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Produkt-Bild: Verflucht, verdammt und Halleluja!

Verflucht, verdammt und Halleluja!
mit Terence Hill, Gregory Walcott, Harry Carey Jr., Regie: E. B. Clucher

DVD von Koch
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 13,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Verflucht, verdammt und Halleluja!
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Koch Media Home Entertainment Verflucht, verdammt und Halleluja, Beliebte Westernparodie von Enzo B. Clucher ("Vier Fäuste für ein Halleluja") mit Terence Hill ("Mein Name ist Nobody") in der Hauptrolle DVD - Film, VÃ-Datum: 31.10.2008. USK: ab 12, Sprache: Deutsch, Englisch Beschreibung: Joseph "Jo" Moore (Terence Hill) ist ein Adeliger aus GroÃbritannien und ein waschechtes Greenhorn. Im Jahr 1880 wird er in den Wilden Westen geschickt, damit endlich ein echter Kerl aus ihm wird. Dafür sollen die drei Halunken Bull, Holy Joe und Monkey Smith sorgen, die sich ihre Kröten durch Postkutschenüberfälle verdienen. Doch Jo entwickelt keinen rechten Ehrgeiz ein Westernheld zu werden, lieber geht er mit der bezaubernden Candida (Yanti Somer) in die Blaubeeren und liest mit ihr romantische Gedichte. Doch das passt Morten (Riccardo Pizzuti) überhaupt nicht in den Kram, denn ihm wurde Candida - und damit die Ranch ihres Vaters - versprochen. (1 DVD) Koch Media präsentiert mit "Verflucht, verdammt und Halleluja" einen der beliebtesten und besten Klassiker mit Superstar Terence Hill. Features: Einer der beliebtesten Filme mit Superstar Terence Hill;Nach wie vor sehr erfolgreich im deutschen Fernsehen;Umfangreich ausgestattete Edition in aufwändiger Sonderverpackung;Deutscher Kinotrailer, Amerikanischer Kinotrailer, Featurette mit exklusiven Int
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5 Kundenrezensionen:

Spitzen DVD von Koch mit Terence in Bestform!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lange, lange hat man auf diesen Film warten müssen!
Nachdem auch noch ein Bootleg (Raubkopie) von "Verflucht, verdammt und halleluja" auf den Markt kam, hatten schon viele die Hoffnung auf eine anständige Veröffentlichung aufgegeben.
Dann nahm sich aber Western und Euro-Spezialisten Label Koch-Media dieser Humorperle an und hat den Film jetzt in einer Spitzen-Edition herausgebracht.
Über den Inhalt lasse ich mich nicht weiter aus, sollte man kennen oder kann man nachlesen.
Der Film ist mit dem ersten Nobody vergleichbar. Ein melanchonischer Abgesang auf den Italowestern. Die Zeit der Cowboys ist vorbei, die Moderne naht in riesen Schritten.
Der Wortwitz ist wesentlich subtiler als in vielen Hill/Spencer Filmen und das macht den Film hier nochmals "besonderer".
(Anmerkung: Hill wird hier noch nicht von seinem Stammsprecher Danneberg synchronisiert, allerdings hat man einen sehr guten und passenden Ersatz verwendet)!

Inhalt und DVD Technik:
Der Ton liegt in anständigem 2.0 Stereo vor, es gibt daran nichts auszusetzen (mal wieder ein toller Soundtrack der DeAngelis Brüder).
Das Bild liegt in schönem 2,35:1 anamorph (16:9) vor. Bis auf eine leichte Unschärfe und ein gewisses "Helligkeitsflackern" ist das Bild top! Schöne Farben und anständiger Kontrast.
Die DVD kommt in einem schönen Slim-Digipack mit einem unglaublich umfangreichem Booklet (44 Seiten), das sehr informativ und schön geschrieben ist.
Auf der DVD selber findet man verschiedene Trailer des Films, eine 15-minütige Analyse des Films mit Filmhistoriker Antonio Bruschini und ein sehr ungeschöntes und informatives Interview mit dem Darsteller Riccardo Pizzuti (den kennt man aus allen Hill/Spencer Filmen - er bekommt immer eins auf die Rübe).
Ein wirklich ungeschöntes Interview, in dem Pizzuti aus dem Nähkästchen plaudert, wie man damals italienische Filme gedreht hat. Spencer und Hill kommen allerdings in dem Interview nicht gerade gut weg, aber man sollte die knapp 40 Minuten selber ansehen in denen Pizzuti redet. Danke Koch Media dafür!

Fazit:
Trotzt Bootleg hat Koch Media viel Arbeit investiert und eine wundervolle DVD Edition dieser schönen Westernkomödie herausgebracht.
Teilweise gab es den Film schon für ~10¬, aber selbst 15¬ sind für diese sehr gut gemachte DVD nicht zu wenig.
Ich kann auch nur an alle Besitzer des Bootleg appellieren, sich dies Edition zu holen. Es lohnt sich!!!
***** "Hopp, hopp, hopp, hepp" *****
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine der besten Parodien auf das Westerngenre. In ihrem dritten gemeinsamen Film lässt Regisseur Enzo B. Clucher seinen Star Terence Hill in einer ungewohnten Rolle als Softie den Western aufräumen.
"120 Minuten lachen bis der Kiefer schmerzt"
Ich sach nur: "Hopp, hopp, hopp, hepp".
Die Extras sind der Hammer: 44seitiges Booklet, Interview mit Riccardo Pizzuti(das ist der, der in fast jedem Bud Spencer / Terence Hill Film ein auf die Schnautze bekommt).
Rundum gelungen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lange musste man auf diese Veröffentlichung warte. Aber bei dem Ergebnis habe ich gern gewartet. Diese DVD ist in allen Belangen großartig.

Zum einen natürlich der Film, der für mich der beste aus dem Hause Terence Hill und dem Umfeld ist. Filigran und sorgfältig komponiert, so dass man ihn immer wieder sehen kann, ohne sich zu langweilen. einziger Wehrmutstropfen mag vielleicht für den einen oder anderen sein, dass Herr Hügel nicht von Thomas Danneberg synchronisiert wurde, sondern von Manfred Schott. Daher dass sich der Film aber von den anderen irgendwie abhebt, ist das aber vielleicht auch ganz passend.

Die Ausführung der DVD jedenfalls ist so gut gelungen, wie ich es bisher noch nicht gesehen habe. Die Pappausführung ist stilvoll und angenehm (da kann man einen Tippfehler im Dickgedruckten gern verzeihen). Ein üppiges Booklet, interessanterweise auch mit ein paar statistischen Angaben. Da bleiben wohl kaum Fragen offen. Dazu das höchst amüsante exklusive Interview mit Altrecken Ricardo Pizzutti, der in reichlich eigenem Weihrauch schwelgt. Sowas würde anderen Filmveröffentlichungen auch gut zu Gesicht stehen.

Fazit: Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Eine mit Detailfreude erstellte DVD. Danke dafür.
Genreklassiker endlich auf DVD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film war einer der wenigen Gründe, warum ich gelegentlich noch meinen Videoplayer angeworfen habe. Endlich gibt es diesen hervorragenden Streifen auf DVD. Er kombiniert Westernkomödie, -parodie und -hommage, derben Humor wie intelligenten Witz gekonnt zu einem stets kurzweiligen und rundum überzeugenden Klassiker seines/r Genres. Besonders gefreut hat mich, dass - im Gegensatz zu anderen Westernreleases - die aus gelegentlichen Fernsehausstrahlungen bekannte Synchronisation beibehalten wurde, die ich für sehr gelungen halte. Auch sonst ist die Ausgabe sehr ordentlich. Uneingeschränkt empfehlbar.
Ein Hoch auf Koch Media!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mein Vorredner "Exciter 30" hat eigentlich genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, ausser, dass Koch Media eine wirklich super, super DVD-Umsetzungspolitik betreiben, im Bezug auf alte Serien bzw. Filme!! Die alte Hulk-Serie wurde schon genauso toll umgesetzt und ich bin mir sicher, dass sie es auch genau so gleich tun werden bei der demnächst endlich erscheinenden Ur-Serie "Kampfstern Galactica"! Die liebevolle Gestaltung der Boxen, das Bonus-Material für solch alte Filme (teils noch auffindbar bzw.ein Wunder das sowas überhaupt einmal hergestellt wurde im Nicht-DVD-Zeitalter, genauso wie neu erstelltes Material) und vor allem, aber wiklich vor allem!, noch zusätzlich solche Booklets (im leider "Es-gibt-sogut-wie-keine-Booklets-mehr-Zeitalter") zu erstellen, ist der schiere Oberwahn!! Alleine hier 44 !! Seiten. Das hat mich wirklich hier am meisten positiv überrascht! Und nicht nur große Bilder, Nein. Voll der Text mit Informativem! Als alter Hulk-Fan hat man z.B. Dinge erfahren in Hülle und Fülle, die selbst mir noch nicht bekannt waren! Da hat jemand sehr genau seine Hausaufgaben gemacht und Recherche betrieben! Koch Media eben! Und das für wirklich auch einem humanen Preis. Ist wie gesagt nur zu hoffen, dass die Galactica-Umsetzung genau so gelingt. Es wäre wünschenswert, dass sie endlich zu den Ehren kommt, welche sie auch verdient. Sie ist nämlich bis heute noch stark unterschätzt. Was ich leider bis heute nicht verstehen kann. Also nochmal: Ein Hoch auf Koch Media!
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Produkt-Bild: Spuren im Sand (Neue Sprachversion)

Spuren im Sand (Neue Sprachversion)
mit John Wayne, Pedro Armendáriz, Harry Carey Jr., Regie: John Ford

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 7,88

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Spuren im Sand (Neue Sprachversion)

Produktbeschreibung


Spuren im Sand DV
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5 Kundenrezensionen:

Highlight von John Ford und John Wayne
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein weiteres Highlight der überaus fruchtbaren Zusammenarbeit der beiden Männerfreunde John Ford und John Wayne. Die Bildqualität ist m.E. hervorragend und die Farbkomposition Fords unerreicht. Über die Synchronisation haben sich andere Rezensenten bereits einhellig geäußert. Da ich den Film vor ca. über 30 Jahren das letzte Mal gesehen habe, ist für mich kein Vergleich mehr zum Original erinnerlich. Doch wer John Waynes deutsche Synchronisationsstimme aus anderen Filmen dieser Ära in Erinnerung hat, der mag sich verständlicherweise an dieser neuen Vertonung reiben. Die Tonqualität selbst ist gut.

Zur Geschichte des Films? Diese dürfte hinreichend bekannt sein. Der Originaltitel "3 Godfathers" macht die Allegorie zur Weihnachtsgeschichte und den nachfolgenden Heiligen 3 Königen noch offensichtlicher. Das Kind liegt zwar nicht in der Krippe sondern in einem Planwagen (hier hätte vielleicht eine jüngere Schauspielerin dem Plot besser zu Gesicht gestanden, doch Ford hatte wieder auf seine übliche gut aufeinander abgestimmte Truppe gesetzt (u.a. Ward Bond, Ben Johnson, Harry Carey jr. ...)), und das schlussendliche Ziel ist nicht Bethlehem sondern (New-)Jerusalem. Außerdem spielt die Handlung tatsächlich um Weihnachten, so dass "Spuren im Sand" der ultimative Weihnachts-Western ist.

Das Erzähltempo ist der damaligen Zeit gemäß eher behutsam. Wenn sich die drei Desperados durch die Wüste quälen, so ist die Mitempfindung des Betrachters, sein Mitleiden, eben diesem eher langsamen Erzählstil geschuldet. Und somit hat Ford erreicht, was er wollte.

Logische Schwächen übersieht man als Fan von Ford und Wayne eher mit einem sympathischen Schmunzeln: Dass sich drei Männer zunächst der Körperpflege des Babies widmen (Reicht 1 Bad pro Woche aus? Und woher nehme ich eigentlich Wasser, wenn ich sowieso schon kurz vor dem Verdursten stehe? Ist Wagenfett das richtige Fett für Neugeborenenhaut?) und sich aufgrund der eigenen Problematik des Fast-Verdurstens nicht sofort der Ernährungsfrage des Neugeborenen zuwenden, ist nicht nur aus heutiger Sicht nicht nachvollziehbar. Und auch die Tatsache, dass sich das Baby nicht zig Körperverletzungen zuzieht, wenn der jeweilige Träger des Kindes sich stolpernd mehrfach überschlägt und auf hartem Boden aufkommt, erzeugt Kopfschütteln.

All das wird aber durch das Gesamtkunstwerk, was hier entstanden ist, wieder wettgemacht. Abrundend findet sich hier der Klassiker " The Streets of Laredo" eingebettet, der von dem Tod eines Cowboys handelt und hier sinnhaft als Schlaflied Verwendung findet. Wer sich dafür interessiert, dem seien entweder Gunfighter Ballads and Trail Songs/More Gunfighter oder aber in einer neuzeitlichen Version The Man Comes Around empfohlen.

Fazit: Trotz der Neusynchronisation ein absolutes Must-Have für Liebhaber der kongenialen Zusammenarbeit der Buddies John Ford und "The Duke" John Wayne!
Bildqualität Top aber neue Synchro!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Spuren im Sand ist eine Neuverfilmung eines Stummfilmklassikers. 3 Banditen rauben eine Bank aus und fliehen in die Wüste. Der Sheriff und seine Männer verfolgen die Bande. Fast am Verdursten treffen die Banditen auf eine hochschwangere Frau die im Sterben liegt. Sie geben der werdenen Mutter ein Versprechen. Wie von Regisseur John Ford gewohnt sieht der Zuschauer wunderschöne Bilder (in Farbe!) und natürlich John Wayne in guter Verfassung. Die Geschichte selbst kann als Weihnachtsmärchen durchgehen und ist religiös angehaucht. Auf die 3 Weisen aus dem Morgenland wird auch während des Films mehrmals hingewiesen. Wer einen typischen Western sehen möchte wird enttäuscht sein.

Zur DVD: Die Bildqualität (4:3) ist einfach ausgezeichnet. Keine Klagen dazu. Leider wurde eine neue Synchro mit neuen Stimmen verwendet. Die ist teilweise gut teilweise aber gar nicht (John Wayne's Lacher!). Den Ärger und die schlechten Bewertungen kann ich durchaus verstehen. Wer allerdings so wie ich die alte Synchro nicht gut kennt wird auch mit der neuen wenig Probleme haben. Der Ton ist selbst sehr klar und auch die Musikklänge sind gut zu hören und rauschfrei. Auch positiv: Endlich die ungeschnitte Fassung. Ebenfalls auf der DVD ist die englische Sprachfassung leider ohne englische UT.

Der Film selbst ist einfach eine Klasse für sich. Regisseur John Ford ist ein bildgewaltiger Western mit christlichen Motiven gelungen. Aus meiner Sicht überwiegen die positiven Eindrücke über den Film und die Bildqualität aber den Ärger über die neu Synchro kann ich gut verstehen.
Unfassbar
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wenn ich John Wayne höre,sehe ich eigentlich John Travolta,John Wayne müsste nur noch tanzen.Ich als John Wayne Fan,kann nur sagen Finger weg von dieser DVD,habe mir wieder das Video besorgt mit der originalen Synchronstimme!
Toller Western, aber leider schlecht Synchronisiert.
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Der Film wurde durch die neue Synchro völlig verunstaltet. Wer dafür verantwortlich ist müsste man Teeren und Federn nach Westen Art.
Film 5 Sterne, Ton 0 Sterne!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Der Ton bekommt nur 0 Sterne, weil der Film neu Synchronisiert wurde.
Das heisst also, John Wayne hat eine unpassende Stimme bekommen
und zwar die Stimme, die auch Sylvester Stallone oder John Travolta hat!
Das hört sich so was schon schrecklich an, da macht der Film echt
keinen Spaß! Wieso hat man den Film überhaupt neu Synchronisiert?
Haben die Langeweile oder was ist los?
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Produkt-Bild: Vier Fäuste für ein Halleluja

Vier Fäuste für ein Halleluja

Videokassette von Marketing Film
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Vier Fäuste für ein Halleluja

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach Die rechte und die linke Hand des Teufels ist dies der zweite Western des schlagkräftigen Duos Hill-Spencer. Definitv ist dieser Klamauk ein Höhepunkt ihrer knapp 15 Jahre andauernden Karriere. Wort-und faustgewandt kalauern und prügeln sie sich durch eine -- wie immer -- hauchdünne Geschichte, in der sie schon zu Beginn des Films ihrem Vati versprechen müssen, gute Banditen zu werden. Man muss kein Hellseher sein, um zu erahnen, dass die beiden für gestandene Banditen ein viel zu großes Herz haben und nicht nur dem dauergeblähten Baby einer armen Siedlerfamile helfen, sondern auch noch einem echten Ganoven an den Karren fahren. Als vermeintliche Regierungsbeamte verschaffen sie sich Respekt mit einer gehörigen Portion Witz und Prügel. Der Film bietet einige unvergessliche Szenen, wie etwas das "gepflegte" Essen im Nobel-Outfit ("wer hat gesagt, dass er den Kuchen anzünden soll" -- gemeint war ein Kellner beim Flambieren eines Crèpes), oder die von Spencer manipulierte Saloonuhr, die einen hart gesottenen Banditen zur Verzweiflung treibt. Nicht fehlen dürfen natürlich Terence Hills Revolverspielchen mit einem dümmlichen Pistolero im Saloon, der mit einer gehörigen Portion Ohrfeigen von Trinitys (Hill) Schnelligkeit überzeugt wird, während Bambi (Spencer) auf seine bewährten Kopfnüsse und seinen stolzen Brustumfang als Waffe zurückgreift. Der Film gipfelt in einem klösterlichen Rugby-Spiel, in dem unsere Helden noch einmal zeigen, was sie wirklich auf der Pfanne haben und eine Hundertschaft von "Bösewichtern" vermöbeln. Fazit: hoher Sprüche-, Prügel- und Unterhaltungswert. --Clemens Schiel
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5 Kundenrezensionen:

Einer der Top Filme
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
von Bud und Terence.

Kaufempfehlung oder warten bis er wieder im TV kommt.
Der beste Film des Prügel-Duos!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was soll man über diesen genialen Streifen noch sagen? Jeder Fan von Bud Spencer und Terence Hill hat den Film schonmal gesehen. Meiner Meinung nach ist es der beste der Beiden. Erwähnenswert ist, dass es von dem Film noch eine längere Originalfassung gibt, in der die beiden Haudegen die Synchronstimmen vom ersten Trinity-Film "Die rechte und die linke Hand des Teufels" haben.
Diese DVD-Fassung hier ist etwas kürzer als die seltene Originalfassung, aber viel besser, da sie noch lustiger ist! Falls ich euch jetzt verwirrt haben sollte... diese DVD enthält die Version, die auch regelmäßig im TV zu sehen ist. Auf der DVD sind die Anfangsszenen nur in einer anderen Reihenfolge geschnitten, was etwas seltsam wirkt.
Fazit: Ein zeitloser Kultfilm mit Gags, über die man immer wieder lachen kann! 5 Sterne
Einer der Besten Filme
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
der beiden Italiener.
Natürlich wäre mir eine Aufarbeitung wie bei Hill`s Nobody Filmen auch lieber, sind da doch diverse Extras dabei, die die Bezeichnung "Extras" auch verdienen.
Nichts desto Trotz gebe ich dem Film 5 Sterne, die Kritik mit Zubehör (Tonspuren, andere Fassungen => die orig. ist etwas zeitlich anders, usw) muss eher an den Hersteller gehen.
Es geht noch besser!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Jackie Chan- und Spencer/Hill-Filme haben einiges gemein: Voreilige Kloppereien, wenig Story, oft geschnitten und die deutsche Synchro besitzt wesentlich mehr Dialoge und fällt witziger aus, als wie das Original. Nur der Unterschied liegt darin, dass die Spencer/Hill-Filme sich, in Deutschland, größerer Beliebtheit erfreuen und somit einen größeren Käufermarkt besitzen. Darum finde ich es äußerst schade, dass die Spencer/Hill-DVDs, meist eine schlechtere Qualität bieten, als die mit Jackie Chan. Denn auch hier ist der Film immernoch um gute 7...8.. Minuten gekürzt. Es fehlen einzelne unwichtige Szenen und kleine Dialogteile. An vielen Szenen wurden nur kleine Schnitte vorgenommen, um den Film im gesamten schneller wirken zu lassen. Zum Beispiel, wenn der Planwagen, dieser einen Familie im Fluß feststeckt, sind Spencer und Hill etwas länger zum Fluß unterwegs.

Von diesem Film existieren zwei verschiedene Synchronfassungen. Die Urfassung, welche die wenigsten kennen dürften, entstand noch unter dem alten Team, welches auch den Vorgänger (Die rechte und die linke Hand des Teufels) synchronisierte. Ist aber etwas ernster als die heutige Fassung, welche immer im TV gesendet wurde. In einer vorher gegangenen Rezension habe ich gelesen, dass die jetzige Bud-Spencer-Stimme nicht zu diesem passen würde... wobei ich diese Aussage schon etwas übertrieben finde, da der Unterschied zwischen den beiden Stimmen nicht sonderlich groß ist. Deutlicher macht sich eher der Stimmenunterschied von Terence Hill bemerkbar. Mir persönlich gefällt die jetzige Synchro besser, eben weil sie etwas witziger ist. Fairerweise muss auch gesagt werden, dass der Film im Originalton nur halb so witzig ist und mit weitaus weniger Dialogen daher kommt. Denn in Momenten, in denen die Münder der Protagonisten verdeckt sind, oder sich in einen ungünstigen Winkel der Kamera abwenden, wurden oft witzige Sprüche hinzu gefügt, während im Original eigentlich gar nichts gesagt wurde.

Das Bild ist im CinemaScope-Format, welches die optimale Breite auf einem 16:9-Bildschirm hat. Nur auch hier ist es wieder schade, dass dieses Bildformat nicht dem Originalformat entspricht. Denn, um den Film wieder im alten Kinoformat erstrahlen zu lassen, hat man das Bild in der Breite beschnitten. Warum auch die Höhe beschnitten wurde, ist mir ein Rätsel. Aber dadurch fehlen, gegenüber dem Original, gut 30% an Bildinformation. Also, der Bildausschnitt ist kleiner. Von der Bild-Qualität her, bietet diese DVD zur Zeit die beste auf dem deutschen Markt. Mein Vorredner schrieb, das Bild sei sehr grobkörnig. Aber diese Ansicht kann ich keineswegs mit ihm teilen, denn bei mir ist die Qualität ordentlich, was aber auch eine Frage des DVD-Players ist. Ich besitze vier Player bei einem ist das Bild körnig, beim anderen hat es einen Rotstich und bei den restlichen beiden ist das Bild sehr gut und ein Stück besser, als bei der TV-Ausstrahlung. Lediglich machen sich teils kleine Jumpcuts (Fehler beim verwendeten Master) bemerkbar und zwischendurch scheint das Bild ein ganzes Stück lang blasser zu sein.
Für eine DVD-Veröffentlichung hätte ich mir schon ganz gerne eine intensivere Restauration gewünscht. Denn es gibt genug Käufer, die diese Kosten wieder rein bringen. Zum Vergleich schaue man sich die Qualität der Special-Collectors-Edition von Mein Name ist Nobody an. Da sieht man, was noch möglich gewesen wäre.

Der Ton ist von Mono auf Stereo getrimmt und bietet eine wirklich gute Qualität.

Extras bietet die DVD kaum. Man kann sich die Bio- und Filmographien von Bud und Terence auf Schrifttafeln durchlesen. Eine Originaltonspur existiert auf dieser DVD leider keine, was man wohl als Mindestes verlangen könnte. Dann gibts noch DVD-Promo zu 6 weiteren Filmen und einen Originaltrailer. Wenn man Originaltrailer liest, denkt man eigentlich an einen alten Kino- oder VHS-Trailer. Aber hier handelt es sich nur um den E-M-S-Trailer, der nur aus zusammen geschnittenen Filmszenen besteht.

Fazit: Der Film ist eigentlich die selbe Fassung, wie die TV-Ausstrahlung, nur mit etwas anderem Bildformat. Qualitativ scheint diese Fassung aber etwas besser, als die im TV. Synchro ist ebenfalls die selbe. Trotz der guten Bild- und Ton-Qualität, hätte man den Film per Master gänzlich neu restaurieren können, um dadurch die fehlenden Szenen wieder drin zu haben und um das Bild auch für HD-TV optimal darzustellen. Immerhin war das mal ein sehr erfolgreicher Kinofilm, der auch jetzt noch sehr beliebt ist. Vielleicht auch der beste Spencer-Hill-Streifen. Extras, hätte es auch mehr geben können. Wenigsten die Originaltonspur wäre echt mal drin gewesen. Denn bei den meisten Jackie-Chan-DVDs schafft man das ja auch, plus Ergänzung fehlender Szenen. Trotz der vielen Mankos, kann ich diese DVD empfehlen, denn wer nur die TV-Version kennt, wird hier nichts vermissen oder anderweitig enttäuscht. Qualitativ ist diese DVD-Version auch die derzeit beste in Deutschland. Also zurück lehnen und genießen.

Ps.: Einen Stern behalte ich mir noch für eine bessere DVD-Version vor.
total verpfuscht
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
auch hier hat man sich keine mühe gegeben bild ist sehr grobkörnig tv-ausstrahlung war besser.Der film ist ein klassiker aber die dvd ist leider mist. Übrigens war da jemand der schrieb die dvd sei voller extras,das ist eine lüge ein trailer und die filmografie der stars ist das einzige.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Westlich St. Louis

Westlich St. Louis

Videokassette von Kinowelt Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 16,00
Zoom ± Produkt-Bild: Westlich St. Louis
Produkt-Bild: Spuren im Sand

Spuren im Sand

Videokassette von Warner Home Video
Angebote ab EUR 17,50
Zoom ± Produkt-Bild: Spuren im Sand
Produkt-Bild: They Call Me Trinity / Trinity Is Still My Name [UK IMPORT]

They Call Me Trinity / Trinity Is Still My Name [UK IMPORT]
mit Terence Hill, Bud Spencer, Farley Granger, Stefan Zacharias, Harry Carey Jr., Regie: E.B. Clucher

DVD von Nouveaux Pictures
Preis bei Amazon: EUR 24,99

1 von 5 Punkten
1 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2003
Zoom ± Produkt-Bild: They Call Me Trinity / Trinity Is Still My Name [UK IMPORT]

Eine Kundenrezension:

Tolles Bild, toller Ton, aber gekürzt!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Was die Bild- und Tonqualität angeht, kann man nicht meckern. ABER: Die echten Bud Spencer/Terence Hill-Fans werden wieder mal enttäuscht. Beide Filme sind wesentlich kürzer als die deutschen oder die skandinavischen Fassungen. So dauert "They call me Trinity" nur knapp 106 Minuten und "They still call me Trinity" nur etwa 107 Minuten. Für Fans nicht zu empfehlen!
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Produkt-Bild: She Wore A Yellow Ribbon [UK IMPORT]

She Wore A Yellow Ribbon [UK IMPORT]
mit John Wayne, Joanne Dru, John Agar, Ben Johnson, Harry Carey Jr., Regie: John Ford

DVD von Universal Pictures UK
Der Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden.

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2001
Zoom ± Produkt-Bild: She Wore A Yellow Ribbon [UK IMPORT]

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Teufelshauptmann ist der zweite Teil von John Fords berühmter Trilogie über die amerikanische Kavallerie, die auch die Filme Bis zum letzten Mann und Rio Grande umfasst. Dieser nachdenkliche Western zeigt erneut die Faszination, die das Verlöschen der Vergangenheit in der Geschichtsschreibung auf den Regisseur ausübt. Hier bietet John Wayne (Alamo, Rio Bravo) eine seiner sensibleren Schauspielleistungen in der Rolle des Hauptmanns Nathan Brittles. Dieser ist ein harter, aber doch sentimentaler Kriegsveteran, der Schwierigkeiten hat, sich mit seinem bevorstehenden Ruhestand abzufinden. Er verweigert seinen Abschied vom Militär, bis er seinen Verpflichtungen einem ansässigen Indianerstamm gegenüber nachgekommen ist, und ist sich den Schwierigkeiten, die damit auf ihn zukommen, voll bewusst.
Der Teufelshauptmann ist ein Film über Pflicht und Ehre, ebenso über Einsamkeit und die Gewissheit des Todes. Der mit dem Oscar ausgezeichnete Kameramann Winton C. Hoch fotografierte die Szenen in wunderbarem Technicolor, sich an die Ölgemälde des amerikanischen Künstlers Frederick Remington (1861-1909) anlehnend. Und niemals hat man solch beeindruckende, weite Himmel voller Wolkenformationen gesehen. Die Handlung, mit ihrer Verbindung von Melancholie und schwankhafter Posse -- Victor MacLaglen (der auch in den beiden anderen Filmen der Trilogie spielt) gibt einen großartigen Hofnarren ab -- mag an Stücke von Shakespeare erinnern. Die anrührendste Szene, in der Wayne mit den Tränen kämpft, als ihm seine Männer zum Abschied eine goldene Uhr überreichen, ist ein unvergessliches Stück bittersüßen Gefühlskinos. Sollte man die Trilogie hintereinander anschauen wollen, ist dieser Film ein würdiger Abschluss. --Bill Desowitz
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

4 Kundenrezensionen:

sentimental, aber schön
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Von den drei Filmen der Kavallerie-Trilogie, die John Ford 1948-50 mit John Wayne drehte, ist dies der sentimentalste und künstlerisch schwächste. Trotzdem ist "Der Teufelshauptmann" (so der idiotische deutsche Titel) ein schöner Film. Was fehlt, ist ein wirklicher Konflikt. Die Rivalität zwischen den beiden Leutnants, passabel gespielt von John Agar und Harry Carey jr., um die schöne Joanne Dru ist allzu stereotyp und gewinnt kein echtes Interesse. Victor McLaglan ist in den anderen beiden Filmen komischer. Anders als in "bis um letzten Mann", wo eine ganze Reihe von Personen detailliert und plausibel charakterisiert wird, bleiben die Figuren hier überwiegend skizzenhaft. Am ehesten gewinnt noch Ben Johnson als Sergeant mit Südstaaten-Vergangenheit eigenes Profil.
Bleibt John Wayne, hier so weit vom Haudegen-Klischee entfernt wie irgend möglich. Und Wayne, der ein Jahr zuvor (in "Angel and the Badman") noch den jugendlichen Liebhaber gegeben hatte, spielt den pensionsreifen Hauptmann Brittles mehr als nur respektabel. Man gönnt ihm den guten Ausgang von Herzen, obwohl dieser durch die vorangehende Handlung nicht motiviert ist, sondern durch einen alten Dramatikertrick, den "reitenden Boten des Königs" (bzw. hier des Präsidenten) herbeigeführt werden muss. Wayne gibt dem alternden Brittles genug Festigkeit und Haltung, um die Geschichte nicht völlig ins Rührselige abdriften zu lassen, und spielt die vielen leisen Szenen mit Wärme und Innigkeit. Sehr schön insbesondere die Szenen mit ihm und Ben Johnson, in denen die von gegenseitigem Respekt bestimmte Beziehung dieser beiden Personen nur verhalten angedeutet wird. Wayne, und die grandiosen Bilder, ermöglichen es dem Zuschauer, sich auf diesen Film einzulassen, obwohl seine Handlung nicht wirklich fesselnd genannt werden kann. Und wer sich einlässt, dem ist ein schöner, etwas bittersüßer Filmabend gewiss.
Ein Edelwestern auf beispielhafter DVD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Inspiriert von den Kurzgeschichten des Journalisten und Drehbuchschreibers James Warner Bellah schuf Meisterregisseur John Ford seine Filmtrilogie über die 7. US-Kavallerie: Bis zum letzten Mann (1948), Der Teufelshauptmann (1949) und Rio Grande (1950). In allen drei Werken stehen sowohl John Wayne wie auch das britische Unikum Victor McLaglen gemeinsam vor der Kamera. Und an deren Seite gleich eine ganze Riege hochkarätiger Schauspieler wie z.B. Henry Fonda, Shirley Temple, Joanne Dru oder auch Maureen O`Hara.

Der Teufelshauptmann (Originaltitel: She Wore A Yellow Ribbon) ist der mittlere Film dieser außergewöhnlichen Trilogie, insbesondere aber der einzige, welcher damals schon in Farbe aufgenommen wurde. Für die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen des Monument Valley als Hauptschauplatz der Handlung erhielt Kameramann Winton C. Hoch auch prompt den begehrten Oscar. Sehr verdient, denn dieser Edelwestern ist insgesamt fantastisch fotografiert. Der Film lebt nicht zuletzt von jener Symbiose zwischen Darsteller und schier unendlich weitem Land. Unvergeßlich die Gewitterszene des Kavallerie Trupps vor solch gigantischer Kulisse.

Rührend aber auch die Dialoge des Hauptmann Nathan Brittles (John Wayne) am Grab mit seiner verstorbenen Frau. Und die schon obligatorischen verbalen Scharmützel mit seinem Sergeanten Quincannon (Victor McLaglen) vor dem morgendlichen Appell. Oder auch das freundschaftliche Gespräch im Indianerlager mit dem alten Häuptling Springender Fuchs (Chief Big Tree), um den Aufstand der Rothäute doch noch zu verhindern. Nur wenige Western bieten eine solche Harmonie von glaubwürdiger Handlung, gescheiten Dialogen, humoristischen Einlagen und richtig dosierter Actionszenen. Angeblich auch der einzigste Film in der langen Karriere des Duke, in dem er künstlich älter geschminkt werden mußte. Als die Dreharbeiten am 27.Oktober 1948 begannen, war John Wayne gerade mal 41 Jahre jung.

Beeindruckend bei dieser DVD aus dem Hause Kinowelt ist ferner die unglaublich gute Bild- und Tonqualität für einen alten Streifen aus dem Jahre 1949. Man mag bei der vorliegenden Farbbrillianz und Tiefenschärfe kaum glauben, daß dieses Material schon weit mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat. Die deutsche Tonspur bietet übrigens die Originalsynchronisation der Simoton Film GmbH Berlin aus dem Jahre 1953 an. Mit dem Dialogbuch und der Regiearbeit von Richard Busch gibt es ein Wiederhören vieler bekannter Synchronschauspieler jener Tage, die mit ihren markanten und einfühlsamen Stimmen maßgeblich zur Sympathie des Films beitrugen. John Wayne hier mit der Stimme von Ernst-Wilhelm Borchert und Victor McLaglen mit dem unverkennbaren Organ des Eduard Wandrey zu hören.

Sogar das Bonusmaterial dieser Ausnahme-DVD glänzt mit Raritäten: Die Trailer zu Der Teufelshauptmann, Bis zum letzten Mann und Der Sieger sind die deutschen Original-Kinotrailer!!! Alleine diese zusätzliche Kostbarkeit ist schon den Kauf wert.

Fazit: Ein Edelwestern auf beispielhafter DVD besser geht es nicht. Die beiden anderen Filme der Trilogie sind ebenfalls bei Kinowelt erschienen. Eine lohnenswerte Investition für alle Cineasten des Genres.
Melancholisches Meisterwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film ist der Mittelteil von John Fords erster sogenannter Kavallerietrilogie. Der Streifen, im Originaltitel wesentlich romantischer "She wore a yellow Ribbon", bildet die Trilogie zusammen mit "Fort Apache" und "Rio Grande". In berauschenden Farb- und Bildkompositionen ist er den Gemälden des Malers Frederick Remington nachempfunden. Erzählt wird die Geschichte des alternden Captains Nathan Brittles. John Wayne glänzt hier in einer seiner zweifellos schönsten Rollen. Er stellt den ergrauten, verwitweten Brittles mit einer sensiblen, anrührenden Melancholie dar. Regisseur Ford schildert das militärische Leben im Posten Brittles anhand zahlreicher genialer filmischer Vignetten. Kameramann Winton Hoch erhielt den Oscar für seine fantastische Farbfotografie. Dieser Western ist sicherlich eines der Meisterwerke des Genres.
Wunderschön, aber ansonsten durchwachsen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es ist schon merkwürdig mit den Werken von John Ford, die bisher als DVD erschienen sind. Was ich sofort einsehe, ist sein Ruf als Bildermagier. Man kann sich kaum schöner konstruierte Szenerien vorstellen als z.B. hier im "Teufelshauptmann". Auch was er aus seinen Schauspielern rausholte (hier John Wayne in einer Klasseleistung), ist absolut sehenswert. Aber John Ford, der geniale Geschichtenerzähler? Ich hatte so meine Probleme, der Handlung überhaupt zu folgen. Das fängt schon damit an, daß ich die beiden Leutnants kaum voneinander unterscheiden konnte, so blaß sind sie beide. Auch die Liebesgeschichte, die dem Film immerhin seinen Originaltitel gab ("She wore a yellow ribbon"), scheint eher Nebensache. Unmotiviert auch die komischen Einlagen des irischen Faktotums. Ford hat zudem offenbar den Drehbuchautoren wichtige Szenen eigenmächtig rausgeschnitten. Was diesen Western sehenswert (und sehr unterhaltsam) macht, sind tatsächlich die fantastischen Bilder und eine überzeugende Leistung des Duke. Immerhin gibt er hier nicht den Rassisten wie im angeblichen Meisterwerk "The Searchers" ("Der Schwarze Falke").
Die DVD-Ausgabe ist allerdings einwandfrei, ein hervorragendes 4:3-Bild (das war das Originalformat) und ein ordentlicher Ton wahlweise in deutsch oder englisch, dazu optional deutsche Untertitel (warum keine englischen dazu?). Als Bonus ein 65-minütiges Interview mit einem schon recht senilen John Ford, wenige Jahre vor seinem Tod, ausgerechnet durch einen sehr eigenwilligen britischen Reporter, mit dem es auch etliche Verständigungsprobleme auf verschiedenen Ebenen gab. Trotzdem eine hochinteressante Dreingabe (englisch mit zublendbaren deutschen Untertiteln). Also ein seltenes Lob für die "Kinowelt"; bin mal gespannt, ob die weiteren erhältichen Titel ("Der Sieger", "Rio Grande") ähnlich gut aufbereitet sind.
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Produkt-Bild: She Wore A Yellow Ribbon [UK IMPORT]

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4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Teufelshauptmann ist der zweite Teil von John Fords berühmter Trilogie über die amerikanische Kavallerie, die auch die Filme Bis zum letzten Mann und Rio Grande umfasst. Dieser nachdenkliche Western zeigt erneut die Faszination, die das Verlöschen der Vergangenheit in der Geschichtsschreibung auf den Regisseur ausübt. Hier bietet John Wayne (Alamo, Rio Bravo) eine seiner sensibleren Schauspielleistungen in der Rolle des Hauptmanns Nathan Brittles. Dieser ist ein harter, aber doch sentimentaler Kriegsveteran, der Schwierigkeiten hat, sich mit seinem bevorstehenden Ruhestand abzufinden. Er verweigert seinen Abschied vom Militär, bis er seinen Verpflichtungen einem ansässigen Indianerstamm gegenüber nachgekommen ist, und ist sich den Schwierigkeiten, die damit auf ihn zukommen, voll bewusst.
Der Teufelshauptmann ist ein Film über Pflicht und Ehre, ebenso über Einsamkeit und die Gewissheit des Todes. Der mit dem Oscar ausgezeichnete Kameramann Winton C. Hoch fotografierte die Szenen in wunderbarem Technicolor, sich an die Ölgemälde des amerikanischen Künstlers Frederick Remington (1861-1909) anlehnend. Und niemals hat man solch beeindruckende, weite Himmel voller Wolkenformationen gesehen. Die Handlung, mit ihrer Verbindung von Melancholie und schwankhafter Posse -- Victor MacLaglen (der auch in den beiden anderen Filmen der Trilogie spielt) gibt einen großartigen Hofnarren ab -- mag an Stücke von Shakespeare erinnern. Die anrührendste Szene, in der Wayne mit den Tränen kämpft, als ihm seine Männer zum Abschied eine goldene Uhr überreichen, ist ein unvergessliches Stück bittersüßen Gefühlskinos. Sollte man die Trilogie hintereinander anschauen wollen, ist dieser Film ein würdiger Abschluss. --Bill Desowitz
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4 Kundenrezensionen:

sentimental, aber schön
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Von den drei Filmen der Kavallerie-Trilogie, die John Ford 1948-50 mit John Wayne drehte, ist dies der sentimentalste und künstlerisch schwächste. Trotzdem ist "Der Teufelshauptmann" (so der idiotische deutsche Titel) ein schöner Film. Was fehlt, ist ein wirklicher Konflikt. Die Rivalität zwischen den beiden Leutnants, passabel gespielt von John Agar und Harry Carey jr., um die schöne Joanne Dru ist allzu stereotyp und gewinnt kein echtes Interesse. Victor McLaglan ist in den anderen beiden Filmen komischer. Anders als in "bis um letzten Mann", wo eine ganze Reihe von Personen detailliert und plausibel charakterisiert wird, bleiben die Figuren hier überwiegend skizzenhaft. Am ehesten gewinnt noch Ben Johnson als Sergeant mit Südstaaten-Vergangenheit eigenes Profil.
Bleibt John Wayne, hier so weit vom Haudegen-Klischee entfernt wie irgend möglich. Und Wayne, der ein Jahr zuvor (in "Angel and the Badman") noch den jugendlichen Liebhaber gegeben hatte, spielt den pensionsreifen Hauptmann Brittles mehr als nur respektabel. Man gönnt ihm den guten Ausgang von Herzen, obwohl dieser durch die vorangehende Handlung nicht motiviert ist, sondern durch einen alten Dramatikertrick, den "reitenden Boten des Königs" (bzw. hier des Präsidenten) herbeigeführt werden muss. Wayne gibt dem alternden Brittles genug Festigkeit und Haltung, um die Geschichte nicht völlig ins Rührselige abdriften zu lassen, und spielt die vielen leisen Szenen mit Wärme und Innigkeit. Sehr schön insbesondere die Szenen mit ihm und Ben Johnson, in denen die von gegenseitigem Respekt bestimmte Beziehung dieser beiden Personen nur verhalten angedeutet wird. Wayne, und die grandiosen Bilder, ermöglichen es dem Zuschauer, sich auf diesen Film einzulassen, obwohl seine Handlung nicht wirklich fesselnd genannt werden kann. Und wer sich einlässt, dem ist ein schöner, etwas bittersüßer Filmabend gewiss.
Ein Edelwestern auf beispielhafter DVD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Inspiriert von den Kurzgeschichten des Journalisten und Drehbuchschreibers James Warner Bellah schuf Meisterregisseur John Ford seine Filmtrilogie über die 7. US-Kavallerie: Bis zum letzten Mann (1948), Der Teufelshauptmann (1949) und Rio Grande (1950). In allen drei Werken stehen sowohl John Wayne wie auch das britische Unikum Victor McLaglen gemeinsam vor der Kamera. Und an deren Seite gleich eine ganze Riege hochkarätiger Schauspieler wie z.B. Henry Fonda, Shirley Temple, Joanne Dru oder auch Maureen O`Hara.

Der Teufelshauptmann (Originaltitel: She Wore A Yellow Ribbon) ist der mittlere Film dieser außergewöhnlichen Trilogie, insbesondere aber der einzige, welcher damals schon in Farbe aufgenommen wurde. Für die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen des Monument Valley als Hauptschauplatz der Handlung erhielt Kameramann Winton C. Hoch auch prompt den begehrten Oscar. Sehr verdient, denn dieser Edelwestern ist insgesamt fantastisch fotografiert. Der Film lebt nicht zuletzt von jener Symbiose zwischen Darsteller und schier unendlich weitem Land. Unvergeßlich die Gewitterszene des Kavallerie Trupps vor solch gigantischer Kulisse.

Rührend aber auch die Dialoge des Hauptmann Nathan Brittles (John Wayne) am Grab mit seiner verstorbenen Frau. Und die schon obligatorischen verbalen Scharmützel mit seinem Sergeanten Quincannon (Victor McLaglen) vor dem morgendlichen Appell. Oder auch das freundschaftliche Gespräch im Indianerlager mit dem alten Häuptling Springender Fuchs (Chief Big Tree), um den Aufstand der Rothäute doch noch zu verhindern. Nur wenige Western bieten eine solche Harmonie von glaubwürdiger Handlung, gescheiten Dialogen, humoristischen Einlagen und richtig dosierter Actionszenen. Angeblich auch der einzigste Film in der langen Karriere des Duke, in dem er künstlich älter geschminkt werden mußte. Als die Dreharbeiten am 27.Oktober 1948 begannen, war John Wayne gerade mal 41 Jahre jung.

Beeindruckend bei dieser DVD aus dem Hause Kinowelt ist ferner die unglaublich gute Bild- und Tonqualität für einen alten Streifen aus dem Jahre 1949. Man mag bei der vorliegenden Farbbrillianz und Tiefenschärfe kaum glauben, daß dieses Material schon weit mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat. Die deutsche Tonspur bietet übrigens die Originalsynchronisation der Simoton Film GmbH Berlin aus dem Jahre 1953 an. Mit dem Dialogbuch und der Regiearbeit von Richard Busch gibt es ein Wiederhören vieler bekannter Synchronschauspieler jener Tage, die mit ihren markanten und einfühlsamen Stimmen maßgeblich zur Sympathie des Films beitrugen. John Wayne hier mit der Stimme von Ernst-Wilhelm Borchert und Victor McLaglen mit dem unverkennbaren Organ des Eduard Wandrey zu hören.

Sogar das Bonusmaterial dieser Ausnahme-DVD glänzt mit Raritäten: Die Trailer zu Der Teufelshauptmann, Bis zum letzten Mann und Der Sieger sind die deutschen Original-Kinotrailer!!! Alleine diese zusätzliche Kostbarkeit ist schon den Kauf wert.

Fazit: Ein Edelwestern auf beispielhafter DVD besser geht es nicht. Die beiden anderen Filme der Trilogie sind ebenfalls bei Kinowelt erschienen. Eine lohnenswerte Investition für alle Cineasten des Genres.
Melancholisches Meisterwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film ist der Mittelteil von John Fords erster sogenannter Kavallerietrilogie. Der Streifen, im Originaltitel wesentlich romantischer "She wore a yellow Ribbon", bildet die Trilogie zusammen mit "Fort Apache" und "Rio Grande". In berauschenden Farb- und Bildkompositionen ist er den Gemälden des Malers Frederick Remington nachempfunden. Erzählt wird die Geschichte des alternden Captains Nathan Brittles. John Wayne glänzt hier in einer seiner zweifellos schönsten Rollen. Er stellt den ergrauten, verwitweten Brittles mit einer sensiblen, anrührenden Melancholie dar. Regisseur Ford schildert das militärische Leben im Posten Brittles anhand zahlreicher genialer filmischer Vignetten. Kameramann Winton Hoch erhielt den Oscar für seine fantastische Farbfotografie. Dieser Western ist sicherlich eines der Meisterwerke des Genres.
Wunderschön, aber ansonsten durchwachsen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es ist schon merkwürdig mit den Werken von John Ford, die bisher als DVD erschienen sind. Was ich sofort einsehe, ist sein Ruf als Bildermagier. Man kann sich kaum schöner konstruierte Szenerien vorstellen als z.B. hier im "Teufelshauptmann". Auch was er aus seinen Schauspielern rausholte (hier John Wayne in einer Klasseleistung), ist absolut sehenswert. Aber John Ford, der geniale Geschichtenerzähler? Ich hatte so meine Probleme, der Handlung überhaupt zu folgen. Das fängt schon damit an, daß ich die beiden Leutnants kaum voneinander unterscheiden konnte, so blaß sind sie beide. Auch die Liebesgeschichte, die dem Film immerhin seinen Originaltitel gab ("She wore a yellow ribbon"), scheint eher Nebensache. Unmotiviert auch die komischen Einlagen des irischen Faktotums. Ford hat zudem offenbar den Drehbuchautoren wichtige Szenen eigenmächtig rausgeschnitten. Was diesen Western sehenswert (und sehr unterhaltsam) macht, sind tatsächlich die fantastischen Bilder und eine überzeugende Leistung des Duke. Immerhin gibt er hier nicht den Rassisten wie im angeblichen Meisterwerk "The Searchers" ("Der Schwarze Falke").
Die DVD-Ausgabe ist allerdings einwandfrei, ein hervorragendes 4:3-Bild (das war das Originalformat) und ein ordentlicher Ton wahlweise in deutsch oder englisch, dazu optional deutsche Untertitel (warum keine englischen dazu?). Als Bonus ein 65-minütiges Interview mit einem schon recht senilen John Ford, wenige Jahre vor seinem Tod, ausgerechnet durch einen sehr eigenwilligen britischen Reporter, mit dem es auch etliche Verständigungsprobleme auf verschiedenen Ebenen gab. Trotzdem eine hochinteressante Dreingabe (englisch mit zublendbaren deutschen Untertiteln). Also ein seltenes Lob für die "Kinowelt"; bin mal gespannt, ob die weiteren erhältichen Titel ("Der Sieger", "Rio Grande") ähnlich gut aufbereitet sind.
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Produkt-Bild: John Wayne Cavalry Collection: Rio Grande / She Wore A Yellow Ribbon / Fort Apache [UK IMPORT]

John Wayne Cavalry Collection: Rio Grande / She Wore A Yellow Ribbon / Fort Apache [UK IMPORT]

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