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James Bond 007 - Casino Royale (Einzel-DVD)
DVD von Paramount |
Amazon.deDaniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe. James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist. Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht. Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine hardboiled Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films. Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. --Thomas Reuthebuch ProduktbeschreibungCASINO ROYALE stellt JAMES BOND vor, bevor er seine Lizenz zum Töten erhielt. Doch dieser Bond ist keineswegs weniger gefährlich, und nach zwei professionellen Anschlägen innerhalb kurzer Zeit wird er in den "00"-Status befördert. "M" (Judi Dench), die Chefin des britischen Secret Service, schickt den soeben beförderten 007 auf seine erste Mission, die ihn nach Madagaskar, auf die Bahamas und schließlich nach Montenegro führt, wo er Le Chiffre gegenübersteht, einem rücksichtslosen Finanzier, der von seiner Kundschaft aus dem Terroristenmilieu bedroht wird und nun bei einem Pokerspiel im Casino Royale seine Kasse aufzufüllen versucht. "M" unterstellt Bond dem wachsamen Auge der Finanzbeamtin Vesper Lynd. Zunächst zweifelt Bond an Vespers Fähigkeiten, doch während die beiden gemeinsam diverse Gefahren meistern, wächst sein Interesse an ihr. Dann treffen Le Chiffres Gerissenheit und Grausamkeit die beiden Agenten auf eine Weise, die Bonds Erwartungen übersteigt, und er lernt seine wichtigste Lektion: Vertraue niemandem! Kurzbewertung: "Daniel Craig ist der beste Bond aller Zeiten!" (Joshua Rothkopf, TIME OUT NEW YORK) ![]() ![]() ![]() ![]() ProduktbeschreibungParamount James Bond 007: Casino Royale, Freigegeben ab 12 Jahren Action 5 Kundenrezensionen:Der Beste Bond seit "Der Hauch des Todes" 5 von 5 PunktenViele denken jetzt bestimmt, dass ich einen eigenartigen Geschmack habe, weil in der Überschrift "Der beste Bond seit "Der Hauch des Todes" steht und dazwischen fallen ja auch noch die Bond-Filme mit Pierce Brosnan. In meiner Überschrift möchte ich Timothy Dalton mit Daniel Craig vergleichen. Beide versuchen den Bond in der Art zu verkörpern, den Ian Fleming eigentlich erfunden hat. (Gnadenlos und mit wenig Worten). Auch die Bond-Filme mit Pierce Brosnan waren irgendwie keine Reißer. Brosnan hatte ein gutes Aussehen gehabt, aber wenig Bond-Charakter gezeigt. Sean Connery ist meiner Meinung nach mit Abstand der beste Bond-Darsteller. Das auch an dieser Stelle mal angemerkt. Irgendwo muss ich das ja mal reinschreiben als Bond-Fan. Jetzt zu "Casino Royale": Der Film ist bombastisch. Den Film habe ich 4 mal im Kino gesehen. Kein Bond habe ich mehr im Kino gesehen als diesen. Ich muss sagen, Daniel Craig hat auch als neuer Bond Darsteller sehr überzeugt. Mich haben die vielen Veränderungen gegenüber den Bond Vorgängern schon sehr überrascht, als ich den Film das erste Mal sah. Allein schon am Anfang, als Bond nicht in das übliche Auge schiesst. Dieser Film stellt den Charakter von Bond eigentlich so dar, wie ihn Ian Fleming einst erfunden hat. Da ja jedesmal hinterher gesagt wird, wenn ein neuer Bond-Film rauskommt, das sei der beste Bond aller Zeiten; ist meiner Meinung nach völlig falsch. Ich muss sagen "Casino Royale" ist in der heutigen Zeit momentan der beste Bond-Film, man kann den Film aber nicht mit "Goldfinger" oder "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" vergleichen. "Goldfinger" zählte in der damaligen Zeit zu den besten oder gar zum besten Bond-Film überhaupt und ist heute ein Bond-Klassiker. So viel zum Thema "Das ist der beste Bond aller Zeiten". Bond im neuen Jackett 4 von 5 PunktenDer letzte Bond-Film mit Pierce Brosnan war für mich persönlich sehr enttäuschend und ich war nicht sonderlich zuversichtlich beim Kauf dieser DVD, auch weil Daniel Craig als schlechter Ersatz galt. Alles Schabernack. Der Film ist einfach nur genial und erfrischend neu. Zwar ist die Story schon einmal in einem Bond-Film verwurstet worden, aber dennoch macht sie sehr viel her. Wer einen unverbrauchten harten Bond steht, der ist hier genau richtig. Bond in neuem Kleid 4 von 5 PunktenCraig, Machart, Kameraführung & Style sind absolut zeitgerecht. Sicher einer der besseren Bond Filme. Allerdings vermisse ich auch etwas aus den alten Bond Filmen: den Gegenspieler! Waren diese früher mit nahezu unbegrenzter Macht & Möglichkeiten ausgestattet, verkommt dieser hier zu einem Hinterhofdealer. Abgesehen davon, ein guter Film. Wo ist der Witz und der Gentlemen geblieben 1 von 5 Punkten007 schlägt den Kopf eines Mannes gegen ein Waschbecken, dass daraufhin zerknallt. Der Mann bleibt nach dieser blutigen "Behandlung" tot auf dem Boden liegen. Eckelhafte Brutalität vom Feinsten. Keine Ironie mehr, kein Gentlemen. Nur noch dumpfe Gewalt und Action. Schade, was aus Bond geworden ist. Was unterscheidet diesen Film von anderen Actionfilmen? Meiner Meinung nach nichts. Es wurde ein höchst mittelmäßiger und gewaltgespickter Film. Der Start in einer neuen Bond-Genration 5 von 5 PunktenIch als Bondfan schon seitdem ich denken kann, war natürlich immer von fast jedem Bondfilm begeistert und für mich stellen dieses Agentenfilme, die besten Actionfilme aller Zeiten dar. Und deswegen war ich auch skeptisch als ich von dem Film Casino Royale gehört hatte und das nicht mehr Pierce Brosnan, den Helden verkörpert sondern Daniel Craig. Wie fast alle Bondfans habe ich mir der Serie angeschworen und wollte den neuen Film nicht mehr sehen und dann zwei Jahre später, habe ich mich entschlossen ihn mir doch mal anzusehen. Und was ich dann zu Gesicht bekam konnte ich kaum glauben. Ich sah einen der wohl besten Bonds überhaupt, der alles bietet was die James Bond Film so auszeichnet. Einen Tollen Hauptdarsteller, jede Menge Frauen und die typischen James Bond Sprüche wie z.B. "Bond, James Bond". Auch der oberbösewicht gegen den James Bond im Poker antritt, ist gut ausgesucht wurden und steht den alten Bösewichten in nichts nahe. Die Action ist natürlich schnell und rasend und James Bond so hart wie nie. Daniel Craig ist ein hervoragender Bond und spielt seine Rolle sehr überzeugend und realistisch. Einer der besten Bonds die ich gesehen habe. Schaut ihn euch an, ihr werdet es nicht bereuen James Bond Fans, wir mussten jeden James Bond Darsteller nach Sir Sean Connery die Chance einräumen sich zu behaupten. Also gibt auch Daniel Craig die Chance, der Pierce Brosnan und die anderen mehr als nur gut Vertritt. |
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Königreich der Himmel (Director's Cut) [Blu-ray]
Blu-ray von FOX |
ProduktbeschreibungBalian ein einfacher Schmied, hat Frau und Kind verloren und darüber beinahe auch seinen Glauben. Der Religions- Krieg, der im fernen Heiligen Land brennt, scheint ihm weit entfernt...... Aus der Amazon.de RedaktionEs ist unwahrscheinlich, dass Ridley Scotts schön anzusehender Film nicht für die nächsten Jahre einen Meilenstein für Ritterfilme darstellen wird. Kingdom of Heaven ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile und zeigt eine kraftvolle und fesselnde Geschichte, die sich um Balian (Orlando Bloom), einen einsamen französischen Schmied dreht, der fest stellt, dass er eigentlich ein adeliger Erbe ist und den Platz seines Vaters (Liam Neeson) im Zentrum des Universums um das Jahr 1184 herum einnehmen soll: Jerusalem. ![]() Große Schlachten und politische Intrigen sind hier der Schlüssel, und Scott sowie der Drehbuch-Neuling William Monahan bauen eine herausragende Geschichte um den Jahrhunderte langen Konflikt herum. Zwei fortschrittlich denkende Könige - Baldwin (Edward Norton in einer nicht in den Titeln benannten, aber dennoch wichtigen Rolle) und Saladin (Ghassan Massoud) - halten einen unsicheren Waffenstillstand zwischen Christen (die die Stadt besetzt halten) und Moslems, während andere Parteien nach Blut dürsten. Auf beiden Seiten gibt es Gute und Böse, wobei die Tempelritter die meiste Schuld auf sich nehmen müssen. Balian will sein Innerstes erforschen, indem er Baldwin und die Bevölkerung beschützt. Der Look des Films ist - wie beinahe alles von Scott - beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten - all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. --Doug Thomas5 Kundenrezensionen:Grandioser Film mit Top Aufnahmen 5 von 5 PunktenEiner meiner Lieblingsfilme, den ich schon oft angesehen und bei dem ich immer wieder Neues entdeckt habe. Ob er sich mit historischen Daten und Wahrheiten deckt, ist mir allerdings egal. Beim Filmeschauen möchte ich einfach nur für eine Weile in eine andere Welt abtauchen und mich von diesen gewaltigen Bildern berauschen lassen. Für Historienfilm-Liebhaber ein Muss. Schade allerdings, dass Liam Neeson nur ein relativ kurzes Gastspiel in diesem Film hat. tolle Qualität! 5 von 5 PunktenBezüglich der Fassungen muss ich mich leider der Meinung einiger Vorrezensenten anschliessen: es wird sicher noch eine Fassung geben, in der die wenigen immer noch geschnittenen Szenen enthalten sind, da diese einfach noch mehr Tiefe in den Film bringen. Aber ich würde mich aufgrund des Hinzugewinns darüber freuen... Zu dieser Blu-ray DVD: das Bild ist geradezu phantastisch - Besseres habe ich auf Blue-ray noch nicht gesehen - absolut plastisch und mit einer Detailfülle die nie überfrachtet wirkt, keine Ruckler selbst in schnellen Schwenks - einfach genial. Der Ton ist hervorragend - ein überragendes Heimkinoerlebnis welches bei entsprechender Technik das Kinoerlebnis weit hinter sich lässt - so macht Blu-ray Spass! Opulente Inszenierung mit einem großen Schwachpunkt: Orlando Bloom 4 von 5 PunktenWährend der Kreuzzüge hat sich der angesehene Baron Godfrey von Ibelin (Liam Neeson) der Friedenssicherung in Jerusalem verschrieben und versucht gleichzeitig seinen unehelichen Sohn Balian (Orlando Bloom) zu finden. Dieser Sohn ist ein junger Schmied, der sich trotz seiner Trauer wegen des Verlustes seiner Frau und seines Sohnes breitschlagen lässt und den Baron nach Jerusalem begleitet. Als der Baron stirbt und Balian seinen Titel und seine Ländereien vererbt, muss Balian einem todgeweihten König dienen und die Stadt Jerusalem vor den übermächtigen arabischen Angreifern um Saladin (Ghassan Massoud) beschützen. Die Kreuzzüge sind ein wichtiger Teil der Weltgeschichte, die dauerhaft und nachhaltig das Leben und die Welt verändert haben. Selbst heute noch herrscht noch Kampf in und um Jerusalem, dem "Königreich der Himmel". Genau diesen geschichtlichen Hintergrund verfilmt Ridley Scott mit einem gigantischen Budget und "großen Bildern". Der Film glänzt an einigen Punkten und ist durchaus interessant und überzeugend inszeniert. Vor allem die Schlachtszenen sind gigangtisch und technisch perfekt. So dass man in dieser Hinsicht Scott nichts vorwerfen kann. Größter Schwachpunkt ist meiner Meinung nach allerdings Hauptdarsteller Orlando Bloom geworden. Zu milchbübisch und langweilig kommt er daher. Die Rolle des starken, vielschichtigen und visionären Mannes kann er zu keiner Zeit ausfüllen. Ganz im Gegenteil er bremst den Film ungemein aus. In dieser Besetzung wünschte man sich doch einen Russell Crowe oder Mel Gibson herbei. Die restlichen Darsteller gefallen allesamt gut, vornehmlich Jeremy Irons als Tiberias oder Marton Csokas als Guy de Lusignan ist ein wunderbarer, hinterlistiger Bösewicht. Eva Green als Prinzessin Sybilla ist die geheimnisvolle Schönheit in dem Film. Spielt ihren Part aber eher solide herunter. Der rund 50 Minuten längere Directors Cut lässt in den über drei Stunden Film noch tiefer in die Geschichte eintauchen und macht die Hauptfiguren interessanter und und die Handlung griffiger. In der Kinoversion fehlten diese 50 Minuten schmerzlich, so wirkte die Handlung aufgesetzt, undurchsichtig und erreichte den Zuschauer kaum. So würde ich jedem Kunden raten, sich ausschließlich den Directors Cut zuzulegen. Die Version als Blu-Ray ist technisch perfekt und lässt vor allem die Schlachtszenen noch opulenter wirken. Fazit: Den einen Stern Abzug gibt es für Orlando Blooms limitierter und farbloser Schauspielkunst. Als Fixpunkt und Hauptfigur in diesem Film ist er eine Fehlbesetzung die wirklich wehtut. Ridley Scotts Bilderflut ist großartig umgesetzt und die eines Blockbusters würdig. Die Story ist leider eher mau geworden. Dem Directors Cut gelingt es allerdings, die eine oder andere "Handlungsschwäche" auszuräumen und besser in die Geschichte einzuführen, so dass man sich die Frage stellen muss: Warum nicht gleich so? Ein Blu-ray-Spektakel der Extraklasse 5 von 5 PunktenEins vorweg: Hier soll nicht der Inhalt des Filmes bewertet werden. Um mehr über den Film zu erfahren soll an anderer Stelle weiter gelesen werden. Ich kaufte mir diesen Film um die Qualität meiner PS3 als Blu-ray-Player in verbindung mit meiner 5.1 Anlage (sony HTP 78) und einem ZEPTO Zview 42" LCD TV zu testen. Was ich sah war überwältigend. Die Bilder sind gestochen scharf, besonders die Landschaftsaufnahmen bzw die Aufnahmen der Städte wie z.B.: Jerusalem. Wenn ich nicht allein durch die Bilder an den Sessel gefesselt gewesen wäre, dann hätte der Sound sein übriges dazu geleistet. Einen Film in solcher Qualität hatte ich zuvor und einige Blu-ray-Filme danach nicht mehr erlebt. Auch wenn derzeit Blu-ray-Filme noch etwas teuer sind und die Anschaffungskosten für die optimale Wiedergabe nicht ausser Acht zu lassen sind, war es jeden Cent wert als ich diesen Film sah. Wenn man einen Film in derzeit bestmöglicher Qualität in Bild und Sound sehen will sollte man sich "Königreich der Himmel" kaufen. Einer der besten Filme 5 von 5 PunktenIch habe neulich gesehen, das es von Königreich der Himmel eine Director's-Cut Version gibt. Ich muss sagen, diese Director's-Cut Version macht ihrem Namen alle Ehre. Diese Version ist um 50 Minuten länger als die normale Version, was dazu führt, das die Story viel besser und verstädnlicher ist. Wo man bei der normalen Version doch leichte Kontextfragen hatte, werden in dieser Version beantwortet. Beim ersten anschauen kam es mit so vor, als würde ich einen ganz neuen Film schauen. Einfach nur Wahnsinn. Das Bild ist hervorragend, wie man es von einem Blu-Ray Film erwarten kann. Die Extras sind in Ordnung. Jedoch kommt es mir mehr auf den Film als auf die Extras an. Die Tonspuren sind beide unkompremiert, was zu einem verbesserten Klang beiträgt. Fazit: Wer Königreich der Himmel liebt und Filme dieser Art gut findet, der wird an dem Kauf dieser Director's-Cut Version von Königreich der Himmel nicht vorbei kommen! |
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James Bond 007 - Casino Royale [Blu-ray]
Blu-ray von Sony |
ProduktbeschreibungBOND-CASINO ROYALE/ V?: bereits erschienen/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 16:9/ Aufnahmeformat: 2.40:1/ Länge: 02:19:00/ FSK: 12 Amazon.deDaniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe. James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist. Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht. Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine hardboiled Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films. Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:Bester Bond aller Zeiten und sehenswerte Blue-Ray 5 von 5 PunktenDiese Blue-Ray erfüllt die Erwartungen, die man an HD Fernsehen hat. Die Bildqualität ist endlich auch mal in nicht Animationsfilm sehenswert. Glückwunsch an die Kameraleute, die hier mit guter Optik und Schärfe gearbeitet haben. Auch der Ton "lässt sich sehen". Spätestens beim Einsturz des Hauses in Venedig glaubt man an ein Erdbeben. Hier möchte ich auf jeden Fall die Blue-Ray gegenüber der DVD empfehlen. Dieser Bond ist realistischer und emotional geladen! 5 von 5 PunktenDer Film basiert auf Ian Flemings Roman aus dem 1953, aber die Handlung spielt in der heutigen Zeit. Casino Royale beginnt mit den ersten Schritten des jungen Geheimagenten James Bond (Daniel Craig), bevor er seine Lizenz zum Töten erhält. Der Agent durchlebt in dieser Szene eine Entwicklung seines Charakters, jedoch ist er keineswegs weniger gefährlich. Allerdings muss er noch viel lernen. Bond ist übermütig. Er trifft seine Entscheidungen nicht mit dem Kopf, sondern spontan aus dem Bauch heraus. Deshalb geht anfangs einiges schief. Trotzdem wird er innerhalb kürzester Zeit in den 00-Status befördert. Frisch mit der Lizenz zum Töten ausgestattet, schickt ihn M (Judi Dench), die Chefin des britischen Secret Service auf seine erste Mission, die ihn von Madagaskar über die Bahamas nach Montenegro führt. Dort findet ein Casino-Turnier statt, arrangiert von einem rücksichtslosen Bankier einer Terrororganisation. Le Chiffre (Mads Mikkelsen) hat vor, beim Pokern eine Millionensumme für die Gangster zu erspielen. Und nur einer kann ihn stoppen James Bond. Dennoch unterstellt M Bond dem wachsamen Auge der Finanzbeamtin Vesper Lynd (Eva Green). Bond zweifelt anfangs an den Fähigkeiten der Agentin, doch die beiden meistern gemeinsam manch schwierige Situation, nachdem sie getarnt als Pärchen in das Hotel Splendid einchecken. Mit der Zeit entwickelt James Bond unerwartete Gefühle für Vesper Lynd, aber gleichzeitig muss er sich mit brutaler Gewalt gegen seine Gegner auseinander setzen. Le Chiffres Gerissenheit und Grausamkeit übersteigen Bonds Erwartungen. Dabei lernt er die erste und allerwichtigste Lektion: Vertraue niemandem! In Casino Royale ist James Bond realistischer, kein Saubermann in Anzug und Krawatte mehr, und emotionaler als alle anderen Bond-Filme zuvor! Daniel Craig ist ein anderer Bond in jeder Hinsicht. Er und eine strategische Neuausrichtung katapultierten Casino Royale zum erfolgreichsten 007-Abenteuer aller Zeiten! Diese Collectors Edition 2 DVDs beinhaltet auf der Disc1 den Hauptfilm von der Lauflänge ca. 139 Min. Auf der zweiten Disc gibt es Bonusmaterial über Bond-Girls. Einer der besten Bond-Filme aller Zeiten auf einer technisch perfekten Blu-ray 5 von 5 PunktenÜber den Film und den Inhalt ist inzwischen das Meiste gesagt worden, ebenso über den Hauptdarsteller Daniel Craig. Entweder man hasst oder man liebt ihn. Ich persönlich finde den Schauspieler grandios. Er verkörpert die Rolle des britischen Geheimagenten authentisch und mit viel Charisma, gleichzeitig aber auch mit einer ungewöhnlichen Härte. Das gefällt! Und nun kommen wir zur Blu-ray: Diese hat bei Veröffentlichung neue Maßstäbe gesetzt und ist auch jetzt noch auf dem aktuellsten Stand der Technik. Das Bild ist fast makellos, weisst nur an wenigen Stellen ein wenig Bildrauschen auf, bietet aber sonst eine brillante Qualität, kräftige Farben und eine durchweg gute Schärfe. Die Bitrate ist auf einem konstant hohen Level und bewegt sich meistens deutlich über 30Mbits, was selbst bei den meisten Hollywoodfilmen auf BD nicht selbstverständlich ist. Auch der Ton ist nahezu perfekt, dynamisch abgemischt in DTS-HD 5.1 und ungeheuer wuchtig. Sehr beeindruckend! FAZIT: Sowohl Film, als auch die technische Umsetzung überzeugen und ich gebe meine eineingeschränkte Kaufempfehlung! PS: Wer sich für die Bond-Serie im Allgemeinen interessiert, dem sei die sehr interessante Dokumentation: Der bekannteste Geheimagent der Welt ans Herz gelegt! Ein Neuanfang,der sein mußte 5 von 5 PunktenEndlich ein 007,der meiner meinung nach,alles richtig macht. Hand aufs Herz: Ausgenommen S.Connery,sind alle übrigen Darsteller des fiktiven,teilweise I.Flemmings eigenen Erlebnissen nachgempfundenen Agenten,Katalogmodelle. Seit Casino Royal bin ich James Bond-Fan. Die Qualität der BR gehört in meinen Augen und Ohren zur Referenz. Blu-ray in Perfektion - Referenzklasse 5 von 5 PunktenHier kann man mal sehen, wo der Unterschied zwischen DVD und Blu-Ray liegt. Kristallklares Bild und dank PCM 5.1 Tonspur atemberaubender Sound. Hier wurde ein Stück Blu-Ray Geschichte geschrieben. |
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Der Goldene Kompass - 2-Disc Special Edition [Blu-ray]
Blu-ray von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungDER GOLDENE KOMPASS Aus der Amazon.de-RedaktionDer goldene Kompass, ein epischer Fantasyfilm, der mehr als nur eine entfernte Ähnlichkeit mit den Der Herr der Ringe- oder den Die Chroniken von Narnia-Filmen besitzt, spielt in einem Paralleluniversum, wo die Seele eines jeden Menschen durch ein Tier namens Daemon verkörpert wird, das dem jeweiligen Menschen zur Seite steht. Lyra (Dakota Blue Richards), ein Waisenmädchen, das einen Großteil seines Lebens in der Gesellschaft von Gelehrten in Oxford verbracht hat, erfährt gespannt von den Plänen ihres Onkels Lord Asriel (Daniel Craig), der in den Norden reisen will, um die Quelle einer geheimnisvollen Substanz namens "Staub" zu ergründen. Lyra bezweifelt jedoch, dass sie ihrem Onkel auf seiner Reise folgen kann, bis eine mysteriöse Frau namens Mrs. Coulter (Nicole Kidman als eiskalte Schönheit) auftaucht und Lyra bittet, sie als Assistentin in Richtung Norden zu begleiten. Doch nichts ist, wie es scheint, und das Verschwinden von Lyras bestem Freund Roger (Ben Walker) stürzt sie in ein packendes Abenteuer. Sie verfügt über ein Alethiometer, einen goldenen Kompass, der ihr hilft, die Wahrheit zu erkennen, und es stehen ihr viele Freunde zur Seite, darunter ihr gestaltwandlerischer Daemon Pantalaimon (gesprochen von Jens Wawrczeck aus Die drei ???), der Eisbär Iorek Byrnison, der texanische Luftfahrer Lee Scoresby (Sam Elliott) und die Hexenkönigin Serafina Pekkala (Eva Green, die Daniel Craig schon in Casino Royale zur Seite stand). Bereits vor seine Veröffentlichung war Der goldene Kompass Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion über die angesprochenen antireligiösen Themen. Obwohl es dort um eine diktatorische Institution namens "Das Magisterium" geht, ist der Film nicht übermäßig religiös angehaucht, vor allem nicht in Hinsicht auf die jüngeren Zuschauer. Dennoch sollte man die FSK-Freigabe des Films ernst nehmen. Er ist für ein älteres Publikum als bei Narnia geeignet (und ein jüngeres als bei Der Herr der Ringe), denn er behandelt komplexe Themen, es dreht sich um Gewalt und Tod (wenn auch zumeist in unblutigen Szenen), Kinder und Tiere in Not, und es herrscht eine stetige geheimnisvolle und düstere Stimmung. Trotz einiger Änderungen und Umstrukturierungen bewegt sich die Handlung des Films erstaunlich nahe an der literarischen Vorlage, der erste Folge von Philip Pullmans Trilogie. Das Ende entspricht jedoch nicht dem Buch, und hinterlässt - ähnlich wie bei Der Herr der Ringe - Die Gefährten - den Zuschauer voller Erwartung auf den nächsten Film der 2009 erwartet wird. Obwohl also Der goldene Kompass ein beeindruckender Film ist - vor allem wegen der gelungenen Besetzung und den tollen Spezialeffekten - wird man den kompletten emotionalen Eindruck erst erfahren können, wenn die Geschichte komplett erzählt wurde. --David Horiuchi InhaltDer Goldene Kompass ist ein spannendes Fantasy-Abenteuer, das in einer Parallelwelt spielt, in der sich menschliche Seelen als Tiere manifestieren, sprechende Bären in Kriegen kämpfen und Kinder auf mysteriöse Weise verschwinden. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lyra, ein 12-jähriges Mädchen, das sich auf den Weg macht ihren besten Freund Roger zu befreien. Ihre Reise wird zu einer Mission, von der nicht nur die Rettung von Lyras Welt abhängt, sondern ebenso die der gesamten Schöpfung. ![]() ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:Furchtbar:( 1 von 5 PunktenIch gebe zu, ich habe die Bücher NIE gelesen, trotzdem fand ich den Film sooo schlecht, denn: -Die Schauspieler waren größtenteils... -Die Animationen der Tiere mit Computer wiesen oft bemerkbare Fehler auf! -Die Story, flach und es wird zu wenig erzählt, was jetzt eigentlich was ist(wie es in dem Buch ist, kann ich leider nicht sagen) -Film hört einfach auf! Also wie gesagt , die Handlung ist viel zu dünn, und unerklärt! DIE ABSOLUTE FRECHHEIT: Der Film hört auf, bevor der Vater überhaupt gerettet wird! Man sieht sie wegfliegen und...ENDE?! Eine Fortsetzung?! Nein, die werde ich mir nicht ansehen! Diesen schlechten Filmpreis, haben sie absolut verdienT! Einer der schlechtesten FIlme, die ich je gesehen habe! Erstaunlich gut... 5 von 5 PunktenIch muss sagen das ich keine der Bücher vorher gelesen habe und deshalb auch keine Erwartungen an den Film gestellt hatte. Aber als ich ihn dann gesehen habe wurde mir gleich bewusst das es kein Fehler war. Und das bei meinen 16 Jahren. Also kein schlechter Film. Ein schöner Spannender Film für die ganze Familie 5 von 5 PunktenIch habe das Buch nicht gelesen und habe mir den Film an einem schönen Abend zusammen mit der ganzen Familie angeschaut und fand ihn einfach super! Er ist spannend und man fiebert die ganze Zeit mit! Es ist schade, dass die Kirche sehr gegen diesen Film gehetzt hat und der Film kein so großer Erfolg war, weshalb eine Fortsetzung eher unwahrscheinlich ist! Vorallem weil er bei weitem besser ist, als die Narnia Filme, welche schnell langweilig und uninteressant werden! weiß nicht was ich von dem Film halten soll!! 2 von 5 PunktenHab ihn zusammen mit meiner Freundin gesehen und am Ende hatten wir mehr Fragen wie vorher. Kann ihn auch nicht bedenken los als Kinderfilm empfehlen, denn er ist auch erst ab 12. Wenn ich schon zu tun habe der Handlung zu folgen, wie geht es dann erst den Kids. Ich glaube das Buch, bzw die auch folgenden Bücher sind garnicht schlecht, nur ist die Umsetzung ist enttäuschend. Der Film geht fast 2 Stunden, kann aber nicht wirklich den Scharm eines Fantasy- Märchens entwickeln. Ich kam mir vor wie auf der Durchreise, alles mal kurz angerissen und dann schnell weiter. Vielleicht macht es die Fortsetzung besser wenn es denn eine gibt. Mit Knut und dem eigenen Krafttier im Kampf mit dem Bösen 3 von 5 Punkten"Der goldene Kompass" ist Teil 1 der Romantrilogie "His Dark Materials" von Autors Philip Pulmann. Neuling Chris Weitz realisierte dieses Projekt für New Line Cinema mit einem Filmbudget von 180 Millionen US-Dollar und sollte somit die kommerzielle Nachfolge für die Mehrteiler-Epen "Herr der Ringe" oder auch "Harry Potter" übernehmen. Und somit endet der Film mit einer Art Cliffhanger am Schluss, der dann mit dem zweiten Teil fortgesetzt werden sollte. Er endet offen ganz in der Tradition der Star Wars Fortsetzungen, die aufgrund der phänomenalen Blockbusterergebnisse diese Art von Fortsetzungen erstmals erfolgreich etablierten. Ein Manko, dass jetzt den Film heute leider viel uninteressanter macht als zu seiner Kinoauswertung, als die beiden Fortsetzungen "Das magische Messer" und "Das Bernstein Teleskop" noch realistisch in der Planung standen. Leider hat "Der goldene Kompass" in der US-Kinoauswertung versagt und spielte im eigenen Land lediglich 70 Mio. Dollar ein, was als extremer Misserfolg gewertet wurde und hat somit die geplanten Fortsetzungen auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Da hilft auch das formidable weltweite Einspielergebnis von über 300 Mio. Dollar nicht viel, die US-Filmwirtschaft produziert in erster Linie für den eigenen Markt. In Deutschland machte der Film auch sehr gute Kasse, immerhin wurde er als Art Weihnachtsfilm im Dezember 2007 gestartet und man hoffte da stark auf die Präsenz der ganz jungen Zuschauer. Interessanterweise schildert der Film, der die Abenteuer des Mädchens Lyra erzählt, das aus einer Parallelwelt stammt eine Art Kampf gegen die Machthaber und somit auch gegen die etablierte Religion...die Guten sind Schamanen. Die Seelen der Kinder in dieser Parallelwelt erscheinen als sogenannte Krafttiere und fungieren als ständige Begleiter und Beschützer des Menschen. Die Herrscher haben den perfiden Plan, die Kinder von ihren Tieren zu trennen, um sie somit ihrer Seele zu berauben. Ein Stoff, der doch eigentlich recht düster anmutet...leider hat man doch auch zu sehr den Erfolg als harmonischer Familienfilm im Sinn gehabt. Deshalb schwankt der Film leider immer wieder unentschlossen hin- und her und am Ende ist keiner Zielgruppe so recht gedient. Die Schauwerte sind allerdings gut geglückt. Der Film hat sehr gute visuelle Effekte, für die er auch den Oscar gewinnen konnte. Vor allem das Agieren und die Verwandlungen der Tiere ist äusserst spannend realisiert. Starke Szenenbilder wie etwa die böse Nicole Kidman, die sich an ihr böses Äffchen schmiegt oder kämpfende Eisbären in der Arktis. Natürlich gewinnt Knut. Nur heisst er im Film Panserbjørne Iorek Byrnison . Als Festtagsfilm fand ich den Film ganz unterhaltsam, auch wenn durch die oben erwähnten Schwachstellen (offenes Ende/zu wenig Mut zur düsteren Variante) die Atmosphäre des Films schon stark leidet, alles insgesamt behäbig und brav bleibt und trotz guter Optik die Spannung reduziert ist. Da hätte man viel mehr draus machen können. |
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Königreich der Himmel (Einzel-DVD)
DVD von Twentieth Century Fox Home Entert. |
ProduktbeschreibungNachdem das Schicksal dem jungen Schmied Balian Frau und Kind genommen hat, sucht er im Jerusalem des ausgehenden 12. Jahrhunderts Vergebung fr einen Mord und Orientierung fr sein Leben. Was er findet, ist eine Heilige Stadt, die von einem toleranten, aber todkranken Christenknig gegen die Machtinteressen fanatischer Templer regiert und von einem gewaltigen Sarazenenheer bedroht wird........ Amazon.deEs ist unwahrscheinlich, dass Ridley Scotts schön anzusehender Film nicht für die nächsten Jahre einen Meilenstein für Ritterfilme darstellen wird. Kingdom of Heaven ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile und zeigt eine kraftvolle und fesselnde Geschichte, die sich um Balian (Orlando Bloom), einen einsamen französischen Schmied dreht, der fest stellt, dass er eigentlich ein adeliger Erbe ist und den Platz seines Vaters (Liam Neeson) im Zentrum des Universums um das Jahr 1184 herum einnehmen soll: Jerusalem. ![]() Große Schlachten und politische Intrigen sind hier der Schlüssel, und Scott sowie der Drehbuch-Neuling William Monahan bauen eine herausragende Geschichte um den Jahrhunderte langen Konflikt herum. Zwei fortschrittlich denkende Könige - Baldwin (Edward Norton in einer nicht in den Titeln benannten, aber dennoch wichtigen Rolle) und Saladin (Ghassan Massoud) - halten einen unsicheren Waffenstillstand zwischen Christen (die die Stadt besetzt halten) und Moslems, während andere Parteien nach Blut dürsten. Auf beiden Seiten gibt es Gute und Böse, wobei die Tempelritter die meiste Schuld auf sich nehmen müssen. Balian will sein Innerstes erforschen, indem er Baldwin und die Bevölkerung beschützt. Der Look des Films ist - wie beinahe alles von Scott - beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten - all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. --Doug Thomas5 Kundenrezensionen:Ein Traum von Edelmut und Ritterlichkeit verweht im Wüstensand 3 von 5 PunktenGrandios! Hollywood hat es wieder einmal geschafft ein fulminantes Epos in wahrhaft ergreifender Art und Weise auf die Leinwand zu bringen: Eingewoben in berauschend monumentalen Bildern abendländischer Ritterlichkeit und orientalischer Wüstenidylle zieht Balian, ein einfacher Hufschmied und spät erkannter (Kreuz-)Ritter, auf der Suche nach Gott und Vergebung ins heilige Land und Jerusalem. Inmitten von machtvernebelten Fanatismus und schwelenden Konflikten entdeckt er für sich das Königreich der Himmel, das auf des Messers Schneide balancierend eines aufopfernden Verteidigers mehr als je zuvor bedarf. Es ist schwer die richtigen Worte für diese überwältigende Darbietung an glänzend inszeniertem Pathos, außergewöhnlich schönen Landschaften, glorreichen Schlachten und strahlender Recken zu finden, die von sowohl feingeistigen als auch aufwühlenden Klängen begleitet, ein wahres Fest für die Augen herbeizaubert. Neben dieser exzellenten Inszenierung sorgt eine fürwahr brillierende Riege von Charaktermimen wie Liam Neeson, Jeremy Irons und Eva Green für bedeutend mehr Tiefe, als die Geschichte tatsächlich in sich trägt. Eine gewaltige Lanze muss ich nicht zuletzt für den so oft geschmähten Orlando Bloom brechen, der das Spagat von Jugend und charakterlicher Reife mit einer unerschütterlichen inneren Ruhe glänzend umsetzt und der in seinem Werdegang voller Demut und unbeugsamen Glauben zu dem schier vollkommenen Ritter dieses Königreichs der Himmel erwächst: "Ein König mag einen Mann fordern, aber seine Seele gehört ihm allein." Wahrlich ein Film in dem Ridley Scott alles... nunja, fast alles richtig macht. Es liegt mir fern, historische Authentizität in einem Hollywoodstreifen zu suchen oder auch nur wirklichen Tiefgang oder Glaubwürdigkeit zu erwarten - aber leider hält die grandiose Wirkung nicht auf Dauer an: So kamen zwar nach dem ersten Schauen überwältigende 5 Sterne heraus, die nach dem zweiten auf immerhin lobhudelnde 4 Sterne absanken, aber nach dem nunmehr drittem Filmgenuss kann ich mich des Eindrucks nicht mehr verwehren, dass der Regisseur in gewisser Weise völlig versagt hat. Denn Ridley Scott hat eine Botschaft, die er gebetsmühlenartig immer und immer wieder dem Zuschauer serviert - und die besteht im "Königreich der Himmel" - einem Königreich des Gewissens, wo die eigene Entscheidung über den Forderungen anderer steht, wo Fanatismus und Hass angeprangert werden und für Toleranz und Frieden gestritten wird und wo jeder Einzelne für sich Vergebung und Hoffnung erwarten kann, wenn er nur für sich einzustehen bereit ist. Als der Regisseur mit dem oben genannten Zitat von Balian einen und den echten Höhepunkt überhaupt setzt, hätte er es dabei belassen sollen. Denn bis dahin hat es mich überhaupt nicht gestört, dass Balian aufgeklärter und reflektierter als Kant samt Anhängerschaft handelt und kein Mann aus der Ära der Kreuzzüge, sondern ein wortgewaltiger "Gutmensch" unserer Zeit ist. Hollywood eben(t). Doch mit so viel gutem Willen der Regisseur dieses Königreich auch auferstehen lässt, so schnell opfert er seine Botschaft dem übertriefenden Pathos. Nunmehr hageln auf den Zuschauer pausenlos modernste "Botschaften", die derart übertrieben und ja auch sinnlos sind, dass sie mich in ihrer Penetranz nur noch nervten. Wenn dann einem vermeintlich ruchlosen Kriegstreiber die Worte "Ich bin was ich bin, einer muss es tun." in den Mund gelegt werden, um Tiefgang vorzutäuschen oder der Spruch "Gott will es!" bei jeder Metzelei und Schurkerei wie eine Monstranz vorneweg getragen wird, dann rollen mir irgendwann gelangweilt die Augen. Gerade der janusköpfige Patriarch durfte zum Ende hin immer wieder bemitleidenswert beschränkte Steilvorlagen geben, damit Balian mit gekonnt salbungsvollen Sprüchen und aufgesetzter Moral seiner Verachtung Ausdruck verleihen konnte. Weiß der Geier, ich bin mit Pathos ja stets zu begeistern und desto strahlender ein Hollywoodstreifen ist, desto besser, aber vorliegend hat der Regisseur meine Grenzen wahrhaft ausgelotet, bis mir derart aufgesetzte und plakative Kost fast zu viel wurde. Hätte er nur weiterhin seinen Helden markige Worte in den Mund gelegt und heldenhafte Taten begehen lassen... Wenn sich der Regisseur schon dermaßen demonstrativ einer derart schillernden Materie im Minenfeld der Religionen und Weltanschauungen annimmt, so sollte er seinen großartig aufgetakelten Ansagen auch echte Taten und nicht derartig hohle Phrasen folgen lassen. Der i-Punkt schlechthin waren die beiden letzten Zeilen auf dem Bildschirm, mit denen der Regisseur einen unausgegorenen Bogen zum Heiligen Land der Gegenwart auf eine sehr läppisch anmutende Art und Weise schließen wollte. Ich kann mir nicht helfen. Bis fast zum Ende hin war ich von dem Film wie immer restlos begeistert gewesen, als sich ein schaler Geschmack immer stärker bemerkbar machte und mir den Filmgenuss zum Schluss hin fast vergällte. Wer den Film noch nicht gesehen hat, der wird es das erste Mal auch nicht bemerken u anders soll es auch nicht sein. Aber wenn man nicht mehr von der Macht der Bilder völlig hinweggerissen wird, dann bemerkt man leider die dilettantische Hand eines handwerklich begnadeten Regisseurs, der unbedingt eine Botschaft ohne Tinte zu verfassen gedachte. Fazit: Ein wahres Meisterwerk der Filmkunst - aber hinter der bildgewaltigen und packenden Darstellung verweht der Wind das aus porösem Wüstensand aufgebaute Königreich der Himmel. Ein himmlisches Spectaculum mit moderner Mittelalter-Romantik 5 von 5 PunktenDieser Film hat es mir sehr angetan und daher ist die folgende Rezension eine überschwängliche Huldigung an diesen Schlachten- und Heldenepos, ohne die geringste Tendenz sich kritisch mit dem Film auseinander setzen zu wollen. Die Geschichte, wie sie der Film erzählt: Godfrey von Ibelin (Liam Neeson in der besten Nebenrolle des Filmes) ist ein Kreuzritter, der nach Frankreich reist um seinen unehelichen Sohn zu sich holen. Sohn Balian (Orlando Bloom mit 8 Kilo zusätzlicher Muskelmasse und ziemlich starrem Gesichtsausdruck) lebt als einfacher Schmied in einem kleinen Dorf und will zunächst nichts von dem Ansinnen des Vaters wissen. Erst als Balian im Zorn den Dorfpriester getötet hat, folgt er Godfrey und wird zum Ritter geschlagen. In Jerusalem herrscht zu der Zeit ein zerbrechlicher Friede, der durch Intrigen der machthungrigen Templer gefährdet ist, während der leprakranke König Balduin, der einzige Garant für den Frieden, quasi schon im Sterben liegt. Mitten in diese Wirren hinein gerät Balian, der nun das Erbe seines Vaters als Baron von Ibelin angetreten hat. Er dient dem gerechten König, kämpft gegen die Verräter, liebt die Prinzessin und wächst, als Jerusalem von Saladin belagert wird, sozusagen über sich hinaus. Und aus dem einfachen Schmied wird das letzte ritterliche Bollwerk, der Verteidiger der Heiligen Stadt und ein Ausbund an Tugend, Diplomatie und Toleranz. Was die Kritiker meinen: Dieser Film ist ein historischer Rohrkrepierer, weil bis ins Detail unkorrekt. Die Kostüme sind aufwändig aber selten authentisch. Die Darstellkunst von Orlando Bloom lässt arg zu wünschen übrig. Er war offensichtlich mit dem vielschichtigen Charakter des Balian überfordert Die Charaktere von Balian und Sybilla sind absolut unmittelalterlich um nicht zu sagen modern-verhollywooded. Die Handlung ist langatmig und manchmal kaum vorhanden. Die Dialoge sind entweder geistlos oder klischeehaft. Ridley Scott hätte deutlich viel mehr Tiefe aus dieser anspruchsvollen Geschichte herausholen können. Der Film ist keine Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt des 20. Jahrhunderts, und die Rolle der jüdischen Bevölkerung in Jerusalem bleibt ganz außen vor. Na und? Fast wage ich angesichts all dieser meist zutreffenden, vernichtenden Kritikpunkte aus dem Olymp der Kritiker und Historiker gar nicht mehr zuzugeben, wie gut mir dieser Film trotzdem gefallen hat. Als Fan des monumentalen und trivialen Unterhaltungskinos hatte ich sehr große Freude an der epischen Bilderfülle, an den aufwändigen, computeranimierten Szenarien, den blutgetränkten Zeitlupen, dem großspurigem Gehabe und den Unmengen an Pathos und Heldentum. Und da das alles verpackt ist, in atemberaubende Schlachtenszenen, mit dem inzwischen obligatorischen computeranimierten Massenaufmarsch, bemäntelt mit einem zeitlosen Appell für religiöse Toleranz und friedliche Koexistenz und einer Musik die einem aus anderen Schlachtengetümmel-Filmen vage vertraut vorkommt, gibt es von mir nur Begeisterungsstürme. Nein, es ist kein geschichtlicher Film über Jerusalem und die Kreuzzüge, die Christen, Moslems und das Heilige Land entstanden, sondern ein handwerklich meisterhaft gemachter, monumentaler und schlachtengetränkter aber völlig trivialer Ritter-Actionfilm à la für Ridley Scott. Nicht mehr und nicht weniger. Mir persönlich reicht das für monumentale 20 Sterne und eine parteiische Eloge an diesen Film. Dass Orlando Bloom für diese Hauptrolle offensichtlich zu unreif war, und einige darstellerische Defizite aufweist, fiel mir übrigens erst beim zweiten Ansehen des Films auf. Beim ersten Mal schaffte es der bombastische Heldenpathos den Ridley Scott rund um Balian inszeniere, mich ganz davon abzulenken, dass der erlöserhaft gestylte Schmied mit modernen Entwicklungshelfer-Neigungen eigentlich ein kleiner zudem noch hölzerner Anachronismus ist. Dafür einen halben Stern Abzug von den 20 Stück ;-). DVD: Format: 2.35:1, Widescreen 16:9 Laufzeit ca. 139 Minuten, Sprache Deutsch, Englisch 5.1 Dolby Digital, Deutsch 5.1 DTS 5.1, Untertitel Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Türkisch, Menü: Deutsch, Englisch Bonusmaterial: The Pilgrims Guide Text-Kommentar, Trailer der TITANIC Special-Edition-4 Disc-Version Der Kreuzzugsfilm, aktueller den je. 5 von 5 PunktenStatt zur Kinofassung lieber zum Director}s Cut greifen. Die Handlung des Films kann man ohne große Probleme auf die heutige Zeit übertragen. Deshalb ist die Langversion besser. Sie steigt mehr in die Geschichte ein und beleuchtet die Figuren besser. Natürlich gibt es auch historische Ungenauigkeiten. Die Handlung beruht nur sehr lose auf der Biographie Balians des Jüngeren. Historiker wie Jonathan Riley-Smith kritisierten die Handlung als historisch falsch und unsinnig. Zwar existierten die Hauptcharaktere, wie etwa der leprakranke Monarch Balduin IV., der Thronfolger Guy de Luisignan und seine Gemahlin Sybille oder der Unruhestifter Reginald de Chatîllon, aber die wahren Sachverhalte unterscheiden sich von den im Film gezeigten. Beispielsweise hat Salahaddin (Saladin) zwar nach der Kapitulation Jerusalems ein Massaker verhindert, forderte aber Lösegeld für den freien Abzug der Christen. Saladin schenkte seinem Bruder rund 3.000 Christen als Sklaven, die dieser jedoch freiließ. In diesem Film wurde Saladin als Araber präsentiert, tatsächlich war er jedoch kurdischer Abstammung. Auch die Rolle des Tempelritterordens (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis) wird im Film falsch dargestellt, da weder der historische Reginald de Chatîllon noch Guy de Lusignan dem mönchischen Orden der Tempelritter angehörten. Ein in drei Kapitel unterteiltes, über 180-minütiges Making-of gewährt detaillierte Einblicke in die Produktion - angefangen bei der Location-Suche über das Kostümdesign bis hin zum aufwändigen Schnitt des Mammutprojekts. Außerdem verraten die zahlreichen Interviews vom Set, welche logistische Meisterleistung Ridley Scott zu stemmen hatte. Dazu gibt es drei Audiokommentare - u. a. vom Regisseur, Hauptdarsteller Orlando Bloom und Drehbuchautor William Monahan. Filmtheoretisch besonders interessant: Cutter Dody Dorn gibt Wissenswertes über die Kunst des Schnittes Preis. Und dank der vielen hinzugefügten Szenen wirkt der Film noch schlüssiger, komplexer und vollkommener. Ein Meilenstein des epischen Kinos! Jetzt ist es ein toller Film 5 von 5 PunktenIch habe den Film seinerzeit im Kino gesehen. Er hat mit zwar ganz gut gefallen, aber irgendwie fehlte etwas. Alles wirkte oberflächlich. Bis auf die nunmehr verständlichere Entwicklung von Eva Greens Charakter Sybilla war mir gar nicht konkret aufgefallen, was eigentlich neu war. Aber insgesamt hatte man das Gefühl, einen wirklich wesentlich besseren und überhaupt sehr guten Film zu sehen. Es stimmte auf einmal alles! Es ist wirklich schade, dass die künstlerische Freiheit der Regisseure so oft auf Druck der Studios zugunsten der Laufzeit beschränkt wird. Es mag zwar Fälle geben, wo Kürzungen sogar berechtigt sind. Dieser Directors Cut zeigt aber, dass die Produzenten einem so großen Meister wie Ridley Scott besser vertraut hätten! Unbedingt zu empfehlen! Epochaler Ritterfilm mit friedlicher Botschaft 5 von 5 Punkten"Königreich der Himmel" ist zwar ein Film über einen Krieg, aber seine Botschaft ist die des Friedens, gegenseitigen Verständnisses und Respekts. Der Film verklärt den Krieg nicht als Heldentat oder Abenteuer wie manch andere Ritterfilme; er verzichtet ganz darauf, die Kriegsseiten leicht verdaulich nach Gut und Böse aufzuteilen. Die Kampfszenen sind sehr brutal, es spritzt reichlich Blut, aber in diesem Fall empfand ich es nicht als geschmacklos oder Effekthascherei. Die Schauspieler fand ich durchweg sehr gut gewählt, auch den viel kritisierten Orlando Bloom. Ich fand sein "Understatement" sehr passend für diese Rolle, angenehm frei von Pathos. Er macht Balian zu einem einzigartigen Rittercharakter, vielleicht nicht dem stärksten, aber das sollte er auch gar nicht sein, denn das Königreich der Himmel ist kein Ort für Helden. Gewiß ist der Film nicht richtig historisch korrekt, aber darüber kann sogar ich als Geschichts-Fan gut hinwegsehen aufgrund seiner anderen Vorzüge. Der Film bekommt von mir volle 5 Sterne. Er ist unterhaltsam, aber nicht "nur", er bleibt lange in Erinnerung. |
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James Bond - Casino Royale (Collector's Edition, 2 DVDs)
DVD von Sony |
ProduktbeschreibungSony Pictures James Bond - Casino Royale Coll. Edition (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.03.07 Amazon.deDaniel Craigs erster Auftritt als James Bond bietet erstklassige Unterhaltung und ein nicht für möglich gehaltenes Revival der totgeglaubten Filmreihe. James Bond ist zurück, im wahrsten Sinne des Wortes. Casino Royale markiert die Rückkehr zu Ian Flemings ursprünglicher Bond-Romanfigur. Dort war der britische Geheimagent bei weitem nicht der Charmeur und unwiderstehliche Liebhaber der Roger Moore und Pierce Brosnan Ära; ein Party Löwe, der im Alleingang gigantomanisch veranlagte Megaschurken mit einem müden Lächeln erledigte, während sein eigentliches Interesse den berüchtigten Bond Girls galt. Der echte Bond trägt hingegen, überspitzt formuliert, starke Züge eines hemdsärmeligen Psychopathen; ein beziehungsunfähiger seelischer Krüppel, der im Zweifelsfall, eher widerwillig, auch im Smoking eine gute Figur abgeben kann. Casino Royale stellt nun die spannende Frage, wie Bond zu dem wurde was er ist. Kurz umrissen zeichnet der Film also die Geburt des Geheimagenten nach und beginnt am Anfang. Bond ist noch ein unbeschriebenes Blatt beim MI6. Er muss sich zunächst bewähren und erhält nach zwei routiniert abgearbeiteten Aufträgen den 007 Status. Seine erste große Mission führt ihn zu Le Chiffre, einem Bankier weltweit operierender Terroristen. Um Le Chiffre zu stoppen und das Terror-Netzwerk zu zerschlagen, muss Bond seinen Widersacher bei einem Pokerspiel im Casino Royale niederringen. Bonds Umgang mit den ihm zur Verfügung gestellten Steuergeldern, wird dabei, zu seinem Unmut, von einer zufälligerweise ausnehmend attraktiven Beamtin des britischen Schatzamtes überwacht. Der entscheidende Schachzug für das Gelingen dieser mutigen Annäherung an den Stoff, war die Verpflichtung des britischen Schauspielers Daniel Craig. Bei Craig hat man immer den Eindruck, als sei er aus einem Granitstein herausgearbeitet worden: ideale Voraussetzungen also für eine hardboiled Variante des über die Jahrzehnte bis zur Unkenntlichkeit weichgespülten Helden. Dazu kommt ein überraschend intelligentes Drehbuch, das im Kern ein brilliant ausgearbeitetes Kammerspiel in sich trägt: die Konfrontation zwischen Bond und Le Chiffre im Casino. Der eigentliche Clou jedoch ist die Einführung einer Frauenrolle, die durch ihre Widersprüchlichkeit den männlichen Hauptfiguren den Rang abläuft. Eva Green verkörpert diese Frau, und es ist die Chemie zwischen ihr und Daniel Craig, die den Film trägt. Immer dann wenn Casino Royale in Schieflage zu drohen gerät, tritt schließlich Regisseur Martin Campbell auf den Plan und bremst die Geschichte mit ironischen Einschüben elegant ein. Selbst eine schmerzhaft anzusehende Foltersequenz bekommt unter Campbells Führung eine wunderbar leichte Note ohne ihren dramaturgischen Gehalt für die Geschichte zu schmälern - vielleicht das größte Verdienst des Films. Man kann ganz sicher einwenden, dass Casino Royale zu lang geraten ist, dass der Höhepunkt am Ende im Vergleich zum Mittelteil ein wenig abfällt und dass es ein paar Ungereimtheiten im Storytelling zu entdecken gibt. Alles richtig und dennoch gilt festzuhalten: Casino Royale hat das scheinbar unmögliche vollbracht und einer totgeglaubten Filmreihe neues Leben eingehaucht. Eine bemerkenswerte Leistung. --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:Bester Bond aller Zeiten und sehenswerte Blue-Ray 5 von 5 PunktenDiese Blue-Ray erfüllt die Erwartungen, die man an HD Fernsehen hat. Die Bildqualität ist endlich auch mal in nicht Animationsfilm sehenswert. Glückwunsch an die Kameraleute, die hier mit guter Optik und Schärfe gearbeitet haben. Auch der Ton "lässt sich sehen". Spätestens beim Einsturz des Hauses in Venedig glaubt man an ein Erdbeben. Hier möchte ich auf jeden Fall die Blue-Ray gegenüber der DVD empfehlen. Dieser Bond ist realistischer und emotional geladen! 5 von 5 PunktenDer Film basiert auf Ian Flemings Roman aus dem 1953, aber die Handlung spielt in der heutigen Zeit. Casino Royale beginnt mit den ersten Schritten des jungen Geheimagenten James Bond (Daniel Craig), bevor er seine Lizenz zum Töten erhält. Der Agent durchlebt in dieser Szene eine Entwicklung seines Charakters, jedoch ist er keineswegs weniger gefährlich. Allerdings muss er noch viel lernen. Bond ist übermütig. Er trifft seine Entscheidungen nicht mit dem Kopf, sondern spontan aus dem Bauch heraus. Deshalb geht anfangs einiges schief. Trotzdem wird er innerhalb kürzester Zeit in den 00-Status befördert. Frisch mit der Lizenz zum Töten ausgestattet, schickt ihn M (Judi Dench), die Chefin des britischen Secret Service auf seine erste Mission, die ihn von Madagaskar über die Bahamas nach Montenegro führt. Dort findet ein Casino-Turnier statt, arrangiert von einem rücksichtslosen Bankier einer Terrororganisation. Le Chiffre (Mads Mikkelsen) hat vor, beim Pokern eine Millionensumme für die Gangster zu erspielen. Und nur einer kann ihn stoppen James Bond. Dennoch unterstellt M Bond dem wachsamen Auge der Finanzbeamtin Vesper Lynd (Eva Green). Bond zweifelt anfangs an den Fähigkeiten der Agentin, doch die beiden meistern gemeinsam manch schwierige Situation, nachdem sie getarnt als Pärchen in das Hotel Splendid einchecken. Mit der Zeit entwickelt James Bond unerwartete Gefühle für Vesper Lynd, aber gleichzeitig muss er sich mit brutaler Gewalt gegen seine Gegner auseinander setzen. Le Chiffres Gerissenheit und Grausamkeit übersteigen Bonds Erwartungen. Dabei lernt er die erste und allerwichtigste Lektion: Vertraue niemandem! In Casino Royale ist James Bond realistischer, kein Saubermann in Anzug und Krawatte mehr, und emotionaler als alle anderen Bond-Filme zuvor! Daniel Craig ist ein anderer Bond in jeder Hinsicht. Er und eine strategische Neuausrichtung katapultierten Casino Royale zum erfolgreichsten 007-Abenteuer aller Zeiten! Diese Collectors Edition 2 DVDs beinhaltet auf der Disc1 den Hauptfilm von der Lauflänge ca. 139 Min. Auf der zweiten Disc gibt es Bonusmaterial über Bond-Girls. Einer der besten Bond-Filme aller Zeiten auf einer technisch perfekten Blu-ray 5 von 5 PunktenÜber den Film und den Inhalt ist inzwischen das Meiste gesagt worden, ebenso über den Hauptdarsteller Daniel Craig. Entweder man hasst oder man liebt ihn. Ich persönlich finde den Schauspieler grandios. Er verkörpert die Rolle des britischen Geheimagenten authentisch und mit viel Charisma, gleichzeitig aber auch mit einer ungewöhnlichen Härte. Das gefällt! Und nun kommen wir zur Blu-ray: Diese hat bei Veröffentlichung neue Maßstäbe gesetzt und ist auch jetzt noch auf dem aktuellsten Stand der Technik. Das Bild ist fast makellos, weisst nur an wenigen Stellen ein wenig Bildrauschen auf, bietet aber sonst eine brillante Qualität, kräftige Farben und eine durchweg gute Schärfe. Die Bitrate ist auf einem konstant hohen Level und bewegt sich meistens deutlich über 30Mbits, was selbst bei den meisten Hollywoodfilmen auf BD nicht selbstverständlich ist. Auch der Ton ist nahezu perfekt, dynamisch abgemischt in DTS-HD 5.1 und ungeheuer wuchtig. Sehr beeindruckend! FAZIT: Sowohl Film, als auch die technische Umsetzung überzeugen und ich gebe meine eineingeschränkte Kaufempfehlung! PS: Wer sich für die Bond-Serie im Allgemeinen interessiert, dem sei die sehr interessante Dokumentation: Der bekannteste Geheimagent der Welt ans Herz gelegt! Ein Neuanfang,der sein mußte 5 von 5 PunktenEndlich ein 007,der meiner meinung nach,alles richtig macht. Hand aufs Herz: Ausgenommen S.Connery,sind alle übrigen Darsteller des fiktiven,teilweise I.Flemmings eigenen Erlebnissen nachgempfundenen Agenten,Katalogmodelle. Seit Casino Royal bin ich James Bond-Fan. Die Qualität der BR gehört in meinen Augen und Ohren zur Referenz. Blu-ray in Perfektion - Referenzklasse 5 von 5 PunktenHier kann man mal sehen, wo der Unterschied zwischen DVD und Blu-Ray liegt. Kristallklares Bild und dank PCM 5.1 Tonspur atemberaubender Sound. Hier wurde ein Stück Blu-Ray Geschichte geschrieben. |
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Die Träumer
DVD von Concorde Video |
ProduktbeschreibungDas Jahr 1968 ging in die Geschichte ein. Von Paris aus breitete sich die studentische Rebellion in Europa aus. Angefangen hatten die Demonstrationen mit der Schließung der berühmten Cinmathque Francaise im Palais de Chaillot. Hier hockten Abend für Abend die Filmfreaks der damaligen Zeit und konnten nicht genug kriegen von alten Hollywoodfilmen und neuen der Nouvelle Vague. Als Henri Langlois, der Leiter der Cinmathque entlassen wird, empören sich die Filmfreaks und demonstrieren friedlich für Langlois. Auch Theo und seine Zwillingsschwester Isabelle sind erbost. Gemeinsam mit dem schüchternen Amerikaner Matthew, der das Pärchen verehrt, stehen sie vor den geschlossenen Türen ihres Kino-Paradieses. Da die Cinmathque noch geschlossen ist und die Demonstrationen sie nur wenig interessieren, lädt das Geschwisterpaar Matthew ein, bei ihnen zu Hause zu essen. Der findet es einfach toll, in einer französischen Familie eingeladen zu sein und lehnt nicht ab, als man ihm anbietet, in der Wohnung zu übernachten. Da die Eltern ans Meer in Urlaub fahren, schlagen die Geschwister Matthew vor, doch bei ihnen zu logieren. Er nimmt das Angebot gerne an und schon bald zieht er mit Sack und Pack in die großbürgerliche Wohnung im Quartier Latin. Nachdem die Eltern weggefahren sind, haben die Drei irgendwann keine Lust mehr, in die Schule oder zum Einkaufen zu gehen, schotten sich von der Außenwelt total ab. Sie diskutieren über Filme und beginnen ein Ratequiz. Abwechselnd stellt einer von ihnen Filmszenen nach, die anderen müssen den Film raten. Wer verliert, zahlt ein paar Francs in die Gemeinschaftskasse. Aber irgendwann bleibt es nicht beim Geld und das zunächst harmlose Film-Ratequiz wandelt sich peu peu in ein gefährliches Spiel um Lust und Begierde. Es gibt weder Tabus noch Pardon in dieser "Mnage trois"... 5 Kundenrezensionen:Einfach nur toll ;-) 5 von 5 PunktenSehr toller Film, mit super Schauspielern, besonders Louis Garrel hat es mir angetan. Ein sehr erotischer, wenn auch gleich ein wenig abstrakter, Film. Wie ebenfalls schon gesagt und wahr: Entweder man liebt oder man hasst den Film. Ich liebe ihn. nicht überzeugend 2 von 5 PunktenIch war sehr gespannt auf diesen Film. Bertolucci ist ein Gigant, die meisten seiner Filme sind grandios. Hier aber ist die Phantasie mit einem alten Mann durchgegangen, der sich erträumt, wie die Jungen im Mai 68 gewesen sein könnten. Eva Green spielt viel zu spöttisch, egal ob sie nackt oder angezogen ist, hat dabei aber nicht die Größe, die man dazu bräuchte, sondern stolpert von einer Peinlichkeit in die andere. Die ganze Geschichte ist zusammengestoppelt, die drei 19 bis 20 jährigen benehmen sich wie Kleinkinder und verwüsten die Wohnung, als wären sie noch immer auf Mamas helfende Hand angewiesen. Und als die Eltern zurückkommen, schreibt Papa einen Scheck aus. Wofür eigentlich? Der angefangene und dann genauso unmotiviert beendete Selbstmord/Mordversuch ist völlig unverständlich. Fazit: einige Passagen sind sehr nett gespielt, es gibt ein paar Dialoge, an denen man sich erfreuen kann, aber den Film zu Bertoluccis Meisterwerken zu zählen, ist dann doch etwas zuviel des Guten. Der bisher beste europäische Film des 21. Jahrhunderts 5 von 5 PunktenBernardo Bertolucci hat sich in seiner langen Karriere auf zweilerlei Weisen einen Namen als Regisseur gemacht: Einerseits ist er der Regisseur der großen Epen und Ausstattungsfilme ("Der letzte Kaiser", "Little Buddha", "1900"), andererseits ist er einer der Skandalregisseure des internationalen Kinos ("Der letzte Tango in Paris"). Und letzterem Ruf würde er mit diesem Film gerecht werden, hätte er ihn zu der Zeit in die Kinos gebracht, in der er spielt. Sein Film über die 68er und die Ausschreitungen in Paris ist zwar auch für heutige Verhältnisse ein äußerst "offenherziges" und provokantes Stück Kino - nicht nur seine Bildsprache betreffend sondern auch auf inhaltlicher Ebene - aber im Zeitalter massentauglicher Hard Core ("Intimacy", "Shortbus" und "9 Songs" im Bereich der gezeigten Sexualität, aber auch etwa Folterhorror wie "Hostel" oder "Saw") kann von einem Skandal nicht mehr die Rede sein. Das Publikum des 21. Jahrhundert ist mittlerweile äußerst hart im Nehmen. Gut so! Denn wann immer ein Skandalfilm als solcher tituliert wird, bleibt die Bewertung der eigentlichen Qualität ein Stück weit auf der Strecke (ein jüngeres Beispiel ist etwa "Die Passion Christi"). Bertoluccis "Die Träumer" ist sein intensivster und intimster Film bisher - und sein bislang letzter. Er beweist auch im hohen Alter seine ganze Bandbreite und ist damit so etwas wie das europäische Gegenstück zu Clint Eastwood, der auch, wie ein guter Wein, im Alter immer besser wird (angefangen bei "Erbarmungslos" über "Mystic River" und "Million Dollar Baby" bis hin zu seinen Zwillingsfilmen "Flags of our Fathers" und "Letters from Iwo Jima"). Den Oscar bekam Bertolucci für großes Ausstattungskino ("Der letzte Kaiser"). Hier aber hätte er ihn für sein Verständnis zwischenmenschlicher Beziehungen und deren Konnex zu gesellschaftlichen Gegebenheiten und Missständen verdient. Sein Ästhetikverständnis lässt diesen Film niemals vulgär oder anstößig erscheinen (anders etwa als "9 Songs"). Die geschliffenen und dennoch authentisch wirkenden Dialoge belegen zum einen sein Feingefühl und zum anderen das schauspielerische Talent seiner Hauptdarsteller (allen voran Michael Pitt und Eva Green). Dieser Film ist einer der Filme, die im großen Oscarzirkus entweder schlicht übersehen oder vom Verleih nicht genügend "gepusht" wurden. 2008, fünf Jahre nach der Premiere des Films, war das Jahr der Europäer bei den Oscars. Seinerzeit hätte dieser Film im "Herr-der-Ringe"-Jahr wohl keine Chance gehabt. Schade, denn "Die Träumer" ist auch einer der Filme, die als die großen und bedeutenden Filme in die Geschichte hätten eingehen können, aber schlicht und ergreifend zur falschen Zeit und ohne das heute nötige Marketing veröffentlicht wurden. Andererseits hätte es der Film bei den mehrheitlich konservativen Oscarjuroren aber auch äußerst schwer gehabt zu punkten. In der Geschichte der Oscars hat es nie ein Film, der auch nur ansatzweise so freizügig und provokant gefilmt wurde, geschafft, in der Königsklasse zu gewinnen oder überhaupt nominiert zu werden. Glücklicherweise gibt es aber auch solche Filme, deren Qualitäten erst Jahre später (wieder-) entdeckt werden ("Citizen Kane", "Vertigo"). Hoffentlich gehört "Die Träumer" irgendwann dazu, denn ansonsten wird er immer nur ein sogenannter "Geheimtipp" bleiben. Dieser Film hätte jede Aufmerksamkeit der breiten Masse verdient - und sei es nur um sich selbst nach dem rezipierten Effektoverkill des Blockbuster-Kinos mal wieder auf Normalnull zu polen und um zu erkennen, dass es doch noch immer so etwas wie klassische, schnörkellose Kinomagie gibt. Ein Film der mir lange im Kopf bleiben wird 4 von 5 PunktenMich beschäftigt der Film im Nachhinein mehr, als so manch anderer Film. Vieles habe ich inhaltlich nicht ganz nachvollziehen können, das Ende ist mir noch immer ein Rätsel und dennoch haben mich viele Szenen durchaus gefesselt. Die Diskussion über Chaplin und Keaton war ganz auf meiner Wellenlänge und nahezu perfekt besprochen (als Chaplin und vor allem Keatonfan nicht verwunderlich). Auch die reingeschnittenen s/w Filmszenen erkannte ich alle wieder und jedes Rätsel konnte ich tatsächlich lösen. Somit wurde mir erst richtig bewusst, wie Filmverrückt ich doch bin ;-). Atmosphärisch lullte mich die Pariser Wohnung ganz und gar ein. Endlich mal wieder etwas anderes sehen, als den immerwährenden Hollywood-Mist und alles was damit zusammenhängt. Ob die Sexeinstellungen erotisch waren, wird wohl jeder für sich selber entscheiden müssen, denn da klaffen die persönlichen Meinungen und Empfindungen weit auseinander. Fakt ist jedoch, dass hier unverblümt, ohne Weichzeichner, Schattenspiele und getürktem Lichteinfall nackte Tatsachen gezeigt werden. Die Nahaufnahmen aus der Sicht der Darsteller und nicht aus der Sicht des Zuschauers lassen den Voyeurismus ein Stück weit auf der Strecke und verdeutlichen das Sex keine schmutzige oder gar ekelige Sache ist, sondern das Natürlichste der Welt. Ich fand die Szenen erfrischend ehrlich, so wie im wahren Leben und so wie man sich Zuhause wahrscheinlich wirklich gibt. Nur halt nie in der Öffentlichkeit. Das ist mit ein Grund, warum ich diese Sequenzen als erfreulich anders empfinde. Halt ganz anders, als das prüde USA Softpornogedusel. Alles ist möglich 5 von 5 PunktenErst einmal sieht dieser Film sehr gut aus. Und nein, ich meine jetzt nicht die vielen hier gezeigten Nacktaufnahmen, und auch nicht, dass die spätere Bonddarstellerin Eva Green hier durchaus etwas zu bieten hat. Was der Film auf der optischen Ebene hier großartig transportiert, ist die wunderbare Welt einer dieser wunderschönen, riesigen, viel zu dunklen Pariser Altbauwohnungen, in denen die Zeit anscheinend stehen geblieben ist. Denn hier zieht sich das Bürgertum zurück in die Burg. Und so offen die Besitzer der Wohnung als ebenfalls typische französische Intellektuelle zu sein scheinen, so sehr braucht diese geschlossene Welt die Revolution, damit hier wieder Leben einzieht. Die Andeutungen von Inzucht, die dem Film seinen Skandal in der Öffentlichkeit geliefert haben, finden sich vielleicht auf der geistigen Ebene noch viel mehr als auf der körperlichen. Die Atmosphäre der Abgeschiedenheit, der Fremdheit von dieser Welt (gab es nicht einmal das schöne Wort "Entrückung") findet sich auch im liebsten Hobby der Protagonisten wieder. Man liebt Filme, aber nur wenn sie alt und schwarzweiß sind. In einigen der schönsten Szenen im Film werden Höhepunkte der Filmgeschichte nachgespielt. Fiktion ist hier wichtiger als Wirklichkeit. Zweitens hört sich dieser Film gut an. Den Soundtrack muss man sofort kaufen, wenn man eine gelungene Kompilation von Musik aus den 60ern sucht. Und was auch noch schon ist, die Musik passt jeweils zu den Bildern, wirkt daher nie aufdringlich und scheint die Phasen der Stille, die es auch gibt, noch intensiver zu machen. Insgesamt habe ich daher den Eindruck, hier vor allem einen handwerklich herausragend gemachten Film zu sehen. Und diesen Film vor allem formal zu betrachten und zu genießen, liegt der Intention des Regisseurs vielleicht wirklich nicht so fern, da auch im Film wenig über die Handlung der großen Filmvorbilder aus der Vergangenheit gesprochen wird. Braucht so ein Film jetzt noch eine Handlung? Eigentlich nein. Und daher kann man diese wohl auch in nur etwa drei Sätzen zusammenfassen. Ein Zwillingspaar hat vor allem sich selbst. Da das nicht reicht, also letztendlich ein nicht erfülltes Leben ist, versucht man, einen Außenseiter in das eigene Leben zu integrieren. Man hat damit aber nicht gerade viel Übung und macht eigentlich alles falsch, was für den Außenseiter recht verwirrend ist. Zum Ende muss ich jetzt doch nichts mehr sagen, es liegt doch auf der Hand, oder? |
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Königreich der Himmel - Director's Cut - Century3 Cinedition (4 DVDs)
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFSK 16 Amazon.deEs ist unwahrscheinlich, dass Ridley Scotts schön anzusehender Film nicht für die nächsten Jahre einen Meilenstein für Ritterfilme darstellen wird. Königreich der Himmel ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile und zeigt eine kraftvolle und fesselnde Geschichte, die sich um Balian (Orlando Bloom), einen einsamen französischen Schmied dreht, der fest stellt, dass er eigentlich ein adeliger Erbe ist und den Platz seines Vaters (Liam Neeson) im Zentrum des Universums um das Jahr 1184 herum einnehmen soll: Jerusalem. ![]() Große Schlachten und politische Intrigen sind hier der Schlüssel, und Scott sowie der Drehbuch-Neuling William Monahan bauen eine herausragende Geschichte um den Jahrhunderte langen Konflikt herum. Zwei fortschrittlich denkende Könige - Baldwin (Edward Norton in einer nicht in den Titeln benannten, aber dennoch wichtigen Rolle) und Saladin (Ghassan Massoud) - halten einen unsicheren Waffenstillstand zwischen Christen (die die Stadt besetzt halten) und Moslems, während andere Parteien nach Blut dürsten. Auf beiden Seiten gibt es Gute und Böse, wobei die Tempelritter die meiste Schuld auf sich nehmen müssen. Balian will sein Innerstes erforschen, indem er Baldwin und die Bevölkerung beschützt. ![]() Der Look des Films ist - wie beinahe alles von Scott - beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten - all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. --Doug Thomas 5 Kundenrezensionen:Ein Traum von Edelmut und Ritterlichkeit verweht im Wüstensand 3 von 5 PunktenGrandios! Hollywood hat es wieder einmal geschafft ein fulminantes Epos in wahrhaft ergreifender Art und Weise auf die Leinwand zu bringen: Eingewoben in berauschend monumentalen Bildern abendländischer Ritterlichkeit und orientalischer Wüstenidylle zieht Balian, ein einfacher Hufschmied und spät erkannter (Kreuz-)Ritter, auf der Suche nach Gott und Vergebung ins heilige Land und Jerusalem. Inmitten von machtvernebelten Fanatismus und schwelenden Konflikten entdeckt er für sich das Königreich der Himmel, das auf des Messers Schneide balancierend eines aufopfernden Verteidigers mehr als je zuvor bedarf. Es ist schwer die richtigen Worte für diese überwältigende Darbietung an glänzend inszeniertem Pathos, außergewöhnlich schönen Landschaften, glorreichen Schlachten und strahlender Recken zu finden, die von sowohl feingeistigen als auch aufwühlenden Klängen begleitet, ein wahres Fest für die Augen herbeizaubert. Neben dieser exzellenten Inszenierung sorgt eine fürwahr brillierende Riege von Charaktermimen wie Liam Neeson, Jeremy Irons und Eva Green für bedeutend mehr Tiefe, als die Geschichte tatsächlich in sich trägt. Eine gewaltige Lanze muss ich nicht zuletzt für den so oft geschmähten Orlando Bloom brechen, der das Spagat von Jugend und charakterlicher Reife mit einer unerschütterlichen inneren Ruhe glänzend umsetzt und der in seinem Werdegang voller Demut und unbeugsamen Glauben zu dem schier vollkommenen Ritter dieses Königreichs der Himmel erwächst: "Ein König mag einen Mann fordern, aber seine Seele gehört ihm allein." Wahrlich ein Film in dem Ridley Scott alles... nunja, fast alles richtig macht. Es liegt mir fern, historische Authentizität in einem Hollywoodstreifen zu suchen oder auch nur wirklichen Tiefgang oder Glaubwürdigkeit zu erwarten - aber leider hält die grandiose Wirkung nicht auf Dauer an: So kamen zwar nach dem ersten Schauen überwältigende 5 Sterne heraus, die nach dem zweiten auf immerhin lobhudelnde 4 Sterne absanken, aber nach dem nunmehr drittem Filmgenuss kann ich mich des Eindrucks nicht mehr verwehren, dass der Regisseur in gewisser Weise völlig versagt hat. Denn Ridley Scott hat eine Botschaft, die er gebetsmühlenartig immer und immer wieder dem Zuschauer serviert - und die besteht im "Königreich der Himmel" - einem Königreich des Gewissens, wo die eigene Entscheidung über den Forderungen anderer steht, wo Fanatismus und Hass angeprangert werden und für Toleranz und Frieden gestritten wird und wo jeder Einzelne für sich Vergebung und Hoffnung erwarten kann, wenn er nur für sich einzustehen bereit ist. Als der Regisseur mit dem oben genannten Zitat von Balian einen und den echten Höhepunkt überhaupt setzt, hätte er es dabei belassen sollen. Denn bis dahin hat es mich überhaupt nicht gestört, dass Balian aufgeklärter und reflektierter als Kant samt Anhängerschaft handelt und kein Mann aus der Ära der Kreuzzüge, sondern ein wortgewaltiger "Gutmensch" unserer Zeit ist. Hollywood eben(t). Doch mit so viel gutem Willen der Regisseur dieses Königreich auch auferstehen lässt, so schnell opfert er seine Botschaft dem übertriefenden Pathos. Nunmehr hageln auf den Zuschauer pausenlos modernste "Botschaften", die derart übertrieben und ja auch sinnlos sind, dass sie mich in ihrer Penetranz nur noch nervten. Wenn dann einem vermeintlich ruchlosen Kriegstreiber die Worte "Ich bin was ich bin, einer muss es tun." in den Mund gelegt werden, um Tiefgang vorzutäuschen oder der Spruch "Gott will es!" bei jeder Metzelei und Schurkerei wie eine Monstranz vorneweg getragen wird, dann rollen mir irgendwann gelangweilt die Augen. Gerade der janusköpfige Patriarch durfte zum Ende hin immer wieder bemitleidenswert beschränkte Steilvorlagen geben, damit Balian mit gekonnt salbungsvollen Sprüchen und aufgesetzter Moral seiner Verachtung Ausdruck verleihen konnte. Weiß der Geier, ich bin mit Pathos ja stets zu begeistern und desto strahlender ein Hollywoodstreifen ist, desto besser, aber vorliegend hat der Regisseur meine Grenzen wahrhaft ausgelotet, bis mir derart aufgesetzte und plakative Kost fast zu viel wurde. Hätte er nur weiterhin seinen Helden markige Worte in den Mund gelegt und heldenhafte Taten begehen lassen... Wenn sich der Regisseur schon dermaßen demonstrativ einer derart schillernden Materie im Minenfeld der Religionen und Weltanschauungen annimmt, so sollte er seinen großartig aufgetakelten Ansagen auch echte Taten und nicht derartig hohle Phrasen folgen lassen. Der i-Punkt schlechthin waren die beiden letzten Zeilen auf dem Bildschirm, mit denen der Regisseur einen unausgegorenen Bogen zum Heiligen Land der Gegenwart auf eine sehr läppisch anmutende Art und Weise schließen wollte. Ich kann mir nicht helfen. Bis fast zum Ende hin war ich von dem Film wie immer restlos begeistert gewesen, als sich ein schaler Geschmack immer stärker bemerkbar machte und mir den Filmgenuss zum Schluss hin fast vergällte. Wer den Film noch nicht gesehen hat, der wird es das erste Mal auch nicht bemerken u anders soll es auch nicht sein. Aber wenn man nicht mehr von der Macht der Bilder völlig hinweggerissen wird, dann bemerkt man leider die dilettantische Hand eines handwerklich begnadeten Regisseurs, der unbedingt eine Botschaft ohne Tinte zu verfassen gedachte. Fazit: Ein wahres Meisterwerk der Filmkunst - aber hinter der bildgewaltigen und packenden Darstellung verweht der Wind das aus porösem Wüstensand aufgebaute Königreich der Himmel. Ein himmlisches Spectaculum mit moderner Mittelalter-Romantik 5 von 5 PunktenDieser Film hat es mir sehr angetan und daher ist die folgende Rezension eine überschwängliche Huldigung an diesen Schlachten- und Heldenepos, ohne die geringste Tendenz sich kritisch mit dem Film auseinander setzen zu wollen. Die Geschichte, wie sie der Film erzählt: Godfrey von Ibelin (Liam Neeson in der besten Nebenrolle des Filmes) ist ein Kreuzritter, der nach Frankreich reist um seinen unehelichen Sohn zu sich holen. Sohn Balian (Orlando Bloom mit 8 Kilo zusätzlicher Muskelmasse und ziemlich starrem Gesichtsausdruck) lebt als einfacher Schmied in einem kleinen Dorf und will zunächst nichts von dem Ansinnen des Vaters wissen. Erst als Balian im Zorn den Dorfpriester getötet hat, folgt er Godfrey und wird zum Ritter geschlagen. In Jerusalem herrscht zu der Zeit ein zerbrechlicher Friede, der durch Intrigen der machthungrigen Templer gefährdet ist, während der leprakranke König Balduin, der einzige Garant für den Frieden, quasi schon im Sterben liegt. Mitten in diese Wirren hinein gerät Balian, der nun das Erbe seines Vaters als Baron von Ibelin angetreten hat. Er dient dem gerechten König, kämpft gegen die Verräter, liebt die Prinzessin und wächst, als Jerusalem von Saladin belagert wird, sozusagen über sich hinaus. Und aus dem einfachen Schmied wird das letzte ritterliche Bollwerk, der Verteidiger der Heiligen Stadt und ein Ausbund an Tugend, Diplomatie und Toleranz. Was die Kritiker meinen: Dieser Film ist ein historischer Rohrkrepierer, weil bis ins Detail unkorrekt. Die Kostüme sind aufwändig aber selten authentisch. Die Darstellkunst von Orlando Bloom lässt arg zu wünschen übrig. Er war offensichtlich mit dem vielschichtigen Charakter des Balian überfordert Die Charaktere von Balian und Sybilla sind absolut unmittelalterlich um nicht zu sagen modern-verhollywooded. Die Handlung ist langatmig und manchmal kaum vorhanden. Die Dialoge sind entweder geistlos oder klischeehaft. Ridley Scott hätte deutlich viel mehr Tiefe aus dieser anspruchsvollen Geschichte herausholen können. Der Film ist keine Auseinandersetzung mit dem Nahostkonflikt des 20. Jahrhunderts, und die Rolle der jüdischen Bevölkerung in Jerusalem bleibt ganz außen vor. Na und? Fast wage ich angesichts all dieser meist zutreffenden, vernichtenden Kritikpunkte aus dem Olymp der Kritiker und Historiker gar nicht mehr zuzugeben, wie gut mir dieser Film trotzdem gefallen hat. Als Fan des monumentalen und trivialen Unterhaltungskinos hatte ich sehr große Freude an der epischen Bilderfülle, an den aufwändigen, computeranimierten Szenarien, den blutgetränkten Zeitlupen, dem großspurigem Gehabe und den Unmengen an Pathos und Heldentum. Und da das alles verpackt ist, in atemberaubende Schlachtenszenen, mit dem inzwischen obligatorischen computeranimierten Massenaufmarsch, bemäntelt mit einem zeitlosen Appell für religiöse Toleranz und friedliche Koexistenz und einer Musik die einem aus anderen Schlachtengetümmel-Filmen vage vertraut vorkommt, gibt es von mir nur Begeisterungsstürme. Nein, es ist kein geschichtlicher Film über Jerusalem und die Kreuzzüge, die Christen, Moslems und das Heilige Land entstanden, sondern ein handwerklich meisterhaft gemachter, monumentaler und schlachtengetränkter aber völlig trivialer Ritter-Actionfilm à la für Ridley Scott. Nicht mehr und nicht weniger. Mir persönlich reicht das für monumentale 20 Sterne und eine parteiische Eloge an diesen Film. Dass Orlando Bloom für diese Hauptrolle offensichtlich zu unreif war, und einige darstellerische Defizite aufweist, fiel mir übrigens erst beim zweiten Ansehen des Films auf. Beim ersten Mal schaffte es der bombastische Heldenpathos den Ridley Scott rund um Balian inszeniere, mich ganz davon abzulenken, dass der erlöserhaft gestylte Schmied mit modernen Entwicklungshelfer-Neigungen eigentlich ein kleiner zudem noch hölzerner Anachronismus ist. Dafür einen halben Stern Abzug von den 20 Stück ;-). DVD: Format: 2.35:1, Widescreen 16:9 Laufzeit ca. 139 Minuten, Sprache Deutsch, Englisch 5.1 Dolby Digital, Deutsch 5.1 DTS 5.1, Untertitel Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Türkisch, Menü: Deutsch, Englisch Bonusmaterial: The Pilgrims Guide Text-Kommentar, Trailer der TITANIC Special-Edition-4 Disc-Version Der Kreuzzugsfilm, aktueller den je. 5 von 5 PunktenStatt zur Kinofassung lieber zum Director}s Cut greifen. Die Handlung des Films kann man ohne große Probleme auf die heutige Zeit übertragen. Deshalb ist die Langversion besser. Sie steigt mehr in die Geschichte ein und beleuchtet die Figuren besse | |
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Der Look des Films ist - wie beinahe alles von Scott - beeindruckend: die durch Computereffekte aufgemotzten Schlachtszenen erinnern an Herr der Ringe und schaffen mit Hilfe von Kameramann John Mathieson Postkartenmotive der verschneiten französischen Wälder und der weiten Wüste (hierfür wurde in Marokko und Spanien gedreht). Hervorragende Nebendarsteller, darunter Jeremy Irons, Brendan Gleeson und David Thewlis, tragen auch dazu bei, dass der Film im Kopf und im Herzen funktioniert. Viele Kritiker schrieben, dass Bloom als Hauptdarsteller nicht die Tiefe von Russell Crowe besäße (wer tut das schon?), aber nicht der Schauspieler schadet dem Film und seiner Kraft, sondern die schlecht entwickelte Rolle. Balian hat nicht viel mehr zu tun als düster zu schauen und hin und wieder eine große Rede zu halten - all das zusammen mit seinen erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Kriegführung und seine undeutliche moralische Ausrichtung (deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, im Film für eine Liebesszene zu sorgen). Übrigens: alle Hauptfiguren außer die von Neeson beruhen auf Fakten, aber bei vielen wurde etwas hinzu gedichtet. --Doug Thomas



