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Produkt-Bild: Die Geisha

Die Geisha
mit Zhang Ziyi, Ken Watanabe, Michelle Yeoh, Gong Li, Regie: Rob Marshall

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,48

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Die Geisha
  • FSK 12

Produktbeschreibung


First published in 1996, this volume contains a wealth of well-known and beloved poems for children. This reissued edition includes works from such poets as John Milton, W.B. Yeats, and Alfred Lord Tennyson. Illustrations in full color and black and white.

Kurzbeschreibung


1997 präsentierte Autor Arthur Golden in seinem Roman Die Geisha die unwiderstehliche, mitreißende Geschichte einer verborgenen Welt. Das überwältigende romantische Epos war zwei Jahre lang auf der Bestsellerliste der New York Times verzeichnet, wurde allein auf Englisch über vier Millionen Mal verkauft und in 32 Sprachen übersetzt. Jetzt bringen Regisseur und Oscar-Kandidat Rob Marshall ("Chicago") sowie die Produzenten Lucy Fisher & Douglas Wick und Steven Spielberg die fesselnde Geschichte mit hochkarätiger internationaler Besetzung und preisgekrönten Mitarbeitern auf die Leinwand. Die Geschichte spielt in einer geheimnisvollen und exotischen Welt, die auch heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Japan vor dem Zweiten Weltkrieg: Ein Kind muss seine mittellose Familie verlassen, um als Hausmädchen in einem Geisha-Haus Geld zu verdienen. Obwohl ihm eine intrigante Rivalin das Leben zur Hölle macht, blüht das Mädchen auf und wird als legendäre Geisha Sayuri berühmt. Der schönen und gebildeten Sayuri liegen die mächtigsten Männer ihrer Zeit zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt...
Die Geisha beginnt 1929, als sich die goldene Ära der Geishas ihrem Ende zuneigte. Die Geschichte erzählt vom Niedergang einer Epoche und spielt in einem fiktiven Hanamachi oder Geisha-Viertel. Als Sayuri (Ziyi Zhang) diese verborgene Welt kennen lernt, macht man ihr klar, dass sie weder über ihr Schicksal noch über ihre Liebe selbst bestimmen darf. Unterwiesen wird sie von der legendären Geisha Mameha (Michelle Yeoh), die genau weiß, dass es in der engen Beziehung zu einem Stammgast oder Danna bestimmte Grenzen gibt. Deshalb bringt sie Sayuri bei, ihre Gefühle stets im Griff zu behalten. Im Gegensatz zu ihrer trotzigen Rivalin Hatsumomo (Gong Li) weiß Mameha, dass keine wahre Geisha es sich leisten kann, ihrer Leidenschaft für einen Mann nachzugeben. Dennoch kann Sayuri niemals vergessen, wie sie als Kind einmal unerwartet liebenswürdig und gütig behandelt wurde. Diese Erinnerung erscheint ihr wie eine Fata Morgana, gibt ihr aber Halt in den Jahren schwerer Prüfungen. Rückblickend erinnert sie sich an "ein kleines Mädchen, das viel mehr Mut aufbrachte, als ihr selbst bewusst war". Und sie fasst zusammen: "Hier geht es nicht um die Memoiren einer Kaiserin oder Königin. Diese Memoiren sind von anderer Art."
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5 Kundenrezensionen:

Geishas schaffen eine geheime Welt voller Schönheit
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wenn man sich diesen Film ansieht, dann kann man sich nur schwer der Pracht der Bilder entziehen. Erzählt wird uns die Geschichte der kleinen Chiyo, die neunjährig an ein Geisha-Haus in Kyoto verkauft wird, dort zunächst an den Intrigen der Geisha Hatsumoto scheitert, dann aber doch selbst zur Geisha Sayuri ausgebildet wird und in dieser Person zur Berühmtheit aufsteigt.

Europäern und Amerikanern sind die japanische Kultur und Geschichte meistens ein Buch mit sieben Siegeln. Wir kennen die Japaner als mit Fotoapparaten in Neuschwanstein umher rennende Spezies, die immer freundlich ist. Und wir belächeln sie in der uns eigenen Überheblichkeit. Doch Japan ist eine von den Westlern nur einmal kurz eingenommene kulturelle Festung. Die japanische Kultur hat sich völlig unabhängig und unbeeinflusst von jeder Art westlicher Tradition entwickelt und ist auch heute noch in der modernen japanischen Gesellschaft tief verwurzelt, obwohl dies leider seit dem Ende des 2. Weltkrieges einer stetigen Erosion unterworfen wird.

Dem Film gelingt es, uns für die Geisha-Tradition aufzuschließen. Wir lernen die Rolle der Geishas für die Oberschicht der japanischen Männerwelt kennen. Jedenfalls glauben wir das, wenn wir den Film gesehen haben. Und vielleicht verstehen wir nach diesem Film ein wenig, was die Niederlage Japans im 2. Weltkrieg für das Land und seine Hochkultur bedeutete.

Wenn man sich jedoch bereits vor diesem Film etwas tiefer mit der japanischen Kultur beschäftigt hat, dann sieht man diesen Film mit anderen Augen. Er bleibt auch dann ein schön anzusehender Streifen. Aber eben nur für Amerikaner und Europäer.

In Wirklichkeit verstehen wir die Geisha-Kultur auch nach diesem Film nicht. Vielleicht können wir sie auch nicht begreifen, weil sie uns einfach zu fremd ist. Geishas waren nie nur sexuelle Gespielinnen einer gelangweilten Oberschicht. Sie waren hoch geachtete Künstlerinnen, die man sich zwar kaufen konnte, aber nach strengen Regeln behandelte und respektierte.

Respekt vor anderen ist der amerikanischen Filmindustrie hingegen ein nicht besonders wichtiges Gut. Es zeugt nicht gerade von Sensibilität, wenn man die Mehrzahl der im Film vorkommenden Geishas von Chinesinnen spielen lässt. Geishas gab es nur in Japan. China und Japan sind auch heute noch keine besonders befreundeten Nationen. Ihre Kulturen sind nicht zufällig recht verschieden. Wer sich nur ein wenig mit asiatischen Traditionen beschäftigt hat, der wird sehr wohl Japanerinnen von Chinesinnen unterscheiden können. Es gab niemals eine chinesische Geisha.

Fazit.
Dies ist ein amerikanischer Prunkfilm, der den Versuch unternimmt, uns einen Teil der japanischen Kultur etwas näher zu bringen. Er ist sehr unterhaltend, schön inszeniert und farbenprächtig. Leider aber fehlen dieser Produktion an vielen Stellen Genauigkeit und Respekt. Die meisten Zuschauer werden das jedoch kaum merken.
Meisterwerk aus einer anderen Welt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Film erzählt die kleine Chiyo von ihrem Leben. Sie spricht über ihre erste Liebe, Intrigen in ihrer Vergangenheit und den Weg zur Unterhaltungskünstlerin Nummer eins in Japan: die Geisha.

In jungen Jahren wird Chiyo an ein Geishahhaus weit entfernt von ihrer Heimat verkauft. Gemeinsam mit iher Schwester, die ein schlimmeres Schicksal als sie ertragen hat, will sie flüchten. Aber das Schicksal hält andere Tore für sie offen. In einer Nacht verschwindet ihre Schwester ohne sie. Chiyo ist am boden zerstört. Sie bleibt alleine zurück und wird in ihrem neuem Zuhause von der Ober-Geisha, Hatsumumo, dort immer nur geärgert.
Eines Tages trifft sie ihre große Liebe auf einer Brücke, den viel älteren Herrn Direktor.
Obwohl sie anfangs nur ein Putzmädchen ist, wird Chiyo von der berühmtesten Geisha unter ihre Fitiche genommen. Im Wettstreit mit Hastumumo wird sie zur meist gefragtesten Frau Japans.
Aber als Geisha bleibt die Liebe im hintersten Winkel des Körpers. Wird sie den Direktor jemals heiraten?

Grandioser Film. Farben und Musik verdienen die Schulnote 1! Die Story ist einfach, schadet dem Film aber in keiner Weise.
hammer geiler film^^
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich finde den film super, zwar gibt es abweichungen zum buch aber trotzdem finde ich das er sehr gelungen ist.
weniger kann ich nachvollziehn das sich einige aufregen er wäre zu "hollywoodlike",zur erinnerung: amerikanischer schrifsteller??
und mal ehrlich wen interessierts ob es nun chinesische oder japanische schauspieler sind? das ist in meinen augen pille palle, die schauspielerische leistungen sind einfach nur geil, besonders gong li bringt die rolle der hatsumomo perfekt rüber.
mein fazit:
guter film, mit dem blick fürs wesentliche, schöne szenen, gute schauspieler, was will man mehr?^^
Nun ja,
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
ich habe von diesem Film mehr erwartet. Ich kenne ebenfalls das Buch, nur hatte ich bei dem Film gehofft, daß mehr auf die japanische Seite eingegangen wird. Zum Beispiel der Tanz, den sie aufführt. Da gebe ich den japanischen Kritikern fast recht.In meinen Augen ist es ein netter Film, aber er zeigt ein Bild der Geishas, welches nur Amerikaner oder Europäer so sehen können. Nicht umsonst wurde Arthur Golden damals verklagt von der Geisha. Für einen Amerikaner ganz nett gedreht, aber daß wars schon. Fazit: Wer das wirkliche Japan kennen lernen möchte, sollte sich den Film lieber nicht anschauen.
Absolut spitze!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Kann ich nur wärmstens weiterempfehlen! Das Buch las ich schon vor einigen Jahren(Spitzenklasse), dann kam der Film raus und ich war begeisert. Einige Passagen sind im Film anderes oder wurden ausgelassen, aber trotz allem 4 Sterne.

p.S: Hab mir die DVD dann auch gekauft!
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Produkt-Bild: Rush Hour

Rush Hour
mit Jackie Chan, Chris Tucker, Tom Wilkinson, Regie: Brett Ratner

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 1,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Rush Hour
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Eine Triadenbande entführt in L.A. die elfjährige Tochter des amtierenden Konsuls der Volksrepublik China und fordert eine Unsumme, die niemand zu zahlen in der Lage wären. In seiner Not wendet sich der Konsul an Detective Lee aus Hongkong, der mit den Entführern schon seine Erfahrung hat. Doch so reibungslos, wie Lee sich die Fahndung auf Amerikas Straßen vorstellt, klappt es nicht. Denn das FBI hat beschlossen, ihm den größten Unruhestifter des LAPD als Partner zur Seite zu stellen.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Handlung wird Ihnen bekannt vorkommen: Zwei ungleiche Polizisten werden als widerwillige Partner mit der Lösung eines Kriminalfalls beauftragt. Kulturell gesehen sind sie das genaue Gegenteil voneinander, und sie erkennen rasch, dass sie sich nicht leiden können. Der eine (Jackie Chan) glaubt daran, alles nach Vorschrift machen zu müssen. Er ist ein Mann mit Integrität und Nerven aus Stahl. Der andere (Chris Tucker) ist ein liebenswürdiger Rebell, der autoritäre Figuren nicht ausstehen kann. Er ist ein Mann, der alles allein machen muss, sehr zum Missfallen seines Vorgesetzten, der ihn wiederum für einen geradezu gefährlich unkontrollierbaren Bullen hält, ihn aber toleriert, weil er seine Arbeit erledigt.
Rush Hour, bei dem Brett Ratner Regie führte, erschließt keine neuen Gebiete, was Geschichte, Stunts oder die Richtung betrifft. Er bereitet nahezu jeden "Partner"-Film wieder auf, der jemals gedreht wurde -- er lässt sogar Filme wie Tango and Cash dagegen geradezu originell und intelligent erscheinen. Wie kam es also, dass dieser phantasielose Streifen über 120 Millionen Dollar einspielte? Litt die ganze Welt zeitweilig an Wahnsinn? Wohl kaum. Die Erklärung für den Erfolg von Rush Hour ist ganz einfach: Es ist die gemeinsame Wirkungskraft der beiden Hauptdarsteller.
Die Besetzung der Hauptrollen mit dem altgedienten Action-Meister Jackie Chan und dem reizenden und oft urkomischen Chris Tucker war ein glücklicher Geniestreich. Die Fans von Jackie Chan dürften angesichts des Mangels an Actionszenen, die sein Kung-Fu-Können hervorheben, vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Andererseits dürften diejenigen, die die Geschichte dieses erfahrenen Schauspielers aus Hongkong kennen, zu schätzen wissen, dass Rush Hour den Durchbruch zum Mainstream-Kino darstellt, den Chan längst verdient hat. Zusammen mit dem charismatischen Tucker, der ihm mühelos die Schau stiehlt, kann Chan wirkungsvoll seine komödiantischen Muskeln spielen lassen. Von ihren ersten gemeinsamen Szenen bis hin zu Chans typischen Ausschussszenen im Abspann, ist ihre Fähigkeit, sich schauspielerisch aneinander hochzuschaukeln, eine wahre Freude. Und diese schelmische Wechselwirkung ist es, die den Film davor bewahrt, in die jämmerliche Mittelmäßigkeit abzurutschen. --Jeremy Storey

Amazon.de DVD-Bewertung


Zum Lieferumfang der Widescreen-DVD gehören allerlei Special Features. Neben der mittlerweile schon üblichen Wahl zwischen zwei Untertiteln und Tonspuren (jeweils Englisch und Deutsch) wurde die Digital Versatile Disc mit 71 Minuten zusätzlichem Filmmaterial bestückt. So lässt uns etwa die Dokumentation "A Piece Of The Action" im Filmstudio Mäuschen spielen, sie erlaubt einen Blick hinter die Kulissen. Des Weiteren gibt's hier Musikvideos von Dru Hill ("How Deep Is Your Love") und Heavy D. ("Nuttin' But Love"), den Original-Trailer und ein paar geschnittene Sequenzen. Im Audiokommentar, den man parallel dem Filmgeschehen beimischen kann, verrät der Regisseur schließlich noch diverse Produktionsdetails. Da wurden die technischen Möglichkeiten und die große Speicherkapazität des DVD-Mediums voll ausgenutzt. --Jeremy Storey
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5 Kundenrezensionen:

Rush Hour ein muss für jeden Actionfan!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Rush Hour war für mich damals als ich ihn im Kino sah ein richtige Granate im Actionbereich der mich auch noch heute faziniert. Mit diesem Film hat es unser guter alter Jackie geschafft sich endgültig in den USA-Kinos zu entablieren und ein Zeichen zu setzen, dass er der beste ist. Die Story des Filmes ist schlicht einfach gehalten, aber die Action hingegen heute noch ungeschlagen. Tucker und Jackie sind das perfekte Team und schaffen es den Zuschauer das zu bieten was sie wollen eine super Actionkomödie.
Ein ungleiches Dreamteam
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Detective Inspector Lee zählt zu den besten Polizisten der Polizei von Hong Kong, der mit einer Kombination aus detektivischem Spürsinn und harten Kung Fu-Schlägen schon so manchen Fall gelöst hat. Erst kürzlich ist es ihm gelungen, die Operationen des legendären chinesischen Verbrecherbosses Juntao zu stoppen und einige bedeutende Kunstgegenstände sicherzustellen. Leider konnten weder der mysteriöse Juntao noch sein Komplize Sang gefasst werden.
Detective James Carter vom Los Angeles Police Departement hingegen ist weit weniger gewissenhaft. Er verlässt sich hauptsächlich auf seine große Klappe und seinen unendlichen Redeschwall, wobei er außerdem mit seinem oft unangemessenen Verhalten jede Mission zu einem unzufriedenstellenden Ende bringt. Zudem weigert er sich vehement, einen Partner an seiner Seite zu akzeptieren und regelt die Dinge lieber im Alleingang. Daher steht er nun kurz vor der Suspendierung.
Ein schreckliches Verbrechen bringt die beiden unterschiedlichen Cops zusammen: Soo Yung, die Tochter von Lees Freund Konsul Han, der für den Einsatz gegen Juntao verantwortlich war und sich nun in Los Angeles aufhält, wird von Sang, dem Komplizen des Verbrecherbosses, während der Rush Hour entführt - ein Vergeltungsschlag für die verlorenen Kunstgegenstände. Eine Lösegeldforderung geht ein und das FBI arbeitet an dem Fall, doch Han besteht darauf, dass Lee ihnen bei ihren Ermittlungen hilft. Die wollen ihn allerdings nicht dabei haben und fordern daher einen Polizisten an, um Lee aus der Sache rauszuhalten. Die Wahl fällt auf Carter, der sichtlich stolz darauf ist, für das FBI zu arbeiten. Als er jedoch erfährt, dass er nur einen Babysitter spielen soll, beschließt er, zusammen mit Lee den Fall selbst zu lösen. So macht sich das ungleiche Paar auf die Jagd nach Juntao und die Suche nach Soo Yung, wobei sie Anfangs jedoch einige Schwierigkeiten miteinander. Im Laufe der Ermittlung finden die beiden jedoch zueinander und trotz kleiner Streitigkeiten formen sie sich zu einem unglaublichen Team. Die Folge ist eine witzige spannende Actionkömdie mit sehr viel Spannung.
Jackie Chan spielt die Rolle von Inspector Lee und überzeugt in Rush Hour nicht nur durch seine unglaublichen Stunts, die er alle selbst ausführt, sondern beweist auch, dass er mehr kann als nur Kämpfen. So schafft er es, durchweg sympathisch zu erscheinen. Perfekt harmoniert er hierbei mit Chris Tucker, der als James Carter das komplette Gegenteil von Jackie Chan ist und mehr mit verbalem Gefasel um sich wirft als mit Tritten und Schlägen. Zusammen erzeugen Chan und Tucker eine unglaubliche Atmosphäre und sie harmonieren hervorragend miteinander. Und beide zeigen sich im Film sehr bemüht, ihrem Gegenpart ein bisschen über die andere Kultur beizubringen, was hin und wieder zu erheiternden Missgeschicken führt.
Auch die Bösewichte sind perfekt besetzt. Mit Tom Wilkinson als mysteriöser Unterweltboss Juntao wurde ein Schauspieler gewählt, der perfekt die Rolle eines planenden und verschlagenen Verbrecherhirns verkörpert. Ebenso perfekt gespielt ist die Rolle seines Untergebenen Sang, der von Ken Leung gespielt wird und die zornige Arroganz eines geübten und hinterhältigen Kämpfers an den Tag legt.
Bemerkenswert sind auch noch berühmtere Namen wie Chris Penn in der Rolle eines kleineren Waffenhändlers und Elizabeth Pena als Carters angehende Partnerin Johnson.
Die Action im Film ist sehr intensiv und Jackie Chan zeigt sich in Höchstleistung, wenn er nur knapp der Zerquetschung durch einen Frachtcontainer entgeht, an einem Hollywood-Schild in mehreren Metern Höhe baumelt oder möglichst spektakulär aber realitätsnah gegen mehrere Widersacher ankämpft. Und auch Freunde von Schießereien kommen hier nicht zu kurz.
Das besondere an Rush Hour ist jedoch die Kombination der Action mit dem gewaltigen Humor, der überwiegend von Chris Tucker alias James Carter ausgeht, der mit seinem Redeschwall und dem wirren Gerede, dass er nur zu oft an den Tag legt, oft für einen Lacher gut ist. Aber auch die eigentlichen Kampfsequenzen sind sehr unterhaltsam gestaltet, so etwa eine Szene, in der Lee verzweifelt versucht, seine Gegner zu verprügeln und gleichzeitig eine Vase vor dem Zerbrechen zu bewahren.
Die Story einer Kindesentführung und zwei Cops, die im Alleingang die Entführer zu stellen versuchen ist nicht neu. Was allerdings neu ist, ist die Kombination Cahn-Tucker und allein um diese beiden zusammen zu sehen, lohnt es sich bereits diesen Film zu kaufen.
Ein Tip: Schaut euch diesen Film auf Englisch an, denn nur so kommt die wahre Komik der beiden Charaktere wirklich heraus, denn obwohl die Synchronsprecher recht gute Arbeit geleistet haben, kommt doch nichts an Chris Tuckers originale Turbo-Sprechweise oder Chans gebrochenes Englisch heran.
Begleitet wird Jung-Regiesseur Brad Rattners Werk von einer gewaltigen Menge Bonus-Material, die von Audiokommentaren über Dokumentationen und Making-Off-Material bis hin zu gestrichenen Szenen und dem ersten Kurzfilm Rattners reicht. Und am Ende des Films bekommt man während des Abspanns zusätzlich noch eine Menge lustige Outtakes zu sehen.
Kurz: Bei Rush Hour ist für jeden etwas dabei, egal ob man auf Spannung, Spaß oder Action aus ist. Der Kauf dieser DVD lohnt sich auf jeden Fall und ich freue mich bereits auf die Fortsetzungen.
5 Sterne!
Tolle Unterhaltung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film gehört zu meinen persönlichen Lieblingsfilmen. Die Story ist linear, aber nicht langweilig. Humor und akrobatische Action lassen diesen Film zu einer Abendunterhaltung werden, die man immer wieder gerne aus dem Regal zieht. Das unterscheidet "Rush Hour" meiner Meinung nach von vielen anderen Actionkomödien. Wie es sich bei Jackie-Chan-Filmen gehört, laufen neben dem Abspann Drehpannen. Nettes Detail - auch dese wurden synchronisiert. Zu den beiden Protagobisten Jackie Chan und Chris Tucker kann man nur sagen: Gesucht und gefunden. Trotz der programmatischen charakterlichen Unterschiedlichkeit harmonieren die Rollen wunderbar. In vielen Szenen ergänzen sich die beiden auf wirklich lustige Art und Weise.
Dicke Kaufempfehlung!
Super Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Story ist zwar nicht neu aber in diesem Film wird die Story noch mal richtig aufgeppelt.
Die Komödie uber das ungleichste Duo , dass man sich vorstellen kann , ist wirklich sehr , sehr lustig.
Ich hoffe , dass der 3. Teil der seit kurzem im Kino läuft genauso lustig ist wie der 1. Teil.
Sehr lustig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In dieser äußerst lustigen Komödie, deren Hauptcharaktere zwei völlig unterschiedliche Polizisten mit zwei unterschiedlichen Kulturen sind, geht es um eine Entführung eines chinesichen Mädchens in den USA... ein chinesischer Polizist (Jackie Chan) wird geschickt, um sie zu befreien; er erhält Rückendeckung von Chris Tucker.
Eine tolle Komödie, die, wie schon etliche Filme davor, durch ein ungleiches Duo besticht und so nie den Humor verliert.

Ein empfehlenswerter Spaß. Toller Film!
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Produkt-Bild: Mein Nachbar Totoro (Einzel-DVD)

Mein Nachbar Totoro (Einzel-DVD) , Regie: Hayao Miyazaki

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,76

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Mein Nachbar Totoro (Einzel-DVD)
  • FSK 0

Produktbeschreibung


Universum Film Mein Nachbar Totoro, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 15.10.07
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5 Kundenrezensionen:

Einer der besten Kinderfilme für die ganz kleinen (ab 3 Jahre)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film ist meiner Meinung nach einer der besten Kinderfilme überhaupt. Die Geschichte hat eine natürliche Freundlichkeit. Was den Film auszeichnet: Es kommt nicht Böses vor. (Es gibt eine "tragische" Komponente, als die Schwester "Mei" verschwunden ist und kurz für Tod geglaubt wird). Es ist eigentlich erstaunlich, dass dies schon genügt um einen Film auszeichnet. Viele Filme und Serien (z.B. "Trash" wie die in KIKA gezeigte Zeichtrick Version von Pipi Langstrumpf) kommen wohl ohne die Darstellung eines schlechten Charakters oder gar Gewalt nicht aus. (Ein anderes Beispiel ist hier der ansonsten sehr schöne Film "Kleiner Dodo". Hier wird der Tiger von Menschen aus Angst (im Grunde völlig unmotiviert) angeschossen. Die Handlung hätte auch gut ohne auskommen können (eine Verletzung durch Unfall hätte es auch getan).

Unser Sohn liebt Totoro. Er hat den Film mit 3 Jahren gesehen und ich glaube es hat ihm gut getan. Wir haben oft Tage hinterher über die Geschichte gesprochen.

Sehr schön ist auch der Sondtrack von Joe Hisaishi. Wie haben ihn als Japan Import gekauft. Wird bei uns auf Autofahrten sehr gerne gehört.
eine wunderschöne geschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich liebe die filme ja vom studio ghibli und naja dann hab ich diesen gekauft und er ist eines der schönsten filme. so zauberhaft die geschichte und so goldig die umgesetzung und characktere. also wenn ich kinder habe, werde ich diesen film sehr oft mit ihnen schauen, weil er einfach perfekt ist für die fantasie von kindern.
als kinderfilm aber auch für erwachsene mit fantasie einfach nur grandios!
Dieser Film ist zucker.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mein Nachbar Totoro ist ein richtig niedlicher, zuckersüßer Kinderfilm. Naja, ich bin inzwischen knappe 20 Jahre alt und finde ihn immernoch ganz herzzerreißend...

Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail animiert/gezeichnet. Und die Handlung ist einfach gestrickt, leicht zu verfolgen, voller Fantasie und mit leichten Spannungselementen. Ich habe beim zuschauen regelrecht mitgefiebert und war ganz fasziniert von dem Waldwesen "Totoro". Sowieso, sind die ganzen Fantasiewesen in dem Film sehr niedlich gemacht.
Und durch diese ganzen überniedlichen Figuren und ihre leicht töppelige Art, musste ich des öfteren Schmunzeln.

DVD:
Wie bei fast allen Chiblifilmen gibt es mal wieder reichlich viele unterschiedliche DVD-Versionen. Einmal die Einzel-DVD, hier ist jediglich der Film drauf. Meines erachtens ist diese Version auch völlig ausreichend. Was nützt es mir ein paar Making Ofs und Screenshots von Charakterskizzen auf DVD anzusehen?
Auf der Special Edition sind genau solche Extras zu finden. Wenn ihr also auf "digitales Infomaterial" zum Film abfahrt, solltet ihr euch diese vielleicht kaufen.
Dann gibt es aber ja auch noch die Collectors Edition, das ist nun aber wirklich was für Sammler. Diese unterscheidet sich von der Special Edition insofern, dass Sie zusätzlich noch zu dem "digitalen Infomaterial" noch ein paar Extras zum Anfassen hat, sprich: Postkarten mit Bildern von den Filmcharakteren usw.

Fazit: Dieser Film ist Zucker, sehr empfehlenswert für Kinder und für Junggebliebene Zeichentrickfans.
Mein Nachbar Totoro
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich gebe dem Film 5 Sterne, weil es nichts zu bemängeln gibt. Nur eine Sache fand ich ziemlich schade: Der Plott ist ja gut und nachvollziehbar, allerdings hab ich mir von der Geschichte mehr erwartet... ich konnte es nicht glauben als der Film aus war, weil meiner Meinung nach nicht genug "erzählt" wurde.
Dennoch 5 Sterne ich bleibe dabei, alle positiven Kritiken meiner Vorredner entsprechen den Tatsachen, auch wenn für mich die Geschichte unfertig wirkt. (Alle anderen Filme vom Meister sind klarer strukturiert)

Ich kann den Film wirklich nur empfehlen
Immer wieder, und für die ganze Familie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einmalig schön gezeichnet, wunderschöne Musik, eine Geschichte und eine Phantasie, wie sie leider nicht alle Tage erzählt wird.

Ich bleibe jedesmal davor hängen, wenn unser Kind sich die Geschichte mal wieder ansehen möchte. Und das war jetzt schon mehrmals, und es wurde mit Nachdruck danach verlangt ;-)

Es schläft übrigens nach dem Genuss dieses Films besser, nicht etwa schlechter, wie bei manchen anderen 'Kinder'-Filmen.
Denn darum geht's ja (auch) in dieser Geschichte.

Der Film ist ein Meisterwerk. 5 Sterne, was sonst.
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Produkt-Bild: Gefahr und Begierde

Gefahr und Begierde
mit Tony Leung Chiu-wai, Wei Tang, Joan Chen, Regie: Ang Lee

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 12,97, Angebote ab EUR 10,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Gefahr und Begierde
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Universum Film Gefahr und Begierde, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 12.05.08
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Mit einem Wort: Genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ang Lee hat es mal wieder geschafft mich zu überraschen. Ich glaube ich kenne keinen Regisseur, der es beherrscht so ganz und gar unterschiedliche Filme zu machen. Seine besondere Stärke liegt meines Erachten darin, den Figuren Tiefe zu verleihen und dieses Kunststück gelingt ihm auch in diesem eigentlich unterkühlten Drama. Auch welchen Raum hier die Liebe einnimmt, obwohl sie so selten zum Zug kommt ist erstaunlich.
Man fühlt sich vage erinnert an einen Wong-Kar-Wai-Film: "In The Mood For Love". Auch dessen Hauptdarsteller hat man sich ausgeliehen: Tony Leung.

Schauplätze 1938 / 41 Hongkong und Shanghai

Zur Handlung:
China in der Zeit des Umbruchs: Das Land wandelt sich von einer Feudalgesellschaft zu einer Republik.
Eine Gruppe chinesischer Studenten gruppiert sich aus einem patriotischen Theaterprojekt heraus zu einer zunächst selbstorganisierten Terrortruppe. Ziel ist ein gewisser Herr Yi, der mit den Japanern kollaboriert und daraus kräftig Kapital schlägt. Er spielt sich wohl auch als Folterer und Richter auf. Sie wollen diesen Yi ermorden. Dabei benutzen sie die junge Wang Jiazhi als mondänen Lockvogel, der sich unter einem schillernden Pseudonym (Frau Mak ) mit Yis Ehefrau befreundet, um so an ihn heranzukommen. Bald beginnt sie ein Verhältnis mit dem extrem vorsichtigen und schwer beschützten Herrn Yi, um ihn in eine tödliche Falle zu locken...

Der Film läuft sehr langsam an und er verschafft auch keinen politischen und gesellschaftlichen Gesamtüberblick über die Kriegssituation und das von Japan zum Teil besetzte China. Das Mahjongspiel und die Gespräche am Spieltisch nehmen viel Raum ein. Man wird aber, wie so oft bei einem Film oder Buch, für das Ausharren belohnt und auch wenn es nie ein Actionreißer wird, übte die Story einen unaufhaltsamen Sog auf mich aus und ich wuchs in meinem Sessel fest, nicht in der Lage mir vorzustellen, wie das ganze noch enden mag. Obwohl man ähnliche Filme "Frau verführt inkognito einen Mann um ihn auszuliefern" schon öfters gesehen hat, bleibt der Film, vor allem durch seine Atmosphäre und die komplexe Gefühlswelt einzigartig. Der Blick bleibt sehr nah an den einzelnen Figuren, besonders an Wang Jiazhi bzw. Frau Mak, intensiv gespielt und unwiderstehlich schön: Tang Wei heißt diese Jungschauspielerin, die hier ihre erste Hauptrolle spielt! Sie schafft es sich mit winzigen Gesten und Blicken mitzuteilen. Es ist eine wahre Freude ihr zuzusehen. Ich wette von ihr wird man noch hören.
Hongkongs Filmstar Tony Leung "gelingt es, den mühsam maskierten Selbsthass des Kollaborateurs Yi zu offenbaren und verleiht ihm zugleich eine fast zarte melancholische Aura." Zitat Filmdienst
Die Sexszenen sind zwar in ihrer Gewalttätigkeit und detaillierten Darstellung verstörend, passen aber zu dem schwer fassbaren Charakter des Herrn Yi, der, in einer Stelle es Films wird es ausgesprochen, diese Gewalt braucht um sich zu spüren. Man kann sich natürlich streiten ob es dieser freizügigen Szenen bedurfte aber diese gewisse Art von Sex ist nun mal der Katalysator für die Beziehung zwischen und Herrn Yi und Wang Jiazhi. Auf traditionelle Art hätte diese Beziehung nicht funktioniert, ja nie stattgefunden. Trotzdem wahrt der Film auch irgendwie die Diskretion.
Aber: Je länger dieses Versteckspiel von Wang Jiazhi als sinnlicher Köder andauert, desto mehr verliert sie sich in dieser Rolle, und verliert auch gleichzeitig den Halt in ihrer eigentlichen Funktion als Terroristin.
Leider verliert sich manchmal auch die Geschichte ein wenig, aus der Story hätte man durchaus noch etwas mehr herausholen können. Dies ist nicht Ang Lees stärkster Film. Aber fast.

Die Schauspieler sind bis in die klitzekleinsten Nebenrollen wirklich allererste Sahne!

Die Kamera üppig, elegant, kühl und trotzdem voller unterdrückter Gefühle. Wie der Film selbst.

DVD: Bildschärfe und Farben werden den prächtigen Bildern des Filmes gerecht.
Deutsch 5.1 Chinesisch 5.1, deutsche Untertitel,
Bonus: Featurette, 7 versch. Interviews , B-Roll, Trailer

Titel: Gefahr und Begierde / Lust, Caution / Se Jie
Regie: Ang Lee
Länge: 156 (Min)
China / USA 2007
FSK: 16
Hauptdarsteller:
·Wang Jiazhi/ Frau Mak - Tang Wei
·Herr Yi - Tony Leung
·Kuang Yu Min - Lee-Hom Wang
Kein "echter" Ang Lee - Film
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die mir bisher bekannten sechs Filme von Ang Lee hatten mich
durchweg beeindruckt. Deshalb freute ich mich auch auf "Gefahr
und Begierde".... und wurde enttäuscht.
Der Inhalt des zweieinhalbstündigen Werkes mag zwar den Betrachter
überzeugen, der Spannungsaufbau ist aber m.E. von Beginn an
sehr schleppend, die Dialoge beim Mahjong-Spiel sind langatmig,
uninteressant und bringen den Handlungsablauf nicht voran.
Erst im zweiten Drittel des Film gelang es mir , mich auf die
beiden Hauptpersonen und deren Motivationen zu konzentrieren.

Hervorheben möchte ich die perfekte Szenerie und die Bauten,
die Hongkong und Shanghai der 40er Jahre des vergangenen
Jahrhunderts wiederauferstehen lassen (Kulissen, Kleidung,
Betriebsamkeit in den Straßen).

Ebenso überzeugend sind die darstellerischen Leistungen von
der Newcomerin Wei Tang (die aufgrund dieser Rolle in Chinas
Medien verachtet wird) und dem hervorragenden Tony Leung.

Trotzdem erreicht Lee nicht das Niveau seiner "Vorgängerfilme".
Die spektakulären Liebesszenen sind ein Kompromiss
gegenüber dem amerikanischen Produzenten und lassen an
der Glaubwürdigkeit der Aussagen des Regisseurs, endlich
wieder einmal einen Film in chinesischer Sprache für den
chinesischen Zuschauer zu drehen, zweifeln, da von vornherein
absehbar war,dass eben diese Szenen der chinesischen Zensur
zum Opfer fallen werden...

Die Filmhandlung wäre bei einer Straffung und dem Weglassen
vieler unbedeutender Szenen innerhalb einer Spieldauer
von 100 Minuten anschaulicher geworden.
Einfach nur schlecht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin ja ein echter Fan von Ang Lee und finde seine Filme eigentlich fast alle gut. Aber hier kann ich mich den ganzen Lobeshymnen nicht anschließen. Der Film ist einfach öde, da helfen auch nicht die harten und übertriebenen Gewaltszenen oder die freizügigen Sexszenen. Der Film ist Leidenschaftslos und irgendwie Blutleer. Die Geschichte wäre an sich ja interessant ... aber na ja das ganze wird sehr sehr uninteressant erzählt. Der einzige Lichtblick sind die sehr guten Darsteller, aber auch die können nichts retten. Der Film fühlt sich nicht wie ein prickelndes Mineralwasser an sondern wie ein abgestandenes lauwarmes Wasser in einen schönen Glas. Ich bereue es dafür Geld ausgegeben zu haben.
Ananke
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Aus Patriotismus bilden mehrere chinesische Studenten eine Gruppierung, um den Kollaborateur Herrn Lee zu töten. Kurz vor dem Attentat wird Herr Lee versetzt und die Tat bleibt unausgeführt.

Drei Jahre später in einer anderen Stadt soll das Projekt erneut aufgegriffen und zu Ende gebracht werden. Das weibliche Mitglied der Einheit Chi, soll wie einst geplant, eine Beziehung zu Herrn Lee herstellen und damit Gelegenheiten ermöglichen, ihn zu töten. Chi und Herr Lee begegnen einander erneut und eine Beziehung nimmt ihren Anfang. Die Taten seines Berufes haben Herrn grausam werden lassen und dies zeigt sich auch in der Liebesbeziehung, die heftig und gewalttätig ist. Dennoch scheint dies der Zuneigung der beiden keinen Abbruch zu tun und eine seltsame Liebe gedeiht. Die Planungen schreiten voran und der Tag der Tat rückt näher.

Der Film lebt durch seine pittoresken Bilder und durch eine leise filigrane Sprache. Die Hauptgeschichte mit ihrem fatalen Ausgang scheint nur Beiwerk für eine wunderschöne, traurig endende Amor fou. Gute schauspielerische Leistungen, eine spannende Kameraführung und viele kleine Details, machen diesen Film sehenswert.
Eine Geschichte für Feinschmecker, die tief unter die Haut geht.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es geht um die japanische Besetzung des Shanghai 1941. Eine Gruppe der jungen Studenten, die patriotische Theaterstücke aufführen, haben geschworen, einen hohen Beamten, den Herren Yi zu beseitigen, der sich auf der Seite der Japaner befindet und den chinesischen Widerstand bändigen will. Die junge Studentin Wang Jiazhi schließt sich dieser rebellischen Gruppe nur an, weil sie deren Anführer sympathisch findet, und scheint aber den wahren Sinn des ganzen Vorhaben nicht zu begreifen, wie auch die meisten Beteiligten. Das ganze wird als ein romantisches Abenteuer und eine patriotische Verschwörung empfunden. Es wird aber ernst, als das Vorhaben nicht gelingt und sie den Cousin des Anführers töten müssen, weil er den Plan der Gruppe durchschaut hat. Jetzt wird allen klar, wie entsetzlich, grausam und sinnlos der Mord eines unschuldigen Menschen ist.

Der Beamte, Herr Yi wird versetzt und reist ab, die Gruppe zerfällt, und die jungen Menschen verlieren einander aus den Augen. Die Studentin Wang Jiazhi scheint ihre Lektion gelernt zu haben, und will von den Beteiligten nichts mehr wissen. Erst nach 3 Jahren findet sie der rebellische Anführer an der Uni in Shanghai wieder und bittet den Mordplan zu Ende zu bringen. Diesmal steht hinter ihm eine gut organisierte Verschwörungspartei, die in laufe der Jahren gewachsen ist und auf den Richtigen Moment wartete. Wang Jiazhi sagt zu.

Sie hat wieder, wie vor 3 Jahren; die falsche Identität der Frau Mak Tai Tai angenommen und ins Haus des Herren Yi als alte Freundin seiner Frau eingegangen. Herr Yi erinnert sich sehr gut an sie, und zwischen den beiden beginnt eine heiße und leidenschaftliche Affäre. Der jungen hübschen Frau Mak gelingt, das Vertrauen des Herren Yi zu gewinnen, einen Menschen, der nicht mal seinem Schatten vertraut. Er ist ein grausamer Mensch, der die anderen durch seine Befehle foltern und töten lässt. Der Frau Mak ist von Anfang an klar, wie schrecklich ihr Tod sein wird, falls ihr Plan aufgeht. Aber Herr Yi verliebt sich in sie so sehr, dass er ihr vertraut. Sein Vertrauen ist die höchste Anerkennung seiner Liebe. Die junge Studentin verliebt sich auch in den Beamten, und das bedeutet ihr Ende.

Der Film ist spannend bis zu der letzten Sekunde. Die Chinesen verhalten sich sehr zurückhaltend, aber hinter dieser Zurückhaltung und Intelligenz verbirgt sich feurige Leidenschaft. Und man kann sehr schwer verstehen, was eigentlich die Frau selbst empfindet und warum sie ihr junges Leben riskiert, wofür und für wen. Also, sehr empfehlenswert.
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Produkt-Bild: Jet Li - Fist of Legend

Jet Li - Fist of Legend
mit Jet Li, Shinobu Nakayama, Chin Siu-Hou, Regie: Gordon Chan

DVD von HMH Hamburger Medien Haus
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 9,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Jet Li - Fist of Legend

4 Kundenrezensionen:

Oberste Liga
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Spricht man von Jet Li als einem der legitimen Erben Bruce Lees, so bezieht sich dies in der Regel auf die Fußstapfen des Martial-Arts-Films, in welche der Wushu-Kämpfer tritt. Mit "Fist of Legend" erhält diese Auffassung eine tiefer greifende Bedeutung: Gordon Chans Actionmovie ist ein Remake des Klassikers "Fist of Fury" (1972) - hierzulande auch bekannt unter dem Titel "Todesgrüße aus Shanghai" -, in welchem niemand Geringerer als Bruce Lee die Rolle des Chen Zhen innehatte. Der Film übertraf mit seinem Repertoire an Kampfszenen sämtliche Erwartungen und avancierte fast über Nacht zu einem Meilenstein des Hongkong-Kinos, der bis heute unangefochten im Kanon des Martial-Arts-Films - und nicht nur des asiatischen - verweilt. Gordon Chans Neuinterpretation des Mythos um Meister Huo Yuanjia und seinen ersten Schüler hat es angesichts der immens hohen Messlatte, welche "Fist of Fury" gelegt hat, schwer. Freilich kann "Fist of Legend" nicht mit dem Original mithalten, doch das Schicksal eines vernachlässigungswerten Actionfilms hat es wahrlich nicht verdient, im Gegenteil!

Das Rachemotiv, kein selten anzutreffender Faktor im Martial-Arts-Kino, erweist sich auch in "Fist of Legend" als wirkungsvoller Handlungsträger, auch wenn die mehrfach abgenutzte Schablone dahinter nicht vollkommen verdeckt werden kann; sie behauptet sich aber gegen böse Zungen und treibt den Film zusammen mit den Kampfszenen und ihrer gelungenen Performance ohne Einbrüche energisch voran. Den Kampfszenen mag vielleicht nicht derselbe Meilensteincharakter zugesprochen werden wie den Martial-Arts-Kunststücken anno 1972, doch in "Fist of Legend" beweist Jet Li nichtsdestotrotz, weshalb sein Wert in der Filmbranche, Sparte Action, über Jahre hinweg einen solch astronomischen Höhenflug hingelegt hat. Die Kampfszenen sind genrebedingt zwar die Highlights des Films, aber weder lieblos in Szene gesetzt noch farblos-seriellen Charakters. Für die choreografischen Augenweiden, welche Jet Li souverän meistert, zeichnet nämlich niemand Geringerer als Yuen Woo-Ping verantwortlich. Was er in "Matrix", "Tiger and Dragon" und "Kill Bill" an choreografischem Labsal für die actionlüsterne Seele auf die Leinwand zauberte, hatte ihren Anfang in Fist of Legend" genommen. Dementsprechend bedarf es keiner großen Worte, um ein Bild der atemberaubenden Martial-Arts-Darbietungen, welche Gordon Chans Film unendlich bereichern, zu vermitteln.

Jet Li überzeugt in der Rolle des jungen chinesischen Studenten Chen Zhen; auch wenn die Fußstapfen, in welche er tritt, groß sind, meistert der mehrfache Wushu-Meister seinen Part bravourös. Auch die übrige Besetzung trägt ihr Scherflein zum Erfolg - denn nichts Geringeres ist "Fist of Legend" - bei, vor allem Billy Chow geht in der Rolle des skrupellosen und überaus brutalen General Fujita auf. Der Pfeil einer miserablen deutschen Synchronisation, der leider allzu viele Produktionen des asiatischen Kinos mitten ins Herz trifft, verfehlt Fist of Legend" glücklicherweise.

Die vorliegende DVD-Edition von HMH Hamburger Medien Haus blamiert sich auf technischer Ebene nicht. Trotz seines Alters von annähernd fünfzehn Jahren präsentiert sich der Film in einem gelungenen optischen Gewand; zwar reizt das Bild die Möglichkeiten der DVD nicht vollkommen aus, doch den Genuss des Films trübt es in keiner Weise. Auch die Tonspur in DD 5.1 (Deutsch, Englisch) beziehungsweise DD 2.0 (Deutsch, Kantonesisch) überzeugt und täuscht über das tatsächliche Alter des Films hinweg. Hinsichtlich der Extras will HMH zwar nicht im Fahrwasser des Geizes, welches sich manche DVD-Vertriebe teilen, mitschwimmen, doch etwas mehr an Bonusmaterial hätte die vorliegende DVD gewiss nicht in Verruf gebracht. Reichlich Fauxpas liefert HMH aber mit der DVD-Hülle: Die Angaben zu den auswählbaren Tonformaten auf Verpackung und im entsprechenden Menü stimmen nicht überein, gleiches gilt für die Untertitel. Weshalb der Film keine Jugendfreigabe erhält, ist klar, doch angesichts manch anderer Filme, die mit einer FSK-16-Brandmarkung davonkommen, eine Verhöhnung sondergleichen. Verstehe einer die untransparente Politik der Altersfreigaben ...

Mit "Fist of Legend" legt HMH einen actiongeladenen Martial-Arts-Movie der obersten Liga endlich auf DVD vor. Zwar reicht es an das Original mit Bruce Lee nicht heran, doch der Kultstatus des Remakes im asiatischen Raum kommt nicht von ungefähr.
Jet Li's "Fist of Legend" endlich in Deutschland angekommen mit Hilfe von "Arte"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Na also.Warum nicht gleich so!?!Bei den Filmen "Once upon a Chinese Fighter(Once upon a Time in China 3)","Jet Li is the Hero(My Father is a Hero)","The Kung Fu Cult Master"(zum Glück von Splendid neu und besser unter dem Titel "The Swordmaster" bearbeitet und veröffentlicht worden) und "Once upon a Time in China and America" hätte man besser auch,wie bei diesen Film,vorher irgendeinen TV-Sender ausstrahlen lassen oder gleich von Splendid veröffentlichen lassen sollen.Bei diesem Film passt diesmal alles (ganz besonders diesmal bei der Synchro),aber nur Dank eines Senders namens "Arte".Die haben diesen Jet Li-Filmklassiker so behandelt,wie es eigentlich die 3 oben genannten Titel (die mit einer Amateur-Synchro bestückt sind) auch verdient hätten,wie die Neuveröffentlichung von "The Kung Fu Cult Master" in "The Swordmaster" umbenannt von Splendid.Man sollte vielleicht erstmal Arte,einen anderen Fernsehsender oder Splendid(schon lange Experte in Sachen Asiafilme) solche Klassiker bearbeiten lassen.Diese Veröffentlichung von M.I.B. kriegt von mir 5 Sterne.Dieser Kauf hat sich diesmal gelohnt.Also M.I.B.,HMH,und wie ihr Billigfirmen alle heißt,wartet erstmal auf Fernsehbearbeitungen solcher Filmklassiker,bevor ihr diese verunstaltet okey.
Und Tschüss
Hammer Trailer! Hammer Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich freue mich so riesig, dass dieser Top Film endlich auf DVD erscheint! Letztes Jahr habe ich leider nur einen Teil auf "arte" mitbekommen, daher muß ich den Kung Fu Streichen unbedingt komplett sehen. Die Actionszenen mit Jet Li sind unglaublich genial und auch die Synchro passt hier total, zumindest wenn wirklich wie angekündigt die TV Fassung von arte übernommen wird. Für alle Action und Jet Li Fans ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk! Der Hammer Trailer macht übrigens Geschmack auf mehr...
Jet Li at his best...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1994 - Jet Li steht quasi noch in den Stiefeln seiner herausragenden Karriere, die heutzutage jeder bewundern kann.
Das Glanzstück aus dieser Zeit, das noch heller als z.B. Once upon a time in China strahlt, ist Fist of Legend.

Man schreibe das Jahr 1937 - die Zeit des Krieges zwischen Japan und China. In dieser Zeit treten zunehmend auch Rivalitäten zwischen den japanischen und chinesischen Kampfsportschulen auf, sodass es zu Herausforderungskämpfen zwischen den rivalisierenden Schulen kommt. In dieser Zeit studiert Chen Zen alias Jet Li in Japan, und bildet sich dort maßgebend in seinen Kampfsportfähigkeiten weiter. Als sein Meister getötet wird, kehrt er zurück, um herauszufinden, wer seinem großen Idol dies antat. Auf der Suche nach der Wahrheit begegnet er jedoch einem japanischen General, der genau dies verhindern will - und das um jeden Preis... der Kampf beginnt!

Neben den einfach einmaligen Kampfszenen ( besonders die Schlussszene ) brilliert der Film auch maßgeblich durch seine Atmosphäre, die den Kampfsportbegeisterten Zuschauer sofort in den Bann saugt.
Die vielen Kampfszenen lassen ein jedes Actionherz höher schlagen - vor allem, wenn sie allesamt auf einem extremen Niveau stattfinden.
Charmant und suverän - so könnte man zudem die Rolle des damals jungen Jet Lis darstellen. Ihm ist die Rolle maßgeblich zugeschnitten, sodass er die Rolle des rachesüchtigen Studenten zu leben scheint.

Alles in allem ist es schade, dass es neben diesem leider nur sehr wenige Kampsportfilme auf diesem Niveau gibt - sobald Hollywood lockt, haben die alten Chinaproduktionen ohne große special Effekts leider schon ein Ende.
Ein Grund mehr, diese wenigen Schmuckstücke, unter denen Fist of Legend die Krone ist, völlig zu genießen!

Ein Must-Have!
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Produkt-Bild: Die Chroniken von Erdsee (Einzel-DVD)

Die Chroniken von Erdsee (Einzel-DVD) , Regie: Goro Miyazaki

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,18

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Chroniken von Erdsee (Einzel-DVD)
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Universum Film Die Chroniken von Erdsee, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 07.04.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


In den Landen der Erdsee geschehen merkwürdige Dinge: Drachen tauchen in der Welt der Menschen auf, Ernten verdorren, Tiere verenden, Magier verlieren ihre Zauberkräfte und Arren, der Prinz von Enland, ermordet wie von einer geheimen Macht besessen seinen Vater, den edlen König. Auf der Flucht vor sich selbst begegnet Arren einem anderen Getriebenen, dem Erzmagier Ged. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg, die Ursache für all diese Übel zu ergründen und die Welt vor einer schrecklichen Bedrohung zu bewahren. Zuflucht finden sie bei Tenar, der einstigen Priesterin der Gräber von Atuan. Arren ist fasziniert von dem geheimnisvollen Mädchen Therru, das Tenar bei sich aufgenommen hat. Doch die Mächte der Finsternis spüren sie in ihrem Versteck auf. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod mit dem dunklen Magier Cob, der das ewige Leben für sich gewinnen will.
Wenn gleich auch nicht so bekannt wie TolkiensFantasy-Epos, so steht die Erdsee-Saga von Ursula K. LeGuin dem Herrn der Ringe in nichts nach. Die Erdsee ist eine altertümliche Welt, in der die Magie auf der Macht des wahren Namens aller Dinge aufgebaut ist. LeGuins phantastische Geschichten sind sehr tiefgründig und ragen aus der Vielzahl der Fantasy-Epen vor allem dadurch heraus, dass Gut und Böse nicht eindeutig festgelegt sind. Im Guten liegt Böses, im Bösen auch Gutes. Dieser ewige Kampf der beiden Mächte ist auch Thema in Goro Miyazakis Chroniken von Erdsee, der Handlungselemente und Charaktere aus mehreren Erdsee-Romanen miteinander verknüpft. Dieser Umstand hat zur Folge, dass es nicht immer ganz einfach ist, der Geschichte des Films zu folgen. Man muss die Romane zwar nicht gelesen haben, um sich auf den magischen Zauber der Erdsee einlassen zu können. Es hilft allerdings. Wie auch in den Filmen seines Vaters Hayao Miyazaki, der seit 20 Jahren von einer Verfilmung der Erdsee-Saga träumte, beeindruckt auch das Werk des Sohnes durch eine faszinierende Bilderpracht und einen überbordenden visuellen Charakter.
Der Film ist von der FSK ab sechs Jahren freigegeben, aber diese Alterseinstufung ist zu niedrig angesetzt. Bereits in den ersten Minuten des Films spritzt das Blut, wenn sich zwei Drachen bekämpfen, vom grausigen Ende ganz zu schweigen. Auch was die Art der Inszenierung angeht, handelt es sich bei den alles andere als um einen Kinderfilm. Empfehlenswert ist der Film ab etwa 12 Jahren.
Das Bonusmaterial der Special Edition umfasst neben den vollständigen Storyboards des Films zwei Dokumentationen über die Synchronsprecher sowie die Entstehung des Soundtracks. Sehr aufschlussreich ist das Making of, das ausführlich auf den Konflikt zwischen Vater und Sohn Miyazaki eingeht, die sich während der Dreharbeiten zerstritten haben. Abgerundet wird das Ganze durch zahlreiche Trailer und TV-Spots sowie fünf exklusive Sammelkarten zu Film. -- Birgit Schwenger
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5 Kundenrezensionen:

Eine Enttäuschung für einen Miyazaki-Fan
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Zusammen mit meinem fünfjährigen Sohn habe ich mir diesen Film angesehen. Die Szene mit der abgetrennten Hand ist ja wohl für Kinder von 6 Jahren absolut unzumutbar. An anderen Stellen wiederum fing mein Sohn zu quatschen an, was darauf hindeutet, dass die Handlung unverständlich und damit langweilig für Kinder ist. Im Allgemeinen hat mein Sohn jedoch keine Probleme, der Handlung von Filmen zu folgen, die für ein Alter ab 6 Jahren empfohlen werden.
Auch für mich ist der Handlungsfaden unschlüssig und es sind teilweise kaum Zusammenhänge zwischen den einzelnen Sequenzen zu erkennen. Positiv fiel mir die Liebe zum Detail in den Zeichnungen auf, was die Umgebung sowie viele Requisiten anbelangt, die menschlichen Figuren werden leider eher sehr dürftig dargestellt. Außerdem ließ sich mein Sohn nicht davon abbringen, dass Lord Cob eine Frau sei. Ich kann ihn sehr gut verstehen ....
Insgesamt war ich sehr von diesem Film enttäuscht, nachdem die Filme Das wandelnde Schloss, Kikis Lieferservice und Mein Nachbar Totoro eine wahre Miyazaki-Begeisterungswelle bei mir ausgelöst hatten.
Zu schön um wahr zu sein ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nun habe ich auch endlich den neusten Film aus dem Hause Ghibli gesehen von Sohn Miyazaki. Natürlich wird Goro Miyazaki bei seinen ersten Werk gleich mit seinen Vater verglichen und das ist natürlich nicht ganz fair, denn sein Vater ist eine lebende Legende und Goro muss sich gleich mit so jemand messen.
Wie auch immer der Film ansich ist visuell gesehen einfach nur noch herrlich und optisch gesehen einer der schönsten Ghibli-Filme. Auch die Musik ist wieder mal herrlich besonders das sehr sehr schöne Lied im Film , welches eine Ode an das Leben ist, diese Botschaft will der Film auch vermitteln und macht das auch ganz gut. Überhaupt schwelgt der Film ständig in schönen Momenten und versucht diese förmlich festzuhalten - aber das ist hier auch ein wenig das Problem, der Film ist zu sehr auf Melancholie, Schönheit und all diesen Dingen aus dabei gehen einwenig die kleinen unscheinbaren Momente unter und so wirken all die scheinbar epischen und schönen Momente nicht weil der ganze Film sich ständig so gibt und versucht sich nur an alles wunderbare zu krallen hier hätte man das ein wenig lockerer angehen sollen. Die einzelnen Gefühle und Momente stehen somit kaum in einen Verhältnis zu was anderen. Trotzdem bleibt der Film absolut sehenswert.
Nicht der Brüller
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Also ich habe mir den Film angesehen. Ab und zu bin ich doch tatsächlich eingenickert! Also wirklich, ich fand den Film wirklich langweilig, undurchsichtig, verwirrend. Es kamen für mich zu viele Fragen auf. Ich habe den Film irgendwann aus gemacht. Naja, klarer Fehlkauf für mich.
Schade
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Leider wird der Film weder dem legendären Ruf des Studios Ghibli, noch der Vorlage gerecht. Das die Animationen nicht dem heutigen Standard entsprechen ist durchaus zu verkraften, aber vor allem das Drehbuch hinkt hinterher. Der Zauber und die Faszination, bislang allen Filmen des Studios eigen, ist in dieser Buchadaption nicht vorhanden. Ob dieses an dem Regiesseur liegt, möchte ich an dieser Stelle nicht mutmaßen. Fakt ist, dass der große Meister selbst keine Hand an diesen Film gelegt hat, Fakt ist, dass es große Diskussionen zwischen Buchauthor und Produktionsteam gab während der Entstehung des Filmes mit Enttäuschungen auf beiden Seiten. Dieses ist dem Werk meiner Meinung nach durchaus anzumerken. Schade, schade, schade.

Der Film gibt aber dennoch Hoffnung für die Zukunft des Studios. Denn ein kleiner Funken des so schmerzlich vermissten großen Ghibli-Zaubers ist durchaus in der einen oder anderen Szene zu spüren.

Leider nur 2 Sterne. Und wichtig: KEIN FILM FÜR KINDER UNTER 12 Jahren!
Nicht ab 6 zu empfehlen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Genauso fasettenreich Wie alle anderen in ihren Rezesionen schon beschrieben haben, empfand ich den Film.

Genial gezeichnet und auch die Essenz des Filmes ist tiefgründig, wie in allen Filmen aus diesem Studio.

Auf alle Fälle, mein Fazit absolut nicht für Kinder ab 6, auch wenn es ein Zeichentrickfilm ist, der wunderschön gezeichnet ist, sind einige Gruselige Szenen dabei und auch der Inhalt ist für ein sechsjähriges Kind meiner Meinung nach etwas zu schwierig.

Er sollte, wie auch einige andere Ghibli Filme (Prinzessin Mononoke, Nausikaä aus dem Tal der Winde...) die Freigabe erst ab 12 erhalten.
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Produkt-Bild: Kikis kleiner Lieferservice (Einzel-DVD)

Kikis kleiner Lieferservice (Einzel-DVD) , Regie: Hayao Miyazaki

DVD von Ufa/DVD
Preis bei Amazon: EUR 10,45, Angebote ab EUR 8,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Kikis kleiner Lieferservice (Einzel-DVD)

Produktbeschreibung


Dies ist die Geschichte der kleinen Hexe Kiki die sich gem der uralten Hexentradition mit ihrem schwarzen Kater Jiji aufmacht um ein Jahr lang alleine an einem anderen Ort zu leben, damit sie dort ihre Hexenkrfte vervollkommnen kann. Ihre neue Wahlheimat ist eine groe Stadt am Meer, wo sie durch einen glcklichen Zufall bei einer Bckersfamilie eine Unterkunft findet. Das Haus wird Dreh- und Angelpunkt ihres ersten eigenen kleinen Lieferservices, der nach ein paar Startschwierigkeiten sehr gut luft. Allerdings macht der 13 jhrigen Kiki die Einsamkeit in der Grostadt und die Tatsache das sie anders ist als andere Kinder schon bald zunehmend Probleme. Ihr kleiner Lieferservice, hilft Kiki jedoch, Freunde und auch ihre erste groe Liebe zu finden und versetzt sie in die Lage, auch die schwierigsten Lebenssituationen zu meistern.

Aus der Amazon.de-Redaktion


In Hayao Miyazakis magischem Kiki's Delivery Service prallt ein 13-jähriges Mädchen in seinem ersten Jahr als Hexenanwärterin frontal mit der Welt zusammen. Kiki ist dickköpig und immer noch ein wenig grün hinter den Ohren, aber auch einfallsreich, fantasievoll und entschlossen. Mit der treuen kleinen Katze Jiji an ihrer Seite ist sie bereit, der Welt entgegenzutreten, oder wenigstens ihrem neuen Zuhause, dem malerischen europäischen Meeresstädtchen.
Miyazakis sanfter Rhythmus und wogende Erzählstruktur erfassen den Pulsschlag des wirklichen Lebens (auch, wenn sein Subjekt ein Mädchen ist, das auf einem Besen umherfliegt), und porträtieren den täglichen Kampf und das wachsende Leid seiner mutigen Heldin sensibel und mit Verstand. Die wundervoll detaillierte Animation, das üppig designte Postkartenstädtchen am Meer mit seinen roten Schindeldächern und kopfsteingepflasterten Straßen, lassen den Zuschauer aus dem Staunen nicht herauskommen. Diese bezaubernde Trickfilmfantasie bietet ein intaktes und lebensbejahendes Bild, weder auf die Kids herabschauend, noch die Erwachsenen hofierend. --Sean Axmaker
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Superfilm, miserable deutsche Fassung
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Als Japaner habe ich den Film seit Kindheit bestimmt >20 mal gesehen und habe mich dabei immer wieder begeistern lassen. Vor kurzem habe ich erstmals die deutsche Fassung des Films gesehen und ich muss leider sagen dass ich sehr entsetzt wurde: die Synchronsprecher zeigen kaum Einfühlung und machen den Eindruck, als hätten sie sich keine Gedanken darüber gemacht welche Charakter ihre Figuren haben, oder fast als hätten sie keine Ahnung um welchen Film es sich eigentlich handelt. Die Übersetzung ist auch sehr oft unangemessen bis komplett falsch (das sind übrigens alle die Probleme die ich bei den deutschen Fassungen auch von anderen Miyazaki-Filmen feststellen musste). Sogar der Ton ist irgendwie verzerrt im Vergleich zum Original was die schöne Begleitmusik etwas verunstaltet (für mich zumindest). Als Notmaßnahmen empfehle ich dringend den Film in Originalfassung mit Untertitel anzuschauen.
5 Sterne für den Film, 1 Stern abgezogen wegen der miserablen deutschen Fassung (was mir sehr leid tut!!!!).
Ohne Zweifel der Lieblingsfilm jedes Betrachters unter zwölf Jahren
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1989 kam Kikis Lieferservice" in die Kinos. Es ist einer der schönsten, familienfreundlichsten und heitersten Filme, die der japanische Meisterregisseur Hayao Miyazaki je produzierte. Auch heute noch strahlt dieser Film eine solch entspannte Ruhe aus, dass selbst Sechsjährige ihn ohne Weiteres sehen können. Allein die Länge von fast einhundert Minuten steht dem entgegen, denn Kindergartenkinder und selbst Schulkinder können einer zusammenhängenden Geschichte nicht über eine solch lange Zeit folgen. Entweder man schaut sich den Film in mehreren Abschnitten an oder die Kleinsten müssen verzichten.

Die DVD glänzt mit wundervoll frischen Farben, einem exquisiten Ton und einer Story, die selbst Erwachsene zufriedenstellt. Kaum hat die Geschichte begonnen, liebt man die kleine Kiki heiß und innig. Selbst wenn die spannendsten Momente immer noch kleinkindgerecht sind, fesseln der ruhige Erzählton, die Zeit, die sich der Regisseur mit der Entwicklung seiner Geschichte lässt, und die angenehm im Hintergrund bleibende Musik. Die Komponisten Joe Hisaishi und Sydney Forest schaffen es dennoch, dass man immer wieder die einzelnen Melodien summt, selbst wenn man die DVD schon längst wieder weggestellt hat.

Auch die deutsche Synchronisation ist makellos. Sowohl Melina Borcherding als Kiki als auch Jochen Bendel, der die kleine Jiji, spricht und Maren Rainer als Bäckersfrau machen ihre Sache gut. Selbst wer in die japanische Originaltonspur hineinhört, wird kaum besser passende Tonlagen zu hören bekommen - auch wenn es sehr auffällt, wie wenig Sprache die Japaner im Vergleich zu den Deutschen dem Film beifügen.

Naturgemäß ist die Animationstechnik nicht mit der aktueller Produktionen vergleichbar, doch die Bilder sind so schön, dass man dies leicht verschmerzen kann. Auch enttäuscht bei der Einzel-DVD das völlige Fehlen von Extras, doch für nicht mal zehn Euro bekommt man im Anime-Sektor einfach keinen besseren Film als Kikis kleiner Lieferservice". Er ist neben dem göttlichen Mein Nachbar Totoro" ohne Zweifel der Lieblingsfilm jedes Betrachters unter zwölf Jahren. Und auch wenn ältere Zuschauer das Ganze etwas albern und nichtssagend finden könnten, mehrmals ansehen werden sie sich den Film dennoch - Kiki ist einfach zu süß!
Ein Märchen wie es viel zu wenige gibt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Film gibt es kaum Action. Jedoch verzaubert dieser Film ungemein. Wir begleiten den Selbstfindungstrip einer kleinen Hexe. Ihre Probleme sind die selben, denen sich jedes Kind einmal stellen muß. Was ich befürchtete ist nicht passiert. Obwohl zuckersüß, ist der Film keine Sekunde lang kitschig! Es gibt was zum lachen, zum träumen, zum nachdenken. Das perfekte Teil für einen Familienfilm, bei dem nicht nur die Kleinen Spaß haben werden. Und ja, am Ende gibt es dann doch noch was Action. Allerdings völlig harmlos und sehr gut passend. Was die technische Seite des Zeichentrickfilms angeht, so ist er in meinen Augen perfekt. Das Ding hat Seele!
Ein Märchen wie es viel zu wenige gibt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Film gibt es kaum Action. Jedoch verzaubert dieser Film ungemein. Wir begleiten den Selbstfindungstrip einer kleinen Hexe. Ihre Probleme sind die selben, denen sich jedes Kind einmal stellen muß. Was ich befürchtete ist nicht passiert. Obwohl zuckersüß, ist der Film keine Sekunde lang kitschig! Es gibt was zum lachen, zum träumen, zum nachdenken. Das perfekte Teil für einen Familienfilm, bei dem nicht nur die Kleinen Spaß haben werden. Und ja, am Ende gibt es dann doch noch was Action. Allerdings völlig harmlos und sehr gut passend. Was die technische Seite des Zeichentrickfilms angeht, so ist er in meinen Augen perfekt. Das Ding hat Seele!
Eine bessere Welt braucht mehr solche Filme
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann mich den anderen 5-Sterne-Gebern nur anschließen:
Dieser Film ist das Maß aller Dinge für Familienunterhaltung
und Gefühlsmenschen.

Ich kenne alle Filme von Hayao Miyazaki bzw. Ghibli und halte
sie durchgehend für klasse bis brillant,
aber mit KIKI hat sich der Meister selbst übertroffen.

So eine perfekte Mischung zwischen Charakterisierung,
Gefühl, Humor und Spannung setzt Maßstäbe,
an die sich amerikanische Produktionen nicht mal
ansatzweise nähern können.

Zwar kann sich KIKI aufgrund des Alters
- immerhin schon bald 20 Jahre -
graphisch nicht mehr mit neueren Produktionen wie
"Chihiros Reise ins Zauberland", "Prinzessin Mononoke"
oder "Das Wandelnde Schloß" messen, denn dafür hat sich in den
letzten 10 Jahren technisch einfach zu viel getan.
Aber inhaltlich kann die Erzählung um die kleine Hexe, die in der
Ferne alleine tapfer und einfallsreich ihre Frau stehen muss,
problemlos mit den genannten neueren Werken mithalten
- die ich übrigens ebenfalls hervorragend finde.

Hier vermisse ich zum ersten mal die Möglichkeit, SECHS STERNE
zu vergeben.
Oder halt eine 1+ [mit Sternchen ;) ]

Kaufempfehlung:
Für ALLE, die sich überhaupt emotional berühren lassen können.

Nicht zu empfehlen für:
Menschen, die in jedem Film Gewalt brauchen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Kuch Kuch Hota Hai - Und ganz plötzlich ist es Liebe (Einzel-DVD)

Kuch Kuch Hota Hai - Und ganz plötzlich ist es Liebe (Einzel-DVD)

DVD von Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,44

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Kuch Kuch Hota Hai - Und ganz plötzlich ist es Liebe (Einzel-DVD)

Produktbeschreibung


Und ganz pltzlich ist es Liebe
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Einfach wunderschön!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser war mein zweiter Bollywoodfilm, den ich gesehen habe und er hat mich positiv überrascht, denn er war noch besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Es ist alles dabei in diesem Film, was ich in Filmen erwarte: Eine gute Geschichte, Darsteller mit Herz (die ihren Job perfekt machen!) und dazu noch die richtige Mischung aus Humor & Tragik.

Ein wirklich schönes Werk, das man gesehen haben muss.

Ganz besonders natürlich als Fan des Dreamteams "SRK & Kajol" ;)
Muss man sehen!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einfach nur schön, dieser Film.
Die Geschichte der kleinen Anjali, die ihren Papa, Jahre nach dem Tod seiner Frau, mit seiner Schulfreundin Anjali zusammenbringen soll.
Wunderschöne Musik, gute Schauspieler, Romantik, was will man mehr?
Das Duo SRK und Kajol bezaubern.
Taschentücher bereithalten!!
Muss man gesehen haben!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tolle Lovestory! Sie, seine beste Freundin, verliebt sich in ihn. Natürlich will sie es ihm nicht gestehen. Er, ihr bester Freund, sieht sie natürlich nur als Kumpel an, verliebt sich in eine andere. Der Liebeskummer, den sie empfindet, wurde super rübergebracht. Man hat richtig mitgelitten. Beide verlieren sich aus den Augen. Doch deren Tochter bringt einen nach Jahren wieder zusammen. Und dann passiert, was sie sich schon ihr Leben lang gewünscht hat. Er verliebt sich in sie, aber leider ist sie schon vergeben, aber nur verlobt. Ihre unterdrückten Gefühle kommen wieder hoch. Sie gerät in Zwiespalt. Eins muss ich noch sagen: Er ist verwitwet, deshalb auch wieder zu haben... eine tolle Lovestory mit meinem Liebling Shah Rukh Khan. Muss man einfach gesehen haben. Die Lovestory bringt einen zum Lachen und zum Weinen. Ihr werdet sehen. Aber überzeugt euch ruhig selbst davon...
Super Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde Kuch Kuch Hota Hai super schön...... Super Story und auch die Lieder gehen sofort ins Ohr............ War mein 1. Bollywoodfilm.....
Seitdem bin ich Fan
Ein waschechter Bollywoodfilm ohne wenn und aber
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Shahrukh Khan glutäugt und Kajol tanzt sich in die Herzen.
Den weiteren Inhalt beschreibe ich nicht, er ist nicht wichtig. Was hier zählt, sind die herrlichen Farben und das gute Gefühl welches einem beim Ansehen überkommt.
Ein Regentag, ein Stimmungstief - KKHH ansehen und weggefegt ist alle Trübsal.

Ersetzt Couch und Pillen allemal.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Revenge of the Warrior (Einzel-DVD)

Revenge of the Warrior (Einzel-DVD)
mit Tony Jaa, Perttary Wongkamlao, Bongkoj Khongmalai, Regie: Prachya Pinkaew

DVD von E-M-S
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,99

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Revenge of the Warrior (Einzel-DVD)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


EMS Revenge of the Warrior - uncut, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.12.06
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Für Fans Hui, für alle anderen Pfui
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ja, ich gebe es zu: Ich steh' auf Kampfszenen! Als passionierter Jackie-Chan-Fan und selbst Kampfkünstler schlägt mein Herz schneller, wenn ich Tony Jaa sehe. Oder zumindest, was dieser Goldjunge kann. Seine akrobatischen und kämpferischen Leistungen sind, ohne zu übertreiben, oberste Spitzenklasse. Was er vor der Kamera macht, hat man so bisher noch von niemandem gesehen, der nicht an ein Drahtseil gekettet war.

"Revenge of the Warrior" ist, genauso wie das Prequel im Geiste Ong-Bak, eine thailändische Filmproduktion. Diese Filmschmiede ist bisher weder für ihre guten Streifen noch überhaupt bekannt gewesen, bis Ong-Bak das Licht der Welt erblickte und ein internationaler Erfolg wurde. Geschafft hat das der Film durch nie da gewesene, atemberaubende und unglaublich intensive Kampfszenen im ebenfalls bis dato unbekannten Muay-Thai-Kickboxstil. Hauptsächlich mit Ellbogen und Schienbein kämpft sich ein Junge, der eigentlich nur Gutes im Kopf hat, durch Horden von bösen Gangstern. Dieses Schema trifft auf beide Filme zu. Diesmal sucht er, Kham, der Elefantenjunge, im australischen Sydney nach seinen beiden entführten Elefanten. In Ong-Bak war übrigens ein entführter Statuenkopf das Corpus Delicti, was meiner Meinung nach viel weniger nachvollziehbar war und schon fast wie religöser Fanatismus wirkte. Die Geschichte um die Freundschaft zwischen Mensch und Tier und die Rache am Tod der Elefantenkuh klappt einfach besser und geht künstlerisch sogar am Ende als Metapher für die riesigen Endgegner auf. Der Nebenplot um den ermordeten Polizeichef und die Straßengang als exekutiver Arm eines riesigen Wirtschaftsmoguls und den thailändischen Polizisten allerdings ist so undurchsichtig und, ja, schlicht und ergreifend unwichtig, dass diese Szenen die Mitte des Films unnötig und unerträglich ziehen. Es wurde also wieder bewiesen, dass das Team um Regiesseur Prachya Pinkaew keine vernünftige Story erzählen kann.

Das macht aber nicht viel aus, da sie sowieso nur der Aufhänger für die grandiosen Kampfsequenzen ist. Im Grunde genommen erinnert der Film an die Kung-Fu-Klassiker der 70er Jahre, nur das heute zumindest der Versuch um eine richtige Geschichte existiert, wenn auch der weitestgehend erfolglose. Fernerhin denke ich, dass der finanzielle Erfolg von Ong-Bak geringstenfalls der ersten Hälfte von Revenge of the Warrior nicht gut getan hat. Hier wurde u. a. in einer recht lächerlichen Bootsverfolgungsjagd versucht, Action und Explosionen darzubieten, die man anderswo schon hundertmal besser gesehen hat. Zur zweiten Hälfte hin konzentriert sich der Film dann genau auf das, was er am besten kann: einen rachebetäubten Superkämpfer in Extase zeigen, der einer Hundertschaft von Gegnern den Garaus macht, und zwar in professionellen Kameraeinstellungen und mit dem richtigen Tempo, was Hollywoodproduktionen zum Beispiel üblicherweise nie gelingt. In dieser Hinsicht übertrifft der Film sogar Ong-Bak; Parallelen sind trotzdem erkennbar. Beide Filme folgen einer sehr strikten Struktur, die von ihrer Klimax lebt: Zu Anfang sind die Gegner allesamt kein Problem für den Helden, doch im Verlauf des Films kommt er an seine Grenzen, überwindet selbst diese wieder und geht als gezeichneter Sieger vom Platz, wobei ich es allerdings stimmiger und moralisch vertretbarer gefunden hätte, wäre Kham am Ende heldenhaft gestorben, anstatt einen unmöglichen Sturz vom Hochhaus zu überleben. Während in Ong-Bak versucht wurde, sämtliche Kampfarten abzuhandeln ("sportlicher" Ringkampf, Straßenkampf, Waffenkampf, Einzel- und Gruppenkämpfe), setzt Revenge of the Warrior mehr auf Masse statt Klasse der Gegner, obwohl auch hier besondere Schmankerl aus der Trickkiste gezogen werden, die das Klischeeherz höher schlagen lassen: der tanzende Capoerakämpfer, der turmhohe Massivholzwrestler und die waffenschwingende Lady. Dabei schafft es der Film, eine konsequente, funktionierende Steigerung in der Intensität der Kämpfe aufzubauen. Doch auch weitere avantgard'sche Kniffe sind zu entdecken, wie die laut imdb.com längste, ohne durch einen Schnitt unterbrochene Kampfszene der Filmgeschichte; sie dauert über fünf Minuten. Dies ist eine unglaubliche logistische Meisterleistung!

Fans dieser Art von Knochenbrecher-Action können sich den Film bedenkenlos antun, da er wieder einmal bisher ungesehene Szenen zu bieten hat. Dafür müssen Abstriche bei Story sowie Charakterzeichnung gemacht werden, da einfach keine erzählenswerte Geschichte erreicht wird. Die Figuren bleiben, bis auf Kham, profillos und nur Mittel zum Zweck. Die schauspielerischen Leistungen sind besser als bei Ong-Bak, zweifelsohne, aber immer noch auf Thai-Niveau. Ich würde nicht sagen, dass das alles bei einem solchen Film egal ist, wie es viele andere tun. Andererseits muss man auch immer die Intention eines solchen Werks beachten, wie stets bei Kunst: Dieser Film möchte spektakuläre Bilder transponieren, und keine fein ausgearbeitete Geschichte. Wobei ich mir dann auch die Kampfszenen seperat zusammenhangslos anschauen würde und keinen Film als Rahmen bräuchte, doch damit lässt sich natürlich nicht soviel Geld machen wie mit einem Kinofilm. Und Geld braucht der thailändische Film.
Wie angemerkt, für Kampfsportmuffel ist der Film definitiv nichts. Aber man sieht wieder par excellence, wie sich bei einem Film die Geister scheiden können.

Bleibt auf weitere Filme aus der thailändischen Traum(a)fabrik zu warten, insbesondere auf Ong-Bak 2. Meine Prognose ist da allerdings eher auf Bodenhöhe angesiedelt: Lange kann diese Jagd nach Superlativen nicht gut gehen, was man an Born to Fight sieht. Der Trailer zeigte mir persönlich nur auf denselben Zug aufgesprungene, wenn auch recht originelle Action, diesmal aber von mehreren Hauptakteuren. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass Ong-Bak und Revenge of the Warrior von Tony Jaas Charakter und Ausstrahlung getragen werden, sodass der Film in ihm seine Identität findet. Wie manche Menschen allerdings auf die Idee kommen, er sei der neue Jackie Chan, ist mir unergründlich; er ist vielmehr der moderne, optimierte Bruce Lee.
Revenge of the warrior
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film ist einsame Spitze! Ich finde ihn z.B. viel besser als Ong Bak. Bei den Kampfszenen geht es richtig zur Sache!
Unwillkürlicher Vergleich mit Ong Bak
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Hätte es Ong Bak nicht gegeben, hätten diesen Film viele Menschen nicht gesehen. Hätte es Ong Bak nicht gegeben, hätte das ziemlich selbe Team nicht so viel Geld für die Neuproduktion zur Verfügung gehabt. Und hätte es Ong Bak nicht gegeben, würde man das vorliegende Teil nicht mit eben diesem Ong Bak vergleichen und dann mit Sicherheit zu einer uneingeschränkten Beurteilung kommen.

REVENGE OF THE WARRIOR strotz wieder von guter, handgemachter Action. Da gibt es Kämpfe ohne Netz und doppelten Boden, was man eben Dank Tony Jaa klar und deutlich sieht; natürlich wird auch hier in die Kampf-Trickkiste gegriffen, aber eben doch in vollkommen anderer Art als in vergleichbaren China-Produktionen. Da gibt es z.B. eine mehrere Minuten andauernde Sequenz, die ohne jeden Schnitt gedreht wurde und in der sich der Held durch einige Etagen eines Hauses kämpft. Wer jemals irgendeinen Kampfsport betrieben hat, kann beurteilen, was der Hauptdarsteller da geleistet hat. Da fällt einem der Kiefer runter vor Staunen.

Zum Plot: Wieder ist Tony Jaa der einfache Junge vom Lande. Dieses Mal geht nicht der Kopf des Dorfbuddha verloren, sondern ein Elefant, mit dem der Held seit Kindstagen zusammen lebte; der wird samt Jungelefant von so richtig miesen Typen geraubt, denen man jede Prügel gönnt.
Die thailändischen Dunkelmänner vor Ort bekommen so dann auch ihre Abreibung, doch die Spur führt nach Australien, zu einem Thai-Restaurant mitten im asiatischen Bezirk von Sydney.
Ein taffer Polizist wird in den Handlungsablauf eingeführt, der Bösewicht namens Johnny bekommt Konturen und es kracht in allen Ecken.
Fazit: Ich finde es dreist, dass Regisseur und Drehbuchautor im Prinzip die gleiche Story wie in Ong Bak nocheinmal verkaufen. Deshalb nur vier Sterne, obgleich in Bezug auf Action und reale Kampfkunst in verschiedenen Stilformen, der Streifen fünf verdient hat - und die sollte derjenige, der Ong Bak nicht kennt, sich merken. Zimperlich darf man dabei nicht sein, denn - im Gegensatz zu Ong Bak, endlich ein Gegensatz - der Held befindet sich auf einem wütenden Rachefeldzug und nicht auf einer Suche, wie im Vorgängerfilm. Da brechen die Knochen und Blut spritzt übppig durch die Gegend.
Diejenigen, die albern weichgespülte Kampfszenen für ein Publikum ab zwölf Jahren vorziehen, werden sich schockiert abwenden. Alle anderen sehen hier saubere Kampftechnik erster Güte, realitätsnah umgesetzt, denn so wirken angewandte Kampftechniken (und wie das durch die Schauspieler und die Stunttechnik kaschiert wurde, ist genial).
Uneingeschränkte Empfehlung (bis auf den all zu sehr an Ong Bak angelehnten Plot, was mich leicht verknarzte). HMcM
hammer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich verstehe euch menschen nicht,na und dann ist die story dünn

so einen kämpfer habe ich in meinem leben noch nie gesehen

der stellt meine lieblinge wie jackie chan jet li und sogar bruce lee in den schatten

ihr habt doch keine ahnung der macht auch alles alleine selbst und ist besser als der rest
Tony Jaa in HÖCHSTFORM!!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich weiß garnicht warum sich hier so viele beklagen,denn jedem Kampfsportfan wird es ein Genuss sein,sich diesen film anzuschauen.Die story ist zwar müll aber die story ist bei action/kampfsportfilmen ehe nur nebensächlich,hier gehts um die kampfszenen und die sind ein meisterwerk,und auch realistisch da ja bekannt ist das Tony Jaa keine Tricks (z.b. durch seile oder computertricks) in den kampfszenen benutzt.die schauspielerische leistung von Tony Jaa ist zwar nocht nicht Hollywoodreif aber darauf kommts in solchen filmen wie gesagt nicht so sehr an.Die kampfszenen sind im vergleich zum letzten film (ong-bak) moderner geworden-gefallen mir noch ein tick besser als bei ong-bak,es kommen auch obwohl der film kürzer ist als ong-bak,viel mehr kampfszenen vor und die gegner sind diesmal auch noch eine spur besser als bei Ong-Bak.würde nicht sagen das er besser ist als Ong-Bak,auf keinen fall,denn beide haben ihre qualitäten.aber in diesem film hat sich Tony Jaa noch ein wenig gesteigert.
bin schon auf Tony Jaas nächstes Meisterwerk gespannt.

Ich denke Tony Jaa wird noch ein ganz großer in dem Genre und wird Jet Li in Zukunft ablösen.

Es würde mich aber freuen Tony Jaa und und Jet Li nochmal in einem Film zu sehen,das wäre echt Hammer.

Kann den Film wirklich jeden Kampfsportfan empfehlen,er wird euch gefallen!!!
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Produkt-Bild: Die sieben Samurai - Complete Edition. Kurz + Lang Fassung (3 DVDs im Digipack)

Die sieben Samurai - Complete Edition. Kurz + Lang Fassung (3 DVDs im Digipack)
mit Takashi Shimura, Toshirô Mifune, Seiji Myaguchi, Regie: Akira Kurosawa

DVD von KSM
Preis bei Amazon: EUR 19,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2008
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  • FSK 16

Produktbeschreibung


KSM Die Sieben Samurai - Complete Edition, USK/FSK: 16+

Beschreibung des Herstellers


Bei diesem Film handelt es sich um einen absoluten Klassiker und Begründer eines ganzen Genres. Ob Regisseur Akira Kurosawa Anfang der 50er Jahre, mitten in den Dreharbeiten, wohl daran gedacht hat, dass dieses monumentale Kunstwerk solch einen Status erreichen würde? Den Anspruch dazu hegte die Geschichte sehr wohl. Doch da zu dieser Zeit Spezialeffekte eher unbekannt waren, konzentrierte er sich, zu Recht, auf die intensiven Handlungsstränge, wobei die klassischen Samurai-Tugenden hier nicht glorifiziert werden, dafür gleichzeitig das gesellschaftliche Wertesystem hinterfragt wird. Vielleicht war es der verheerende Zweite Weltkrieg, der Kurosawa dieses Thema wählen ließ, auf jeden Fall ist dabei ein Meilenstein der Filmgeschichte entstanden, der trotz vieler Nachahmungen unerreicht bleibt.
Die Handlung spielt im Japan des 16. Jahrhunderts. Rikichi (Yoshio Tsuchiya) lebt in einem kleinen Bauerndorf. Jedes Jahr spielt sich dort die gleiche Tragödie ab: Nach der Erntezeit kommen Banditen und rauben alles, was den Dorfbewohnern das Überleben sichern sollte. Doch Rikichi glaubt an die Befreiung: Er heuert den alten und weisen Samurai Kambei (Takashi Shimura) an, der das Dorf beschützen soll. Für drei Schalen Reis pro Tag übernimmt dieser die schwierige Aufgabe. Gemeinsam suchen sie nach weiteren Gefährten für diesen großen Kampf. Es gelingt ihnen, eine Truppe zusammenzustellen: die sieben Samurai. Die Mitstreiter sind eine bunte Truppe, darunter der ehemalige Bauer Kikuchiyo (Toshirô Mifune), Kyuzo (Seiji Miyaguchi) der Schwertkämpfer, Gorobei (Yoshio Inaba), Heihachi (Minoru Chiaki) und Shichiroji (Daisuke Katô). Der jüngste der Kämpfer ist Katsushiro (Isao Kimura), er will vor allem vom Wissen der erfahrenen Samurai profitieren. Es wird ein Plan erstellt, wie das Dorf zu beschützen ist. Die Bauern werden in diesen Kampf miteinbezogen und von den Samurai trainiert. Rund um die Siedlung werden Festungsanlagen erreichtet, um die Feinde abzuwehren. Als nun der Überfall stattfindet, stoßen die hinterhältigen Räuber auf erbitterten Widerstand.
Doch diese Geschehnisse werden nicht von allen Bewohnern des Dorfes gut geheißen. Viele der Bewohner haben Angst, dass sich die Samurai plötzlich gegen sie wenden, ihre Frauen vergewaltigen oder alle Güter plündern. Stellvertretend dafür steht der Bauer Manzo (Kamatari Fujiwara). Besonders die Sorge um seine Tochter Shino (Keiko Tsushima) treibt ihn zur Vorsicht. Als diese sich in den Kämpfer Katsushiro verliebt und er sich in sie, empfindet es der Bauer als eine Beleidigung für seinen gesellschaftlichen Stand. Überhaupt sagt dieser Film viel mehr über die Themen Moral und Ethik aus, als man bei oberflächlicher Betrachtung des Inhalts vermuten würde. Denn gerade die als besonders tugendhaft geltenden Samurai befinden sich mitten im Verfall aller althergebrachten Wertesysteme in einem Dilemma: Sollen sie weiter für die Herrscher kämpfen, die oft grausam und rücksichtslos ihren Machtanspruch verteidigen? Oder sollen sie selbst zu Verbrechern werden, indem sie als marodierende Banden durch die Lande ziehen und alles töten und plündern, was ihnen in den Sinn kommt? Zu dieser Zeit begannen in Japan nämlich große Wandlungen in der gesellschaftlichen Struktur zu wirken und viele jahrhundertealte Traditionen und Werte wurden auf den Kopf gestellt. Genau diesen Fragen und Entwicklungen gilt aber das Hauptinteresse von Regisseur Kurosawa. So begründen „Die sieben Samurai“ zwar das Action-Genre, allerdings lebt der Film von der Handlung, den Gefühlen und Fragen der Figuren und nicht von den Kampfinszenierungen, die trotzdem sehr imposant sind. Diese gelungene Balance machte Die sieben Samurai zu dem Klassiker, der noch heute weltweit so verehrt wird.
Diese Veröffentlichung von NewKSM präsentiert den Film auf insgesamt 3 DVDs einmal in der deutschen Kinofassung (Deutsch und Japanisch, Untertitel in Deutsch verfügbar) und in der internationalen Langfassung (OmU). Das Ganze kommt in einem schmucken 3er-DVD-Digipack.
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4 Kundenrezensionen:

Geniales Japan Kino
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Schauspieler, die Kostüme, die Landschaften einfach alles in diesem Film kommt genial rüber. Zumal man bedenken muss wie alt dieser Streifen schon ist. Ein "muss" für jeden Feudalzeit Japan Fan und Freund von Samurai Geschichten.

Das einzige was ich anmerken muss ist das die lange Version des Films auf dieser DVD nur mit Deutschem Untertitel ist. Gesprochen wird nur Japanisch. Die Deutsche Kinofassung auf dieser DVD ist kürzer. Wenn auch nicht so drastisch gekürzt wie auf ZDF oder ARD.
Endlich in voller Länge und mit vollständigem Sinn!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist eine Ikone der Filmgeschichte und ein Meisterwerk des Genres. Kurosawa ist wohl einer der innovativsten Regisseure: Seine Filme boten zahlreiche Vorlagen für andere Filme, ob "Die glorreichen Sieben", "Star Wars", "Last man Standing" oder "The wild Bunch". Aber er konnte auch kongenial fremde Stoffe adaptieren, wie "King Lear" oder "Mcbeth".
Die sieben Samurai basiert auf eine berühmte japanische Legende aus dem 10 Jahrh. Und thematisiert eines der klassischen japanischen Gesellschaftsprobleme: Wie viel wert ist das Individuum, wie viel die Gemeinschaft? Was ist Aufopferung, was Egoismus? Kann der Mensch seinen Egoismus zum Wohle der Gemeinschaft überwinden? Kooperation, Konkurrenz, Altruismus, Egoismus? Kurosawa gibt klare, plausible und eindeutige Antworten: Wir leben in Mischungen, nichts Reines, nichts Klares. Und obwohl in diesem Film viel gekämpft wird (aus Notwehr!!!), ist er wohl der pazifistischste Film in seinem Werk.
Leider waren die DVDs in Deutschland meist alle alte ZDF Synchronistionen, die stark gekürzt worden waren, meistens fehlten 50 Minuten. Mit dieser Version haben wir ein gut gemachtes und vollständiges Produkt, daß dem Namen Kurosawas gerecht wird und den tieferen sozialen Sinn des Films vermittelt: Alle für einen, einer für Alle! Ein wohltuendes Antihartzvierprogramm! Ehrlich gesagt, möchte ich diesen Film auch nicht mit allen vortrefflichen High-tek-tricks "aufgefrischt" bekommen. Manche Leute verstehen es einfach nicht, warum eine "LP" knacken und kratzen muß!
Wohltuend "alt" belassen!
Zeitloses Meisterwerk aus Japan!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Akira Kurosawas Klassiker über 7 Samurai die ein Dorf vor Banditen retten ist und bleibt zeitlos. Leider gibt es von dem Film nur eine verkürzte deutsche Fassung. Endlich wurde es von einem DVD Label geschafft eine Langversion (Japanisch mit UT) und die deutsche Version gemeinsam herauszubringen. Egal in welcher Fassung der Film ist einfach kraftvoll, berührend und ist über zahlreiche andere Material Arts Werke als auch dem be