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Rom - Die komplette Staffel 2 (5 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
5 Kundenrezensionen:Gelungene Fortführung der ersten Staffel 3 von 5 PunktenWie schon die erste Staffel lässt auch die zweite Staffel nicht viel zu wünschen übrig für Liebhaber der Geschichte Roms. Das einzige was ich nicht gut fand: Bei meiner Staffel 2 Holzbox liess die Bildqualität der Filme im gegensatz zur ersten Staffel zu wünschen übrig. Dachte erst es läge vielleicht an meinem DVD-Player aber bei einem Bekannten war das gleiche Problem. Dafür nicht die volle Punktzahl. Gute Serie, aber....... 3 von 5 PunktenDie Serie kann wirklich überzeugen was Schauspiel, Kostüme, Story, etc. anbelangt. Was mich an ihr allerdings stört ist die exzessive Gewaltdarstellung. Das ist mir echt zu heftig. Die Serie ist Zartbeseiteten oder erst recht Jugendlichen nicht zu empfehlen. GRANDIOS und süchtigmachend 5 von 5 PunktenAlso, diese DVD-Box hab ich innerhalb von einem Wochenende angeschaut und das besagt eigentlich alles. Für mich mit das Beste, was bisher für diesen Markt produziert wurde. Es wurde ja schon alles durch meine Vorrezisionisten geschrieben. KAUFEN Leute....KAUFEN !!!!! Anspruchsvolle Unterhaltung, aber bitte erst ab 18! 5 von 5 PunktenMir hatte schon die erste Staffel von "Rome" gut gefallen, aber die zweite ist in meinen Augen noch ein Stück besser gelungen. Ich möchte mich einmal zu ein paar zentralen Punkten äußern: a) Geschichtlicher Ansatz Nie zuvor wirkte die Optik eines filmischen antiken Roms so lebensecht. Keine verherrlichten alten Propheten mit angeklebten Bärten und Kleidern frisch aus der Kostümschneiderei, und auch kein reines Computergehunze. Womöglich wird es auch hier wieder einige neunmalkluge Schwätzer geben, die die ganze Serie in Bausch und Bogen verdammen, nur weil irgendwo in einem Bild der siebzehnte Soldat von links seine Sandale historisch falsch geschnürt hat. Ich glaube aber, dass die historische Trefferquote des Produktionsdesigns so hoch ist wie nie zuvor. Vor allem finde ich es sehr anerkennenswert, dass man das Verhalten der Charaktere in der Zeit anzusiedeln versucht hat. Was habe ich mich über die angeblich "historischen" Filme geärgert, die sich mit blödsinnigen Waffen-Gadgets und zirkusartigen Kampfszenen beim Tennie-Publikum anbiedern wollen. Die Macher von "Rome" bedienen sich in ihren Ausdrucksmitteln hingegen in der damaligen Zeit - sicherlich übertreiben sie es hier und da mit der Derbheit und der Brutalität, aber die Richtung stimmt prinzipiell. Man hat das Gefühl, dass hier mal ein Drehbuchautor am Werk war, der als Recherche nicht nur "Herr der Ringe" und "Matrix" geschaut hat. b) Charaktere / Schauspieler Ich muss gestehen, dass ich von den Charakteren und den sie darstellenden Schauspielern ziemlich begeistert bin. Normalerweise hat man es in TV-Serien ja immer wieder mit 08/15-Figuren zu tun, die so klischeehaft gut oder böse sind, dass Lieschen Müller ohne groß denken zu müssen nebenher bügeln und telefonieren kann. "Rome" ist eine der wenigen Serien, bei denen man mal ein bisschen nachdenken und Zwischentöne herauslesen muss. Erstens ist der Stoff an sich ja schon inhaltlich anspruchsvoll und selbst in seiner bereits künstlerisch gestrafften Form immer noch durchaus kompliziert. Zweitens sind aber auch die Charaktere fast samt und sonders im Grauzonenbereich angelegt. Zum Beispiel spielt Ciarán Hinds den Feldherren Julius Caesar (in der ersten Staffel) so machtbesessen und doch spitzbübisch, dass man das Charisma, dass von diesem Mann ausgegangen sein muss, förmlich mit Händen greifen kann. Absolut fantastisch fand ich auch Octavian: einerseits ein kaltherziges Monster, das im Namen einer rationalen Staatsräson über Leichen geht, gleichzeitig aber so intelligent, dass man keine Sekunde daran zweifelt, dass er einen sehr fähigen und fürsorgenden Herrscher abgeben werde. Und diese vielen Facetten werden in diesem Charakter so gekonnt gemischt, dass sich nirgendwo ein Bruch oder gar Widerspruch ergibt. Großes Lob. Ganz perfekt ist das Charakter-Design freilich nicht. Man bekommt als Zuschauer zum Beispiel zwar mehrfach gesagt, wie wichtig Cicero im Senat sei, Belege dafür sehen wir aber sehr wenige. Ich hätte mir mal so eine richtig krachende Rede im Senat gewünscht, aus denen seine politische Macht auch anschaulich geworden wäre. Statt dessen huscht Cicero eigentlich die meiste Zeit als leicht schwuchtelige halbe Portion im Hintergrund herum. Selbstverständlich muss man auch anmerken, dass an manche historische Personen sehr stark der "kreative Hobel" angesetzt wurde. Ich halte das aber im Sinne der Unterhaltung und der Verständlichkeit für angemessen, so lange nicht wirklich schwerwiegende historische Verdrehungen stattfinden und die Charaktere nicht zu sehr ins Soap-Genre abrutschen (wie es tendenziell z.B. bei Augustus' Ehefrau der Fall ist, ansonsten aber weitgehend vermieden wird). c) Gewalt und Sexualität Hierzu ist ja von anderen Rezensenten schon vieles gesagt worden. Was den Sex angeht, findet die zweite Staffel meiner Meinung nach ein besseres Maß als die erste, in der mir in puncto "Sex'n'Crime in Ancient Rome" etwas zu dick aufgetragen wurde. Was die Brutalität angeht, so haben Jugendliche nach meinem Dafürhalten bei der Serie nichts verloren. Die meisten Jugendlichen oder gar Kinder verfügen in ihrem Alter noch nicht über die angemessene Reflexionsfähigkeit und das notwendige Hintergrundwissen, um die zum Teil sehr offen dargestellte Gewalt richtig einordnen zu können. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich Gewaltdarstellungen wie in "Rome" immerhin für halbwegs "ehrlich" halte. Pädagogisch viel schlimmer sind Filme wie "Königreich der Himmel", die sich zum Zwecke der Altersfreigabe pseudo-politisch-korrekt geben und die Bilder mit tränenreicher Hintergrundmusik durchfluten, um dann doch nur rumzuschnetzeln, was das Zeug hält. Da ist mir eine Serie wie "Rome" lieber, die offen sagt, was Sache ist. Da können sich Eltern dann auch vorher gut informieren. Ich halte die Gewalt in der Mehrheit auch nicht für verharmlosend oder sinnlos. Im Gegenteil gehört es auch zum realistischen Ansatz der Serie, dass sich ein Marc Anton nicht so quasi nebenbei mit einem coolen Spruch auf den Lippen ins Schwert stürzt, sondern dass man selbst diesem alten Kämpfer anmerkt, welch schweren, tragischen Schritt er dort halb zitternd, halb mutig vollziehen muss. Da der Filmset in Cinecittà leider weitgehend einem Feuer zum Opfer fiel und auch aus Kostengründen wird die Serie wohl nicht fortgesetzt werden. Der wahre Grund mag aber auch sein, dass die nachfolgende Zeit des augusteischen Prinzipats nur wenige Ansatzpunkte für eine attraktive Story bietet. Viel mehr bedauere ich es, dass man zeitlich nicht im Jahr 133 v. Chr., sondern erst bei Caesars Feldzügen eingesetzt hat. Die Ermordung der Gracchen und die folgende Zeit mit Marius und Sulla birgt in meinen Augen viel dramatischen Potenzial und ist filmisch gesehen bislang weitgehend unerforschtes Gelände. Vielleicht gibt's da ja mal irgendwann ein Prequel. NTSC-Wandlung versaut 2 von 5 PunktenInhaltlich hätte ich der 2.Staffel vier bis fünf Sterne gegeben - aber leider wurde die NTSC-PAL-Wandlung sehr schlampig durchgeführt. Die Folge: die typischen Nachzieheffekte,nervige Hintergrundruckelei und allgemein unruhiges Bild bei Horizontalbewegung der Kamera, Kantenflimmern... Versaut einem den ganzen Spaß. Besitze zwar nicht die Box, sondern die fünf Einzelscheiben, wie sie auch in den Videotheken standen, aber da dürfte inhaltlich ja wohl nichts für die Box nachgebessert worden sein. So bin ich ziemlich enttäuscht. |
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Rom - Die komplette erste Staffel (6 DVDs)
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home ROM - Staffel 1 (6 DVDs) - KJ Fassung, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 13.08.07 Aus der Amazon.de-RedaktionMit Rom hat HBO (Six Feet Under, Die Sopranos) erneut einen Volltreffer gelandet. In Zusammenarbeit mit der BBC (Großbritannien) und RAI (Italien) gelang ein faszinierendes Drama vor dem Hintergrund der späten römischen Republik. Rom zeichnet in der ersten Staffel den Aufstieg Gaius Julius Cäsars bis zu dessen Ermordung nach. In der zweiten Staffel steht Octavius im Mittelpunkt, der schließlich als Kaiser Augustus in die Geschichtsbücher einging. Die Serie verbindet vor diesem Hintergrund fiktionale und bemerkenswert akurat dargestellte, historisch-verbürgte Fakten zu einem spannenden Mix, der weit über das hinausgeht, was man landläufig ein wenig abwertend mit der Genrebezeichnung "Sandalenfilm" bezeichnet. Am ehesten fühlt man sich an die BBC-Produktion Ich, Claudius - Kaiser und Gott erinnert, die in den siebziger Jahren nach dem berühmten, gleichnamigen Buch von Robert von Ranke-Graves entstand. Es ist das Jahr 50 v.Christus. Der gallische Krieg geht in seine entscheidende Phase. Julius Caesar ist der geniale Feldherr dessen Ruf ihm weit bis nach Rom vorausseilt. Nachdem die Gallier besiegt sind wird der Caesarsympathisant Mark Anton gegen den Willen des Senats zum Volkstribun ernannt. Es entbrennt ein blutiger Machtkampf zwischen dem mittlerweile zum Volksfeind ernannten Caesar und dem mächtigen Feldherrn Pompeius. Schließlich wird Caesar mit seinem Heer nach Rom vorrücken, Pompeius aus der Stadt vertreiben und die Macht an sich reissen. Gleichzeitig folgen wir den Soldaten Lucius Vorenus und Titus Pullo, die uns durch die Wirren des entflammenden Bürgerkriegs führen. An dieser Stelle ist Rom endgültig von den üblichen Strukturen des Genres abgewichen. Der ständige perspektive Wechsel zwischen den das Weltgeschehen verändernden Akteuren und den einfachen Soldaten und deren Ringen um ein menschenwürdiges Leben, erschließt dem Zuschauer die Zeit im letzten Jahrhundert vor Christi Geburt auf eine neue, ungewohnte Art und Weise. Rom war dabei zum Zeitpunkt der Erstausstrahlung auf dem amerikanischen Pay-TV Sender HBO im Jahr 2005 mit einem Budget von über 100 Millionen US-Dollar die teuerste Fernsehproduktion aller Zeiten. Das macht sich vor allen Dingen in der Ausstattung und generell im Produktionsdesign bemerkbar. Man spürt an allen Ecken und Enden dass man aus dem Vollen schöpfen konnte und es ist den Verantwortlichen hoch anzurechnen, dass man an keiner Stelle in epischen Kitsch abgedriftet ist. Mit John Milius (Apokalypse Now, Conan, der Barbar) ist einer der kontroversesten Filmemacher Hollywoods als Produzent vertreten und auch bei der Ausstrahlung von Rom gab es aufgrund der unverblümten Darstellung der "Ewigen Stadt" Probleme mit der Zensur. Zu erwähnen ist darüberhinaus die ausgezeichnete Besetzung, die vielleicht nicht vom Big Budget Popcornkino bekannt ist, dafür aber umsomehr von der reichhaltigen Theatererfahrung der Schauspieler profitieren kann. Neben Kevin McKidd und Ray Stevenson als einfache Legionäre brilliert vor allen Dingen Ciarán Hinds in der Rolle von Gaius Julius Cäsar. Rom ist ein Fernsehereignis, weit weg von hysterischem Event Movie und immergleichen Wiedergängern, dass sich niemand entgehen lassen sollte --Thomas Reuthebuch 5 Kundenrezensionen:Endlich mal wieder eine gute Historienserie 5 von 5 PunktenMir gefällt die Serie sehr gut. Wahre geschichtliche Begebenheiten und Personen sind glaubwürdig mit fiktiven Gechichten und Personen gemixt. Ob alles immer historisch absolut korrekt ist, weiß ich nicht. Stört aber auch nicht, denn man lernt trotzdem einiges über das antike Rom, die historischen Figuren werden einem auf unterhaltsame Weise näher gebracht, und so bekommt man alles in allem eine recht gute Vorstellung von den damaligen Zuständen, Begebenheiten und Zusammenhängen, und das alles auch noch spannend verpackt. Die Kulissen, die Schauspieler, die Handlungstränge - für mich gelungen und sehenswert. Sowohl die erste als auch die zweite Staffel (Staffel 2 gibt es hier noch nicht, aber die spanischen DVD`s haben deutsche Tonspur) garantieren viele Stunden beste Fernsehunterhaltung und tragen zur Allgemeinbildung bei. Und wer mehr oder genaueres wissen will, der wird durch die Serie vielleicht animiert zum Geschichtsbuch zu greifen oder im Internet nachzulesen. Lang gewartet, nicht enttäuscht !! 5 von 5 PunktenLange, sehr lange habe ich auf so eine Serie wie "Rom" gewartet und wurde nicht enttäuscht!!!Ich suche nicht nach Fehlern der Historischen Umsetzung, nein, ich lasse mich "traumwandlerisch" in diese interessante Zeit einfach hineinversetzen und geniesse sie nur...diese Serie ist nicht nur gut gemacht und im großen und ganzen auch historisch fundiert, sie unterhält einfach gut und ist spannend inszeniert... selten gibt es langweilige Passagen, die ja in jeder Serie vorkommen, aber gut, dass ist denke ich, absolut zu akzeptieren!! Wer sich für diese Zeit interessiert, wird nix besseres auf dem Spielfilmmarkt finden, wem es historisch zu ungenau ist, dem empfehle ich diverse Wissenschaftliche Fachsendungen...so einfach ist das :-) Schönen Tag noch. Tolle Fernsehserie mit ein paar wenigen Makeln 4 von 5 PunktenEs ist sicher nicht leicht, eine Fernsehserie zu Produzieren, die möglichst den Geschmack Vieler trifft und dann auch noch zur Zeit passt. Nicht jede Serie, die auf dem Markt kommt, findet auch Gefallen. Doch die Produzenten von Rom haben durchaus eine Serie geschaffen, die zu sehen lohnt. Insbesondere das antike Rom, die Sitten und Gebräuche jener Zeit relativ ungeschönt zu zeigen, ist im Fernsehn nicht leicht. Hier wird der Aufstieg und Untergang von Gaius Julius Cäsar einmal etwas anders gezeigt, mit überzeugenden Folgen, die einen darauf brennen lassen, wie es wohl weitergeht. Das Sittengemälde dieser Zeit, welches die Serie duraus stellenweise wieder gibt, ist zwar nicht ganz korrekt, doch lässt dies und durchaus erahnen, wie es damals wohl gewesen ist. Die Serie konnte mich begeistern, doch der Preis für diese DVD's finde ich etwas übertrieben, daher einen Stern Abzug Eine Fernsehserie wie sie sein soll 5 von 5 PunktenDie Macher von Rom haben mit dieser Serie eindeutig bewiesen, dass das alte Rom alles andere als eingestaubt ist. Das ist Geschichte, wie sie sein soll, einfach zum Anfassen. Den toll gemachten Episoden sieht man an, dass sie nicht ganz billig waren und das hat sich ausgezahlt. Denkt man nur an viele andere Fernsehserien, welche vor Pappkullissen agieren, oder die Darsteller sich nur halbherzig mit ihren Rollen identifizieren. Hier wird Roms bedeutendster Herrscher wirklich greiffbar und nur allzu menschlich gezeigt. Geschichte, wie sie sein soll: Spannend und lebendig. Vielen Dank für diese wunderbare Serie! Kein bißchen verstaubt, sondern spannend & gut 5 von 5 PunktenQuo Vadis, Ben Hur, Das Gewand, Cleopatra...vergeßt diese steifen und oftmals langweiligen Schinken. "Rom" bietet beste Unterhaltung, indem es eine sehr gute Mischung aus Geschichte und Intrigen um Macht und Einfluß bietet. Sicherlich erinnert die eine oder andere fiese Gestalt etwas an ebenso fiese Personen aus Serien wie Dallas oder Denver Clan, jedoch macht es mir hier Spaß. Überhaupt kann man hier nette Personen lange suchen. Fast alle sind link, auf eigene Machtfülle bzw. den politischen oder gesellschaftlichen Untergang des anderen aus. Jedoch macht es echt Spaß zuzusehen. Was neben einigen blutigen Szenen (ich erinnere mich da an den Gladiatorenkampf) noch den Unterschied macht, ist, daß die Produzenten sich überhaupt nicht vor Sex(szenen) und auch vor derberen Sprüchen scheuten (viele andere würden sie als zu heftig oder politisch unkorrekt streichen). Wer sich etwas für das alte Rom interessiert und gleichzeitig das Serienformat mag, findet hier eine klasse Form der Unterhaltung, welche sich von den anderen aktuellen Serienformaten klar unterscheidet. |
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Rom Superbox - Die kompletten Staffeln 1 & 2 (11 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
Eine Kundenrezension:Super Serie, aber keine super Box 3 von 5 PunktenRom ist ohne Zweifel eine der besten Serien, die jemals produziert wurden. Davon kann sich jeder in den Rezessionen der einzelnen Staffeln überzeugen. Von einer Superbox mit den kompletten Staffeln erwartet man als Fan der Serie aber, dass man diese Serie tatsächlich komplett bekommt. Und dem ist leider nicht so. In vielen Folgen fehlen Szenen. Manchmal ist das kaum merklich, aber an anderen Stellen doch deutlich spürbar. Wenn z.B. Oktavian plötzlich seine zukünftige Ehefrau präsentiert, wundert sich der Zuschauer doch, wo auf einmal herkommt. Es gibt allerdings eigentlich sehr wohl einen Szene, in der das erzählt wird. Kurzum: Serie Top, Superbox Flop! |
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Rom - Die komplette erste Staffel (Uncut, 6 DVDs)
DVD von Warner Home Video - DVD |
ProduktbeschreibungRom - 1. Staffel 6 DVDs - UNCUT DV Aus der Amazon-RedaktionFamilienstreitereien, Verrat, Betrug, wilde Flüche, brutale Gewalt, expliziter (und manchmal brutaler) Sex. Nein, es handelt sich nicht um Die Sopranos, sondern um Rom, HBOs schwer ambitionierte Serie, die den Ruhm Roms ähnlich schwer befleckt wie Die Ritter der Kokosnuss den guten Namen Camelots - wenn auch mit weniger Lachern, denn auf dem Weg zu diesem Forum geschehen nur wenige lustige Dinge. Im Jahr 52 vor Christus ist Rom der Schauplatz der dramatischen Veränderungen im Gleichgewicht der Mächte zwischen den früher befreundeten Pompeius Magnus (Kenneth Cranham), dem Oberhaupt des Senats und Julius Caesar (Ciaran Hinds). Dieser will acht Jahre nach seinem Sieg über die Gallier nach Rom zurückkehren, worüber sich die herrschende Klasse empört. Im Mittelpunkt steht die seltsame Freundschaft zwischen zwei Soldaten, die zufällig zu Volkshelden werden. Lucius Vorenus (Kevin McKidd) ist verheiratet, ehrenhaft und bodenständig. Titus Pullo (Ray Stevenson) ist ein amoralischer Söldner, dessen Lebensanschauung sich so zusammenfassen lässt: Ich töte meine Feinde, nehme ihr Gold und erfreue mich an ihren Frauen. Unter den spannendsten Nebenhandlung von Rom befindet sich auch die Geschichte um Lucius' angespanntes Verhältnis zu seiner Frau Niobe (Indira Varma), die überrascht darauf reagiert, ihren Mann lebend wiederzusehen (aber sie ist weniger überrascht als er, als er sie bei seiner Rückkehr mit einem Neugeborenen auf dem Arm antrifft). Die Verwirrung mancher Zuschauer über die Intrigen und Verwicklungen bei Rom sowie die Frage, wer denn nun Freund und wer Feind ist, löst sich in jenem Moment auf, als die für den Golden Globe nominierte Polly Walker als Atia, Caesars tolle Nichte und vorbildliche Ränkeschmiedin, auftritt. Allein innerhalb der ersten Stunde bietet sie ihre längst verheiratete Tochter dem frisch verwitweten Pompeius zur Ehefrau an. Man erwartet voller Vorfreude, was sie als nächstes vorhat und stellt sich ebenso die Frage nach ihrer gerechten Strafe in der letzten Folge. Rom ist eine völlig durchstrukturierte Produktion, die zu Recht acht Emmy-Nominierungen erhielt, unter anderem für Kostüme, Bauten und Ausstattung. Michael Apted (Nashville Lady) erhielt für die erste Folge Der gestohlene Adler einen Director's Guild Award. Aber abgesehen von künstlerischen Betrachtungen werden bereits angefixte Zuschauer mit Atia übereinstimmen, die an einer Stelle sagt: Ich mag Geheimnisse, Intrigen. Das ist das Beste. --Donals Liebenson 5 Kundenrezensionen:Römische Antike gut dargestellt 5 von 5 PunktenZur Serie selbst muss man sagen: Die Filme der Römischen Antike mit ihren Kaisern, Legionen, Machtrangeleien usw. ist eigentlich abgegriffen ohne Ende. Wer kennt sie nicht die Klassiker: Quo Vadis, Spartacus und wie sie alle heissen mögen. Nun diese Version der Römischen Antike gibt wohl das Antike Rom wieder wie es in Wahrheit war. Die glänzenden Paläste ala Quo Vadis fehlen hier gänzlich, was richtig ist. Rom strotze vor Schmutz und Dreck. Habe diese Serie hier damals im Fernsehen schauen wollen, hatte allerdings nicht die Zeit dazu und so kaufte ich mir die komplette Staffel 1-2 um sie gleich komplett zu haben. Ich muss sagen noch nie habe ich ein besser dargestelltes Antikes Rom gesehen. Manche sagen: Rom ist hier viel zu schmutzig dargestellt. Rom war schmutzig. Andere sagen: Zuviel Sex. Mag sein aber die Römer feierten nunmal Orgien, da sind die Szenen dieser DVD wahrscheinlich noch lasch gegen. Manche sagen: Viel zu brutal dargestellt. Wem die Antike zu brutal ist soll mal ins Mittelalter schauen. Und vergesst die Ritterfilme die im Fernsehen laufen, die sind nicht annähernd so dargestellt wie es im Mittelalter war. Genau das gleiche gilt für Filme der Antike im Fernsehen. Die Story vom Kampf zwischen Julius und Pompejus ist sehr gut wiedergegeben. Auch die beiden fiktiven Figuren Vorenus und Pullo (kenne die beiden aus keiner anderen Überlieferung, daher denke ich mal diese beiden Personen sind fiktiv) sind sehr gut dargestellt und an ihnen kann man gut das Leben eines "normalo" Römers in der Antike sehen. Es gibt eigentlich nur zwei Punkte in den beiden Staffeln die ich Kritisieren würde. Erstens macht der eine "normalo" Römer riesensprünge in seiner Karriere und landet zwischendurch immer wieder ganz unten nur um dann wieder aufzusteigen (hoffe ich spoiler jetzt nicht. ;-) ). Zweitens die Zeitsprünge in beiden Staffeln sind manchmal ziemlich gross. Die dargestellte Welt scheint dadurch ziemlich klein zu sein. Reisen zwischen Rom und Gallien sind nicht wirklich dargestellt zum beisspiel. Gruppe läuft los, Cut und sie sind am Ziel. Wen das allerdings nicht weiter stört wird mit diesen DVDs viele Stunden gute Unterhaltung haben. Von mir die volle Punktzahl für Darstellung, Kostüme und Bauwerke. Tolle Serie 5 von 5 PunktenDiese Serie ist einfach Klasse und ist mit tollen Schauspielern besetzt. Julius Caesar spielt seine Rolle als Diktator sehr überzeugend und Marc Anton ist einem mit seiner sadistischen direkten Art schon fast symphatisch. Eine unglaublich gute Geschichte mit vielen beeindruckenden Bildern aus dem damaligen Rom, welchen nicht nur aus pollierten Marmor und Glanz bestand. Warum wird eigentlich die zweite Staffel nicht angeboten? Das Leben des Julius Caesar 5 von 5 PunktenRom bietet einen ungeschönten Blick auf die römische Dekadenz zur Zeit Julius Caesars. So spart die Serie nicht mit Sex und Gewalt, allerdings nicht aus dem Bedürfnis heraus, den primitiven Zuschauer zu locken, sondern weil es früher nun mal so war. Sehr interessant fand ich die Darstellungen der heidnischen Riten und religiösen Praxen. Die Geschichte handelt zum einen von den Intrigen und dem Zwist der adligen Familien Roms und dem Aufstieg Julius Caesars, zum anderen von zwei Soldaten, die immer wieder ungewollt eine große Rolle in den politischen Ereignissen spielen. Schön Box 5 von 5 PunktenHabe mich sehr gefreut als ich die Box in meinen Händen hielt!!! Sie ist sehr schön aufgemacht, genau wie das DVD Menü und desen Extras!! Jeder der die Serie gesehen hat und noch sehen möchte, wird bei diesem Kaufe nichts falsch machen!!! Kitsch... 1 von 5 Punkten...der seifigsten Art. Aber die Holzbox ist gut: Ab in den Kamin und genießen ohne TV und DVD! |
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Our Mutual Friend [UK IMPORT]
DVD von 2 Entertain Video |
5 Kundenrezensionen:Für alle Fans von Perioddramen 5 von 5 PunktenUnd wieder einmal hat es die BBC geschafft mich in die komplexe Welt des Charles Dickens zu entführen. Mit seinem London des späten 19. Jh., wo die vielen verschiedenen Charaktere unterschiedlicher Gesellschaftsschichten so gut aufgezeigt werden. Ich bin einfach überwältigt. Vielleicht liegt es daran, dass ich die 350min am Stück geschaut habe. Sobald man in die Geschichte eingestiegen ist, kommt man nicht mehr davon los. Es gefällt mir, wie es die BBC immer wieder schafft die Figuren so lebendig werden zu lassen, jede auf ihre Art einzigartig. Ein großes Lob von mir und wem Bleak House gefallen hat, wird Our Mutual Friend lieben. Also kaufen kaufen kaufen!!! Ich hoffe das wird mit der neuen Verfilmung Little Dorrit genauso, denn dann können wir uns wieder auf jede Menge Unterhaltung a la Dickens freuen. Einfach perfekt 5 von 5 PunktenDiese einfühlsame und detailgetreue Adaption von Charles Dickens letztem Roman wird zu Recht als ein Meisterwerk bezeichnet. Die verschiedenen Lebensumstände in der englischen Metropole Mitte des 19. Jahrhunderts werden lebhaft in Szene gesetzt. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Fund einer männlichen Wasserleiche. Bei dem Verblichenen soll es sich um einen Gentleman gehandelt haben soll, der nach London kam, um ein Erbe anzutreten. Das kuriose Testament des Vaters und die durch den mysteriösen Tod seines Sohnes beschäftigen die Gemüter der feinen Gesellschaft, aber auch weniger respektable Gesellen, haben ein großes Interesse, an dem Mord, der bald in aller Munde ist. Zwei besondere Liebesgeschichten und das spannende Rätsel um einen seltsamen Nachlass unterhalten den Zuschauer auf höchstem Niveau. Als Gaffer Hexam, der eine berufsmäßige Kanalratte ist, eine Leiche aus der Themse fischt, ahnt er noch nichts von den Konsequenzen seines Fundes. Zusammen mit seiner Tochter Lizzie, die unter dem ekelhaften Geschäft ihres Vaters leidet, bringen sie ihren Fund an Land. Während die beiden in der düsteren Atmosphäre ihrer Arbeit nachgehen, befindet sich der Anwalt Mortimer Lightwood zusammen mit seinem Freund Eugene Wrayburn auf einer glitzernden Hochzeitsfeier der feinen Gesellschaft. Als er gerade von seinem Auftrag den Nachlass des seltsamen Mr. Harmon zu regeln, berichtet, erhält er eine alarmierende Botschaft: Mr. John Harmon soll ertrunken aufgefunden worden sein. Sofort machen er und sein Freund sich auf die Reise in die elende Welt am Fluss, doch Eugene kann nur wenig Interesse für die gefundenen Unterlagen aufbringen, die Hexam bei der Leiche entdeckt hat, denn eine wunderschöne junge Frau mit traurigen Augen fesselt seine Aufmerksamkeit: Es ist Lizzie Hexam. Auch für die junge Bella Wilfer hat der Fund der Leiche traurige Konsequenzen. John Harmons Erbe war nämlich an die Bedingung geknüpft, sie als Ehefrau zu nehmen. Doch nun muss sie wohl weiterhin arm bleiben. Die weiteren Erben, das Müllkutscherehepaar Boffin empfinden überraschenderweise eine gewisse moralische Verpflichtung und nehmen Bella wie eine Tochter auf. Bella ist jetzt entschlossen, durch eine gute Partie ihre Position in der Gesellschaft zu festigen. Der einzige Mann, der ihr jedoch ständig Aufmerksamkeit schenkt und ihr Herz rührt, ist ausgerechnet der arme Sekretär John Rokesmith. Doch diese Verbindung ist für sie nicht akzeptabel. Geld ist absolut vorrangig. Dieses Problem hat Eugene Wrayburn zwar nicht. Aber ihm ist klar, dass eine Verbindung zu der gesellschaftlich weit unter ihm stehenden Lizzie Hexam unmöglich ist. Trotzdem sucht er immer wieder ihre Nähe. Gefährlich wird dieses Spiel nachdem auch der Lehrer von Lizzies Bruder eine fatale Neigung mit Hang zur Obsession zu der jungen Frau entwickelt. Lizzie fürchtet sich vor der mörderischen Eifersucht Bradley Headstones. Doch wie kann sie Eugene überzeugen, sich von immer von ihr fern zu halten? Eine ganz andere Leidenschaft bewegt Silas Wegg. Der selbsternannte Geschichtsexperte stellt sich in den Dienst des vergoldeten Müllkutschers ist aber überzeugt, dass dieser ein dunkles Geheimnis hat, aus dem er Kapital schlagen könnte. Zu diesem Zweck verbündet er sich mit seinem Bekannten Mr. Venus. Und tatsächlich können die beiden schon bald Mr. Boffin bei seltsamen nächtlichen Aktionen beobachten. Dann ist da noch der unbeliebte und verbrecherische Riderhood, der erst missgünstig Gaffer Hexam eines Mordes beschuldigt und später gemeinsame Sache mit dem mordlüstigen Lehrer Headstone macht. Doch diese Verbindung bringt ihn selbst in große Gefahr. Das komplexe Werk mit all den dominanten und weniger auffälligen Figuren wurde augenfällig in Szene gesetzt. Die Kulissen und die Kostüme sind einmalig gelungen und versetzen in eine andere Welt. Mit Keeley Hawes ("Wives and Daughters") wurde die zarte und doch so aufrechte Figur der Lizzie Hexam gut besetzt. Auch die anderen Darsteller sind überzeugend. Vor allem die Leistung von David Morrissey ist hervorzuheben, der die tragische geistige Entwicklung des respektablen Hilfslehrers zum hemmungslosen Besessenen so plastisch wiederzugeben vermag. Es gibt hier wirklich überhaupt keine Fehlbesetzung. Der einzige Wehrmutstropfen ist wohl, dass es diese wundervolle Serie noch nicht in deutscher Sprache gibt. Aber damit muss man wohl leben. Unser Gemeinsamer Freund 5 von 5 PunktenCharles Dickens und sein Werk: Der englische Schriftsteller und Verleger Charles Dickens war einer der bedeutendsten Vertreter der realistischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Er hat diesen seinen letzten Roman 1865 fertig gestellt. Da er selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammte, lag ihm das Aufzeigen sozialer Miss- und Zustände der viktorianischen Zeit Londons am Herzen. Für diesen vielschichtigen und grandios ausgefeilten Roman nimmt er den Fluss, die Themse, als zentrale Landschaft und skizziert ein fast erschreckend reales Sittengemälde jener Zeit darum herum. Er formt Charaktere, die auf und am Fluss leben, sowie aus- und durch ihn ihr Auslangen finden. Die Themse wurde von Charles Dickens und all seine Zeitgenossen als wichtiger ,gemeinsamer Freund' bezeichnet; Der Fluss war Lebensader und Handelspartner, Totengräber und Lebensspender, Begründer des Wohlstandes und Traumtor des armen Mannes in eine weite, saubere und gutbürgerliche Welt. Eines der zentralsten Themen der Handlung, neben Liebe, Vertrauen und Existenzkampf, ist Geld - "money, money, money, and what money can make of life" (Der Satz wird von Bella am Ende des 3. Buches, Kapitel 4, gesprochen) Seine Charaktere sind extrem lebensnah und scharf gezeichnet. Viele verschiedene Handlungsstränge durchziehen und beleben diese Geschichte, eine wahrlich breite Palette, von der immer wiederkehrenden reichen, informativen Abendgesellschaften Lady Tippins, bis zum Überlebenskampf der ,water-people', die ihren Verdienst vom Herausfischen der Leichen aus dem Fluss beziehen. Die Handlung ist sehr sozialkritisch, aber es blitzen immer wieder helle Farben auf, auch das Ende ist versöhnlich, doch der Grundton der Handlung ist eher dunkel. DVD und Handlung: Großartig erzählt Charles Dickens die Geschichte des geheimnisvollen ,gemeinsame Freundes', dessen Leben fast alle Figuren berührt und der sein symbolhaftes Spiegelbild in dem Fluss, auf dem die Geschichte beginnt und endet, findet. Ein geheimnisvoller junger Mann ohne Identität kommt nach London und erfährt, dass John Harmond, der reiche Erbe des Müllbergekönigs in der Themse ertrunken ist. Das Erbe geht nun an seinen Vorarbeiter Mr. Boffin (großartiger Peter Vaughan) und seine Frau (sympathische Pam Ferris), die daraufhin, so einfach sie sind, plötzlich in der Welt der Reichen und Mächtigen Londons auftauchen. Der verstorbene Vater des ertrunkenen John Harmond knüpfte obendrein noch eine Klausel an die Erbschaft seines Sohnes. Er müsse eine gewisse junge Dame, Bella Wilfer (eine süße Anna Friel) die er nicht kennt, heiraten. Der geheimnisvolle junge Mann, er hat nun doch einen Namen, Mr. Rokesmith (sehr überzeugender Steven Mackintosh), braucht dringend Arbeit und bewirbt sich als Sekretär bei Boffins, die nun das große Haus derer von Harmonds bewohnen. Er wird genommen und ist glücklich. Die Boffins, nun mit Reichtum und Wohlergehen gesegnet, tun viel Gutes und so nehmen sie das Mädchen Bella, das aus armen Verhältnissen stammt, als Mündel bei sich auf. Wie reagiert sie auf Reichtum und Ansehen? Der Londoner Anwalt Mortimer Lightwood (ein sehr ansehnlicher Dominic Mafham) und dessen guter Freund Eugene Wrayburn (so ein netter Paul McGann) identifizieren die Wasserleiche Harmonds, die von einem der ,water-people`, Mr. Hexam an Land gebracht wurde. Mühsam rudern diese Leute auf der Themse und suchen all das zusammen, was im Wasser schwimmt. Leichen werden nach Geld untersucht und dann den Behörden übergeben. Hexam hat eine sehr hübsche und liebevolle Tochter Lizzie. Als der Gentleman Mr. Wrayburn, der eigentlich nie weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll, Lizzie das erste Mal sieht, keimt Liebe in seinem Herzen auf und er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Für Lizzie ändert sich nichts, denn der Standesunterschied steht ihr klar vor Augen. Eugene findet einen netten Weg, nach dem Ertrinkungstod ihres Vaters, immer öfters in Lizzies Nähe zu sein. Er beginnt ihr und ihrer verkrüppelten Vermieterin Unterricht zu geben. Lizzies jüngerer Bruder geht bereits auf eine Schule, was seine große Schwester ihm ermöglicht hat. Sein Lehrer Mr. Headstone (ein genialer und furchterregender David Morrissey, den ich aus der neuen BBC Verfilmung Sence & Sensibility als Colonel Brandon noch sehr gut in Erinnerung habe) verliebt sich so obsessiv in Lizzy, dass diese vor Furcht eingeschüchtert flüchtet. Headstones wahnsinnige und unerwiderte Liebe bringt ihn komplett aus der Fassung und er beginnt daraufhin Eugene zu verfolgen. Er verfolgt ihn sogar Fußabwärts bis er Lizzy und Eugene gemeinsam sieht. Blutige Rachgier und Wahnsinn treibt ihn zum Äußersten.... Diese und andere Plots werden kunstvoll miteinander verknüpft und auf ein Ende hingeführt. Jede der vier jeweils 90 minütigen Episoden sind hochgradig spannend. Man leidet und bangt, liebt und freut sich mit sämtlichen Charakteren, die alle scharf bis ins Detail herausgearbeitet sind. Die Schauspieler werden zu den Figuren, die sie darstellen, sodass man tatsächlich den Eindruck einer aufwühlenden Realität erfährt. Die Musik untermalt unaufdringlich, die eindringlichen Bilder, der Schnitt und die Kameraführung sind großartig, Kulissen und Ausstattung sind einfach genial und atemberaubend echt. Fazit: Hat man in 350 Minuten dieser 1998 gemachte Miniserie fertig geschaut, ist der Eindruck, eines der besten und tiefgründigsten BBC Literaturverfilmungen gesehen zu haben sehr groß. Das liegt natürlich in erster Linie an der einzigartigen Vorlage Charles Dickens, aber genauso auch an der wundervollen Umsetzung und Übertragung auf das Medium Film, welches das Ganze zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Regie führte Julian Farino, das Drehbuch schrieb die uns allen aus ,North & South' und ,Jane Eyre' bekannte Sandy Welch. Wie auch schon eine andere Rezensentin hier erwähnt hat, warne ich ebenfalls davor diesen Film mit P&P oder irgendeinem anderen Werk von Jane Austen zu vergleichen. So wie die Schönheit von Meeresstränden und die der Gebirgsregionen nicht miteinander verglichen werden können, kann man auch nicht Charles Dickens mit der besagten Lady vergleichen. Beide sind auf ihre Art etwas Einzigartiges. Mit den englischen Untertiteln ist auch jeder Londoner Dialekt leicht verständlich, die Extras sind zwar interessant aber nicht überwältigend umfangreich. Ich empfehle den Kauf dieser DVD sehr herzlich, es ist fast ein Kunstwerk..... Rundum gelungen 5 von 5 PunktenEin wenig kritisch und doch neugierig bin ich an den Film herangetreten, und war zum Schluss gefesselt. Auch wenn es etwas Zeit braucht, bis man in die Geschichte einsteigt, hat sie mich dann doch gepackt. Erzählerisch vollkommen, beschreibt sie die Vielschichtigkeit der Menschen. Intensive Gefühle aller Couleur von Leidenschaft bis hin zur Bessessenheit, inniger Freundschaft und Hass, Neid und Gier, absoluter Loyalität und Treue. Besonders herausheben möchte ich die schauspielerische Leistung von "Eugene", Paul McGann und David Morrissey als Lehrer Bradley Headstone, ohne die tollen Leistungen der anderen Darsteller zu schmälern! Sehr überzeugend und echt. Ein Film den ich jedem nur empfehlen kann!! Es gibt eine deutsche Buchübersetzung des Films " Unser gemeinsamer Freund" 5 von 5 PunktenIch kann mich meinen Vorgängern nur anschließen, diese Miniserie ist unübertroffen wieder mal gut gelungen. Es gibt aber erfreulicherweise doch eine deutsche alte Buchübersetzung unter dem Titel " Unser gemeinsamer Freund". Wer diese zwei Bände liest wird diese Serie dann auch problemlos mit engl. Untertitel und wenigen Englischkenntnissen verstehen. |
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Rom Season 1
DVD von Warner Home |
5 Kundenrezensionen:Für Geschichtskenner enttäuschend 2 von 5 PunktenDas Fazit vorweg: Als 'soap opera' mit Soft-Porno-Einlagen brauchbar, aber für ernsthafte Kenner der römischen Geschichte ein Greuel. 'Rom' erinnert hier sehr an 'Troja': Personen und Orte der Handlungen sind bekannt, aber die Details sind so verändert, daß sie mit den Originalen kaum mehr etwas zu tun haben. Positiv sind allerdings die tollen Sets (sowohl draußen wie drinnen) hervorzuheben, die einem wirklich das Gefühl von Authentizität geben. Schade nur, daß der Plot da in keinster Weise mithalten kann. Es fehlt leider jedes Verständnis für die (politische) römische Kultur der späten Republik und die machtpolitischen und strategischen Zusammenhänge. Allein schon der Ansatz, die Ereignisse der wohl interessantesten 8 Jahre der römischen Geschichte (52-44 v.Chr.) in knapp 10 Stunden Film zusammenzufassen und zwar sowohl aus Sicht der handelnden Politiker als auch aus Sicht des einfachen Volks, führt zwangsläufig zum Scheitern. Weniger wäre hier mehr gewesen. Wer nicht mehr erwartetet als ein paar Intrigen, Sex und Gewalt in einem exotischen Umfeld, der wird durch 'Rom' ganz gut unterhalten. Die schauspielerischen Leistungen reichen dabei von sehr gut (Servilia, Pullo) bis mäßig (Caesar, Vorenus, Octavian). Aber zumindest sind einige der SchauspielerInnen sehr nett anzusehen. Gute Ansätze, schlechte Recherche 2 von 5 PunktenHat man die Serie als Laie gesehen, so wird man sie vermutlich als einzigartig und bildgewaltig beschreiben. Geht man jedoch mit historischem Verstand an die Sache heran, so stellt sich schnell heraus, dass die Serie so betrachtet keinen höheren Ansprüchen genügen kann. Offensichtlich wird dies insbesondere an der letzten Folge als Octavian entgegen der Überlieferung während der Ermordung Caesars in Rom ist und brühwarm von Servilia den Hergang der Tat erzählt bekommt. Dass gerade aus seiner Abwesenheit der Zündstoff für den späteren Lauf der Geschichte besteht, wird dadurch natürlich verschleiert/geleugnet. Effekthascherei nennt sich sowas, mit der Geschichte hat es jedoch wenig zu tun. Weitere Beispiele ließen sich problemlos anfügen. Die Charaktere werden stellenweise drastisch überzogen dargestellt (z.B. Marcus Antonius), die Gewohnheiten der Menschen, ihre Sprache etc. lassen sich allenfalls in Ansätzen als "originalgetreu" bezeichnen. Es bleibt somit als Fazit festzuhalten, dass die Serie gut ist, wenn man ohne Vorkenntnisse heran geht. Menschen mit dergleichen Vorwissen werden sich dagegen ebenso wie bei früheren Verfilmungen historischer Ereignisse die Haare raufen. Rome - Beeindruckend 5 von 5 PunktenHabe mir alle Episoden am Wochenende angeschaut und war begeistert von dieser Serie. Wer Historienfilme mag der sollte unbedingt mal reinschauen.Das alte Rom ist wieder auferstanden, denn die Kulissen und die Inneneinrichtungen der Villen sind beeindruckend. Die Schauspieler sind glaubwürdig und die Story zwar bekannt, aber trotzdem wegen der guten Schauspieler, absolut sehenswert.Manchmal erinnert die Serie wegen der vielen Intrigen, an Dallas, aber diese Intrigen waren wahrscheinlich im alten Rom eher noch schlimmer.Die Szenen sind teilweise sehr brutal, besonders in den letzen Episoden, z.B. die erdrosselung des Gallierkönigs während des Triumphzuges, der anschließend auf der Müllkippe entsorgt wird (absolut Menschenverachtend) und die Szene in der Gladiatorenarena. Ich konnte es kaum erwarten die nächsten Episoden anzuschauen,sobald ich mit der ersten durch war.Ich freue mich auf die zweite Staffel, die leider die letzte sein wird, leider. VENI, VIDI, VICI! 5 von 5 PunktenIch habe viele Filme über das alte Rom gesehen. Alle schwelgten sie im Prunk, ließen die Protagonisten in ihren schneeweißen Togen quasi über die üppig gestalteten Mosaik- und Marmorfußböden schweben. Mit ROME bebildert meiner Meinung nach jetzt erstmals eine grandios und aufwändig produzierte TV-Serie das Leben und Sterben in der antiken Weltmetropole zur Zeit Julius Caesar. Und zwar so, wie es in etwa tatsächlich zugegangen sein muss. Sex und Inzest, skrupellose Morde auf offener Straße, Gestank und Verwesung in den Gassen und rund um die Tempel und Paläste. Wer mit ROME ein farbenprächtiges Märchen aus Gladiator, Quo Vadis oder Ben Hur vermutet, irrt. Denn hier geht es mit nahezu weniger bekannten Darstellern richtig zur Sache. Weniger goldglänzende Streitwagen mit weißpolierten Pferden, oder Legionen in schillernd sauberen Rüstungen. Stattdessen, Dreck, Blut und Inrigen. Dennoch ist mit ROME ein fantastischer Ausflug in die vorchristliche Zeit gelungen, bei dem der Zuschauer Zeuge des Triumpfes Caesars bis hin zu dessen Tod wird. Alle 12 Folgen machen Lust auf mehr und damit auch auf hoffentlich eine zweite Staffel. bildgewaltige Zeitreise ins alte Rom 5 von 5 PunktenCäsars Marsch auf Rom, seine Machtergreifung und -behauptung bis hin zur Verschwörung, die in seiner Ermordung gipfelt, bildet hier eigentlich nur die Rahmenhandlung. Die eigentlich zentralen Figuren sind der einfache Soldat Titus Pullo (herausragend dargestellt von Ray Stevenson) und Lucius Vorenus (Kevin McKidd), sein vorgesetzter Offizier, dessen Karriere durch den Aufstieg Cäsars beschleunigt wird. Intrigen, brutale Kämpfe und lebensnahe Darstellung des Lebens des einfachen Volkes beeindrucken in dieser spannenden, bildgewaltigen und zumindest in den historischen Eckpunkten korrekt recherchierten Serie. Im Mittelpunkt steht eigentlich das Leben des "einfachen Volkes", das durch den Soldaten Titus Pullo und seinem Offizier Lucius Voreno repräsentiert wird und im augenfälligen Kontrast zum Lebensstil des römischen Adels steht (wunderbar: Polly Walker als Atia und Lindsay Duncan als ihre Gegenspielerin Servilia). Ein Wort noch zu den Darstellern: sorgfältig ausgewählt stellen sie die Charaktere präzise und glaubwürdig dar: Ciaran Hinds beeindruckt als Cäsar - souverän und überragend, es stimmt einfach jede Geste; James Purefoy als Marc Anton - ein schlauer und ehrgeiziger Partner Cäsars; Kevin McKidd als Lucius Vorenus - ein pflichtbewusster und treuer Offizier; Ray Stevenson als Titus Pullo - ein mutiger Soldat und brutaler Kämpfer, nicht unbedingt der Schlaueste und den Genüssen des Lebens nicht abgeneigt. Die Ausstattung ist bis ins kleinste Detail genau recherchiert und der Zuseher fühlt sich sofort in das alte Rom versetzt. Fazit: römische Geschichte, spannend aufbereitet (Vorsicht: manchmal ungeschminkt brutale Kampfszenen) und mit herausragenden Schauspielern besetzt - höchst empfehlenswert! |
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