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Produkt-Bild: Die Buddenbrooks

Die Buddenbrooks
mit Liselotte Pulver, Hansjörg Felmy, Nadja Tiller, Regie: Alfred Weidenmann

DVD von ARTHAUS
Preis bei Amazon: EUR 5,97

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Die Buddenbrooks
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Arthaus Die Buddenbrooks, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.02.00
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Klassiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eins sollte einem klar sein, wenn man diesen Film ansieht oder bewertet: Eine gute Literaturverfilmung ist nie eine Wort-für-Wort Adaption des Romans.
Thomas Manns Roman ist zweifellos ein grandioses Werk und in seiner Komplexität vermutlich kaum für die Leinwand umzusetzen. Das rechtfertigt allerdings nicht schlechten Kritiken, die diese Verfilmung aus den 50er Jahren hier bekommen hat.
Sicherlich, ganze Handlungsstränge fehlen, es wurde gestrafft. Was dem Film aber nicht schadet, da die Grundkonflikte und die Leitmotive der Handlung erhalten bleiben. Darüber hinaus gelang es, die ironische Komponente des Romans in das Drehbuch zu übertragen, wodurch die Atmosphäre, die nun auch in der Romanvorlage durchaus nicht immer nur düster oder ernst ist, sehr gut getroffen wurde.
Die Besetzung ist ein Traum. Hansjörg Felmy IST Thomas Buddenbrook und war selten besser. Allein seine Darbietung ist diesen Film wert. Hans Lothar ist ebenso überzeugend als Christian. Liselotte Pulver mag den falschen Akzent für ihre Rolle haben, ist aber glaubwürdig, was Tonis charkterliche Entwicklung angeht und sie hat eine gute Chemie mit Felmy, was für den Handlungsverlauf auch nicht gerade unwesentlich ist. Die Nebenrollen sind brilliant besetzt mit allem, was Deutschland damals zu bieten hatte (und es wäre schön, wenn manche Rezensenten sich von ihren Vorurteilen gegenüber manchen Darstellern freimachen könnten: nur weil jemand viel Komödie gemacht hat, heißt das nicht, dass er oder sie keine ernsten Rollen spielen kann).
Die Ausstattung des Films ist ausgesprochen schön und dem bürgerlichen Millieu des 19. Jahrhunderts angemessen. Darüber hinaus wurden viele Szenen in Lübeck vor Ort gedreht.
"Buddenbrooks" ist ein klassischer 50er Jahre Film mit einer ausgezeichneten Besetzung, der, meiner Ansicht nach, dem Roman gerecht wird.
Empfehlenswert!
Durchgeschüttelt und umgerührt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Man nehme ein grobmaschiges Sieb, gebe die "Buddenbrooks" hinein und schüttele kurz und kräftig durch. Voilà - heraus kommt dieser Spielfilm. Viele - nicht unwichtige - Passagen fehlen, der chronologische Ablauf stimmt hinten und vorne nicht. Auch werden Charktere verwechselt(und warum heißt Senator Hagenström "Wagenström" ???). Schauplatz ist ständig das Haus in der Mengstraße, was dem Originalstoff auch nicht entspricht. Dies alles sind wichtige "Bauteilchen" die fehlen oder durcheinander geraten sind, wodurch der Gesamtzusammenhang und die Feinheiten der Geschichte vollkommen verloren gehen. Als störend empfinde ich auch die unbedarfte Darstellung, die Lilo Pulver von der "Toni" liefert oder Nadja Tiller als "Gerda". Einzig "Herr Permaneder" kommt hier -optisch- besser, bzw. passender, weg als 1979 in der Serie ... Kennt man den Originalstoff nicht und ist nur auf etwas leichte Unterhaltung aus, ist man recht gut bedient. Ansonsten empfehle ich den Kauf des 70er Jahre-Mehrteilers oder der DVD-Box "Buddenbrooks-Edition", die sowohl die Serie als auch den Spielfilm enthält. Damit kann man sich den Spaß gönnen und selbst vergleichen :-)
Ob Thomas Mann die Verfilmung gemocht hätte?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Positiv war, das der Film in Lübeck und Travemünde gedreht wurde. Auch Lil Dagover, Nadja Tiller, Hans-Jörg Felmy.....haben glänzend gespielt. Schade, dass die erste Generation (Johann und Antoinette Buddenbrook ausgelassen wurde. Die beiden hätten genauso dazugehört. Liselotte Pulver hat die Tony zwar erfrischend gespielt, nur hätte man für die Besetzung einer Lübeckerin keine Schweizerin nehmen sollen. Der Akzent passte nicht so ganz. Auch Tonys Kinder, von denen eins bei der Geburt stirbt, tauchen nicht auf, ebenso wenig, wie ihr Schwiegersohn Hugo Weinschenk, sowie Madame Kethelsen, die alten Krögers, die unverheiraten Tanten Buddenbrook......Schade, dass Erika Mann solche Kompromisse eingegangen ist. Der Film ist gut gemacht, nur wer eine Verfilmung sehen möchte, die sich an das Original hält, sollte sich an den Mehrteiler aus den siebziger Jahren halten und auch auf die Neuverfilmung von Heinrich Breloer warten, die im nächsten Jahr zu sehen sein wird. Ob Thomas Mann mit der Verfilmung einverstanden gewesen wäre. Schade, dass er dabei nicht mehr mitreden konnte.
Vom grossen Roman zum seichten Schwank
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Jeder, der Manns Buddenbrooks gelesen hat, wird von dieser Verfilmung enttäuscht sein. Mit wenigen Ausnahmen (Felmy, Tiller) ist dieser Film praktisch durchgehend fehlbesetzt. Liselotte Pulver ist zwar grandios in schweizer Mundartfilmen von Jeremias Gotthelf und Helga Feddersen ist lustig in deutschen Klamaukfilmen mit Hallervorden, aber hier gehören andere Schauspieler/innen hin. Dass Erika Mann, die ja am Drehbuch offenbar mitgearbeitet hat, mit dem Film nicht ganz zufrieden war, ist nur allzu verständlich. Aus dem grossen Roman von Thomas Mann wurde hier ein seichter Bauernschwank - wenn das grosses deutsches Kino sein soll, dann vielen Dank - aber andererseits wurde ja auch "Der Schuh des Mandschu" (oder ähnlich) letztes Jahr zum besten deutschen Film gewählt.... Da kann man nur staunen! Fazit: Auf diese Verfilmung von Buddenbrooks verzichtet man besser und kauft sich stattdessen die 9-stündige fantastische 70-jahre Verfilmung, die es allerdings erst auf Video gibt.
Unterhaltsam aber anspruchslos!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dass der Film in den fünfziger Jahren gedreht wurde, merkt man ihm an seinem saloppen Inszenierungsstil, der jedoch bei dieser Verfilmung, die manchmal einem Lustspiel von Peter Steiner ähnelt, deutlich an. Man kann Erika Mann nachfühlen, warum sie mit der Adaption nicht zufrieden war. Thomas Manns Roman über den Verfall einer Lübecker Patrizierfamilie ist ein exakte Zeit- und Gesellschaftsstudie des Biedermeier, einer Zeit voller Umbrüche. Doch gerade diese Aspekte fehlen der Verfilmung genauso wie das Fingerspitzengefühl, das Flair jener Epoche spürbar zu heraufzubeschwören. Luchino Visconti wäre wohl der einzige Regisseur gewesen, dem eine angemessene Adaption gelungen wäre, da gerade das Thema, der Verfall einer Familie, ja der Verfall einer ganzen Gesellschaftklasse das Hauptthema seiner Werke darstellt (Der Leopard, Tod in Venedig, Die Verdammten...). Eine wirklich gelungene Fernseh-Verfilmung aus den siebziger Jahren stellt die ca. 9-stündige Verfilmung mit Ruth Leuwerik, Martin Benrath, Volker Kraeft und Michael Degen dar, in der die Darsteller die Personen des Romans glaubwürdig wiedergeben und die Atmosphäre jener Zeit in authentischen Dekors und Kostümen zum Leben erweckt wird. Zudem lässt sich der episch ausgebreitete Film viel Zeit für die Entwicklung der Charaktere. Hintergründe und Nebenfiguren werden ebenso sorgfältig einbezogen. Es wird höchste Zeit, das dieser lehrreiche Mehrteiler endlich auf DVD erscheint!!!
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Produkt-Bild: Fahrenheit 451

Fahrenheit 451
mit Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack, Regie: François Truffaut

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 6,91

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Fahrenheit 451
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universal Fahrenheit 451, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.11.03
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5 Kundenrezensionen:

Dieser Film ist ein Muss!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gerade in der heutigen Zeit zunehmehmender Kontrolle und Überwachung ist dieser Film (Buch) unbedingt zu empfehlen.
Lesenswert ist das Buch, auch als Hörbücher zu haben.
Absolut sehenswert
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wer das Buch gelesen hat, könnte verleitet sein, bei der Betrachtung des Films Enttäuschung zu empfinden. Zum einen wurden ganze Charaktere gestrichen zum anderen wurden Persönlichkeiten entgegen der Darstellung im Buch verfremdet.
Nicht desto Trotz, ist der Film (immerhin aus den 60er Jahren)ein Meisterstück zwischen Surrealismus und Zukunftsvorstellung. In diesem Sinne auf jeden Fall sehenswert.
Lesen Sie die Bücher, die Sie verbrennen? - Truffauts und Bradburys düstere Zukunfstvision
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Fahrenheit 451 ist die Temperatur, bei der Papier zu brennen beginnt. In dieser Zukunftsvision von Ray Bradbury (Autor der Vorlage) und Regisseur Francois Truffaut legen die Feuerwehrmänner Brände, anstatt sie zu bekämpfen, und was sie verbrennen, sind Bücher. Das totalitäre Regime befürchtet, die Menschen könnten durch Lesen eigene Gedanken entwickeln, eigene Wege gehen, Veränderungen wollen, das System anzweifeln, das darf nicht sein.
FAHRENHEIT 451 aus dem Jahr 1966 gehört zu den Klassikern des Sci-Fi-Kinos. Regisseur Truffaut (der übrigens nicht ganz zufrieden mit dem Film bzw. den Dialogen war, es sollte auch sein einziger in englischer Sprache gedrehter Film bleiben) verzichtet zur Darstellung seiner fernen und doch so nahen Welt auf Ausstattungsorgien und vertraut den Ideen und den Schauspielern. Die Stimmung des Films ist trotz leuchtender Farben düster, langsam, traumähnlich, was insbesondere von Bernard Herrmanns wundervoller Filmmusik grandios unterstützt wird. Oskar Werner (der ohnehin zu meinen Lieblingsschauspielern zählt) agiert wie immer brillant als schlichter Durchschnittsmensch, der seinen Beruf/seine Berufung hinterfragt, er spricht übrigens auch die Synchronfassung. Julie Christie spielt die schwierige Doppelrolle (als Werners regimetreue, konsumwillige Ehefrau sowie als warmherzige Revolutionärin) mit viel Understatement und Nuancen. Kameramann Nicolas Roeg schafft eindringliche Bilder und fotografiert insbesondere Julie Christie faszinierend (Roeg hat in sehr vielen Filmen der Schauspielerin die Kamera geführt und sie auch später als Regisseur in "Wenn die Gondeln Trauer tragen" inszeniert). Die wenigen Spezialeffekte können heute nicht mehr ganz überzeugen, aber das spielt keine Rolle. Hier geht es um anderes. Das Ende des Films ist in mehrere Richtungen interpretierbar, gleichzeitig hoffnungsvoll als auch hoffnungslos, je nachdem wie man es sehen möchte. Der Film bewahrt seine Geheimnisse, das macht ihn bei jedem neuen Sehen wieder aufregend.
FAHRENHEIT 451 ist heute nicht nur genau so wertvoll wie seinerzeit, sondern er ist noch aktueller denn je, und wer meint, Bücherverbrennung und staatliche Zensur wären nur intellektuelle Probleme, der täuscht sich gewaltig. Truffaut schildert deutlich, dass der Staat nur den Grundstein legt. Es sind die Unterdrückten selbst, die Mitläufer, Denunzianten, die Folgsamen, die das Unheil von oben nach unten weitertragen und eine Gesellschaft formen, in der niemand dem anderen vertrauen kann, in der das Anderssein, das Kreative, das Engagierte nicht existieren darf. Großes Kino, hypnotisch, packend, intelligent und zeitlos wichtig.
Die DVD bietet hervorragende Extras, u.a. einen Audiokommentar mit Julie Christie sowie ein Making Of und eine Diskussion mit Autor Ray Bradbury.
Hinter jedem Buch steht ein Mensch, dem man mit Respekt begegnen sollte.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten


Die legendäre Verfilmung von Ray Bradburys Roman " Fahrenheit 451 " habe ich vor 30 Jahren das erste Mal gesehen und war damals sehr beeindruckt von der behandelten Thematik.
Als ich mir gestern Abend den Film erneut ansah, haben mich Truffauts surreale visuelle Darstellungen besonders fasziniert.
Die Filmhandlung hat an Aktualität in all der Zeit nichts verloren. Sie bleibt die ungehörte Mahnung: Bedenke, was geschehen kann , wenn man einer Gesellschaft die individuelle Denkfähigkeit nimmt!
Die Protagonisten leben unter einem politischen System , in welchem man den Bürgern das intellektuelle Denkvermögen rauben möchte, um sie auf diese Weise besser manipulieren zu können. Intellektuelle Texte zu studieren ist verboten , stattdessen erfreuen sich die Menschen am interaktiven, staatlich gelenkten Fernsehen. Die dort agierenden Moderatoren werden als Mitglieder der eigenen Familie begriffen. Je mehr sich die Menschen berieseln lassen, desto unkonzentrierter werden sie. Ihr Gehirn ist untrainiert, hat Erinnerungslücken und lässt schon bei jungen Menschen auf Alzheimer schließen.
Die entindividualisierte Welt ist nur noch mit Anregungspillen zu ertragen.
Guy Montag ( Oskar Werner) ist Feuerwehrmann in diesem totalitären Regime . Seine Aufgabe besteht darin Bücher zu verbrennen, weil die Gemeinschaft laut herrschender Ideologie nur dann glücklich ist, wenn sie nicht denkt. Bücher stellen eine Gefahr dar, weil sie sich negativ auf die allgemeine Verblödung auswirken. Zunächst systemtreu, spürt Montag Bücher auf und findet Freude an deren Vernichtung, bis er durch eine junge Lehrerin ( gespielt von Julie Christie- sie spielt im Film übrigens eine Doppelrolle) motiviert, sich für den Inhalt der Bücher zu interessieren beginnt. Jetzt liest er heimlich.
Montags Ehefrau( ebenfalls dargestellt durch Julie Christie) ist völlig unreflektiert und der schönen Fernsehwelt ergeben. Als Montag aufgrund eines fürchterlichen Ereignisses- eine alte Dame verbrennt vor seinen Augen mit ihrer kostbaren Bibliothek- sich von dem System, in dem er lebt, völlig distanziert, denunziert ihn seine angepasste Frau wegen der verbotenen Bücher im Haus.
Nun beginnt die Hatz auf den Abtrünnigen, welcher er sich glücklicherweise entziehen kann, indem er sich flüchtend in ein einsames Waldgebiet durchschlägt. Dort leben die entrechteten "Büchermenschen". Diese lernen den Inhalt eines Buches auswendig um das Geistvolle in geistloser Zeit zu retten. Auch Montag wird zu einem lebenden Buch, wohl wissend , das hinter jedem Buch ein Mensch steht, dem man den nötigen Respekt zollen sollte.

Machtmenschen aller Zeiten wussten und wissen, dass sich Personen besser steuern lassen, wenn man sie dumm hält, die Gebildeten und Klugen korrumpiert oder sie vernichtet, um so mittelfristig ihr perfides System zu manifestieren.
Bislang allerdings sind Systeme, denen die kritisch intellektuellen Köpfe fehlen , früher oder später alle untergegangen. Dem Himmel sei gedankt!
Am Beispiel der von Julie Christie dargestellten Frauen wird gezeigt , dass es immer auf das persönliche Umfeld ankommt, wie sich ein Mensch entwickelt und dass besonders die Intellektuellen angehalten sind Terrorregime zu verhindern. Sie haben aufgrund ihrer Fähigkeiten eine nicht hinweg diskutierbare Verantwortung gegenüber geistig weniger begabten Menschen.

Empfehlenswert!
Dank Oskar Werner unbrauchbar
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Oskar Werner hatte scheinbar ein grobes Problem und sabotierte diesen Film wo es nur ging, er liess sich sogar einmal eine Glatze währen des Drehs schneiden, nur um François Truffauts Film zu sabotieren, leider ist ihm das gelungen, viele Szenen sind eines Truffauts nicht würdig, zum Beispiel die Bluebox Effekte sind dermassen lachhaft, das sie an Ed Wood erinnern lassen. Zwar sind die Schauspieler allesamt gut, und die Musik auch, aber es ist ein Film der möglicherweise sehr gut hätte werden können, es gibt ein paar sehr gute Momente, aber die werden immer wieder jäh unterbrochen durch eine B-Movie Ästhetik, a la Roger Corman.
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Produkt-Bild: Casablanca

Casablanca
mit Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Paul Henreid, Regie: Michael Curtiz

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,70

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Casablanca
  • FSK 6

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dieser wirklich perfekte Film von 1942 zieht die Zuschauer auch heute noch in seinen Bann -- und das aus gutem Grund. Der Film erzählt die einzigartige Liebesgeschichte zwischen drei Leuten vor einem Hintergrund von erschreckend hohem persönlichen Einsatz im Krieg und gegen ein Monster, das kultiviert statt unkultiviert, interessant statt schrecklich ist. Humphrey Bogart spielt den angeblich unpolitischen Clubbesitzer im nicht besetzten französischen Gebiet in Marokko, in dem es trotzdem vor Nazis nur so wimmelt. Ingrid Bergman spielt die Geliebte, die ihn unter geheimnisvollen Umständen in Paris verlassen hat, und Paul Henreid ist der heroische, etwas verwirrte Ehemann. Claude Rains, Sidney Greenstreet, Peter Lorre und Conradt Veidt gehören zu einer der besten Besetzungen für Nebenrollen in der Geschichte Hollywoods. Der Film gehört mit Sicherheit zu den geistvollsten und edelsten Filmen, die jemals gemacht wurden. --Tom Keogh

Amazon.de DVD-Bewertung


Auch die DVD-Fassung des Klassikers verdient die Bezeichnung edel. Schon die Covergestaltung ist äußerst ansprechend und der Inhalt der DVD umso mehr. Die hervorragende Dokumentation "As Time goes by", moderiert von Lauren Bacall, erzählt alles Wissenswerte über die Entstehungsgeschichte von Casablanca und zeichnet nach, wie der Film zum Kultobjekt wurde. Man erfährt, dass es sogar zwei TV-Serien zu Casablanca gab. Und die Marx Brothers mit ihrer Nacht in Casablanca dürfen natürlich ebenso wenig fehlen wie die Hommage von Bugs Bunny. Auch das animierte Menü, unterlegt mit "As Time goes by", das zur Szenenanwahl, dem US-Kino-Trailer und der Dokumentation führt, ist sehr gelungen. Die Bildschärfe ist erstaunlich, wenn man bedenkt, wie alt der Film ist. Casablanca selbst gibt es in der deutschen, englischen und spanischen Sprachfassung zu genießen (Tonformat jeweils Mono). Wem das noch nicht reicht, der sei auf die 19 (!) Untertitel verwiesen, plus Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte. --Tom Keogh

Produktbeschreibung


Warner Home Casablanca, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 31.01.00
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5 Kundenrezensionen:

a must see
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
so sind klassiker:auch nach 55 jahren sehenswert und besser als filme, an die man sich in 2 jahren nich tmehr errinnern kann. unbedingt sehenswert, auch zum zweiten mal.
Casablanca... einfach Kult!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
You must remember this. Spiel's noch einmal, Sam. Küss mich, als wär's das letzte Mal. Ich seh' dir in die Augen, Kleines. Ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. - Zahlreich sind sie, die geflügelten Worte, die mythenumrankten Momente, die legendären Schauplätze von CASABLANCA, dem ultimativen Melodram der Filmgeschichte. Selten entwickelte ein Liebesdreieck größere Magie als jenes zwischen dem vom Verlustschmerz gezeichneten Zyniker Humphrey Bogart, der hinreißenden, aber innerlich zerrissenen Ingrid Bergmann und dem integren Résistance-Kämpfer Paul Henreid, für die sich vor dem Hintergrund der Weltkriegswirren das Private und das Politische untrennbar verbinden. Hin und her wogen die Emotionen in der eleganten Inszenierung von Michael Curtiz, bis am Ende, Bogarts Rick die Story mit seinem Verzicht (der zugleich seine Erlösung ist) unvergesslih macht. A sigh is just a sigh.

Quelle:(http://www.amazon.de/besten-Filme-aller-Zeiten-m%C3%BCssen/dp/3865051804/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1225803657&sr=8-1)
As Time Goes By
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Herr der Ringe, L.A. Confidential, Citizen Kane, Der Pate und viele andere Filme haben das Potential zu meinem absoluten Lieblingsfilm zu werden, immerhin sind das alles Werke der Extraklasse. Warum ich doch immer wieder zu Casablanca zurückkehre? Schwer zu sagen. Ist es das absolut geniale Drehbuch? Die Coolness? Die Protagonisten die zu Herz gehen? Die Musik? Die genialen Schauspieler? Wohl eine Mischung aus allem, aber dennoch erklärt es die Faszination nicht, die von diesem Film ausgeht. Ich persönlich schätze einfach die gute alte Art wie früher Filme gemacht wurden. Ohne großes Budget, ohne tausende von Spezialeffekten, Filme mit Substanz die noch eine Geschichte erzählen können die unter die Haut geht - ohne auf Klischees zurückzugreifen. Man muss bedenken dass der Film aus dem Jahr 1942 stammt, weder gab es groß Geld für die Schauspieler noch für die Kulissen wie z.B. das Flugzeug. Und allein diese Leistung, aus so wenig so viel rauszuholen - das allein nötigt schon Respekt. Ich mag die zynische Art von Rick, ich mag seinen realitätsgeschärften Blick auf die Welt nur um am Schluß doch zu weinen wenn die raue Schale der Liebe weichen muss. Genial! Nicht zu erwähnen die ganzen Zitate die bis heute Kult geblieben sind...

Bleibt am Schluß nur noch zu erwähnen dass Humphrey Bogart die erste Besetzung für den Film war und nicht wie hier des öfteren erwähnt, Reagan. Dieses Gerücht kam durch einen Zeitungsartikel im Hollywood Reporter auf, wurde aber nie bestätigt.
Bei mir reicht es nur für 3 Sterne - muss ich mich jetzt schämen ?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich mag doch Liebesfilme. Und ich mag doch auch alte Filme mit ihrem hübschen Ambiente. Aber wieso kann ich den Kult um Casablanca nicht nachvollziehen ? Ich verstehe auch nicht, warum jeder Hirni Bogarts Spruch mit den Augen falsch zitiert. Nirgends im Film heißt es "Schau mir in die Augen, Kleines", immer nur "Ich seh dir in die Augen, Kleines".

Also, ich verstehe es nicht. Muss wohl mal meinen IQ testen lassen.
You must remember this...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Casablanca" ist einer jener bis heute unerreichten Klassiker aus der Goldenen Ära Hollywoods und einer jener seltenen Filme, bei denen einfach alles stimmt.
Das Drehbuch - voller Zitate, die nicht nur in die Filmgeschichte, sondern auch in die Alltagssprache eingegangen sind. ("Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!", "Uns bleibt immer noch Paris...", "Ich seh' dir in die Augen, Kleines", "Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft", um nur einige zu nennen.) Dazu einige polierte Dialoge, die so wunderbar aufeinander abgestimmt sind, daß man manchmal direkt mitschreiben möchte.
Die Darsteller - durch die Bank weg großartig! Humphrey Bogart als Zyniker mit einem Herzen aus Gold unter der rauhen Schale, Ingrid Bergman als kühle, aber wunderschöne Ilsa und brillant besetzte Nebenrollen mit u.a. Paul Henreid und Claude Rains.
Die Regie - Michael Curtiz gelingt es mit nur ganz wenigen Schauplätzen eine eigene Athmosphäre zu schaffen, die fast schon an ein Theaterstück erinnert, so intim und nah ist der Zuschauer den Figuren. Die Handlung nimmt einen gleich von Anfang an gefangen und auch, wenn man weiß, wie es ausgeht, ist man doch immer wieder gefesselt von der traurigen Liebesgeschichte zwischen Rick, Ilsa und Viktor Laszlo. Die Figuren sind einem trotz all ihrer Ecken und Kanten sympathisch und wirken absolut glaubhaft und authentisch.
Bild- und Tonqualität lassen für einen Film, der immerhin mehr als 60 Jahre auf dem Buckel hat, keine Wünsche offen und natürlich gilt auch hier mal wieder: am besten wirkt "Casablanca" immer noch in der englischen Originalversion. Sehenswert ist auch die Doku "You must remember this", ein Feature, in dem Humphrey Bogarts Witwe Lauren Bacall die turbulente Entstehungsgeschichte dieses Filmklassikers präsentiert. An manchen Stellen herrscht zwar ein wenig die Lobhudelei vor, (aber das haben Making-ofs ja nunmal generell so an sich)dennoch erhält man einen spannenden Einblick in die Goldene Ära Hollywoods.
Fazit: wer "Casablanca" nicht kennt, hat nicht nur einen der besten Filme aller Zeiten (mit einer der tragischsten Liebesgeschichten) verpaßt, er hat auch 102 Minuten Hollywood-Hochkultur verpaßt. Unbedingt kaufen und Taschentücher bereithalten!
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Produkt-Bild: Ein Herz und eine Krone

Ein Herz und eine Krone
mit Gregory Peck, Audrey Hepburn, Eddie Albert, Regie: William Wyler

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,80

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Ein Herz und eine Krone
  • FSK 6

Aus der Amazon.de-Redaktion


Vielleicht hält dieser Film nicht ganz, was sein großartiger Ruf verspricht, und vielleicht sind Hauptdarsteller und Regisseur eine leichte Fehlbesetzung. Aber was soll's? Ein Herz und eine Krone ist der Film, der Audrey Hepburn (Frühstück bei Tiffany) über Nacht zum Durchbruch verhalf und dafür sorgte, dass das Publikum auf der ganzen Welt weiche Knie bekam. In dieser süßen Romanze spielt die unendlich charmante Hepburn in ihrer ersten Hauptrolle eine europäische Prinzessin, die sich auf einer offiziellen Romreise befindet. Frustriert vom starren höfischen Protokoll, das ihr keinen Kontakt zu den Menschen erlaubt, begibt sie sich auf eigene Faust mit Hilfe eines rauen Nachrichtenreporters (Gregory Peck, Moby Dick) auf eine Erkundungstour durch die Stadt.
Regisseur William Wyler, der mehr bei seinen preisgekrönten Klassikern wie Ben Hur zu Hause ist, wird der prickelnden Geschichte nicht immer gerecht und Pecks Rolle wäre Cary Grant auf den Leib geschrieben gewesen. Aber der Film macht trotzdem riesigen Spaß, die Drehorte sind einfach unwiderstehlich und Hepburn verkörpert in dieser Rolle einen eleganten Stil, der die restlichen 50er Jahre als die Definition von chic galt. Es war also kein Zufall, dass sowohl Hepburn als auch die erfahrene Kostümbildnerin Edith Head für ihre Arbeit mit einem Oscar ausgezeichnet wurden. --Robert Horton

Produktbeschreibung


Paramount Ein Herz und eine Krone, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 10.04.03
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Audreys erster Streich in Hollywood und ihr Oscar!!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Herz und eine Krone war Audrey Hepburns erster Hollywoodfilm! Er spielt aber in Rom. Audrey ist Prinzessin Ann, die ihr königlichen Verpflichtungen satt hat und beschließt sich ein bisschen Spaß zu gönnen. Bei ihrer Flucht wird sie von dem Reporter Joe in seiner Wohnung aufgenommen und als dieser versteht wer sie ist wittert er das große Geld, doch nach einem traumhaften Tag mit Ann in Rom ändert er seine Meinung! Dieser Film ist einfach ein Film für die Seele! Wenn man ihn einmal gesehen hat kommt man nicht mehr von ihm los! Man fühlt sich gleich wie im Urlaub in Rom! Er hat eigentlich kein Happy End, aber das nimmt nichts von seinem Zauber!
Verkannte Tragödie ohne Hollywood-Pathos
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zur DVD: Die Features sind in vollem Umfang zufriedenstellend: Neben Extrabeiträgen über das Making-of des Films (mit zum Teil raren Aufnahmen, etwa vom Casting der Protagonistin), das Restaurationsverfahren und das Schaffen der Kostümbildnerin Edith Head sowie drei Trailern findet sich eine von sämtlichem "Dirt" bereinigte Fassung des Wyler-Klassikers. Da man diesen "Schmutz" in den zahlreichen TV-Wiederholungen hierzulande immer noch in voller Pracht bestaunen kann, lohnt allein deshalb die Anschaffung der DVD. Der gleichfalls als Kaufmotiv taugende spannende Vergleich der deutschen mit der ursprünglichen Tonfassung ergibt wie so oft gerade bei älteren Filmen, dass die synchronisierte Version das Original noch überbietet. Natürlich sind die Synchronsprecher anders als die Schauspieler eben Sprechspezialisten und daher ihnen gegenüber hinsichtlich der vokalen Ausdrucks- und Variationsmöglichkeiten im Vorteil, aber es ist frappant, wie die deutschen Stimmen zugleich das Timbre ihrer Vorbilder fast perfekt imitieren.

Zum Film: Bei oberflächlicher Betrachtung ergibt sich zweifellos zunächst der Eindruck, es mit dem zu tun zu haben, als das der Film ursprünglich beworben wurde und als was er immer noch kategorisiert wird, nämlich einer "romantischen Komödie", kritisch gewendet, einer heiteren, letztlich belanglosen Schnulze, noch dazu mit einer ideologischen Botschaft: Schöne Prinzessin bricht einen Tag lang aus ihrem goldenen Käfig aus, genießt das Undercoverdasein als Durchschnittsmädchen, verliebt sich und kehrt zwangsweise in ihren glitzernden Kerker zurück, in dem sie nun zumindest selbstbewusster und freier in Bezug auf das starre Korsett der höfischen Konventionen agieren wird. Moral: Im Vergleich zum Elend des Hochadels ist das Leben als Hausfrau doch viel angenehmer (die Welt des Putzens, Nähens und Kochens erscheint Ann in der letzten Szene in Joes Wohnung geradezu als Paradies), also, liebe Zuschauerinnen, seid zufrieden und glücklich damit und denkt nicht daran, dagegen zu revoltieren. - Der wie fast immer dümmliche deutsche Verleihtitel entspricht übrigens völlig dieser Groschenroman-Interpretation.

Sicherlich intendierten die Macher des Films auch nicht mehr; schließlich ging es in erster Linie um einen kommerziellen Erfolg. Dennoch durchbricht der Film in mehrerlei Hinsicht die Hollywood-Usancen und ist deshalb als einer der wenigen "Blockbuster" auch für den überzeugtesten Kritiker des industriellen Films noch perzipierbar: Angeblich um die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht allzu sehr von der Story auf den Schauplatz abzulenken, wurde der Film in Schwarzweiß gedreht, was den damaligen Wahrnehmungsgewohnheiten bereits durchaus widersprach. Scheinbar im Widerspruch dazu, in Wahrheit korrespondierend, bewirkte die Entscheidung, statt im Studio überwiegend vor Ort zu drehen, dass viel unkontrolliertes, "reales" Material in den Film gelangte. Dies in die Nähe des "Neorealismus" zu rücken wäre sicher übertrieben, aber es trägt zur Milderung der Pseudorealität des Hollywoodfilms bei. Dem entspricht der insgesamt unpathetisch-natürliche Stil, den Wyler gerade durch eine äußerst penible Regiearbeit erzielte. Die komödiantischen Elemente sind hingegen oft ins Anarchisch-Slapstickhafte verzerrt (die "Motorrollerjagd" mit den offensichtlichen Doubles; die Massenprügelei im Tanzcafé; Irving, der mit Flüssigkeiten übergossen und vom Stuhl gestürzt wird). Nicht zuletzt sei die Aura der "Authentizität", die von der (belgisch-britischen) Hauptdarstellerin Audrey Hepburn ausgeht, in diesen Zusammenhang gestellt. Ich wüsste keine andere Schauspielerin zu nennen, der man so wenig ansieht, dass sie schauspielert.

Doch was den vermeintlich seichten Film endgültig zu den Sternen katapultiert, ist seine verkannte Tragik, die gerade durch die zuvor evozierte witzig-irenische Stimmung eine desto eindringlichere Wirkung erhält. Ganz bezeichnend ist, dass einer der auf der DVD enthaltenen Trailer über das "happiest picture you've seen in years" zwar das Lächeln von Ann in der Schlussszene vor den Journalisten zeigt, aber abblendet, bevor es sich in einen verzweifelten Ausdruck verwandelt. "Roman Holiday" ist die einzige mir bekannte "romantische Komödie", ja einer der wenigen industriellen Filme überhaupt, mit einem expliziten "Sad End" und ohne Aussicht auf eine Fortsetzung, die daran etwas ändern könnte. Die - kurzen - "Liebesszenen" mit Ann und Joe gehören deshalb zum Ergreifendsten, was die Filmgeschichte zu bieten hat, weil sie vollständig von der Zukunftslosigkeit dieser Liebe und von ihrer negativen Determiniertheit durch die Gefangenschaft von Ann gekennzeichnet sind. Nicht das positive Gefühl der individuellen Zuneigung, sondern die Desperatheit Anns und Joes Mitgefühl dominieren diese Liebe. Kein Lächeln, nur Tränen begleiten ihre Küsse. In keinem Low-Budget-Roadmovie, auch nicht in "Romeo und Julia" ist die Liebe als Ausdruck der Unmöglichkeit der Negation gesellschaftlicher Zwänge besser dargestellt worden als in diesem "wonderful hit movie" (laut Trailer) - eben weil ihr gefällige Nonchalance vorangeht.

Als ganz besonders anrührend - auch wenn die kitschige Musik dem ein wenig Abbruch tut - empfinde ich die Szene mit Ann und Joe im Auto, in der Ann sagt: "Just drive away and leave me as I leave you" (ich weigere mich zu glauben, dass Audrey Hepburns Tränen hier Resultat eines Wutausbruchs von Wyler waren, wie imdb berichtet), und die Sequenz kurz danach, als Joe, offenbar mit einer Rückkunft Anns rechnend, auf ein Klopfen zur Tür seines Zimmers stürzt, wo aber lediglich sein alberner Chef wartet. Auch die Schlussszene vor den Journalisten mit besagter Metamorphose von Anns gequältem Lächeln zu abgrundtiefer Traurigkeit und dazu Joes glänzenden Augen erzwingt die Empathie noch des abgebrühtesten Kritikers des Hollywoodfilms.

"Roman Holiday" erzielt mit einfachsten Mitteln, perfekten Protagonisten und - nicht zu vergessen - einer extrem pedantischen Regie eine Wirkung, die danach von keinem französischen "Amour fou"-Elaborat, keiner deutschen Filmhochschulabschlussarbeit und keinem angelsächsischen Porno je erreicht wurde.
Wunderbar, kitschig, rührend, wunderbar, wunderbar...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Audrey Hepburn & Gregory Peck sind so wunderschön anzuschauen in diesem Film, und spielen so inbrünstig, dass man gar nicht mehr aufhören möchte, den wundervollen Dialogen, Bildern, Menschen zu folgen.
Allerdings ist Ms Hepburn so anmutig, dass jeder Film mit ihr ein Geschenk ist.
Großes Gefühls-Kino!
Herzerfrischend!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kennen Sie jemanden, der diesen Film nicht kennt? Ich schon. Bzw. ich kannte jemanden: meinen Mann. Bis ich ihn zwischen den Jahren überreden konnte, mit mir gemeinsam diesen wunderschönen Liebesfilm (für mich zum x-ten Male) anzusehen. Und ...? Er konnte sich nicht halten vor Lachen!

Diese Liebeskomödie hat etwas so Bezauberndes und durch Audrey Hepburn auch etwas so Hinreißendes an sich, dass sie scheinbar auch so zähen Burschen, wie meinem Mann, gut gefällt. Wenn ich z.B. an den italienischen Taxifahrer denke, den Gregory Peck dazu bringen will, dass er die Prinzessin noch wo anders hinbringen soll und dieser sich vehement und wortstark wehrt ... einfach köstlich. Oder die Szene beim Haareschneiden oder wie sich die Prinzessin Champagner bestellt und der Reporter Joe "kalten Kaffee"; das abendliche Treffen mit ihrem Friseur auf dem Tanzschiff, das in einem Chaos endet und so weiter und so weiter. Einfach unvergleichlich.

Ich kenne keine andere Liebeskomödie, die mich so bezaubert und so berührt. Wenn die Prinzessin zum Schluss erkennt, dass sich sich auf Joe Bradley verlassen kann, sich jedoch von ihm abwenden muss und wie sie Haltung bewahrt, da ist es für mich regelmäßig zu spät und ich muss fürchterlich mitheulen!!!
Prima Regie, sympathische Darsteller und ein neuer Vorspann
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Geschichte kennt wohl jeder Filmliebhaber: Prinzessin flüchtet vor ihren steifen Alltagspflichten und lernt einen "selbstlosen" Journalisten kennen, der ihr Rom zeigt und so seine wertvolle Zeit opfert. Beide verleugnen ihre Identität aus unterschiedlichen Gründen. Er, weil er sich, nachdem der Groschen gefallen ist, eine profitable Story von Ihrem gemeinsamen Ausflug verspricht und sie, naja, warum wohl...
Und wie im Märchen verlieben sich beide ineinander, aber (obwohl es sich hier nur um ein Königskind handelt) sie konnten zusammen nicht kommen.
Über Audrey Hepburn muss ich wohl nicht viel schreiben. Ihre Grazie wurde völlig zurecht mit den entsprechenden Aufmerksamkeiten geehrt.
Keine Ahnung, ob Cary Grant, den ich ebenfalls sehr schätze, die Rolle des Joe Bradley spektakulärer oder besser gespielt hätte, aber wenn er für die Rolle gesetzt war, dürfte zu dieser Zeit Gregory Peck wohl die einzig glaubhafte Alternative gewesen sein und so prägt dieser in "Erinnerungen an Ein Herz und eine Krone", einem sehr gelungenen Extrabonbon dieser DVD, in dem es übrigens auch sehr seltene Aufnahmen von Audrey Hepburn vom Vorsprechen zum Film gibt, den ironiegetränkten Satz: "Ich glaube, ich habe kein einziges Drehbuch vor Cary Grant gelesen".
In diesen Erinnerungen erfährt übrigens genau dieses bzw. dessen Schreiber endlich seine Rehabilitation. Wie viele andere Autoren, Schauspieler und Regisseure sympathisierte Dalton Trumbo mit den Kommunisten und fand sich daher auf der schwarzen Liste wieder. Während Frank Capra die Dreharbeiten zu diesem Film als Regisseur ablehnte, hatte William Wyler kein Problem damit, die Geschichte des Autoren unter einem Pseudonym zu realisieren. Fünfzig Jahre nach dem Dreh fand nun der richtige Name wieder Einzug in den erneuerten Vorspann.
Der Film ist qualitativ hochwertig restauriert worden, auch hierzu und zum Vorspann gibt es eine Geschichte in den Extras, und auch die DVD selbst erfüllt alle Ansprüche. Die vielen Extras sind, genau wie der Film, in den weltläufigsten Sprachen untertitelt.
Ein Effekt, der mir bei vielen restaurierten Schwarz-Weiß-Produktionen auffällt, ist ein leichter Grünstich in den Grautönen, der aber nicht wirklich störend ist.
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Produkt-Bild: Hausboot

Hausboot
mit Cary Grant, Sophia Loren, Martha Hyer, Regie: Melville Shavelson

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 3,97

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Hausboot
  • FSK 12

Aus der Amazon.de-Redaktion


Cary Grant und Sophia Loren sind einfach ein tolles Paar in Hausboot, und eigentlich war das ja auch zu erwarten. Grant stand noch auf dem Höhepunkt seiner Karriere, die Loren bezauberte Hollywood als neue, exotische Naive, und ein paar Jahre zuvor hatten die beiden am Set von The Pride and the Passion eine heiße Affäre gehabt.
Die zwei gut aussehenden Stars sind die Hauptattraktion in dieser romantischen Komödie: Grant spielt einen allein stehenden Vater, der mit seinen drei Kindern auf einem heruntergekommenen Hausboot auf dem Potomac lebt. Sophia, das Hausmädchen, ist nicht wirklich ein Hausmädchen, sondern die kultivierte Tochter eines berühmten Musikers. Und ja, es handelt sich um eine dieser Situationskomödien, in der alle Probleme ganz leicht gelöst werden könnten, wenn auch nur einer die Wahrheit sagen würde. Wenn Sie so etwas verrückt macht, dann sollten Sie sich diesen Film eher nicht ansehen. Er gehört nicht wirklich zu den unsterblichen Filmklassikern, aber die beiden Schauspieler sind einfach bezaubernd. --Robert Horton

Produktbeschreibung


Paramount Hausboot, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.01.03
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5 Kundenrezensionen:

Kinder, Kinder ... der Rechtsanwalt, die Vaterpflichten und eine Italienerin
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Von der Großstadt über die Gleise ab auf das Wasser in das "Hausboot" ... immer wieder ein genussvoller Evergreen, turbulent im cineastischen Geschehen der auslaufenden 50er und, für diese Komödie spürbar reizvoll, im privaten Miteinander der zwei Idole.

Wie sooft im Familienleben sind es die Kinder, die das Leben in die Hand nehmen, und hier geschieht es mit Hilfe der feurigen italienischen Schönheit Cinzia, einer dringend notwendigen Haushaltshilfe für Witwervati Tom und einem begehrten Nest der Fürsorge für den mutterlosen Nachwuchs David, Robert und Elizabeth.

Eine gereizte Spiellaune mit ihrem eigenen Charme im Sinne von "was sich liebt das neckt sich", ein gewitztes Drehbuch (ursprünglich von Grant's damalige Ehefrau Betsy Drake geschrieben) mit spritzigen Dialogen, köstlich kompromittierenden Szenen und adrett gekleidete und frisierte Darsteller im Umfeld der Upperclass machen diesen Familien- und Liebesklamauk zwar nicht zu einem Glanzlicht der Filmgeschichte, für Nostalgiker aber immer noch zu einem spaßigen Filmabend mit Erinnerungen an die Reize neuer Reize einer boomenden Filmindustrie mit ihren männlichen und weiblichen Schönheiten.
Schöner Film, ABER...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es gibt bei einer Szene ein Audiofehler & zwar als Cinzia zum 1. Mal Tom kennenlernt & das Cézan-Portrait in seiner Wohnung betrachtet. Bei der dt. Audiospur wurde ein Teil weggelassen (man bemerkt es kaum) "Gefällt Ihnen sowas?" wurde vergessen, anstattdessen hat man einfach die dt. Tonspur bei "Bild da.." wieder eingefügt! Bedaurlich, Paramount! Ich hoffe dass es bald eine neue VÖ gibt, bei der die dt. Tonspur absolut vollständig ist!
schöne Liebeskomödie - aber nur für's Publikum
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein harmloses Filmchen, familientauglich, brav und leicht verdaulich. Keine Szenen zum aufregen, keine Skandale, keine unvorhergesehene Wendungen. Möchte man meinen.

Denn zum einen spielen die beiden Protagonisten das, was sie am besten können:
Grant sieht in seiner Trotteligkeit den Wald vor lauter Bäumen nicht und ist sich ständig selbst im Weg. Die Loren, mal wieder voll auf überschäumendem Temperament, überrennt all die biederen Amerikaner im flotten Galopp.

Zum anderen, und das ist für mich der eigentliche Kick an der Sache, hatten Grant und Loren eine heftige Affäre miteinander VOR den Dreharbeiten. Zu Beginn des Drehs hassten sie sich. Leidenschaftlich. Beide versuchten, aus den Verträgen herauszukommen. Aber wie heißt es doch in den Erwerbsregeln? Ein Vertrag ist ein Vertrag ist ein Vertrag. Und so wurden sie beide genötigt. Insbesondere für die Tanzszene haben sie wohl Schmerzensgeld bekommen ;-)

Insgesamt eine sehr schöne Beziehungskomödie. Ein sehenswerter Film, zumal er bestimmt viele an die eigene Kindheit/Jugend erinnert.

Und die überraschende Erkenntnis, dass Emotionen auch das Gegenteil sein können von dem, was sie erscheinen...

Die Extras sind allerdings mal wieder sehr mager, was einen Stern kostet.
Charmante Komödie mit der hinreißenden Loren!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film vor ungefähr zehn Jahren das erste mal gesehen. Und seit dem ist der Film immer wieder für mich ein schöner, stimmiger Komödienklassiker. Cary Grant, der schon immer zu meinen Lieblingsschauspielern gehörte, spielt hier wie immer einen Weltmann, der durch Situationskomik uns Zuschauern zum Lachen bringt.
Doch der eigentliche Star des Filmes ist für mich Sophia Loren. Sie ist einfach wunderbar und überzeugt nicht nur mit ihrer Schönheit und ihrem Sex-Appeal, sondern auch durch ihre unüberschauliche Leinwandpräsenz!
Sehr süß sind auch die Kinder, besonders die kleine Elizabeth (,,Ach, heute nacht würde ich mit jeden ins Bett gehen!")

Also, an alle Cary Grant-, Sophia Loren- und Liebeskomödienklassikerfans:
Kaufen lohnt sich auf jeden Fall!
ein hausboot als kulisse
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
cary grant und sophia loren und ein paar hübsche kinder rundherum - da passiert nicht viel und trotzdem (oder gerade deshalb) ist der film ausgesprochen charmant und stimmig. erstaunlich immer wieder, dass filme, die eigentlich nichts aussagen, es wieder und wieder schaffen, dass man sie aus dem regal nimmt und in unregelmässigen abständen mal wieder ansieht. dazu gehört "hausboot".

nette unterhaltung für verregnete abende zu hause. nichts besonderes aber schön anzuschauen.
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Produkt-Bild: Arsen und Spitzenhäubchen

Arsen und Spitzenhäubchen
mit Cary Grant, Priscilla Lane, Josephine Hull, Regie: Frank Capra

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,97

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Arsen und Spitzenhäubchen
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Warner Home Arsen und Spitzenhäubchen, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.11.04
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5 Kundenrezensionen:

Spaß pur
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine köstliche Komödie rund um zwei undschuldsengelgleich mordende Tantchen, ihrem Neffen Mortimer, von Cary Grant herrlich dargestellt, dessen Bruder, der sich für Theodore Roosevelt hält, einem weiteren Bruder mit Frankenstein-Visage und -attitüde und anderen Verrückten...die turbulenten Verwicklungen mit einigen Leichen im Keller machen großen Spaß: ein Klassiker mit Stil.
... Zwölf + eins im biederen Brewstertum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Der Panamakanal" ... Diese rabenschwarzweiße Kriminalgroteske von irrwitziger Atmosphäre, im Schatten und Licht von einigen wenigen Quadratmetern Raum gedreht mit nur ein paar Einblendungen einer surreal dargestellten Außenwelt, ist eine absolute Caprakrönung der Darstellung von Makaberem, Groteskem, Absurdem und Grauen hinter einer kleinkarierten Spießbürgerfassade von Spitzen, geätzten Scheiben, geschliffenen Gläsern, Teeservicen und Holztruhen sowie hahnstolzen, begriffsstutzigen Polizisten.

"Seelenfrieden" ... Der "Held" der Geschichte, ein Ideal eines klassisch eleganten, erfolgreichen und angebeteten Mannes mit, die Weiblichkeit herausfordernder, skurriler Eheauffassung, umgarnt und gefangen von einer engelsgleichen Schönheit des Pfarrers von gegenüber, stolpert, initiiert vor allem durch seine zwei naiven Tanten von köstlichem Charme, betörender Exzentrik und verzückend euphemistischer Wortwahl, tollpatschig von einer haarsträubenden Szene zur anderen bei einer [von der Pike auf gelernten] umwerfenden und erstklassigen Mimik, die jedem Pantomimen zur Ehre gereichen würde.

"Näher zu Gott" ... eine brillante Kameraführung, exzellente Schauspielleistungen, unzählige Verwicklungen und Missverständnisse, turbulente und unglaubliche Einfälle sowie witzige Dialoge und Mengen von Gags machen diese knappen 2 Stunden zu einem wahren Fest audiovisueller Visionen von unvorhersehbaren Ereignissen.

Darsteller
* Cary Grant : Mortimer Brewster
* Josephine Hull : Abby Brewster
* Jean Adair : Martha Brewster
* Raymond Massey : Jonathan Brewster
* Peter Lorre : Dr. Einstein
* Priscilla Lane : Elaine Brewster
* John Alexander : Teddy Brewster
* Jack Carson : Patrick O'Hara
* John Ridgely : Sanders
* Edward McNamara : Brophy
* Edvard Everett Horton : Mr. Witherspoon
* James Gleason : Inspektor
* Grant Mitchell : Reverend Harper
* Vaughan Glaser : Richter Cullman
* Chester Clute : Dr. Gilchrist
* Edward McWade : Mr. Gibbs
* Charles Lane : Reporter
* Garry Owen : Taxifahrer
Nur für Slapstick-Freunde
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Beim ersten Ansehen vor über 10 Jahren fand ich diesen Klassiker brüllend komisch. Aber beim zweiten Ansehen heute stelle ich fest, dass mich das alberne Chaos und die Art, wie Cary Grant durch die makabre Handlung hampelt, nur nervt. Seit diesem Film weiß ich, dass ich kein Freund von Slapstick bin. Ich nehme die 4 Sterne vom 1. Gucken und die 2 Sterne vom 2.Gucken, teile sie durch 2 und lande bei 3 Sternen.
Nicht zu übertreffen....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer diesen Film noch nicht kennt, sollte ihn auf jeden Fall anschauen.. ich beneide jeden, der dieses Highlight das erst mal schauen darf und sich überraschen lassen kann.. besser gehts nun wirklich nicht....
Hurrraaaaa! - Schön ist's in Seelenfrieden...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit "Arsen und Spitzenhäubchen" hat Frank Capra einen Evergreen geschaffen, das hoffentlich nie mit einem Remake "geehrt" wird. Keiner kann Grants Grimassen nachmachen. Man stelle sich vor, Jim Carrey als Mortimer Brewster? Niemals... Und, wer die alten Tanten Josephine Hull und Jean Adair als die beiden Schwestern Abby und Martha Brewster sowie John Alexander als Teddy für überdreht hält: Sie sind eigentlich der Grund dafür, dass der Film überhaupt existieren konnte. Waren sie doch schon bereits seit 1941 im Stück dabei. Der große Erfolg des Bühnenstückes verzögerte sogar die Uraufführung des Films bis 1944!

Mortimer Brewster (Grant), gefeierter Theaterkritiker und Autor eines Buches über den Fehler der Ehe hat - na? - geheiratet und zwar das hübsche Pfarrerstöchterchen. Ein Fressen für die Presse, daher wird inkognito zum Standesamt gegangen. Als er sich bei seinen Tantchen verabschieden will, entdeckt er eine Leiche in der Fenstertruhe. Doch sein Entsetzen reißt nicht ab. Die Tanten wissen nicht nur von der toten Leiche, nein, sie haben sie auch fabriziert und 11 weitere liegen unten im Keller. Teddy, sein geisteskranker Bruder, der sich für Präsident Roosevelt hält und wie ein Bekloppter mit einem Hurraaaa die Treppen hochrennt nachdem er in seine Trompete geblasen hat, hält die Toten für ein Opfer des Gelbfiebers. Daher bestattet er sie im Panamakanal, was nix anderes heißt, als dass sie im Keller verbuddelt werden. Die Tanten haben kein Unrechtbewusstsein, sondern dies gehört alles zu ihrem Programm "Näher zu Gott". Sie vergiften Alleinstehende, die keine Menschenseele um sich haben und verbringen mit ihnen so den letzten schönen Augenblick. Mortimer rastet aus und glaubt, man könne dies Teddy anhängen. Schnell wird der Taxifahrer vergessen, der draußen auf ihn wartet und da war doch noch irgendwas mit Flitterwochen. Prompt wird mit Seelenfrieden telefoniert, der Bruder muss doch eingewiesen werden. Cop O'Hara, der neue Polizist im Revier, der mit seinem Bühnenstück ständig nervt und Mortimers Bruder, ein Massenmörder und Geisteskranker, der nach einer missglückten OP seines Dr. Einsteins (Peter Lorre) so aussieht wie Frankenstein (Raymond Massey) und obendrein noch einen ziemlich toten Mr. Spinalzo mitgebracht hat, machen das Chaos perfekt. Es kommt keine Langeweile auf. So spielt nahezu der gesamte Film an nicht ganz einem Tag und fast nur in der großen Eingangshalle bzw. Wohnzimmer des Hauses, wie beim Theater! Der herrlich rabenschwarze Humor und die unvergesslichen Gesichtsausdrücke und Ausraster Grants machen dem Film zu einem Meisterwerk.

Die DVD beinhaltet gleich drei Versionen des Film, ansonsten kaum Extras. Auch wenn man seinerzeit kein Bonusmaterial produzierte, könnte man dafür wenigstens den Preis der DVD etwas drücken...
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Produkt-Bild: Dünner Mann Collection (7 DVDs)

Dünner Mann Collection (7 DVDs)
mit William Powell, Myrna Loy

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 48,95, Angebote ab EUR 19,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Dünner Mann Collection (7 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Die Collection enthält alle sechs Filme der "Dünner Mann"-Krimireihe "Mordsache Dünner Mann", "Nach dem dünnen Mann", "Noch ein dünner Mann", "Der Schatten des dünnen Mannes", "Der dünne Mann kehrt heim", "Das Lied vom dünnen Mann" sowie exklusiv nur in dieser Box erhältlich eine Bonus Disc.
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5 Kundenrezensionen:

Ums Herz wird einem warm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss gestehen, dass ich mir die Box einfach nur aufgrund guter Rezensionen und Spitzenpreises (damals ca. 22,-, der Preis dieser Box schwankt hier ganz schön) gekauft habe, also keiner der altgedienten Fans dieses hinreissenden Filmpaares bin.

Nichtsdestotrotz sehe ich es als meine Pflicht an, diese Box allen Freunden
a) amüsanter Krimis aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts sowie
b) Screwballcomedies aus ebendieser Zeit
ans Herz zu legen.

Der Aufbau der sechs Filme ist im Grunde immer gleich. Der Ex-Detektiv Nick lässt sich wieder mal in einen Mordfall hineinziehen, seine reiche Frau Nora möchte ihren Teil zur Auflösung beitragen, er versucht sie abzuhängen, sie tut's trotzdem. Am Ende ein Hercule-Poirot-Showdown unter Beteiligung aller Mitwirkender, im Rahmen dessen Nick den Fall analysiert und löst und den Mörder entlarvt.

Ein einfaches Rezept, das aber jedesmal prächtig funktioniert, und das meiner Ansicht nach vor allem, weil die beiden Hauptdarsteller William Powell und Myrna Loy nicht weniger als Titanen in der Darstellung dieses Pärchens sind.

Vor allem die selbst für heutige Zeiten moderne Beziehung, die die beiden führen, lässt mir oft das Herz überlaufen vor Freude. Ohne Zögern gibt Nick bei jeder Gelegenheit zu, dass er sich von seiner jungen, reichen Frau aushalten lässt und deshalb selber nicht mehr arbeiten muss. Das Vertrauen, dass zwischen den beiden herrscht und das gleichermaßen von Liebe und Freundschaft durchsetzte Verhalten der zwei zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Serie und gibt ein prächtige Basis für spannende Kriminalfälle ab, mit zahlreichen Comic-Relief-Einlagen wie der Hündin Asta, den laufend auftauchenden Kleinganoven, die Nick irgendwann mal geschnappt hat und die ihn trotzdem alle verehren, oder den zumindest in früheren Folgen durchaus schwindelerregenden Alkoholexzessen BEIDER Ehepartner, ein erfrischender Schlag ins Gesicht übereifriger Political-Correctness-Apostel.

Ehrlich, die Filme sind durch die Bank hinreissend. Wunderbar geeignet für einen gemütlichen Filmabend zu zweit, wenn's draussen schneit, im Kamin ein Feuer prasselt und auf dem Tisch eine oder mehr Flaschen Martini oder Weißwein bereitstehen. Vertraut mir.

Zwei Anmerkungen noch:
Im zweiten Teil ist ein blutjunger James Stewart in einer seiner ersten Filmrollen zu sehen.
Und die DVDs beinhalten auch alle irgendwelche Kurzfilme und Cartoons, die man sonst wohl nirgends mehr bekommt. Das ist nun wirklich das Sahnehäubchen auf dem i-Tüpfelchen.
6 perfekte Krimikomödien, die mit seeehr viel Witz und Spaß und seehr guten Storys ein wahres Vergnügen sind! :0)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nick Charles, ehemaliger Detektiv, hat die reiche Nora geheiratet und gemeinsam scheinen sie beschlossen zu haben, den Rest ihres Lebens durch die Welt zu reisen und sich zu betrinken.
Doch immer wieder kommen den beiden Mordfälle in die Quere und Nick lässt sich immer wieder von seiner Frau überreden, die Fälle zu lösen. Mit von der Partie ist außerdem noch der Hund: Asta. :0)
Die dünne-Mann-Filme zählen zu den lustigsten Krimikomödien der Welt und es ist ein reines Vergnügen, den Charles} bei der Klärung der Fälle über die Schulter zu sehen. Dabei lassen die beiden nichts aus und nehmen sich immer wieder gegenseitig auf den Arm.
Hinzu kommt, dass jeder Fall immer 3 - 6 mögliche Täter bietet und immer erst zum Finale hin, wenn Nick Charles alle versammelt, herauskommt, wer es nun wirklich war.

Da ich die Filme aus dem Fernsehen kannte hat es mir ehrlich gesagt ein bisschen missfallen, dass das Bild so klar und völlig gesäubert war...irgendwie, das ist meine Meinung, geht dadurch das gemütliche bei den s/w-Filmen verloren, weil ich damit groß geworden bin (26), dass die alten Filme nicht so eine gute Bildqualität haben.

Trotzdem gibt es 5 Sterne für 6 großartige Krimikomödien, bei den man sehr viel Spaß hat, sehr gut unterhalten wird und bei denen man immer gespannt mitraten kann, wer der Täter ist.

Diese Krimikomödien, die auf einem Roman von Dashiell Hammett beruhen, zählen zu den erfolgreichsten Filmen der Dreißigerjahre!!

In der Filmgeschichte gab es immer wieder Traumpaare, aber so ein witziges und elegantes, dabei dem Trinken nicht abgeneigtes und in jeder Situation Herr der Lage, Paar hat man niemals zuvor und auch danach nie wieder gesehen!!!!

Im Verlauf der Filme erlebt man, wie die beiden ihre Flitterwochen verleben, wie Nora Schwanger wird, wie sie ein Baby haben, wie aus dem Baby ein kleiner Junge wird, wie erst Noras Familie besucht wird, wie später Nicks Familie besucht wird und wie der Junge heranwächst...

Ein Spaß für .... für alle...aus einer Zeit, als Krimis noch spannend und witzig waren und nicht mit Blut und Gewalt gepaart sein mussten!

Zu jeder DVD gibt es einige Extras und eine weitere DVD, die die Geschichte der beiden Hauptdarsteller erzählt. Soviel Mühe und Extras hätte man normalerweise bei solch alten DVDs gar nicht erwartet....aber scheinbar wusste man, wie wertvoll die Box sein würde.....

Besser hätte die Box gar nicht daher kommen können!
Pflichtprogramm
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schön, dass es sie endlich als Box gibt. Die Filme sind super restauriert, sodass man ihnen das Alter nicht ansieht. Das Bonusmasterial ist aufwändig und sehr interessant, auch die Zusatz DVD mit Biographien der Hauptdarsteller. Insgesamt ist die Kollektion sehr liebevoll gemacht und gehört in jede Sammlung. Die Filme sind natürlich Pflichtprogramm: zwei coole Helden, tolle Dialoge und viel, viel Witz. Es ist sicherlich keine Filmkunst, aber extrem amüsant, weil hier auch die Chemie zwischen Regisseur, Drehbuch und Hauptdarstellern stimmt. Übrigens gibt es bei amazon.com in der treeline edition mit 50 Mystery Classics auch die alten Philo Vance Filme mit Powell, die schon einiges der dünner Mann Reihe vorweg nehmen.
Super Collection
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch wenn Perfektionsfanatiker immer irgendwo was finden können, finde ich persönlich es trotzdem Phantastisch das wir heutzutage immer mehr immer öfters solche schönen Klassiker nicht nur auf DVD bekommen, sondern auch vor allem in einer Sammelbox für Nicht-Fachleute, die einfach nur Spaß an der Sache haben.
Ich find die Box Super.

Die Box beinahltet ausser den Filmen

Mordsache dünner Mann
Nach dem dünnen Mann
Noch ein dünner Mann
Der Schatten des dünnen Mannes
Der dünne Mann kehrt heim
Das Lied vom dünnen Mann

noch die Bonus-DVD

Alias Nick and Nora

mit 2 Dokumentationen über William Powell und Myrna Loy, sowie der Ära der Stummfilme.
"Komplette Collection" leider nicht ganz komplett
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Endlich sind die Filme auf DVD zu haben. Speziell die Box ist ein gutes Angebot. Enttäuscht bin ich allerdings darüber, daß die zweite DVD nicht vollständig synchronisiert ist. Angeblich handele es sich um die ungeschnittene Fassung, so daß nicht alle Szenen synchronisiert wären. Merkwürdig nur, daß bei der Fassung, die ich aus dem Fernsehen mitgeschnitten habe, genau jene Szenen, für die auf der Kauf-DVD der deutsche Ton fehlt, erstens vorhanden und zweitens sehr wohl synchronisiert sind. Deshalb gibt's auch keine fünf Sterne...
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Produkt-Bild: Die Lederstrumpf Erzählungen (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler

Die Lederstrumpf Erzählungen (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
mit Hellmut Lange, Pierre Massimi, Sophie Agacinski, Regie: Jean Dréville, Pierre Gaspard-Huit, Sergiu Nicolaescu

DVD von Concorde
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,00

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: April 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Die Lederstrumpf Erzählungen (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Concorde Lederstrumpf (TV Serie!), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.04.06
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5 Kundenrezensionen:

Wohlfühlen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin doch sehr über die teilweise vernichteten Rezensionen verwundert.

Natürlich ist heute mehr möglich. Aber, muß ein Film immer aus 70 % Action bestehen? Gerade diese ruhige einfühlsame und auch lange Abenteuer lässt einen versinken und träumen, gibts heute leider nicht, die Zeit scheint zu fehlen.

Dabei ist es egal ob es irgendwelche Gewehre gab oder nicht gab oder dass der Drehort nicht orginalgetreu ist. (wäre ja gespannt ob es bemerkt werden würde wenn der Produktionsstandort nicht bekannt wäre)

Schließlich ist Lederstrumpf sowieso keine wahre Geschichte da kann man doch auch Hinterlader Gewehre akzeptieren?

Ich bin 24 und gehöre damit nicht zu den Personen die mit diesem Vierteiler aufgewachsen sind und mag ihn dennoch sehr sehr gerne, denn er ist mit Liebe und Engagement gemacht. Zusammen mit "dem Seewolf" die Klassiker.
So war's
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der "Lederstrumpf" war immer mein Lieblingsvierteiler.Die Story ist schön erzählt, mir macht sie immer noch Spaß. Was Die Action angeht ist alles ein bischen Sandkastenformat, aber so war das Fersehen halt. Da kann man nach mehr als 30 Jahren keinen "James Bond" erwarten. Mein Tip: Einfach gucken und träumen
Immer wieder gerne...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen...und sich nicht drüber aufregen das der Drehort nicht so aussieht wie die Ostküste der USA.Ich,Jahrgang 1965 hab die Serie damals im fernsehen gucken können und fand sie damals wie heute spitze.Als kinder haben wir immer Lederstrumpf nachgespielt und ich erinnere mich noch gerne daran zurück.Für mich ist die DVD ein Stück wertvoller Kindheitserinnerung und mir ist es völlig egal ob es in Rumänien oder sonstwo gedreht worden ist.Fakt ist das "Der Lederstrumpf" einer der besten Weinachtsvierteiler ist die das ZDF je gesendet hat.
Niemand springt zweimal in den selben Fluß...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich denke, die Vorrezensenten haben es gut zum Ausdruck gebracht:

1. Schön, daß es den "Lederstrumpf" jetzt überhaupt auf DVD gibt. Und das ordentlich restauriert und zu einem günstigen Preis.

2. Na logisch sind wir Kinder von einst zwischenzeitlich älter geworden und sehen die Weihnachtsvierteiler heute mit anderen Augen...

Auch ich war vor ca. 3 Jahren bös enttäuscht, als der "Lederstrumpf" im Fernsehen wiederholt wurde. Was hatte ich mich gefreut! Und dann, wie andere hier schon posteten: Miese Masken, maue Landschaften, dämliche Dialoge und, und... - und auch ich habe mich gefragt, was ich denn "damals" bloß gesehen und gefunden habe an dem Vierteiler und festgestellt, daß ich beim Wiedersehen mit dem "Seewolf" etwa eben nicht so geschockt war...

Trotzdem ändert das ja nix daran, wie ich damals als Kind mitgefiebert und mich auf die nächsten Teile gefreut habe. Ich finde die Weihnachtsvierteiler (samt Ent-Täuschung beim Anschauen des "Lederstrumpfes") insofern auch ein gutes Lehrstück: Kindheits- und Jugenderinnerungen lassen sich eben nicht beliebig reproduzieren, "zurückkaufen" oder nachholen = Das gleiche gilt für andere Altersabschnitte = Carpe diem... ;-)

Ich habe die Einzel-Editionen der W-Vierteiler gerade gegen die VierteilerBoxen 1 und 2 getauscht. Nimmt weniger Platz weg, schön anzuschauen und ganz verzichten möchte ich auf die Klassiker nicht. Eben: Und wenn sie zur Weihnachtszeit "nur" im Hintergrund laufen und über die altvertrauten Stimmen Erinnerungen und Stimmungen wecken... ? ;-) - bei den in/um die 60er Geborenen... ;-)

Für mich sind die W-Vierteiler quasi so etwas wie traditioneller Weihnachtsschmuck. Insofern überrascht mich auch gar nicht, daß ich in der Programmzeitschrift in diesen Tagen insgesamt bevorzugt "Wiederholungen" markere... :-O

P.S.: Von den 4er Boxen der W-Vierteiler habe ich doch wieder Abstand genommen und bin zurückgekehrt zu den Einzel-Editionen. Warum? Im Moment scheint die Bearbeitung der Rezensionen bei amazon sehr schleppend zu laufen (Angela Merkel würde sicher Personaleinstellungen bejubeln), habe da zu den 4er Boxen ein wenig geschrieben, müßte eigentlich bald einzusehen sein.
Ein Wiedersehen mit den Helden von damals...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich Ende der 60ger Jahre LEDERSTRUMPF das erste Mal gesehen hatte, wollte ich immer zu den beiden dazugehören, die spannensten Abenteuer erleben und mit ihnen durch die unendlichen Wälder ziehen. Als Kinder haben wir unserer Fantasie freien Lauf gelassen und versucht, das meiste davon nachzuspielen. Damals gabs nur ein paar Programme, alle Freunde und Bekannten haben den Vierteiler gesehen und davon gesprochen. Wer in der Schule die neueste BRAVO hatte, ließ das Heft rumlaufen und sehr oft war was über Pierre Massimi alias Chingachgook (neben Winnetou die edelste Rothaut) zu finden, dessen Poster besonders bei den Mädchen begehrt waren. Nach LEDERSTRUMPF hat man kaum noch was von ihm gehört...Dank DVD gibts nun ein Wiedersehen mit den Helden aus der Kindheit und ich wurde nicht enttäuscht. Alles ist genauso spannend und der ruhige Erzählstil fesselt und fasziniert noch immer. Endlich mal wieder was für uns ältere Serienfreunde. Keine hastigen Bildschnitte, das einem mit der Zeit die Augen wehtun... Bild und Tonqualität der DVD sind in Ordnung, das ganze ist noch im schönen Digipack mit Booklet ausgestattet... Mehr davon!!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Edgar Wallace Edition 01 (4 DVDs)

Edgar Wallace Edition 01 (4 DVDs) , Regie: Edgar (Buch) Wallace

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 28,45, Angebote ab EUR 18,49

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Edgar Wallace Edition 01 (4 DVDs)
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Universum Film Edgar Wallace - Edition 1 DVD Box (4 Titel), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 18.11.04
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5 Kundenrezensionen:

Edgar Wallace von 1959-1961
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eigentlich sind alle Filme in dieser Box gut, allen voran "Die Bande des Schreckens", ein sehr spannender Film mit null Logik. Was einen richtig guten Edgar Wallace ausmacht, ist die Musik und der Spannungsaufbau. Alle beiden Faktoren sind in diesen 4 Filmen passabel bis gut. Nur die Musik ist schlimm, aber es kommen noch bessere...
Punkteverteilung:
Der Frosch mit der Maske: 4/5 , nervige musik, klasse Schauspieler
Die Bande des Schreckens: 5/5 , nervige Musik, brodelnde Spannung
Der grüne Bogenschütze: 3,5/5 , etwas zu lachhaft...
Der rote Kreis: 4/5 , guter Film
Eine der besten Boxen der Serie!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
„Hallo, hier spricht Edgar Wallace!“ Endlich gibt es mal alle Edgar Wallace-Klassiker zusammengefasst in einer zudem auch noch sehr schönen DVD-Box. Wenn man mehrere der Boxen zusammen ins Regal stellt, ergibt sich auf der Rückseite ein fortlaufendes Bild – ein netter Gimmick am Rande :-)
Wie auch immer, zu der Filmreihe selbst braucht man wohl nicht mehr viel sagen, wohl jeder von uns hat irgendwann schon mal einen Edgar-Wallace-Krimi gesehen, griffige Titel wie „der grüne Bogenschütze“, „der schwarze Abt“ „der rote Kreis“, „der Bucklige von Soho“, „die seltsame Gräfin“ und wie sie alle heißen, bleiben einem ein Leben lang im Gedächtnis. Die Edgar-Wallace-Reihe ist immerhin die erfolgreichste Kinofilmreihe aller Zeiten. Skurrile Charaktere, großartige Schauspieler, abenteuerliche Handlungsstränge und natürlich dieser fesselnde 60er-Jahre-Schwarz-Weiß-Film-Charme machen jeden einzelnen Film zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Highlight natürlich immer Klaus Kinski und Eddi Arent!
In jeder Box sind 4 Filme, wobei die Verpackung manchmal doch etwas schlecht ist. Gelegentlich sind die DVD-Hüllen-Inlays schief abgeschnitten oder die Schutzfolie zerknittert und schief eingeklebt. Das könnte man bei dem Preis beanstanden, ich persönlich finde so was zwar ärgerlich, aber nicht so wichtig. Dazu gibt’s immer eins sehr schön aufgemachtes Booklet, das einige zusätzliche Informationen bereithält. Auf den DVDs selbst gibt’s dann noch die Original(!) Kino-Trailer, die für heutige Verhältnisse unglaublich schlecht gemacht sind ;-) aber gerade dadurch ihren unvergesslichen und ganz besonderen Charme entfalten.
Aber jetzt konkret zu den Filmen dieser Box:
“Der Frosch mit der Maske“: Sicherlich ein echter Klassiker unter den Wallace-Krimis. Eine solide spannende Geschichte in herrlicher absurd-abstruser Edgar-Wallace-Manier (wer würde sich heutzutage noch mit solch einer bizarren Maske vermummen? :-) )
“Der rote Kreis“: War für mich eher ein unbekannter Film, ist mittlerweile aber einer meiner Lieblings-Wallace-Krimis. Unglaublich spannende Story mit einem herrlichen überraschenden Ende!
“Die Bande des Schreckens“: Sicherlich nicht einer der besten Wallace-Krimis, aber doch ganz solide. Herrliches 60er-Jahre Techtemlechtel zwischen Joachim Fuchsberger und Karin Dor.
“Der grüne Bogenschütze“: Ein weiterer Klassiker. Ein wunderbarer Gert Fröbe als fieser Amerikaner in England. Herrlich abstruse Geschichte!
FAZIT: Über die Filme selbst kann man natürlich – wie immer – streiten. Der eine findet den einen ganz toll, der andere findet den gleichen totlangweilig, also natürlich kann so eine Rezension immer nur ein sehr subjektives Urteil sein. Meiner Meinung nach eine der besten Boxen – die alten Filme sind halt doch die Besten…. Aber mit „der grüne Bogenschütze“ und „der Frosch mit der Maske“ wieder zwei großartige Klassiker in dieser Box! Klare Sache: Fünf Sterne!
Ein absolutes Muss für jedes Wohnzimmer!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unbedingt kaufen! Es lohnt sich garantiert! Wer bisher kein Fan von Edgar Wallace war oder sich für Krimis der sechziger Jahre interessierte wird es hier werden!
Schauspieler wie Joachim Fuchsberger, Klausjürgen Wussow, Eddi Arent oder Gert Fröbe brillieren in den Rollen von Schurken und Gesetzeshütern.
Meiner Meinung nach sind "Der Frosch mit der Maske" und "Der Rote Kreis" die absoluten Highlights! "Die Bande des Schreckens" ist ebeso eine nette Ergänzung wie "Der grüne Bogenschütze". Letzterer war kein so großer Film wie die anderen, konnte aber das nahezu perfekte Bild dieser Edition nicht trüben!
Macht einfach Freude
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Finde es toll, dass es endlich die Edgar Wallace Filme auf DVD gibt und dass sie schwarz/weiss sind erhoeht nur den Charme. War schon immer ein Fan von Edgar Wallace und habe seinerzeit sogar die Schule geschwaenzt um seine Romane zu lesen. Diese Box No. 1 ist sehr gut, No. 2 ebenfalls, aber dann laesst es leider nach. Habe trotzdem die volle Sammlung gekauft, umsomehr als auch der Preis wieder vernuenftiger geworden ist. Fuer alle Wallace Anhaenger sehr zu empfehlen. Die Schauspieler sind gut und man hat besonders Freude an Eddi Arent, der in jedem Film, immer wieder in anderen Rollen, vorkommt und dessen Ausdrucksweise einfach zu komisch ist. Spannung ist gewaehrt und man sieht eben gerne wieder diese Filme aus den 60ger Jahren.
English subtitles
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wonderful series - however English speaking buyers should be aware that contrary to what is said in the listing one of the films in this box - Der Grune Bogenschutze - does not have english subtitles.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Fernfahrer alle Folgen - Die komplette Serie (3 DVDs)

Die Fernfahrer alle Folgen - Die komplette Serie (3 DVDs)
mit Rudolf H. Krieg, Pit Krüger, Charlotte Schreiber-Just, Regie: Theo Mezger

DVD von Euro Video
Preis bei Amazon: EUR 26,97, Angebote ab EUR 23,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Fernfahrer alle Folgen - Die komplette Serie (3 DVDs)

Produktbeschreibung


DIE FERNFAHRER
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5 Kundenrezensionen:

Eine Perle deutscher Fernsehunterhaltung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Spannende Unterhaltung nicht nur für Nostalgiefans. Beim Kauf dieser DVD-Box kann man nichts falsch machen. Diese Serie läßt keine Sekunde Langweile aufkommen. Eine SUPER-Serie, die absolut 5 Sterne verdient!!!
Der Alltag von Fernfahrern in den 60er Jahren
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Spannende Fernsehunterhaltung ist hier allemal garantiert. Eine sehr schön inszenierte Serie, die den Alltag der "Fernfahrer" vor ca. 50 Jahren schildert - keine einzige Sekunde langweilig. Damals war noch kein reger Straßenverkehr, es ging noch etwas gemütlicher zu. Weniger Hektik.
Tolles Booklet mit vielen interessanten Informationen zu dieser Serie.
Endlich auf DVD....
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach dem Tod seines Chefs kauft der Fernfahrer Martin Hausmann dessen Witwe "seinen" Brummi ab und macht sich selbständig. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Philip ist er auf allen Straßen Deutschlands unterwegs, um die Fracht rechtzeitig zu liefern. Dabei geht nicht immer alles glatt. Mal streikt die Zugmaschine, mal versuchen Gauner sich den Laster unter den Nagel zu reißen. Aber Martin und Philip meistern jede Situation mit großem Einfallsreichtum und genießen ihre Zeit hinterm Steuer. Auch wenn dabei das Privatleben viel zu kurz kommt.

Bildbewertung
Die DVD-Veröffentlichung "Die Fernfahrer" lädt uns ein, zu einer Zeitreise in die Vergangenheit. Auf den 3 DVD`s dieser Box befinden sich alle 12 Folgen dieser zwischen den Jahren 1963 bis 1967 gezeigten Serie. In insgesamt 3 Staffeln zeigt diese TV-Serie in einer sehr realistischen Erzählweise die Geschichte des Fernfahrers Martin Hausmann (Rudolf Krieg 1927-1988). Dieser hat sich eben einen gebrauchten LKW, einen Büssing S13, von der Witwe seines ehemaligen Chefs gekauft. Als nun selbständiger Fernfahrer beginnt sein abenteuerliches, aber auch hartes Leben stets mit dem Druck seine Ladung pünktlich an das Ziel zu bringen. Dabei an seiner Seite der Beifahrer Philip (Pit Krüger 1934-2003) mit seiner oft spitzbübischen Art.

Die Idee zu dieser, für die damalige Zeit ganz neuen Art einer Fernsehserie, hatten Günther Herburger und Theo Mezger, der auch an acht der Drehbücher beteiligt war. Es war mit Drehbeginn im Mai 1962 noch eher selten, eine TV-Serie unter "freiem Himmel", zu produzieren. Die meisten Produktionen der damaligen Zeit wurden noch im Studio hergestellt.

Es brauchte 4 Jahre bis alle 12 Folgen abgedreht waren. Das war dem Umstand zu schulden, dass nur dann gedreht werden konnte, wenn Geld für neue Folgen zur Verfügung stand. Auffallend sind die sehr unterschiedlichen Laufzeiten der einzelnen Episoden. Sie variieren zwischen 24 bis zu 62 Minuten bei den einzelnen Folgen. Das resultiert aus der Tatsache, dass zur damaligen Zeit die bestmögliche Umsetzung der Drehbücher und ihrer Geschichte den Vorrang hatten und keine Werbezeiten oder Sendepläne die Laufzeiten einer Episode reglementierten.

Am Bild der Episoden auf dieser von EUROVIDEO veröffentlichten DVD-Box ist natürlich die Zeit nicht spurlos vorbei gezogen. Aber in Anbetracht der vielen Jahre, die seit der Produktion dieser Serie vergangen sind und der damals zur Verfügung stehenden technischen Mittel, ist das von den DVD`s zu sehende Ergebnis sehr gelungen. Das Bild im Format Vollbild 1,33:1 kommt mit einem kräftigen Kontrast und guter Schärfe zur Ansicht. Sicher sind Bildrauschen und Grobkörnigkeit bei diesen alten Filmaufnahmen vorhanden und zum Teil auch in den Episoden der DVD`s zu sehen. Es wurde aber geschafft, mit einer schonenden Nachbearbeitung das Bild für das Medium DVD etwas zu verbessern, ohne es dabei zu verfälschen oder seiner Identität zu berauben. So gesehen kann das vorliegende Ergebnis, der Bilder auf den DVD`s, überzeugen und als gelungen bezeichnet werden.

Tonbewertung
Ein bemerkenwert guter Ton liegt auf dieser DVD-Box im deutschen Dolby Digital 1.0 vor. Ohne Probleme kann in allen Folgen den Dialogen und der Handlung gut gefolgt werden. Die Verständlichkeit ist hervorragend gegeben. Hauptton, Neben- und Hintergrundgeräusche sind harmonisch aufeinander abgestimmt ohne sich zu überlagern. Erfreulich gering auch der Rauschpegel im Ton. Selbst Höhen und Tiefen im Klang dieser betagten Aufnahmen bieten wenig Grund zur Klage. Ein rundum gelungener Ton welcher hier auf der DVD-Box aus dem Hause EUROVIDEO geboten wird.

Gesamteindruck:
Eine sehr gelungene DVD-Veröffentlichung aus dem Hause EUROVIDEO, die in spannenden und gut unterhaltenden Geschichten ein realistisches Abbild der damaligen Zeit zeigt. Interessant für wohl fast jeden, egal ob nun voller Nostalgie oder mit Interesse an der "guten alten Zeit" angesehen.
Ein wahres Highlight ist dieser Serienoldie auf jedem Fall.

Autor: Torsten
www.Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
Coloriert?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nirgends wir ausdrücklich darauf hingewiesen, ob der Film auf DVD coloriert wurde oder nicht. Dem Bild nach ja, den Kommentaren nach aber nein. Was denn nun?
Einmaliges Meisterwerk der TV-Geschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Martin Hausmann (Rudolf Krieg) und Philip Müdel (Pit Krüger) heißen die beiden Protagonisten dieser legendären Schwarzweißserie, die mit ihrem alten LKW Büssing 8000 S13 Gespann die wirtschaftlich aufstrebende Bundesrepublik der 1960er Jahre durchqueren. Der Südfunk Stuttgart produzierte anno 1962/63/67 drei Ministaffeln mit insgesamt 12 Folgen, welche in realistischen Geschichten und kleinen Abenteuern den schweren Alltag von Fernfahrern jener Ära höchst authentisch portraitieren. Verschiedene Autoren, darunter Regisseur Theo Mezger, zeichnen verantwortlich für den perfekten Mix von spannender Unterhaltung und kostbarer Zeitgeschichte. Die prägnante Titelmelodie von Dave Hildinger sowie die markanten Off-Kommentare von Rudolf Krieg verstärken den semidokumentarischen Charakter der Produktion. Hochkarätige Neben- und Gastdarsteller wie Gernot Duda, Edgar Hoppe, Willy Semmelrogge, Reinhold Brandes, Rolf Schimpf, Horst Naumann, Werner Kreindl, Sigurd Fitzek oder auch Monika Berg sind weitere Garanten dieses einmaligen Meisterwerks der TV-Geschichte.

Wie bereits bei den ultimativen "Stahlnetz"-Episoden bediente man sich auch bei FERNFAHRER sehr unterschiedlicher Lauflängen, von 24 bis satte 62 Minuten. Die abwechslungsreichen Themen wurden also nicht künstlich in die Länge gezogen oder gekürzt, um sie in ein vorbestimmtes Zeitkorsett zu quälen. Zur Ausstrahlung kam die Reihe jeweils am Sonntagnachmittag in der ARD, wobei der Zuschauer in den Jahren 1965/66 ohne die beliebten LKW-Fahrer auskommen mußte; erst am 10.09.1967 starteten die Kapitäne der Landstraße schließlich in ihre letzten 4 Folgen. Man denke vielleicht einmal in Muße daran zurück, wenn wir jetzt das große Privileg genießen und diese TV-Perle auf DVD komplett und zur allgegenwärtigen Verfügung haben. Selbst bei den beiden TV-Wiederholungen in den 70er und 90er Jahren wurden nicht mehr alle Folgen des Klassikers gezeigt.

Bedenkt man das hohe Alter des Materials, kann sich die DVD-Umsetzung von EUROVIDEO sehen lassen. Natürlich darf man hier bildtechnisch keine Wunder erwarten, die leichte Nachbearbeitung bietet jedoch einen guten Kontrast und mildert Grieseln und Rauschen sichtbar ab. Die Tonqualität ist ausgezeichnet, die Dialoge klingen sauber, und auch das sonstige Audio weist keine nennenswerten Zerrungen oder Störungen auf. Der Box liegt ein 6seitiges Booklet bei, dessen informative Texte vom Medienexperten Hans Schaffner stammen. 2 der 3 DVDs lagern leider überlappend, lassen sich jedoch leicht und sicher entnehmen.

Fazit: FERNFAHRER - legendäres und hochwertiges Fernsehen der 60er Jahre. Wohl kaum ein echter Nostalgiker, der bei diesem Klassiker nicht schwach wird. DVDs einlegen und eine Zeitreise der ganz besonderen Art genießen. 5 Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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