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Der mit dem Wolf tanzt [Blu-ray]
Blu-ray von KINOWELT |
5 Kundenrezensionen:Einen Film sehen oder einen Film erleben 5 von 5 PunktenAls Quailtätsfanatiker bevorzuge ich DVDs aus den USA, da der NTSC-Scan in den meisten Fällen der lieblos (aus NTSC) umgerechneten PAL-Version qualitativ deutlich überlegen ist (obwohl eigenlich mehr Zeilen zur Verfügung stehen würden). Darüber hinaus läuft der Film in der korrekten Kino-Geschwindigkeit (bei PAL wird der mit 24 Bildern aufgenommene Film einfach mit 25 Bildern schneller wiedergegeben). Bis jetzt war besagte NTSC-DVD bei diesem Film mit dts-Ton schon klasse, aber die Blu-Ray-Fassung schiesst in jeder Hinsicht den Vogel ab. Da ja die klassichen Fernsehsystem (NTSC, PAL und SECAM) eigenlich Schwarzweiss-Systeme mit aufgepfropfter Farbinformation sind, ist das HDTV-Bild ein wenig dunkler und die Farben wesentlich treffender (wirken auf DVD zu bunt). Dass die Bildschärfe über jeden Zweifel erhaben ist und das Bild fast plastisch erscheinen lässt (aus einem braunen Pferd der DVD wird ein Pferd mit Fell) ohne künstlich zu wirken oder Komprimierungfehler zu haben, ist einfach beeindruckend. Da kännen viele Kinos nicht mithalten. War der (5.1) dts-Ton der DVD schon eine Klasse für sich, so zeigt 7.1 dts HD Master Audio (in deutsch und englisch vorhanden) auf der Blu Ray erst einmal, was in dem Sondtrack steckt. Die Musik schwebt im Raum und die Geräusche sind so natürlich abgemischt, dass man wirklich glaubt, es hätten sich Fliegen in das Wohnzimmer verirrt, der erstaunlich gut zum Film passend herumfliegen ! Bei der Schuss-Szene am Anfang und den Szenen mit der Büffelherde macht der Subwoofer höllisch Druck, klingt einfach genial. Bei der deutschen Fassung sind die Surround-Back-Kanäle ein wenig zu laut abgemischt, aber gegenüber der PAL-DVD ist das gar kein Vergleich ! Eon Superbild mit einem Superton (vor allem im englischen Original) lässt einen tief beeindruckt diesen Film erleben, während man ihn auf der (zugegeben ebenfalls brillianten (NTSC-) DVD eben doch nur sieht. Das entscheidende Quäntchen Gänsehaut mag sich da bei der DVD einfach nicht einstellen. Der Film tut mit seinen tollen Bildern und seiner dichten Atmpsphäre (er hat nicht umsonst so viele Oscars erhalten) ein Übriges zu diesem zutiefst beeindruckenden Erlebnis. TOP Umsetzung 5 von 5 PunktenDie Blu-ray ist wirklich sehr gut gelungen,scharfes Bild ,satte Farben guter Ton(könnte aber ein Tick besser sein). Man sieht den Film im neuen Glanz !!!! TOP Einfach Brilliant... 5 von 5 Punkten...was mit dieser Blu-ray Umsetzung möglich gemacht wurde! Ich habe diesen Film, zu dessen Inhalt ich mich wohl nicht mehr auslassen muß, nun bereits einige Male auf DVD gesehen, aber was ich mit dieser Blu-ray sehen durfte, ist traumhaft! Das Bild ist, mit der DVD Version verglichen, wirklich grandios! Zwar darf man hier keine Referenz erwarten, aber das Gebotene ist schon sehr beeindruckend. Ich kann jedem, der diesen Film mag und das nötige Equipment besitzt, diese Blu-ray ans Herz legen, zumal praktischer Weise der Disk-Wechsel bei der Langfassung in der DVD-Version entfällt. Am vorliegenden Ton in DTS-HD gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. So, nun genug der Lobpreisungen und einfach selbst überzeugen! Ein Meisterwerk... 5 von 5 Punkten...schade, dass es heutzutage nur noch wenige Filme gibt, die sich wirklich "Zeit" nehmen. Dieser Film zeigt nicht nur wie, platt gesagt, ein "Weißer" sich mit Indianern anfreundet. Dieser Film zeigt Menschlichkeit, Intelligenz, Charakter und Toleranz, und im Gegenzug wie Dummheit, Intoleranz und Raffgier zerstörerisch wirken könnnen! Zur Technik: Ich besitze einen HD-Ready-Plasma (Panasonic, kein Full-HD) und einen Panasonic BD35. Die Umsetzung des Bildes ist sehr gut, hoher Schärfegrad, beeindruckende Landschaftsbilder, nur in sehr dunklen Szenen sieht man Filmkorn. Die Farben sind sehr neutral und natürlich. Ich bin insgesamt vom Bild begeistert. Zum Ton kann ich leider nichts sagen. Fazit: Unbedingte Kaufempfehlung Stunning Movie 5 von 5 PunktenViel viel besser als die DVD Version Eine Traumausgabe Sehr gute bild, und der 7.1 ton ist hervorragend |
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Der mit dem Wolf tanzt (Director's Cut, 2 DVDs)
DVD von KINOWELT |
ProduktbeschreibungKinowelt Der mit dem Wolf tanzt D.C. (2 DVDs/Digipack), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.02.07 3 Kundenrezensionen:"Steht mit einer Faust" und "Strampelnder Vogel" ... Lakota-Sioux in South Dakota 5 von 5 PunktenEin tot geglaubtes Genre erhält 1990 für alle überraschend ein monumentales, cineastisches Meisterwerk in Form einer episch breiten, detailverliebten, eindringlichen und realistischen Schilderung und Aufarbeitung von Aspekten der Konfrontation von Rot und Weiß abseits von tendenziell überlieferten, blutrünstigen und vergötternden Klischees. Mit einem Stab von 48 Schauspieler, 130 Mitarbeitern, 500 Statisten, 300 Pferden und über 3000 Büffeln nimmt sich Costner viel Zeit, diese sooft gefilmte Geschichte erneut und neu zu erzählen, mit traumhaften Bildern über den Reichtum der unberührten Prärie South Dakotas mit einer Mehrzahl von Nachfahren ihrer Ureinwohner in der Verkörperung ihrer eigenen Sprache und Tradition sowie einer berührenden und einfühlsamen, grandiosen Filmmusik. Im Kern eine romantische Liebesgeschichte ist dieser Film darüber hinaus vor allem ein faszinierendes Portrait in harmonischen, nie anklagenden oder verdammenden, mit Spannung, Ruhe sowie Humor und amüsanten Ereignissen und Begegnungen durchsetzten, der Geschichte und Wahrheit gerecht werdenden Facetten über das Volk der Indianer per se sowie ihr Zusammentreffen mit den Yankees und einer neuen Lebensform, von uns glorifizierend als Zivilisation bezeichnet. ... ein sehenswerter und grandioser Film mit einem neutralen Angebot, Schranken und Vorurteile zu hinterfragen und zu überwinden Auszeichnungen * 7 Oscars von 12 Nominierungen * 3 Golden Globe Awards von 6 Nominierungen Besetzung (Hauptschauspieler): * Kevin Costner: John Dunbar * Mary McDonnell: Steht mit einer Faust * Graham Greene: Strampelnder Vogel * Rodney A. Grant: Wind in seinem Haar * Floyd Westerman: Zehn Bären * Tantoo Cardinal: Schwarzer Schal * Robert Pastorelli: Timmons * Charles Rocket: Lt. Elgin * Maury Chaykin: Major Fambrough Das größte Indianer-Epos der Filmgeschichte 5 von 5 PunktenKevin Costners "Der mit dem Wolf tanzt" ist einer der besten und der wohl realistischste Western der Filmgeschichte - in jedem Falle ist es das größte und großartigste Indianer-Epos, das das Kinopublikum bis dahin zu sehen bekam. Dass der Film gleichermaßen von Kritik, Publikum und letztlich auch bei der Verleihung der Academy Awards gefeiert und geehrt wurde, ist allein schon deshalb eine Sensation, da Costners Film mit allen gängigen Konventionen des Filmemachens bricht. Schon allein auf Grund der Länge des Films, ist dieser eigentlich für das Kino ungeeignet. Dazu kommt die ungewöhliche überaus realistische Darstellung des Wilden Westens. Hier gibt es keine strahlende Helden und tyrannische Bösewichte, die es in blutigen Schießereien zu erledigen gilt. Costner zeichnet ein ausgewogenes Bild des Wilden Westens, das keine Schwarz-Weiß-Malerei, kein richtig oder falsch, kennt, sondern einfach die Geschichte eines weißen Mannes erzählt, der inmitten eines Indianerstammes lebt. Es gibt in diesem Film keinen Bösewicht; jener, der es hätte sein können, wird letztlich zum besten Freund der Hauptfigur, da er seine Vorurteile gegenüber diesem, dem weißen Mann, sukzessive ablegt. Doch wie die Indianer vor ihm, so hatte auch Jon Dunbar anfangs Vorurteile gegenüber den Indianern, die er allerdings bald schon überwindet. So erzählt der Film also auch vom Überwinden von gegenseitigen Vorurteilen, wobei auch am Ende Vorurteile wieder bedeutsam werden - darüber hinaus ist "Der mit dem Wolf tanzt" eine Geschichte, die auf alle gängigen Klischees verzichtet und das Leben und die Lebensweise eines einfachen und doch beeindruckenden Volkes zeigt, wobei sich der Film - wie schon erwähnt - kein Urteil über richtig und falsch anmaßt. Die Indiander werden sowohl als Opfer als auch als Täter gezeigt. Was man an diesem Film wohl nicht mehr vergessen wird, sind die atemberaubenden Landschaftsbilder, ist die beeindruckende Bildgewalt, die auf den Zuschauer einwirkt. Eine Geschichte ohne konventionellen Spannungsaufbau, ohne Pathos und übertriebene Schießereien, eine Geschichte, die erzählt wird in einer gänzlich ungewohnten Schlichtheit und Ruhe, Gelassenheit und Entspanntheit, die den Zuschauer trotzdem mehr und mehr mitreißt, in die Geschichte hineinzieht und ihn über 3 Stunden ausharren lässt, ist etwas Außergewöhnliches - sie ist Grundlage eines der besten Filme der 1990er Jahre, der darüber hinaus der authentischste und einer der besten, nach meiner subjektiven Einschätzung - trotz der Werke Sergio Leones - der beste Western der Filmgeschichte ist. Costners Superfilm 3 von 5 PunktenDies ist er also, nicht der bekannteste aber wohl erfolgreichste Western aller Zeiten, auch wenn er nicht mein Favorit in dieser Reihe ist. Trotzdem, mit diesem Film schrieb Costner Geschichte............ |
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Der mit dem Wolf tanzt - Langfassung (2 DVDs)
DVD von KINOWELT |
ProduktbeschreibungKinowelt Der mit dem Wolf tanzt - Kinolangfassung, USK/FSK: 12+ 2 Kundenrezensionen:Das größte Indianer-Epos der Filmgeschichte 5 von 5 PunktenZuerst mal: Bei dieser DVD handelt es sich im Gegensatz zu dem, was mein Vorrezensent schreibt, um die Langfassung mit einer Länge von 227 min. Von Etikettenschwindel kann also keine Rede sein. Der Grund für diesen Vorwurf des Rezensenten vor mir ist wohl, dass er die DVD, um die es hier geht, selbst noch nie gesehen hat und dass die Längenangabe von Amazon eine Zeit lang falsch angegeben wurde, wobei dieser Fehler mittlerweile korrigiert wurde. Es ist sicher sinnvoll, nicht einfach unüberlegte 1-Sterne Bewertungen an Produkte zu verteilen, die man selber gar nicht kennt. Jetzt zum Film: Kevin Costners "Der mit dem Wolf tanzt" ist einer der besten und der wohl realistischste Western der Filmgeschichte - in jedem Falle ist es das größte und großartigste Indianer-Epos, das das Kinopublikum bis dahin zu sehen bekam. Dass der Film gleichermaßen von Kritik, Publikum und letztlich auch bei der Verleihung der Academy Awards gefeiert und geehrt wurde, ist allein schon deshalb eine Sensation, da Costners Film mit allen gängigen Konventionen des Filmemachens bricht. Schon allein auf Grund der Länge des Films, ist dieser eigentlich für das Kino ungeeignet. Dazu kommt die ungewöhliche überaus realistische Darstellung des Wilden Westens. Hier gibt es keine strahlende Helden und tyrannische Bösewichte, die es in blutigen Schießereien zu erledigen gilt. Costner zeichnet ein ausgewogenes Bild des Wilden Westens, das keine Schwarz-Weiß-Malerei, kein richtig oder falsch, kennt, sondern einfach die Geschichte eines weißen Mannes erzählt, der inmitten eines Indianerstammes lebt. Es gibt in diesem Film keinen Bösewicht; jener, der es hätte sein können, wird letztlich zum besten Freund der Hauptfigur, da er seine Vorurteile gegenüber diesem, dem weißen Mann, sukzessive ablegt. Doch wie die Indianer vor ihm, so hatte auch Jon Dunbar anfangs Vorurteile gegenüber den Indianern, die er allerdings bald schon überwindet. So erzählt der Film also auch vom Überwinden von gegenseitigen Vorurteilen, wobei auch am Ende Vorurteile wieder bedeutsam werden - darüber hinaus ist "Der mit dem Wolf tanzt" eine Geschichte, die auf alle gängigen Klischees verzichtet und das Leben und die Lebensweise eines einfachen und doch beeindruckenden Volkes zeigt, wobei sich der Film - wie schon erwähnt - kein Urteil über richtig und falsch anmaßt. Die Indiander werden sowohl als Opfer als auch als Täter gezeigt. Was man an diesem Film wohl nicht mehr vergessen wird, sind die atemberaubenden Landschaftsbilder, ist die beeindruckende Bildgewalt, die auf den Zuschauer einwirkt. Eine Geschichte ohne konventionellen Spannungsaufbau, ohne Pathos und übertriebene Schießereien, eine Geschichte, die erzählt wird in einer gänzlich ungewohnten Schlichtheit und Ruhe, Gelassenheit und Entspanntheit, die den Zuschauer trotzdem mehr und mehr mitreißt, in die Geschichte hineinzieht und ihn über 3 Stunden ausharren lässt, ist etwas Außergewöhnliches - sie ist Grundlage einers der besten Filme der 1990er Jahre, der darüber hinaus der authentischste und einer der besten, nach meiner subjektiven Einschätzung - trotz der Werke Sergio Leones - der beste Western der Filmgeschichte ist. Langfassung ist Etikettenschwindel 1 von 5 PunktenACHTUNG ! ! Nicht alles, was sich "Langfassung" nennt ist auch wirklich die Langfassung. Bei dieser 2DVD-Version handelt es sich um die "Kino-Langfassung" die mit 173 min. der Directors-Cut Länge entspricht. Die wirkliche "Langfassung" ist 227 min. lang. |
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Frühstück mit Scot
DVD von Pro-Fun Media |
Eine Kundenrezension:Eine herzerfrischende und süsse Komödie 5 von 5 PunktenEin Wunderbarer Film, hererfrischend Amüsant und witzig, mit vielen schönen Situationen, die jedem von uns passieren könnten, würden wir in eine ähnliche Situation geraten: Ed war früher Eishockeyspieler aber nach einer Verletzung ist er jetzt ungeouteter Sportreporter bei einem kanadischen Fernsehsender. Sein Partner Sam ist ein erfolgreicher Anwalt. Die beiden sind das unaufällige, leicht konservatives Homo-Pärchen von Gegenüber bis eines Tages der elfjährige Scot in ihr Leben tritt, dessen Mutter (und Sams Bruders Ex-Freundin) sich mit einer Überdosis in die nächste Welt geschossen hat. Ed und Sam nehmen Scot solange bei sich auf, bis Sams Bruder ihn abholen kann. Scot entpuppt sich allerdings als nicht gerade pflegeleicht. Er singt Weihnachtslieder vor sich hin, trägt Schmuck und eher feminine Kleidung und schminkt sich. Obwohl er ein Kind ist, ist er schwuler als Ed und Sam zusammen! Scot wirbelt das Leben der beiden ziemlich durcheinander und bringt sie in hochnotpeinliche Situationen. Aber er ist auch ein echter Wonneproppen! Plötzlich sind sie eine richtige kleine schwule Familie, bis dann pünktlich zum Weihnachtsfest Sams flippiger Bruder auftaucht, um den Kleinen zu sich nach Brasilien zu holen... "Frühstück mit Sam" ist eine charmante, sympathische und warmherzige Komödie, genau richtig für kalte Winterabende. Zudem auch noch das perfekte Geschenk - nicht nur - für das nette, verpartnerte Homopärchen von Nebenan. |
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Der mit dem Wolf tanzt (Special Edition, 4 DVDs incl. Traumfänger)
DVD von KINOWELT |
Aus der Amazon.de-RedaktionAmerika während des Bürgerkrieges. Lieutenant John Dunbar (Kevin Costner) verschlägt es zu einem verlassenen Außenposten in der Wildnis von South Dakota. Er genießt die Einsamkeit fern vom Getümmel der Kriegsschlachten. Seine einzigen Gefährten sind Pferd und Wolf. Doch so allein, wie er sich wähnt, ist der Menschenfreund nicht. Er siedelt auf dem Terrain der Sioux-Indianer. Nach den ersten, eher feindseligen Kontakten versucht Dunbar, ihr Vertrauen zu gewinnen. Er erlernt die Lakota-Sprache und bemüht sich, Leben und Kultur der Fremden zu verstehen. Schließlich wird die Weißhaut als vollwertiges Stammesmitglied akzeptiert. Dunbars neuer Name lautet in Anlehnung an seinen tierischen Gefährten Der mit dem Wolf tanzt. Das idyllische Gemeinschaftsleben findet ein jähes Ende, als Armeetruppen in die Prärielandschaft eindringen. Kevin Costner bemüht sich in seinem Regiedebüt von 1990 um eine Korrektur des Klischees vom primitiven Indianer. Fern von Idealisierungen zeichnet der Film vor allem realistische Porträts der Menschen. Die Charaktere sind durchweg glaubwürdig, sie agieren in einer ausbalancierten Mischung aus Action-, Dialog- und Intimszenen. Den Rhythmus der Bilder hat Costner geradezu altmodisch ruhig angelegt, so dass sich der Zuschauer dieser fremden Welt tatsächlich annähern kann. Das Werk ist ein Appell für Toleranz, eingepackt in Bilder einer atemberaubenden Naturkulisse. Costner wurde für sein humanistisches und künstlerisches Engagement reichlich belohnt: Das Drei-Stunden-Epos (der Director's Cut, der noch mehr ins Detail geht, ohne dabei je lang zu wirken, bringt es auf fast vier Stunden Laufzeit) spielte im ersten Jahr 175 Mio. Dollar ein und kassierte sieben Oscars. Für seine hervorragende Einzelleistung erhielt Kevin Costner 1991 den Silbernen Bären von Berlin. Das Ansehen des Frauenlieblings stieg auch bei den hartgesottenen Westernfans. Denn der Film ist nicht nur meisterliches Erzählkino, sondern konnte das scheintote Genre neu beleben. Ein Triumph in jeder Hinsicht. --Carola Feddersen ProduktbeschreibungKinowelt Der mit dem Wolf tanzt - Special Edition (3 DVD`s), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.03.04 5 Kundenrezensionen:Die Sioux-Untertitel wurden komplett neu verfasst:-( Ganz Schlimm! 2 von 5 PunktenAls echter Der mit dem Wolf tanzt Fan kann man diese DVD Edition leider komplett vergessen! Wie soll man so ein Meisterwerk genießen, wenn die Sioux-Untertitel komplett neu verfasst wurden und so die grandiosen Dialoge eine ganz andere Wirkung/Aussage erhalten. Zum Glück habe ich noch die alte DVD Version! Meine Angst ist nur das dieser gewollte grobe Fehler auch in der Blue Ray Version sein wird. Denn wer möchte nicht, diesen Film, mit diesen Landschaften, Hochauflösend erleben?!!!! Vorsicht vor Kauf! 2 von 5 PunktenIch möchte hier gar nicht weiter auf die unbestreitbaren inhaltlichen Qualitäten dieses Films eingehen, aber: Diese Langfassung (227 Minuten) auf einer(!) DVD ist qualitativ wirklich sehr schlecht. Dem Bild fehlt es massiv an Schärfe, was selbst auf einem nicht-Full-HD-TV zu erkennen ist. Auch sind die Farben sehr ausgewaschen. Alles wirkt wie eine mittelprächtige TV-Ausstrahlung. Im Vergleich dazu ist die 2-DVD-Version in der Special-Edition-Box erheblich besser! Satte, leuchtende Farben und eine wirklich gute Schärfe sind der Lohn für den deutlich höheren Preis. Es ist eben sehr problematisch einen Film von fast 4 Stunden auf nur eine DVD zu quetschen. Das wird auch an der Bitrate sichtbar, die in der 2-DVD-Version gut 50% höher ist! "Steht mit einer Faust" und "Strampelnder Vogel" ... Lakota-Sioux in South Dakota 5 von 5 PunktenEin tot geglaubtes Genre erhält 1990 für alle überraschend ein monumentales, cineastisches Meisterwerk in Form einer episch breiten, detailverliebten, eindringlichen und realistischen Schilderung und Aufarbeitung von Aspekten der Konfrontation von Rot und Weiß abseits von tendenziell überlieferten, blutrünstigen und vergötternden Klischees. Mit einem Stab von 48 Schauspieler, 130 Mitarbeitern, 500 Statisten, 300 Pferden und über 3000 Büffeln nimmt sich Costner viel Zeit, diese sooft gefilmte Geschichte erneut und neu zu erzählen, mit traumhaften Bildern über den Reichtum der unberührten Prärie South Dakotas mit einer Mehrzahl von Nachfahren ihrer Ureinwohner in der Verkörperung ihrer eigenen Sprache und Tradition sowie einer berührenden und einfühlsamen, grandiosen Filmmusik. Im Kern eine romantische Liebesgeschichte ist dieser Film darüber hinaus vor allem ein faszinierendes Portrait in harmonischen, nie anklagenden oder verdammenden, mit Spannung, Ruhe sowie Humor und amüsanten Ereignissen und Begegnungen durchsetzten, der Geschichte und Wahrheit gerecht werdenden Facetten über das Volk der Indianer per se sowie ihr Zusammentreffen mit den Yankees und einer neuen Lebensform, von uns glorifizierend als Zivilisation bezeichnet. ... ein sehenswerter und grandioser Film mit einem neutralen Angebot, Schranken und Vorurteile zu hinterfragen und zu überwinden Auszeichnungen * 7 Oscars von 12 Nominierungen * 3 Golden Globe Awards von 6 Nominierungen Besetzung (Hauptschauspieler): * Kevin Costner: John Dunbar * Mary McDonnell: Steht mit einer Faust * Graham Greene: Strampelnder Vogel * Rodney A. Grant: Wind in seinem Haar * Floyd Westerman: Zehn Bären * Tantoo Cardinal: Schwarzer Schal * Robert Pastorelli: Timmons * Charles Rocket: Lt. Elgin * Maury Chaykin: Major Fambrough Einer der besten Filme - wenn nicht, der beste Film - aller Zeiten 5 von 5 Punkten..von der Story, der Besetzung, den Bildern, dem Soundtrack und der Authentizität einfach unschlagbar!!!...der Film kann nicht lange genug dauern! Absolut einer meiner Lieblingsfilme. Das größte Indianer-Epos der Filmgeschichte 5 von 5 PunktenKevin Costners "Der mit dem Wolf tanzt" ist einer der besten und der wohl realistischste Western der Filmgeschichte - in jedem Falle ist es das größte und großartigste Indianer-Epos, das das Kinopublikum bis dahin zu sehen bekam. Dass der Film gleichermaßen von Kritik, Publikum und letztlich auch bei der Verleihung der Academy Awards gefeiert und geehrt wurde, ist allein schon deshalb eine Sensation, da Costners Film mit allen gängigen Konventionen des Filmemachens bricht. Schon allein auf Grund der Länge des Films, ist dieser eigentlich für das Kino ungeeignet. Dazu kommt die ungewöhliche überaus realistische Darstellung des Wilden Westens. Hier gibt es keine strahlende Helden und tyrannische Bösewichte, die es in blutigen Schießereien zu erledigen gilt. Costner zeichnet ein ausgewogenes Bild des Wilden Westens, das keine Schwarz-Weiß-Malerei, kein richtig oder falsch, kennt, sondern einfach die Geschichte eines weißen Mannes erzählt, der inmitten eines Indianerstammes lebt. Es gibt in diesem Film keinen Bösewicht; jener, der es hätte sein können, wird letztlich zum besten Freund der Hauptfigur, da er seine Vorurteile gegenüber diesem, dem weißen Mann, sukzessive ablegt. Doch wie die Indianer vor ihm, so hatte auch Jon Dunbar anfangs Vorurteile gegenüber den Indianern, die er allerdings bald schon überwindet. So erzählt der Film also auch vom Überwinden von gegenseitigen Vorurteilen, wobei auch am Ende Vorurteile wieder bedeutsam werden - darüber hinaus ist "Der mit dem Wolf tanzt" eine Geschichte, die auf alle gängigen Klischees verzichtet und das Leben und die Lebensweise eines einfachen und doch beeindruckenden Volkes zeigt, wobei sich der Film - wie schon erwähnt - kein Urteil über richtig und falsch anmaßt. Die Indiander werden sowohl als Opfer als auch als Täter gezeigt. Was man an diesem Film wohl nicht mehr vergessen wird, sind die atemberaubenden Landschaftsbilder, ist die beeindruckende Bildgewalt, die auf den Zuschauer einwirkt. Eine Geschichte ohne konventionellen Spannungsaufbau, ohne Pathos und übertriebene Schießereien, eine Geschichte, die erzählt wird in einer gänzlich ungewohnten Schlichtheit und Ruhe, Gelassenheit und Entspanntheit, die den Zuschauer trotzdem mehr und mehr mitreißt, in die Geschichte hineinzieht und ihn über 3 Stunden ausharren lässt, ist etwas Außergewöhnliches - sie ist Grundlage einers der besten Filme der 1990er Jahre, der darüber hinaus der authentischste und einer der besten, nach meiner subjektiven Einschätzung - trotz der Werke Sergio Leones - der beste Western der Filmgeschichte ist. |
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Halbblut
Hörkassette von Sony |
ProduktbeschreibungSony Pictures Halbblut, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 29.08.00 5 Kundenrezensionen:Viel Wahrheitsgehalt 5 von 5 PunktenBravo kann man nur sagen! Zwar spielt die Handlung des Films in den 70ern, aber an den Zuständen in den Reservationen hat sich bis heute nichts geändert. Der Film gibt wahrheitsgetreu die soziale Problematik der amerikanischen Ureinwohner wieder, die in ihrem eigenen Land wie Fremde behandelt werden. Der Film ist ein gelungener Seitenhieb auf die heile Welt im Land der (un)begrenzten Möglichkeiten! Respekt und Dank dem Produktionsteam! Ein magischer Film 5 von 5 PunktenEin beklemmendes Bild der Situation der Amerikanischen Ureinwohner beherrscht zunächst den Film. Mit den Erlebnissen, Gedanken und Eindrücken des Halbblut FBI Agenten (Val Kilmer) erlebt der Zuschauer verschiedene Argumente und Erklärungen. Das "magische" der Ureinwohner passt und überzeugt. Ich fand eben diesen Aspekt besonders ansprechend. Das Ende überrascht. Die Filmmusik ist auch sehr gelungen. Allein der Abspann, oder auch die Einspielung von Brce Springsteen sind hervorragend!! Unbedingt ansehen! Die Stämme überleben 5 von 5 PunktenEiner meiner absoluten Lieblingsstreifen! Der junge, aufstrebende Agent Ray, Halbblutindianer, will von seiner Vergangenheit nichts wissen. Verzweifelt versucht er, seine indianische Abstammung und damit sich selbst zu vergessen. Der Film zeichnet ein realistisches Bild von der gegenwärtigen Situation der nordamerikanischen Ureinwohner, die in zumeist unfruchtbaren Reservaten ihr Dasein fristen. Kein Winnetou-Quatsch und auch den von weißer Seite propagierten "edlen Wilden" sucht man vegebens. Und doch, irgendwo zwischen Schrottkarren und Barracken hat sich die gesamte Kultur dieser Menschen erhalten, leben die alten Riten noch und jeder von uns Zuschauern muss sich als voyeuristischer und ungebildeter Europäer fühlen, wenn er die halbnackten alten Männer sieht, die da aus der Schwitzhütte vertrieben werden. Agent Ray kann sein Image des karrierebewußten Saubermanns schließlich nicht mehr aufrechterhalten, zu sehr erinnert sich sein Blut des Landes, auf dem er gerade steht. Er selbst kann da gar nichts dagegen tun, nicht er findet seine Abstammung wieder, sondern seine Abstammung findet ihn. Für alle, die sich für das Thema interessieren und einen klasse Film, keinen aufgesetzten Blockbuster, suchen: hier ist er. Sehr Guter Film 5 von 5 PunktenZu diesem Film muss man nicht viel schreiben,nur : ANSCHAUEN! Gutes Drama um einen Mord im Indianerreservat. Alle denken der Mörder sei ein Indianer,doch die Wahrheit sieht anderst aus. Spannend und tiefsinnig 5 von 5 PunktenEin klasse Film für Menschen, die sich für die Native Americans interessieren oder die schon einiges über AIM (American Indian Movement) wissen. Ein realistisches Bild vom Leben indianischer Menschen in den USA in der Gegenwart verbunden mit einer spannenden Story. Gleichzeitig ernüchternd, anrührend und hoffnungsvoll. Über die Qualität der DVD kann ich nichts sagen, aber den Film finde ich toll! |
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Der stille Amerikaner [DVD & Soundtrack-CD]
DVD von Universum |
Aus der Amazon.de-RedaktionThe Quiet American beweist, dass auch elegante und intelligente Filme emotional bewegend sein können. Michael Caine spielt hier Thomas Fowler, einen britischen Journalisten im Vietnam der 50er-Jahre mit einer schönen vietnamesischen Geliebten namens Phuong (Do Thi Hai Yen). Abgestumpft verfolgt er den politischen Konflikt, der sich um ihn herum abspielt. Er freundet sich mit dem scheinbar harmlosen Amerikaner Alden Pyle (Brendan Fraser) an. Dieser verliebt sich in Phuong, und langsam wird klar, was Pyle eigentlich in Vietnam macht. Will er das sorgfältig ausbalancierte Leben behalten, dass er sich geschaffen hat, muss Fowler nun Entscheidungen treffen, denen er lange aus dem Weg gegangen ist. Caine und Fraser spielen beide hervorragend und verleihen so den komplizierten politischen Ereignissen ein menschliches Gesicht. The Quiet American überzeugt sowohl als Geschichtswerk als auch als die Geschichte von Menschen, die in sehr persönliche Konflikte verwickelt sind. Ein eindrucksvoller Film von Regisseur Philip Noyce. --Bret Fetzer ProduktbeschreibungUniversum Film Der stille Amerikaner, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 17.11.03 5 Kundenrezensionen:Absolut unerlässlich, um Vietnam, dessen Menschen und den Krieg zu verstehen 5 von 5 Punkten"One has to take sides, if one is to remain human." Nach eingehender Beschäftigung mit Greenes Roman und Noyce' Verfilmung (mit Armstrongs Soundtrack) erscheint mir eine Rezension als notwendig. Zunächst zu dieser Edition: Hier macht Amazon ein super Angebot - Film & Soundtrack zu einem tollen Preis. Schade, dass ich beides schon habe. Aber ein Freund wird zu Weihnachten damit beglückt werden. BUCHVORLAGE: Zu Greenes Romanvorlage werde ich nicht so viel schreiben, denn darum geht es hier nicht. Es bleibt zu sagen, dass Noyce im Film die Chronologie dem Original gegenüber der Dramaturgie willen verändert hat. Es finden nicht so viele Flashbacks und Zeitsprünge statt, und einige Details hat er weggelassen, weil sie sicherlich den Rahmen eines Spielfilms gesprengt hätten. VERFILMUNG: Selten ist ein so guter Film über Vietnam und den Krieg (ein sog. Vietnamkriegs- und Antikriegsfilm) gelungen. Er beschreibt, wie die USA langsam in das Desaster Vietnam hineinschlittern, das die Franzosen moralisch frustriert und militärisch erschöpft zurücklassen müssen. Anhand von drei Charakteren werden symbolisch die involvierten Länder/Mächte dargestellt: Pyle für das idealistisch-naiv-arrogant-rücksichtslos-mächtige Amerika, Fowler für das paralysierte, um Neutralität bemühte und in dieser Bemühung gescheiterte Europa und Phuong für das ohnmächtige Vietnam, das zwischen den Mächtigen steht und in seinem Überlebenskampf versucht, das Beste für sich herauszuholen (ein m.E. legitimes Verhalten!!!). In dieser komplizierten Dreieck der Täuschung, Enttäuschung, Gewalt und Verrat konstruiert Greene/Noyce geschickt eine Liebesgeschichte, deren Ausgang für Pyle tödlich, für die anderen halbwegs positiv, dennoch irgendwie keineswegs befriedigend endet. Man kann deutlich nachvollziehen, wie sich Amerika in seinem Machtbestreben und -gier in das Abenteuer Vietnam einlässt, dessen Ausgang wir alle kennen. Brendan Fraser (Pyle, die sympatischste und zugleich kontroverseste Figur des Films) liefert die beste Leistung seiner Karierre (ja, er muss sich und sein Talent des Geldes/Ruhmes willen oft als Zombiemumietöter und Kindertarzan "prostituieren"!), und den vorzüglichen Caine (Fowler) habe ich nie besser gesehen. Einfach grandios. Absolut sehenswert ist auch die vietnamesiche Schauspielerin Do Hai Yen (Phuong), die man zwischen den Stars zu leicht als Beiwerk abstempelt. Ihre unterschwellig unterwürfige Rolle kaschiert, wie rücksichtslos und darwinistisch sie ihr Überleben sichert - und letztendlich gewinnt. Brava! Der Film berührt, ohne zu moralisieren, schockiert (v.a. bei der Bombenanschlagsszene), ohne Gewalt zu glorifizieren, erklärt/klärt auf, ohne besserwisserisch zu sein. Man muss einfach Partei ergreifen, wenn es um wichtige Dinge im Leben geht und man seine Menschlichkeit bewahren will - so hat es Fowler am Ende gelernt. Ich als Vietnamese (und Amerika-Fan!) bin der Meinung, dass man diesen Film gesehen haben muss, um Vietnam und die Vietnamesen, um die Ursprünge des VN-Kriegs, um Amerikas fatale Außenpolitik und Fehler zu begreifen, und um zu sehen, welch Monstrosität aus anfänglich edlen Motiven erwachsen kann. Ein essentieller Film! Es ist interessant anzumerken, dass dieser Film dem US-Publikum und selbst dem eigenen Filmstudio nach 9/11 zu suspekt "unpatriotisch" und kritisch war und völlig an den Kinokassen durchfiel, nachdem man ihn nach einiger Verzögerung doch noch herausgebracht hatte. Des Weiteren wurde der Film bereits 1953 verfilmt, wobei aus patriotischen Motiven das Ende verändert wurde, damit das Image Amerikas nicht beschädigt wird. Greene war furios! Philip Noyce machte anfangs interessanterweise Actionfilme (T. Clancys Jack Ryan etc.), bevor er richtig gut wurde: Rabbit-Proof Fence, Catch a Fire, The Quiet American. Bin gespannt, was er noch bringt. SOUNDTRACK: Craig Armstrong ist für mich der beste Komponist (ja, noch vor H. Zimmer!), wenn es um Filmmusik geht. Der Soundtrack ist mysteriös, berührend, mit Gesang auf Vietnamesisch unterlegt, sanft und doch aufrüttelnd! Ja, manchmal ersetzt die Musik die Worte und sagt tausendmal mehr aus (vgl. "Death on the square": die eindrückliche Bombenanschlagsszene)! Manchen mag er zu pompös (mit Klassikeinschlag) klingen, doch Armstrong versteht es einfach perfekt, Stimmung einzufangen und zu verstärken. Tipps zu Armstrongs Soundtracks: Romeo + Juliet CD2, Elizabeth - The Golden Age und World Trade Center. Alles in allem muss ich mein Unverständnis ausdrücken, warum ein so bedeutender Film noch so wenigen bekannt ist. Ich hoffe, Sie werden etwas an diesem Zustand ändern. Ich hoffe, dass diese recht lange Rezension Ihnen hilfreich war. Bildgewaltiges, exzellent gespieltes Politthriller-Liebesdrama, das unter die Haut geht 5 von 5 PunktenInmitten der politischen Unruhen in Saigon im Jahre 1952 hat der desillusionierte britische Reporter Thomas Fowler beschlossen, nur noch als neutraler Berichterstatter in Erscheinung zu treten und sich keinerlei Meinung zu bilden. Dies ändert sich jedoch, als der junge Amerikaner Alden Pyle in sein Leben tritt. Was wie eine gute Männerfreundschaft beginnt entwickelt sich bald zu einer gefährlichen Dreiecksbeziehung, als Pyle sich in Fowlers junge vietnamesische Geliebte Phuong verliebt. Während Saigon nach einem Attentat immer mehr im Chaos zu versinken droht, trifft Fowler eine endgültige Entscheidung, die das Leben aller drei Beteiligten für immer verändern wird... Dem Australier Phillip Noyce ist mit seiner Adaption des auf Graham Greene basierenden Romans "Der Stille Amerikaner" ganz großes Kino gelungen. In atemberaubenden Bildern und mit herrlichen Kulissen ausgestattet lässt der Film das Saigon der 50er Jahre wieder auferstehen und schafft damit einen faszinierenden Schauplatz für eine fesselnde Geschichte, die historische Tatsachen (etwa das zutiefst erschütternde und beeindruckend dargestellte Bombenattentat oder die reale Figur des vietnamesischen Generals Thé) mit einer bewegenden Geschichte um Freundschaft und Liebe, dunkle Geheimnisse, Vertrauen und Verrat mischt und zutiefst unter die Haut geht. Nicht nur die durchwegs brillante, auch in den Nebenrollen überzeugende Darstellerriege - allen voran der zu Recht für den Oscar nominierte Sir Michael Caine und der nicht minder talentierte Brendan Fraser - kommt dabei dem Film zugute, sondern auch die ruhige, aber konstant Spannung aufbauende Erzählweise und die differenzierte Haltung sowohl den Protagonisten als auch dem Geschehen gegenüber, was den Film nur noch eindringlicher macht. Auch das Bonusmaterial der Deluxe Edition ist relativ überzeugend ausgefallen, da es sowohl die Entstehung des Films als auch die zugrunde liegenden Ereignisse genauer unter die Lupe nimmt und so manches interessante Hintergrundwissen liefert. Außer einem sehr informativen Audiokommentar mit den unterschiedlichsten Beteiligten des Films findet sich noch eine relativ knappe Featurette, eine deutsche Pressekonferenz mit Philipp Noyce (bei dem er auch etliches über sein Folgeprojekt "Long Walk Home" verrät), die üblichen Cast und Crew-Infotafeln, sieben Trailer (neben dem Trailer zu "Der Stille Amerikaner" noch u.a. "Chihiros Reise ins Zauberland" und "K-Pax"), 5 Postkarten, ein Booklet und auf Texttafeln chronologisch angeordnet die Ereignisse des Vietnamkrieges. Zwei Zusätze sind besonders hervorzuheben, nämlich zum einen die Featurette "Anatomie einer Szene", die sich mit der wuchtigen Bombenszene befasst und diese bis ins kleinste Detail zu analysieren versucht, und zum anderen der auf einer extra Scheibe beigelegte, von dem wahrlich talentierten Craig Armstrong (war zuvor u.a. auch schon an "Eiskalte Engel" und dem brillanten, unheimlich schönen "Tatsächlich...Liebe" - Score beteiligt) komponierte Original Soundtrack, der maßgeblich zu der Stimmung des Films beiträgt und diesen perfekt zu untermalen versteht. Das einzig Störende der DVD- Gestaltung ist das Bewegtmenü in Form einer tippenden Schreibmaschine, das einem doch relativ schnell auf den Zeiger geht (zumindest ging es mir so). Alles in allem ist "Der Stille Amerikaner" ein durchwegs fesselnder, unheimlich dicht erzählter Streifen, der sowohl als Politthriller als auch als Liebesdrama überzeugt und noch lange nachwirkt. Dank der ebenfalls sehr gelungenen Umsetzung auf DVD sollte man nicht zu lange zögern, sich den packenden Film zu besorgen. Jedenfalls sehr zu empfehlen. Ein Film der unter die Haut geht 5 von 5 PunktenDieser Film ist sehr ergreifend. Zuerst einmal finde ich es lobenswert, dass keiner der Darsteller ein Gehalt bekommen hat. Das heißt, sie haben alle nur aus leidenschaft und aus Provitgier mitgespielt! Der Film an sich verbindet Liebe, Krieg, Lügen und Geheimnisse miteinander. Jeder Charakter wurde gut dargestellt und man kann sich mit allen identifizieren. Auch der Soundtrack ist perfekt für den Film. Auch gut ist, dass der Film bis auf eine einzige kleine Ausnahme (Die linke Hand von Fowler war im buch ein Inder, im Film ist es ein Vitmanese)sehr streng ans Buch gehalten ist. Er bringt einen zum Nachdenken, geht unter die Haut und lässt einen nicht mehr los, deshalb gibt es 5 Sterne Grandioser Caine in erstklassigem Werk mit leisen Tönen! 4 von 5 Punkten„Der stille Amerikaner" ist ein Meisterwerk der leisen Filmkunst. Zwar spielt die Handlung während des Vietnamkrieges in Saigon, jedoch sind das Entscheidende nicht Granatenexplosionen und Feuerstöße, sondern der Subton der Geschichte um den Konflikt zwischen dem Journalisten Fowler, deren vietnamesischen Geliebten Phuong und dem „stillen Amerikaner" Pyle. Thomas Fowler der sich neutral in dem, durch den Krieg in Mitleidenschaft gezogenem, Land niedergelassen hat, steht urplötzlich zwei Bedrohungen seines idyllischen Lebens gegenüber. Zum einen, weil sein Londoner Arbeitgeber seine Rückkehr beordert hat, zum anderen, weil ein junger Amerikaner (Brendan Fraser ) namens Alden Pyle sich in seine Geliebte Phuong verliebt hat. Da seine erste Frau nicht in die Scheidung einreichen will, verliert er seine Lebensgefährtin an den ruhigen und charmanten Amerikaner. Schnell wird Fowler aber klar, dass hinter Pyle mehr steckt, als seine Fassade vorgibt. Aus dem zynischen und neutralen Beobachter entwickelt sich ein Idealist, der die Zustände seiner Umwelt nicht mehr akzeptieren will. Er muss eine Entscheidung treffen, um Phuong zurückzugewinnen. Eine Verabredung mit Pyle soll die im Verborgenen liegenen Tatsachen offen legen... Die Verfilmung von Graham Greens gleichnamigen Roman ist nicht nur optisch erstklassig, sondern auch in ihrer Ausführung etwas Besonderes. In den USA mit der Begründung, er sei zu unpatriotisch, an den Kassen gescheitert, zeigt der Film eine ganz andere Seite des Vietnamkrieges. Michael Caine und Brendan Fraser, die ihre Rollen unentgeltlich übernahmen, zeigen eine absolut beeindruckende Schauspielleistung. Während Fraser den Zuschauer davon überzeugt, dass er mehr kann als Comedy und Actionkomödien, regiert Caine allerdings den Film in grandioser Oscarleistung. Beide Hauptfiguren sind hervorragend differenziert und gezeichnet worden und die Entwicklung der Charaktere überzeugend dargestellt. Mit leisen Dialogen schwankt der Film zwischen Erzählung, Dokumentation, Drama und Liebesfilm ohne dass der Zuschauer Langeweile verspürt - im Gegenteil. Allerdings muss man sagen, dass die Rolle der Phuong etwas zu monoton geraten ist. Geleitet von ihren Gefühlen schwankt sie doch zuviel zwischen den beiden Männern, allein der Hoffnung wegen, dass einer der beiden ihr ein Leben im Westen ermöglichen könnte. Insgesamt hätte es nicht geschadet, ein wenig mehr aus der Perspektive der Vietnamesen zu filmen. Neben Drehbuch, Besetzung und Regie ist der Soundtrack herauszuheben. Wunderschöne Musik begleitet durch den Film hinweg. Allein diese berechtigt zum Kauf des DVD-CD-Pakets. Das hervorragende Bild und die gute Tontechnik lassen nicht viel wünschen übrig. Für Fans tiefgründiger Literaturverfilmungen und großer Schauspielkunst eine klare Kaufempfehlung. Alle, die einen Kriegsfilm mit Action erwarten, werden jedoch enttäuscht sein. Wie der Titel schon sagt: „Der ‚stille' Amerikaner". Prädikat „wertvoll"! Annäherung an Vietnam 3 von 5 PunktenEin bisschen unbehaglich sollte man sich schon fühlen, wenn vietnam im westlichen Film zar sehr oft als Schauplatz herhalten muß, während das Befinden eines Volkes, daß jahrzehntelang unter Besatzungsmächten und Kriegen zu leiden hatte oft nur Dekoration ist. Typisch ist, daß nur wenige es für erwähnesnwert halten, daß als 2. Unit Director für die in Vietnam gedrehten Szenen der bedeutendste Filmregiseur Vietnams Dang Nhat Minh engagiert wurde, der mit dem Budged sieses Films ungefähr 120 Filme hätte drehen können. Nun aber zum Film. Als Romanverfilmung hat der Film sehr gute Momente. Michael Caine (den ich in der Regel nicht besonders schätze) hat sicher eine seiner besten Leistungen villbracht als alternder und verbiiter Kriegsberichterstatter. Ebenso ausgezeichnet (fast besser als im Roman) ist die Figur des verdeckten CIA-Agenten, der zunächst als fast liebenswerter, ungeschickter Typ erscheint und in Wahrheit ein eiskalter verbrecher ist. Das führt die Stereotypisierung von gut und böse ins Absurde. Die klischeehast gezeichnete Figur der Vietnamesin allerdings erscheint zu sehr aus westlicher Sicht (was schon in der Romanvorlage ein Makel war). Hier hätte Philip Noyce vielleicht besonders seinen vietnamesischen Second Unit Director konsultieren sollen. Und Noyce hätte gut daran getan sich eben einige Filme seines vietnamesischen Mitarbeiters anzusehen, die vietnamesische Geschichte aus vietnamesischer Sicht zeigen. Auch wenn der Film schon diferenzierter ist als Coppolas Apokalypse Now oder The Deer Hunter von Cimino, ist er nicht mehr als eine kleine Annäherung an Vietnam. ie historische Aufarbeitung der vietnamesischen Tragödie aber sollte man besser den Vietnamesen selbst überlassen. |
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Der mit dem Wolf tanzt (Langfassung)
DVD von KINOWELT |
Aus der Amazon.de-RedaktionAmerika während des Bürgerkrieges. Lieutenant John Dunbar (Kevin Costner) verschlägt es zu einem verlassenen Außenposten in der Wildnis von South Dakota. Er genießt die Einsamkeit fern vom Getümmel der Kriegsschlachten. Seine einzigen Gefährten sind Pferd und Wolf. Doch so allein, wie er sich wähnt, ist der Menschenfreund nicht. Er siedelt auf dem Terrain der Sioux-Indianer. Nach den ersten, eher feindseligen Kontakten versucht Dunbar, ihr Vertrauen zu gewinnen. Er erlernt die Lakota-Sprache und bemüht sich, Leben und Kultur der Fremden zu verstehen. Schließlich wird die Weißhaut als vollwertiges Stammesmitglied akzeptiert. Dunbars neuer Name lautet in Anlehnung an seinen tierischen Gefährten Der mit dem Wolf tanzt. Das idyllische Gemeinschaftsleben findet ein jähes Ende, als Armeetruppen in die Prärielandschaft eindringen. Kevin Costner bemüht sich in seinem Regiedebüt von 1990 um eine Korrektur des Klischees vom primitiven Indianer. Fern von Idealisierungen zeichnet der Film vor allem realistische Porträts der Menschen. Die Charaktere sind durchweg glaubwürdig, sie agieren in einer ausbalancierten Mischung aus Action-, Dialog- und Intimszenen. Den Rhythmus der Bilder hat Costner geradezu altmodisch ruhig angelegt, so dass sich der Zuschauer dieser fremden Welt tatsächlich annähern kann. Das Werk ist ein Appell für Toleranz, eingepackt in Bilder einer atemberaubenden Naturkulisse. Costner wurde für sein humanistisches und künstlerisches Engagement reichlich belohnt: Das Drei-Stunden-Epos (der Director's Cut, der noch mehr ins Detail geht, ohne dabei je lang zu wirken, bringt es auf fast vier Stunden Laufzeit) spielte im ersten Jahr 175 Mio. Dollar ein und kassierte sieben Oscars. Für seine hervorragende Einzelleistung erhielt Kevin Costner 1991 den Silbernen Bären von Berlin. Das Ansehen des Frauenlieblings stieg auch bei den hartgesottenen Westernfans. Denn der Film ist nicht nur meisterliches Erzählkino, sondern konnte das scheintote Genre neu beleben. Ein Triumph in jeder Hinsicht. --Carola Feddersen ProduktbeschreibungKinowelt Der mit dem Wolf tanzt, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.04.99 5 Kundenrezensionen:Die Sioux-Untertitel wurden komplett neu verfasst:-( Ganz Schlimm! 2 von 5 PunktenAls echter Der mit dem Wolf tanzt Fan kann man diese DVD Edition leider komplett vergessen! Wie soll man so ein Meisterwerk genießen, wenn die Sioux-Untertitel komplett neu verfasst wurden und so die grandiosen Dialoge eine ganz andere Wirkung/Aussage erhalten. Zum Glück habe ich noch die alte DVD Version! Meine Angst ist nur das dieser gewollte grobe Fehler auch in der Blue Ray Version sein wird. Denn wer möchte nicht, diesen Film, mit diesen Landschaften, Hochauflösend erleben?!!!! Vorsicht vor Kauf! 2 von 5 PunktenIch möchte hier gar nicht weiter auf die unbestreitbaren inhaltlichen Qualitäten dieses Films eingehen, aber: Diese Langfassung (227 Minuten) auf einer(!) DVD ist qualitativ wirklich sehr schlecht. Dem Bild fehlt es massiv an Schärfe, was selbst auf einem nicht-Full-HD-TV zu erkennen ist. Auch sind die Farben sehr ausgewaschen. Alles wirkt wie eine mittelprächtige TV-Ausstrahlung. Im Vergleich dazu ist die 2-DVD-Version in der Special-Edition-Box erheblich besser! Satte, leuchtende Farben und eine wirklich gute Schärfe sind der Lohn für den deutlich höheren Preis. Es ist eben sehr problematisch einen Film von fast 4 Stunden auf nur eine DVD zu quetschen. Das wird auch an der Bitrate sichtbar, die in der 2-DVD-Version gut 50% höher ist! "Steht mit einer Faust" und "Strampelnder Vogel" ... Lakota-Sioux in South Dakota 5 von 5 PunktenEin tot geglaubtes Genre erhält 1990 für alle überraschend ein monumentales, cineastisches Meisterwerk in Form einer episch breiten, detailverliebten, eindringlichen und realistischen Schilderung und Aufarbeitung von Aspekten der Konfrontation von Rot und Weiß abseits von tendenziell überlieferten, blutrünstigen und vergötternden Klischees. Mit einem Stab von 48 Schauspieler, 130 Mitarbeitern, 500 Statisten, 300 Pferden und über 3000 Büffeln nimmt sich Costner viel Zeit, diese sooft gefilmte Geschichte erneut und neu zu erzählen, mit traumhaften Bildern über den Reichtum der unberührten Prärie South Dakotas mit einer Mehrzahl von Nachfahren ihrer Ureinwohner in der Verkörperung ihrer eigenen Sprache und Tradition sowie einer berührenden und einfühlsamen, grandiosen Filmmusik. Im Kern eine romantische Liebesgeschichte ist dieser Film darüber hinaus vor allem ein faszinierendes Portrait in harmonischen, nie anklagenden oder verdammenden, mit Spannung, Ruhe sowie Humor und amüsanten Ereignissen und Begegnungen durchsetzten, der Geschichte und Wahrheit gerecht werdenden Facetten über das Volk der Indianer per se sowie ihr Zusammentreffen mit den Yankees und einer neuen Lebensform, von uns glorifizierend als Zivilisation bezeichnet. ... ein sehenswerter und grandioser Film mit einem neutralen Angebot, Schranken und Vorurteile zu hinterfragen und zu überwinden Auszeichnungen * 7 Oscars von 12 Nominierungen * 3 Golden Globe Awards von 6 Nominierungen Besetzung (Hauptschauspieler): * Kevin Costner: John Dunbar * Mary McDonnell: Steht mit einer Faust * Graham Greene: Strampelnder Vogel * Rodney A. Grant: Wind in seinem Haar * Floyd Westerman: Zehn Bären * Tantoo Cardinal: Schwarzer Schal * Robert Pastorelli: Timmons * Charles Rocket: Lt. Elgin * Maury Chaykin: Major Fambrough Einer der besten Filme - wenn nicht, der beste Film - aller Zeiten 5 von 5 Punkten..von der Story, der Besetzung, den Bildern, dem Soundtrack und der Authentizität einfach unschlagbar!!!...der Film kann nicht lange genug dauern! Absolut einer meiner Lieblingsfilme. Das größte Indianer-Epos der Filmgeschichte 5 von 5 PunktenKevin Costners "Der mit dem Wolf tanzt" ist einer der besten und der wohl realistischste Western der Filmgeschichte - in jedem Falle ist es das größte und großartigste Indianer-Epos, das das Kinopublikum bis dahin zu sehen bekam. Dass der Film gleichermaßen von Kritik, Publikum und letztlich auch bei der Verleihung der Academy Awards gefeiert und geehrt wurde, ist allein schon deshalb eine Sensation, da Costners Film mit allen gängigen Konventionen des Filmemachens bricht. Schon allein auf Grund der Länge des Films, ist dieser eigentlich für das Kino ungeeignet. Dazu kommt die ungewöhliche überaus realistische Darstellung des Wilden Westens. Hier gibt es keine strahlende Helden und tyrannische Bösewichte, die es in blutigen Schießereien zu erledigen gilt. Costner zeichnet ein ausgewogenes Bild des Wilden Westens, das keine Schwarz-Weiß-Malerei, kein richtig oder falsch, kennt, sondern einfach die Geschichte eines weißen Mannes erzählt, der inmitten eines Indianerstammes lebt. Es gibt in diesem Film keinen Bösewicht; jener, der es hätte sein können, wird letztlich zum besten Freund der Hauptfigur, da er seine Vorurteile gegenüber diesem, dem weißen Mann, sukzessive ablegt. Doch wie die Indianer vor ihm, so hatte auch Jon Dunbar anfangs Vorurteile gegenüber den Indianern, die er allerdings bald schon überwindet. So erzählt der Film also auch vom Überwinden von gegenseitigen Vorurteilen, wobei auch am Ende Vorurteile wieder bedeutsam werden - darüber hinaus ist "Der mit dem Wolf tanzt" eine Geschichte, die auf alle gängigen Klischees verzichtet und das Leben und die Lebensweise eines einfachen und doch beeindruckenden Volkes zeigt, wobei sich der Film - wie schon erwähnt - kein Urteil über richtig und falsch anmaßt. Die Indiander werden sowohl als Opfer als auch als Täter gezeigt. Was man an diesem Film wohl nicht mehr vergessen wird, sind die atemberaubenden Landschaftsbilder, ist die beeindruckende Bildgewalt, die auf den Zuschauer einwirkt. Eine Geschichte ohne konventionellen Spannungsaufbau, ohne Pathos und übertriebene Schießereien, eine Geschichte, die erzählt wird in einer gänzlich ungewohnten Schlichtheit und Ruhe, Gelassenheit und Entspanntheit, die den Zuschauer trotzdem mehr und mehr mitreißt, in die Geschichte hineinzieht und ihn über 3 Stunden ausharren lässt, ist etwas Außergewöhnliches - sie ist Grundlage einers der besten Filme der 1990er Jahre, der darüber hinaus der authentischste und einer der besten, nach meiner subjektiven Einschätzung - trotz der Werke Sergio Leones - der beste Western der Filmgeschichte ist. |
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Der dritte MannDVD von Süddeutsche Zeitung GmbHPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
ProduktbeschreibungDER DRITTE MANN 5 Kundenrezensionen:In den Hauptrollen: Anton Karas' Zither und das desolate Nachkriegs-Wien 5 von 5 PunktenUm schnell noch einen beliebten Irrtum zu berichtigen, bevor der Hauptfilm losgeht: Nein, um eine Literaturverfilmung handelt es sich hier nicht, auch wenn der Geheimdienst-Angestellte Graham Greene an manchem Drehbuch mitgeschrieben hat. Aber das ist ja egal; schließlich haben wir's hier mit einem der besten Filme aller Zeiten zu tun, bei dem alles stimmt: Story, Drehbuch und Dialoge, Besetzung, Kameraführung, Wahl der Drehorte... und natürlich Anton Karas' Zither, vor allem das "Harry Lime Theme". "Der dritte Mann" ist ein Agententhriller, oft beängstigend nah an der zeitgenössischen Realität in Wien, unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges: Holly Martins, seines Zeichens Autor von Groschenromanen à la Zane Grey, wird von seinem Jugendfreund Harry Lime nach Wien eingeladen; es locke hier im Chaos verlockender Gewinn bei niedrigem Risiko. Der reichlich naive Martins trifft ein im Dschungel des Nachkriegs-Wien, das ähnlich wie Berlin in vier Besatzungszonen geteilt ist; die Innenstadt ist international kontrollierte Zone. Alles liegt in Trümmern, weit und breit kein Heurigen- oder Kaffeehaus-Charme. Der Schwarzhandel blüht, Intrigen und Korruption wuchern, ein Menschenleben ist nicht viel wert. All das erfährt Martins nach und nach, aber zuallererst erfährt er, dass Harry Lime verunglückt ist; er komme gerade noch rechtzeitig zum Begräbnis. Nach der Beerdigung zerbröselt Martins' heile Welt in Rekordzeit: Nicht nur widersprechen einander die Aussagen von Harrys Freunden über dessen Tod (Komisch, alle waren sie zufällig zugegen), und ein allerwidersprechendster Portier hat allzu viel gesehen und geredet, sondern der britische Oberst Calloway eröffnet Martins auch noch, dass sein alter Freund Lime in Penicillinpanscherei verwickelt war und den Tod Unzähliger auf dem Gewissen hat. Außerdem verliebt sich Martins auch noch in Limes Freundin Anna Schmidt, eine Illegale, die trotz (oder gerade wegen?) ihres weit realistischeren Lime-Bildes aus all den neuen Erkenntnissen ganz andere Konsequenzen ziehen wird. Mitten in die Spannung platzt noch eine groteske Szene, in der Wildwestromanen die Ehre einer Dichterlesung widerfährt... und die die Spannung noch erhöht, die dem Zuschauer mitten im Lachen an den Nerven zehrt. Ja, und dann taucht auf einmal der tot geglaubte Harry Lime wieder auf, und zwar sehr lebendig... und dazu spielt die Zither. Nun übernehmen nacheinander die Schatten der Ruinen, das Riesenrad im Prater und das Labyrinth der Abwasser-Kanäle die Hauptrollen in einem Film, der auch dann noch spannend bleibt, wenn man die Dialoge bereits rückwärts mitsprechen könnte. "Der dritte Mann" gehört zu jenen Schwarz-Weiß-Filmen, die man nie und nimmer in Farbe sehen möchte; eine noch spektakulärere Kameraführung ist nicht vorstellbar, so wie sie hier die besonderen Möglichkeiten des Schwarz-Weiß einsetzen. Die Kulisse des zerbombten Wien spielt hier mit! Fast alle Passagen spielen natürlich an Originalschauplätzen, was vor allem bei Szenen, die im sowjetischen Sektor spielen, garnicht einfach war. Nur das berühmte Riesenrad stand in London... Und bei den Abwasserkanälen handelt es sich um die Brauchwasserkanäle, die aber auch schon geruchsintensiv genug waren. Allerdings steht's in der "SZ-Edition"-DVD genausowenig zum Besten wie in der einfach übernommenen "Kinowelt"-DVD von 2001, obwohl es inzwischen sorgfältigere Fassungen geben soll. Der Ton ist verrauscht, das Bild erinnert an ungebügelte Leintücher als Leinwand-Ersatz, und die Untertitelei wurde auch bereits mehrfach beanstandet, und auf bessere Fassungen wurde auch schon hingewiesen. Zudem ist hier die zusätzliche Information etwas spärlich ausgefallen, wo's doch gerade über diesen Film und die Dreharbeiten Bücher zu füllen gäbe -- die an Kafka erinnernden Verhandlungen mit den seeehr vielen Zuständigen der Besatzungsmächte, die amüsanten Anekdoten rund um manche aus dem Stegreif entstandene kleine Szenen und um die Extravaganzen von Orson Welles, schließlich auch die Würdigung der hervorragenden einheimischen Schauspieler in den Nebenrollen (u.a. Paul Hörbiger, Erich Ponto, Ernst Deutsch, Hedwig Bleibtreu), die im englischen O-Ton auch auf Wienerisch bzw. Wiener Englisch mit den Alliierten radebrechen (genial in beiden Fassungen, deutsch und englisch: Hedwig Bleibtreu als Annas Vermieterin); einige von ihnen wie z.B. Hörbiger mussten sich die englischen Sätze wegen inexistenter Englischkenntnisse übrigens vorsprechen lassen, mit unerwarteten Folgen... Deswegen erteile ich Paul Hörbiger (dem Portier von Limes' Wohnung) das Schlusswort aus der Originalfassung: Man achte auf seine Gesten, wenn er Holly Martins im schönsten Wiener Akzent erklärt, er komme zu spät, denn Harry Lime sei bereits "to hell or to heaven"... Einer der feinsten Filmfehler aller Zeiten! Ein Klassiker! 5 von 5 Punkten"Der dritte Mann" ist eine amerikanische Literaturverfilmung des gleichnamigen Buches von Graham Greene. Die Handlung ereignet sich unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg im zerbombten Wien. Die Stadt war zu diesem Zeitpunkt ähnlich wie Berlin von amerikanischen, britischen, französischen und sowjetischen Truppen besetzt und in vier Besatzungszonen aufgeteilt Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins ( Joseph Cotton ) ist in die Metropole gekommen um dort seinen Freund Harry Lime ( Orson Welles) zu besuchen. Dieser soll in der britischen Besatzungszone leben. Als Lime dort angelangt, erfährt er, dass sein Freund unmittelbar zuvor von einem Auto überfahren wurde. Er schafft es gerade noch an der Beerdigung teilzunehmen und trifft dort auf einen österreichischen Freund von Harry , auf seine Geliebte( die schöne Alida Valli) und auf zahlreiche Besatzungssoldaten. Der britischen Major behauptet , dass Lime Wiens größter Schieber war. Harry ist empört über die Worte des Engländers und möchte beweisen, dass diese Anschuldigung nicht stimmt. Er glaubt an seinen Freund und gelangt aufgrund seiner persönlichen Recherche zu der Auffassung , dass Lime ermordet worden ist. Erst ganz allmählich ist er bereit die tatsächlichen Geschehnisse als Realität zu akzeptieren. Lime ist ein hat eiskalter Dealer, der mit gepantschtem Penicillin gehandelt und als Folge davon Krankheit, Leid und Tod vieler Menschen verursacht hat. Als klar wird , dass Lime noch lebt ,entscheidet sich Martins dafür den Lockvogel zu spielen, damit man den Verbrecher stellen kann. Das hindert Holly jedoch nicht daran , den letzten Wunsch des einstigen Freundes zu erfüllen...... Dieser Schwarz-Weiß- Film zeigt ein sehr düsteres Nachkriegs-Wien. In den Gesichtern der Statisten liest man Trauer , Depression, Enttäuschung aber auch viel Skepsis. Die zahlreichen Bilder der zerstörten Stadt werden von einer eingängigen Zittermelodie begleitet, die seither mit dem so genannten dritten Mann auf ewig verbunden ist. Kritisch betrachtet wird die Art und Weise, wie die Besatzer mit der Zivilbevölkerung nach der NS-Zeit umgegangen sind und sie auf diese Weise gegen sich aufbrachten. Ebenfalls im Fokus der Kritik steht das kulturelle Umerziehungsprogramm der Alliierten , das offenbar mit heißer Nadel gestrickt worden ist und die ehemaligen Nazi -Sympathisanten nicht wirklich erreichen konnte. Verstocktsein war das unweigerliche Ergebnis. Dass der größte Dealer in der Film- und Romanhandlung ein Amerikaner ist , sollte vermutlich dem amerikanischen Publikum verdeutlichen, dass unmoralisches, bzw. kriminelles Handeln nicht an die Nationalität einer Person gebunden ist, sondern der ethischen Entscheidung jeweils eines bestimmten Individuums bedarf. Dieser Gedanke zeugt von Fairness und Versöhnungsbereitschaft gegenüber allen , die guten Willens sind. Ein großes Thema des Films sind Freundschaft und Liebe. Während Freundschaft zwischen Martin und Lime wegen des hochgradig unmoralischen Tuns Limes gegenüber Dritten - aufgrund der bewussten Entscheidung Martins -zum Ende der Freundschaft führt, kann die Geliebte Limes trotz des Wissens um dessen Verbrechen sich innerlich nicht von ihm lösen. Ihre emotionale Verbundenheit ist stärker als ihr Gewissen. Sie kann aufgrund ihrer Emotion der ethischen Abwägung Martins nicht folgen. Sie bleibt zu befangen. Sehr zu empfehlen. Film Top - DVD Flop 2 von 5 PunktenÜber den Film brauche ich nichts zu sagen. Aber die Umsetzung desselben auf DVD ist schlicht miserabel. Bei dieser Version sind dieselben Bild/Ton-Probleme wie bei der Kinowelt-Ausgabe von 2001 (dort nachzulesen). Meine Empfehlung: Hiervon die Finger weglassen und stattdessen die Arthaus-Premium-Edition kaufen, bei der Bild und Ton komplett überarbeitet wurden. Super Klassiker der Filmgeschichte... 5 von 5 PunktenDer in nur fünf Wochen in Wien abgedrehte Film, machte seinen Regisseur Carol Reed weltberühmt, wurde zur damaligen Sensation und somit zum phänomenalen Kassenerfolg. Die außergewöhnliche Wirkung gründet sich auf das Zusammenspiel von vielen Faktoren. Zum einen lag es an Reeds einfühlsamer Regie, der die Stimmung im Wien der Nachkriegszeit überwiegend an Original-Schauplätzen einfing. Er bewies ein ausgeprägtes Gespür für Tempo und Dramatik, sowie für die Tragik der Ausweglosigkeit. Weiterhin ist der Film für seine ausgefallene Kameraarbeit bekannt. Die Kamera kippt manchmal, sodass die Bilder schief wirken, alles scheint ins Rutschen zu geraten. Licht und Schatten wurden sehr geschickt eingesetzt und erzeugten spielerisch eine Atmosphäre der Ungewissheit und latenten Bedrohung. Die Musik von Anton Karas sollte ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Sein Harry Line Thema wurde weltberühmt und zum Ohrwurm in manchem Heurigen-Lokal. Und letztlich waren es die hervorragenden Hauptdarsteller. Orson Welles, der zwar recht selten zu sehen ist, der dem Film aber mit seiner physischen Präsenz sehr viel Eindringlichkeit verleiht und Joseph Cotten, der völlig unbeirrt durch den Nebel schreitet, bis er sich lichtet. Der Dritte Mann ist auch heute noch ein herrlich amüsanter und raffinierter Film, voller Einfälle und zugleich auf allen gewählten Abwegen spannend. The Third Man - Eine der großen Klassiker der Filmgeschichte... 5 von 5 PunktenOrson Welles liefert mit diesem Film sein zweites Meisterwerk nach "Citizen Kane" ab, thematisch handelt er von Korruption, Loyalität, Schuld und Ehre in der Nachkriegszeit in dem von den Besatzungsmächten zerteilten Wien. Die Regie ist grandios, die Dialoge messerscharf, die Spannung ist besonders zum Ende hin beim Showdown in der Wiener Kanalisation ungeheuer groß und die Charakterzeichnung ist so vielschichtig und realitätsnah, dass gut und böse neinander übergehen und die Handlungen, auch wenn sie die Grenze der Legealität an manchen Stellen überschreiten, immer nachvollziehbar sind. Der Film zeigt, wie sich Menschen, geprägt von Krieg und Frieden, Liebe und Desillusionierung, über die Jahre verändern können. Der Film hat auch bis heute nichts an seiner Wirkung verloren, vor allem wenn man bedenkt, dass der Film aus dem Jahre 1949 stammt und man demensprechend weniug Mittel zur Verfügung hatte, ist dieses Werk wirklich revolutionär und so dies ist der Grund, weshalb es noch viele Regisseure danach nachhaltig beeinflusste. |
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Unser Mann in Havanna
DVD von Sony |
ProduktbeschreibungIn dieser klassischen Spionageparodie nach Graham Greenes Roman spielt ALEC GUINNESS die Rolle des Jim Wormold, eines Exilbriten, der sich in Havanna seinen Lebensunterhalt als Staubsaugervertreter verdient. Sein Leben ndert sich schlagartig, als er von Hawthorne als Agent fr den Geheimdienst M.I.5 angeworben wird. Widerwillig erklrt er sich einverstanden, um zustzliches Geld fr die Erziehung seiner 17-jhrigen Tochter zu verdienen. Wormold nimmt seinen Spionageauftrag jedoch nicht sonderlich ernst. Stattdessen erfindet er Fakten und wirbt imaginre Agenten an. Doch seine Berichte finden in London groe Beachtung, und zwei weitere Agenten - ein Funker und eine Sekretrin - werden zu Wormolds Untersttzung nach Havanna geschickt. Sehr schnell wird ihm bewusst, dass seine Fantasiegeschichten ein reges Eigenleben entwickelt haben ... Eine Kundenrezension:Vorsicht vor Atomstaubsaugern! 5 von 5 PunktenDie hintergründige Persiflage aufs britische Agentenleben im Vor-Castro-Kuba fand beim Publikum leider nicht die gebührende Anerkennung. Carol Reed hat vielleicht einen zu anspruchsvollen Film gedreht, der zwar nicht sehr spannend ist, aber dafür atmosphärisch (das kubanische Kolorit wurde sehr stimmig eingearbeitet), mit Humor und guten schauspielerischen Leistungen überzeugen kann. Zum Schluss gibt s fast noch ein Film-noir-Finale, eine Reminiszenz an Carol Reeds DER DRITTE MANN, wie mir scheint. Die DVD hat ein gut bis sehr gutes SW-Bild (2.35:1, aspect 16:9) und eine sehr gute deutsche Synchronisation. |
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