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Der Schuh des Manitu (Extra Large Edition & Kinofassung [Blu-ray]
Blu-ray von Ufa/DVD |
Produktbeschreibung![]() ![]() ![]() 5 Kundenrezensionen:Top Comedy auf guter Blu-ray 4 von 5 Punkten"Endlich!" kann man da nur sagen, endlich mal eine Blu-ray zu einem mehr als guten Preis, die viel von dem zu bieten hat, was man auch von einer guten BD erwarten kann: Gutes Bild, HD-Ton, Extras! Der Film selbst ist immer noch eine der besten Komödien der letzten Jahre überhaupt. Mit einer Fülle von perfekten Gags und tollem Timing bringt Bully Millionen zum lachen und läßt diejenigen, die mit dem Humor nichts anfangen können zwar meckern, aber nicht wirklich gewinnen. Dazu ist sein Schuh einfach nur zu gut inszeniert und teils wirklich perfekt in Szene gesetzt. Einfach nur beide Daumen hoch, für dieses Comedy-Erlebnis. Was die Bildqualität angeht wurde bereits viel geunkt, Fakt ist aber, dass "nur" der Prolog in hochskalliertem SD hochliegt und maximal ein paar dunklere Szenen durch starkes grieseln enttäuschen. Ansonsten hat UFA aber eine gute - sehr gute Arbeit abgeliefert. Und in seinen besten Szenen, sprich z. Bsp. in den Szenen wo Santa Maria den Appachen-Pup übergibt, sowie alle Szenen die die teils prächtigen Naturaufnahmen zeigen, kann man teils sogar von HD pur sprechen. In Sachen Ton gibt es dagegen gar nichts zu meckern. Alles auf höchstem HD Niveau, sogar die englische Tonspur liegt in DTS-HD vor! So muss ein Film wie dieser klingen. In Sachen Extras es dagegen nur den HD-Live Zugang als Neuheit, ansonsten wurden sämtliche Extras, die auf den beiden DVD-Veröffentlichungen vorliegen, zusammengetragen und geben damit eine Fülle von knapp 200 Minuten an Bonusmaterial preis. Informativ und witzig, so wie es sein sollte! Unterm Strich sei somit gesagt, dass sich die Investition in die Blu-ray definitiv lohnt. Auch wenn es einige Patzer beim Bild gibt, so übertrifft es das Bild der DVDs meist doch merklich, an so mancher Stelle sogar um Längen. Es gibt zwar kein durchgehendes Wow-Erlebnis, aber doch immer wieder läßt sich die ein oder andere prächtige HD-Szene entdecken! Dazu ein bombastischer Ton und viele Extras. Bei einem Preis von gerade einmal 15 Euro bietet diese Blu-ray somit ein bestes Preis-/Leistungsverhältnis! Nur Regionalkode B 4 von 5 PunktenAls "Ex-Pat" in den USA habe ich ein Problem mit der Regionalkodierung dieser Blu-Ray. Gerne hätte ich mir diesen hervorragenden Film auch mal in HD angesehen, aber leider ließ sich die Scheibe auf meinem Player nicht abspielen. Es ist mir unverständlich, warum dieser Film, der ja nur in Deutschland vertrieben wird und damit keinem außereuropäischen Vertreiber konkurenz macht, mit einem Regionalkode versehen wurde. Da es bislang noch kaum regionalkodefreie Blu-Ray Spieler gibt, kann ich Kunden aus den Blu-Ray Regionen A und C nur vom Kauf dieser Scheibe abraten. Film & Ton TOP, Bild FLOP 3 von 5 PunktenZum Film selbst brauche ich wohl nichts zu sagen. Der ist absolut spitze. Bildqualität ist auf hochskaliertem DVD Niveau. Meines Erachtens fehlt es dem Film für eine Bluray-Version einfach eindeutig an Schärfe. Es gibt einige Stellen im Film, die dann doch relativ scharf sind, aber im Großen und Ganzen pendelt sich die Bildquali im unteren Durchschnitt ein. Das es auch anders geht, zeigt z.B. eindrucksvoll "Blade Runner" auf Bluray, der ja nun noch einige Jahre mehr auf dem Buckel hat. Der Ton in DTS 5.1 ist absolut klasse. Toll abgemischt. Wer die entsprechende Anlage zuhause stehen hat, kann sich auf ein wahres Feuerwerk freuen. Bei den Actionsequenzen wird Euer Subwoofer richtig gefordert und auch sonst ertönt feinster Sound aus allen Lautsprechern. Alles in Allem kann man sich, sofern man die DVD nicht besitzt, diese Bluray ruhigen Gewissens kaufen. Dank des günstigen Preises. Just my 2 Cents! Klasse Film auf eher mittelmäßiger Blu-Ray 5 von 5 PunktenÜber den Film ansich muss man nicht allzu viel sagen. EInfach SUPER- lustig! Qualitativ ist die Blu-Ray viel zu Standard-mäßig und nicht allzu viel besser als die DVD deshalb 3 Sterne für die technische Umsetzung, 5 Sterne für den Film ansich! kein HD ohne HD-Master... 1 von 5 PunktenDie blu-ray ist qualitativ nur ein wenig besser als die der DVD-Ausgaben, jedoch weit davon entfernt, für große Displays oder eine Leinwand tauglich zu sein. Ich hatte die blu-ray und die DVD-Versionen direkt hintereinander mit einem FullHD 3-Chip-Projektor verglichen. Auf den Inhalt beziehe ich mich hier nicht - denn "Der Schuh des Manitu" ist wohl der Beste Streifen von Bully. Wer den Film also noch nicht als DVD besitzt, bekommt hier die XXL- und Kinoversion zu einem fairen Preis. Wer sich jedoch auf Kinoqualität im eigenen Heim gefreut hat, der wird enttäuscht sein. Um eine solche Irreführung des Kunden zu vermeiden, könnte man eine Art Zertifikat (ähnlich THX) für blu-rays einführen. Dabei sollte nicht mit der AUSGABE-Auflösung, sondern mit der nativen MASTERING-Auflösung geworben werden (720p oder 1080p oder höher). Denn selbst "alte" Filme können bei einem amtlichen HD-Master noch richtig gut aussehen. Mit einem SD-Master (für TV) jedoch wird selbst eine DVD maximal mittelmäßig. Ich vermute, dass hier einfach nur die TV-PAL-Fassung zur blu-ray weiterverwurstet bzw. hochskaliert wurde - um wieder mal nen SCHNELLEN EURO zu verdienen. Traurig! ... |
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Männerpension
DVD von Universal/DVD |
ProduktbeschreibungTil Schweiger, Heike Makatsch und Detlev Buck in einem rasanten Kinomärchen mit mannhaften Knackis, aufregenden Frauen und einem Wagenrennen größer als Ben Hur. Aus der Amazon.de-RedaktionÜber 3,2 Millionen Zuschauer sahen die Knackikomödie Männerpension im Kino. Steinbock (Til Schweiger) und Hammer-Gerd (Detlev Buck) sind nicht nur Freunde, sondern sitzen auch in der gleichen Zelle ein. Auf Grund eines innovativen Rehabilitationsprogramms, das Gefängnisdirektor Dr. Fazetti (Leander Haußmann) ins Leben ruft, sollen sich Frauen um diejenigen Knackis kümmern, die ein gutes Benehmen an den Tag legen. In besonderen Fällen wird sogar Hafturlaub gewährt. So landen Steinbock und Hammer-Gerd nicht nur in den Armen der Pflegerin Emilia (Marie Bäumer) und der Nachwuchssängerin Maren (Heike Makatsch), sondern auch mitten im Chaos. Mit Männerpension lieferte Buck (Karniggels, Wir können auch anders) nicht eine seiner besten Arbeiten. Obwohl der Film an den deutschen Kinokassen erfolgreich war, lebt der Film mehr von seinen chaotischen Einzeleindrücken als von seiner Geschichte. Trotzdem hinterlassen Schauspieler wie Steffen Schult und Ignaz Kirchner bleibende Eindrücke. Notizen am Rande: Unter der Regie von Leander Haußmann kam 1999 Sonnenallee in die deutschen Kinos. Darin hat Detlev Buck eine Rolle als linientreuer Volkspolizist im DDR-Regime übernommen. --Ursula Steingaß 5 Kundenrezensionen:Einfach Top!!! 5 von 5 PunktenDiese geniale Komödie von Detlev Buck mit Till Schwaiger und Buck selber in der hauptrolle ist einfach eine geniale Knackikomödie die von mehr als 3,2 Millionen Kinobesuchern gesehen wurde und das nicht zu unrecht. Die Charaktere sowie die story sind einfach liebevoll gestaltet wurden und die Gags einfach der Bringer. Die DVD selber ist durschnittlich die QAualität recht gut aber sonst ein normale DVD. Für jeden Fan genau das richtig!!! Ungesiebte Luft. 2 von 5 PunktenEin Gefängnisdirektor lässt sich ein besonderes Resozialisierungsprogramm einfallen. Gute Führung vorausgesetzt, sollen Frauenbekanntschaften innerhalb der Gefängnismauern gefördert werden. Bei entsprechender positiver Entwicklung soll sogar Freigang gewährt werden. Die zwei Knackis Steinbock und Hammer-Gerd sehen darin eine Chance ungesiebte Luft zu atmen. Die Beziehungen zum weiblichen Geschlecht nehmen sie dafür leidlich in Kauf. Bereits beim Vorstellungsgespräch wird erkennbar, das es sich hier nicht um die Liebe auf den ersten Blick handelt. Dennoch werden die beiden mit ihren neuen Bekanntschaften einig. Alsbald erfolgt der Hafturlaub. Steinbock betätigt sich erneut als Panzerknacker bei einem Safe, den sein Onkel über eine Bekanntschaft im Altersheim erkundet hat. Hammer-Gerds Beziehung möchte als Sängerin Karriere machen und er versucht ihr ein Engagement zu vermitteln. Verständigungsschwierigkeiten führen dazu, das er den Barbesitzer erschießt. Über kurz und lang sitzen beide wieder ein. Der Film lebt nicht von seiner Handlung, sondern vielmehr von seinen spritzigen Einlagen und Dialogen. Es ist ein Film wie gemacht für Til Schweiger. Der brave Knacki, der ähnlich wie Charly Chaplin, immer wieder an den Widrigkeiten dieser Welt scheitert. Der Film gefällt, die DVD weniger 3 von 5 Punkten"Männerpension" gehört zu den (deutschen) Filmen der 90er-Jahre, die man gesehen haben sollte. Schade ist nur, daß es auch im ersten Jahrzent des neuen Jahrtausends immer noch DVDs im 4:3 Format gibt und man wieder einmal nicht die Version, die seinerzeit im Kino lief, zu sehen bekommt. Drei Sterne, da die DVD ansonsten interessante Extras und gute Bild- und Tonqualität zu bieten hat. Was fürs Herz 5 von 5 PunktenEin Film mit einer wunderbaren Mischung aus Komödie, herrlichen Charakteren und Erotik. Marie Bäumer ist überwältigend aber auch Heike Makatch zeigt, dass sie durchaus eine überzeugende Schauspielerin ist. Das Duo Til Schweiger und Detlev Buck ist ja mittlerweile erprobt und harmoniert wunderbar. Außerdem ist Til ja ohnehin in manchem Sinne einzigartig im dt. Kino. Ein Film ohne viel Tiefsinn, aber einfach schön. Wunderbar zum Kuscheln, denn für Frauen wie auch Männer ist durch die attraktiven Charaktere und der netten Geschichte gesorgt. Sicher einer der gelungensten deutschen Filme der letzten Jahre. Genial! Einfach gut 5 von 5 PunktenDieser Film ist einer der Besten und lustigsten filme die ich je gesehen habe!!! Es hat humor,liebe und action.... also ich finde den Film großartig |
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Poppitz
DVD von Hoanzl |
ProduktbeschreibungPOPPITZ 5 Kundenrezensionen:Wer diesen Humor nicht versteht, sollte ihn sich nicht ansehen!!! 5 von 5 PunktenDas umschreibts. Wenn jemand schreibt, dass die Kommentare, die Düringer in die Kamera abgibt irgendwie unpassend wären, oder die Rücksetzer, die mehrere Filmebenen aufzeigen irgendwie blöd findet, der hat einfach nicht diese Art Humor. Funktioniert hier ungefähr so wie bei STROMBERG. Jemand der Muttertag und der Überfall, oder Hinterholz 8 lustig findet, wird bei diesem Film Tränen lachen. Aber das Lachen bleibt einem gleich wieder im Halse stecken, weils soweit gar nicht von der Realität weg ist, und einem wahrscheinlich Erinnerungen an einen versauten Urlaub hochkommen. Dieser Film fasst "Murphys Gesetz" in bewegte Bilder und bestätigt mein Klischee über Club-Urlaub und Animateure, und Deutsche bzw. Östereicher im Ausland wieder mal. Für mich einer der genialsten Filme, die es gibt. Es gibt bessere österreichische Filme 3 von 5 Punktenich habe mir jetzt eine Weile überlegt, ob ich hier eine Rezension schreiben soll und mir dann wieder den Rang als Rezensent verderben soll, weil ich Abzüge von Hardcore-Fans kriege, die Ihren Helden mit weniger als 5 Sternen unterbewertet sehen - ich tu's trotzdem, weil ich mich von den sehr positiven Rezensionen hier habe ein wenig irre leiten lassen und weil ich den Film eher mittelmäßig finde. Vorweg - ich mag österr. Filme, ich finde Düringer normal super und die ganze morbide Athmosphäre in vielen österr. Filmen ist einfach genial. In diesem Film passiert nicht so richtig viel - weder Handlungs- noch Gag-Mäßig. Morbid ist es auch nicht - spielt in einem Ferienclub und nicht in Österreich. Story steht ja in der Beschreibung - die muss ich also nicht wiederholen. Was an diesem Film hier nervt ist, dass Düringer sich quasi immer wieder neben seine Geschichte stellt und die kommentiert. Auch gibt es permanente "Rücksetzer" - also Varianten. Man kriegt auf die Weise drei Versionen und weiß nie so ganz, ob das jetzt die Geschichte ist, oder nur wieder ein Traumausflug oder was auch immer. Alles in allem ziemlich platt und darunter leiden dann auch die schon guten Gags. Für reine Düringer Fans mag's o.k. sein. Wer allerdings eher Sachen wie "Komm süßer Tod", "Silentium" oder "Der Überfall" (geniale Düringer-Rolle) oder gar Klassiker wie "Kottan" mag, der wird sich mit diesem Film nicht anfreunden. Also ... maybe für reine Düringer-Fans. Aber es gibt noch bessere östterreichische Filme Grandios! 5 von 5 PunktenDas neuere österr. Kino ist ein echter Gewinn- so auch dieser Film mit Düringer. Irgendwie eine andere Herangehens- und Erzählweise als in den meisten dt. Filmen- wirkt charmanter und natürlicher. Die Gags und Situationskomik im Film muss man einfach gesehn haben, in Kombination mit dem österr. Dialekt und dem grandiosen Spiel vor allem Düringers wirklich sehenswert. Ist zwar nur eine Komödie- nicht viel mehr und nicht viel weniger, aber als solche sehr gelungen und einfach das drin, was man von ner Komödie erwartet. Schön ist auch das Aufgreifen einiger deutsch/ österreichischer Klischees, schön, dass es diese Schubladen gibt- da lässt sich immer wieder gut drauf rumreiten. Die Story an sich ist nix Besonderes- der Film lebt aber auch eher von den einzelnen Situationen, erwähnenswert ist noch, dass viel mit Rück- und Vorblenden gearbeitet bzw. Szenen, die sich in der Phantasie des Hauptdarstellers abspielen. Aber keine Angst, der entspannungssuchende Zuschauer wird nicht überfordert- schließlich kommt der Film aus Österreich. Fazit: Unbedingt angucken! PS Liebe Österreicher- bitte lest meine letzte Bemerkung im Zusammenhang mit dem Schubladen-/Klischeesatz. Nehmts ma net krumm- i bin a Fan des gepflegten Vorurteils! Genial 5 von 5 PunktenDiesen Film muss(!!!) man gesehen haben wenn man ein Bisschen Humor und Grundkenntnisse der österreichischen Sprache mitbringt. Wer sich allerdings schon sehnlichst auf seinen bereits geplanten Club-Urlaub freut, sollte vielleicht besser die Finger davon lassen... Zum Totlachen! 5 von 5 PunktenUm "Poppitz" NICHT witzig zu finden, müsste man schon erstaunlich wenig Humor haben! Außerdem sollten Angehörige beider Nationalitäten bei diesem Film die Fähigkeit mitbringen, über sich selbst zu lachen. Die Sache mit dem Wienerisch ist ebenfalls nicht weiter tragisch, es ist ja nicht so, dass wir hier von einer absoluten Fremdsprache reden, und man hört sich wirklich ein (die wichtigsten Gags bekommt man trotzdem mit). Jedem Feind von Pauschalurlauben und Fan von schwarzem Humor kann ich "Poppitz" als ganz heißen Tipp ans Herz legen! Er ist wirklich mit Liebe zum Detail gedreht - und ich denke, das kann man wirklich nicht von vielen Filmen der letzten Jahre sagen. |
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Der alte Affe Angst
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Der alte Affe Angst, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.08.05 5 Kundenrezensionen:Großartig und sensibel. 5 von 5 PunktenToller Film mit einer hervorragenden und sehr überzeugend spielender Marie Bäumer und einem großartigen Andre Hennicke. Ein sehr emotionaler, teilweise auch verstörender Film, der nichts beschönigt und zum Nachdenken anregt. Meist ein sehr kaltes Flair, welches den Film aber so besonders und toll macht und die "warmen", emotionalen Moment dadurch noch durchdringender werden. Klasse Film. naja 2 von 5 PunktenAlle Personen in diesem Film sind verzweifelt und zuweilen ziemlich hysterisch. Die Handlung folgt einem sehr linearen Schema: Versöhnung folgt auf Katastrophe folgt auf Versöhnung etc. Es wird kein dabei kaum ein Schicksalsschlag ausgelassen, welcher die Liebe der Protagonisten auf die Probe stellen soll. Das wird alles ziemlich plakativ und einfallslos dargestellt, bisweilen auch unglaubwürdig. Dass die Prostituierte von Robert die Mutter einer ihrer Patienten ist, das ist dann doch etwas zuviel des Guten. Der Handlungsstrang mit dem sterbenden Vater von Robert dient weder einer Erklärung noch hilft sie der Dramaturgie. Dazu kommt noch eine gute Prise Hauruck-Psychologie, ein bisschen Drogen und viel Geschrei. Das alles mach natürlich keinen guten Film. Allein die gute schauspielerische Leistung von André Hennicke rettet den Film vor einem Desaster. Gute und subtile Beziehungsfilme können wohl nur die Franzosen machen. An dieser Stelle sei auf "5x2" von Françios Ozon hingeweisen. Wo sind die Erwachsenen geblieben? 5 von 5 PunktenRobert ist Theater-Regisseur. Er lebt mit der Kinderärztin Marie zusammen. An Negativposten gibt es da Roberts Selbstzweifel und das in seiner Beziehung zu Marie seit sechs Monaten nichts mehr läuft. Parallel dazu gibt es da einen Hang zu Prostituierten. Deswegen begibt er sich auch in psychologische Behandlung. Der Vater von Robert hat Krebs im Endstadium. Das Vater/Sohn-Verhältnis war in Vergangenheit nicht gut. Robert fährt zu seinem Vater und erlebt ein heftiges Gefühlsbad. Zunächst unfähig Hilfe in Aussicht zu stellen, überhäuft er anschließend den Sterbenden mit Sympathiebezeugungen. Irgendwie klappt es dann doch mit Marie und sie ist schwanger. Da Robert nicht von den Prostituierten lässt, kommt Marie dahinter. Die ohnehin sehr peinliche Situation steigert sie noch dadurch, dass sie den labilen Robert zwingt ihr den Ort des Geschehens und die Frau zu zeigen. Robert fährt mit ihr hin und das Drama findet einen weiteren Höhepunkt im Erkennen einer HIV-Infizierten Frau, deren Sohn bei Marie in Behandlung ist. Auch Marie ist keine starke Frau. Sie hat bereits einen Selbstmordversuch hinter sich und als eine Untersuchung den Abgang ihres Fötus ergibt, begeht sie eine neuen Versuch. Sie bricht die Tat rechtzeitig ab, wird gerettet und kommt unter stationäre Aufsicht. Robert besucht sie und versucht einen Neuanfang. Der Film wird leise, fast unauffällig erzählt. Doch unter dieser Oberfläche brodelt es. Zwei Gefühlschaoten umkreisen sich wie zwei Sonnen. Mit der Naivität von Kindern spielen sie ihr Spiel und begreifen erst hier Fehlverhalten, wenn sie dabei ertappt werden. Hier ist besonders die Szene hervorzuheben, wo Marie Robert überführt, sie betrogen zu haben. Ein ganz hervorragendes Szenenbild. Der ganze Film erinnert ein wenig an Carl Spitzwegs Gedicht: Der Mensch, er bleibt ein Kind! Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt, Wie eben Kinder sind! Wenn alles erst in klein zerstückt Und nichts mehr zu verderben, So sucht er wieder - neubeglückt - Und spielt dann mit den Scherben! Realistische Momentaufnahmen 3 von 5 PunktenEin großes Lob gebührt bei "Der alte Affe Angst" vorallem den Darstellern, Andre Hennicke und Marie Bäumer, die mit viel Überzeugung und kraftvoller Darstellung diesen Film sehr lebendig machen. Das Thema des Films, eine nicht mehr ganz frische Liebesbeziehung und die damit verbundenen Tücken des Alltags in dieser Form darzustellen, fand ich sehr reizvoll. Wer kennt sie schließlich nicht, die kleinen und manchmal großen Probleme in einer an sich gut funktionierenden Beziehung, wenn der erste Reiz erst verflogen ist und eine gewisse Routine einkehrt? Denkbar, daß sich im Extremfall dann solche Probleme aufwerfen, die irgendwie bewältigt werden müssen. Wer allerdings einem chronologischen Ablauf im Film dem Vorzug gibt, wird hier so seine Schwierigkeiten beim Ansehen haben - immer wieder durchbrechen annähernd surrealistische Rückblenden, verzerrte Momentaufnahmen den eigentlichen Ablauf. Dieser Film stimmt nachdenklich und zeigt in gewisser Weise eine Realität, die manchmal nur schwer zu ertragen ist. Die schnörkellose Darstellung und temporeiche Abfolge im Film machen ihn zwar sehr authentisch, allerdings wirkte er auf mich eben deshalb zeitweise zu klar und überschaubar. Irgendwie "nackt". Ich hätte mir bei manchen Begebenheiten eine tiefergehende und weniger rasche Abfolge gewünscht. Zu schnell wird in die verschiedenen Passagen und Entwicklungen übergewechselt, teilweise auch manche Passagen etwas zusammenhanglos und ohne direkten Zusammenhang auf das eigentliche Thema des Filmes eingebracht und auch die Sichtweisen und Perspektiven finde ich persönlich einen Tick zu "männlich". Ich hätte eine klarere Strukturierung im Film selbst, auch die Handlung betreffend, besser gefunden. So wurden die einzelnen Charaktere zu sehr miteinander verwischt und es fiel mir letzten Endes schwer, diverse Begebenheiten klar nachzuvollziehen und mich richtig in den Film einzufinden. Ehrlich gesagt, hatte ich mir ein wenig mehr versprochen, so daß ich bei der Bewertung leider nur einen guten durchschnittlichen Wert von 3 Sternen vergebe. Äußerst beeindruckend und authentisch habe ich ausschließlich die beiden Hauptdarsteller empfunden, die hier eine wirklich gute Leistung zeigen. Am Ende dreht sich die Welt nur im Kreis - oder sind wir es? 5 von 5 PunktenKeine 3 Minuten braucht der Film, um den Zuschauer atemlos in eine Welt zu saugen aus der er nicht mehr entkommen kann - denn es ist die gleiche in der er lebt. Oskar Roehler wirft einen tiefen Blick in die Abgründe der Menschen und findet… die Liebe. Doch sie ist nicht romantisch, nicht philosophisch, nicht realistisch und dringt genau aus diesem Grund nah zu ihrem Wesen durch. Roehlers Charaktere sind verdichtet und überzeichnet, der Film berstet geradezu vor Schicksalsschlägen und grotesken Beobachtungen. Hier seziert jemand die Wirklichkeit schonungs-, aber nicht emotionslos. Der Film schreit von der ersten Minute an; schreit vor Verzweiflung, Hoffnung und Leben. "Der Alte Affe Angst" ist brutal gegen seine Helden, gegen sich selbst und gegen den Zuschauer. Dies ist kein introvertierter Autorenfilm, er geizt nicht mit dramaturgischer Intensität, ungeschönten Bildern und pathetischer Untermalung. Der offensive Charakter, ist das Moment des des Films an welchem sich die Geister scheiden. Die schauspielerische Darbietung ist schnörkellos, nah und einfach überragend. Sie bewahren den Film in seiner Tollkühnheit davor ins plakative und stilisierte abzudriften. Wie sieht das Glück aus? Am Ende dreht sich die Welt nur im Kreis - oder sind wir es? Die DVD bietet neben dem Trailer einige interessante Interviews mit den Darstellern und dem Regisseur. Mehr an Ausstattung sollte man allerdings nicht erwarten. |
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BAP - Viel Passiert
DVD von EMI Electrola GmbH & Co.KG |
ProduktbeschreibungWim Wenders und Wolfgang Niedecken. Der renommierte deutsche Filmemacher und der erfolgreiche deutsche Rockmusiker haben sich zusammengefunden, um einen Rock'n'Roll-Film zu drehen, der sich allen Konventionen entzieht. Mit einer packenden Kollage aus aktuellen Konzertaufnahmen und seltenen Archivbildern, angereichert mit Niedeckens einzigartigen Texten und Kommentaren und Gastauftritten von Wolf Biermann, Marie Bäumer, Joachim Krl und der Rockband Anger 77, entsteht ein faszinierendes Porträt einer Band, die auch nach zwei Jahrzehnten immer noch an der Spitze steht und ein Millionenpublikum stets aufs Neue begeistert. VIEL PASSIERT ist ein Musikfilm der ganz besonderen Art, der nicht nur Fans von BAP restlos begeistern wird. Aus der Amazon.de-RedaktionEs ist in der Tat Viel passiert in der Karriere von BAP. Was die Band aus dem Rheinland zwischen den Anfängen Mitte der 70er-Jahre und dem Album Aff un zo im Jahre 2001 alles erlebt hat, wird jetzt in einer Filmbiografie noch einmal höchst informativ und zugleich sehr unterhaltsam zusammengefasst. Wie Starregisseur Wim Wenders (Paris, Texas, Der Himmel über Berlin) die Kölschrocker dabei vorstellt, das geht freilich weit über das übliche Bandporträt hinaus. Hier werden nicht, wie man es sonst kennt, lediglich Fakten mehr oder weniger chronologisch aneinander gefügt. Wenders verknüpft stattdessen Songs, Schauspieleinlagen mit Joachim Król und Marie Bäumer, Interviews, Impressionen aus dem Rheinland und Köln, Kommentare von Wolfgang Niedecken und Gastauftritte von Willy Millowitsch, Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll, Wolf Biermann, der Gruppe Anger 77 etc. zur Filmcollage mit Kunstanspruch. Der Fan darf sich zunächst einmal auf Liveeinspielungen mehrerer Lieder freuen, die teils eigens hierfür in Szene gesetzt wurden. So erklingen zum Beispiel "Waschsalon", "Verdamp lang her", "Liebesleed", der Reggae-Titel "Aff un zo" und die Bearbeitung von Dylans "My Back Pages", "Vill passiert sickher", in tollen Fassungen. Außerdem erinnert sich Wolfgang Niedecken in wehmütigen Kommentaren an die Höhepunkte in der Laufbahn von BAP. Er denkt an den ersten Auftritt beim WDR-Rockpalast, den Flop bei der DDR-Premiere sowie die Anti-Nazi-Demo "Arsch huh - Zäng ussenander" zurück, er erzählt die Entstehungsgeschichte von Stücken wie "Amerika" und "Nix wie bessher", und er berichtet auch von seinen künstlerischen und politischen Ursprüngen, von seiner Kindheit in der Domstadt und seinem Verhältnis zur rheinischen Mundart. Wim Wenders umrahmt diesen Blick in die Vergangenheit sinnfällig mit alten Wochenschauberichten und anderen Zeitdokumenten. So bindet er BAP in den größeren Zusammenhang der bundesdeutschen Geschichte ein und malt ein Bild von der Band, wie man es bislang noch nicht gesehen hat. Indem Wenders die Songbotschaften von BAP im historischen Kontext betrachtet, dringt er zum Wesenskern der Gruppe vor wie kein anderer vor ihm. Ein Musikfilm der ganz besonderen Art! --Harald Kepler 5 Kundenrezensionen:Nichts Neues 2 von 5 PunktenMit viel Vorfreude hatte ich die DVD "Viel Passiert" bestellt. Erwartet hatte ich eine Aufarbeitung der Geschichte von BAP. Dies geschieht sicherlich zum Teil, aber es dreht sich zumeist ausschließlich um Wolfgang Niedecken. Andere langjährige Bandmitglieder (Major, Efendi, Schmal Böcker, Steve Borg) werden in diesem Film garnicht oder nur ganz kurz erwähnt. Viele alte Ausschnitte von Konzerten werden eingeblendet, gewünscht hätte ich mir zusätzlich alte Backstageaufnahmen und Stellungnahmen von Fans und ehemaligen Band-Mitgliedern. Im Prinzip ist diese DVD nicht viel anders als die DVD "3x10 Jahre" zum 30-jährigen Bestehen von BAP. Nur das "3X10 Jahre" nicht von Wim Wenders geschnitten wurde. Also für alle die schon seit 20 Jahren BAP hören und die Konzerte besuchen bringt diese DVD absolut nichts neues. Schade drum, es ist sicherlich viel mehr passiert als der Film wiedergibt.. BAP = Wolfgang Niedecken. Zurückgeschaut. 4 von 5 PunktenDiese DVD ist einfach klasse. Ein Muss, für alle die mit BAP mehr oder weniger gross geworden sind (ich bin bei "Für Usszeschnigge" eingestiegen ;-)). Die Umsetzung des Films durch Wim Wenders liess nach Buena Vista Social Club schon erahnen um wleche Art Film es sich handeln würde. Viele Ausschnitte aus alten Reportagen, z.B. die DDR-Story. Film mit viel Gefühl, der sowohl mit Musik, aber hauptsächlich sehr sehr viel mit einem Gefühl, einem Leben, dem von Wolfgang Niedecken zu tun hat. Leider nicht so wie seit Överall erwartet: der ZAP-Mode. Eher schwach. Deswegen 5 Punkte für den Film, einen Punkt Abzug für den ZAP-Mode. Muss man haben! Ein Kölner Porträt 5 von 5 PunktenEs ist eine seltsame Sache für einen Kölner, einen Fim wie diesen mit Untertitel zu sehen. Das ist aber denn auch das einzige Makel welches mir auffällt. Der Film beschreibt nicht nur eine Band sondern zugleich auch einen Teil der Mentalität dieser sehr vitalen Stadt. Nicht-Kölner und vor allem Nicht-BAP-Fans werden wahrscheinlich monieren, dass der Film wie eine Lobhymne auf die Kölner und vor allem auf BAP anmutet aber das wäre eine einseitige Betrachtungsweise. Auch wenn es den Nicht-Kölnern schwerfallen wird, diesem Film zusätzlich zum musikalischen Erleben etwas abzugewinnen, so bleibt doch festzuhalten, dass es Wim Wenders gelungen ist eine Band zu porträtieren, die das Leben vieler in den letzten zwanzig Jahren begleitet, ja, bereichert hat. Alles in allem sehr gelungen. Trifft jede rheinische Seele 5 von 5 PunktenEs ist zwar nicht nur etwas für Kölner oder Rheinländer, aber trifft deren Seele genau. Mit dieser DVD hat man die geniale Mischung aus Musik und der einzigartigen Geschichte von Wolfgang Niedecken und BAP vorliegen. Immer wieder schön! Der Kauf lohnt sich einfach, sofern man BAP, deren Musik, deren Lebensart oder deren Heimatstadt mag. Ein Gefühlsfeuerwerk 4 von 5 PunktenNachdem ich "nur" zweimal den Film im Kino gesehen habe, jetzt endlich die DVD. Mein Gott, jedesmal gehen mir bei diesem Film tausende Gedanken durch den Kopf. Alleine darüber, könnte man einen zweiten Film drehen. Wirklich empfehlenswert, nicht nur für BAP-Fans. Auch wenn der "eingefleischte" Fan nichts wirklich neues an Informationen entdeckt, die Bilder von Wim Wenders bringen das "Gefühl BAP" perfekt rüber, man kann abtauchen, wenn der Zuschauer dazu bereit ist. Es ist mehr als ein Film, die Songs und die Bilder erzählen eine lange Story, ein eigenständiger und entspannter Film. Das Puzzle fügt sich zusammen, Kreise schließen sich. Neue Schnitte, wie einer meiner "Vorkritiker" schrieb, konnte ich nicht erkennen. Einziger Wermutstropen, ist der "BAP-ZAP-Mode". Davon habe ich mir seit "Övverall" mehr versprochen. Da war es sehr schön präsentiert, hier sind es nur eingeblendete Ergänzungen vom Dreh, oder Interviews. Also vier Sterne, nicht den Film betreffend, der verdient 5 Sterne, sondern nur des hohen Anspruches wegen, den ich an den "BAP-ZAP-Mode" hatte. |
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Poppitz - So lustig kann nur Urlaub sein
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungEurovideo Poppitz - So lustig kann nur Urlaub sein, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.08.06 5 Kundenrezensionen:Geht das ? Ja, das geht ! 4 von 5 PunktenDass der österreichische Film lebt wissen wir nicht erst seit der letzten Oscarverleihung. Roland Düringer beweist Humor, indem er sich inmitten einer Charakterstudie komplett frei entfaltet und so ziemlich alle Klischees des Themas Urlaubs durch den Kakao zieht. Und zwar so, dass man es ihm auch glaubt. Zur Seite steht ihm die bezaubernde Marie Bäumer und mit jeder Minute mehr erkennen wir, dass "Poppitz" sehr nah an einen Dokumentarfilm herankommt. Denn das Verhalten, über das wir so herzhaft lachen, ist keineswegs weit her geholt oder Science Fiction. Wir alle wollen den perfekten Urlaub und es kann schon mal vorkommen, dass alles was wir dann bekommen "Poppitz" ist. Viel Vergnügen! unglaublich schlecht.. 1 von 5 Punkten.. einer der schlechtesten filme, der mir je untergekommen ist. miese story, billigste gags, katastrophale musik. grauenvoll. Düringer in gewohnter Bestleistung 5 von 5 PunktenDieser Film zeigt in einer skurillen und mit sehr viel schwarzen Humor bestückten Version den Urlaub zwischen Österreichern und Deutschen. Roland Düringer, der, zumind. mich persönlich, noch nie entäuscht hat, zeigt hier kochendes Wiener Blut durch die tropische Urlaubshitze. Der österreichische Kaberettist der Extraklasse zeigt hier sehr nah und persönlich(durch teilweise direkte Kameraansprachen) das "leiden" eines gestressten Wieners im "All Inclusive"-Urlaub, wie es jeder von uns kennt. In Österreich ist der Film ziemlich weitverbreitet, leider jedoch wie viele gute österreichische Filme(1/4 Liter Klasse, Muttertag, Der Überfall, Hinterholz 8, etc) in Deutschland weitgehend unbekannt. Der Dialekt ist für "Deutsche" gut verständlich und sehr schnell und leicht einzugewöhnen und erzeugt dadurch auch den sehr eigenen Charakter des Films. Der reine Wahnsinn! Genial! 5 von 5 PunktenMeine Familie und ich haben diesen Film durch Zufall gefunden und nun an 3 Tagen hintereinander angesehen, heute fragten die Kinder schon wieder, ob wir ihn nochmal ansehen. Absolut herzerfrischend, hintergründig und aus dem Leben gegriffen. Eine Meisterleistung! Absolut witzig! 5 von 5 PunktenDer Film ist eigentlich völlig unbekannt, ich bin durch Zufall auf ihn gestoßen. Und sonst kennt ihn scheinbar auch kein Mensch. Ich wusste also nicht, was mich erwartet und habe - wie im Sneak Preview - angeschaut. Fazit: Absolut gigantischer Humor, teilweise so grotesk und überdreht, das es nochmal witziger ist. Man kann zeitweise fast nicht glauben, was da passiert. Die Hauptdarsteller sprechen teilweise starken österreichischen Dialekt, aber nicht unterkriegen lassen, mit der Weile versteht man alles! |
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Adam & Eva
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Adam & Eva, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.04.04 4 Kundenrezensionen:lebensfreude und einbahnstraßen oder doch nicht? 5 von 5 Punktenwitziger film für einen angenehmen abend klischees werden bestens bedient und am schluss wird alles doch ganz anders. ein heiterer einfacher film mit genug stellen um über sein eigenes leben nachzudenken und über sich selbst zu lachen. nicht ganz ernst zu nehmen. Was bitte ist ein fröhliches Ende? ;-) 5 von 5 PunktenAuch mir es ein Rätsel dass dieser Film nicht bekannter ist. Habe ihn erst gestern durch Zufall entdeckt und war begeistert! Endlich mal nicht der übliche Schmus mit Happy End und Friede Freude Eierkuchen. Vielmehr eine Geschichte die das Leben schreibt; zuviele Möglichkeiten, zu vorschnelle Entscheidungen in einer dahin rasenden Zeit können leicht zu der dargestellten Konstellation führen. Und zum Schluß sitzt man mit offenem Mund vor dem Bildschirm und denkt sich "why not?"... FSK 12? 5 von 5 PunktenAlso dieser Film, hat wirklich alles was eine Beziehungskomödie braucht. Meine Vorgängerin beschrieb diesen Movie wirklich sehr treffend. Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Es ist mir nur immerwieder schleierhaft wie manche Streifen zu diversen Altersangaben kommen. Dieser Film wird mit FSK12 bewertet also quasi jugendfrei (mir pers.ein Rätsel), manche aber übertriebenerweise mit FSK18. Bei Adam&Eva wäre meiner Meinung nach FSK16 angebracht. Diverse Beischlafszenen, - sowie die Weihnachtsmann-Kinderzimmerszene sollten hier die Juroren überzeugt haben. Diese Anmerkung darf aber vom Filmkauf nicht abhalten. Ganz im Gegenteil: Adam&Eve gehört in jedem Fall in jede Home-Videothek dieses Genres! Super klasse Beziehungskomödie mit Tragik und Tiefgang 5 von 5 PunktenIch weiß wirklich nicht, warum dieser Film an den Kinokassen kein echter Feger war! Dieser Film ist mit Abstand die wirklich beste Beziehungskomödie, die ich seit langem gesehen habe. Lustig, tragisch und abgefahren in Szene gesetzt mit einem Schluss, der Hoffnung macht und trotzdem unkonventioneller nicht sein könnte. Fünf Sterne reichen gar nicht für meine Bewertung!!! |
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Sieben Monde
DVD von Euro Video |
Aus der Amazon.de-RedaktionAls Peter Fratzschers okkulter Thriller Sieben Monde 1998 in die Kinos kam, befand sich die Welle der Mystery-Produktionen gerade weltweit auf ihrem Höhepunkt. Insofern ist es alles andere als überraschend, dass man beinahe in jedem Moment der Werwolf-Geschichte das Bemühen ihrer Macher spürt, mit der amerikanischen Konkurrenz mitzuhalten. In manchen Momenten gelingt dies Fratzscher und seinem Drehbuchautor Nils-Morten Osburg sogar, doch insgesamt kann man sich kaum des Eindrucks erwehren, dass hier ein Trend ausgenutzt werden sollte. Die Story von Sieben Monde besteht letztlich nur aus den Versatzstücken des Genres, zu denen eine besonders blutige Mordserie genauso wie die bedrohte Schöne, die selbstgefälligen Polizisten, die sinistren Nebenfiguren und der mit seinem Schicksal ringende Held gehören. Fratzscher und Osburg variieren diese klassischen Elemente nur minimal. Alles bleibt erkennbar oder zumindest erahnbar, und mit größeren Überraschungen muss man nicht rechnen. Allerdings geht es dem Regisseur und dem Autor darum auch nicht. Sie setzen vor allem auf Atmosphäre, die sich aber nur in einzelnen Szenen einstellt. Der von Jan Josef Liefers gespielte Nachwuchsschriftsteller Thomas Krömer, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in eine besonders spektakuläre Mordserie verwickelt wird und schließlich selbst glaubt, er sei ein Werwolf, erinnert entfernt an all die kaputten, von (Selbst-)Zweifeln zerfressenen Helden des Film Noir. Diese an sich reizvolle Idee -- schließlich kann man einen großen Teil der amerikanischen Mystery-Filme und -Serien durchaus als zeitgenössische Variationen der Schwarzen Serie verstehen -- verschenken Fratzscher und Osburg allerdings an eine wohlfeile, aber völlig unangemessene Selbstironie. Sie haben scheinbar ihrer eigenen Geschichte und ihren Ideen nicht getraut und sie deswegen selbst nicht ernst genommen. Nur zerstören sie damit selbst die düstere Stimmung, die gelegentlich aufscheint. Da auch Jan Josef Liefers, Ulrich Mühe als mysteriöser Experte für Mythen und Aberglauben genauso wie Christoph Waltz und Peter Lohmeyer als Polizisten immer wieder dazu neigen, ihre Rollen zu überziehen, landet Sieben Monde schließlich im Niemandsland zwischen Mystery und Parodie. --Sascha Westphal 5 Kundenrezensionen:Wer mit dem Wolf tanzt. 3 von 5 PunktenEin Mörder treibt in der Stadt sein Unwesen. Die Spuren sind rar und lassen fast nur für surrealistische Spekulationen Raum. Die Polizei ermittelt deshalb auch in diese Richtung. Der Protagonist Thomas Krömer ist erfolgloser Schriftsteller und soll sich in der Abwesenheit seiner Großmutter um deren Hund und deren Pflanzen kümmern. Der Weltfremde Krömer ist selbst mit diesen einfachen Aufgaben hoffnungslos überfordert. Der Hund läuft weg und die Pflanzen vertrocknen. Der Hund verhält sich nach seiner Rückkehr merkwürdig und in Thomas Phantasie könnte er von einem Werwolf gebissen worden sein. Krömers Großmutter wird nach ihrer Rückkehr grausam ermordet. Ist Thomas vielleicht der Werwolf. Die Ungewissheit lässt Thomas keine Ruhe und er recherchiert gegen sich selbst. Die Geschichte wird ambivalent, mal spannend, mal mit einem zwinkernden Auge erzählt. Die einfließenden phantastischen Spekulationen belasten die Logik des Handlungsstrangs nicht all zu sehr. Einige bekannte Schauspieler stehen mit beiden Füssen im Lager der Humoristen und es fällt schon daher schwer, ihnen Ernsthaftigkeit abzukaufen. So bleibt die Spannung zugunsten der Parodie auf der Strecke und es entstand ein nettes Schmankerl. Für Liebhaber guter Unterhaltung und trockenen Humors 5 von 5 PunktenDer Film arbeitet mit einer ähnlich subtilen Komik wie die Münsteraner Tatorte (mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl in den Hauptrollen). Das Genre "Horrorfilm" trifft hier sicherlich nicht zu. Dafür ist der Ton viel zu trocken; es wird zu vieles ad absurdum geführt. Ich habe das Gefühl, dass hier eine ganz eigene Qualität innerhalb der Krimilandschaft entstanden ist, die ich zu schätzen weiß - der deutsche Film entwickelt völlig neue Töne. Das macht Spaß. Neben "Sieben Monde" und den Münsteraner Filmen würde ich hierzu "Arnies Welt" von Caroline Peters zählen, ein Kleinod, das mit einfachen Mitteln eine gute Geschichte erzählt. Spannend gemacht, ganz dicht am Alltag dran, urkomisch, soweit es die Beschreibung einer Dorfgemeinde angeht - Klischees werden sicher eingesetzt und entlarvt. "Sieben Monde" hat sicher seine Schwächen; das hat mir den Spaß nicht genommen, der Verdrehtheit seiner Figuren zu folgen. Auch wenn ich mich wiederhole: Horrorszenen im klassischen Sinn wären hier falsch am Platz. Der Film hat wunderbar ironische Untertöne. Gen-Defekt? 2 von 5 PunktenDas Horrorgenre boomt seit einigen Jahren und der Impuls ging nicht von den USA aus. Horrorfilme erste Klasse kommen heute aus Japan (zB. "The Ring", "The Grudge" und zahllose andere), Großbritannien (zB. "The Descent", "Dog Soldier", "28 Day/Weeks Later"), Frankreich (Haute Tension), Belgien ("Calvaire" - SOGAR BELGIEN, verdammt!) Australien (zB. "Wolf's Creek"), Spanien (zB. "Darkness", "The Others", "The Machinist", das Horror-Märchen "Pan's Labyrinth" und der hoffentlich bald auch in Deutschland auf DVD erscheinende "The Abandoned"), den Niederlanden (zB. "Haus der Toten Seelen")... Man könnte endlos aufzählen. Und alle Klischees der 80er werden ausgegraben: Werwölfe, Vampire, Slasher, Geister, Spukhäuser, Exorzisten, Zombies, Monster, düstere Fantasie-Welten usw.. Und da könnten einem die Tränen in die Augen steigen, wenn man feststellt, dass nur Deutschland mal wieder ausgeschlossen ist. In Sachen moderner Unterhaltung läuft hier ja insgesamt wenig; nicht nur, wenn es um Horrorfilme geht. Sofern man nicht zum x-ten Mal die alten Nazis und am besten noch als ultimatives Zugpferd "Adolf Hitler Superstar" aus der Mottenkiste holt, jucken deutsche Filme im Ausland kaum jemanden. Ok, es gab mal wieder einen Oskar, das klingt toll, aber in den USA ist die Oskar-Verleihung für den "besten fremdsprachigen Film" ein Synonym für "Pinkelpause". Das ist amerikanische Alibi-Weltoffenheit. Woran liegt das Unvermögen, moderne Unterhaltung aus internationalem Niveau zu produzieren? Ist das ein Gen-Defekt? Warum kriegen da kleine Ländchen in der Nachbarschaft zum Quadrat mehr hin, als hier, im 82 Millionen Einwohner-Land? Vielleicht finden wir hier ja die Antwort: "Sieben Monde" ist dermaßen deutsch, da platzt jede Bratwurst vor Neid. Man versuchte nicht nur, einen Horrorfilm zu produzieren, sondern auch noch einen über Werwölfe. Fantastischer geht es nicht, und das ist den deutschen dann wieder zu fantastisch. Und tatsächlich entpuppt sich der Film als Mogelpackung, denn der Witz der Geschichte ist: Werwölfe gibt es nicht, stattdessen entwickelt sich eine müde Krimi-Geschichte. Nein, sowas, wie Werwölfe, Vampire und Poltergeister gibt es für den Deutschen selbst in Horrorfilmen nicht. Die einzigen Geister, die es für den Deutschen gibt, sind die Geister der Vergangenheit. Da darf gebetet, rituell getanzt, beschworen und exorziert werden, bis der Rest der Welt wieder die Köpfe schüttelt. Aber damit ist dieser Film natürlich Betrug. Wenn man einen Film als "Werwolf Horror" verkauft, will der Zuschauer auch irgendwann den Werwolf sehen. Aber auch sonst stimmt hier nichts. Von Anfang an hat man das Gefühl, hier nicht einem Kino-Film zuzusehen, sondern einer langen Tatort-Folge mit etwas gedimmteren Licht, viel mehr an unecht aussehendem Filmblut, ziemlich unecht aussehenden Leichen mit sehr plumpem und unbeholfenem Pseudo-Gore-Appeal. Tatsächlich dreht der Regisseur sonst nur Krimi-Serien, wie "Ein Fall für zwei", "Tatort", "SOKO Donau" und etwas großartig anderes hat er hier anscheinend auch nicht versucht. Es wäre vielleicht ein netter ARD-Fernsehfilm für Oma zum Gruseln vor dem Zubettgehen geworden. Aber ins Kino gehört sowas nicht. Man merkt dem Film einfach an, dass die Macher etwas versuchten, was sie nicht können, weil sie es nicht verstehen. Selten so gelangweilt ... 1 von 5 Punkten90 Minuten Langeweile !!! So würde ich den Film 'Sieben Monde' in drei Worten zusammenfassen. Der Film plätschert von der ersten bis zur letzten Minute ohne nennenswerte Höhepunkte dahin ... viel Geschwätz, dazwischen mal ein paar blutverschmierte Leichen - das war's. Dazu kommt, dass zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise Spannung aufkommt, da die Schauspieler so agieren, als würden sie eine Liebeskomödie spielen. Das 'Finale' ist genauso unspektakulär wie der ganze Film - alles unerträglich langweilig ! Typisch deutscher Horrorfilm ... 1 von 5 PunktenDieser Film ist ein einziges Märchen. Die Produzenten versuchten wohl eine Art Slahser-Film zu produzieren, was ihnen auf typisch deutsche Art gelang. Deutsche können, nach diesem Film gesehen, keine guten Horrorfilme machen, bis auf wenige Ausnahmen. Eine echte Billigproduktion. Nicht weiterzuempfehlen! |
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Wellen
DVD von Ufa/DVD |
4 Kundenrezensionen:Gemalte Bilder auf düsterem Grund. Edel. 4 von 5 PunktenSollte irgendwann mal der deutsche Film (oder das deutsche Kino) die Qualität zum Beispiel britischer period dramas erreichen wollen, dann müsste das Ergebnis in etwa eine Weiterführung einer solchen Vorlage wie der "Wellen" sein. Das meine ich durchaus ernst. Man kann die Hohlheit der Bilder, die strömende Langeweile oder die erstarrten Klischees beklagen, wenn über diesen Film gesprochen wird. Aber. Erstes ABER: Die grandiose Besetzung, deren in der Dichte hohe Qualität man selten im Fernsehfilm findet. Marie Bäumer als aus der Zeit gefallene Gräfin. Sebastian Blomberg (mit winzigen Abstrichen) als betrogener Liebhaber. Matthias Habich als geistiger Vetter des "Untertanen" Diederich Heßling. Sunnyi Melles als neurotisch-hysterische Bella von Buttlär. Kati Eyssen als liebende und leidende Lolo. Florian Stetter, Monica Bleibtreu, Christian Grashof, Peter Fitz... Jede Darbietung ist für sich schon sehenswert. Wie die Charaktere changieren und irrlichtern im Geflecht von Dünkel, Not, Einsamkeit und Konvention, wie sie im manierierten Reden doch und gerade das Bild einer ganzen Epoche ahnbar werden lassen. Zweites ABER: Die Bilder. Ja, sie sind ausgestellt. Aber sie sind gleichzeitig von traumhafter, ja traumwandlerischer Schönheit, von elegischer Dekadenz und blasiertem Gleichmut, dass sie gerade den Kontrapunkt, die Folie und den Verstärker anbieten für die Dramen, die in sie gemalt und geschrieben sind. Der Mensch steht in der Natur und hat sich im selben Augenblick grausam weit entfernt von allem Natürlichen, Ungekünstelten, Freien. Drittes ABER: Vielleicht treffen wir auf Klischeegestalten. Vielleicht ist alles ein bisschen viel: Die adlige Emanze, die blasierte Hysterikern, der kriecherisch-despotische Baron, der junge Adlige, in dem sich stürmische Schwärmerei und technokratische Brutalität so unfassbar und doch so fürchterlich logisch miteinander verquicken, der romantische Maler, die unschuldige junge Frau, die sich in die Gräfin verliebt... Aber diese - fast - Archetypen: Man versteht sie so unglaublich gut oder glaubt es zumindest. Man kann sich vorstellen, wie das war oder - in der Filmzeit - ist, wie kleine und große Katastrophen wachsen können auf dem Boden dieser oft so unheilvollen gesellschaftlichen und persönlichen Dispositionen. Macht all dies einen brillanten Film? Nein. Aber es macht einen guten. Noch kurz angefügt sei Christian Grashofs geradezu bezaubernder Auftritt. Wellen. Eine ist bei mir angekommen. Florian Stetter TOP 5 von 5 PunktenSelten reicht eine Buchvorlage an den Film heran, was man in diesem Fall nicht behaupten kann. Hervorragende Schauspieler, exzellent in Scene gesetzt. Besonders begeistert Florian Stetter in einer Glanzrolle die er mit großem Charme, Einfühlungsvermögen und Sinnlichkeit erfüllt. Diese Art von Filmen sind zwar eine Seltenheit geworden, doch begeistern sie um so mehr, wenn man auf sie stößt. Nicht Werktreu, trotzdem sehr schön! 4 von 5 PunktenGut mit dem Buch von Keyserling hat diese Verfilmung nicht mehr viel zutun. Ein guter Film ist es trotzdem geworden. Die Figuren sind vielleicht nicht so facettenreich, wie in der Vorlage, aber das ist in Literaturverfilmungen ja eigentlich immer so. Zudem tröstet die ausgezeichnete schauspielerische Leistung, vorallem von Marie Bäumer, Florian Stetter und Monica Bleibtreu, über vorhandene Hänger im Drehbuch hinweg. Wenn auch viele Motive des Romans verlohren gegangen sind,muss man doch sagen, dass die ganz eigene keyserling'sche Melancholie erhalten geblieben ist, und allein diese macht den Film absolut sehenswert. Sehr schade ist nur, dass die DVD überhaupt kein Bonusmaterial enthält. Recht ambitionierte Verfilmung 3 von 5 Punkten... trotzdem kann man diesen Film nur als durchschnittlich bewerten. "Nach Motiven von" trifft das Motto dieser Verfilmung eher als der Begriff "Romanverfilmung": wir sehen sehr gute Schauspieler (mal wieder blendend: Monica Bleibtreu als Matriarchin der Familie), darunter auch erfrischend neue Gesichter (Florian Stetter, ...), prächtig ausgestattet vor einer phantastischen Kulisse (gedreht wurde, soweit ich weiß, im litauischen Teil der Kurischen Nehrung an der Ostsee?). Allerdings geht viel vom Zauber verloren, der von v. Keyserlings Worten ausgeht und der für eine TV-Produktion, eine Kinofassung und für ein Theaterstück gleichzeitig ausgereicht hätte! Die Charaktere wirken leider sehr aufgesetzt und einseitig; die Handlung legt den Roman stellenweise sehr großzügig aus. Nirgends steht, daß sich die Verfilmung buchstabengetreu an ihre literarische Vorlage halten soll, aber man hat Keyserlings Geschichte keinen Gefallen damit getan, sie in dieser Form fernsehgerecht zu adaptieren, finde ich. Das Geschehen und der Rhythmus der Erzählung leiden darunter zwar nicht - unabhängig vom Buch könnte man den Film nochmal anders bewerten - aber dem Roman gerecht zu werden, vermag dieses Werk auch nicht. Keyserlings Gedanken sind tiefgründig wie die See, an deren Ufer die unterschiedlichen Charaktere und Schicksale aufeinandertreffen (Lolo soll reich heiraten, damit ihre Familie das Gut halten kann; ihre Mutter ist eine dünkelhafte Hypochonderin, die niemand so recht ernst nimmt, der Vater rennt jedem Rock hinterher - auf der anderen Seite die junge Gräfin Doralice, die ihrem Jahrzehnte älteren Mann davonlief, um mit ihrem Portraitmaler zu leben - sie wird von Marie Bäumer gespielt, die leider nicht viel Raum bekommt, ihren Charakter etwas lebendiger darstellen zu können ...), aber der Film verwandelt sie in recht seichte Gewässer, die keine Überraschungen, geschweige Abgründe, mehr bereithalten. |
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Alte Freunde
DVD von Universum |
ProduktbeschreibungUniversum Film Alte Freunde, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.02.08 |
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