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Produkt-Bild: Die Welle

Die Welle
mit Jürgen Vogel, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Elyas M'Barek, Regie: Frederick Lau, Dennis Gansel

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Paramount Die Welle, Freigegeben ab 12 Jahren Drama
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Das Phantom

Das Phantom
mit Jürgen Vogel, Nadeshda Brennicke, Mathias Herrmann, Regie: Dennis Gansel

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 5,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Das Phantom
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Highlight Das Phantom, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 14.02.05
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

GENIAL - ein Muß für Cineasten !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ohne groß Worte zu verlieren: einer DER Polit-Thriller des Deutschen Kinos - für Cineasten ein Muß!

Also: ab ins ,,Kino'' oder diese DVD kaufen - man wird begeistert sein!

Nicht umsonst vielfach ausgezeichnet...und schade, daß dieses Meisterwerk so wenigen bekannt ist. Ändert es!
Dritte Generation der RAF
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dies war der erste Film von Dennis Gansel, der damals noch keine 30 Jahre alt war. Mit Die Welle ist er jetzt allgemein bekannt geworden. Es handelt sich um einen Fernsehfilm, der auf Pro 7 gelaufen ist.

Der Film handelt von der so genannten dritten Generation der RAF und dem Mord an einem Politiker. Er knüft an reale Begebenheiten an und schildert, dass an der offiziellen Version irgendetwas nicht stimmen kann. Es wird eine bestimmte Theorie aufgestellt, die man glauben kann oder auch nicht.

Interessant ist, dass hier ein Polit-Thriller gemacht wurde, der durchaus eine Message hat, andererseits aber spannend ist, was im deutschen Fernsehen selten genug vorkommt. Gerade in Verbindung mit Uli Edels "Der Bader-Meinhof-Komplex" ist dieser Film durchaus sehenswert. Mit Jürgen Vogel ist der ermittelnde und in die Schusslinie geratene Polizeibeamte hervorragend besetzt.
Politikthriller zur RAF - Respekt Herr Gansel.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dennis Gansel hat mit diesem einer seiner ersten Werke auch gleich für Aufsehen gesorgt. Er nahm sich eines hochbrisanten Stoffes der BRD an, den er in Form eines wirklich außergewöhnlich stimmigen und fesselnden Thrillers umgesetzt hat.
Seine Hauptfigur Polizist Leo Kramer wird während einer Standardobservierung Zeuge eines brutalen Mordes an seinen zu beobachtenden Personen. Sein Kollege und bester Freund wird dabei getötet.
Bereits selbst in Beschuss durch seine Vorgesetzen gekommen, wird auch versucht, ihn selbst umzubringen. Ohne Hilfe und mittlerweile selbst zur Verhandung ausgeschrieben kommt Leo einem gewaltigen Skandal auf die Schliche, der einige hohe Funktionäre der politischen Führung des Landes in einen RAF Mord verwickelt...
Gansel hat sich eines sehr brisanten Themas angenommen. Die Morde der 3. Generation der RAF hinterlassen noch heute viele Fragen und gerade das Attentat auf Herrhausen, das hier Modell stand, wurde mit vielen offenen Fragen zu den Akten gelegt. Gansels fiktiver Thriller bietet hier dem gewillten Zuschauer nicht nur spannende Unterhaltung, sondern regt auch zum Nachdenken und Hinterfragen der Ereignisse des 30. November 1989 an.
Hierbei leisten Jürgen Vogel und vor allem Mathias Herman wirklich hervorragende schauspielerische Arbeit und setzen der in sich schon sehr spannenden und Geschichte damit noch ihren Stempel auf. Zudem wird der Film durch einen schon fast gigantisch guten Soundtrack begleitet, hier hat sich Rainer Kühn wirklich als Meister seines Fachs bewiesen.
Der mit dem Grimme Preis ausgezeichnete Film lässt uns hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, da Dennis Gansel hier schon gerade für deutsche Verhältnisse außergewöhnliches Talent durchblicken lässt, welches er mittlerweile ja noch durch „Napola“ (2004) untermauert hat.
Kleinere Schwächen in der Nebenbesetzung und einige kleinere Längen stören das positive Gesamtbild nicht wirklich. In der Betrachtung darf man nur Fiktion nicht mit Realität verwechseln, sondern sollte den Thriller höchstens als Denkanstoß verstehen. Dann wird man aber wirklich gut unterhalten und hat gerade zu nicht endende Vielfalt an Gesprächsthemen für die Zeit nach dem Film.
Empfehlenswert ist noch die DVD zu erwähnen, da hier sowohl Regisseur und Schauspieler zu Wort kommen und interessante Hintergrundinfos vermitteln.
Endlich!!!!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Na also, endlich erscheint dieser Film auf DVD, der mich bereits im Fernsehen unglaublich beeindruckt hat!
Denis Gansel hat mit seinem Debutfilm einen wirklich unglaublich spannenden und packenden Polit-Thriller geschaffen,
der einen tief bewegt und die ganze einschlägige RAF-Literatur genial in eine Spielfilmhandlung umsetzt.
Ich finde den Film sogar besser als "Tage des Condors" und so weiter.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Napola - Elite für den Führer

Napola - Elite für den Führer
mit Max Riemelt, Tom Schilling, Devid Striesow, Regie: Dennis Gansel

DVD von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,48

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Napola - Elite für den Führer
  • FSK 12

Amazon.de


Zwischen den viel beachteten Der Untergang und Sophie Scholl - Die letzten Tage kam zur Jahreswende 2004/2005 ein weiterer deutscher Film über die Nazi-Zeit in die Kinos, der sich jedoch - im Gegensatz zu seinen thematisch verwandten Kompagnons - einem Aspekt des Dritten Reichs widmete, der bisher noch keine filmische Aufarbeitung erfahren hatte: Dennis Gansels Napola - Elite für den Führer erzählt die Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft in einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt - Internats-ähnliche Kaderschmieden, in denen das NS-Regime seinen ebenso folgsamen wie skrupellosen Nachwuchs heranzüchtete.
Im Zentrum steht der mittellose Berliner Nachwuchs-Boxer Friedrich (Max Riemelt in einer beeindruckenden Vorstellung), der die Napola als einzige Chance sieht, seine erhoffte Sportkarriere wahr machen zu können. Erst der sensible Albrecht (Tom Schilling), Sohn des Gauleiters Heinrich Stein (Justus von Dohnányi), öffnet Friedrich nach und nach die Augen über die systematische Gehirnwäsche, der sie in dieser „Erziehungsanstalt“ ausgesetzt sind. Für die Beiden beginnt ein ideologischer Kampf innerhalb dieses Mikrokosmos des unmenschlichen Nazi-Regimes, dessen tragisches Ende vorprogrammiert zu sein scheint. Auch wenn Regisseur und Drehbuch-Autor Gansel mehr aus seinem unverbrauchten Setting hätte machen können, weiß sein Mahnmal für den geistigen Widerstand der Jugend dennoch durch hohe Dramatik und das eindringliche Spiel seiner Hauptakteure zu begeistern. Wohl auch wegen der Unverbrauchtheit seines Sujets umschifft Napola erfolgreich das „Alles schon mal gesehen“-Gefühl bei vielen anderen Filmen über die Nazi-Zeit, und bietet gerade für junge Leute wichtige Denkanstöße, die Napola lange nachwirken lassen. -- Frank-Michael Helmke

Produktbeschreibung


Highlight Napola - Elite für den Führer, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.08.05
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Spitzenmäßig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Großartiger Film, mit talentierten Schauspielern und sehr emotionalen sowie auch sehr "kalten" Szenen. Sehr gut gemacht.
Ansehen wird man nicht bereuen.
Verführung der Jugend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Endlich mal ein Film, der zeigt, wie die damalige Jugend mehr oder weniger in den NAZI-Wahn verführt wurde !

Man fälscht die Unterschrift seines Vaters und droht dem eigenen Vater im gleichen Atemzug damit, wenn er was sagt, dass man Ihn wegen seine Aussagen gegen die Nazis verraten wird !

Der Film fängt eigentlich sehr harmlos an, aber sobald man auf diese Schule ist, weht einem ein anderer Wind ins Gesicht ! Freundschaft ist ALLES und ein Feigling darf man nicht sein !

Ich möchte nun nicht soviel verraten, aber das Eistauchen...war das ehrlich so.....sicherlich JA...unglaublich !!!

Der Film verdient 5 STERNE, aber irgendetwas hat aus meiner Sicht gefehlt...der letzte Kick..ich weiss es nicht, daher 4 Sterne von meiner Seite !
Sprachlos....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
bin ich gerade. Der Film ist zu Ende und ich auf irgendeine Art und Weise unheimlich berührt. Ein unglaublich ergreifender und emotionaler Film.

Einer der besten Filme die ich gesehen habe. Ganz große Klasse.
Gauleiter von Washington und Kapstadt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Durch dieses mutige Plaedoyer fuer gleichgeschlechtliche Liebe im Dritten Reich erfahert man endlich, warum das Dritte Reich scheitern musste. In die Napola konnte praktisch jeder aufgenommen werden. Ausser dem Hauptdarsteller entspricht in diesem Film keiner der Schueler oder Ausbilder auesserlich dem Rassenschema der Nazis. Das sollte die Auslese und Elite sein? Na ja, das Endziel war ja ohnehin, wie das Produktionsteam in aufwendiger Recherche in Archiven und Tagebuechern der brauenen Horden herausgefunden haben will, sich in Washington oder Kapstadt als Gauleiter am Strand zu sielen. Da haetten Blonde ohnehin nur Sonnencreme gebraucht. Insofern ein genialer Schachzug, den Rassenwahn der Nazis hier mal aussen vor zu lassen und sich ganz dem Silberblick unterm Hakenkreuz zu widmen. Es ist auch nur logisch, dass der blauäugige Blonde am Ende die Schule verlassen muss. Er passte nun wirklich nicht zu den Dicken, Duennen, Rotnasigen, den Schreibstubenhengsten, dem versoffenen Gauleiter, den feigen Moerdern und den Bettnaessern. In Teil 2 des Films muesste er konsequenterweise zum Feind ueberlaufen, um unter roten Fahnen doch noch Heldengeist zu finden.
Warum es erstrebenswert gewesen sein soll, dieser Gemeinschaft aus Sadisten, Masochisten und Maennerliebhabern (kosequenterweise verlaeuft auch der Handlungsstrang um die weibliche Alibi-Nebenfigur im Sande. Und das ist auch gut so !)anzugehoeren, erklaert der Film nicht. Maenner waren wohl schon immer die besseren Frauen. Mit Begeisterung praesentiert der Film Kanckpopos und runtergelassene Hosen, maennlich schwuel verschwitze bluttriefende Boxkaempfe, heroische traenenerstickte Balgerei zwischen Yin und Yang auf dem Fussboden, Titanic-Schmalz Abschied im ewigen Eiswasser. Ueber die Ausbildungsidee der Napola erfaehrt man nahezu nichts. Tatsaechlich scheinen sich die "Jungmannen" (Originalton) auf ihre grotesk anmutende Goldfasenenfreizeit in USA und Suedafrika vorzubereiten. Jedenfalls waere ein zweiter Teil, der die Bilanz des Eislochbadens und die Ergebnisse des sinnreichen weltanschaulichen Unterrichts (Aufsatzthema: Winterlandschaft im germanischen Epos) zeigt, wuenschenswert. Als Titel wuerde sich anbieten "Napola II. Fuehrers Elite an der Front". Kapitelueberschriften: Zugfahrt an die Front, Spaziergang in die Gefangenschaft, Eisbaden im Kreml, Nastrovje oder Tod, Gulag der Lueste, Weiche Herzen-harte Trennung,Gefangenen-Karnevalstournée von Washington nach Kapstadt,Love Parade im Fuehrerbunker usw.... bis zur TV-Serie unter dem Titel "Napola-Wenn das der Fuehrer wuesste" ausbaubar.
Einen Stern gibt es fuer die voellig ueberfluessigerweise geschnittenen Szenen, die zur Auflockerung und Verbesserung des Films wenigstens etwas beitragen. Hier findet sich auch die verschaemt weggeschnittene Kusszene zwischen sproeder Maid und vielbelesenem Schoengeist. Schliesslich will man ja die Zielgruppe des Films nicht vergraulen. Was heute SM-Partys und Dschungelcamp sind, das war damals also die Napola. In dieser Hinsicht kann man viel ueber das dunkelste Kapitel unserer Geschichte lernen! Definitiv ein Film der nachdenklich und betroffen macht.
geschichtlich nicht 100%ig, aber sonst ganz gut gemacht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
mein titel sagt eigentlich eh schon alles aus. da schon viele user über den inhalt des filmes berichtet haben, erspare ich mir (euch) das und komme zu meiner subjektiven sicht der dinge.

nicht alles entspricht den tatsachen was hier gezeigt wird (darüber wurde auch damals, bei der premiere, in mehreren tv-talks diskutiert), aber es wurde mit viel aufwand und guten schauspielern ein bewegendes "drama" aufgezeigt, welches mit wunderschönen bildern untermalt wird.

schade, daß der film dies verabsäumt hat 100%ig der geschichte treu zu bleiben - sonst hätte ich 5 sterne gegeben.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Mädchen Mädchen!

Mädchen Mädchen!
mit Karoline Herfurth, Felicitas Woll, Diana Amft, Max Riemelt, Regie: Martin Probst

DVD von Ufa/DVD
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 4,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Mädchen Mädchen!

Aus der Amazon.de-Redaktion


Teenagerkomödien waren eigentlich immer eher Jungensache, und das gilt nicht nur für Klassiker wie Porky's und Eis am Stiel sondern auch für neuere Hits wie American Pie und Harte Jungs. Insofern war es an der Zeit, dass mit Mädchen, Mädchen endlich eine Teenagerkomödie entstanden ist, die sich den Wirren des Erwachsenwerdens aus einer anderen Perspektive nähert. In Dennis Gansels Kinodebüt sind es drei Mädchen, die mit ihren erotischen Sehnsüchten und Fantasien zu kämpfen haben und die letztlich genauso wie die harten Jungs lernen müssen, dass Gefühle doch mächtiger als Hormone sind.
Inken (Diana Amft), Victoria (Felicitas Woll) und Lena (Karoline Herfurth) spielen zusammen in einem alles andere als erfolgreichen Volleyballteam. Doch die ständigen Niederlagen ändern nichts an ihrem Spaß am Sport und noch weniger an ihrer Freundschaft. Zusammen träumen sie von Jungs und vom perfekten ersten Mal. Allerdings bleibt es vorerst bei den Träumen, denn in der Wirklichkeit nehmen ihre Dates meist eine überraschende und wenig glückliche Wendung.
Wie die meisten Teenagerkomödien dieser Art setzt auch Mädchen, Mädchen auf ziemlich eindeutige Gags und Witze. Dabei benehmen sich Inken, Victoria und Lena beinahe genauso wie die Helden in Harte Jungs, dessen Erfolgsrezept Dennis Gansel zusammen mit seinem Autorenteam Maggie Peren und Christian Zübert hier nur ganz leicht variiert. Doch gerade diese Nähe der Mädchen zu den Jungen hat etwas sehr Angenehmes und Beruhigendes. Zumindest in Komödien für Teenager scheint die Geschlechterdifferenz doch nicht so groß zu sein, wie immer befürchtet.
Und wenn es dann am Ende im Titelsong von Rita heißt, dass Mädchen "härter sein müssen", kann man darüber eigentlich nur lächeln, denn bei aller vorgeblichen "Härte" und aller verbalen wie visuellen Direktheit bleibt Mädchen, Mädchen doch eine romantische Träumerei. Die erste Liebe und die erste Leidenschaft mögen chaotisch und von zahllosen Rückschlägen überschattet sein, aber sie besitzen einen Zauber und eine Unschuld, an die man sich später wehmütig erinnern wird. --Sascha Westphal

Produktbeschreibung


Die drei Freundinnen Inken, Victoria und Lena haben ein Problem. Wie kommen sie endlich zu einem Orgasmus? Andere Mädchen, wie die attraktive Chayenne, scheinen dagegen wahre Meister in der Kunst der Liebe zu sein. Bei einem Volleyballmatch müssen Inken, Victoria und Lena betreten zuhören, wie Chayenne mit ihren multiplen Orgasmen angibt. Also macht Inken Schluss mit ihrem Freund und gibt eine Kontaktanzeige auf, Victoria flirtet übers Internet und Lena verliebt sich unsterblich in Nick, den Schwarm aller Mädchen. Nach einigen vergeblichen Versuchen kommen Lena, Inken und Victoria deprimiert zu dem Schluss, das Orgasmen sowieso nur eine Erfindung der Männer sind, um die Frauen rumzukriegen. Darauf können sie verzichten! Aber meistens kommt es anders als man denkt - ein turbulenter Sommer beginnt.....
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5 Kundenrezensionen:

Super!... wenn man weiß worauf man sich einlässt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dass "Mädchen Mädchen" kein hochintellektueller Film ist, sollte einem schon bewusst sein. Man kann ihn nicht mit anderen Komödien vergleichen.
Trotzdem erfüllt er seinen Zweck: Er ist witzig, unterhaltsam und sympathisch!

Die Schauspieler sind überzeugend...
Und: Wer diese Art von Filmen mag, sollte sich unbedingt auch Mädchen Mädchen 2 ansehen, der meiner Meinung nach sogar besser ist.
Diana Amft ist wunderbar
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich finde Diana Amft ist eine tolle deutsche Schauspielerin und rettet jeden Film- so auch diesen. Mit ihrer symphatischen Art, mit welcher sich jedes Mädchen gerne identifizieren kann, macht sie sich immer sehr gut. Auch wenn dieser Film nicht sehr intelektuell ist so ist er durch sie dennoch gut.
süßer Teeniestreifen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Inken, Viktoria und Lena verstehen sich gut. Besonders was Jungs angeht. Alle haben auch plötzlich dasselbe Problem: Wie bekommt man einen Orgasmus?! Ein Fahrrad oder ein lesbischer Chat können da sehr nützlich sein. Doch nicht nur das. Jungs sind das generelle Problem in diesem Film und daher beschäftigt sich der Film nicht gerade mit etwas Neuem. Aber die drei Schauspielerinnen passen sehr gut in die Rollen der bewust etwas naiv wirkenden Mädchen. Und die Jungs werden auch manchmal durchaus als schüchtern dargestellt. Und die schlechten Jungs kriegen ihr Fett weg (z. B. mit ganz besonderen Pillen) und die ganz besonders schüchternen Jungs, die sich einfach dumm benommen haben, greifen zur Gitarre und singen los. Wieder andere gehen in einen Lesbenchat oder haben Probleme mit gewissen "Ringen". Der Film läßt wirklich keine sexuelle Peinlichkeit aus. Er wirkt erfrischend offen und überhaupt nicht dieses übliche: Wir können doch über alles reden und so. Nö, der Film ist was für einen richtigen Abend unter Mädels (egal ob groß oder klein) und am besten: NO Jungs!
oh je...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Sehen wir es als Fehltritt der damals vielleicht noch etwas unerfahrenen Schauspielerinnen. Vor allem Felicitas Woll kann mehr als diese "Leistung". Handlung, Dialoge und Sinn sind gleich null. Dieser Film ist nur für eingefleischte "American Pie" oder "Harte Jungs" Fans etwas...schade!
Mädchen versuchen zu frauen zu werden
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mädchen wollen Frauen werden. Das dies nicht über Nacht funktioniert stellen alle drei sehr bald daran fest dass sie noch nie den Orgasmus erlangten. Und auch der Freund von Inken (toll gespielt von Diana Amft) ist nicht gerade eine große Hilfe dabei. Die Gags des Films sind gut verteilt und kommen nicht zu lahm rüber allerdings hätten es ein wenig mehr sein können.
Der Film geht schnurr gerade aus und verwickelt sich nicht in irgendwelche abstrusen und unwichtige Momente. Die Schauspieler sind klasse allenvoran Felitas Woll und Diana Amft. Wer harte und knallharte Jungs mag und mal die andere Seite sehen will für den ist dieser Film geradezu geschaffen.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]

Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]
mit Jürgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Regie: Dennis Gansel

Blu-ray von Highlight
Preis bei Amazon: EUR 24,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welle (Limitierte Edition mit Original Soundtrack) [Blu-ray]

5 Kundenrezensionen:

Überzeugendes Remake
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein gut aufgelegter Jürgen Vogel zeigt seinen Schülern, wie leicht Manipulation funktioniert. Bis ihm selbst die Zügel entgleiten.
Die Adaption in die heutige Zeit ist sehr gut gelungen ohne überspitzt zu wirken.

Ein tolles Team vor und hinter der Kamera - agiert sehr geschickt mit dem schwierigen Stoff - ohne dass der mahnende Fingerzeig einen erschlägt.

von 5 Sterne - eigentlicht (nicht nur) für Schulen ein Pflichtfilm !
Gut aber schwächelnder Schluss
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Welle ist auf jeden Fall ein tolles Produkt der Deutschen , muss man sagen. Im Kino war ich gefesselt und gespannt, nun musste ich den Film auf DVD haben. Er ist echt ein Stück Geschichte und gehört in jede gescheite DVD Sammlung. Jedoch und deswegen ,,nur" 4 Sterne, bin ich mit dem Schluss nicht einverstanden. Der Lehrer fährt im Auto der Polizei davon - Ende. Schade!
Nicht die perfekte Welle
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Grundmotiv des Films ist gut und an sich interessant. Leider krankt der Film aber an dem zu massiven Einsatz von Stereotypen. Der Verlauf der Geschichte mag, wenn man tatsächlich eine Ansammlung von derlei klischeehaften Figuren hätte, irgendwie plausibel sein. Der Realität hält die Story jedoch nicht stand. Das Ende ist eben doch sehr spektakulär gezeichnet, um das Publikum "bei Laune zu halten. Das ist im Prinzip auch der Punkt der hier stört: der Film ist der Versuch einer Gradwanderung zwischen Kritik und Unterhaltung. Leider ist das Zusammenspiel der Komponenten nicht wirklich rund. Am Ende obsiegt das Spektakuläre über den Kritikversuch. Was bleibt ist deutsches Unterhaltungskino mit leicht kritischen Ansätzen. Die schauspielerischen Leistungen jedenfalls sind solide und für Unterhaltung sorgt der Film allemal.
Das Thema hätte weit mehr hergegeben
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Film basiert auf einem Buch, dass die realen Ereignisse an einer amerikanischen Schule beschreibt. Bei einem Schulprojekt bildet sich eine Gruppe, die langsam aber sicher immer gewalttätiger und autoritärer wird - hört sich ganz amüsant an, mit gewissen parallelen zum Oxford Prison Experiment. Ist dann aber leider doch nicht gut, lehrreich oder sonstwas...
Ob es nun eher am Film liegt (der zB das blutige Ende hinzugedichtet hat)oder an der Grundlage - es kommt nichts wirklich rüber.
Die Personen sind allesamt (sicherlich beabsichtigt) knallharte Stereotype: der Intellektuelle, die Revolutionäre, der coole Macho; der klar "böseste" (=schlimmster Nazi) ist ein sehr dummer Typ auf der Suche nach Geborgenheit in der Gruppe - alle Charaktere ohne brauchbare Identifikationsmöglichkeit. Schade, dass das im dritten Reich ganz druchschnittliche Leute waren. So wie ich, du, unsere Nachbarn, Geistliche, Studenten, liebevolle Väter; jedoch nicht als Stereotype! Und vor allem waren es nicht nur dumme junge Männer mit einem IQ von 60 und einem übersteigerten Motiv nach Anschluss! Wer diesen Film anschaut kann dann immernoch lustig rausgehen, weiß, dass solch dumme junge Männer die wirklich Bösen sind und kann noch mit der eigenen geheiligten Moral ins Bett steigen.
Dann wäre noch das bereits erwähnte Ende. Im einem Moment ist die moralische Schockierung noch hoch, weil Nichtmitglieder nicht durch die Tür dürfen, ne Viertel Stunde später erschießt der Super Dumm-Nazi einen Mitschüler und dann sich. Steile Eskalationskurve, und außer dem Dummen zeigen (fast) alle, dass sie im tiefsten Herzen nun doch gereinigt und gut sind.
Last but not least kommt am Rande eine Liebesgeschichte vor. Wieso das Bitte? Wirkt total deplaziert.
Unglaubwürdige, naive Verfilmung ohne Botschaft -> Thema verfehlt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es gibt diverse Probleme, die "Die Welle" zu einer Verfilmung ohne Wert machen.

1. Unglaubwürdig rasante Verselbstständigung der Welle-Bewegung. Im Film wird aus einer normalen Schulklasse mit den üblichen Cliquen innerhalb von zwei Unterrichtsstunden eine gut geschmierte Diktatur, die von keinem der Mitglieder hinterfragt wird. Als Zuschauer muss man sich darüber wundern, denn alles, was das ausgelöst hat, war das Tragen von "Uniformen" und ein Minimum an Disziplin in der Autokratiestunde. Es gibt, anders als in echten Diktaturen, keine Feindbilder, keine Ideologie und niemand hat am Anfang irgendwelche Erwartungen an die Bewegung! Wer ernsthaft glaubt, dass man so einfach eine Schulklasse in eine richtige Gemeinschaft (von einer totalitären Bewegung ganz zu schweigen) verwandeln könnte, hat wohl seit dem Krieg keine Schule mehr von innen gesehen. Genauso gut hätte Jürgen Vogel Feenstaub auf seine Schüler streuen können, es wäre genauso realistisch.

2. Die Welle wird gar nicht als problematisch dargestellt. Was tut Die Welle denn Schlimmes seit ihrer Gründung? Graffitis? Sich mit Punkern prügeln, die sowieso auf Streit aus waren? Am Strand feiern (oh diese teuflischen Beachnazis!)? Ihr Mitglieder beim Wasserhandball anfeuern? Sich beim Wasserhandball wehren, wenn man von einem Asi aus der gegnerischen Mannschaft fast umgebracht wird? - Das kann's nicht sein.
Schlimmstenfalls werden Leute ausgegrenzt, die nicht Mitglieder sind oder den Gruß zeigen. Aber das war es auch schon und geht eigentlich kaum über das Gruppenverhalten normaler Schüler hinaus. Statt Uniformen gibt es dort Markenklamotten und statt dem Welle-Gruß die übliche Jugendsprache.
Das EINZIGE wirklich gefährliche Element ist Timo mit seiner Gaspistole, der aber offensichtlich schon vorher psychisch labil ist und daher kein brauchbares Argument gegen Die Welle-Gruppierung sein kann.

3. Die Auflehnung von Karo (der rothaarigen Freundin von Schwimmer Marco) erscheint wegen Punkt 2 auch vollkommen unglaubwürdig. Sie ist von Anfang an gegen Die Welle, aber da sie bereits vorher als etwas egozentrisch dargestellt wird (Barcelonapläne, kommt zu Theaterproben wann SIE will), hat man nicht den Eindruck, dass sie Die Welle tatsächlich als Gefahr sieht, sondern tatsächlich nur eifersüchtig ist, nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Es wird im Film einfach nicht nachvollziehbar dargestellt, wieso Karo auf einmal zur "Widerstandskämpferin" wird.

4. Die Eskalation der Entwicklung wirkt konstruiert und übertrieben dramatisch.
Zunächst folgende Szene: Marco kriegt nach einem Streit mit Karo von ihr einen Schlag ans Gesicht. Danach (!) ohrfeigt Marco sie und rennt, entsetzt über sich selbst, davon. Diese Szene soll, warum auch immer, seine Erkenntnis auslösen, dass Die Welle etwas Böses ist. Soll der Zuschauer ernsthaft glauben, die bloße Zugehörigkeit zu so einer Gruppe macht einen Menschen gewaltätig und böse, ohne irgendwas zu tun oder von irgendeiner Ideologie beinflusst zu werden? Wie soll das gehen, sind die weissen Hemden verflucht? Schwarze Magie? Warum ist Die Welle daran schuld, wenn Marco seine Freundin ohrfeigt (zumal, nachdem SIE ihn zuerst geschlagen hat!)? Karo ist außerdem vollkommen unsympathisch, weil sie nie auch nur ein bisschen einsieht, dass sie eine Mitschuld dafür trägt, dass Marco sich von ihr entfernt und Der Welle annähert.
- Das blutige Finale und das Ende der Bewegung wirkt übereilt und unglaubwürdig. Außerdem gibt es keinen Epilog, keine abschliessende Betrachtung, wo man erfahren könnte, wie es mit den Schülern weiterging, was sehr interessant gewesen wäre.

Den zweiten Stern verleihe ich wegen der guten Besetzung (und der netten Kameraarbeit). Alle Darsteller überzeugen, auch wenn die Schüler mitunter sehr klischeehaft charakterisiert wurden (a la US-High School-Komödien).

Ich rate Allen zur Buchvorlage oder zu anderen Verfilmungen. Von dieser hier lernt man leider Gottes NICHTS über die Gefahren des Totalitarismus. Hier lautet die Moral eigentlich nur: Solang man keine Psychopathen mit Pistolen Mitglied werden lässt, kann eine Diktatur eine wundervolle Sache sein, wo alle einander helfen.
- Und das ist nun mal nicht so.
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Mädchen Mädchen [Verleihversion]
mit Diana Ampft, Karoline Herfurth, Dennis Gansel

DVD von Ufa
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 0,46

Erscheinungsdatum: Januar 2002
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Mädchen Mädchen!

Videokassette von Ufa Video
Preis bei Amazon: EUR 3,99, Angebote ab EUR 0,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Teenagerkomödien waren eigentlich immer eher Jungensache, und das gilt nicht nur für Klassiker wie Porky's und Eis am Stiel sondern auch für neuere Hits wie American Pie und Harte Jungs. Insofern war es an der Zeit, dass mit Mädchen, Mädchen endlich eine Teenagerkomödie entstanden ist, die sich den Wirren des Erwachsenwerdens aus einer anderen Perspektive nähert. In Dennis Gansels Kinodebüt sind es drei Mädchen, die mit ihren erotischen Sehnsüchten und Fantasien zu kämpfen haben und die letztlich genauso wie die harten Jungs lernen müssen, dass Gefühle doch mächtiger als Hormone sind.
Inken (Diana Amft), Victoria (Felicitas Woll) und Lena (Karoline Herfurth) spielen zusammen in einem alles andere als erfolgreichen Volleyballteam. Doch die ständigen Niederlagen ändern nichts an ihrem Spaß am Sport und noch weniger an ihrer Freundschaft. Zusammen träumen sie von Jungs und vom perfekten ersten Mal. Allerdings bleibt es vorerst bei den Träumen, denn in der Wirklichkeit nehmen ihre Dates meist eine überraschende und wenig glückliche Wendung.
Wie die meisten Teenagerkomödien dieser Art setzt auch Mädchen, Mädchen auf ziemlich eindeutige Gags und Witze. Dabei benehmen sich Inken, Victoria und Lena beinahe genauso wie die Helden in Harte Jungs, dessen Erfolgsrezept Dennis Gansel zusammen mit seinem Autorenteam Maggie Peren und Christian Zübert hier nur ganz leicht variiert. Doch gerade diese Nähe der Mädchen zu den Jungen hat etwas sehr Angenehmes und Beruhigendes. Zumindest in Komödien für Teenager scheint die Geschlechterdifferenz doch nicht so groß zu sein, wie immer befürchtet.
Und wenn es dann am Ende im Titelsong von Rita heißt, dass Mädchen "härter sein müssen", kann man darüber eigentlich nur lächeln, denn bei aller vorgeblichen "Härte" und aller verbalen wie visuellen Direktheit bleibt Mädchen, Mädchen doch eine romantische Träumerei. Die erste Liebe und die erste Leidenschaft mögen chaotisch und von zahllosen Rückschlägen überschattet sein, aber sie besitzen einen Zauber und eine Unschuld, an die man sich später wehmütig erinnern wird. --Sascha Westphal
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5 Kundenrezensionen:

Super!... wenn man weiß worauf man sich einlässt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dass "Mädchen Mädchen" kein hochintellektueller Film ist, sollte einem schon bewusst sein. Man kann ihn nicht mit anderen Komödien vergleichen.
Trotzdem erfüllt er seinen Zweck: Er ist witzig, unterhaltsam und sympathisch!

Die Schauspieler sind überzeugend...
Und: Wer diese Art von Filmen mag, sollte sich unbedingt auch Mädchen Mädchen 2 ansehen, der meiner Meinung nach sogar besser ist.
Diana Amft ist wunderbar
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich finde Diana Amft ist eine tolle deutsche Schauspielerin und rettet jeden Film- so auch diesen. Mit ihrer symphatischen Art, mit welcher sich jedes Mädchen gerne identifizieren kann, macht sie sich immer sehr gut. Auch wenn dieser Film nicht sehr intelektuell ist so ist er durch sie dennoch gut.
süßer Teeniestreifen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Inken, Viktoria und Lena verstehen sich gut. Besonders was Jungs angeht. Alle haben auch plötzlich dasselbe Problem: Wie bekommt man einen Orgasmus?! Ein Fahrrad oder ein lesbischer Chat können da sehr nützlich sein. Doch nicht nur das. Jungs sind das generelle Problem in diesem Film und daher beschäftigt sich der Film nicht gerade mit etwas Neuem. Aber die drei Schauspielerinnen passen sehr gut in die Rollen der bewust etwas naiv wirkenden Mädchen. Und die Jungs werden auch manchmal durchaus als schüchtern dargestellt. Und die schlechten Jungs kriegen ihr Fett weg (z. B. mit ganz besonderen Pillen) und die ganz besonders schüchternen Jungs, die sich einfach dumm benommen haben, greifen zur Gitarre und singen los. Wieder andere gehen in einen Lesbenchat oder haben Probleme mit gewissen "Ringen". Der Film läßt wirklich keine sexuelle Peinlichkeit aus. Er wirkt erfrischend offen und überhaupt nicht dieses übliche: Wir können doch über alles reden und so. Nö, der Film ist was für einen richtigen Abend unter Mädels (egal ob groß oder klein) und am besten: NO Jungs!
oh je...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Sehen wir es als Fehltritt der damals vielleicht noch etwas unerfahrenen Schauspielerinnen. Vor allem Felicitas Woll kann mehr als diese "Leistung". Handlung, Dialoge und Sinn sind gleich null. Dieser Film ist nur für eingefleischte "American Pie" oder "Harte Jungs" Fans etwas...schade!
Mädchen versuchen zu frauen zu werden
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mädchen wollen Frauen werden. Das dies nicht über Nacht funktioniert stellen alle drei sehr bald daran fest dass sie noch nie den Orgasmus erlangten. Und auch der Freund von Inken (toll gespielt von Diana Amft) ist nicht gerade eine große Hilfe dabei. Die Gags des Films sind gut verteilt und kommen nicht zu lahm rüber allerdings hätten es ein wenig mehr sein können.
Der Film geht schnurr gerade aus und verwickelt sich nicht in irgendwelche abstrusen und unwichtige Momente. Die Schauspieler sind klasse allenvoran Felitas Woll und Diana Amft. Wer harte und knallharte Jungs mag und mal die andere Seite sehen will für den ist dieser Film geradezu geschaffen.
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Napola [UK IMPORT] , Regie: Dennis Gansel

DVD von Peccadillo Pictures
Preis bei Amazon: EUR 24,99, Angebote ab EUR 23,89

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Napola [UK IMPORT]

Eine Kundenrezension:

... eine Wahrheit, die nicht zu leugnen ist
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hardly I was able to watch such a convincingly and skilfully researched, directed and acted movie about such an important and so often hushed up theme, a ticklish theme which does not refer to Germany only but is so much transferable, especially today.

... a most touching film about the chanalised destructiveness of cadre training mills
... not a single second drawn over

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Selten habe ich einen so beeindruckenden und meisterlich recherchierten, inszenierten und gespielten Film über ein so wichtiges und so oft totgeschwiegenes Thema gesehen, ein heikles Thema, das nicht nur Deutschland betrifft, sondern welches gerade heute so transferierbar ist.

...ein beeindruckender Film über die kanalisierte Destruktivität von Kaderschmieden
...keine Sekunde lang überzogen
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Produkt-Bild: Mädchen Mädchen

Mädchen Mädchen

Videokassette von Ufa Video
Preis bei Amazon: EUR 5,70, Angebote ab EUR 0,01
Zoom ± Produkt-Bild: Mädchen Mädchen
Produkt-Bild: The Wave [UK IMPORT]

The Wave [UK IMPORT]
mit Jurgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt, Jennifer Ulrich, Christiane Paul, Regie: Dennis Gansel

DVD von Momentum Pictures
Preis bei Amazon: EUR 20,99

Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: The Wave [UK IMPORT]