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Spiel mir das Lied vom Tod (Einzel-DVD)
mit Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,73

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2005
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  • FSK 16

Produktbeschreibung


Paramount Spiel mir das Lied vom Tod - Single DVD, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 29.09.05

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Genre des Italo-Westerns erreichte durch Sergio Leones großartig mythischen Film Spiel mir das Lied vom Tod seinen Höhepunkt. Nach einer Reihe internationaler Film-Hits mit Clint Eastwood in den Hauptrollen, übertraf sich der Regisseur mit dieser spektakulären, überlebensgroßen Pferde-Oper über die Eroberung des amerikanischen Westens selbst.
Die unheilige Dreifaltigkeit des italienischen Kinos -- Leone, Bernardo Bertolucci und Dario Argento -- brütete die Geschichte einer Frau (Claudia Cardinale) aus, die sich in der Hoffnung, dass die transkontinentale Eisenbahn sie erreicht, bevor es ein böser Killer mit stählernem Blick (Henry Fonda) tut, an ihren Grundbesitz klammert. Derweil filmt Leone die Gesichter seiner Stars, als wären sie ausgedehnte Western-Landschaften, und ihre aufragenden Körper, als wären sie die Felsformationen in John Fords Monument Valley. --Jim Emerson
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5 Kundenrezensionen:

Der KÖNIG der WESTERN !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab ihn schon damals bei der EA im Kino gesehen und das gleich ein paar mal hintereinander! Ein Western, wie es ihn bis dahin noch nie gegeben hatte! Dieser Sound, diese Machart, die Besetzung > einfach SENSATIONELL!!
Kann heute nicht mehr sagen, wie oft ich ihn nun schon gesehen habe - aber er wird nie langweilig!
Das ist ein Film, der einfach in keiner Film-Sammlung fehlen darf!
Da jetzt im DVD-Zeitalter immer mehr UNGESCHNITTENE Fassungen von Filmen angeboten werden, bin ich doch gespannt auf die ungeschnittene Version dieses Films! Leider gibt es die bislang nur in italienisch!
Der König aller Western
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer auch immer behauptet, Filme wie "Erbarmungslos", "Rio Bravo" oder "High Noon" wären die besten Western, kennt Sergio Leones Meisterwerk scheinbar nicht, und lässt sich von seinen Vorgängerfilmen abschrecken. Dabei hat dieser Film mit einem Spaghettiwestern nicht mehr viel gemein, viel eher trifft der Begriff "Westernoper" zu.

Alles, was einen Western auszeichnet, findet man hier vereint. Was diesen Film aber aus der weiten Massen an Western heraushebt, ist seine Inszenierung. Nie zuvor haben Bild und dazugehörige Geräusche bzw Musik einen derartigen Grad an Perfektion erreicht. Beginnend mit der Anfangssequenz, die sich über fünfzehn Minuten nahezu ohne Dialog hinzieht, in denen man nur einer Bande Revolverhelden dabei zuschaut, wie sie am Bahnhof den Zug erwarten. Weiter geschieht nichts, ein Rad dreht sich im Wind, eine Fliege summt herum, der Schaukelstuhl knarzt, die Balken klappern. Dieser Auftakt gilt als Einstimmung auf den folgenden Film, er nimmt sich Zeit, seine Figuren, seine Landschaften und Szenen zu inszenieren, und das erfordert Geduld vom Zuschauer.
Wer die nicht aufbringen kann, wer schnelle Schnitte und viel Action braucht, ist hier fehl am Platz.

Wenn auch fortan die Geschichte ihren Lauf nimmt, allerlei Konflikte entstehen, Widersacher aufeinander treffen etc, so bleibt der Film seinem Tempo treu. Das dies derart faszinierend umgesetzt wurde, und nicht langweilt, liegt an zwei Dingen:
1.) Oft zeigt der Film nicht bloß, er zelebriert. Soll heißen, die Kamera ergötzt sich oft minutenlang an den Gesichtern der Darsteller, im Kontrast dazu stehen gewaltige Breitbildpanoramen. Minutenlangen Kamerafahrten folgt den ganzen Bildschirm ausfülllende Großaufnahmen von Gesichtern. Auch die Beleuchtung muss lobend erwähnt werden.
2.) Der Soundtrack. Ich behaupte einfach, es gibt keinen zweiten Film, in dem Bild und Ton eine solche Form des Einklangs und der Abhängigkeit erreicht haben. Ohne den großartigen Melodien von Ennio Morricone, würde hier keine Szene funktionieren, Bild und Ton bilden eine Symbiose, die seinesgleichen sucht. Jeder der Hauptcharaktere hat eine eigene Melodie, die sich oft schon im Hintergrund ankündigt und so die Darsteller ins Geschehen einführt. Unvergessen Henry Fondas erste Szene, oder aber das legendäre Duell am Ende des Filmes.

Nun muss der Film doch aber auch eine Schwachstelle haben? Nach gut zwanzig Mal habe ich sie noch immer nicht gefunden.

Leone hat hier innerhalb des Filmes eine ganz eigene Kunstform entwickelt, lässt man sich auf das Tempo ein, wird man diesen Film nie wieder vergessen können. Ich kenne zwar die zahlreichen sogenannten "Western-Klassiker", konnte mich mit dem Genre aber nie recht anfreunden. Dementsprechend überrollt hat mich Spiel mir das Lied vom Tod, der allen Sehgewohnheiten trotzt, der sich Zeit nimmt, und den Zuschauer entführt in ein Land, in eine Zeit, kurzum: in den Westen.
Bester Western aller Zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bester Western aller Zeiten sagen viele zum vorliegenden Film. Dieser Meinung kann ich mich nur ausnahmslos anschließen. Die Langatmigkeit ist dabei ganz gewollt und sehr entscheidend für die Spannung, die sich erst zum finalen Shootout entlädt. Mimik der Hauptakteure, untermalt von genialer Musik braucht nicht viel Aktion ohne dass die zu kurz kommt. Viele ältere Western und einige sog. Anti-Western u. a. von Eastwood kann man sich ansehen ohne dabei dass Gefühl dieses Meisterwerkes wieder zu erlangen. Anschauen und genießen.
Tolle Sammlerbox!!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Italowestern-Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod" erfährt mit dieser tollen Deluxe Edition eine würdige Aufmachung; für jeden seriösen Italowestern-Fan und Sammler sollte diese Box ein Pflichtkauf sein.

Wissenswert für Sammler ist folgendes: Die Box erschien im Oktober 2003 als limitierte Auflage von 20000 Stück, die so rasch ausverkauft war, dass im Dezember 2003 eine Neuauflage der Box herausgebracht wurde - ebenfalls limitiert auf 20000 Einheiten. Die Neuauflage erkennt man gegenüber der Erstauflage daran, dass sich vor der Limitierungsnummer ein B befindet - man kann also die Neuauflage als "B-Auflage" bezeichnen. So dürfte für den DVD-Fetischisten die Erstauflage bezüglich des Sammlerwertes interessanter sein als die "B-Auflage". Inhaltlich sind beide Auflagen identisch.

FAZIT: Pflichtkauf, aber ein Stern Abzug aufgrund der gegenüber Sammlern unfairen Politik von Paramount (Stichwort: Neuauflage).
die Mundharmonika ... 1968 in die Kinos und immer noch fantastisch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"once upon a time in the west"

Dieser Western ist wahrlich ein phänomenales Meisterwerk, welches Sergio Leone einen, die Zeit überdauernden Erfolg vor allem in Europa bescherte. Viele seiner Dialoge wie z.B. "Irgendeiner wartet immer!" besitzen heute Kultstatus, und viele Szenen haben sich in das Gedächtnis der Kinogänger eingeprägt.

Mit den einfach grandios spielenden Akteuren Charles Bronson, Claudia Cardinale und Henry Fonda, neben den vielen anderen, gelingt Leone (als schlecht englisch sprechender, italienischer Regisseur und mit der Angewohnheit, die Rollen selbst vorzuspielen) trotz aller Widrigkeiten ein mediterran angehauchter Kunst- und Kultfilm mit, im Rhythmus der Musik beeindruckenden Bildern von Sehnsucht und Träumen, jedoch mit dem in jeder Einstellung dargestellten, schmerzlichen Bewusstsein der Vergeblichkeit und Unwirklichkeit dieser.

Einmalige Großaufnahmen der Akteure mit ihren Augen und Gesichtern als Spiegel von Mut, Gefahr, Angst, Unsicherheit und Tod sowie grandiose Außenaufnahmen in Spanien und Arizona und starke Kontraste in Bild und Musik machen diesen wohl bekanntesten Western für jeden Fan zu einem immer wiederkehrenden Ereignis und Erlebnis.

nb: Die digitale audiovisuelle Überarbeitung dieser DVD ist ebenso fantastisch wie der Film. Es ist einfach unglaublich, was die Technik heute leisten kann.
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Produkt-Bild: Das war der Wilde Westen (Special Edition, 3 DVDs)

Das war der Wilde Westen (Special Edition, 3 DVDs)
mit Carroll Baker, Henry Fonda, James Stewart, Regie: Henry Hathaway, John Ford, George Marshall

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,70

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Das war der Wilde Westen (Special Edition, 3 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Warner Das war der Wilde Westen S.E. (3 Discs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 10.10.08
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5 Kundenrezensionen:

Wunderschöner Edelwestern
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Über den Inhalt des Filmes zu rezitieren ist wohl überflüssig. Wer sich für dieses Genre interessiert, kennt den Film.

Ich halte die Restaurierung des Filmes für sehr gelungen. Die im Original vorhandenen Streifen, bedingt dadurch, weil mit 3 Kameras gleichzeitig aufgenommen wurde, sind gänzlich weg. Auch die Verzerrung des Bildes bei Kameraschwenks, fällt nicht mehr negativ auf. Insgesamt sehr gelungene Aufarbeitung eines der besten Edelwestern aller Zeiten.
Das war der wilde Westen - Top Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von mir gibt es 5 Sterne,da mich absolut nur der Film interessiert.
Nicht immer nur meckern. Bonus,hin und her,für mich nicht so wichtig.
Der Film gehört zu den Top Klassikern,wer nur Bonus sehen möchte,dem kann man wohl nicht helfen!
Ordentliche aber keine perfekte DVD eines Klassikers !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Lange hat es gedauert bis man sich erbarmt hat diesen Klassiker auf DVD zu veröffentlichen. Mit dem Release kann man aber nur bedingt zufrieden sein. Jetzt aber erst mal alles der Reihe nach.

Der Film selbst ist einer derjenigen die mich auch schon als kleines Kind vor dem Fernseher gefesselt haben und ich gestehe das ich den Film wohl seit über zwanzig Jahren nicht mehr gesehen habe. Der sehr episch angelegte Western orientiert sich von der Machart her an Monumentalfilmen wie etwa Dr. Schiwago", Ben Hur", Vom Winde verweht" oder vielen anderen dieser Art. Es gibt sowohl eine musikalische Einleitung sowie knapp bei der Hälfte auch eine Unterbrechung. Beide male ist nur ein Standbild zu sehen das mit Musik hinterlegt ist. Der Film ist in fünf Episoden unterteilt die uns die Geschichte des wilden Westens von etwa 1830 - 1890 näher bringen. Durch alle Episoden zieht sich ein roter Faden der zum Schluß alle wieder zusammengeführt.

Um 1830 zieht die Familie Prescott nach Westen um sich dort neu anzusiedeln. Dabei treffen Sie auf den Trapper Linus Rawlings der später auch die Tochter der Prescotts heiratet. In den weiteren Episoden wird das Schicksal der restlichen Familienmitglieder und natürlich der Nachkommen bis etwas 1890 erzählt.
Es wird uns somit eine große Familiengeschichte erzählt die fünf Perioden des wilden Westens umfasst. So bekommen wir z.B. etwas vom berüchtigten Goldrausch in Kalifornien mit sowie auch vom großen Eisenbahnbau. Indianer und Siedlertrecks gibt es ebenso wie den Ponyexpress und natürlich den amerikanischen Bürgerkrieg.

Der Film lebt in erster Linie von den grandiosen Bildern den stellenweise ist er zwar spannend aber nicht so wie ich es von anderen Westernklassikern kenne. Dafür sprechen aber die Bilder wirklich für sich und der Zuschauer bekommt großartige Landschaftsaufnahmen geboten. Das bei der Floßfahrt die Schauspieler nicht wirklich gefahren sind ist logisch und verständlich. Man merkt natürlich das die Szene im Studio gedreht wurde und der Hintergrund eingefügt wurde. Warum dies aber auch bei Szenen wie z.B. als Gregory Peck im Planwagen beim Pokern sitzt oder auch bei der ein oder anderen definitiv ungefährlichen Situation angewandt wurde bleibt mir ein Rätsel.

Wie gesagt der Film ist optisch absolut beindruckend und auch absolut unterhaltsam. Die DVD Veröffentlichung war bei einem solchen Klassiker längst überfällig aber leider lange nicht perfekt. Es beginnt bei der Aufmachung, warum man ein normales Armaray Case noch in die überflüssige Papphülle stecken muss ist wohl mittlerweile angesagt aber in meinen Augen völlig überflüssig und nutzlos. Ein Booklet fehlt komplett. Ich finde das hier ein schönes Digipack mit einem Booklet wie z.B. bei der Erstauflage von Spiel mir das Lied vom Tod" besser gewirkt hätte. Die digitale Bearbeitung ist stellenweise sehr gut gelungen, ab manchen Stellen aber wieder nicht. Die Streifen wo die drei Rollen verbunden wurden sind leider oft noch zu sehen, vor allem bei Landschaftsaufnahmen. Das Bild wirkt ab vielen Stellen klar und sehr scharf aber an manchen anderen Stellen, so z.B beim Bau der Eisenbahn als sich der Bauer Mike King mit Zeb Rawlings nach dem Angriff der Büffel unterhält, da wirkt das Bild unscharf und sehr grobkörnig. Es kommt einem dann vor als wären manche Stellen vergessen worden.

Das Bonusmaterial ist auch eine Sache für sich, den ich finde es schon etwas kurios. Es gibt zwar auf den beiden DVDs mit dem Film Audiokommentare und dazu den Trailer aber auf der eigentlichen Bonus DVD gibt es eine knapp 90minütige Doku zum Thema Cinerama und das war es dann leider auch. Ich gebe zu das die Doku recht interessant ist, aber eigentlich wollte ich Bonusmaterial das zum Film gehört und das gibt es eben nicht.
Hätte man mehr draus machen können....
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Zuerst mal eines: Der Film hat mir sehr, sehr gut gefallen. Die alten Darsteller passten in das Western-Genre wie die Faust aufs Auge. Allerdings bin ich mit der Umsetzung (Warner, da bin ich mal wieder!)nicht so recht zufrieden. 1.) Der Film hätte mit ruhigem Gewissen auf eine Scheibe gepresst werden können. 2.) Der dadurch gesparte Speicherplatz hätte durchaus für Dokus wie z.B. Making ofs, Interviews mit den Darstellern und/oder ähnliche Beiträge genutzt werden können. 3.) Warner hat groß getönt, den Film in einer ganz tollen Abtastung neu generiert zu haben. Warum sieht man davon kaum etwas? Sicherlich, der Kontrast und die Farbgebung ist voll OK, auch ist das Bild sehr rauscharm und sauber. Aber diese hässlichen 2 Cinerama-Streifen, die das Bild dritteln, sind gerade bei Landschaftsaufnahmen so deutlich zu sehen, dass sie schon echt stören. Angeblich sollten sie retuschiert worden sein. Außerdem ist das Bild permanent konvex gehalten. Die Cinerama-Doku war wieder sehr interessant.
Audiokommentar war wie immer bei Warner nicht untertitelt.

Geht so!
Das war der wilde Westen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diese Filme alle im Original Cineramaverfahren gesehen, auf einer unglaublich grossen, gekrümmten Leinwand mit einem Ton, da kann sich DD 5.1 verstecken! In München waren damit das Royal und City ausgestattet! Die DVD ist sehr gut im Bild und Ton (unglaublich, nach solch langer Zeit). Herzlichen Glückwunsch an die Filmgesellschaft und den Restaurator! Da dürfen sich manchen DVD Veröffentlichungen verstecken!! Sehen Sie sich die 3. DVD an; da werden Sie in das Cineramaverfahren eingeführt und zwar mit 93 Minuten! Toll - Vielen Dank!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Spiel mir das Lied vom Tod - Steelbook (2 DVDs inkl. Poster)

Spiel mir das Lied vom Tod - Steelbook (2 DVDs inkl. Poster)
mit Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Spiel mir das Lied vom Tod - Steelbook (2 DVDs inkl. Poster)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Paramount Spiel mir das Lied vom Tod - Steelbook, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.11.08
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Beulen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wozu bezahle ich eigentlich Portokosten, wenn ich schließlich eine verbeulte Metallbox bekomme??Das ist nicht so schön zum verschenken...
C'era una volta il West...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Ich hab schonmal drei von diesen Mänteln gesehen. Sie haben am Bahnhof auf jemanden gewartet. In den Mänteln waren drei Männer, und in den Männern drei Kugeln."

Es ist wirklich unglaublich wie sehr dieser Film es schafft mich zu fesseln!!! Zu meiner Schande muss ich gestehen dass dieses Meisterwerk bis vor kurzem an mir vorübergegangen war. Zufälligerweise sah ich die Wiederholung kürzlich im TV und habe selten so gebannt vor dem Fernseher gesessen. Vergessen waren die Sendungen die ich eigentlich schauen wollte und selbst die fast 1:30 h werbung konnten diesen Film nicht runterziehen. Zur Handlung muss ich wohl nichts mehr erwähnen, da sie hinlänglich bekannt ist.
Zur DVD:
Perfekte Neuauflage des Klassikers in aktuellem Gewand! Das Steelbook ist wirklich wertig verarbeitet und sieht richtig stylisch aus. Die DVD Menüs sind toll gestaltet und lassen schon vor dem eigentlichen Film Stimmung aufkommen. Einziges kleines Manko ist vielleicht der fehlende deutsche Sourround Sound, aber auch der wuchtige Stereo Sound garantiert aufgestellte Nackenhaare und Gänsehaut angesichts eines altbekannten Mundharmonikastücks ;)
Nun zum wichtigsten: Dem Bild... Kurzum es zieht einem die Schuhe aus! Bedenkt man dass der Film 42 (!) Jahre alt ist, verwundert einen dass gestochen scharfe, absolut flimmerfreie und perfekt ins 16:9 Format übertragene Bild. So und nicht anders haben Neuauflagen auszusehen!!!
Auf der 2. DVD befinden sich einige interessante Extras, wie unter anderem Interviews mit den Darstellern, eine Doku und der original Kinotrailer von 1968. Als Dreingabe gibt es noch ein tolles Poster im Filmplakat-Look.
Mein Fazit: Uneingeschränkte Kaufempfehlung grad beim momentanen Spitzenpreis von noch nicht einmal 10 Euro
Schöne Verpackung, gleicher Inhalt
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Um es kurz zu machen: ich besitze schon eine anders verpackte 159-min-Version dieser DVD und wollte deshalb die etwas längere Fassung haben, da die herausgeschnittenen Sequenzen am Ende Genuß und Verständnis des Films trüben. Laut Amazon website hat die vorliegende Version eine Länge von 164 min. Pustekuchen. DVD bestellt, zum Glück vor dem Öffnen draufgeschaut: siehe da, auch nur 159 min. Return to sender...

Zum Film selbst gibt es nichts hinzuzufügen: ein zeitloses, audio-visuelles Meisterwerk, DER Western schlechthin. *****
Spiel mir das Lied vom Tod der Klassiker neu aufgelegt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zu meiner grossen Begeisterung gibt es diese Western Perle seit kurzem als Steelbook Edition auf 2 DVDs zum Kampfpreis. Diesen Klassiker der Filmgeschichte sollte wirklich jeder Filmliebhaber im Regal stehen haben.

Da der Inhalt des Filmes sehr komplex ist und ich auch nicht zuviel verraten möchte werde ich den Inhalt nur ansatzweise wiedergeben:

Der Farmer McBain und seine Familie werden auf seiner Farm von Unbekannten hinterlistig ermordet. Seine zukünftige Frau Jill, die an der Farm eigentlich zur Hochzeit erwartet wird, teilt den Gästen mit das die Heirat bereits im Geheimen stattgefunden hat und Sie somit die rechtmässige Erbin des Grundstückes ist. So gerät Sie in einen überraschungsgeladenen Konflikt zwischen den sogennanten "Outlaws" und den angeblich rechtschaffenden "Vigilantes" um am Ende die wahren Umstände über den Tod ihres Ehemanns herauszufinden.

Die Handlung, nachdem sie zunächst einmal in Gang gekommen ist, überrascht den Zuschauer des Öfteren mit interessanten Wendungen und Ideen die den Film zu einem Klassiker machen. Meiner Meinung nach bietet der Film einen positiven Kontrast zu den heutigen Hollywood Effektfeuerwerken, da er in seiner minimalistischen Art mit simplen Mitteln dennoch fesseln kann.

Der Soundtrack ist legendär und warscheinlich sogar Menschen bekannt, die den Film noch nicht gesehen haben. Diese Steelbook Edition hat darüber hinaus die schönste Aufmachung, die ich bisher für diesen Film gesehen habe. Ein kultiges Poster ist ebenfalls enthalten.

Wenn Sie den Film noch nicht auf DVD haben, oder sogar bisher noch gar nicht gesehen haben kann ich auf jeden Fall meine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.
Once upon a time in the West ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...oder wie in deutsch wieder einmal irreführend übersetzt "Spiel mir das Lied vom Tod" bildet den ungewollten Auftakt zu Sergio Leones Amerika Triologie. Ungewollt deshalb weil Leone keineswegs vorhatte nach den Erfolgen der Dollar-Triologie einen weiteren Western zu drehen, aber nach Druck der Studios und der Öffentlichkeit gab er schließlich nach und wollte den Western schlechthin machen, was Ihm meiner Meinung nach auch gelungen ist. Fortgesetzt wird die Triologie 1971 mit "Todesmelodie" (Once Upon a Time in A Revolution) und schließlich 1984 mit dem bildgewaltigen Gangsterepos "Es war einmal in Amerika" (Once Upon A Time in America) mit Robert De Niro.
Große Schwierigkeiten hatten die Produzenten einen Hollywood Star wie Henry Fonda für einen italienischen Film zu überreden und noch dazu da er nach Claudia Cardinale nur die zweithöchste Gage erhalten sollte. Schließlich ließ sich Fonda doch überreden, da es Ihm recht reizvoll erschien endlich mal einen richtig abgrundtiefen Bösewicht zu spielen der gleich zu Beginn des Films ein Kleinkind erschießt.
Neben Fonda sind in den Hauptrollen wie eben schon genannt die wunderschöne Claudia Cardinale (Der rosarote Panther), sowie Jason Robards (Philadelphia) und natürlich der kürzlich verstorbene Charles Bronson zu sehen. Als skrupelloser Eisenbahnunternehmer Morton ist Gabriele Ferzetti zu sehen der im James Bond Film "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" als Schwiegervater von 007 zu sehen war.

Die Anfangssequenz am Bahnhof von Flag Stone wollte Leone ursprünglich einmal mit Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee van Cleef, den Stars seiner Dollar-Triologie, besetzen um dieser einen würdigen Abschluß zu geben. Leider hat dies nicht geklappt, da Clint Eastwood bereits im großen Hollywood für den Western "Hängt ihn höher" unterschrieben hatte.

Einer der ganz großen Stars des Films ist natürlich auch Ennio Morricone, welcher wie bei fast allen Leone Filmen für die Musik zuständig war. Diesmal schuf er mit seiner Filmmusik ein Score für die Ewigkeit, ein Score das zu einem Markenzeichen dieses Films geworden ist. Traurig daran ist wohl das Morricone für seine unzähligen erstklassigen Filmmusiken bis heute keinen Oscar erhalten hat, aber dies ist auch wieder mal typisch für Hollywood.

Kurz zur Handlung dieser nicht sehr dialogreichen "Pferdeoper". Der skrupellose Eisenbahnunternehmer Morton schreckt mir Unterstützung des eiskalten Killers Frank auf der Suche nach Macht und Reichtum vor nichts zurück. Sein großes Ziel ist es, das Grundstück welches die ehemalige Prostituierte Jill von Ihrem ermordeten Mann geerbt hat, als wichtigen Eisenbahnstützpunkt in seinen Besitz zu bekommen. Ein schweigsamer Fremder ersteigert das Grundstück und schenkt es der Witwe zurück. Dies bringt den Killer Frank in Rage und er fordert den Fremden zum Duell. Was er nicht ahnt ist, das dieser sowieso auf der Suche nach Ihm war um eine offene Rechnung zu begleichen.

"Once Upon A Time in The West" ist ein Film den man meiner Meinung nach nur hassen oder lieben kann. Ich selbst gehöre zu den Verehrern dieses bildgewaltigen Stücks Kinogeschichte. Bis heute, knapp 40 Jahre nach Veröffentlichung, hat der Film nichts von seiner Faszination eingebüßt. In den USA kam der Film leider erst 10 Jahre nach Erscheinen zu der Ehre die Ihm gebührte, den urprünglich spielte der Film 1968 in den Staaten nicht einmal eine Million Dollar ein. Im anscheindend anspruchsvolleren Europa wurde das Meisterwerk umgehend zum Kassenhit und gehört unter anderem in Frankreich immer noch zu den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten.

Die DVD selbst ist für mich fast optimal gelungen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der fehlende deutsche Dolby Surround Ton, was ich aber nicht so schlimm finde wie einige Vorredender da der Film auch im Stereoton absolut wuchtig rüberkommt.

Diese neue Doppel DVD im Steelbook ist vom Inhalt her identisch mir der Special Edition des Films und verfügt somit über einiges an Bonusmaterial.
Unter anderem befinden sich Interviews mit Sergio Leone, Claudia Cardinale, Henry Fonda, u.a. sowie eine Bidlergallerie, mehrere Dokumentationen und sogar der Orginal Kinotrailer auf der DVD.

Für einen der ganz großen Western kann es nur fünf Sterne geben.
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Produkt-Bild: Krieg und Frieden

Krieg und Frieden
mit Audrey Hepburn, Henry Fonda, Mel Ferrer, Regie: King Vidor

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Krieg und Frieden
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Paramount Krieg und Frieden, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.11.03

Aus der Amazon.de-Redaktion


Trotz seines Rufes als allzu vereinfachendes Epos, bleibt King Vidors Krieg und Frieden ein grandioses Schaustück Hollywoods. Ließ Cecil B. De Mille für seine Zehn Gebote das alte Ägypten wieder auferstehen, so verwandelte Vidor in dieser kostspieligen, wenn auch im Grunde fehlgeschlagenen Adaption von Tolstois Klassiker, das ländliche Italien mit ungeheuren Mitteln in ein kriegsgeschütteltes Russland.
Mit der herausragenden Besetzung von Audrey Hepburn als Natasha und ihrem damaligen Gatten Mel Ferrer als hoch dekoriertem Kriegshelden Prinz Andrei, gerät Krieg und Frieden zu einem Film, den man seiner Stars wegen und nicht aus Gründen literarischer Treue anschaut. Henry Fonda gestaltet die Rolle des Pierre mehr im Tolstoi'schen Sinne. Sein passives Beobachten von Napoleons Eroberungszug wandelt die hoch moralische Erzählung zur intimen Studie individueller menschlicher Leidenschaften. Die Kampfszenen wie auch das Großaufgebot an Pomp sind nach wie vor beeindruckend. Königlich gemessen daher schreitend, dabei sprühend vor Glanz, ist dieses Epos vielleicht keiner der ganz großen Kino-Klassiker, aber immer noch ein Fest fürs Auge. --Jeff Shannon
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Große Literatur und großes Kino
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einem Meilenstein des historischen Romans folgte eine sehr gute Verfilmung.
Die Verfilmung hat das Buch in keinster Weise entstellt, die Hauptdarsteller Audrey Hepburn und Henry Fonda sprechen für sich und haben die hohen Erwartungen erfüllt.
Die Ausstattung dieses monumentalen Historieneps ist ausgezeichnet.

Beschrieben werden die Lebensläufe verschiedener Personen zur Zeit von Napoleons Überfall auf Russland. Es geht um Freundschaft, Hass, Liebe und Napoeleons Scheitern. Alles menschlche wird den Zuschauern nahegebracht.

Manche Leute die das Buch nicht kennen werden den Film lang finden, allerdings kürzer geht es nicht.
Sollte man gesehen haben.
Mein Favorit!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir auf Empfehlung diesen Film sowie die russische 3-teilige Verfilmung angeschaut und war eigentlich von beiden Filmen fasziniert. Die Übersetzung der russischen Version ins Deutsche ist leider nicht besonders gut gelungen. Bei der russischen Verfilmung hat man eine detailliertere Wiedergabe des Romans "Krieg und Frieden", wobei mir persönlich dieser Film aufgrund seiner Kürze mehr zugesagt hat. Man ist bei dem Film genau richtig, wenn man nicht besonders viel Zeit zur Verfügung hat und sich einen Überblick über den Roman verschaffen möchte, ohne dabei in Langeweile zu verfallen. Ich fand auch die Akteure sehr treffend ausgesucht und einige von denen sogar an russische Akteuere "angepasst". Wer jedoch ein absoluter Verfechter des Tolstoy's Romans ist und unbedingt auch die kleinsten Detaills sehen möchte, sollte sich die russische Version angucken - bevorzugt in Russischer Sprache, falls man sie kann.

Ich persönlich bin von dem Film hier übertroffen und werde mir den unbedingt kaufen! So ein Masterwerk gehört unbedingt zu einer guten Klassikersammlung! Ich finde, dass er gerade wegen seiner dezenten Dauer so gut gelungen ist, da man die ganze Zeit hinweg "in Spannung bleibt". Diesen hier müssen Sie unbedingt sehen - absolut zu empfehlen!!!
Krieg und Frieden vs. Dr. Schiwago
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mir persönlich gefällt der Film (der zur napoleonischen Zeit in Russland spielt) etwas besser, als der überall so gerühmte Dokotor Schiwago. Irgendwie überzeugen die Darsteller in ihren Rollen so dermaßen(allen voran natürlich Frau Hepburn), dass jeder Moment glaubhaft rüberkommt. Im Gegensatz zum anderen "Russland- Spektakel", denn Dr. Schiwago ist mir zu weinerlich gestaltet (sicherlich ist das Thema ernst, aber die Tränendrüse ein wenig herrunterzufahren, wäre nicht verkehrt gewesen.) Hier hat Krieg und Frieden die Nase vorn, denn erst gegen Ende hin, wird der Film sehr sentimental, und nicht über die gesamte Laufzeit hinweg, deswegen wirkt der Film auch so überzeugend, da die Darsteller nicht an Overacting leiden, sondern realistischer kaum spielen könnten. Die 3 Std. Länge vergehen wie im Fluge, und ich bin nicht eingeschlafen (bei Schiwago mehrmals)!

Von der DVD-Qualität einer "Dr. Schiwago-Special Edition" kann man hier allerdings nur träumen:

So wirkt das Bild nur teilweise restauriert, man bekommt von Messerscharf bis Waschausweich und von Kristallklar bis Grobkörnig alles geboten. Die Farben wirken aber stets kräftig, geradezu lebendig, was aufgrund des Alters des Films erstaunt.

Der Ton ist Mono, aber die Dialoge sind immer deutlich zu verstehen. Einzig die Filmmusik neigt zum gratschen, wenn sie einmal lauter eingespielt wird.

Was bei der Special Edition von "D.S." so eindrucksvoll bewiesen wurde, geht hier völlig ab: Extras? Fehlanzeige! Das "Behind The Scenes" (wenn man es denn so nennen kann) ist mehr als uninteressant, und den Trailer naja - kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Schade!

Und trotzdem- ich gebe für diesen Klassiker aus der Glanzzeit Hollywoods Fünf verdiente Sterne.
gelungene Umsetzung des Romans
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Verfilmung von Tolstois Roman "Krieg und Frieden" ist sehr gelungen, wenn auch hier anders als im Roman Natascha Rostow die Hauptfigur ist. Vor allem ihre Beziehungen zu Pierre, Andrej und Anatol werden gelungen umgesetzt und Nataschas Situation ist mitreißend dargestellt. Trotz dieses eher romantischen Themas kommt auch der Aspekt des Krieges nicht zu kurz, auch dieses Thema wird spannend und interessant geschildert. Fazit: ein toller Film, der auch ein echter Filmklassiker ist.
Großes Kino
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nur ganz kurz: Tolle Geschichte, herrvoragende Schauspieler, beeindrucksvolle Szenen - einfach großes Kino.
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Produkt-Bild: Die 12 Geschworenen

Die 12 Geschworenen
mit Henry Fonda, Lee J. Cobb, Ed Begley, Regie: Sidney Lumet

DVD von MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,88

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die 12 Geschworenen

Produktbeschreibung


Im Hinterzimmer eines Gerichts haben sich zwölf Geschworene zurückgezogen, um einen Mordprozeß zu klären. Der Fall scheint eindeutig Ein Todesurteil. Nur der Geschworene Nr. 8 plädiert auf "nicht schuldig". Nach hitzigen Diskussionen ändert sich Stimmverteilung langsam zugunsten des Angeklagten, aber ein Freispruch kann nur einstimmig erfolgen ... Oscarpreisträger Henry Fonda "Am goldenen See" 1981, bester Schauspieler ist der Star in dem umjubelten Erstlingswerk des späteren Starregisseurs Sidney Lumet "Network". Ein hochspannender Klassiker über den leichtfertigen Umgang mit einem Menschenleben, der für drei Oscars nominiert wurde und den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele erhielt.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Regie-Debüt von Sidney Lumet (Mord im Orient-Express) aus dem Jahr 1957 ist auch heute noch ein dichter und atmosphärischer Gerichts-Thriller, wenn er auch ein klein wenig manipulativ und bühnenhaft wirkt. Hier sieht der Zuschauer niemals die Verhandlung, und die einzigen Geschehnisse sind verbaler Art. Wie auch in seinen späteren Filmen über Korruption, wie etwa Serpico oder Tödliche Fragen, legt Lumet seinen Hauptaugenmerk auf die einsamen Ein-Mann-Kämpfe des Hauptcharakters, dessen Lebensgrundsätze ihn vom Rest der trägen und gleichgültigen Gesellschaft abheben.
Zu Beginn des Filmes ist die Verhandlung eines scheinbar leicht zu den Akten zu legenden Falles -- ein junger Puertoricaner wurde beschuldigt, seinen Vater mit einem Messer ermordet zu haben -- gerade abgeschlossen. Die zwölf Geschworenen haben sich in ihren winzigen, drückend heißen Beratungsraum zurückgezogen, um über den Urteilsspruch zu entscheiden. Als die Stimmen gezählt werden, plädieren 11 Männer für schuldig, nur einer -- gespielt von Henry Fonda (Spiel mir das Leid vom Tod, Der längste Tag), der wieder einmal die Rolle des liberalen, die Wahrheit suchenden Helden verkörpert -- zweifelt am Offensichtlichen. Indem er das Prinzip des angemessenen Zweifels ausreizt, beginnt Fonda langsam, die anderen Geschworenen zu verunsichern. Denn jene repräsentieren einen Mikrokosmos der weißen, männlichen Gesellschaft, und nun werden ihre Vorurteile und ihre vorgefassten Meinungen, die sie zu ihrem schnellen Urteil führten, bloßgestellt.
Das straffe Drehbuch stammt von Reginald Rose (Die Wildgänse kommen), der es nach seinem eigenen Fernsehspiel verfasste. Es stellt jeden der Geschworenen durch die lebendige Verwendung von ausführlichen Selbstgesprächen dar, welche die makellose Besetzung (darunter Lee J. Cobb, Die Faust im Nacken und Martin Balsam, Die Unbestechlichen) gekonnt darstellen. Dennoch ist es Lumets klaustrophobische Regieführung -- schweißtreibende Nahaufnahmen und enger Bildaufbau in einer Kulisse, die allein aus einem Raum besteht -- die diese ausgeklügelte Geschichte zu einen explosiven und zwingenden Film macht, der den Zuschauer vor Spannung an den Nägeln kauen lässt. --Dave McCoy
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5 Kundenrezensionen:

Erstklassiger alter Justiz-Schinken
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist zwar schon längst ein sehr alter Film, aber ich habe ihn bereits dreimal angesehen! Warum?? Weil es (auch heutzutage) ein echtes Lehrstück über die (amerikanische) Justiz ist! Hier müssen zwölf Geschworenen entscheiden, ob ein 18-jähriger schuldig an dem Mord seines Vaters gesprochen werden muss oder nicht, und zwar einstimmig! Wobei diesem Angeklagten auch noch ohne Ausnahme dann die Todesstrafe droht! Was daher zu langen, aber heftigen Diskussionen bei der Beratung führen kann, kann man bestens in diesem Film erleben! Beratungen über Beweisstücke, Motiv, Zeugenaussagen, es ist alles drin, was man für einen Schuldspruch braucht! Dazu gehört auch insbesondere die Ausräumung der im Prozess bereits gefällten Vorurteile einiger Geschworenen!
Nun, wer glaubt, dieser Film ist bloß für Jura-Studenten oder für diejenigen gedacht, die immer mal über Jura wissen wollen! Von wegen und ganz weit gefehlt! Es ist spannend und interessant zu sehen, wie die Geschworenen nach und nach sich schließlich für "nicht schuldig" zu plädieren, allerdings nicht weil der Angeklagte doch unschuldig ist, sondern weil die Geschworenen bloß nur berechtigte Zweifel an der Schuld des Angeklagten haben, mehr nicht! Mit anderen Worten, der Zuschauer weiß am Ende nicht, ob der Sohn seinen Vater wirklich umgebracht hat! Dieser Begriff "berechtigte Zweifel" hat hier im Film eine enorme Bedeutung! Warum, wird im Film verständlich für den einfachen Zuschauer und auch sehr plausibel erklärt!
Es ist außerdem toll zu beobachten, wie die vom Charakter und von der eigenen Bildung her sehr unterschiedlichen Geschworenen sich lange Zeit miteinander ringen, um endlich zu einem einstimmigen Schuldspruch zu gelangen! Allen voran die Geschworenen Nr.8 (der schon vom Anfang an Zweifel an der Schuld des Angeklagten hat) und Nr.3 (der genau das Gegenteil tut, allerdings aus ganz persönlichen Gründen, wie sich später herausgestellt hat)! Ein anderer Geschworener, ein Baseball-Fan, kann wegen eines bevorstehenden Spiels kaum das Ende der Beratung abwarten und tut daher alles dafür und macht sich auch ziemlich einfach mit seinem vorschnell gefällten Schuldspruch! Die Sommerhitze, dass den Beratungsraum noch zusätzlich aufheizt, macht es auch nicht einfacher!
Alles in allem ein hervorragender Film über Justiz für den einfachen Zuschauer, besonders für die, die schon Vorurteile für mutmaßliche Täter haben! Hier kann man auch darüber nachdenken, dass es eigentlich nicht leicht ist, einem Verbrecher die Todesstrafe zu geben (bei uns gilt das zwar nicht, aber einem Unschuldigen lebenslänglich zu geben, ist auch nicht minder schlimm!).
Ein Meisterwerk, welches ganz ohne Hollywood-Kitch auskommt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Erstaunlich: der Film spielt sich fast komplett in einem Raum ab; es kommt keine einzige Action-Sequenz vor, von den Special-Effects ganz zu schweigen. Und doch bleibt man von der ersten bis zur letzten Minute gebannt vor dem Bildschirm. Daran sieht man, was eine meisterhafte Story, ein gutes Drehbuch und gute Schauspieler alles bringen können. Spannender als fast jede Materialschlacht der letzten zwanzig Jahren. Für mich einer der besten Filme aller Zeiten.
"Ich habe berechtigte Zweifel!"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein vor Gericht stehender Teenager, der gerade seine Volljährigkeit erreicht hat, soll seinen Vater ermordet haben. Alle Indizien und Zeugenaussagen sprechen gegen ihn. Der Fall scheint sonnenklar. Als die Geschworenen sich zur Beratung zurückziehen, um ein Urteil zu fällen, erwarten die meisten nur den obligatorischen Schuldspruch. Und tatsächlich: Elf der Geschworenen entscheiden in einer ersten internen Abstimmung auf Schuldig. Nur der Geschworene Nummer 8 (Henry Fonda) hat Zweifel an der Schuld des Angeklagten und bringt seine Argumente vor. Es gelingt ihm die anderen zu überzeugen den Fall noch einmal zu rekonstruieren und jedes der Indizien einer genauen Prüfung zu unterziehen.

Am Anfang kennen wir als Zuschauer, im Gegensatz zu den zwölf Protagonisten, die einzelnen Indizien und Zeugenaussagen nicht, da wir das Gerichtsverfahren nicht mitverfolgen konnten. Dadurch ist unser Focus ganz auf den Prozeß der Wahrheitsfindung und die Geschworenen gerichtet, welche im Laufe der Beratung immer mehr ihre eigenen Empfindungen und Persönlichkeiten preisgeben.

Die ganze Geschichte spielt, mit Ausnahme weniger Szenen, im dem Beratungszimmer und eignete sich, wie viele Produzenten damals einwendeten, ausschließlich als Theaterstück. Aber durch den ständigen Wechsel von Nahen und Totalen der Kamera, werden wir quasi immer wieder punktuell auf die entscheidenden dramatischen Höhepunkte hingewiesen, die sich in dieser Enge ereignen, so dass die filmische Realisierung die Spannung bis zur letzten Minute stärker in die Höhe treiben kann, als das statische Bild des Theaters es vermag.

Die dem Film zugrunde liegende Intention, weist auf den schwierigen Weg hin, die sogenannte Wahrheit zu ermitteln. Am Ende kennt niemand die reine Wahrheit, man kann nur durch das Hinterfragen der Indizien eine mögliche Interpretation des Geschehens entwickeln, die aber von wiederum von Mensch zu Mensch variieren kann, da die eigene Persönlichkeit dieses Abbild von der Realität mitgestaltet.

Die beteiligten Schauspieler waren damals das "Who is Who" in Hollywoods Riege der Charakter-Darsteller. Herausragend spielen vor allem Henry Fonda und Lee J. Cobb als Geschworener Nummer 3. Drehbuchautor Reginald Rose musste selbst einmal als Geschworener an einem Prozeß teilnehmen und wurde dadurch zu dem Drehbuch inspiriert.

Fazit: Regisseur Sidney Lumet hat hier, mit seinem ersten Kinofilm, meiner Meinung nach sein bestes Werk hingelegt. Durch das genial strukturierte und durch bestechende Dialoge überzeugende Drehbuch, ist hier ein Diamant der Filmgeschichte entstanden, der zweifellos zu recht in die Liste der besten 20 Filme aller Zeiten gewählt wurde.
Erstklassiger Einstand !!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Mordprozeß geht dem Ende entgegen, die Geschworenen sind aufgefordert, ein einstimmiges Urteil zu fällen. Geschworener Nummer 8 hat als einziger einen berechtigten Zweifel und votiert 'nicht schuldig'. Im Verlauf der anschließenden Analyse des bereits verhandelten Falles gelingt es ihm, alle weiteren Geschworenen davon zu überzeugen, dass einer oder mehrere berechtigte Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestehen. Ein Freispruch bleibt daher nicht aus.

Sidney Lumets Schwarz-Weiß Debüt ist vordergründig ein Gerichtsfilm, aber in der Tiefe ein elementarer Beitrag gegen Vorurteile und Ressentiments - und gegen die Todesstrafe. '12 angry men' - so der Originaltitel - spielt fast ausschließlich in einem Beratungszimmer, was die Dichte der Inszenierung, die kammerspielartige Qualitäten aufweist, zunehmend steigert. Alle Protagonisten spielen fantastisch, allen voran Lee J. Cobb als verbitterter Mann, der einzig aus persönlichen Motiven heraus den Angeklagten schuldig sprechen will und Henry Fonda, der hier neben seiner 'Rolle' als Mitproduzent des Films den Zweifler mit Hirn und Herz spielt. Vielleicht Fondas beste Darstellung.

Zusammengenommen trägt dieser zeitlose Film die unmißverständliche Aufforderung in sich, die Oberfläche eines eigentlich schon klaren Sachverhalts zu durchdringen, um letzlich die Wahrheit - und sei sie auch unbequem - zu ergründen. Diesbezüglich ist der Film trotz seines Alters meiner Meinung nach übertragbar auf alles, womit Menschen jemals zu tun hatten und zu tun haben werden - völlig egal ob auf politischer, sozialer oder persönlicher Ebene.

Das gleichnamige, knapp 40 Jahre später gedrehte Remake von William Friedkin (The French Connection) mit Jack Lemmon, George C. Scott und Armin Mueller-Stahl in den Hauptrollen kann, obwohl er überdurchschnittlich gut ist und neue und/als auch interessante Facetten eingebaut wurden, dem Original nicht das Wasser reichen.
Genial einfach und einfach genial.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Keine Gewaltszenen, kein Blut, kein Sex, keine aufregenden Verfolgungsjagden, keine phantastischen Drehorte, keine Computertricks, keine rührseligen Taschentuchsequenzen, keine donnernde Filmmusik. Alles spielt nur in einem Raum mit einem Tisch und 12 Stühlen und der Zuschauer erfährt nicht einmal die Namen der handelnden Personen. Was zum Teufel soll das für ein Film sein? Antwort: einer der besten Filme aller Zeiten! Sidney Lumet erzählt in seinem Erstlingswerk ein Stück von Reginald Rose, das im Juryroom eines New Yorker Gerichtes spielt. In einer dichten und packenden Erzählweise mit langen ungeschnittenen Einstellungen und sparsamster musikalischer Untermalung fängt Lumet die drückende Atmosphäre ein, in der 12 Männer um ein Urteil ringen. 12 Männer mit höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten, die in einer schwierigen Situation ganz verschieden reagieren und deren gegensätzlichen Haltungen zum Teil aggressiv aufeinanderprallen.

Ein anderer Rezensent fragt, warum nur Weiße und nur Männer auftreten. Eben deswegen. Der Film spielt in den späten 50er Jahren. Damals wurden eben kaum Frauen und erst Recht nicht Farbige in eine Jury gewählt, auch nicht im liberalen New York. Erst in der zeithistorischen Dimension entsteht die dramaturgische Dichte.

Das Remake von 1997, mit Jack Lemmon und Armin Mueller-Stahl versucht diesen "Makel" zu beheben und die Jury "politisch korrekt" auch mit Farbigen zu besetzen. Der von Vorurteilen geleitete Juror Nr. 10 wird sogar als Anhänger des "Nation of Islam" dargestellt nur um zu zeigen, dass auch Farbige Vorurteile haben können. Auch wenn dieser Film gewiss nicht schlecht ist, erreicht er die Qualität des Originals vor allem wegen dieser krampfhaft versuchten "Ausgewogenheit" nicht.

Man braucht über die Handlung dieses Klassikers nicht mehr zu sagen. Herausragend sind Lee J. Cobb und Henry Fonda. Die Darstellung aller anderen Schauspieler ist ebenfalls ausgezeichnet. Jeder Charakter wird glaubhaft entwickelt.

Nur wenige Filme haben je mit so wenigen Effekten, nur mit schauspielerischen Mitteln eine so dichte Atmosphäre und konzentrierte Spannung erzeugt. Hitchcocks "Rope" oder "Liveboat" können noch zum Vergleich herangezogen werden.

Vermutlich reicht das Budget von damals nicht einmal für die Trinkgelder einer durchschnittlichen Hollywood Produktion von heute.

Ein Beispiel für alle Filmemacher der Neuzeit.

Leider ist die DVD spärlich ausgestattet.
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Produkt-Bild: Spiel mir das Lied vom Tod (Special Edition, 2 DVDs)

Spiel mir das Lied vom Tod (Special Edition, 2 DVDs)
mit Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 7,20

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Spiel mir das Lied vom Tod (Special Edition, 2 DVDs)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Morton, der skrupellose Chef einer Eisenbahngesellschaft, lässt durch den Auftragskiller Frank Henry Fonda eine irische Einwandererfamilie beseitigen, die seine Baupläne behindert. Doch der irische Familienvater hinterlässt nicht nur sein Land und seine Farm, sondern überraschend auch die hübsche Jill Claudia Cardinale als seine Witwe und Erbin, sowie die Vision einer blühenden Stadt. In diese Auseinandersetzung mischen sich der namenlose Mundharmonikerspieler Charles Bronson und der Desperado Cheyenne ein. Beide stellen sich an Jills Seite, doch mit unterschiedlichen Motiven, denn Harmonika scheint mehr daran interessiert zu sein, eine alte Rechnung mit Frank zu begleichen, der vor langer Zeit seinen Bruder ermordete.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Genre des Italo-Westerns erreichte durch Sergio Leones großartig mythischen Film Spiel mir das Lied vom Tod seinen Höhepunkt. Nach einer Reihe internationaler Film-Hits mit Clint Eastwood in den Hauptrollen, übertraf sich der Regisseur mit dieser spektakulären, überlebensgroßen Pferde-Oper über die Eroberung des amerikanischen Westens selbst.
Die unheilige Dreifaltigkeit des italienischen Kinos -- Leone, Bernardo Bertolucci und Dario Argento -- brütete die Geschichte einer Frau (Claudia Cardinale) aus, die sich in der Hoffnung, dass die transkontinentale Eisenbahn sie erreicht, bevor es ein böser Killer mit stählernem Blick (Henry Fonda) tut, an ihren Grundbesitz klammert. Derweil filmt Leone die Gesichter seiner Stars, als wären sie ausgedehnte Western-Landschaften, und ihre aufragenden Körper, als wären sie die Felsformationen in John Fords Monument Valley. --Jim Emerson
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5 Kundenrezensionen:

Der KÖNIG der WESTERN !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab ihn schon damals bei der EA im Kino gesehen und das gleich ein paar mal hintereinander! Ein Western, wie es ihn bis dahin noch nie gegeben hatte! Dieser Sound, diese Machart, die Besetzung > einfach SENSATIONELL!!
Kann heute nicht mehr sagen, wie oft ich ihn nun schon gesehen habe - aber er wird nie langweilig!
Das ist ein Film, der einfach in keiner Film-Sammlung fehlen darf!
Da jetzt im DVD-Zeitalter immer mehr UNGESCHNITTENE Fassungen von Filmen angeboten werden, bin ich doch gespannt auf die ungeschnittene Version dieses Films! Leider gibt es die bislang nur in italienisch!
Der König aller Western
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer auch immer behauptet, Filme wie "Erbarmungslos", "Rio Bravo" oder "High Noon" wären die besten Western, kennt Sergio Leones Meisterwerk scheinbar nicht, und lässt sich von seinen Vorgängerfilmen abschrecken. Dabei hat dieser Film mit einem Spaghettiwestern nicht mehr viel gemein, viel eher trifft der Begriff "Westernoper" zu.

Alles, was einen Western auszeichnet, findet man hier vereint. Was diesen Film aber aus der weiten Massen an Western heraushebt, ist seine Inszenierung. Nie zuvor haben Bild und dazugehörige Geräusche bzw Musik einen derartigen Grad an Perfektion erreicht. Beginnend mit der Anfangssequenz, die sich über fünfzehn Minuten nahezu ohne Dialog hinzieht, in denen man nur einer Bande Revolverhelden dabei zuschaut, wie sie am Bahnhof den Zug erwarten. Weiter geschieht nichts, ein Rad dreht sich im Wind, eine Fliege summt herum, der Schaukelstuhl knarzt, die Balken klappern. Dieser Auftakt gilt als Einstimmung auf den folgenden Film, er nimmt sich Zeit, seine Figuren, seine Landschaften und Szenen zu inszenieren, und das erfordert Geduld vom Zuschauer.
Wer die nicht aufbringen kann, wer schnelle Schnitte und viel Action braucht, ist hier fehl am Platz.

Wenn auch fortan die Geschichte ihren Lauf nimmt, allerlei Konflikte entstehen, Widersacher aufeinander treffen etc, so bleibt der Film seinem Tempo treu. Das dies derart faszinierend umgesetzt wurde, und nicht langweilt, liegt an zwei Dingen:
1.) Oft zeigt der Film nicht bloß, er zelebriert. Soll heißen, die Kamera ergötzt sich oft minutenlang an den Gesichtern der Darsteller, im Kontrast dazu stehen gewaltige Breitbildpanoramen. Minutenlangen Kamerafahrten folgt den ganzen Bildschirm ausfülllende Großaufnahmen von Gesichtern. Auch die Beleuchtung muss lobend erwähnt werden.
2.) Der Soundtrack. Ich behaupte einfach, es gibt keinen zweiten Film, in dem Bild und Ton eine solche Form des Einklangs und der Abhängigkeit erreicht haben. Ohne den großartigen Melodien von Ennio Morricone, würde hier keine Szene funktionieren, Bild und Ton bilden eine Symbiose, die seinesgleichen sucht. Jeder der Hauptcharaktere hat eine eigene Melodie, die sich oft schon im Hintergrund ankündigt und so die Darsteller ins Geschehen einführt. Unvergessen Henry Fondas erste Szene, oder aber das legendäre Duell am Ende des Filmes.

Nun muss der Film doch aber auch eine Schwachstelle haben? Nach gut zwanzig Mal habe ich sie noch immer nicht gefunden.

Leone hat hier innerhalb des Filmes eine ganz eigene Kunstform entwickelt, lässt man sich auf das Tempo ein, wird man diesen Film nie wieder vergessen können. Ich kenne zwar die zahlreichen sogenannten "Western-Klassiker", konnte mich mit dem Genre aber nie recht anfreunden. Dementsprechend überrollt hat mich Spiel mir das Lied vom Tod, der allen Sehgewohnheiten trotzt, der sich Zeit nimmt, und den Zuschauer entführt in ein Land, in eine Zeit, kurzum: in den Westen.
Bester Western aller Zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bester Western aller Zeiten sagen viele zum vorliegenden Film. Dieser Meinung kann ich mich nur ausnahmslos anschließen. Die Langatmigkeit ist dabei ganz gewollt und sehr entscheidend für die Spannung, die sich erst zum finalen Shootout entlädt. Mimik der Hauptakteure, untermalt von genialer Musik braucht nicht viel Aktion ohne dass die zu kurz kommt. Viele ältere Western und einige sog. Anti-Western u. a. von Eastwood kann man sich ansehen ohne dabei dass Gefühl dieses Meisterwerkes wieder zu erlangen. Anschauen und genießen.
Tolle Sammlerbox!!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Italowestern-Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod" erfährt mit dieser tollen Deluxe Edition eine würdige Aufmachung; für jeden seriösen Italowestern-Fan und Sammler sollte diese Box ein Pflichtkauf sein.

Wissenswert für Sammler ist folgendes: Die Box erschien im Oktober 2003 als limitierte Auflage von 20000 Stück, die so rasch ausverkauft war, dass im Dezember 2003 eine Neuauflage der Box herausgebracht wurde - ebenfalls limitiert auf 20000 Einheiten. Die Neuauflage erkennt man gegenüber der Erstauflage daran, dass sich vor der Limitierungsnummer ein B befindet - man kann also die Neuauflage als "B-Auflage" bezeichnen. So dürfte für den DVD-Fetischisten die Erstauflage bezüglich des Sammlerwertes interessanter sein als die "B-Auflage". Inhaltlich sind beide Auflagen identisch.

FAZIT: Pflichtkauf, aber ein Stern Abzug aufgrund der gegenüber Sammlern unfairen Politik von Paramount (Stichwort: Neuauflage).
die Mundharmonika ... 1968 in die Kinos und immer noch fantastisch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"once upon a time in the west"

Dieser Western ist wahrlich ein phänomenales Meisterwerk, welches Sergio Leone einen, die Zeit überdauernden Erfolg vor allem in Europa bescherte. Viele seiner Dialoge wie z.B. "Irgendeiner wartet immer!" besitzen heute Kultstatus, und viele Szenen haben sich in das Gedächtnis der Kinogänger eingeprägt.

Mit den einfach grandios spielenden Akteuren Charles Bronson, Claudia Cardinale und Henry Fonda, neben den vielen anderen, gelingt Leone (als schlecht englisch sprechender, italienischer Regisseur und mit der Angewohnheit, die Rollen selbst vorzuspielen) trotz aller Widrigkeiten ein mediterran angehauchter Kunst- und Kultfilm mit, im Rhythmus der Musik beeindruckenden Bildern von Sehnsucht und Träumen, jedoch mit dem in jeder Einstellung dargestellten, schmerzlichen Bewusstsein der Vergeblichkeit und Unwirklichkeit dieser.

Einmalige Großaufnahmen der Akteure mit ihren Augen und Gesichtern als Spiegel von Mut, Gefahr, Angst, Unsicherheit und Tod sowie grandiose Außenaufnahmen in Spanien und Arizona und starke Kontraste in Bild und Musik machen diesen wohl bekanntesten Western für jeden Fan zu einem immer wiederkehrenden Ereignis und Erlebnis.

nb: Die digitale audiovisuelle Überarbeitung dieser DVD ist ebenso fantastisch wie der Film. Es ist einfach unglaublich, was die Technik heute leisten kann.
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Produkt-Bild: Mein Name ist Nobody

Mein Name ist Nobody
mit Henry Fonda, Terence Hill, Jean Martin, Regie: Tonino Valerii

DVD von Paramount Home Entertainment
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Mein Name ist Nobody

2 Kundenrezensionen:

"Der Klassiker der Western - Parodien!"
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
New Mexiko 1898 - Der alternde Revolverheld Jack Beauregard
(Henry Fonda) möchte heim nach Frankreich, um einen ruhigen
Lebensabend zu verbringen.
Sein junger Bewunderer Nobody (sensationell Terence Hill,
der in Dresden, die Heimat seiner Mutter, aufwuchs)
will ihn zu einer letzten großen Tat bewegen... Jack soll
sich einen Showdown mit 150 Banditen liefern - und danach
gegen Nobody antreten.
Co - Regisseur Sergio Leone, berühmtester Vertreter des
Italowesterns, stimmt hier dessen komischen Abgesang an.
Er dehnt die Rituale und Klischees des Genres in absurde
Dimensionen und parodiert neben Sam Peckinpahs ~The Wild Bunch~
auch seinen Klassiker ~Spiel mir das Lied vom Tod~ (in dem
Henry fonda den Schurken spielte).
Der Film ist zeitlos und bietet neben tollem Bild auch eine
sehr gute zitatreiche Filmmusik, die wie es nicht anders sein
kann aus der Feder von Ennio Morricone stammt.
(DVD)
Nobody
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Terence Hill ist Nobody, seine Rolle.

Ein wunderschöner Western, auch wenngleich eine Parodie darauf.
Aber mit Darstellern wie Terence Hill und den grossen Henry Fonda ist das ein absolut toller Streifen.

Dazu die Musik von Morricone, der Film gehört in jeden guten Haushalt.
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Produkt-Bild: Am Goldenen See

Am Goldenen See
mit Henry Fonda, Katharine Hepburn, Doug McKeon, Regie: Mark Rydell

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Am Goldenen See
  • FSK 6

Produktbeschreibung


Wie jedes Jahr genießen Norman und Ethel Thayer Henry Fonda, Katharine Hepburn ihr Urlaubsidyll am Goldenen See. Dieses mal taucht Tochter Chelsea Jane Fonda auf, mit der Norman nie zurecht kam. Mit Chelsea kommen ihr Verlobter Bill Dabney Coleman und dessen Sohn Billy Doug McKeon. Bald kommt es zu Spannungen, da Billy ebenso störrisch ist wie Norman. Doch langsam freunden sich die beiden an und Norman erkennt, wie viel er verpasst hat, weil er die Liebe seiner Tochter früher zurückwies... Ein bewegendes Familienporträt, ausgezeichnet mit 3 Oscars, u.a. für Henry Fonda und Katharine Hepburn.
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5 Kundenrezensionen:

Ein grandioses Meisterwerk, das mein Leben begleitet, Hochachtung!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach fast 30 Jahren, bin ich immer noch und immer wieder sprachlos, ergriffen, begeistert, fasziniert, zutiefst angerührt und so sehr dankbar für dieses cineastische Meisterwerk.
Es war Anfang der 80er Jahre, als ich (damals ca. 13, 14 Jahre alt) das Plakat: "Am goldenen See" im Vorschaukasten des Kinos meines Heimatdorfes tief in Vorpommern sah....Diesen Film den musste ich sehen.... Als ich ganz allein an der Kinokassa stand und mir die Dame hinter der Scheibe sagte, dass man erst ab 5 Zuschauern spiele, traf ich eine gottseidank richtige Entscheidung: Ich kaufte fünf Kinokarten und sah diesen unbeschreiblich wichtigen, schönen, poetischen Film ganz allein! Drei Tage nacheinander und jedes Mal allein! Ich kann es mir bis heute nicht wirklich erklären, was mich schon damals so sehr gefangen genommen hat, als Teenager. Aber ich bin glücklich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, denn dieser Film ist seither zu einem geliebten "Lebensbegleiter" geworden, zu einem Spiegel!

Viele Jahre später, "Am goldenen See" war schon etwas in Vergessenheit geraten, sah ich ihn im Nachtprogramm der ARD wieder. Seither versuchte ich den Film auf Video, oder DVD oder wie auch immer zu bekommen. Seinerzeit unmöglich. Erst 2006 fand ich eine englischsprachige Fassung auf DVD und bestellte Sie mir aus UK, doch das war nicht mein: "Am goldenen See".

Mai 2008, eine große Liebe in meinem Leben, der ich die wichtigsten, auch cineastischen, Stationen meines Lebens zeigen wollte, liess mich erneut recherchieren..... und ich fand "Am goldenen See" auf DVD in deutscher Fassung! Ein Wunder. Und heute sah ich den Film mit meiner liebsten Freundin in einer emotional sehr leeren Phase. "Am goldenen See" ist Medizin, ist Motivation, ist großes poetisches Kino, ist so authentisch nah am Leben, an meinem Leben.... Ich kann nur immer wieder Danke, Dankeschön sagen. So ein Kino gibt es heute leider nicht mehr.
Egal, ob die Bildqualität natürlich nicht dem Auge eines Zusehers anno 2008 entspricht, der Ton natürlich nicht in bestechender Dolby-Qualität daherkommt und egal, ob die DVD nun Extras hat oder nicht.... Dieser Film ist und bleibt einzigartig und wird mich auch in Zukunft begleiten, begeistern, anrühren, berühren und an leider vergangene und vergessene Werte erinnern.
Zwei Altstars in Top Spiellaune !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Fan von Katherine Hepburn mußte ich den Film "Am goldenen See" natürlich unbedingt auf DVD haben, da ich ihn einfach herrlich finde. Abgesehen davon spricht die deutsche Synchronstimme der Tochter, gespielt von Jane Fonda, keine Geringere als die großartige Judy Winter !!!
Da Henry u. Jane Fonda Vater u. Tochter sind, ist der Film sozusagen eine Art Familienprojekt.
Der Plot in Kürze, ein altes Ehepaar, gespielt von Katherine Hepburn u. Henry Fonda, verbringt seinen Sommer immer am goldenen See. In diesem Sommer hat der alte Ehemann gesundheitliche Probleme in Form eines Schwächeanfalls, der der Ehefrau zum ersten Mal vor Augen führt, daß das Leben endlich ist, er kommt allerdings noch einmal davon. Während ihres Sommeraufenthaltes bekommen die beiden Besuch von ihrer frisch verheirateten Tochter, gespielt von Jane Fonda, die mitsamt neuem Ehemann u. dessen in die Ehe mitgebrachtem Sohn anreist. Der Junior ist ein Kind von ca. 10-12 Jahren u. entwickelt während seines Aufenthaltes am See ein inniges Verhältnis zum Vater seiner neuen Stiefmutter. Die frisch Verheirateten lassen den Sohn bei den Eltern der Braut, weil sie nach Europa reisen möchten. Auf dem Rückweg holen die beiden Frischvermählten den Sohn wieder ab. Wie das häufig bei Familien so üblich ist, kommen alte Konflikte aus der Kindheit zwischen den Eltern u. der Tochter wieder hoch, besonders zwischen Vater u. Tochter. Da es sich aber um echtes Hollywood Kino handelt, gibt es natürlich auch hier ein Happy End, u. damit verrate ich nicht zuviel, ein anderes Ende hätten Sie bei einem Hollywoodfilm doch sicherlich sowieso nicht erwartet oder ?!!!
Kurz u. gut, dieser Film ist so etwas wie ein moderner Klassiker u.jeden Euro wert.
Das Schöne an dem Film ist, das er sehr viel über zwischenmenschliche Konflikte erzählt u. trotzdem sehr viel Wärme ausstrahlt.
Fazit, ein wunderbarer Film !!!
Tolles Ensemble, tolles Drehbuch, tolle Location
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Am goldenen See" ist einer, mit Abstand, der besten Filme die jemals gedreht worden sind. Dies fängt schon bei den wunderschönen Eröffnungssequenzen an, bei denen die Landschaften von New Hampshire (dem Drehort) wunderbar eingefangen werden. Katharine Hepburn und Henry Fonda geben wahrscheinlich die Vorstellung ihres Lebens, die zu Recht mit dem begehrten Academy Award belohnt wurden. Was mich aber am meisten beeindruckt, ist wie man mit sehr wenigen Schauspielern, die man hier an einer Hand abzählen kann, einen packenden gefühlvollen Film schaffen kann, der wirklich keine einzige Minute langweilig wird. Natürlich dürfen auch die Leistungen von Jande Fonda (im echten Leben die Tochte von Henry), die hier die Filmtochter von Henry Fonda spielt, sowie auch Doug McKeon und Dabney Coleman die den Freund und den Stiefsohn von Jane Fonda in diesem Film spielten, nicht verachtet werden. Leider bietet die DVD keinerlei Extras, was aber der Film allemal gut macht. Alles in allem, ein Film der für Leute gemacht ist, die noch Wert auf großes Gefühlskino legen, anstatt große Böllerei und Schießerei. Sehenswert.
Film super! DVD ok
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich kann mich den anderen Rezensenten nur anschließen, der Film ist wirklich wunderschön!
Was den Ton anbelangt handelt es sich beim Mono-Ton um den originalen Ton, denn der Film wurde tatsächlich nur in Mono produziert; und jeder Originalton, und sei er Mono, ist meines Erachtens besser als irgendein Upmix auf 5.1.
Schade ist nur das auf der DVD kein Bonusmaterial vorhanden ist.
Ansonsten kann man bei dieser DVD bedenkenlos zugreifen.
Ein großer Schauspieler verabschiedet sich !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jeden Sommer kommt ein Ehepaar seit fast 50 Jahren an "ihren" See. Zum 80. Geburtstag von Norman (Henry Fonda) haben sich seine Tochter Chelsea (Jane Fonda) und dessen neuen Lebensgefährten angekündigt. Norman überdeckt seine zunehmende Senilität mit Zynismus. Seitdem er die Liebe zu Chelsea früher zurückwies, bestehen immer wieder Spannungen zwischen Vater und Tochter. Ein Schwächeanfall und die Erkenntnis, wieviel er in seinem Leben verpasst hat, führen schließlich im Beziehungsgeflecht in eine versöhnende Richtung. Kurz vor seinem Tod bekam der 77-jährige Hollywood-Star gleich 2 Oscars für sein Lebenswerk und für den hier beschriebenen Film.
Die verzwickte Vater/Tochter-Beziehung in diesem Film ist nicht nur gespielt. Auch privat gab es immer Spannungen zwischen Henry und Jane Fonda. Janes Antikriegsaktionen bezüglich Vietnam waren u.a. eine Reibungslinie. 1981 nahm Jane bei der Oscarverleihung Henrys Auszeichnung mit Tränen in den Augen entgegen. Er war mittlerweile durch seine Krebserkrankung ans Bett gefesselt.
Der zeitlose Film "Am goldenen See" (10 Oscarnominierungen) besticht in musikalischer Hinsicht durch einen leisen und sensiblen Orchesterklang, welcher die wunderschönen Landschaftsaufnahmen von Kameramann Billy Williams unterstreicht. Die Leistung von Katherine Hepburn als wackere Ehefrau (ebenfalls Oscargewinn !) darf nicht verschwiegen werden.
Somit vergebe ich "On the golden Pond" alle ***** Sterne.
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Produkt-Bild: Schlacht um Midway

Schlacht um Midway
mit Charlton Heston, Henry Fonda, Glenn Ford, Regie: Jack Smight

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,34

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Schlacht um Midway
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Universal Schlacht um Midway - History Collection, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 29.11.07
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3 Kundenrezensionen:

Starker Film !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eine super in Szene gesetzte Dokumentation der Ereignisse von damals mit unterhaltendem Charakter! Hab den Film zu EA-Zeiten mehrmals im Kino gesehen und war beeindruckt! Steht schon seit vielen Jahren bei mir im Regal - zuerst als Video jetzt als DVD.
Ein Film den man immer wieder sehen kann!
Kleine Schwächen, aber doch großes Kino
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Schlacht um Midway
Der Kriegsfilm "Schlacht um Midway" schildert - auf recht sachliche und doch spannende Art - die entscheidende Schlacht des Pazifikkrieges, die wie nur wenige andere Gefechte der Weltgeschichte binnen Stunden den Fortgang eines ganzen Krieges umkehrte. Dass dabei auf Seiten der Amerikaner vor allem unerhörtes Glück und nicht nur die Waffenkünste der US-Soldaten eine wesentliche Rolle spielten, wird nicht geleugnet und verleiht dem Film dadurch eine sehr viel realistischere Atmosphäre als manch andere US-Produktion jüngeren Datums.

Natürlich ist der Film ein Kind seiner Zeit und kann technisch nur leisten, was damals möglich war. Das erklärt historische Ungenauigkeiten bei der Auswahl der Original-Filmsequenzen aus dem Krieg und die für den heutigen Betrachter primitiv wirkende und sofort als Kulisse erkennbare Hintergrundgestaltung der japanischen Szenen (die Amerikaner konnten dabei auf echte Schiffe zurückgreifen) sowie der Nahaufnahmen der Luftkämpfe. All das tut der Qualität des Films allerdings keinen Abbruch: Die Originalaufnahmen zeigen auf beklemmende Weise echte Kämpfe und damit indirekt auch echtes Leid, und es wird dem Zuschauer durch das hautnahe Miterleben der Führungsentscheidungen beider Seiten die Dramatik der Entwicklung effektvoll nahegebracht. Angenehm ist auch die völlige Gleichstellung der Japaner mit den Amerikanern; diese Form von Unparteiigkeit ist vielen späteren Filmen (genannt sei nur Pearl Harbor von 2001) leider völlig fremd.

Einzig störend an dem Film war für mich die etwas gekünstelt eingebaute Liebesgeschichte, der ich nur insofern etwas Positives abgewinnen kann, dass sie (ein US-Pilot liebt eine japanische Internierte auf Hawaii) ein Zeichen gegen Rassimus setzt. Für den flüssigen Aufbau und Ablauf der eigentlichen Handlung hingegen ist sie eher etwas störend - daher nur 4 Sterne.

Alles in allem aber ein wirklich gelungener Film, der historisch Fundiertes auf sachlicher und doch spannender Ebene präsentiert. Ebenso muss an dieser Stelle auch die beeindruckende Starbesetzung (allen voran Charlton Heston und Henry Fonda, aber auch Robert Mitchum, Robert Wagner und Glenn Ford) erwähnt werden, die dem Film zusätzlich Klasse verleiht. Nicht nur für Freunde der Thematik und des Genres also absolut empfehlenswert!
Bewährter Klassiker mit Detailschwächen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es gibt bei Amazon derzeit mehrere Varianten dieses Fimes. Ich habe mir die neueste zugelegt. Diesen Film habe ich schon im Kino gesehen - damals ein gewaltiges Ereignis mit Sensorround-Sound. Die Kinosessel vibrierten bei den Explosionen.
Aus heutiger Sicht betrachtet erscheint der Film natürlich technisch recht einfach. Aus rigorosen Einspargründen wurden damals viele Szenen aus anderen Produktionen (z. B. 'Tora,Tora,Tora') gekauft und an passender Stelle in den Film eingebaut. Ebenso wurden zahlreiche Originalaufnahmen aus dem Pazifikkrieg (besonders die Actionszenen) aus den Archiven der US-Navy verwendet. Teilweise wurden manche Szenen sogar mehrfach eingebaut wie z. B. Flottensichtungen vom Flugzeug aus und manche Absturzsequenzen. Der Film wurde ziemlich unverändert belassen.

Der Spannung tut das aber keinen Abbruch. Ich war auch jetzt wieder
gefesselt von dem Film. Historisch hält sich der Film ziemlich genau an die tatsächlichen Ereignisse des 4.Juni 1942, als in einem beispiellosen Schlagabtausch der Flugzeugträger von USA und Japan die Wende im Pazifikkrieg herbeigeführt wurde.
Kurzer Abriss: Japan beabsichtigt die für beide Parteien strategisch wichtige entlegene Midway-Insel einzunehmen. Als Vorbereitung der Besetzung wird ein Trägerverband entsandt, dessen Flugzeuge die US-Basis (mit Flugplatz) sturmreif bomben sollen.
Durch geheimdienstliche Tätigkeit werden die Absichten der Angreifer jedoch rechtzeitig bekannt und die USA entsenden ebenfalls einen Trägerverband in Richtung Midway. Von diesem wissen die Japaner
nichts und wähnen die amerikanischen Träger weit weg in Pearl Harbor...
mehr wird nicht verraten!
Neben historischen Grössen wie z. B. dargestellt durch Robert Mitchum und Henry Fonda spielt Charlton Heston eine fiktive Hauptrolle.

Der Unterhaltungswert ist gut und die DVD-Extras kann man weitestgehend vergessen. Die zusätzlichen Filmszenen sind überwiegend langweiliger Natur und fehlen nicht wirklich. Was wäre wohl eine Neuverfilmung mit den heutigen technischen Möglichkeiten für ein gigantisches Spektakel...
Wer sich nicht für historische Details interessiert braucht jetzt nicht mehr weiterzulesen.

Etwas getrübt hat meinen Genuss lediglich die Tatsache, dass bei den historischen Ausstattungs-Details nicht immer sehr authentisch vorgegangen wurde.
Wer sich historisch damit auskennt (wie ich), dem fällt sehr schnell auf dass Flugzeuge im Spiel sind, die es im Juni 1942 noch gar nicht gab.
Während die Flugzeuge der Japaner noch weitestgehend als historisch richtig durchgehen, kann man das von den US-Maschinen nicht behaupten.
Hier stimmen oft weder Flugzeugtypen (Curtiss Helldiver, Grumman Hellcat,
Vought Corsair, trägergestützte Grumman Avenger - gab es alles bei Midway noch nicht) noch deren Markierungen (Hoheitsabzeichen von Ende 1943). Von den Kennungen der Maschinen will ich gar nicht erst anfangen. Offensichtlich hat man alles in den Fim hineingeschnippelt, was so irgendwie passen könnte, egal ob historisch richtig oder falsch. Das führt zu 'Pannen' wie US-Torpedobombern (Douglas Devastator) an denen überhaupt keine Torpedos hängen! Die sah man nämlich in Wirklichkeit alle unten an der Maschine. US-Sturzkampfbomber (Douglas Dauntless) werden später durch genau dieselbe Szene dargestellt, logischerweise falscher Flugzeugtyp ohne sichtbare Bombe.
Man sieht in einem Atemzug wie ein US-Flugzeug in Brand geschossen wird, auf die Spielfilmszene folgt dann unmittelbar eine eingefügte Originalaufnahme vom Absturz eines Flugzeugs ganz anderen Typs. So z. B.
beim Abschuss von Commander Waldrons VT-8 Torpedobomber (Devastator)- die Maschine brennt und stürzt unmittelbar danach - wundersam verwandelt - als Hellcat oder Corsair mit Markierungen von 1943 ins Wasser. Gleiches kommt bei Trägerstarts usw. häufig vor. Originalaufnahmen zeigen japanische Träger während eines Luftangriffs, die im Film jedoch US-Träger sein sollen. Die Liste liesse sich endlos verlängern...
Schon ziemlich heftig wenn man sich da auskennt. Die zwei Kamikaze-Sequenzen sind zwar spektakulär aber ebenfalls historisch falsch. Bei Midway gab es keine Kamikaze-Angriffe. Von den gezeigten Schiffs- und Flugzeugträgertypen will ich nicht auch noch berichten.

Okay - alles in allem trotzdem vier von fünf Punkten. Für einen alten Schinken immer noch ziemlich unterhaltend.
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mit Carroll Baker, Lee J. Cobb, Henry Fonda, Carolyn Jones, Karl Malden, Regie: Henry Hathaway, John Ford, George Marshall

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4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Das war der wilde Westen [Blu-ray]
  • USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.10.08

Produktbeschreibung


Warner Das war der Wilde Westen (2 Discs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.10.08
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5 Kundenrezensionen:

Wahrlich großes Kino
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit diesem Film holt man sich wahrlich großes Kino nach Hause! Als neuer Blue-Ray-Nutzer, der wegen der nach wie vor überteuerten Blue-Rays erst jetzt in den Genuss gekommen ist, perfekte Bilder und perfekten Sound erleben zu können, bin ich total begeistert, sofern es die Bilder betrifft. Die Präzision der Anfangsszenen war atemberaubend. Man glaubt wirklich dabei zu sein, wenn Lou Rawlings mit den Indianern verhandelt.

Was den 5.1-Sound angeht, bin ich ein wenig enttäuscht, weil die Möglichkeiten hier bei weitem nicht ausgeschöpft wurden. Zu dezent abgemischt wurden hier bedauerlicherweise Möglichkeiten verschenkt. Andersherum kann dies auch eine gute Entscheidung gewesen sein, wenn man sich manch andere misslungene Nachvertonung gerade bei älteren Filmen anhört.

Für Freunde perfekter Bilder und des guten alten Westerns ist dieser Film auf BlueRay ein absolutes Muss! Ich werde ihn bei BlueRay-Skeptikern als Referenzfilm nutzen.

Was dem Western-Fan jetzt noch fehlt, ist "40 Wagen westwärts" auf BlueRay!
Eine verzichtbare Zeitreise
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Hallo Leute.... was sollen denn bitte schön 5 Sterne ? Eine Umsetzung eines CINERAMA-Fims, der 1962 filmtechnisch gesehen, das Mass der Dinge war, ist leider weder als "Letterbox" (Disk 1) noch als "Smilebox" (Disk 2) möglich und auch nicht gelungen. Das Ergebnis: es wird einem fast übel beim betrachten der verzerrten Bilder bei einer HD-Projektion auf einer 2m-Leinwand. Ein CINERAMA-Effekt kann nicht entstehen, zumal das Format mit 2,88:1 noch unter dem des WideScreen (CinemaSkope) liegt. Es bleibt die halbe Leinwand (Bildschirm) dunkel. Auch hilft kein noch so gut adaptiertes BluRay-Bild. Inhaltlich ist der Film und die Plotts eine Zeitgeistschmonzette der frühen sechziger. Alle damaligen männlichen US Top-Schauspieler tauchen in kurzen weitschweifigen Nebenrollen auf. Diese BD-Disk hat leider weder inhaltlich, noch schauspielerisch, noch bildtechnisch igendeinen unterhaltsamen oder gar anspruchvollen dokumentarischen Wert.
Der Referenz-Western mit Top-Bildqualität
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich will mich kurz fassen, da die vorstehenden Rezensionen schon fast alles Wesentliche beinhalten. Der Film hat eine absolute Top-Bildqualität. Die Produktionsfirma wollte den Zusehern wohl nochmals vorführen, was wir an Qualitätsverlust durch die Aufgabe des Cinerama-Verfahrens im Kino verloren haben. Dieser Film wird für HD-Projektoren wohl zur Referenz-Disc werden, da sich das super scharfe Bild auf der Großbildwand großartig "schlagen" wird. Die beigefügte 2. Disc mit der gebogenen Smilebox-Version soll uns wohl verleiten, im Wohnzimmer eine gebogene Cinerama-Leinwand zu basteln. Diese Bildschärfe (früher im Kino) kann nur durch sehr gut bearbeitete 70mm-Produktionen (von denen es viel zu wenige gibt) oder durch gut transferierte IMAX-Filme erreicht werden.
Ein Hommage an das Cinerama-Format ist auch die 90-Minuten Dokumentation, die auf der Hauptdisk beigefügt ist. Sie zeigt die Geschichte des Formats von 30er Jahren, durch den 2. Weltkrieg bis in die frühen 60er Jahre und enthält zahlreiche Ausschnitte aus anderen Cinerama-Produktionen.
Die Bewertung des Filminhaltes fällt relativ leicht: Er ist die "Mutter aller US-Western" der 50er und 60er Jahre; bringt viele Stars dieser Zeit, auch in Nebenrollen ein; die Produzenten haben den Prototypen eines "guten" US-Westerns geschaffen, der in seiner Erzählgeschichte die Hauptentwicklungsschritte des US-Westens von 1830/40 bis 1880 zeigt. Die Film verzichtet auf extreme Gewaltdarstellungen und überzeugt durch monumentale Landschafts- und Naturaufnahmen. Wer diesen Film genossen hat, fängt an zu sparen für die eigene Reise durch diesen Wilden Westen, auf der er selbst diese Landschaften wiederfinden kann.
Chapeau, Warner!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So und nicht anders muß HD aussehen! Das Bild ist knackescharf - alleine die Panoramaaufnahmen sind schlichtweg der Hammer. Hier kann die Scheibe trotz des Alters des Films schon fast als Referenz durchgehen! Die vertikalen Streifen, die aufgrund von Cinerama früher immer zu sehen waren, wurden auf ein kaum erkennbares Minimum reduziert. Auch der Ton kann durchaus gefallen. Es ist für mich kaum nachvollziehbar, warum viele andere Veröffentlichungen von halbwegs aktuellen Streifen diese Bildqualität noch nicht einmal annähernd erreichen. Für jeden, der seinen Bekannten mal zeigen will, was HD so drauf hat, ist der Kauf der Blu-ray fast schon ein Muß!!
Topqualität
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Trotz erster Skepsis, ob ein so alter Film bei Bluray-Wiedergabe wirklich überzeugen kann, muß ich feststellen, dass hier eine nahezu unglaubliche Bildqualität erreicht wurde. Kontraste, Schärfe, Farben und Schwarzwert sind einfach überragend. Wer Western mag sollte hier zugreifen. Absolute Kaufempfehlung.
Habe den Film vorher auf DVD gesehen und war enttäuscht, aber auf Bluray hat mich selbst ein so alter Film
nochmals sehr beeindruckt.
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