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Ist das Leben nicht schön?
DVD von KINOWELT |
Aus der Amazon.de-RedaktionObwohl Fank Capras Ist das Leben nicht schön? heute vielleicht der beliebteste und am meisten verehrte amerikanische Film überhaupt ist, hatte man ihn aufgrund eines Copyright-Problems über Jahre hinweg weitgehend vergessen. Er hat erst in den späten 70er-Jahren durch wiederholte Ausstrahlungen im Fernsehen sein Publikum gefunden (und auch hier in Deutschland verdankt Ist das Leben nicht schön? seine Bekanntheit zuallererst dem weihnachtlichen Fernsehprogramm). Natürlich verdient Capras Meisterwerk seinen Ruf, ein Ereignis für die ganze Familie zu sein, das die Stimmung aller heben kann, doch er ist eben auch einer der faszinierendsten Filme, die das amerikanische Kino hervorgebracht hat, ein vielschichtiges Werk, dessen Dichte an die Romane von Charles Dickens erinnert. George Bailey, gespielt von dem hier überragenden James Stewart, ist in der Kleinstadt Bedford Falls aufgewachsen und hat sich immer Träumen von großen Reisen und Abenteuern hingegeben. Doch die Umstände haben sich immer wieder gegen ihn verschworen, so dass er ein Gefangener seines Heimatortes geblieben ist. Aus Frust über sein Leben und aus Angst vor einem nahe bevorstehenden Skandal plant er, sich an Heiligabend umzubringen. Im entscheidenden Moment erscheint George ein Bote des Himmels und zeigt ihm in Form von einer Vision, wie die Welt sich entwickelt hätte, wenn er nie geboren worden wäre. Diese Sequenz ist eine eindrucksvolle und äußerst lebendige Darstellung dessen, wie der amerikanische Traum sich in sein Gegenteil verkehren kann. Wahrscheinlich hat Capra nie etwas Wüsteres oder Härteres gedreht (vielleicht hat sich die optimistische Sicht dieses Regisseurs auf die Welt durch seine Erfahrungen verdüstert, die er während des Drehs von Armee-Filmen im Zweiten Weltkrieg gemacht hat). Capras Triumph liegt hier darin, dass er die Schwierigkeiten und Enttäuschungen nicht leugnet, während er gleichzeitig, besonders im tränenreichen letzten Akt des Films, noch einmal die von ihm so hochgeschätzten Werte der Freundschaft und der individuellen Bereitschaft zu großen Taten bestätigt. Als Ist das Leben nicht schön? herauskam, war er kein großer Erfolg. Obwohl man Capra und Stewart nominiert hatte, gewann er keinen Oscar. Aber dem zum Trotz geht immer noch ein ganz besonderer Zauber von diesem Film aus. --Robert Horton ProduktbeschreibungKinowelt Ist das Leben nicht schön?, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 08.11.02 5 Kundenrezensionen:Absoluter Spitzen Film !!! 5 von 5 PunktenGerade gestern am 24.12.08 haben wir uns diesen Film wieder angesehen, wie jedes Jahr. Für uns ist dies der beste Weihnachtsfilm aller Zeiten. Vor allen dingen regt er zum Nachdenken an jedes mal aufs neue. Top kaufen. Der schönste Film aller Zeiten .... 5 von 5 PunktenAuch wenn der Film 44 Jahre älter ist als ich, muss ich sagen, dass er einfach der mit Abstand schönste Film aller Zeiten ist. James Steward at his Best !!! Die Geschichte ist teilweise unglaublich traurig, doch der Film zeigt auch was ein einziges Menschenleben verändern kann und was wäre wenn ein Mensch fehlen würde. Es ist unglaublich toll gemacht, tolle Schauspieler, wundervolle Dramatik, geniale Gags und vor allem eine wunderschöne Geschichte. Ich kann nur sagen, dass dies einer der ganz wenigen Filme ist, die JEDER einmal in seinem Leben schauen muss. Ohne diesen Film fehlt einfach etwas. "Ist das Leben nicht schön?" ist wohl der mit großem Abstand beste Film, der niemals einen Oskar bekam, was ich absolut nicht verstehen kann. Jeder, der diesen Film kennt und liebt wird verstehen was ich meine, wer ihn nicht kennt sollte ihn sofort bestellen und sofort schauen. Es lohnt sich wirklich ! Zeitlos gut 5 von 5 PunktenHandlung: George Bailey ist Chef einer Firma, die den ärmeren Menschen seines Heimatstädtchens zu einem Eigenheim verhilft. Dabei steht mehr die Hilfe als die Gewinnmaximierung im Vordergrund. Seine eigentlichen Lebensträume vernachlässigt George dabei immer wieder zugunsten der Menschen seines Heimatortes. So kommt es, dass George Bailey zum beliebtesten Menschen der Stadt wird, aber gleichzeitig ihm das Leben immer wieder ein Schnippchen schlägt. Am Ende - oder vielmehr eben zu Beginn des Films - will sich der beliebteste Bürger von Bedford Falls das Leben nehmen. Ein Engel soll sich seiner annehmen und ihn davon überzeugen, dass das Leben doch schön ist ... Obwohl der Film dramaturgisch heute bestimmt anders gemacht werden würde, da einige Passagen etwas verstaubt wirken, so stimmen die Dreh- und Angelpunkte des Films dennoch heute noch und sind in sich stimmig. Stringent steuert die Handlung seinem Höhepunkt zu und selbst wenn man beim x-ten Anschauen glaubt, diesmal entgehe man den Tränen doch sicher, so täuscht man sich, denn zum Ende sieht man über jedes märchenhafte Klischee hinweg und lässt den Tränen der Rührung freien Lauf. Einer der besten Filme aller Zeiten! Der beste Weihnachtsfilm aller Zeiten 5 von 5 PunktenFür mich ist das der Weihnachtsfilm, den ich mir seit über 20 Jahren mindestens ein mal vor Weihnachten anschaue. Zuerst auf Video vom Fernsehen aufgenommen, und als es ihn wirklich auf DVD gab ist es bisher der einzigste Film den ich mir hier Vorbestellte. Weil den musste ich haben. Für mich der beste Film aller Zeiten. Und ich freue mich schon ihn in ein paar Tegen wieder anschauen zu können. Alles hat einen Sinn ... "Kein Mensch ist ein Versager." [Capra] 5 von 5 PunktenGeorges lassos the moon, und nicht nur ihn. Wider Willen avanciert Bailey in seiner unumstößlich guten Außergewöhnlichkeit und Naivität in einer herzergreifenden Geschichte von immenser Tragik zum Samariter und Helden einer kleinbürgerlichen Gesellschaft durch das, im Kampf gegen Bosheit, Dekadenz und Macht, Hintenanstellen und göttlich erzwungene Überdenken seiner eigentlichen, geträumten Ziele. "Dies ist mein Geld für die Scheidung, falls ich jemals heiraten sollte". Geradlinig und nie komplex, mit liebevollen Spott und Humor und feiner Ironie sowie mit notwendiger Sentimentalität und Dramatik zaubert Capra, gleich einer läuternden Schwarzweißmalerei, die Schönheit des Lebens an sich sowie die letztendlich siegende Kraft der Gemeinschaft mit den Lichtern idealisierter Bilder eines scheinbar intakten Kleinbürgertums in seinem romantisierten Domizil sowie den Schatten von Karikaturen düsterer Raffgier und Allmachtsansprüche auf eine "Leinwand" von großen Emotionen und tiefem Bedürfnis nach Liebe, Familie und Harmonie. ... ein traumhaftes, besinnliches und aufrichtiges Weihnachtsmärchen, eine liebenswerte Hymne auf die Schönheit des Lebens und auf das "Unheroische" seiner wahren Helden, kurzum ein herzerwärmender Film von 1946, der sich seine zeitlose Daseinsberechtigung aufgrund eines Fehlers der Filmgesellschaft Republic Pictures, die es versäumte, 1974 die Urheberrechte zu erneuern, zu Recht schuf. Darsteller * James Stewart : George Bailey * Donna Reed : Mary Hatch Bailey * Lionel Barrymore : Mr. Potter * Jack Weston : Harvey Greenfield * Thomas Mitchell : Onkel Billy * Henry Travers : Clarence * Beulah Bondi : Ma Bailey * Gloria Grahame : Violet Bick * Frank Faylen : Ernie Bishop * Ward Bond : Officer Bert |
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Arsen und Spitzenhäubchen
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Arsen und Spitzenhäubchen, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.11.04 5 Kundenrezensionen:Spaß pur 5 von 5 PunktenEine köstliche Komödie rund um zwei undschuldsengelgleich mordende Tantchen, ihrem Neffen Mortimer, von Cary Grant herrlich dargestellt, dessen Bruder, der sich für Theodore Roosevelt hält, einem weiteren Bruder mit Frankenstein-Visage und -attitüde und anderen Verrückten...die turbulenten Verwicklungen mit einigen Leichen im Keller machen großen Spaß: ein Klassiker mit Stil. ... Zwölf + eins im biederen Brewstertum 5 von 5 Punkten"Der Panamakanal" ... Diese rabenschwarzweiße Kriminalgroteske von irrwitziger Atmosphäre, im Schatten und Licht von einigen wenigen Quadratmetern Raum gedreht mit nur ein paar Einblendungen einer surreal dargestellten Außenwelt, ist eine absolute Caprakrönung der Darstellung von Makaberem, Groteskem, Absurdem und Grauen hinter einer kleinkarierten Spießbürgerfassade von Spitzen, geätzten Scheiben, geschliffenen Gläsern, Teeservicen und Holztruhen sowie hahnstolzen, begriffsstutzigen Polizisten. "Seelenfrieden" ... Der "Held" der Geschichte, ein Ideal eines klassisch eleganten, erfolgreichen und angebeteten Mannes mit, die Weiblichkeit herausfordernder, skurriler Eheauffassung, umgarnt und gefangen von einer engelsgleichen Schönheit des Pfarrers von gegenüber, stolpert, initiiert vor allem durch seine zwei naiven Tanten von köstlichem Charme, betörender Exzentrik und verzückend euphemistischer Wortwahl, tollpatschig von einer haarsträubenden Szene zur anderen bei einer [von der Pike auf gelernten] umwerfenden und erstklassigen Mimik, die jedem Pantomimen zur Ehre gereichen würde. "Näher zu Gott" ... eine brillante Kameraführung, exzellente Schauspielleistungen, unzählige Verwicklungen und Missverständnisse, turbulente und unglaubliche Einfälle sowie witzige Dialoge und Mengen von Gags machen diese knappen 2 Stunden zu einem wahren Fest audiovisueller Visionen von unvorhersehbaren Ereignissen. Darsteller * Cary Grant : Mortimer Brewster * Josephine Hull : Abby Brewster * Jean Adair : Martha Brewster * Raymond Massey : Jonathan Brewster * Peter Lorre : Dr. Einstein * Priscilla Lane : Elaine Brewster * John Alexander : Teddy Brewster * Jack Carson : Patrick O'Hara * John Ridgely : Sanders * Edward McNamara : Brophy * Edvard Everett Horton : Mr. Witherspoon * James Gleason : Inspektor * Grant Mitchell : Reverend Harper * Vaughan Glaser : Richter Cullman * Chester Clute : Dr. Gilchrist * Edward McWade : Mr. Gibbs * Charles Lane : Reporter * Garry Owen : Taxifahrer Nur für Slapstick-Freunde 3 von 5 PunktenBeim ersten Ansehen vor über 10 Jahren fand ich diesen Klassiker brüllend komisch. Aber beim zweiten Ansehen heute stelle ich fest, dass mich das alberne Chaos und die Art, wie Cary Grant durch die makabre Handlung hampelt, nur nervt. Seit diesem Film weiß ich, dass ich kein Freund von Slapstick bin. Ich nehme die 4 Sterne vom 1. Gucken und die 2 Sterne vom 2.Gucken, teile sie durch 2 und lande bei 3 Sternen. Nicht zu übertreffen.... 5 von 5 PunktenWer diesen Film noch nicht kennt, sollte ihn auf jeden Fall anschauen.. ich beneide jeden, der dieses Highlight das erst mal schauen darf und sich überraschen lassen kann.. besser gehts nun wirklich nicht.... Hurrraaaaa! - Schön ist's in Seelenfrieden... 5 von 5 PunktenMit "Arsen und Spitzenhäubchen" hat Frank Capra einen Evergreen geschaffen, das hoffentlich nie mit einem Remake "geehrt" wird. Keiner kann Grants Grimassen nachmachen. Man stelle sich vor, Jim Carrey als Mortimer Brewster? Niemals... Und, wer die alten Tanten Josephine Hull und Jean Adair als die beiden Schwestern Abby und Martha Brewster sowie John Alexander als Teddy für überdreht hält: Sie sind eigentlich der Grund dafür, dass der Film überhaupt existieren konnte. Waren sie doch schon bereits seit 1941 im Stück dabei. Der große Erfolg des Bühnenstückes verzögerte sogar die Uraufführung des Films bis 1944! Mortimer Brewster (Grant), gefeierter Theaterkritiker und Autor eines Buches über den Fehler der Ehe hat - na? - geheiratet und zwar das hübsche Pfarrerstöchterchen. Ein Fressen für die Presse, daher wird inkognito zum Standesamt gegangen. Als er sich bei seinen Tantchen verabschieden will, entdeckt er eine Leiche in der Fenstertruhe. Doch sein Entsetzen reißt nicht ab. Die Tanten wissen nicht nur von der toten Leiche, nein, sie haben sie auch fabriziert und 11 weitere liegen unten im Keller. Teddy, sein geisteskranker Bruder, der sich für Präsident Roosevelt hält und wie ein Bekloppter mit einem Hurraaaa die Treppen hochrennt nachdem er in seine Trompete geblasen hat, hält die Toten für ein Opfer des Gelbfiebers. Daher bestattet er sie im Panamakanal, was nix anderes heißt, als dass sie im Keller verbuddelt werden. Die Tanten haben kein Unrechtbewusstsein, sondern dies gehört alles zu ihrem Programm "Näher zu Gott". Sie vergiften Alleinstehende, die keine Menschenseele um sich haben und verbringen mit ihnen so den letzten schönen Augenblick. Mortimer rastet aus und glaubt, man könne dies Teddy anhängen. Schnell wird der Taxifahrer vergessen, der draußen auf ihn wartet und da war doch noch irgendwas mit Flitterwochen. Prompt wird mit Seelenfrieden telefoniert, der Bruder muss doch eingewiesen werden. Cop O'Hara, der neue Polizist im Revier, der mit seinem Bühnenstück ständig nervt und Mortimers Bruder, ein Massenmörder und Geisteskranker, der nach einer missglückten OP seines Dr. Einsteins (Peter Lorre) so aussieht wie Frankenstein (Raymond Massey) und obendrein noch einen ziemlich toten Mr. Spinalzo mitgebracht hat, machen das Chaos perfekt. Es kommt keine Langeweile auf. So spielt nahezu der gesamte Film an nicht ganz einem Tag und fast nur in der großen Eingangshalle bzw. Wohnzimmer des Hauses, wie beim Theater! Der herrlich rabenschwarze Humor und die unvergesslichen Gesichtsausdrücke und Ausraster Grants machen dem Film zu einem Meisterwerk. Die DVD beinhaltet gleich drei Versionen des Film, ansonsten kaum Extras. Auch wenn man seinerzeit kein Bonusmaterial produzierte, könnte man dafür wenigstens den Preis der DVD etwas drücken... |
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Hollywood Classics DVD-Box (Metallbox-Edition/9 Filme)
DVD von HMH Hamburger Medien Haus |
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Arsen und SpitzenhäubchenDVD von Süddeutsche Zeitung GmbHPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,20 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2006 |
ProduktbeschreibungARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN 5 Kundenrezensionen:... Zwölf + eins im biederen Brewstertum 5 von 5 Punkten"Der Panamakanal" ... Diese rabenschwarzweiße Kriminalgroteske von irrwitziger Atmosphäre, im Schatten und Licht von einigen wenigen Quadratmetern Raum gedreht mit nur ein paar Einblendungen einer surreal dargestellten Außenwelt, ist eine absolute Caprakrönung der Darstellung von Makaberem, Groteskem, Absurdem und Grauen hinter einer kleinkarierten Spießbürgerfassade von Spitzen, geätzten Scheiben, geschliffenen Gläsern, Teeservicen und Holztruhen sowie hahnstolzen, begriffsstutzigen Polizisten. "Seelenfrieden" ... Der "Held" der Geschichte, ein Ideal eines klassisch eleganten, erfolgreichen und angebeteten Mannes mit, die Weiblichkeit herausfordernder, skurriler Eheauffassung, umgarnt und gefangen von einer engelsgleichen Schönheit des Pfarrers von gegenüber, stolpert, initiiert vor allem durch seine zwei naiven Tanten von köstlichem Charme, betörender Exzentrik und verzückend euphemistischer Wortwahl, tollpatschig von einer haarsträubenden Szene zur anderen bei einer [von der Pike auf gelernten] umwerfenden und erstklassigen Mimik, die jedem Pantomimen zur Ehre gereichen würde. "Näher zu Gott" ... eine brillante Kameraführung, exzellente Schauspielleistungen, unzählige Verwicklungen und Missverständnisse, turbulente und unglaubliche Einfälle sowie witzige Dialoge und Mengen von Gags machen diese knappen 2 Stunden zu einem wahren Fest audiovisueller Visionen von unvorhersehbaren Ereignissen. Darsteller * Cary Grant : Mortimer Brewster * Josephine Hull : Abby Brewster * Jean Adair : Martha Brewster * Raymond Massey : Jonathan Brewster * Peter Lorre : Dr. Einstein * Priscilla Lane : Elaine Brewster * John Alexander : Teddy Brewster * Jack Carson : Patrick O'Hara * John Ridgely : Sanders * Edward McNamara : Brophy * Edvard Everett Horton : Mr. Witherspoon * James Gleason : Inspektor * Grant Mitchell : Reverend Harper * Vaughan Glaser : Richter Cullman * Chester Clute : Dr. Gilchrist * Edward McWade : Mr. Gibbs * Charles Lane : Reporter * Garry Owen : Taxifahrer Der Film an sich wunderbar, die SZ Ausgabe allerdings eine Unverschämtheit 1 von 5 PunktenMan kann vor dieser Ausgabe des Films nur warnen!!! Es ist eine Unverschämtheit seitens der SZ überhaupt die Version von 1957 zu verwenden und nirgends davor zu warnen oder darauf hinzuweisen. Der Unterschied zwischen der 1962 Version und der 57er ist wie Tag und Nacht. Wer also Arsen und Spitzenhäubchen aus dem Fernsehen kennt wird von dieser DVD schwer enttäuscht sein. Also: Finger Weg!! Der Film an sich ist natürlich herrvoraggend, die Bewertung bezieht sich nur auf die hier vorliegende Ausgabe. Lieblose Synchronisation 1 von 5 PunktenWer immer den Film bestellt, dürfte über den Inhalt hier bereits bestens unterrichtet sein. Technisch ist die DVD ausgezeichnet, Bild und Menüführung sehr gut. Doch leider handelt es sich bei der Synchronisation um die original Kinofassung, die von der späteren Fernsehfassung offenbar stark abweicht und den lausbbübischen Charme Cary Grants im keim erstickt. Auch die anderen Figuren insbesondere Teddy, bleiben so blass. Ich habe nach 15 Minuten den Player ausgeschaltet und den Film nie wieder eingelegt - wer den Film also aus dem Fernsehen kennt, wird diese SZ-Auflage (bei aller Treue zum Original) als herbe Enttäuschung ansehen. gibts keine 10 sterne? 5 von 5 Punktensuper genial! cary grant in bestform. die tanten grossartig. jeder darsteller bis ins kleinste perfekt besetzt. besser geht es nicht! für fans von schrägen komödien ein absolutes muss. A fun Halloween story 5 von 5 PunktenI have seen this movie dozens of times on TV. The problem is they always cut out a lot of the little nuances that make the movie fun; sometimes it is curtail to the story. Now you can see the whole story in its entirety. Lots of sight gags and relies on many expressions to convey what they are thinking. If this looks like a play, that is because it is a play. It was written by Joseph Kesserling and opened in New York City 10 JAN 41. It ran for 1,444 performances. Boris Karloff was an investor and the star attraction so he could not be released for the movie. The story takes place all on Halloween night in Brooklyn. Mortimer Brewster (Cary Grant) a critic, that wrote a scathing book about the negatives of marriage, gets married. He soon finds out about his families past and where the bodies are buried. Soon he is to be visited by his estranged or just strange brother (Raymond Massey). Seems that his brother and his brother's friend, Dr. Einstein (Peter Lorre), has some secrets of their own. Keep your eye on the elderberry wine. |
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Mr. Smith geht nach Washington
DVD von Sony |
Aus der Amazon.de-RedaktionPolitische Schwergewichte befinden, dass Mr. Smith (James Stewart), ein kauziger Kleinstädter, für sie der perfekte Tropf wäre, um ihre Interessen auf einem vakanten Sitz im US-Senat zu vertreten. Sie sind sicher, dass der Hauptsenator des Staates (Claude Raines), ein korrupter Politkarrierist, den naiven Trottel leicht kontrollieren und manipulieren kann. Regisseur Frank Capra richtet sein Augenmerk auf Smiths großäugige Bewunderung für Washingtons Größe und Ruhm, kontrastiert von der zynischen Sekretärin (Jean Arthur), die nicht einen Moment glaubt, dass der Bauerntölpel wirklich echt sein kann. Aber er ist es. Capra wiederholte hier sein Patentrezept eines seiner früheren Filme, Mr. Deed geht in die Stadt, aber dieser hier fällt viel bissiger aus. Stewart und Arthur sind schlichtweg brillant und der frühere Cowboy-Star Harry Carey verleiht seiner Rolle des Vizepräsidenten eine warmherzige Präsenz. Strahlend, lustig und einfühlsam, ist Mr. Smith geht nach Washington Capras Ode an die Macht der Unschuld -- eine so kraftvolle Idee, dass selbst heutige Zuschauer sich einen neuen Mr. Smith in den Kongress wünschen werden. Die Kongressmitglieder von 1939 waren nicht besonders verärgert über diese Entlarvung ihrer erhabenen Selbstzufriedenheit und bezeichneten den Film als Karikatur. Doch auch heute noch erscheinen Capras Sticheleien über Macht und die Maschinerie der Politik so zeitlos wie eh und je. --Robert Horton Amazon.de DVD-BewertungEin Film aus dem Jahre 1939 stellt die Produzenten einer DVD vor eine schwierige Aufgabe -- schließlich kann man weder mit 5.1-Bombastsound glänzen, noch den mittlerweile verstorbenen Regisseur zur Audiokommentar-Session bitten. Dennoch haben die Verantwortlichen bei Columbia im Falle von Mr. Smith geht nach Washington solide Arbeit geleistet und das Maximum der Möglichkeiten genutzt. So haben sie den Sohn von Regisseur Frank Capra gebeten, den Film auf der Tonspur mit seinen Erläuterungen zu begleiten. Dieser Herausforderung wurde Frank Capra Jr. vollkommen gerecht, denn er überzeugt mit einem ebenso kenntnisreichen wie informativen Kommentar, den er in einem 12-minütigen Special noch weiter ergänzt. Darüber hinaus hat die Edition fünf verschiedene Sprachfassungen, den Original-Kinotrailer, knappe biografische Informationen zu Frank Capra, James Stewart und Jean Arthur sowie eine Galerie mit Werbeplakaten aus dem Jahre 1939 zu bieten. Insgesamt eine ansprechende Edition eines immer wieder sehenswerten Klassikers. --René Classen ProduktbeschreibungSony Pictures Mr. Smith geht nach Washington, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 01.02.01 5 Kundenrezensionen:Geniestreich von Frank Capra/Großartiger James Stewart!!! 5 von 5 PunktenFrank Capra's oscarprämierter (Originalstory) Film "Mr. Smith geht nach Washington" ist ein Geniestreich. Jede Rolle, ob Haupt- oder Nebendarsteller, wurde von Capra mit den exzellentesten Schauspielern dieser Zeit besetzt und diese überzeugen auf der ganzen Linie. Der Film wurde toll restauriert. Die Story ist einfach und könnte auch in der heutigen Zeit angesiedelt sein: In Montana wird ein neuer Senator gesucht. Mehr zufällig fällt die Wahl (herrl. Szene) auf den jungen, unerfahrenen Mr. Smith, der sich bisher bei den Pfadfindern engagierte und an die großen Ideale von Freiheit und Gerechtigkeit glaubt. Doch diese Ideale werden im Laufe des Films ausgerechnet von Senator Paine, einem ehemaligen Freund und Partner seines verstorbenen Vaters, auf eine harte Probe gestellt. Nur James Stewart konnte diese Rolle des Mr. Smith so überzeugend spielen. Er wirkt ehrlich, naiv und trotzdem intelligent. Man leidet, lacht und zittert um ihn, wenn er zum ersten Mal in Washington ist, seinen ersten Entwurf mit anfänglich zittriger Stimme für ein Jugendcamp in den Senat einbringt, sich schutzlos den falschen Anschuldigungen von Senator Paine gegenübersieht und mit einer Dauerrede vor dem Senat um seine Reputation kämpft. Letztere wurde virtuos inszeniert durch geschickte Szenenwechsel zwischen Smith, den Senatoren, der Presse und dem Präsidenten des Senats. Claude Rains (Casablanca) ist als älterer weißhaariger Senator Paine genauso treffend besetzt, wie Jean Arthur (Eine auswärtige Affäre) als Miss Saunders, die James Stewart zm Schluß mit Rat und Tat zur Seite steht. Das trifft genauso auch auf Edward Arnold als Fiesling und Harey Carey (Die Freibeuterin) als Präsident des Senates zu. Die DVD bietet zusätzlich einen Trailer, Hintergrundinfo's zum Film und was ich ganz toll finde zum kompletten Film nochmals einen Audiokommentar von Frank Capra jr. (mit U-titeln) zur Entstehung usw. Fazit: Für dieses Meisterwerk hätte ich gerne 6 Sternchen vergeben!!! Capra's Meisterwerk 5 von 5 PunktenDieser Film ist nicht so übermoralisch wie die meisten anderen seiner Filme (It's a wonderful Life, Meet John Doe, You can't take it with you), hat aber auch die Moral zum Thema. James Stewart spielt einen naiven Gläubigen der US-amerikanischen Staatsreligion, der seinen Glauben mit Begeisterung und missionarischem Eifer seinen Pfadfindern weitergibt. Sobald er selbst in die Politik geht wird er mit der harten Realität konfrontiert und muss sich entscheiden, ob er seinen Glauben verliert oder verteidigt. Eine Frage, der sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens stellen muss. James Stewart spielt erstklassig. Am liebsten mag ich das Schlussbild, wo der Parlamentspräsident sich schmunzelnd zurücklehnt und zusammen mit dem Zuschauer die Entspannung aus der vorangegangenen Dramatik genießt. Man muss Ihn einfach mögen 5 von 5 PunktenJames Stewart, noch sehr jung, spielt wie immer den Mann aus dem Volk, den Robin Hood für alle Unterdrückten. Man kann sich in den Sessel fallen lassen und es sich einfach nur gut gehn lassen bei diesem Film. Die Gerechtigkeit wird siegen!!! Frank- Capra -Klassiker mit umwerfendem Jimmy Stewart 5 von 5 PunktenEin grossartiger Film über Politik, Lügen, Ideale und Patriotismus. Im Zentrum steht der junge, idealistische, naive Senator Jefferson Smith (Jimmy Stewart), der sein Ziel, einen grossen Pfadfindercamp, zu erreichen versucht. Zunächst wird er dabei von einem alten Freund seines Vaters,Senator Joseph Paine (Claude Rains), unterstützt. Dann aber möchte Jeff den Camp auf einem Grundstück stattfinden lassen , das Senator Paine und ein geldgieriger Geschäftsmann(Edward Arnold) für lukrative Geschäfte unbedingthaben wollen . Um keinen Preis wollen sie sich das Grundstück nehmen lassen und beschuldigen Jeff, sich das Grundstück illegal unter den Nagel gerissen zu haben. Jeff kämpft mit aller Kraft gegen die verlogenen Anschuldigungen, die er von den beiden nun hören muss, an. Von seinen Freunden und seiner Sekretärin Clarissa Saunders(Jean Arthur) tatkräftig unterstützt, will Jeff seine Unschuld in einer langen Rede vor dem Senat unter Beweis stellen.- Ein grossartiger Film- ein Muss für Jimmy-Stewart-Fans und Freunde des alten amerikanischen Films. Klassische Komödie mit einem umwerfenden James Stewart 5 von 5 PunktenDieser Film ist ein funkelnder Diamant der Filmgeschichte, der gleichwohl heute einem breiten Publikum kaum noch bekannt sein dürfte. Aber wer sich durch das Schwarzweiß der Dreissiger jahre nicht abschrecken lässt, kommt in den Genuss eines bissigen Filmkunstwerks voll warmen Humors und nachdenklicher Töne, in dem ein wunderbar junger James Stewart unter der Regie des Meister Frank Capra brilliert. Mr. Smith, Leiter einer Pfadfindergruppe in der amerikanischen Provinz, wird aufgrund eines Zufalls durch ein paar windige Politiker in den US-Senat gehievt, um dort ihren Interessen zu dienen. Aber unterstützt von seiner pfiffigen und bezaubernden Sekretärin emanzipiert sich der frischgebackene Senator allzu sehr von seinen politischen Hintermännern, die ihn darum durch eine beispiellose Pressekampagne politisch fertigmachen wollen. Der ebenso naive wie patriotische, junge Senator Smith liefert seinen Gegnern daraufhin ein phänomenales Redeshowdown im Senat der Vereinigten Staaten, aus dem nur einer als Gewinner hervorgehen kann. Das Ende ist vielleicht ein wenig kitschig, aber dieser Film atmet einen Geist und Esprit, den man bei Filmen der heutigen Zeit zumeist vergeblich sucht. Sehr sehenswert! |
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Die unteren Zehntausend
DVD von FOX |
ProduktbeschreibungFox Die unteren Zehntausend, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 13.06.08 Eine Kundenrezension:Frank Capras bezauberndes Märchen und Abschied vom Film 5 von 5 Punkten"Apfel-Annie" (Bette Davis) ist eine arme Straßenverkäuferin, die sich liebevoll um die Außenseiter der Gesellschaft kümmert - und um den Mafia-Boss Dave the Duke (Glenn Ford), der fest darauf vertraut, dass Annies Äpfel ihm Glück bei seinen kriminellen Geschäften bringen. Als nun Annies Tochter (Ann-Margret) ihr Kommen ankündigt, hat Annie ein Problem - sie hat nämlich ihre Tochter jahrelang im Glauben gelassen, dass sie ein reiche Society-Lady sei. Da kann nur noch die Mafia helfen... DIE UNTEREN ZEHNTAUSEND (Pocketful of Miracles) aus dem Jahr 1961 war der letzte Film des großen Frank Capra, der Generationen von Kinogängern mit seinen modernen Märchen und romantischen Begegnungen bezaubert hat. Die bekannte Geschichte von der Verwandlung einer Frau aus der sozialen Unterschicht à la "My Fair Lady" wird hier originell und herzergreifend dargeboten und vor allem grandios gespielt. Bette Davis, die in dieser Spätphase ihrer Karriere oft die mordende Tyrannin und Giftspritze spielen musste, ist als alkoholisierte "Apfel-Annie" mit dem Herz aus Gold eine wunderbare Besetzung, sehr zurückgenommen, zugleich komisch und rührend. Glenn Ford, der starke Held des Film Noir, ist der ideale Gangsterboss, dem man nichts übel nehmen kann. In Nebenrollen glänzen "Columbo" Peter Falk (Oscar-nominiert) und die reizende Ann-Margret als Davis' Tochter. DIE UNTEREN ZEHNTAUSEND ist ein Hollywood-Märchen, aber mit einer ehrlich gemeinten Botschaft und sensiblem Blick für soziale Unterschiede. Kein großer Film, aber ein kleiner Klassiker, und nichts für Zyniker. Die DVD aus der United Artists Collection entspricht wie üblich der MGM-Erstveröffentlichung. Die Bildqualität ist ausgezeichnet und bietet sehr schöne Farben im korrekten Cinemascope (leider nicht anamorph, die Auflösung ist aber so gut, dass man mit der Zoom-Funktion von 16:9-TVs den Film dennoch genießen kann). Der Ton ist Deutsch und Englisch (sowie weitere Sprachen) Mono, Extras sind leider keine vorhanden. |
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Der beste Mann
DVD von Carol Media Home Entertainment |
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In den Fesseln von Shangri-La
DVD von Sony |
Aus der Amazon.de-RedaktionJames Hiltons Romanvorlage, Der verlorene Horizont, geht von einer verborgenen Zivilisation in den unerschlossenen Gegenden des Himalaya aus, einem Land, in dem Frieden regiert und die Einwohner einige hundert Jahre leben. Dieses mystische Land konnte sich in der Kultur so unauslöschlich etablieren, dass ein Name dafür erfunden wurde: Shangri-La. Regisseur Frank Capra hat in den 30er Jahren, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, keine Kosten und Mühen gescheut, Hiltons paradiesische Vision auf die Leinwand zu bannen. Dabei strapazierte Capra nicht nur den Geldbeutel von Columbia Pictures, sondern auch die Geduld des Produzenten Harry Cohn. Wie dem auch sei, das Ergebnis ist magisch: Glitzernd, verführerisch, vielleicht auch ein bisschen naiv, das Werk eines wahren Idealisten (verständlicherweise gewann der Film den Oscar für seine spektakuläre Ausstattung). Capras Held ist ebenfalls ein Idealist. Ronald Colman, großartig und eloquent wie nie, spielt einen klugen Diplomaten, dessen Flugzeug in den tibetanischen Schneefeldern abstürzt. Die Überlebenden werden in das sagenhafte Shangri-La geführt, wo sie mit der Einladung ringen, für immer dort zu bleiben. Die junge Jane Wyatt spielt die Frau, die Colman liebt, aber H.B. Warner als der gutmütige Chang und Sam Jaffe (perfekt auf alt geschminkt als weiser Lama) hinterlassen einen wesentlich nachhaltigeren Eindruck. Einige Jahre kursierte der Film in einer stark verfremdeten Form. Die vorliegende Version wurde so überarbeitet, dass sie so nah wie möglich an Capras Originalschnitt heranreicht. Das Musical-Remake von In den Fesseln von Shagri-La, das mit großem Budget 1973 produziert wurde, geriet dagegen zum Megaflop. --Robert Horton Amazon.de DVD-BewertungDie DVD zu In den Fesseln von Shangri-La stellt das Ergebnis einer mehrjährigen Restaurations-Arbeit dar. Seit seiner Premiere im Jahre 1937 war Frank Capras ambitioniertestes Projekt mehrfach von Seiten des Studios gekürzt worden, bis in den 70er Jahren nur noch ein Rudiment auf abgenutztem Material vorlag. Seither haben es sich Fachlaute zur Aufgabe gemacht, die von Capra intendierte Fassung wiederherzustellen. Die auf der DVD vorliegende Version kommt diesem Ziel sehr nahe, denn lediglich sieben der ursprünglich 132 Minuten fehlen nach wie vor. Aufgrund der unterschiedlichen Quellen des Materials schwankt die Bildqualität passagenweise, was allerdings verzeihlich ist, da keine bessere Fassung verfügbar ist. Doch auch jenseits des filmhistorischen Verdienstes kann diese Edition überzeugen: So gibt es einen Vorher-/Nachher-Vergleich, der die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung demonstriert, ein alternatives Ende, das das Studio seinerzeit dem Film angehängt hatte, einige Sequenzen, die Frank Capra selbst aus der finalen Fassung entfernt hatte, sowie eine alternative Titelsequenz, die den Film eröffnete, als er während des zweiten Weltkrieges wiederaufgeführt wurde. Darüber hinaus kann man einen kenntnisreichen Audiokommentar des Restaurators Robert Gitt abrufen, der sowohl die Entstehungsgeschichte als auch die Problematik der Rekonstruktion des Films illustriert. --René Classen ProduktbeschreibungSony Pictures In den Fesseln von Shangri-La, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 13.02.01 5 Kundenrezensionen:Großartige Rekonstruktion 5 von 5 PunktenIN DEN FESSELN VON SHANGRI-LA (1937) ist ein früher, manchmal zur Sentimentalität neigender (für Capra-Filme nichts ungewöhnliches) Fantasiefilm, der sehr atmosphärisch unsere Sehnsucht nach dem Paradies auf Erden anberührt. Die SW-Bildqualität der DVD (Format 4:3) ist recht wechselhaft, denn für die Rekonstruktion des Films mussten Filmkopien (weltweit zusammengesucht) von unterschiedlichster Qualität benutzt werden und dort, wo das Bildmaterial unwiederbringlich verloren war, wurden geschickt Standbilder verwendet (die erhaltene Tonspur ist länger als das erhaltene Bildmaterial). Dem ursprünglichen 132 Minuten Film fehlen bei dieser Rekonstruktion nur noch 4 Minuten. Da überwiegt gegenüber den Unebenheiten des Materials doch eindeutig meine Freude. Ein großartiger Klassiker wurde uns zurückgegeben. Ein großartiger Film 5 von 5 PunktenEinen anspruchsvollen Film zu finden, ist heutzutage reichlich schwierig. Insbesondere ist man derzeit auf die Machart verfallen, aussagelose Handlungen, durch laute Sound-Effekte, modernste Tricktechnik und hohe Bildauflösung ausgleichen zu wollen. Dieser Film hier ist anders: Hier steht die Handlung im Vordergrund. Er ist technisch nicht perfekt, obgleich die Restauration bestmöglich ausgeführt worden ist. Da man aber durch den Handlungsverlauf gebannt und emotional eingebunden ist, tut es dem Film keinerlei Abbruch und -- ich bin geneigt zu sagen -- es erhöht nur noch seinen klassischen Charm. Spannend das erste Drittel, ruhig das zweite Drittel und wieder schneller der letzten Teil. Schade, dass in dem Film ab Kloster eine gewisse Amerikanisierung zu spüren ist, in deren Folge sich Robert und George Conway mehr um ihre Liebesaffären kümmern, während der schleichende Einfluss des Klosters und die Wirkung des Tales mehr an den anderen drei Mitreisenden sichtbar wird. Ein grandioser Film mit philosophischer Aussage, wenngleich philosophische Tiefgründigkeit dann doch fehlt. Grundidee gut, film nicht gut *g* 2 von 5 PunktenDie Philosophie des Films ist sehr beeindruckend, ebenso die Zeit in der dieser Film erschienen ist. Man bedenke die bevorstehende Bedrohung der Nationalsozialisten. Die Studioaufnahmen vom Himalaya sind sehr überzeugend und real gestaltet. Dennoch gibt es an diesem Film Einiges was mich stört. Ich kaufte mir damals den Film weil ich mich sehr für Buddhismus interessiere und hoffte diesen einmal in einem Film verwriklicht zu sehen, verkörpert durch buddhistische Mönche, Klöster, Dialoge etc. Doch ich wurde leider enttäuscht...Sicherlich sickert die buddhistische Denkweiße durch, dennoch wird diese durch den christlichen Glauben und westliche Mentalität übertönt, was zur Folge hat, dass der Buddhismus in den hintergrund gedrückt wird. Außerdem ist der Film sehr kitschig, aber ich denke dies ist geschmackssache..wer definiert Kitsch? Ich für meinen Teil finde man kann dies anhand der Liebesbeziehung der Protagonisten sehen. Die übliche Kitschmusik, die üblichen kitschigen Neckereien und die kitschigen Gespräche der Liebenden *g* Lost Horizon & special features? What more can you ask for? 5 von 5 PunktenThe real life base (Dr. Li Ching-Yun, 1677-1933) adds to the wonder and mystery. Many movies usually pale compared to the book; however this movie fits all the criteria of a great classic. Such as excellent film footage for the time, even though some scenes are missing. When I look at the Shangri-La setting some times my mind wanders and I wonder if this was the idea behind the valley in the book "Atlas Shrugged" by Ayn Rand? I doubt that they could have picked any better actors for the parts. These actors fit the time and surroundings and were actually believable in the characters they played. A later remake of this movie was o.k. But just did not have the presence of these actors. Now the DVD features: Digitally remastered Audio & Anamorphic Video Production Notes Restoration Before and After Comparison Three Deleted Scenes Photo Documentary with narration by Historian Kendall Miller Many more By the way I personally enjoy watching and re-watching this movie. Mehr solche DVDs!!! 5 von 5 PunktenZur DVD: Nicht nur ein herrlich restaurierter Film sondern auch ausgiebige Infos zum Film, zu seiner Historie und zum Restaurierungsprozess: Was will man mehr? Zum Film: Es ist erstaunlich, wie angenehm es ist, einen Film zu sehen, der nicht 3 Schnitte pro Sekunde aufweist und dessen Story einen fesselt, egal wie pappmascheeig die Kulissen, wie theaterfundus-a-like die Kostüme oder gemalt die Hintergrundbilder sind. Es muß also gar nicht sein, so realistisch wie möglich einen Flugzeugabsturz zu zeigen: Es reicht völlig, ein kleines Modell in einen Styroporhaufen zu schmeißen. Daß es eine Zeit gab, in der Filme sich auf die Story und auf die Schauspieler verlassen mußten ist ein großes Glück, denn dadurch gehen uns noch lange nicht die wirklich schönen Filme aus...wenn diese wie hier geschehen in einer restaurierten Fassung auf DVD erscheinen. Klar, der hohe Lama als westlicher Christ, die christliche Lehre als Utopie einer heilen Welt, die überragende weiße Rasse, die den tibetanischen Eingeborenen "Guten Abend, gute Nacht" singen läßt um ihn zum zivilisierten Wesen zu erziehen...daran muß man tatsächlich vorbeisehen. Warum? Der Film ist von 1937, das Buch von 1933: Tibet ist ein Sinnbild, keine echte Beschreibung. Hilton hätte auch das Hochland der Anden nehmen können oder die Antarktis. Wichtig ist, daß er eine für damalige Verhältnisse völlig unbekannte, möglichst geheimnisvolle Gegend brauchte, in die er seine Utopie von Shangri-La einbetten konnte. Tibet erfüllte damals halt alle Vorraussetzungen. Keiner kannte es, man wußte, daß es dort eine Tradition der Weisheitslehre gab, deren Oberhaupt, der Lama, angeblich ewig lebt (wie wir inzwischen wissen, weil er sich immer weiter inkarniert) und weil es damals absolut undenkbar war, daß sich jemals irgendjemand in einem absehbaren Zeitraum dorthin verlaufen würde. Es geht also gar nicht um die korrekte geografische, ethnische oder religiöse Darstellung von Tibet und dem tibetischen Buddhismus. Unter dieser Grundvorraussetzung ist der Film eine traurige Utopie und eine Erinnerung daran, wovon man nach dem Ende des 1. Weltkriegs träumen konnte. Traurig, wenn man weiß, daß kurz darauf der 2.Weltkrieg die ganze Welt veränderte. Gerade das macht den Film sehenswert: Es gibt viel zu wenig Möglichkeiten, herauszufinden, was vor dem 2 Weltkrieg alles an Ideen und Konzepten im Umlauf war. Dieser Film ist eine. Er gibt Einblick in das Denken einer Generation, die unsere Geschichte noch nicht erlebt hat, und das allein ist schon extrem spannend. |
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Es geschah in einer Nacht
DVD von Sony |
Aus der Amazon.de-RedaktionRegisseur Frank Capra (Mr. Smith geht nach Washington) hat für diese Komödie von 1934 jeden einzelnen Oscar abgeräumt (na gut, zumindest jeden wichtigen). Clark Gable ist als hartgesottener Reporter zu sehen, der sich lieber an die Fersen einer entlaufenen Erbin (Claudette Colbert) heftet, als auf eine gute Story zu verzichten. Lustig und erotisch ist der Film und gespickt mit Szenen, auf die sich später immer wieder in anderen Filmen bezogen wurde: Die sogenannten "Mauern von Jericho" beispielsweise, ein einfaches Betttuch, das in der Mitte eines Raumes auf einer Leine hängt, damit nicht gleichgeschlechtliche Zimmergenossen sich umziehen können oder Colberts entblöster Oberschenkel, der ein Auto zum Stoppen bringt. Capras unverwechselbarer forscher, urbaner Verstand steht im Gegensatz zu seinem ebenso unverwechselbaren Glauben an die einfachen Menschen (in diesem Fall Gables Figur). Diese inspirierte Mischung macht den Film zu einer anregenden Unterhaltung und zugleich zu einer erhebenden Erfahrung. --Tom Keogh Amazon.de DVD-BewertungEs geschah in einer Nacht gehört zu den absoluten Klassikern der Filmgeschichte, denn er begründete nicht nur das Genre der Screwball-Comedy, sondern konnte auch als erster Film überhaupt die fünf wichtigsten Oscars auf sich vereinen. Umso argwöhnischer betrachtet man die Veröffentlichung des Films auf DVD. Doch die Verantwortlichen haben eine ansprechende Edition zusammengestellt: Der Transfer der Bild-Daten kann ebenso überzeugen wie die Qualität des Mono-Tons, und über die Austattung der DVD muss man sich auch nicht beklagen. Sie bietet neben Standards wie dem Original-Trailer und knappen Infos über den Regisseur und die Hauptdarsteller eine Galerie mit Abbildungen der Original-Plakatwerbung sowie ein elfminütiges Feature, in dem Frank Capra Jr., der Sohn des Regisseurs, über die Entstehung des Films referiert. Das absolute Highlight der DVD bildet aber eine Hörspielversion des Films, die seinerzeit mit den Stars Gable und Colbert aufgenommen wurde. --René Classen ProduktbeschreibungSony Pictures Es geschah in einer Nacht, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 13.02.01 5 Kundenrezensionen:Clark Gable hat einfach diesen besonderen Charme... 5 von 5 Punktenich bin jedenfalls immer hin und weg wenn er so jungenhaft grinst. Zum Film: nachdem ihr Vater, ein einflussreicher Wallstreetmogul gegen die Ehe mit einem Piloten ist, flüchtet Ellie zu ihrem Mann nach New York. Der Reporter Peter kann mit der Story nicht nur seinen Job sichern, die Belohnung würde ihm natürlich auch nicht ungelegen kommen. Trotzdem hilft er ihr nicht nur, er schüttelt auch andere "Kopfgeldjäger" ab. Kann eine Frau sich der wohldosierten Mischung aus guten Manieren und Frechheit, Fürsorge und Coolness, Machotum und Romantik, Witz und Charme entziehen? Meint er es ernst? Haben sie überhaupt eine gemeinsame Zukunft? Mir hat dieser Film sehr gut gefallen. Ich habe wirklich herzhaft gelacht, geseufzt und mitgefiebert wie es sich für eine romantische Komödie gehört. Und wer wie ich noch nicht genug hat kann sich das Ganze in den Specials nochmal als Radiohörspiel mit den Originalschauspielern "ansehen", es gibt auch anschliessend dazu kurz Interviews. Zeitlose Screwball-Komödie für jedermann und jede Frau! 5 von 5 PunktenEs ist erstaunlich, aber diese Komödie funktioniert auch heute noch, und wie! Ich selbst habe mir diese DVD eher aus Sammlergründen und meinem grundsätzlichen Interesse an "Filmhistorie" zugelegt, es dann aber riskiert, diesen Film mehrmals im Freundeskreis zu präsentieren. Und schau her: Trotz anfänglicher Skepsis gab es wirklich niemanden, ob Männlein, ob Weiblein, ob etwas älter oder etwas jünger (o.k. Teens waren nicht dabei) dem dieser Film nicht gefällen hätte. Viele waren begeistert, die anderen zumindest sehr angetan. Es geshah in einer Nacht ist äußerst amüsant und hat einen besonderen Charme, der heute noch genau so wirkt, wie in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Bild und Ton auf dieser DVD sind gut aufgearbeietet qualitiv absolut in Ordnung, die DVD-Ausstattung ist ebenfalls sehr ordentlich, wenn auch nicht überragend. Daher aus meiner Sicht für jeden der Filme mag absolut empfehlenswert. Ein wunderbarer Film 5 von 5 PunktenClark Gable und Claudette Colbert streiten und lieben sich in diesem wunderbarer Oscarprämierter Film aus 1934 unter der Regie von Frank Capra. Die rebellische Tochter aus einem reichen Hause, die nicht mehr vom Vater kontrolliert werden will, flieht von der Jacht und versucht sich nach New York durchzuschlagen. Zufällig trifft sie den smarten Reporter Peter Warne. Notgedrungen fahren sie mit dem Bus nach NY zusammen: er erhofft sich eine gute Story, sie braucht jemanden, der ihr weiterhilft. Nach vielen Abenteuern erkennen sie dass sie sich lieben, haben aber Angst es zuzugeben. Nach einem Missverständnis kommt es zum happy end. Ein typischer Frank Capra Film, der die Geschichte des kleinen Mannes, der letztendlich nach vielen Schwierigkeiten doch erfolgreich wird, darstellt. Es ist die Zeit der Depression. Capra wollte die Menschen ermutigen, die Zuschauer sollten fröhlich die Kinos verlassen. Er hat aber das wahre Gesicht dieser Jahre nicht ignoriert, sondern mitten in der Hoffnungslosigkeit eine optimistische Geschichte eingebettet. Man sieht also verzweifelte Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, aber auch Menschen die hilfsbereit sind, denen zu helfen, die weniger haben als sie. Die Dialoge sind klug, viel Situationskomik und die beiden Stars sind einfach hervorragend. Ein wunderbarer Film. Screwball-Klassiker von Frank Capra... 4 von 5 PunktenFrank Capra, 1897 in Palermo geboren und 1901 in die USA emigriert, gilt nicht umsonst als der große Humanist des klassischen Hollywood-Kinos, der Erzähler von Geschichten über 'den kleinen Mann', als Großmeister der 'screwball comedy', und sein Filmklassiker "Ist das Leben nicht schön?", dem wohl schönsten und berührendsten aller Weihnachtsfilme, kennt eigentlich jeder. Capra darf zweifelsohne als einer der wichtigsten Regiesseure betrachtet werden, und so blieben uns Remakes seiner Klassiker (für 'die Generation von heute' sozusagen) nicht erspart: Neben der Kolorierung von "Ist das Leben nicht schön" fürs US-Fernsehen aus den 70ern (der schwarzweiß-Film wurde tatsächlich 'bunt' gemacht!) vergriff man sich zuletzt an seinem Meisterwerk "Mr. Deeds goes to town", welches mit dem in jeder Hinsicht unsäglichen Adam Sandler 'neu' verfilmt und somit seiner Originalität beraubt wurde. Der 1934 entstandene Film "Es geschah in einer Nacht" mit Clark Gable und Claudette Colbert in der Hauptrolle erzählt eine liebevolle, unterhaltsame Geschichte, ein klassisches Lustspiel eigentlich, samt witzigen Dialogen und amüsanten Szenen. Ein vergnüglicher Film voll Emotionen, alltägliche Mißverständnisse werden in treffsicheren Pointen aufgelöst, die großen romantischen Gefühle ironisiert: Ein komödiantischer Klassiker der Filmgeschichte, der in seiner Inszenierung auch heute noch frisch wirkt. Das Remake von 1956 mit dem Titel "Ohne Liebe geht es nicht" war mit Jack Lemmon zwar prominent besetzt, war aber ohne jeden Witz und Originalität. "Es geschah in einer Nacht" wurde nicht im Studio, sondern großteils an Originalschauplätzen (Hafen, Busstationen, Motels) gedreht, was für dieses Genre damal relativ neu war, und ihm so deutlich Authentizität verlieh. Als erster Film in der Geschichte der Oscar-Verleihung wurde "Es geschah in einer Nacht" in den fünf wichtigsten Kategorien Film, Regie, Drehbuch, männliche bzw. weibliche Hauptrolle ausgezeichnet (dieser Triumph sollte erst 1975 Milos Forman's "Einer flog über das Kuckucksnest" zuteil werden). Die technische Umsetzung auf DVD, resp. Bild- und Tonqualität, ist gelungen, wenn man bedenkt, daß der Film mittlerweile 70 Jahre auf dem Buckel hat. Das Bonusmaterial ist zwar nicht üppig ausgefallen, dennoch recht informativ, und komplettiert diesen Klassiker zu einer 'must have' DVD. Würdige Ausgabe eines Klassikers 5 von 5 PunktenEigentlich braucht es mehrere Nächte, bis der Reporter und die Millionenerbin merken, daß sie sich lieben - der Zuschauer weiß es viel früher, er sieht die Funken sprühen (die Claudette Colbert während der Dreharbeiten allerdings nicht wahrnahm). Diese erste und immer noch eine der besten Screwball-Komödien hat einige unvergeßliche Szenen, so der Aufbau der "Mauer von Jericho" als keusche Trennung des Doppelzimmers in zwei Hälften, oder der Wettstreit um die beste Anhalter-Technik (den Claudette Colbert mit unfairen Mitteln gewinnt). Gerade Clark Gable ist unglaublich komisch (und man weiß plötzlich, woher George Clooney die Inspiration für seine Rolle in "O Brother Where Art Thou" hat). Das erstaunlichste ist aber die Leichtigkeit, mit der Capra in nur vier Wochen einen der immer noch unterhaltsamsten Hollywood-Filme aller Zeiten drehen konnte. Viel Tiefgang sollte man allerdings nicht erwarten - und war auch nicht beabsichtigt (9/10). Die DVD-Ausgabe ist dieses Klassikers würdig. Das Bild ist für für das Alter des Films erstaunlich gut, der Mono-Sound in Ordnung (ein Surround-Mix würde auch nicht viel Sinn ergeben). Die Originalversion kann man ohne Untertitel genießen, die deutsche Synchronfassung fällt natürlich ab (einige ursprünglich gekürzte Szenen sollen untertitelt sein). Als Extras gibt es u.a. einen 11minütigen Kommentar vom Sohn des Regisseurs und eine einstündige Radioaufnahme einer Hörspielversion mit den Stars, inklusive Werbeeinspielungen. |
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Mr. Deeds geht in die Stadt
DVD von Sony |
Amazon.comFrank Capras Mr. Deeds geht in die Stadt ist die klassische Screwball-Komödie über einen naiven Dorfbewohner, der 20 Millionen Dollar erbt, aber feststellen muss, dass ihm sein Vermögen mehr Ärger als Nutzen bringt. Gary Cooper spielt Longfellow Deeds, der sein Geld mit dem Verfassen von Gedichten für Grußkarten verdient und plötzlich in die große Stadt verpflanzt wird, um seinen neu gewonnenen Reichtum zu verwalten. Dort wird er mit einer Welt konfrontiert, in der abgebrühte Zyniker, arrogante Machtmenschen und korrupte Anwälte gegenüber den ehrlichen, einfachen Leuten die Überhand haben. Deeds Deplatziertheit wird von Boulevard-Journalistin "Babe" Bennett (Jean Arthur) öffentlich zur Schau gestellt - bis sie sich unsterblich in ihn verliebt. Doch ihre Kolumnen haben scheinbar unwiderruflichen Schaden angerichtet, da sie von einer korrupten Anwaltskanzlei benutzt werden, um Deeds als nicht zurechnungsfähig darzustellen. Trotz des im Grunde ernsten Themas vollbringt Capra das Kunststück, daraus eine leichte, heitere Komödie zu machen und nebenbei einige Annahmen über den Kapitalismus in Frage zu stellen. --Jim Gay ProduktbeschreibungSony Pictures Mr. Deeds geht in die Stadt, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 19.04.05 5 Kundenrezensionen:Einfach warmherzig und wundervoll 5 von 5 Punkten"Mr. Deeds geht in die Stadt" ist ein warmherziger Film, gespickt mit einer gewissen Ironie und, obwohl in den Dreissigern gedreht, mit einer sozialen Aktualität. Der Film erzählt die Geschichte eines einfachen "Landeis" (hervorragende gespielt von Gary Cooper) der trotz seiner angeborenen Naivität mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht. Als er von einem Onkel 20 Mio. Dollar erbt, kann er sich nicht einmal vorstellen, wieviel Geld dies ist. Die New Yorker Finanzhaie sind ab diesem Moment genauso hinter ihm, oder vielmehr hinter seinem Vermögen her, wie Operndiven und sogenannte nahe Verwandte. Als sich herausstellt, dass die junge Dame, in die er sich verliebt hat, genau jene Journalistin ist, die ihn in ihrer Berichterstattung ins Lächerliche gezogen hat, beschliesst er, sein ganzes Vermögen mittellosen Farmern zur Verfügung zu stellen. Seine Anwälte, um ihre Provisionen fürchtend, ziehen ihn daraufhin vor Gericht, um ihn für verrückt zu erklären. Die folgende Verteidigungsstrategie von Longfellow Deeds ist in meinen Augen eine der besten Gerichtsszenen, die jemals gedreht wurde. Alles in allem ist der Inhalt des Filmes ein Märchen. Aber dieses Märchen wurde so entspannend, humorvoll und eben, herzerwärmend umgesetzt, dass man sich den Film gleich noch einmal ansehen möchte. Und viele Punkte des Filmes finden wir in der heutigen Realität noch immer. Die heutigen Finanzhaie wollen immer noch mehr; und wenn sie dabei den bereits mittellosen noch das letzte Hemd wegnehmen müssen. Die gutmütigen, an ihre Mitmenschen denkenden Erdenbürgern werden von diesen Subjekten schamlos ausgenommen, ohne Rücksicht auf irgendwelche Moral oder Ethik. Alles in allem ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Film, sehr zu empfehlen! Eine der besten Filmkomödien! 5 von 5 PunktenTja, was soll man zu dem Film noch sagen? Ein soziales Märchen von Frank Capra ("Ist das Leben nicht schön?", "Arsen und Spitzenhäubchen"), einer seiner besten Filme. Mit einem schlichtweg umwerfenden Gary Cooper in einer seiner allerbesten schauspielerischen Leistungen. Wie er die linkische, bodenständige Unschuld vom Lande spielt, muss man gesehen haben. Zudem wartet der Film mit einer excellenten Crew von Nebendarstellern auf. Das Drehbuch ist hervorragend und die Pointen sínd millimetergenau gesetzt - jede sitzt. Es gibt hier Szenen, die man nicht mehr vergisst. "Mr. Deeds" ist getragen von humanistischer Überzeugung und ethischer Grundhaltung. Ein wertvolles, zeitloses Stück Filmgeschichte! Die vorliegende DVD ist von sehr guter Bild- und Tonqualität und des Filmes auf jeden Fall würdig. leider schwulst 2 von 5 Punktenman muss schon frank capra mögen, damit dieser film bis zum schluss gefällt. war "es geschah in einer nacht" von der komik her noch recht erfrischend, manchmal auch (liebenswert) hausbacken, so schlägt capra mit diesem film seinen späteren sentimental-schmalzig-moralischen und auch reaktionären weg ein, der in machwerken wie "it's a wonderful life" gipfelt. "mr. deeds liegt irgendwo dazwischen: die erste hälfte hat eine sehr gute, tw. skurrile komik, die zweite (die gerichtsverhandlung) kommt mit einer holzhammer-moral daher, die sagen wir mal einem lubitsch-fan weh tut. aber das ist eben capra... als beachteter teil der filmgeschichte loht es sich, ihn zu kennen (wenn für eine zuordnung zur screwballkomödie auch die scharfen dialoge fehlen) - aber nicht zu viel erwarten! der preis ist dafür fair. DVD mit Audiokommentar ! 5 von 5 PunktenZum Film muss man nicht viel sagen, er ist großartig. Auf der deutschen DVD ist übrigens der Audiokommentar von Frank Capra Jr. enthalten. Frank-Capra-Klassiker auf schwacher deutscher DVD 3 von 5 PunktenFrank Capra hat den amerikanischen Traum auf Film eingefangen wie kein Zweiter. Ja, John Cassavetes stellte gar die Überlegung an, dass es nie einen amerikanischen Traum gegeben habe, sondern nur Frank Capra. MR. DEEDS GEHT IN DIE STADT ist Capras erster Film nach seinem endgültigen Durchbruch mit ES GESCHAH IN EINER NACHT. Und nach Meinung von Josef von Sternberg ist MR. DEEDS GEHT IN DIE STADT "Capra's Best Picture". Zum zweitenmal gewann Capra den Oscar "Best Director", aber, viel wichtiger, mit MR. DEEDS GEHT IN DIE STADT hatte Frank Capra sein Thema gefunden: Der edle einfache Mann vom Lande siegt letztendlich über die bösen Großstadtmenschen, das Herz Amerikas schlägt nicht in New York oder Washington sondern in der Provinz. Die DVD von Columbia besitzt eine gute Bild- und Tonqualität. Leider enthält sie keinerlei Extras. Das ist um so ärgerlicher, da auf der amerikanischen DVD, ebenfalls von Columbia, ein sehr informativer Audiokommentar von Frank Capra,Jr., eine zehnminütige Featurette "Frank Capra,Jr. Remembers..." und eine Bildergalerie mit alten Plakaten und Aushangmaterialien enthalten sind. Dafür gebe ich zwei Punkte Abzug. Abgesehen vom fehlenden Bonusmaterial ist diese DVD jedoch empfehlenswert. |
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