und die ständige Änderung des Gehirns eines Erwachsenen und das permanente Entstehen von neuen Gehirnzellen. Wenn das Gehirn also formbar ist, lassen sich die Verdrahtungen im Kopf ändern, und man kann - trotz genetischer Anlagen - negative Gefühle unschädlich machen, sie in ihre Schranken weisen. Man kann gute Gefühle steuern, erzeugen. Kleins Botschaft lautet somit: Das Glücksvermögen lässt sich trainieren. Ganz unabhängig von Alter, Geschlecht oder anderen Faktoren. Es ist sogar so, dass die äußeren Umstände - Geld, Status, Wohnung etc. - nur zu einem ganz geringen Prozentsatz zu unserem Glück beitragen.
Wer den Umgang mit dem körpereigenen Glückssystems beherrschen möchte, muss üben. Muss die neuen Gefühlsreaktionen durch Wiederholung verfestigen und die Schaltungen für die guten Gefühle stärken. Voraussetzung dafür ist allerdings die Kenntnis dessen, was einem gut tut. Neben individuellen Auslösern von Wohlbefinden gibt es allgemeingültige Regeln. Bei einigen handelt es sich um Binsenweisheiten: Der Körper ist wichtig, ohne ihn gibt es kein Glück (Sex und Bewegung heben die Stimmung), Aktivität, Interesse, ein wacher Geist und Konzentration sind immer gut, ein Kontrastprogramm schützt vor Langeweile und fast um jeden Preis sollte man vermeiden, sich ausgeliefert zu fühlen. Das ist wirklich nicht neu. Aber es gibt auch vertraute Ratschläge wie „so oft wie möglich Dampf abzulassen“ und „frei zu nehmen, wenn es einem schlecht geht“, von denen man den neuesten Erkenntnissen zufolge Abschied nehmen soll.
Fazit: Die leicht verständliche Gebrauchsanleitung für Wohlbefinden und Lebensfreude macht zumindest eines deutlich: Manchmal reicht es nicht glücklich zu sein, man muss sein Glück schon bemerken. Und: Es ist nicht die eine große Veränderung, die uns glücklich macht, sondern viele glückliche Momente. Deshalb kann dieses Hörbuch auch nicht mehr als ein Mosaiksteinchen sein. Trotzdem: Es lohnt sich in jedem Fall, unter Anleitung des Hörbuchs die Neuprogrammierung des Gehirns auszuprobieren! Lesung, Spieldauer: ca. 73 Minuten, 1CD. Mit Booklet. -- culture.text
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5 Kundenrezensionen:

Hilfreich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mich hat das Buch sehr gefesselt, denn die Vorgänge im Gehirn und die Wirkungen der Botenstoffe werden hierin sehr verständlich erklärt.
Ich empfinde den Schreibstil nicht als Oberlehrerhaft.
Ich bin der festen Überzeugung aus Erfahrung, dass eine positive Denkweise gesünder ist. Es braucht eine grosse Aufmerksam für sich selbst, um zu erkennen, wann das negative Denken einsetzt.
Zum Beispiel ist es mir früher nicht aufgefallen, dass ich ein positives Erlebnis mit einem "ja aber" relativiere und damit aufhebe.
Das frisst Energie, ähnlich wie gutgemeinte negative Ratschläge.
Gute Reise, aber pass auf, dass man Dir in Italien nicht die Reifen aufsticht!
Glückliche Wissenschaft
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch ist kein Ratgeger ins Glück, es ist vielmehr eine wissenschaftliche Information über das, was in unserem Gehirn während bestimmter Stimmungsveränderungen vorgeht. Als Naturwissenschaftler der für dieses Buch zentnerweise Studienmaterial gesichtet hat, kommt Stefan Klein zu denselben Ergebnissen wie viele Erfahrungswissenschaftler die sich mit diesem Thema befasst haben. Der Kern seiner Glücksformel lautet also:
Unser Glück oder Unglück hängt von unserem Denken, Fühlen und Handeln ab. Und dafür ist jeder von uns selbst verantwortlich.
Unter diesem Aspekt ein wichtiges Buch.
6 Milliarden Wege führen zum Glück?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Suche des Menschen nach Glück ist so alt wie er selbst. Wer das Buch von Klein gelesen hat, ist, falls er sie bisher noch nicht gemacht hat, um eine Erfahrung reicher: Dass nämlich das Glück keine Gegebenheit des Schicksals ist, sondern von unseren Gehirnen selbst hergestellt und manipuliert werden kann. Der sehr interessante und abwechslungsreiche Stil des Autors lässt beim Lesen niemals Langeweile aufkommen, so dass der Leser sich, angeregt durch zahlreiche Beispiele und aufschlussreiche Forschungsergebnisse, auf eine Entdeckungsreise der Glücksmöglichkeiten begibt, die er selbstbestimmt durch Training seines Gehirns realisieren kann. So weit so klar, doch das Staunen über die neuronale Herkunft sämtlicher, auch tiefer gehender Gefühle des Menschen - womöglich bis hin zu Gotteserfahrungen? - kann es nicht einmünden in ein Erschrecken vor der totalen Abhängigkeit alles dessen, was uns zu Menschen macht, von der biochemischen Leistungsfähigkeit des hochentwickelten Organs, für das wir die Bezeichnung "Gehirn" erfunden haben? Was ist, wenn die Leistungsfähigkeit und beeindruckende Plastizität des Gehirns für immer irreversibel nachlässt, wenn das Individuum nicht mehr durch Selbstdisziplin willentlich Glücksstrategien verfolgen kann? Muss der Mensch des 21. Jahrhunderts metaphysische Hoffnungen im Sinne eines wahrhaftigen "Nachhausekommens" (Safranski) endgültig begraben und sich ganz auf seine diesseitigen neuronalen Glücks-Kapazitäten konzentrieren? Ist damit auch der Geist letztendlich "Natur" und insofern jeglicher transzendenter spekulativer Bezugspunkte enthoben? Mit diesen Themen werden wir uns alle - ob glücklich oder unglücklich - in Zukunft immer dringlicher aueinanderzusetzen haben, da sie unser Bild von uns selbst inzwischen tiefgreifend verändert haben.
Dessen ungeachtet ist das Buch von Stefan Klein ein wirklicher Volltreffer im positivsten Sinne geworden, solange es um die Anwendung der Ergebnisse der Hirnforschung im Sinne einer praktischen Lebens- und Glücksphilosophie geht, allerdings ohne, dass, wie der Titel suggerieren mag, die "neuronale Herstellung" des Glücks nach einer einzigen "Glücksformel" zu bewerkstelligen wäre: Wir laufen eben, wie der Autor selbst mehrfach treffend feststellt, nicht alle gleichzeitig ins Ziel und gehen immer von unterschiedlichen Startpunkten aus. Ein Buch, das Hirnforschung und Philosophie auf brillante Weise verknüpft und zum Weiterdenken anregt. Warum "nur" 4 Sterne? Hinter den Botenstoffen, Stress- und Sexualhormonen muss es noch etwas anderes geben, das uns zu Menschen macht.
Zusammenhänge einfach erklärt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Stefan Klein schafft es wie kaum ein anderer, Zusammenhänge aus Medizin, Hirnforschung, Psychologie und Philosophie herzustellen und einleuchtend zu erklären. Es macht wirklich Spaß, das Buch zu lesen, auch wenn man bei tieferem Interesse dann feststellen wird, dass manches eben doch nur vereinfacht dargestellt werden konnte. Jederzeit zu empfehlen.
Unterhaltsam, spannend und sehr lehrreich!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unbedingt lesen. Stefan Klein versteht es auf sehr spannende und unterhaltsame Weise die Funktionen unseres Gehirns zerklären. Viele interresante Versuche (die z.T. leicht nachzuvollziehen sind) werden sehr anschaulich beschrieben. Ein leicht zu lesendes Sachbuch das aber keinesfalls oberflächlich ist. Ein Buch, das ich schon sehr oft verschenkt habe und selbst immer wieder zur Hand nehme!
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Einfach glücklich: Die Glücksformel für jeden Tag von Stefan Klein

Taschenbuch von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 0,99

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499616777, Erscheinungsdatum: Mai 2004, Auflage: 5
Zoom ± Produkt-Bild: Einfach glücklich: Die Glücksformel für jeden Tag

3 Kundenrezensionen:

Wichtige Erkenntnisse auf den Punkt gebracht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Stefan Klein gelingt es in diesem Buch, folgende Aussage abwechslungsreich, mit Humor und mit vielen Beispielen zu verdeutlichen: Jede/r von uns kann sein persönliches Glück ein gutes Stück weit selbst fördern. Ich habe diese Buch trotz Vorkenntnissen zum Thema mit grosser Freude gelesen, da es weder zu theoretisch, noch zu vereinfachend vorgeht. Grosses Kompliment!
Gute Grundlagen, schlechte Anwendbarkeit
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Buch ist lediglich eine Zusammenfassung von "Die Glücksformel" und enthält keine neuen Inhalte. Wer von diesem Buch oder von der Glücksformel wertvolle Tips zum Glücklichsein erwartet, wird enttäuscht sein. Es bietet ein gutes theoretisches Fachwissen aus dem Bereich der Neurobiologie. Hier erfährt der Leser, auf leicht verständliche Weise, wie in unserem Gehirn Gefühle entstehen und welche Prozesse dazu in unserem Körper notwendig sind. Die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Grundlagenforschung sind sehr interssant, jedoch nicht im Alltag umsetzbar. Was fehlt, ist ein fundiertes und einfaches Anwendungskonzept, das ich in dem Buch "Die Glückstrainer" von Ella Kensington gefunden habe. Hier sind die gleichen wissenschaftlichen Grundlagenforschungen eingeflossen. Das Konzept ist sehr anschaulich und in höchstem Maße effektiv. Ich habe das Buch vor 4 Monaten gelesen und muss sagen, dass mein Glücksempfinden sich seit dieser Zeit mehr als verdreifacht hat. Komplettiert wurde dieses Konzept mit den 10 Methoden aus dem Buch "Glücksgefühle bis zum Abwinken" ebenfalls von Ella Kensington. Dieses Buch treibt einem förmlich vor Glück die Tränen in die Augen.
Wer also Glück auf höchstem Niveau praktisch erleben möchte, ist mit diesen beiden Büchern besser bedient. Als Ergänzung dazu ist die Glücksformel jedoch sehr zu empfehlen. Sie bestätigt aus der Sicht der Wissenschaft das Konzept von Ella Kensington. Bei Ella Kensington wird nämlich auf eine Beweisführung völlig verzichtet. Das Konzept ist so effektiv, dass es sich von selbst im Alltag beweist. Und nur darauf kommt es an.
Frank Sauer
Kurzvariante der Glücksformel
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Weil mich das Vorgängerbuch "Die Glücksformel" wirklich begeistert hat und ich sie daher mehrmals verschenkt und weiter empfohlen habe, bin ich von diesem Buch jetzt doch enttäuscht.
Es ist nicht viel mehr als eine einfachere Kurzfassung der oben genannten Ausgabe. Für Leser, die das Hauptbuch nicht kennen, wird die Lektüre dennoch aufschlussreich und auch vergnüglich sein, denn es bietet einen schnellen Überblick, wie wir durch unsere eigenen Aktivitäten mehr Glückserfahrungen herbeiführen können. Und diese Leser werden auch gerne 5 Sterne vergeben. Wer sich allerdings so wie ich zusätzliche Information erwartet hat,
wird diese kaum finden. Dafür kann man sich beim Wiedererkennen zahlreicher Passagen darüber freuen - und vielleicht so etwas wie Glück empfinden - dass das Gedächtnis noch immer gut funktioniert.
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Produkt-Bild: Übungen und Fallbeispiele zum Operations Research

Übungen und Fallbeispiele zum Operations Research von Wolfgang Domschke, Andreas Drexl, Robert Klein, Armin Scholl, Stefan Voß

Taschenbuch von Springer, Berlin
Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 8,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3540716645, Erscheinungsdatum: April 2007, Auflage: 6., verb. Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Übungen und Fallbeispiele zum Operations Research

5 Kundenrezensionen:

Einfach genial, genial einfach !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Arbeitsbuch vertieft einerseits den Stoff des Hauptbuches von Domschke "Einführung in OR", andererseits ist es aber auch unerläßlich für das bessere Verständnis des Stoffes aus dem Hauptbuch, da "Einführung in OR" von Domschke an vielen Stellen auf dieses Übungsbuch verweist und somit zu knapp gehalten ist.
Insgesamt also absoluter Pflichtkauf, um das Wissen aus dem anderen Domschke Buch "Einführung in OR" zu vervollständigen und abzurunden.
Das beste Übungsbuch zum Operations Research
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch hilft sehr beim Üben der verschiedenen Modellierungstechniken und Optimierungsverfahren. Wer alle Aufgaben durchgearbeitet hat, braucht sich vor einer Prüfung in OR nicht mehr zu fürchten.
Viel Gelegenheit zum Üben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Übungsbuch von Domschke u.a. ist bestens geeignet, um den Umgang mit den komplexen Verfahren des Operations Research zu üben. Es ist inhaltlich auf die "Einführung in OR" von Domschke und Drexl abgestimmt und ergänzt dieses Standardwerk sehr gut. Aber auch bei Verwendung anderer Lehrbücher und anders gegliederter Vorlesungen ist das Übungsbuch sehr hilfreich bei der Klausurvorbereitung. Vor allem ist zu erwähnen, daß es ausführliche Lösungen erhält, so daß man jeden einzelnen Schritt nachvollziehen kann.
Bestens zum lernen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das "Einführung in Operations Research" von Wolfgang Domschke und Andreas Drexl ist ein durchaus hilfreicher Begleiter bei dem Versuch, den dargebotenen Stoff noch einmal aufzuarbeiten und des weiteren bereits ein Klassiker unter den Lehrbüchern zu diesem Bereich. Leider helfen einem die Vorlesungen nicht immer, eventuelle Lücken noch einmal aufzuarbeiten bzw. verständlich zu machen und auch die meisten der empfohlenen Lehrbücher sind nicht sehr aufschlußreich. Wer das erwähnte Buch bereits gelesen hat und nun Aufgaben zur Klausurvorbereitung und zur Vertiefung des Stoffes sucht, der ist mit dem Übungsbuch zum Domschke sehr gut beraten. Allein der Umfang und die Aufgabenvielfalt lohnen die Anschaffung. Zu jedem Kapitel im Grundbuch finden sich eine Vielzahl von Aufgaben, die fast jeden Bereich des Lehrtextes noch einmal abfragen und eventuelle Lücken beim lernen aufzeigen. Wenn man das Übungsbuch durchgearbeitet hat, dürfte eine Klausur in diesem Fach keine Schwierigkeit mehr darstellen. Eine Anschaffung, die sich in jedem Fall lohnt, auch wenn man zunächst wahrscheinlich etwas skeptisch sein wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Das Übungsbuch zu Einführung in OR
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das „Übungsbuch Operations Research" ist ein Übungsbuch zu dem Buch „Einführung in Operations Research" von Domschke und Drexl, es kann aber auch mit jedem anderen Buch benutzt werden. Es enthält sehr gute Übungsaufgaben mit sehr guten und recht ausführlichen Lösungen. Durch dieses Buch kann man alle Zusammenhänge des Operations Research begreifen, da man sie endlich einmal in der Anwendung sieht. Die Aufgaben könnten ohne weiteres auch in einer Klausur benutzt werden. Dieses Buch ist vielleicht das wichtigste und Beste Buch, was man haben kann um sich auf eine Operations Research Klausur vorzubereiten. Mir gefällt das Buch, da man zusammen mit „Einführung in Operations Research" sehr gut daraus lernen kann und einer Vorlesung sehr viel besser folgen kann, als ohne die Bücher. Das Buch sollte auf gar keinen Fall fehlen, wenn man das „Einführung in Operation Research" Buch von Domschke und Drexl hat. Denn es verdeutlich noch einmal die Dinge, die im OR Buch erklärt werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Produkt-Bild: Photoshop für Porträtfotografen. Photoshop für Portraitfotografen

Photoshop für Porträtfotografen. Photoshop für Portraitfotografen von Stefan Klein

Gebundene Ausgabe von Mitp-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 44,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3826659244, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Photoshop für Porträtfotografen. Photoshop für Portraitfotografen

2 Kundenrezensionen:

Photoshop
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen, der sich schon mal an Porträtretusche versucht hat. Hier werden wirklich sehr hilfreiche Techniken beschrieben. Dass man z.B. in Camera Raw schon einiges einstellen kann, was die spätere Portraitretusche deutlich erleichtert, war mir zumindest in dieser Form neu. Sehr schön sind auch die vielen Camera Raw Tips und Tricks. Das Buch bietet generell sehr viel Technik und Hintergrundinfo, manchmal sogar zu scheinbar banalen Werkzeugen, die auf einmal in einem neuen Licht erscheinen.
Ich hätte mir nie gedacht, was man aus einem einfachen Porträit in Photoshop noch herausholen kann (Augenretusche, Hautretusche etc.). Viel von dem, was der Autor in diesem Buch schreibt, konnte ich ausserdem auch ausserhalb der Porträtretusche sinnvoll anwenden. Von daher hat sich`s doppelt gelohnt. Sehr schön im Übrigen ist das Kapitel über die Looks. Durch diese Techniken kann man Portraits wirklich immens aufwerten.
Vom Feinsten: Porträtretusche und noch viel mehr...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und ich dachte, ich kenne mich halbwegs aus in Photoshop. Aber was ich hier über Porträtretusche gelernt habe (und immer noch lerne) hat meinen Photoshop-Horizont wirklich gewaltig erweitert. Porträtretusche ist ein sehr spezielles Gebiet. Da haben mir meine anderen Photoshop Bücher bisher überhaupt nicht weiter geholfen. Allein das Thema Hautretusche war das Geld schon wert, denn die hier beschriebene Technik macht die Haut nicht einfach weich oder unscharf, sondern das Model sieht danach einfach "jünger" und perfekter aus, schwer zu beschreiben. Auch das "Freistellen von Haaren" funktioniert sagenhaft gut! Ausserdem lernt man mit diesem Buch jede Menge Ebenentechnik, das hätte ich nun wirklich am wenigsten erwartet. Tricks und Shortcuts ohne Ende, und dazu auch reichlich Hintergrundinformation! Man versteht nicht nur, wie etwas funktioniert, sondern auch warum. Der Schreibstil ist übrigens sehr unterhaltsam, man fühlt sich vom Autor irgendwie auf eine Photoshopreise mitgenommen...
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Produkt-Bild: AIDS ist das Verbrechen

AIDS ist das Verbrechen von Karl Krafeld, Stefan Lanka

Broschiert von Klein-Klein-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 7,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937342303, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: AIDS ist das Verbrechen

5 Kundenrezensionen:

Bitte lesen und Meinung bilden
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
hallo zusammen!
dieses buch ist wirklich jedem zu empfehlen,der sich mit gesundheit bzw. mit all den "amerikanischen seuchen" die wir so die letzten jahre hatten,auseinandersetzt.
ich beschäftige mich schon seit einigen jahren intensivst mit den themen: impfungen,hiv,sars,bse usw. kennen wir alle.ich persönlich bin fest davon überzeugt,dass uns da jemand von hinten bis vorne beschwindelt. es gibt weder eine unabhängige studie über die wirksamkeit von impfungen,noch gibt es aufzeichnungen oder bilder eines isolierten hiv virus. sars war ja nachgewiesen ein märchen. und die menschen kauften das tamiflu wie verrückt,ohne dass eine wirkung je erklärt oder bewiesen wurde. für alle hiv positiven : schaut mal ins net unter "mms der durchbruch" vielleicht hilft dass dem einen oder anderen.
tatsache ist jedenfalls: wir habe kaum noch gesunde menschen.schaut euch doch mal um: multiple sklerose,neuro dermitis,schmetterlings kinder,krebs,allergien, morbus basedow,hyper aktive kinder,schwerste sprachstörungen bei heranwachsenden und und und. die liste könnt ihr beliebig fortsetzen.und jetzt stellt sich die frage: sind wir eltern schon so degeneriert,dass wir keine gesunden kinder mehr zur welt bringen??? oder vergiftet uns die pharma mit ihren werkzeugen -den ärzten?
ich habe schon seit ca. 15 jahren keine medi mehr genommen,und ihre impfungen können sie sich selber in den a..ch stecken. (sorry emotionen).
und mir gehts blendend.ich ernähre mich recht gesund-keine oder nur wenig konservierungsstoffe,esse fleisch von tieren die NICHT indestriell gefüttert wurden-oder wo mit hilfe von chemie deren wachstum beschleunigt wurde,ich bewege mich legelmässig in der frischen luft und nehme keine drogen oder ähnliches.ab und zu ein paar gläschen rotwein. wichtig auch:schaut auf sauberes trinkwasser-das grund übel-vor allem in des städten.wenn nötig ab destillieren. im wasser befinden sich medikamenten rückstände schwermetalle aus abgasen usw. der boden bzw die berge sind vieler orts nicht mehr im stande das alles zu filtern.auch all die früheren seuchen entstanden grossteils an orten wo viele menschen auf engem raum zusammen lebten.da spielten dann die fäkalien im trinkwasser eine grosse rolle!erst mit den zunehmenden kanalbauten wurden diese seuchen vernichtet-und nicht mit impfungen wie behauptet.schaut mal in die entwicklungsländer: menschen sterben an harmlosen grippalen infekten,die uns einen grinser kosten,und die nach drei tagen zu hause fast überstanden sind.
also leute kopf hoch,hausverstand eingeschaltet,alles hinterfragen und sich unabhängig informieren.das internet ist das einzige medium welches alle wege aufzeigt.der rest liegt an euch.
nicht vergessen:
es gibt KEINE alternative zu den gesetzen der natur!!!
wünsche allen die dies lesen Alles gute für ihre gesundheitliche zukunft!
genau diese ist nämlich mit keinem geld der welt auf zu wiegen!
Sollten alle lesen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Seit vielen Jahren verfolge ich die kritischen Artikel zum Thema HIV und AIDS. Dieses Buch fasst die Erkenntnisse sehr gut lesbar zusammen. Wo sind die mutigen Politiker in aller Welt, die dieses Verbrechen endlich öffentlich zur Sprache bringen und beseitigen?
schlimm, schlimm
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Bevor ich mir das buch kaufte, hatte ich die dokumentationen "die aids rebeln" und "aids inc" angesehen, und so wollte ich mehr über dieses "thema" erfahren.
was ich allerdings hier zu lesen bekam ist zum kopf schütteln.
dr. lanka stellt sich selbst als kleines wunderkind dar.
krafeld schreibt wie ein maniac, unglaublich. so behandeln die ersten 50 seiten das thema impfen, scheinbar ein lieblingsthema von krafeld, dass er in diesem buch nochmals ausbreiten wollte.
was dazu noch sauer aufstößt ist, dass die beiden renomierte und anerkannte fachmänner der biologie seitens der aids-dissidenten haltlos difamieren und deren aussagen zum thema aids ins unwirkliche ziehen.
die beiden schaden den aids-dissidenten und der ganzen thematik.
Am geklauten Laborartefakt" sollen viele Menschen sterben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Stefan Lanka und Karl Krafeld zeigen unter anderem auf, dass es die AIDS-Medikamente sind, die am Massensterben Schuld sind und kein erschwindeltes Virus. Wie ist es überhaupt möglich, dass ein Virus einfach von einem Forscher erfunden und dann allgemein akzeptiert wird? Am angeblichen HIV decken die Autoren die auf Ruhm, Macht und Moneten zielenden Mechanismen vortrefflich auf: Der US Virologe Robert Gallo klaut dem französischen Virologen Luc Montagnier die Forschungsergebnisse, über die Gallo zuvor bemerkte, es sei gar kein Virus enthalten. Doch die (auf den Verkauf fremden Gedankenguts spezialisierte) US-Regierung kündigte das angebliche AIDS-Virus mit großem Medienspektakel als US-Entdeckung an. Karl Krafeld bezeichnet dieses erfundene Virus daher als das "geklaute Labor-Artefakt". Daran sterben die Menschen allerdings nicht. Sie sterben, wenn sie jahrelang ihren Körpertempel schänden und so ihr Immunsystem schwächen. Wenn ich an die laxe Bemerkung eines Onkologen denke, der zu mir sagte, wir brauchen doch den Krebs wegen der Übervölkerung", schwirrt auch gleich das Bit Moderner Krieg" durch meine grauen Zellen.
Zukunftsweisend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Viele haben emotional schon länger das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmen kann...
Es gibt klare, verständliche und nachvollziehbare Antwort darauf, wie in diesem Buch, die praktischerweise mit Beweisen unterlegt ist. (Im Gegensatz zu den Behauptungen der Schulmedizin :-)

Das schöne an dem Buch ist aber, dass es nicht wie Bücher von Kritikern bloß aufzeigt, wo wir mal wieder belogen werden, sondern es wird als Weg aufgezeigt, was man als einzelner tun kann, um diese Missstände zu überwinden. Mit diesem Buch gilt die Ausrede "Da kann man doch sowieso nichts machen!" nicht mehr. Mit diesem Irrglauben und anderen wird aufgeräumt.

Die Fakten sind sehr gut zusammengetragen und so verknüpft, dass die Zusammenhänge zwischen ihnen deutlicher werden. Dieses Buch hat es geschafft mir nicht nur Informationen zu geben, sondern meine Emotionen zu berühren. Bei der ganzen Berg- und Talfahrt zwischen Entsetzen und ein wenig dem Gefühl von Hilflosigkeit, hatte ich am Ende des Buches die Klarheit, dass wir dem nicht hilflos ausgeliefert sind. Mit dem Buch macht man emotional alles durch. Es lässt einen aber nicht mit dem Gefühl, dass alles schlimmer ist, als man es sich hätte vorstellen wollen, zurück, sondern baut den mündigen Staatsbürger, der in uns steckt, auf und zeigt auf, wie man als mündiger Staatsbürger gezielt auf die Überwindung des Verbrechens hinwirken kann.

Dafür, dass am Ende alles dadurch aufgefangen und im Gegensatz zu anderen bechern über das bloße Anprangern der Verhältnisse hinausgegangen wird, indem die Autoren sich echte und gute Gedanken gemacht haben, wie der weg aussieht, der global diese Missstände überwinden kann, und diesen auch fanden und alle Leser zu beschreiten auffordern, würde ich dem Buch sogar noch einen sechsten Stern geben, wenn das ginge :o) Denn ich habe in anderen Büchern nichts vergleichbares gelesen.
Die Autoren sprechen nicht nur darüber, wie das schöne Ziel, eine Welt der humanen Gesellschaft, aussieht, sondern benennen auch wie der Weg zum Ziel aussieht.

Ich würde sagen: Wer diese Erkenntnisse nicht kennt, hat die Zukunft verpennt. Denn dieses Buch ist absolut auf Zukunft ausgerichtet, nicht auf Jammern über die Gegenwart.
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