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Produkt-Bild: Todeszug nach Yuma

Todeszug nach Yuma
mit Russell Crowe, Christian Bale, Logan Lerman, Regie: James Mangold

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 7,97, Angebote ab EUR 5,20

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Todeszug nach Yuma
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Sony Pictures Todeszug nach Yuma, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 29.05.08

Aus der Amazon-Redaktion


Man kann nur hoffen, dass James Mangolds mächtiges, raues und hartes Remake von Todeszug nach Yuma einige Filmfreunde dazu motiviert, sich Delmer Daves' wunderbar reduziertes, fünfzig Jahre altes Original anzuschauen. In jenem klassischen Western ging es um den gefangen genommenen Verbrecher Ben Wade (Glenn Ford) - mit einer tödlichen, aber entwaffnenden Umgänglichkeit - und den Kleinbauern und Familienvater Dan Evans (Van Heflin), der verzweifelt genug ist, einen Job anzunehmen, um den Bösewicht ins Gefängnis nach Yuma zu eskortieren. Wade, der genau weiß, dass seine Gang jeden Moment eingreifen wird, um ihn zu befreien, will den Hilfssheriff bestechen, damit dieser ein Auge zudrückt und somit sicher und mit viel Geld in der Tasche zu seiner Familie zurückkehren kann. Dass der Verbrecher seinen Bewacher in der Zwischenzeit zu bewunden beginnt, schafft natürlich zusätzliche Spannung. All dies trifft auch auf den neuen „Todeszug“ zu, aber es braucht mehr Anstrengung, bis sich Wade (in diesem Fall Russell Crowe) und Evans (Christian Bale) im Showdown gegenüber stehen. Meistens ist weniger mehr. Aber man muss Mangold zugestehen, dass sich sein Film nicht in ironischen Sprüchen ergeht oder sich versucht postmodern abzuheben: der Film will ein echter Western sein und jene Unterhaltung und Atmosphäre verbreiten, nach der es Fans dieses Genres gelüstet. Aber nachdem Mangold erkannt hat, dass die heutigen Zuschauer sich vielleicht nicht mehr in der eisernen Einfachheit und Stärke des Genres wiederfinden - geschweige denn in ihrem Ehrenkodex - versah er sowohl Evans als auch Wade mit einer Menge "Hintergründe" und "Motivationen". Während dem bombastischen Actionhöhepunkt des Films wirkt das Kreuzfeuer aus persönlichen Beweggründen beinahe ebenso wild wie die ausufernden Schießereien. (Zu jenem Zeitpunkt sind in dem Film mehr Leute gestorben als während dem Krieg in Lincoln County.) Das Beste bei dem Remake ist Russell Crowes Ben Wade, ein die Bibel zitierender Karriere-Verbrecher mit dem Blick eines Künstlers und einem erstaunlich disziplinierten Sinn dafür, wann er wen umbringen will. Ben Foster als sein Stellvertreter nutzt jede noch so kleine Gelegenheit für ein Blutbad, und Peter Fonda liefert ein grimmiges Portrait eines alten Widersachers von Wade, der mittlerweile als Kopfgeldjäger für die Pinkerton-Agentur arbeitet. --Richard T. Jameson

Produktbeschreibung



Der 14-Jährige William Evans (Logan Lerman) erwacht neben seinem jüngeren Bruder Mark (Ben Petry) mitten in der Nacht und entzündet ein Streichholz. Sein Blick fällt auf die Heldenromane, die er gerade liest. In der Ferne ist Hundegebell und das Geräusch von Pferden zu hören, die sich der Ranch nähern. Auch die Eltern, Dan (Christian Bale) und Alice (Gretchen Mol), werden wach. Die Familie läuft vors Haus und wird Zeuge, wie ein paar Reiter die Scheune des Anwesens in Brand setzen. Ein Verteidigungsversuch Dans scheitert, weil er mit seiner Beinprothese strauchelt und im Staub landet. „Noch eine Woche, Evans,“ ruft ihm einer der Brandstifter von seinem Pferd aus höhnisch zu, „dann fackeln wir das Haus ab.“ William greift sich ein Gewehr und zielt auf einen der fliehenden Männer, doch sein Vater nimmt es ihm ab. „Ich regele das schon,“ sagt er. „Nein,“ antwortet William, „das machst Du nicht!“
Am Morgen kam es zwischen den Eltern zu einer Auseinandersetzung. Alice wirft ihrem Mann vor, sie nicht darin eingeweiht zu haben, dass er einen Teil des von Glen Hollander (Lennie Loftin) geliehenen Geldes nicht zurückgezahlt, sondern für den Einkauf von Futter verwendet hat. Dan entgegnet nur, dass sie es an seiner Stelle auch nicht anders gemacht hätte.
Eine Kutsche mit Lohngeldern und bewaffneten Wachmännern an Bord prescht durch die Wüste - im Visier von Ben Wade (Russell Crowe) und seiner Bande. Sie setzen zum Angriff an. Es folgt ein erbarmungsloser Schusswechsel. Mitten in diesen Überfall geraten Dan und seine Söhne, die ihre Viehherde in die Stadt treiben. Wade gelingt ein raffinierter Coup: Er lenkt die Tiere auf die Kutsche zu, die beim Ausweichmanöver in rasender Geschwindigkeit umkippt. Die Wachen werden ausgeschaltet, die Kutsche gesprengt, die Bande hat, was sie wollte: reiche Beute. Wade knöpft Dan die Pferde ab. An der Herde hat er kein Interesse. Beim Überfall wurde Byron McElroy (Peter Fonda) angeschossen. Dan und seine Söhne transportieren ihn mit einer zusammengebastelten Bretterpritsche in die Stadt. Dort hat schon Dans Handlanger Charlie Prince (Ben Foster) dafür gesorgt, dass die Gesetzeshüter und Grayson Butterfield (Dallas Roberts), der Vertreter der geschädigten Eisenbahngesellschaft, zum Tatort eilen.
Dan liefert McElroy bei Doc Potter (Alan Tudyk) ab, der dem Verletzten die Kugel aus dem Körper entfernt. Danach stellt Dan Hollander zur Rede, bittet um einen Aufschub bis zum Frühling, doch der denkt gar nicht daran, Dan entgegenzukommen. Schließlich hat er während der derzeit herrschenden Dürre Dan nicht ohne Grund von der Wasserzufuhr abgeschnitten: Durch die geplante Eisenbahnroute, die über Dans Land führen soll, gewinnt das Grundstück erheblich an Wert - aber nur, wenn die Evans' das Feld räumen.
Frustriert kehrt Dan im Saloon ein und begegnet dort Ben Wade, dem er heftige Vorwürfe macht. Wade zeigt sich großzügig, lässt einige Dollars springen und legt sogar noch fünf weitere drauf, die Dan einfordert, weil Wade ihn „nervös gemacht“ habe. Kaum hat das Geld seinen Besitzer gewechselt, taucht Tucker (Kevin Durand) mit einigen bewaffneten Männern auf und setzt Wade fest. Tucker stellt schnell die Mannschaft zusammen, die Wade auf dem Weg zum nächsten Bahnhof eskortieren soll. Dan werden 200 Dollar geboten, wenn er sich anschließt.
Der Gefangenentransport macht zunächst auf Dans Ranch Rast. In einem spektakulären Ablenkungsmanöver soll dann eine Kutsche, in der Wades Bande ihren Anführer vermuten soll, in die entgegengesetzte Richtung starten. Beim gemeinsamen Abendessen fallen plötzlich Schüsse. Die Männer laufen nach draußen, Alice und Wade bleiben zurück. Wade macht Alice Komplimente, beginnt, mit ihr zu flirten. Der Angriff von Wades Männern wird abgewehrt, die Kutsche startet und später auch Wade mit seiner Eskorte zu Pferde. Erste Station am Lagerfeuer: Wade provoziert Dan, indem er ihm vorwirft, nicht gut genug für eine so attraktive Frau wie Alice zu sorgen. Es kommt zu einer kurzen Rangelei zwischen den beiden Männern, doch McElroy gelingt es schließlich, die beiden zu beruhigen. Jetzt beginnt Tucker Wade zu reizen, indem er immer wieder das Lied von dem Mann anstimmt, der am nächsten Morgen gehängt werden soll. Am nächsten Morgen ist Tucker tot. Wade hat ihn mit einer Gabel erstochen...
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Wirklich spannend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich dachte erst: "Russell Crowe als brutaler Bandit und Mörder in einem Western? Das passt nicht." - Ein Irrtum. Denn in diesem Film wird keine klare Linie zwischen Gut und Böse gezogen, so wie man es aus John Wayne Filmen kennt. Natürlich gibt es auch hier die Gesetzestreuen und die erbarmungslosen Outlaws, aber Brutalität, Rachsucht, Ungerechtigkeit und Gier findet man auf beiden Seiten. Hier werden aus Opfern Täter und aus Tätern Opfer, und so findet man sich als Zuschauer nie eindeutig auf der einen oder anderen Seite. Genau daraus zieht der Film seine Spannung. Während man bei vielen anderen Filmen schon früh eine Vorstellung vom obligatorischen Happy End bekommt, ist bei "Todeszug nach Yuma" nicht klar welches Ende wirklich happy wäre.
Der Film ist handwerklich solide gemacht obwohl den Bildern eine gewisse Intensität fehlt. Man hätte mit Kameraführung, Beleuchtung und Schnitt die Spannung noch erhöhen können. Aber vielleicht war es auch beabsichtigt dem Film eine unverfälschte Atmosphäre zu geben.
Cooler Actionfilm.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Todeszug nach Yuma" ist nach den ganzen Karl May DVD-Collection 3 (Winnetou I/Winnetou II/Winnetou III) (3 DVDs) -Filmen der erste Western den ich gesehen habe. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen und die Musik war richtig gut. Leider habe ich das Ende nicht zu 100%-ig verstanden.

Der Farmer Dan Evans und seine 2 Söhne werden Zeuge eines Postkutschenüberfalls des berüchtigten Ben Wade und seiner Gang, die jeden erschießen. Nach kurzer Zeit wird durch Zufall Wade geschnappt und soll in nach Contention bringen da dort der Zug nach Yuma um 3:10 geht. Evans hilft aufgrund einer verlockenden Bezahlung mit. Was er nicht weiß, dass sein älterer Sohn William auch mit geht. Es beginnt nun eine anstrengende Reise, die einigen das Leben kostet da die Gang von Wade Ihnen allen auf den Versen sind.

Die Gestaltung der DVD ist in Ordnung. Das Menü der DVD ist mit einigen Bildern aus dem Film schön animiert und mit Musik unterlegt. Als Extras sind 7 Trailer (Dragon Wars, Hancock, u.s.w.), Audiokommentar mit Regisseur, Filmdokumentationen: Bestimmungsort Yuma (eine Art Making-Of); Gesetzlose, Banden und Truppen; Einem Heldenepos auf den Grund gehen und Entfallene Szenen enthalten.
Super Neuzeit-Western mit Starbesetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hat alles was ein Western braucht. Ne gute Story, spannend und mit überraschendem Ende, super Schauspieler und gute Ballereien. Klare Kaufempfehlungen!
Logiklöcher - aus dem Subtext erklärt!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Betrachtet man den Film sehr oberflächlich, können sich tatsächlich einige größere Löcher in der Logik der Handlung und Figurenpsychologie auftun. Dies haben mehrere Rezensenten ja bereits angesprochen.
Ich glaube aber, dass sich einiges davon durch eine genauere psychologische Analyse des Crowe-Charakters erklären lässt. Ist dieser nicht selbstmörderisch veranlagt, hin- und hergerissen zwischen Gut und Böse, gefangen in pathologischem Zweifel? Sieht er im Bale-Charakter nicht sicht selbst, nur als idealtypische positive Variante? Das Erschießen seiner "Befreier" am Ende ist demnach die Reinigung von seinen eigentlichen Peinigern.
Auch thematisiert dieser Film immer wieder die Sinnlosigkeit und Absurdität seiner eigenen Handlung und wird somit zum "existentiellen Western". Jetzt wird es z.B. nachvollziehbar, dass sich so viel Amateurhaftes in das Verhalten der Gesetzeshüter schleicht.
Alles in allem ist der Film spannend und fantastisch gespielt. Mein Tipp: Einfach genießen!
Endlich wieder ein guter Western!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Russell Crowe steht nun mal für gute Qualität. In diesem Fall ein super Western mit guten Charakterstudien. In englisch ansehen, da seine Stimme einfach super ist - kein Vgl zur Synchronstimme...
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Todeszug nach Yuma [Blu-ray]

Todeszug nach Yuma [Blu-ray]
mit Russell Crowe, Christian Bale, Christopher Browning, Logan Lerman, Dallas Roberts, Regie: James Mangold

Blu-ray von Sony
Preis bei Amazon: EUR 22,95, Angebote ab EUR 17,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Todeszug nach Yuma [Blu-ray]
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Sony Pictures Todeszug nach Yuma (BLU-RAY), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 29.05.08

Aus der Amazon-Redaktion


Man kann nur hoffen, dass James Mangolds mächtiges, raues und hartes Remake von Todeszug nach Yuma einige Filmfreunde dazu motiviert, sich Delmer Daves' wunderbar reduziertes, fünfzig Jahre altes Original anzuschauen. In jenem klassischen Western ging es um den gefangen genommenen Verbrecher Ben Wade (Glenn Ford) - mit einer tödlichen, aber entwaffnenden Umgänglichkeit - und den Kleinbauern und Familienvater Dan Evans (Van Heflin), der verzweifelt genug ist, einen Job anzunehmen, um den Bösewicht ins Gefängnis nach Yuma zu eskortieren. Wade, der genau weiß, dass seine Gang jeden Moment eingreifen wird, um ihn zu befreien, will den Hilfssheriff bestechen, damit dieser ein Auge zudrückt und somit sicher und mit viel Geld in der Tasche zu seiner Familie zurückkehren kann. Dass der Verbrecher seinen Bewacher in der Zwischenzeit zu bewunden beginnt, schafft natürlich zusätzliche Spannung. All dies trifft auch auf den neuen „Todeszug“ zu, aber es braucht mehr Anstrengung, bis sich Wade (in diesem Fall Russell Crowe) und Evans (Christian Bale) im Showdown gegenüber stehen. Meistens ist weniger mehr. Aber man muss Mangold zugestehen, dass sich sein Film nicht in ironischen Sprüchen ergeht oder sich versucht postmodern abzuheben: der Film will ein echter Western sein und jene Unterhaltung und Atmosphäre verbreiten, nach der es Fans dieses Genres gelüstet. Aber nachdem Mangold erkannt hat, dass die heutigen Zuschauer sich vielleicht nicht mehr in der eisernen Einfachheit und Stärke des Genres wiederfinden - geschweige denn in ihrem Ehrenkodex - versah er sowohl Evans als auch Wade mit einer Menge "Hintergründe" und "Motivationen". Während dem bombastischen Actionhöhepunkt des Films wirkt das Kreuzfeuer aus persönlichen Beweggründen beinahe ebenso wild wie die ausufernden Schießereien. (Zu jenem Zeitpunkt sind in dem Film mehr Leute gestorben als während dem Krieg in Lincoln County.) Das Beste bei dem Remake ist Russell Crowes Ben Wade, ein die Bibel zitierender Karriere-Verbrecher mit dem Blick eines Künstlers und einem erstaunlich disziplinierten Sinn dafür, wann er wen umbringen will. Ben Foster als sein Stellvertreter nutzt jede noch so kleine Gelegenheit für ein Blutbad, und Peter Fonda liefert ein grimmiges Portrait eines alten Widersachers von Wade, der mittlerweile als Kopfgeldjäger für die Pinkerton-Agentur arbeitet. --Richard T. Jameson

Produktbeschreibung



Der 14-Jährige William Evans (Logan Lerman) erwacht neben seinem jüngeren Bruder Mark (Ben Petry) mitten in der Nacht und entzündet ein Streichholz. Sein Blick fällt auf die Heldenromane, die er gerade liest. In der Ferne ist Hundegebell und das Geräusch von Pferden zu hören, die sich der Ranch nähern. Auch die Eltern, Dan (Christian Bale) und Alice (Gretchen Mol), werden wach. Die Familie läuft vors Haus und wird Zeuge, wie ein paar Reiter die Scheune des Anwesens in Brand setzen. Ein Verteidigungsversuch Dans scheitert, weil er mit seiner Beinprothese strauchelt und im Staub landet. „Noch eine Woche, Evans,“ ruft ihm einer der Brandstifter von seinem Pferd aus höhnisch zu, „dann fackeln wir das Haus ab.“ William greift sich ein Gewehr und zielt auf einen der fliehenden Männer, doch sein Vater nimmt es ihm ab. „Ich regele das schon,“ sagt er. „Nein,“ antwortet William, „das machst Du nicht!“
Am Morgen kam es zwischen den Eltern zu einer Auseinandersetzung. Alice wirft ihrem Mann vor, sie nicht darin eingeweiht zu haben, dass er einen Teil des von Glen Hollander (Lennie Loftin) geliehenen Geldes nicht zurückgezahlt, sondern für den Einkauf von Futter verwendet hat. Dan entgegnet nur, dass sie es an seiner Stelle auch nicht anders gemacht hätte.
Eine Kutsche mit Lohngeldern und bewaffneten Wachmännern an Bord prescht durch die Wüste - im Visier von Ben Wade (Russell Crowe) und seiner Bande. Sie setzen zum Angriff an. Es folgt ein erbarmungsloser Schusswechsel. Mitten in diesen Überfall geraten Dan und seine Söhne, die ihre Viehherde in die Stadt treiben. Wade gelingt ein raffinierter Coup: Er lenkt die Tiere auf die Kutsche zu, die beim Ausweichmanöver in rasender Geschwindigkeit umkippt. Die Wachen werden ausgeschaltet, die Kutsche gesprengt, die Bande hat, was sie wollte: reiche Beute. Wade knöpft Dan die Pferde ab. An der Herde hat er kein Interesse. Beim Überfall wurde Byron McElroy (Peter Fonda) angeschossen. Dan und seine Söhne transportieren ihn mit einer zusammengebastelten Bretterpritsche in die Stadt. Dort hat schon Dans Handlanger Charlie Prince (Ben Foster) dafür gesorgt, dass die Gesetzeshüter und Grayson Butterfield (Dallas Roberts), der Vertreter der geschädigten Eisenbahngesellschaft, zum Tatort eilen.
Dan liefert McElroy bei Doc Potter (Alan Tudyk) ab, der dem Verletzten die Kugel aus dem Körper entfernt. Danach stellt Dan Hollander zur Rede, bittet um einen Aufschub bis zum Frühling, doch der denkt gar nicht daran, Dan entgegenzukommen. Schließlich hat er während der derzeit herrschenden Dürre Dan nicht ohne Grund von der Wasserzufuhr abgeschnitten: Durch die geplante Eisenbahnroute, die über Dans Land führen soll, gewinnt das Grundstück erheblich an Wert - aber nur, wenn die Evans' das Feld räumen.
Frustriert kehrt Dan im Saloon ein und begegnet dort Ben Wade, dem er heftige Vorwürfe macht. Wade zeigt sich großzügig, lässt einige Dollars springen und legt sogar noch fünf weitere drauf, die Dan einfordert, weil Wade ihn „nervös gemacht“ habe. Kaum hat das Geld seinen Besitzer gewechselt, taucht Tucker (Kevin Durand) mit einigen bewaffneten Männern auf und setzt Wade fest. Tucker stellt schnell die Mannschaft zusammen, die Wade auf dem Weg zum nächsten Bahnhof eskortieren soll. Dan werden 200 Dollar geboten, wenn er sich anschließt.
Der Gefangenentransport macht zunächst auf Dans Ranch Rast. In einem spektakulären Ablenkungsmanöver soll dann eine Kutsche, in der Wades Bande ihren Anführer vermuten soll, in die entgegengesetzte Richtung starten. Beim gemeinsamen Abendessen fallen plötzlich Schüsse. Die Männer laufen nach draußen, Alice und Wade bleiben zurück. Wade macht Alice Komplimente, beginnt, mit ihr zu flirten. Der Angriff von Wades Männern wird abgewehrt, die Kutsche startet und später auch Wade mit seiner Eskorte zu Pferde. Erste Station am Lagerfeuer: Wade provoziert Dan, indem er ihm vorwirft, nicht gut genug für eine so attraktive Frau wie Alice zu sorgen. Es kommt zu einer kurzen Rangelei zwischen den beiden Männern, doch McElroy gelingt es schließlich, die beiden zu beruhigen. Jetzt beginnt Tucker Wade zu reizen, indem er immer wieder das Lied von dem Mann anstimmt, der am nächsten Morgen gehängt werden soll. Am nächsten Morgen ist Tucker tot. Wade hat ihn mit einer Gabel erstochen...
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5 Kundenrezensionen:

Wirklich spannend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich dachte erst: "Russell Crowe als brutaler Bandit und Mörder in einem Western? Das passt nicht." - Ein Irrtum. Denn in diesem Film wird keine klare Linie zwischen Gut und Böse gezogen, so wie man es aus John Wayne Filmen kennt. Natürlich gibt es auch hier die Gesetzestreuen und die erbarmungslosen Outlaws, aber Brutalität, Rachsucht, Ungerechtigkeit und Gier findet man auf beiden Seiten. Hier werden aus Opfern Täter und aus Tätern Opfer, und so findet man sich als Zuschauer nie eindeutig auf der einen oder anderen Seite. Genau daraus zieht der Film seine Spannung. Während man bei vielen anderen Filmen schon früh eine Vorstellung vom obligatorischen Happy End bekommt, ist bei "Todeszug nach Yuma" nicht klar welches Ende wirklich happy wäre.
Der Film ist handwerklich solide gemacht obwohl den Bildern eine gewisse Intensität fehlt. Man hätte mit Kameraführung, Beleuchtung und Schnitt die Spannung noch erhöhen können. Aber vielleicht war es auch beabsichtigt dem Film eine unverfälschte Atmosphäre zu geben.
Cooler Actionfilm.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Todeszug nach Yuma" ist nach den ganzen Karl May DVD-Collection 3 (Winnetou I/Winnetou II/Winnetou III) (3 DVDs) -Filmen der erste Western den ich gesehen habe. Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen und die Musik war richtig gut. Leider habe ich das Ende nicht zu 100%-ig verstanden.

Der Farmer Dan Evans und seine 2 Söhne werden Zeuge eines Postkutschenüberfalls des berüchtigten Ben Wade und seiner Gang, die jeden erschießen. Nach kurzer Zeit wird durch Zufall Wade geschnappt und soll in nach Contention bringen da dort der Zug nach Yuma um 3:10 geht. Evans hilft aufgrund einer verlockenden Bezahlung mit. Was er nicht weiß, dass sein älterer Sohn William auch mit geht. Es beginnt nun eine anstrengende Reise, die einigen das Leben kostet da die Gang von Wade Ihnen allen auf den Versen sind.

Die Gestaltung der DVD ist in Ordnung. Das Menü der DVD ist mit einigen Bildern aus dem Film schön animiert und mit Musik unterlegt. Als Extras sind 7 Trailer (Dragon Wars, Hancock, u.s.w.), Audiokommentar mit Regisseur, Filmdokumentationen: Bestimmungsort Yuma (eine Art Making-Of); Gesetzlose, Banden und Truppen; Einem Heldenepos auf den Grund gehen und Entfallene Szenen enthalten.
Super Neuzeit-Western mit Starbesetzung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hat alles was ein Western braucht. Ne gute Story, spannend und mit überraschendem Ende, super Schauspieler und gute Ballereien. Klare Kaufempfehlungen!
Logiklöcher - aus dem Subtext erklärt!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Betrachtet man den Film sehr oberflächlich, können sich tatsächlich einige größere Löcher in der Logik der Handlung und Figurenpsychologie auftun. Dies haben mehrere Rezensenten ja bereits angesprochen.
Ich glaube aber, dass sich einiges davon durch eine genauere psychologische Analyse des Crowe-Charakters erklären lässt. Ist dieser nicht selbstmörderisch veranlagt, hin- und hergerissen zwischen Gut und Böse, gefangen in pathologischem Zweifel? Sieht er im Bale-Charakter nicht sicht selbst, nur als idealtypische positive Variante? Das Erschießen seiner "Befreier" am Ende ist demnach die Reinigung von seinen eigentlichen Peinigern.
Auch thematisiert dieser Film immer wieder die Sinnlosigkeit und Absurdität seiner eigenen Handlung und wird somit zum "existentiellen Western". Jetzt wird es z.B. nachvollziehbar, dass sich so viel Amateurhaftes in das Verhalten der Gesetzeshüter schleicht.
Alles in allem ist der Film spannend und fantastisch gespielt. Mein Tipp: Einfach genießen!
Endlich wieder ein guter Western!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Russell Crowe steht nun mal für gute Qualität. In diesem Fall ein super Western mit guten Charakterstudien. In englisch ansehen, da seine Stimme einfach super ist - kein Vgl zur Synchronstimme...
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Eulen - Kleine Freunde in großer Gefahr

Eulen - Kleine Freunde in großer Gefahr
mit Logan Lerman, Luke Wilson, Brie Larson, Regie: Wil Shriner

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 12,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Eulen - Kleine Freunde in großer Gefahr

Eine Kundenrezension:

Florida
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eigendlich ist die Story reichlich abstrus, Eulen in Hoehlen unter der Erde lebend (!) retten zu wollen, von denen ich im meinem Leben noch nicht gehoert habe. Da denkt man doch eher an 5 Jahre juengere Kids, die sich fuer sowas begeistern koennten.
Allerdings hat der Film eine gute Besetzung und Inszenierung, sodass keine Langeweile aufkommt. Fuer Action und lustige Einlagen ist gesorgt.
Aber warum der Film volle 5 Sterne von mir bekommt, liegt an einer Eigentuemlichkeit, derer man sich erst am Ende des Filmes bewusst wird:
Es zieht sich ein Feeling durch den ganzen Film, the Way of Live in Florida. Die Sonne scheint, man schnappt sich ein Surfbrett und laesst Gott einen guten Mann sein. Dazu passt dann auch die sonst nicht unbedingt nachvollziehbare Tatsache, dass der eine Protagonist grundsaetzlich nur barfuss rumlaeuft, weil er keine Lust hat Schuhe zu tragen. Das hat was...!
Auf nach Florida!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Number 23

Number 23
mit Jim Carrey, Virginia Madsen, Rhona Mitra, Mark Pellegrino, Logan Lerman, Regie: Joel Schumacher

DVD von Warner Home Video
Preis bei Amazon: EUR 1,88

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Zoom ± Produkt-Bild: Number 23

Produktbeschreibung


Walter Sparrow (Jim Carrey) ist heillos von der Zahl 23 besessen. Dadurch verwandelt sich sein bisher beschauliches Leben in ein Inferno psychischer Qualen, die nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Familie das Leben kosten könnten. Ausgelöst wird Walters fixe Idee durch einen seltsamen Roman mit dem Titel "Die Zahl 23", den er nicht mehr aus der Hand legen kann - er muss sich zunächst den Geheimnissen seiner Vergangenheit stellen, bevor er das Leben mit seiner Frau Agatha (Virginia Madsen) und seinem halbwüchsigen Sohn Robin (Logan Lerman) fortsetzen kann.Den Roman hat Walter von Agatha zum Geburtstag bekommen. Es geht darin um einen schockierenden Mordfall, der wie ein bizarres, unfassbares Spiegelbild von Walters eigenem Leben erscheint. Der Held des Romans ist ein grüblerischer Detective namens Fingerling (ebenfalls von Carrey dargestellt), und in seiner Geschichte kommt es immer wieder zu Szenen, die Walter an seine eigene Biografie erinnern. Während das Buch ein Eigenleben entwickelt, wird Walter von dem schrecklichsten und sinnfälligsten Versatzstück infiziert: Fingerlings Besessenheit mit den ungeahnten Mächten der Zahl 23.Diese Besessenheit zieht sich durch das gesamte Buch und beginnt auch von Walter Besitz zu ergreifen. Überall in seiner Umgebung entdeckt er diese Zahl, und allmählich glaubt er, er sei genau wie Fingerling verdammt, einen Mord zu begehen. Walter wird von albtraumhaften Halluzinationen gepeinigt, durch die er nicht nur das grausige Schicksal seiner eigenen Frau voraussieht, sondern auch das seines Freundes Isaac French (Danny Huston). Walter muss also unbedingt die Geheimnisse des Buchs ergründen - denn es geht buchstäblich um Leben und Tod.Wenn es ihm gelingt, die Mächte hinter der Zahl 23 zu entfesseln, kann er vielleicht auch seiner Zukunft eine neue Richtung geben.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Hatte
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
von dem Film nicht viel erwartet, vor allem mit Jim Carrey als Hauptdarsteller in einem Thriller...
Dann war ich aber von Anfang an gefesselt und fieberte mit "Walter" mit.
Toller Film, klasse Ende.
Einen Stern ziehe ich ab. Konnte bei den Specials keinen deutschen Untertitel einblenden und musste mir einiges so zusammen reimen.

Auch ich möchte mich zu dem Kasper äußern, der hier den Schluß verraten hat. Das finde ich jedem anderen unfair! Ich lese hier gern mal Rezensionen bevor ich mir einen Film anschaue und wenn ich das Ende schon kenne, ist es ja nicht mehr interessant.
Insgesamt ein wirklich gelungener Film!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bevor ich zum eigentlichen Inhalt dieses Films komme, muß ich noch eine Bewertung von "escordalis" kritisieren:

Warum um alles in der Welt wird hier der Ausgang bzw. das Ende des Films beschrieben? So etwas verdirbt einem die ganze Vorfreude!!! Das sollte eigentlich jedem klar sein der hier eine Rezension schreibt. :-(

Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern anschließen, insgesamt ein guter Film mit Jim Carrey der mit spannenden Momenten durchaus zu überzeuegen weiß. Man kann also bedenkenlos zugreifen.
Die Qual der Zahl
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Jim Carrey in einem Psychothriller? Kaum vorzustellen aber wahr.
In "Number 23" spielt er einen, von der Zahl 23 gequälten, Charakter.
Bekannt geworden durch zahlreiche Komödie wie "Ace Ventura" oder
"Dumm und Dümmer" ist Jim Carrey für seine lustige Gesichtsakrobatik
und seinen stilsicheren Humor bekannt.

Ok, in "The Truman Show" spielte er bereits eine ernste Rolle, die jedoch
trotzdem, und vor allem im Vergleich zu seinem aktuellen Film, mit viel
Humor angehaucht war und Jim Carrey in der Truman Show zu einem
sympathischen Charakter machte.

"Number 23" ist der erste Film von Jim Carrey in dem man keine Witzchen
oder komödiantischen Auftritte von ihm findet.
Viel mehr spielt Carrey toternst, dies allerdings gekonnt.
Man nimmt ihm die Rolle ab die er verkörpert, und dass obwohl man Carrey
im Hinterkopf immer noch mit Witz und Blödelei in Verbindung bringt.
Nicht viele Schauspieler würden einen solchen Genresprung hinbekommen,
was allerdings für Carreys außergewöhnliches schauspielerisches Talent steht.

Von der Story her ist "Number 23" eher dürftig ausgefallen.
Das Verwirrspiel rund um die eine Zahl ist zwar ziemlich spannend aufgebaut,
doch ebenso langatmig, da nicht wirklich viel im ganze Film geschieht, außer
das man die einzelnen Entwicklungsstadien eines verrückt werdenden Carreys
miterlebt.

Das Ende hingehen macht auß der ziemlich träge in Fahrt kommenden Story
ein furioses und unerwartetes Finish, indem Carrey zur Höchstform aufläuft
und der ein oder andere bereits schläfrige Zuschauer wieder hell wach ist.

Insgesamt ein solider Psychothriller mit einem unerwartet guten Jim Carrey.
Alles woran ich denken kann, alles woran ich glaube .. ist diese Zahl
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Hundefänger Walter Sparrow (Jim Carrey) bekommt von seiner Frau als Geburtstagsgeschenk das Buch "The Number 23" geschenkt. Während er das Cover noch mit Lächeln auf dem Lippen liest, verfängt er sich immer mehr in die Handlung des Detektivs Fingerling, der es mit einem Selbstmord und seiner untreuen Freundin zu tun bekommt. Walter sieht immer mehr Parallelen zu seiner Vergangenheit und glaubt, der Autor muss ihn gekannt haben. Und auch er sieht wie Fingerling überall die mysteriöse Zahl 23...

Kleine Randbemerkung zu Anfang: "The Number 23" verwendet zwei Namen, bei denen ich spontan an andere Filme denke. Zum einen wäre das die Namensgebende "23", die auch als Titel eines deutschen Films von Hans-Christian Schmid mit August Diehl diente (dieser hat aber außer der Fixierung auf die Zahl nichts mit diesem Film zu tun). Zum anderen der Name der Hauptfigur - "Sparrow". Na, wer denkt da nicht sofort an einen gewissen (leicht tuntigen) Piraten? ;) So, aber nun zum Film: Dieser ist wirklich interessant und stylisch in Szene gesetzt. Besonders die Handlung aus dem Buch wirkt schick durch Farbfilter inszeniert. Zwar zieht sich die erste Hälfte des Filmes etwas und kommt erst später in Fahrt, dafür überrascht er gegen Ende mit einigen Wendungen. Und der Film hat außerdem einen schicken Bonus, nämlich Jim Carrey. Mir gefällt es, wenn ein Schauspieler fernab seines eigentlichen Genres (in diesem Fall: (Slapstick)-Komödien wie "Ace Ventura" oder "Die Maske") agiert. Das gefielt mir auch schon bei Robin Williams. Und Carrey macht seine Arbeit sehr gut und überzeugt in der Rolle des langsam durchdrehenden Sparrow. Und auch wenn das Ende ein wenig einen richtigen Showdown vermissen lässt und nicht ganz so "schockiert" wie beabsichtigt, so ist unterm Strich wirklich ein sehr guter Thriller raus gekommen, den ich wirklich empfehlen kann. Auch wenn das viele 23-Gequatsche im Film doch etwas auf die Nerven gehen kann ;)

PS: Wenn Sie in dieser Rezension nur jedes 23. Wort lesen .. kommt nur Blödsinn dabei raus ;)
Kein leichtes Urteil...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
---Number 23---

Kurzum, der grandiose Hollywood-Blockbuster ist es nicht. Im Kontext zu
diesem Film weist ein Film wie Identität oder 1408 mehr Tiefgründigkeit,
Raffinesse und Spannung auf.

Number 23 zeigt uns Walter Sparrow (Jim Carrey), einem ausgelasteten Fami-
lienvater und Angestellten bei der städtischen Behörde für Tierfänge.
Während eines Einsatzes wird Walter von einem streunenden Hund am Arm ge-
bissen. Am gleichen Abend bekommt Walter als Trostpflaster von seiner Frau
ein rotes Buch geschenkt; von einem unbekannten Autor Topsy K. -
Number 23.
Walter liest sich sukzessive in die Geschichte ein und muss feststellen,
dass er viele Gemeinsamkeiten mit der Hauptfigur Det. Fingerling hat.
Ein Geheimnis hat das Buch: was hat es mit der 23 auf sich?
Walter stellt bald fest,dass die 23 wie ein Fluch auf ihm liegt, aus der
Quersumme eines Geburtstages und anderer Daten ergibt sich stets die 23;
alle 23 Seiten des Buches ergeben sich geheime Nachrichten an ihn.
Walter verzweifelt immer mehr. Auf der Suche nach dem Rätsel wird er
Zeuge eines Selbstmordes, wie ein alter Mann sich mit einem Cuttermesser
die Kehle vor seinen Augen aufschneidet - hat die 23 Schuld?

Das Ende ist etwas überraschend. Der Autor Topsy K. war und ist Walter
selbst. Walter hat sein Trauma über ein von ihm selbst begangenen Tot-
schlag an einer jungen Frau in diesem Buch verarbeitet. Die 23 hat ihn
schon damals verfolgt und beinahe in den Tod getrieben. Walter fand
keinen Ausweg aus dem Unheil, als Suizid zu begehen und aus einem Hoch-
haus zu springen. Dies brachte ihn in eine Psychiatrie, aus der er erst
nach langer Zeit den Weg in die Freiheit fand und seine jetzige Frau
kennen lernte...

Fazit:
Number 23 liegt eine gute Idee zu Grunde, doch es wäre durchaus noch
viel mehr drin gewesen; vielleicht auch mit einem anderen Schauspieler-
z.B. J. Cusack oder R. Liotta oder N. Cage?
Nun ja, wie dem auch sei, schlecht ist der Film keineswegs; exzellent
aber auch nicht...
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Hoot [UK IMPORT]

Hoot [UK IMPORT]
mit Brie Larson, Clark Gregg, Eric Phillips, Logan Lerman, Cody Linley, Regie: Wil Shriner

DVD von Entertainment in Video
Preis bei Amazon: EUR 25,99, Angebote ab EUR 21,99

Erscheinungsdatum: Sept. 2006
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Hoot
mit Luke Wilson, Logan Lerman, Brie Larson, Tim Blake Nelson, Cody Linley, Regie: Wil Shriner

DVD
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