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Vehicles and Animals von AthleteAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,45, Angebote ab EUR 6,40 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2003 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionEs ist schon schade, dass der Begriff "Britpop" gleich an einfallslose Gitarrenrock-Traditionalisten denken lässt, die stilistisch in den Sechzigern stecken geblieben sind. Es liegt nämlich verführerisch nahe, Athletes Debütalbum Vehicles and Animals als einen verkappten Klassiker des Britpop zu bezeichnen. Es handelt sich um das Werk eines Quartetts aus dem Londoner Osten, das eine Vorliebe für lebensnahe Texte voller Ironie hat und einen Sound irgendwo zwischen Squeeze, XTC und Blur in ihrer Phase von Modern Life Is Rubbish pflegt. Vehicles and Animals überzeugt durch eine Kombination aus subtilen Klangexperimenten, elektronischen Produktionstricks, solidem Pop-Handwerk und Optimismus. "You Got the Style" handelt von Rassenkonflikten im multikulturellen London und vermittelt dabei eine rundum positive Aussage: "We should be laughing about it / Making the most of the true British climate" ("Wir sollten darüber lachen und das Beste aus unserem echt britischen Klima machen"), singt der Frontmann Joel Potts, während Tim Wanstalls federnde Synthilinien sonnige Stimmung verbreiten. Sicherlich haben sich Athlete auf große, einfache Mitsingrefrains spezialisiert -- Beispiele sind das grandiose "El Salvador" und das wundervolle "Beautiful" --, aber dazu kommt eine gewisse Sensibilität, die der Band gut zu Gesicht steht. "Westside" beginnt gedämpft und rein akustisch; Pott lässt mit verhaltener, brüchiger Stimme den Refrain leise anklingen: "Wherever you look you can see / Everybody wants to be part of the rock scene" ("Überall wo du hinsiehst kannst du feststellen, dass jeder zur Rockszene gehören will") -- und danach explodiert der Song förmlich. Mit ihrem sonnigen Gemüt könnten die vier Londoner womöglich zu Vorboten einer neuen Großwetterlage auf der Insel werden -- die Wolken haben sich anscheinend verzogen. --Louis Pattison 5 Kundenrezensionen:A Taste of Summer . . . 5 von 5 PunktenHerber Kulturschock. Nachdem ich mir zuerst das 2. Athlete-Album "Tourist" geholt habe, war ich mehr als überrascht als ich meinen Ohren das Debüt "Vehicles & Animals" servierte. Von der Melancholie des Nachfolgers ist hier nichts zu spüren... stattdessen erwartet uns fröhlicher, frecher und frischer Pop, jenseits jeglicher Britpop-Klischees. Zum Glück, kann ich nur sagen! Nicht wundern sollte man sich beim Höhren beim spontanen Auftreten elektronischer Geräusche und Spielereien... "Vehicles & Animals" ist fast zu gleichen Maasen ein Mix aus Rock und Electro. Irgendwo wurde das mal mit Casio-Pop beschrieben, besser kann man es nicht beschreiben. "El Salvador" kommt als Opener schon extrem sommerlich rüber. Eine Flotte Melodie zum Mitsingen und Mitwippen, ein Beat dem man sich nicht entziehen kann. "Westside" macht dann gleich weiter und mit "You got the Style" oder "Out of Nowhere" grooven ebenfalls genial vor sich hin und laden zum Füßebewegen und dezenten Arschwackeln ein, aber immer mit dieser Leichtigkeit. Nichts wirkt wirklich gezwungen. Und beim ersten Höhren gibt's auch diese tollen Überraschungseffekte... "One Million" verwandelt sich zum Schluss in ein fast Drumn'n Bass-artiges Stück, "New Projekt" macht zum Schluss Einen auf Hard Rock und "Le Casio" ist schon nach ner guten Minute vorbei. Klasse Sache! Zwar haben sich Athlete mit ihrem 2. Album etwas an die Britpop-Konkurrenz angenähert und der jugendliche Leichtsinn scheint einer gewissen Reife gewichen zu sein, aber anno 2003 war das, wie gesagt, noch nicht so. Das macht Athlete zu einer absoluten Hammer-Band und "Vehicles & Animals" zu einem der besten Pop-Alben der letzten Jahre. Leicht, locker und sommerlich. Also wer noch ne Scheibe für den nächsten Sommer braucht... Crazy 5 von 5 PunktenWirklich verrückte Musik. Sowas hab ich noch nirgendwo sonst gehört. Vergleiche mit Travis oder Coldplay sind Qutsch. ATHLETE lassen sich mit niemandem vergleichen. Mein Lieblingslied ist...tja. Alle außer DUNGENESS. Kaufen, kaufen, kaufen. BritPop?Nein kein Vergleich! 4 von 5 PunktenDie Rezension gleichen sich hier sehr, man schreibt über Athlete und setzt sie fast mit Coldplay,Travis,etc. gleich.Man streitet sich auch über die Richtung die die Jungs der Insel uns rüberbringen,es ist immer leicht gesagt das es BritPop ist.Vorsicht!Und wenn man den Namen Oasis in den gleichen Satz steckt wie Athlete ist es schon fast ne Frechheit.Die Jungs machen Musik die aus der britischen Garage kommt,vielleicht aber aus einer versteckten kleinen Strasse in SOHO,maybe?Anyway,im Klartext ist es eine wieder endlich mal erfrischende DirtyPop-Brit-Rock-Ska-Symphonie!Und das passt,man macht sich ne Flasche Guinnes auf,das ManU Shirt an,und zieht sich diese Scheibe rein.Ernsthaft,es ist echt klasse sich dieses Konzept der britischen Jungs anzuschauen,schöner Slang.Emfehlenswert!Und ich habe sie nicht als Vorband von Travis gesehen.....so was endeckt man "zufällig" in einen unsortierten Plattenladen,und das ist der Reiz an der Sache!Danke für die Scheibe England!!God save the Queen & Athlete! Man kann sich nicht satt hören... 5 von 5 Punkten... an dem klaren Style von Athlete, die als Vorgruppe von Travis in Düsseldorf den Hauptakt in meinen Augen im Regen stehen ließen. Purer Britpop, purer geht es nicht! Ohne Schnörkel und besonders live richtig klasse! In jedem Fall 5 Sterne wert!!! in düsseldorf vorgruppe-wären auch einen mainact wert 5 von 5 Punktenwie so viele andere hier hab ich sie in Düsseldorf als vorgruppe von travis gesehen. und wie so viele andere hab ich den mund fast nicht mehr zubekommen- fantastisch ist kein ausdruck für das was wir hörten. die jungs haben melancholie erzeugt, die dem was travis danach ablieferten schon recht nahe kam- verdammt nah für ein debüt. insofern, sollten sie sich ihre unbekümmertheit behalten und weiter so konsequent ihren stil verfolgen bekommen die etablierten travis und codplay bald positive konkurenz. unbedingt kaufen! |
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Ten Silver Drops von Secret MachinesAudio CD von Reprise (Warner)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 4,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionNow Here Is Nowhere gehörte zu den originellsten und inspiriertesten Alben des Jahres 2004, und mit Ten Silver Drops gelingt den Secret Machines auch die zweite spannende Zeitreise in die psychedelischen sechziger Jahre. Ten Silver Drops ist kein Album zum Eben-mal-Reinhören. In mehreren der acht Songs erreichen die Spannungsbögen ihren ersten Höhepunkt erst nach mehreren Minuten, und die unkonventionellen Arrangements und verschrobenen Melodien widersetzen sich störrisch sämtlichen Radio-Formatierungen. Trotzdem reicht ein entspannter Hördurchlauf, um dieses außergewöhnliche Werk ins Herz zu schließen. Hits wie "All At Once (It´s Not Important)", das an die Pink-Floyd-Ohrwürmer der Syd-Barrett-Ära erinnernde "I Hate Pretending" und das warme, smarte "I Want To Know" zünden genauso problemlos wie die vordergründig etwas sperrigeren Psychedelic-Rock-Abfahrten. Erneut schaffen die Texaner ohne Reibungsverluste der Sprung zurück in die späten, experimentierfreudigen sechziger Jahre, klingen dabei aber nie altbacken oder identitätslos, sondern ähnlich originell und frisch wie die grandiosen Motorpsycho. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Achtung Veränderungen! 3 von 5 PunktenDie Secret Machines sind eine sehr aussergewöhnliche Band. Ich bin auf sie gestossen, weil sie mir empfohlen wurden aufgrund der Ähnlichkeiten zu Pink Floyd und Porcupine Tree.Nun damals habe ich mir auch sofort Now here is Nowhere zugelegt, ihr Debut Album. Doch ich hörte nirgends die Einflüsse zu diesen beiden Bands, nicht mal ansatzweise. Dennoch muss ich heute sagen, dass dieser Tipp ein Segen war. Beim ersten Album zeigten die Sicherheits Maschinen nämlich dies was ich liebe, langsam aufbauende Songs mit viel Gitarrenarbeit und eine tolle Stimme. Jeder Song gefiel mir sehr gut ausser The Lights On. Nun denn, ich besorgte mir deshalb voller Freude sofort ihr neustes Album mit dem Titel: Ten Silver Drops. Meine Erwartungen waren nun mehr auch keine Pink Floyd oder Porcupine Tree Einflüsse, sondern ein ähnliches Album wie das erste. Ich legte die CD in meinen Player, betätigte den Play Knopf und versank in meine eigene Welt. Alone, jealous and stoned eröffnete das Album. Ruhige schöne Melodien gleich zu Beginn. Und dann setzte wieder diese unglaublich tolle Stimme ein, die zum einen rauh aber auch hoch ist. Ich kann bereits zum Vornhinein sagen, dass der Opening Track gleichzeitig der Höhepunkt dieses Albums ist. Nach knapp 7 Minuten ist er leider schon vorbei, doch ich vermisste danach etwas, nämlich die Gitarren, wo waren diese? Naja es kommen ja noch 7 Tracks dachte ich mir. All at once (it's not important),so heisst der zweite Song. Und in der Tat ist er nicht so wichtig. Bei den ersten paar Hörgängen überhört man ihn irgendwie sogar und vergisst ihn danach bereits wieder. Mit der Zeit wird er aber immer besser und ist gar nicht mal so schlecht. Doch wieder keine Gitarrenausbrüche. Bisher waren die Secret Machines für mich nicht eine Band die auf ihren Alben mit tollen Singles brillierten, doch diesmal ist dies anders. Denn Lightning Blue Eyes der dritte Song ist ganz klar eine Single aber eine gute. Und zum ersten Mal kommen auch einmal ein paar "härtere Gittarrenriffs" hervor und machten mich glücklich. Ein sehr melodischer Song, der ganz klar auf den Refrain aufgebaut ist, welcher einem noch Tage lang verfolgen wird. Die Secret Machines spielen ja bekanntlich auch gerne mal ein paar längere Songs, wie zB der Eröffnungstrack, doch so einen gab es nun bereits wieder und zwar mit Daddy's in the doldrums. Ein grooviger Song welcher sogar etwas Blues in sich hat(aber nur sehr wenig), langsam schleichende Gitarren und eine tolle Stimme tragen diesen Song erneut, doch was geschieht nach kanpp 5 Minuten? Der Song hat bereits seinen Höhepunkt erreicht und schleicht nur noch 3 Minuten vor sich hin. Für mich die erste richtige Enttäuschung auf diesem Album, die Secret Machines konnten zum ersten mal in einem 8 Minütigen Song die Spannung nicht aufrecht erhalten. Es konnte nur noch besser werden. I hate pretendng hiess der 5te Track, naja und irgendwie ist er doch sehr poppig, dachte ich nach den ersten Durchläufen. Und in der Tat ist er dies auch. Doch nach einigem Hören mehr viel mir auf einmal dieses Ende auf und ja das war es doch. Darauf habe ich gewartet. Ein Hauch von Gittarrensturm, danke liebe Secret Machines! Dennoch der Song gehört nicht zu den besten, wird aber durch dieses Ende noch einmal gerettet. Und weiter ging es, ich hatte ziemlich gemischte Gefühle bis jetzt von diesem Album und erwartete mir noch irgendetwas grossartiges. Mit Faded Lines bekam ich es aber immer noch nicht. Dieser Song ist zwar einer der besten des Albums, doch er ist erneut sehr sehr ruhig. Aber er hat endlich so etwas wie einen Höhepunkt im Refrain. Tolle Melodien spielen auch hier wieder eine zentrale Rolle. Und es ging gleich ruhig weiter, denn es folgte I want to know if it's still possible, und dieser Titel kam genau richtig, ich wollte nämlich wirklich wissen ob es noch möglich ist, dieses Album zu einem Klassiker zu machen. Doch schon dieser Song sagte zu mir: nein! Es ist nämlich eine grossartige Ballade, doch brauchen wir diese? Das Album bestand ja bisher nur aus halben Balladen und keinem einzigen richtigen Rocksong. Dennoch dies ist wohl die beste Ballade auf dem Album, dachte ich zumindest, doch ich wurde getäuscht, denn 1000 Seconds zeigte mir noch einmal, dass die Secret Machines offenbar ein Gespür für diese Balladen haben. Und in der Tat ich war überzeugt. Ich habe selten einen solchen Abschlusssong gehört, welcher so schön und ergreifend war. Er schaffte es tatsächlich, dass ich nach dem Hören ein sehr gutes hatte. Fazit: Nun ja, ich vergleiche ja ungern Alben miteinander, doch hier muss ich fast, denn sonst tätigt man einen Fehlkauf. Ten Silver Drops hat eine ganz andere Richtung eingeschlagen als das Debut, nämlich eine ruhigere und poppigere. Dennoch ist das Album noch sehr psychidelisch angehaucht, weshalb ich es immer noch gerne höre. Aber ich hoffe, dass die Secret Machines mich nächstes mal wieder überraschen und zwar positiv. Bewertung: Ten Silver Drops 1. Alone, jealous and stoned 8/10 2. All at once (it's not important) 6/10 3. Lightening blue eyes 7/10 4. Daddy's in the doldrums 7/10 5. I hate pretendng 7/10 6. Faded lines 8/10 7. I want to know if it's still possible 8/10 8. 1000 seconds 9/10 Vertonte Berge... 4 von 5 PunktenDie Secret Machines sind wahre Spezialisten im Vertonen von Bergen. Ach was, ganze Gebirgsketten scheint das aus Texas stammende Trio in Töne und Klänge zu verwandeln. Mal angenommen dem Debüt "Now Here Is Nowhere" (2004) lagen die Rocky Mountains zu Grunde, dann muss es diesmal mindestens der Himalaya gewesen sein, der auf "Ten Silver Drops" mit Hilfe von Noten nachgebaut wurde. So wunderschön majestätisch und unnahbar erhaben ist dieses Album geworden. Hier wird nicht zeitgemäß aufs Geratewohl losgerockt. Hier hat man es nicht eilig, sondern nur das Beste für die Songs im Sinn. Und die entwickeln sich prächtig, so ganz ohne Hektik. Man kann förmlich hören wie "Alone, Jelous And Stoned" von diesem bombastischen Piano langsam zum Leben erweckt wird, wie das Herz gewaltig pulsierend zu schlagzeugen beginnt. Wie sich der Song reckt und streckt und schließlich durch die Stimme von Brandon Curtis beseelt wird. Sieben Minuten Faszination und pure Schönheit, für die Worte kaum reichen. Ebensowenig wie für die Synthies geladenen Weiten in "All At Once (It's Not Important)" oder die psychedelischen Wolken in "Lightning Blue Eyes", der zweiten Single. Verschachtelt die Harmonien und raumgreifend die Arrangements. Und doch ist das alles harmlos verglichen mit dem Zentralmassiv dieses Albums, dem Gipfel schlechthin. "Daddy's In The Doldrums" ist ein Monument, ein Koloss. Achteinhalb Minuten ohnegleichen, bei denen einem unweigerlich der Atem stocken muss. Ein Song wie ein Blick in einen Vulkan. Magmagleich und hypnotisch pulsierend der Beat. Gefahr dräuend die Keyboards. Funken versprühend die Gitarren. Und dann... Eruption! Tontrümmer versengen die Luft und Lava-Brocken aus Gitarrenfeedback fliegen einem links und rechts um die Ohren. Gegen dieses Musik gewordene Naturereignis muss der Rest der Platte verblassen - auch die wundersame Stille am Ende von "I Hate Pretending" und das verzauberte Akkordeon in "I Want To Know If It's Still Possible". Wurden die Secret Machines bislang nur als Epigonen von Bands wie Led Zeppelin, Neu, Kraftwerk oder Can gehandelt, so haben sie sich mit ihrem Zweitwerk eine eigene Kathedrale gebaut, in der wir sie künftig anbeten dürfen. "Ten Silver Drops" ist nicht mehr und nicht weniger als der Soundtrack zum Urknall - so voluminös wie das Universum. Man höre und staune.- Michael Seifert - Das 34te Jahrhundert hat begonnen. 4 von 5 PunktenMit Ihrer 8-Track Platte schiessen die Secret Machines eine weitere Rakete ins ferne Outer Space. In Ihren Träumen haben sie alles gesehen, laut der ersten der drei Singles, Lightning Blue Eyes. Einsamkeit, gescheiterte Beziehungen und fehlgeschlagene Drogengeschäfte sind die Themen. Zeit haben die New Yorker genug, und die nehmen sie sich auch, denn achtminütige Rhythmuskaskaden sind weiterhin im Programm. Mit Effekten kennen sie sich aus und lieben diese mehr als den Gott, denn er würde sich bei dieser Platte wohl ein wenig belästigt fühlen - die Maschine arbeitet auf Hochtouren und durchbricht ungekannte Schallgrenzen mit Titeln wie Faded Lines. Kurz vor dem Verlassen des Universums hinterlassen die Ex-Texaner noch einen gewaltigen Knall, der von seiner Bandbreite an Klangvielfalt den Einsatz von manch einer Droge überflüssig macht. Diese würde schlichtweg nicht wirken, denn was allein der Opener Alone, Jealous And Stoned oder der 8-minütige Zeitzünder Daddy Is In The Doldrums an Monotonie aber gleichzeitig an extatischem Fluss vorzuweisen haben, wird erst nach vielen Runden in dem Cd-Player erkenntlich. Eigens produzierte Effektprozessoren sorgen für Wellen, die niemals aufhören und direkt ins Inerre gehen. Dem Hörer wird nach einer Zeit deutlich, dass man sich mit Vorsicht an die Maschine heranwagen muss. Zellophane Blumen sowie die Tochter des Pharao aus dem Debut Now Here Is Nowhere sind immer noch präsent. Nein, diese werden sogar grösser und nehmen Form und Gestalt an. Der Klang ist dreidimensional. Eine bombastische Percussion die den Hörer durch die verwinkelten Melodiewege führt. Die breiten, asphaltierten Wege sind zu gefährlich - darauf haben uns die Youngster bereits in ihrem Debüt hingewiesen, durch Zeilen wie ...The open ways are too dangerous, listen close, they are watching us. Und tatsächlich muss man genau hinhören. Der am 24 März erschienene Longplayer erfordert viel Arbeit um verstanden zu werden, ist dies aber einst getan, entwickelt sich eine nie-gesehene Landschaft voller Gitarrenriffs und schreiendem Rhodes Keyboardsound. Im Juni werden sie auch in Deutschland landen. Fesselnd, hypnotisch 4 von 5 PunktenEine Platte zum Entdecken - vergesst die zum Teil vernichtenden Kritiken in der Musikpresse: zugegebenermassen weniger dynamisch aufgenommen als "Now here is nowhere" - aber trotzdem schon jetzt eine der spannendsten Platten des Jahres! Von Beginn weg erinnern mich die Songs an alte Juwelen von Neu! oder La Düsseldorf - einfach weniger elektronisch und mehr gitarrenlastig. Die Songs graben sich schon beim ersten Hören tief in Gehörgänge und ins Gedächtnis. Play it loud! herrlich belanglos 3 von 5 PunktenMeinem Hörgenuss nach schließ die Scheibe an das Debüt nahtlos an. Die letzten Songs der ersten CD waren ebenfalls etwas belanglos und nicht so fesselnd. Sie plätscherten dahin. Möglciherweise ist die Ten Silver Drops eine CD zum reinhören, aber da wird mir eben nicht schmackhaft gemacht. Sie ist mir leider (!) nicht rockig, nicht hart und nicht "interessant" genug. Ich finde nicht die ausgefeilten frickeleien und Soundkompositionen des Debüts und genau das hätte ich gerne ein weiteres mal gehört. Ich finde die Ten Silver Drops nicht schlecht oder langweilig, sondern eher belanglos und "dahindröppelnd"... darauf möchte ich mich nicht lange einlassen. |
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Coming on Strong von Hot ChipAudio CD von V2 Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 31,45, Angebote ab EUR 6,29 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2006 |
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2 Kundenrezensionen:Chillen mit Hot Chip geht am besten mit "Coming on Strong" 5 von 5 Punkten"Coming on Strong" kam mir das erste Mal vor 5 Monaten (immerhin, schon 3 Jahre nach Erscheinen!) zu Ohren, als ich in der Haifischbar in Berlin saß und, obwohl keine Großstädterin mehr, mich plötzlich so daheim fühlte. Die leicht verschrobene, aber vollkommen unaggressive Art, mit der die Hot Chip Herren hier Geräusche, Klänge und Gesänge verweben, wärmt einem das Herz. "Coming on Strong" ist, im Gegensatz zu "The Warning", dem 2006er Werk von Hot Chip (welches deutlich aggressiver und nervenaufreibender sein kann, mal von "And I was a Boy at School" abgesehen, was vielleicht auch jemand anders außer mir bei H&M neulich als Hintergrundmusik gehört hat), unglaublich relaxed und freundlich. Hin und wieder möchte man mit einstimmen, so unprätentiös singen die Jungs. Und lustige Texte sind es auch, aber nicht dominant, sondern eingewoben in die Hammond- oder Farfisa-Orgelklänge, die Elektrobeats, Synthie-Akkorde und handbetriebenen Holz- und Zupfinstrumente. Ein normaler E-Bass scheint auch dabei zu sein. Meine Schwester jedenfalls, mit der ich damals in jener Bar war, hörte dann ca. ein halbes Jahr nichts anderes mehr, und es lag sicher nicht (nur) an dem Kneipenbesuch. Bei mir hat die Scheibe nur dazu geführt, dass ich mal wieder nebenbei Musik höre und mich, statt überrollt oder überfordert, geradezu wohl fühle. Im Vergleich zu "The Warning" und der jüngsten "DJ Kicks"-Ausgabe von Hot Chip die relaxteste. Chill! Ganz klare Kaufempfehlung! Von Farfisa bis Cartney 5 von 5 Punktenja tach auch.töricht ist, wer die musik der hot chips mit einmannbandgedudel vergleicht. wenn man die cd einlegt, beschleicht einen zugegebenermaßen ganz subtil die frage "ist ja süß - aber wann geht das denn richtig los?" aber gerade das ist der charme der vorliegenden scheibe: völlig relaxte, ruhige und doch groovige orgelmusik. man hat teilweise den eindruck, als hätte paul mccartney sich für einen tag zu einem katholischen kirchenorganisten, der noch bei seiner mutter wohnt, nachhause gesetzt und ihm seine stimme geliehen. die beats sind von geradezu hypnotisierender einfachheit und entspringen geradewegs dem standardrepertoire einer farfisa combo compact - meint man. doch gerade diese konservenbeats werden durch den völlig nonchalanten gesang seriös und glaubhaft.im hintergrund zirpt und gluckst es teilweise wie bei b. fleischmann, saxophone, die an schmachtende stücke von zucchero erinnern (man entschuldige diesen vergleich!), orgelpassagen, die remy shand heraufbeschwören und basselemente, die in ihrer kühle an lieder von grace jones erinnern, überzeugen durch freudige und gleichsam songdienliche, also im wahrsten sinne des wortes hintergründige, vielfältigkeit.vergleiche fallen schwer, aber die band bezieht r'n'b genauso ein wie klassische funk-, pop- oder sogar jazzelemente.die balladen könnten in koproduktion mit phoenix entstanden sein, und die texte sind allemal ein reinhören wert. beziehen sie sich doch sämtlich auf die schönen, schmerzhaften oder lustvollen dinge des lebens, ironisch, geistreich oder melancholisch beschrieben: eine "beach party", ein gemeinsamer ausflug im kfz ("you ride we ride in my ride") oder - ja - die sehnsucht nach vergangenem, von dem nur noch das "crap kraft dinner" im kühlschrank übriggeblieben ist, das einen daran erinnert: gesunde musik ist die halbe ernährung!KAUFEN. |
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Welcome to the Monkey House von the Dandy WarholsAudio CD von Capitol (EMI)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 4,85 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2003 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionIst es nicht erfreulich, einmal eine Anspielung auf die 80er-Jahre zu hören, die nicht gleich wieder von der eigenen Ironie überwältigt wird? Das vierte Album der Dandy Warhols, Welcome to the Monkey House ist genau ein solches Album. Nick Rhodes ist der Koproduzent, und er hat als ehemaliger Keyboard-Spieler bei Duran Duran so einiges auf Lager, was Erfolg durch Exzess angeht. Die Dandys haben ihre Gitarren zum großen Teil zu Gunsten von Synthesizern und elektronischen Effekten aufgegeben und sich mit echten, authentischen Gaststars verbündet: Simon Le Bon von Duran Duran liefert den Backgroundgesang bei dem ausgeflippten "Plan A". Der Gitarrist und Produzent Nile Rodgers von Chic kommt bei dem Retro-, Elektro-Funk-Stück "I Am A Scientist" hinzu. Der legendäre Produzent von Bowie und T.Rex, Tony Visconti, wirkt mit bei "The Dope" und dem pompösen "Hit Rock Bottom". Alles in allem passt dieser neue Sound gut zu den Dandy Warhols, denn sie hatten immer schon ein hervorragendes Gespür für Rückgriffe. Ihre besten Stücke waren oft ganz eindeutig eine Widmung (z. B. "Bohemian Like You"). Aber darüber hinaus haben die Dandys sich ihren verspielten, ansprechenden Humor erhalten: Schließlich stammt von ihnen der Klassiker "Not If You Were The Last Junky On Earth". Dieser ironisierende Abstand von ihrem eigenen coolen Auftreten ist äußerst hilfreich bei Welcome to the Monkey House. Ihr Frontman Courtney Taylor-Taylor (der doppelte Familienname ist neu, vielleicht ein Versuch, noch englischer zu klingen?) präsentiert seine Texte immer noch mit dieser lässigen Nonchalance, aber dieses Mal verbindet er es mit einem schrillen Falsetto, das ebenfalls zu seinem Zwitter-Image passt. Wie fast immer bei den Dandy-Warhols-Alben sind auch bei Monkey House die bissigsten Stücke die besten, vor allen Dingen die erste Single "We Used To Be Friends". Der Rest des Albums ist nicht so auf Anhieb zugänglich, aber es lohnt sich, auch mehrmals hinzuhören. Ob mit oder ohne Gitarren, die Dandy Warhols kennen sich aus mit eingängigen Melodien, und Welcome to the Monkey House bringt ebenso viel Spaß wie ihre früheren Alben. --Robert Burrow ProduktbeschreibungWelcome To The Monkey House 5 Kundenrezensionen:Best of Eighties nach dem Millenium !! 5 von 5 PunktenDas die Dandy Warhols die coolsten Riffs jenseits des Wendekreises spielen, wissen wir spätesten seit ihrem 98er Werk "Come Down".Das sie von entspanntem Westcoast Country Psychedelia Rock mal so gerade eben auf auf Eighties infizierten Pop umsteigen ohne ihre Eigentümlichkeit zu verlieren ist gelinde gesagt eine Großtat. Um all die anderen Einflüsse und Reminiszensen aufzuzählen, die sich auf diesem Album befinden müsste man eine weitere Rezension schreiben. Nur so viel, in einem Album von Michael Jackson(!!) über David Bowie zu T-Rex zu springen, ist , ich wiederhole mich gerne, eine Großtat. Ja, die Dandy Warhols waren schon immer toll, auch wenn das einige Musikzeitschriften mit Beharrlichkeit ignorieren wollen. Aber diese Ideen, diese ironisierende Coolness, diese Namen (Courtney Taylor -Taylor!!!), und dieser entspannte Sound mit diesen unglaublichen Melodien mit Schweineorgeln und dann diese Scheiß Vodafone Werbung. "Heroin is so passè}!!". Also bitte ?! Und jetzt? Mit der halben Duran Duran Crew an Bord, mit Bowie Spezie Tony Visconti und Evan Dando als Co- Autor. Ja was denn noch? Nicht einen einzigen schlechten song wird man finden. 80er Chemo Beats und seifige Keyboards. die Dandies machen nur Spaß. "You were the last High" wäre das Highlight auf jedem 80er Sampler. Und dabei rocken sie wie Sau, wie bei "We use to be Friends" wahlweise mit dem Taylors hinlänglich bekannten Schmachthauchen oder mit Falsett .Wahnsinn! Und das Cover : Banane mit Reißverschluss. Sie winken wirklich mit ganzen Zäunen. Die Dandy Warhols sind so anachronistisch, dass sie eigentlich schon wieder einen Hype auslösen müssten, stattdessen spielen sie vor halb leeren Hallen. Eine Schande.Keine Angst Leute, die wollen nur spielen. nach dem ersten hören... 5 von 5 Punkten...der single hatte ich die band für mich abgeschrieben, dann mal durch zufall irgendwo die zweite single "you were the last high" gehört, und mir daraufhin doch das album gekauft, weil die single ist wahnsinn! und das album entwickelt sich nach mehrmaligem hören auch zu einem meisterwerk! für mich das "achtung baby" der dandy warhols, neuer sound, man muss sich dran gewöhnen, aber wenn man das mal geschafft hat will man sie nimmer aus dem cd-player holen ... Stört die Hausfrau nicht beim bügeln 1 von 5 PunktenTja, da kann ich mich kurz fassen, diese cd ist total scheisse. absolut uninspirirter, lustloser und belangloser dreck. aber naja, was will man von einer band die sich ans werbefernsehen verkauft auch schon gross erwarten... "...not if it was the last cd on earth..." leider muss man hier mindestens einen stern geben, nicht mal den haben die jungs für ein solches geeier verdient. Das Eigenständige wurde ihnen geraubt!! 2 von 5 PunktenOk, ich geb zu, ich hab mir das Album nicht gekauft, sondern hab mir nur ein paar Lieder angehört und war doch sehr enttäuscht. Ich weiß nicht woran es liegt, ob es der Erfolg war (auch wenn man das Gefühl hatte, dass sie das nicht allzu sehr interessierte) oder ihnen die Ideen ausgingen, oder auch die nötige Kraft fehlt, vielleicht auch die Zeit nicht reichte. Wie auch immer, das Ergebnis klingt durch die Keyboards doch eher kalt und abweisend, kein Lied fetzt mehr richtig, hat aber auch keine ruhigen Momente zum Entspannen, Nachdenken, Parts des Improvisieren oder Soli. Ein wirklich guter Songwriter war Taylor-Taylor auf ,,13 Tales...'' auch schon nicht wirklich, aber die schrägen Einfälle und Melodien, der varieerende Gesang und die absolute Spielfreude überzeugten. Es machte einfach Spaß. Das dagegen langweilt, da kann man sich gleich Scorpion sich reinziehen, über übliche drei Akkorde, die man schon auswendig kennt und nach den ersten zwei den dritten schon weiß kommt's nicht hinaus. Ich bin wirklich offen für alles und jeden Wandel doch Dandy Warhols haben sich nur verschlechtert, einst durch ihre Ausgelassenheit in gewissem Maße fast ein Vorbild, jetzt zutiefst in Belanglosigkeit abgesackt. Ein herber Stilbruch, der aber trotzdem begeistern kann 4 von 5 PunktenDas musste ich erstmal verdauen. Nachdem ich Tage und Nächte mit dem Hören von "Thirteen Tales From Urban Bohemia" verbracht habe, konnte ich es kaum erwarten, bis die Dandys endlich ein neues Album am Start hatten. Die Vorabsingle "We Used To Be Friends" war erst mal ungewöhnlich elektronisch und klang so als würde sie direkt aus den Achtzigern kommen, das Jahrzehnt mit dem ich musikalisch auf Kriegsfuß stehe. Aber der eingängige Refrain konnte mich dann doch noch umstimmen. Und mit dem Album muss eben der gleiche Prozess durchgemacht werden: Am Anfang trauert man den Gitarren wirklich nach und das Album verflucht man, doch ein guter Songwriter ist ein guter Songwriter und bleibt ein guter Songwriter. Die Handschrift Courtney Taylors schimmert immer durch, ganz egal, ob jetzt schwere Gitarren oder leichtfüßige Keyboardklänge im Vordergrund stehen. Auch wenn mir ersteres lieber gewesen wäre. Dass man Längen wieder nicht vermieden hat, ist woh auch ein Markenzeichen der Dandy Warhols: "The Dope (Wonderful You)" oder "You Come In Burned" hätte weniger Spielzeit gut getan. Und "Insincere Because I" hätte man nicht vermisst. Doch die Haben-Seite ist bei weitem voller. Da steht zum einen die Leichtfüßigkeit, ja, Naib#vität von Songs wie "Plan A" oder "I Am Sound", sowie die Energie von "Heavenly" oder "We Used To Be Friends". Und "You Were The Last High" ist die Hymne für laue Sommerabende (die jetzt in weiter Ferne sind...). Alte Fans werden sich an die Elektronik gewöhnen müssen, und "...Monkey House" ist sicher kein zweites "Thirteen Tales...". Aber ein spaßiges und unterhaltsames Album ist doch dabei herausgekommen. Und das Albumcover des Jahres sowieso. Highlights: Welcome To The Monkey House; We Used To Be Friends; You Were The Last High; Heavenly |
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I'M Alive and on Fire von Danko Jones, Danko JonesAudio CD von Bad Taste (Soulfood Music)Preis bei Amazon: EUR 8,28, Angebote ab EUR 7,79 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2002 |
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ProduktbeschreibungI'M ALIVE AND ON FIRE 3 Kundenrezensionen:gute laune 5 von 5 Punkten...das gefühl bekommt man wenn man die lieder von danko jones hört! in diesem album gibt es eigentlich kein lied das keine volle punktzahl verdient! abgesehn davon das das album nicht gerade lang ist (13 tracks dauern nur 30 minuten) heizt einem das album ordnetlich ein. zur qualität: die ist nicht besonders gut wenn man auf die anderen alben schaut...allerdings kommt das gespielte dadurch besser an deren live performence ran ;-) fazit: wer es gerne rockig mag der sollte sich dieses vielleicht etwas kurze album zulegen , freunde von danko jones sowieso! Schade, knapp ;-) 4 von 5 PunktenWie auch auf der ebenfalls schönen "Born a lion" hört man hier richtig guten, fetten "Dicke-Eier"-Rock, der im Gegensatz zu den neueren Werken mehr "Erzählgesang" aufweist. Die Lieder rocken gewaltig, die songs besitzen unheimlich Charakter und ich würde hier auch mit vollen 5v5 zum Kauf raten... wenn... Tja wenn die schlechte Soundqualität nicht wäre. Auf Vinyl ist die Qualität um ein Vielfaches besser, was absolut unerklärlich ist. Hier scheint Jemand mit großem Namen nach einem Hype-Album schnell Geld machen zu wollen? Aus Respekt vor der Band und aufgrund der Tatsache dass es sich doch um super songs handelt gebe ich nur 1 Punkt Abzug für die Soundqualität und vergebe allerhöflichst (!) 4v5 Punkten! Endlich auf Platte 5 von 5 PunktenDas ist es also was Danko und seine Jungs gemacht haben, bevor sich die ersten kommerziellen Erfolge einstellten. Rock'n Roll! Man die Jungs haben echt Ihr Handwerk gelernt. Die Scheibe ist vielleicht noch nicht ganz so ausgefeilt wie die letzten, aber wie soll ich es sagen.. diese Platte ROCKT! Nicht nur für Fans. Der erste Beweis, dass diese Band keine Retorte ist. Ich denke, alle Kritiker von Danko Jones sind nur neidisch, dass Ihre Lieblingsband nicht so klingt wie die Jungs schon 1996. So ende ich mit den Worten: Danke KISS, dass Ihr Danko das Schulpaket geschickt habt! Danko ROCK ON |
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Someday Came Suddenly von Attack Attack!Audio CD von Victory (Soulfood Music)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 7,89 Erscheinungsdatum: November 2008 |
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Alive Behind the Green Door von Flogging MollyAudio CD von Side One d (Cargo Records)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 9,28 Erscheinungsdatum: April 2006 |
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ProduktbeschreibungALIVE BEHIND THE GREEN DOOR |
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Gothic Electronic Anthems von GothministerAudio CD von Drakkar E- (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,99 Erscheinungsdatum: November 2003 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionGothminister nennt sich ein neuer norwegischer Künstler, der sich -- wie der Name und der Titel seines Debüts Gothic Electronic Anthems verraten -- musikalisch voll und ganz der dunklen Seite verschrieben hat. Mit den bereits vorab erschienenen Singleauskopplungen "Angel" und "Devil" konnte der Norweger die DAC-Charts stürmen und erste Erfolge erzielen. Neben den genannten Titeln finden sich auf Gothic Electronic Anthems neun weitere Gothic-Hymnen, die allesamt Hitpotenzial besitzen. Glücklicherweise bewegt sich Gothminister nicht nur in den vorgefertigten, poppigen Gothic-Bahnen und bringt mit elektronischen Beats und deftigeren Industrial-Klängen frischen Wind in seine düsteren Kompositionen. Trotzdem lebt das Album aber nicht ausschließlich von den kraftvollen und harten Passagen, sondern von einer durch und durch stimmungsvollen Atmosphäre, was nicht zuletzt im ausdruckstarken und emotionsgeladenen Gesang vom "Minister" selbst begründet liegt. Als Anspieltipps empfehlen sich der heftige Opener "Gothic Anthems" sowie das gefühlvolle, mit einer herrlichen Frauenstimme unterlegte "March Of The Dead", die unterschiedlicher kaum sein könnten und somit die ganze Vielfalt und Bandbreite des Albums aufzeigen. --Armin Schäfer |
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Wild Like Children von Tilly and the WallAudio CD von V2 Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,48 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2006 |
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2 Kundenrezensionen:Saddle-Creek-Musik mit dem gewissen Kick 3 von 5 Punkten"The White Stripes" verzichten auf den Bassisten, "Tilly And The Wall" auf den Drummer. Dafür haben sie ja Stepptänzerin Jamie. Natürlich kommt man nicht irgendwo auf solche ebenso dummen wie interessanten Ideen. Nein, das passiert in Saddle Creek, Omaha. Klar, dass irgendwie jeder der Tillys schon mal mit Conor Oberst im Sandkasten gespielt hat und deshalb von vornherein als geadelt gilt. 2001 wurde die Band gegründet, 2003 gab's die erste EP, 2004 dieses erste Album, das dann aber zwei Jahre brauchte, bis es in Deutschland erschien. Anstrengend ist's. Am meisten für Stepptänzerin Jamie, die jeden Song mit ihren Füßen veredelt (und wenn sie mal Schlapp macht, helfen Beats aus der Dose). Das Konzept ohne Schlagzeuger hört sich zunächst interessant an und bei den ersten Durchläufen klingt es einfach sehr sympathisch und frisch. Aber ehrlich: irgendwann nervt die Masche. Gute Songs gibt's natürlich. Und zwar immer dann, wenn Tilly And The Wall versuchen, normale Indie-Folk-Songs zu schreiben. "Bessa", "Let it rain", "Shake it out" und "I always knew" sind beispielsweise recht unspektakulär geraten, dafür aber auch mit Substanz. Ansonsten gerät der Stepptanz zu sehr in den Vordergrund und zerstört ein wenig die Musik. Besonders herausragend: eine der beiden Sängerinnen hat eine umwerfende Stimme. Schade, dass ich nicht herausfinden konnte, welche... Bright Eyes Spross? Eher mehr! 5 von 5 PunktenTilly and the Wall, die Entdeckung des "Guten" der Songwriterzunft: Conor Oberst, der sie auch gleich auf sein Label Team Love packte und so dafür sorgte, dass wir nun das debut Album "Wild like Children" in Händen halten können. Was sich durch die nette Aufmachung auch lohnt. Schön ist auch der Inhalt. Verträumter gute-Laune Folk mit Handclaps und (zumeist)weiblichem Gesang. Zuckersüss, auch wenn der Mastermind mal selbst zum Mikro greift um seinen Freunden zu Hilfe zu kommen. Die Songs sind beim ersten Hördurchlauf nicht allzu Griffig, aber das gibt sich, jedoch merkt man die positive Energie, die von dieser Musik ausgeht und von daher ist es leicht, sich in der von Abenddämmerung getränkten Spielzeugwaldwelt zurechtzufinden. Die Sonne wird die Kante des Horizonts nie erreichen, was dieses Album definitiv Frühlings-Sommertauglich macht aber auch im Herbst nochmal Sehnsüchte anstacheln könnte. (Das wird sich aber noch zeigen müssen) Für jeden, der fröhlichere Azure Ray, den Vibe der Mates of State (irgendwie erinnert mich das daran, auch wenn es nicht so überdreht ist) oder Bright Eyes sowieso mag, sollte sich Tilly and the Wall mal genauer anhören. In einer kurzweiligen Dreiviertelstunde geht einem da das Herz auf. |
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Boys and Girls in America von the Hold SteadyAudio CD von Pias (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 7,39 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2007 |
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5 Kundenrezensionen:Die Rock CD für das Jahr 2007 5 von 5 PunktenEs gibt ja wirklich viel Schrott und viel Rock-Schrott unter den unzähligen Veröffentlichungen im Laufe eines Jahres. Hier muss man allerdings folgendes bemerken - wenn man richtig mal "mitgehen" will mit einer CD - gute Laune sowiso schon hat und diese - naja - noch weiter ausbauen möchte - also mitrocken und mitgrölen möchte - kommt man um diese CD eigentlich doch nicht herum. Jedes Lied ein Hammer - yeahh - und dann noch die richtige Anlage dazu - äh naja und ein...Glas Rotwein dazu - dann fetzts dann auch schon richtig. Anspieltipps: alles - ohne Ausnahme. CD viel zu unbemerkt - Kaufempfehlung an Rock CD für das Jahr 2007 - wenn es 10 Sterne gäbe - wären diese angeklickt. Unbedingt kaufen anhören - mithören - mitrocken - abrocken - abbängen. Balladen inklusive - die Balladen unbedingt laut anhören - Genuss pur!! 10 Sterne - danke!! Springsteen würde es lieben 5 von 5 PunktenEs ist gut, wenn man Neffen hat, die sich auskennen und dem alten Herrn und seiner Oldie-Hobby-Band zeigen, dass es auch heute noch neue Gruppen gibt, die einem die Schuhe ausziehen. The Hold Steady sind so eine Combo. Ihre Version von heftigem, aber hochmelodischem Rock ist unheimlich intelligent und abwechslungsreich, ohne dabei verkopft zu sein. Die Geschichten in den Texten haben literarische Qualität, blicken ironisch und melancholisch auf die "Boys & Girls in America". Die Songs haben eine wahnsinnige Wucht, ohne jemals vordergründig zu sein. Ich bin absolut und rundum begeistert und das kommt bei neueren Bands selten vor. Die Stimme erinnert stark an den Boss, der - selbst oft in seinem ambivalenten, gebrochenen Verhältnis zu seinem Land als Texter missverstanden - diese Band lieben würde. Des Wahnsinns fette Beute 5 von 5 PunktenBoys & Girls In America. So nun also der auf den ersten Blick eher unspektakuläre Titel des neuen Longplayers der Band um Craig Finn, der aber bei näherer Betrachtung gar nicht besser hätte gewählt werden können. Dazu später mehr. Die Erwartungen waren hoch, folgte doch dem viel versprechenden Debut Almost killed me eine von Kritikern gefeierte Follow-Up Lp namens Separation Sunday. Nun verließen The Hold Steady Frenchkiss und wechselten für den nächsten Streich überraschenderweise zu Vagrant. Und was soll man sagen? Jegliche Erwartungen wurden sogar noch übertroffen, die Band hat ihre erstaunliche Entwicklung fortgesetzt, ihren Stil an allen Ecken und Enden nochmals verbessert. Aber nun eins nach dem anderen: Schon die erste Textzeile There are times when I think that Sal Paradise was right, boys and girls in America had such a sad time together ist die zentrale Stelle, um die das Album kreist. Sal Paradise ist der Ich-Erzähler in Jack Kerouacs Klassiker-Roman On The Road, der zusammen mit Dean Moriarty (in Wirklichkeit Neil Cassidy) Ende der 40er Jahre durch halb Amerika trampte, stets auf der Suche nach dem totalen Glück, dem absoluten Wahnsinn, kurz: Sex, Drugs & Jazz. Es ist beachtlich, wie Craig Finns Lyrics im Zusammenspiel mit den Band-Kollegen scheinbar mühelos jene Zeit in die heutige transportieren. Die Zeit der damaligen Beat Generation mag vorbei sein, die Sehnsüchte vieler Menschen bleiben unverändert. Bar Rock statt Be-Bop. Es verkörpert genau jene Stimmung, eingehüllt in viele kleine Geschichten rund um Bars, Alkohol und zwischenmenschliche Beziehungen, völlig fernab von herkömmlichen bürgerlichen Wertevorstellungen. The Hold Steady machen Bar Rock, in jeglicher Hinsicht. Das betrifft nicht nur die Musik, die man sich wunderbar in einem amerikanischen Pub voller knapp 40-jähriger bärtiger Leute mit Literkrügen Bier vorstellen könnte, nein, auch inhaltlich dreht sich hier alles genau darum (She was golden with barlight and beer, I guess I met her at the party pit). Der Alkohol (Hey citrus, hey liquor, I love it when you touch each other), der Rausch (We had some massive nights and every song was right), aber stets auch das Wissen um die Folgen des Wahnsinns (And we all come down and drown in the mississippi river) und sogar jener in Kerouacs Roman zentrale Bedeutung einnehmende Mississippi werden erwähnt. Sowas könnte durchaus als Hommage bezeichnet werden. Auch wenn hier hin und wieder der Schauplatz wechselt, man sich plötzlich beim Pferderennen wieder findet, zentrales Thema bleiben die Menschen und ihre Beziehungen zueinander. Musikalisch hat die Band einen ungeheuren Schritt nach vorne gemacht, das Zusammenspiel perfektioniert. Das Erstaunliche und Einzigartige an dieser Band ist die Gabe, den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen: Craig Finn stellt auf die alten Tage fest, dass eine Symbiose aus Sprechgesang und richtigem Singen sogar zu noch besseren Ergebnissen führen kann, der Break im Opener Stuck between stations kann höchstens noch von TV On The Radios plötzlicher Wende in I was a lover geschlagen werden, auf das Keyboard-Solo in Chips Ahoy! wäre wohl so kein anderer gekommen, selbst das Gitarren-Riff in Same kooks würde wohl an jeder anderen Stellen einfach lächerlich wirken. Hier funktioniert es. Ja, The Hold Steady sind inzwischen sogar so weit gereift, eine Akustik-Gitarre sinnvoll einzubauen (Citrus). Sich gegen nichts verschließen, alles zulassen, nur aus reiner Freude, Musik machen zu können und zu dürfen, das zelebrieren sie gekonnt in jeder einzelnen Sekunde ihrer Songs. Wer dann noch einen Frontmann wie Craig Finn in den eigenen Reihen hat, der es auf ähnlich sympathische Art und Weise zu schaffen scheint, Coolness zu verkörpern wie Stephen Malkmus, den Humor niemals verliert (Wie sonst wären die im direkten Bezug stehenden Zeilen wie Im gonna walk around and drink some more, Im pretty sure, were kissed zu erklären?), darf sich wohl zu den Gewinnern zählen. Das absolut sehenswerte Video zur Single Chips Ahoy! unterstreicht eindrucksvoll mit welcher einzigartigen Band wir es hier und heute zu tun haben. So machen Musik-Videos Sinn! Wie erläuterten sie uns doch letztens in einem Interview: Leute, die zu uns aufs Konzert gehen, haben mit Sicherheit den nächsten Tag frei genommen. Zurecht. Der Rezensent ist restlos begeistert. Er wird jetzt sein Weizen leeren und zur nahe gelegenen Kneipe wandern. Let's have a party! 5 von 5 PunktenVorschusslorbeeren sind ja gerade im Indiegenre oftmals vergiftet. Sie werden einer Band massenhaft in Form von euphorischen Kritiken in den Rachen geschmissen, was oftmals in Magenkrämpfen und schlimmen Durchfall endet. Aber es gibt auch Ausnahmefälle. "The Hold Steady" ist ein Ausnahmefall. Die Emporkömmlinge aus New York wurden im Vorfeld als legitime Erben von Bruce Springsteen gehandelt. Und in der Tat klingt die fünfköpfige Truppe wie der Boss zu seinen besten Zeiten. Dabei ist der auf "Boys and girls in America" zu hörende Sound nicht mal orginell oder spektakulär. Aber es handelt sich um traditionellen Rock 'n' Roll im besten Sinne. Dieses Album ist im Grunde eine musikgewordene Party. Es schlägt zwar hin und wieder ruhigere Töne an aber im Großen und Ganzen macht es einfach nur Spaß. Wem also der Sinn nach unkompliziertem, eingängigem Rock steht -> zugreifen! Lichtblick für 2007 5 von 5 PunktenSo kann das Musikjahr 2007 weitergehen...Zumindest kann ich mich nicht erinnern, zu Beginn eines Jahres eine CD gehört zu haben, die schon jetzt von mir unter den Top 10 eingeordnet wird. Ich wollte auch nicht bis zum offiziellen Deutschland Release Termin warten, daher bei amazon.com geordert. Schon nach dem ersten Hören ist der Eindruck entstanden, dass hier was ganz Großartiges zusammengekommen ist. Die Produktion ist unaufdringlich und meiner Meinung nach Gitarre und Gesang absolut dienlich. Sämtliche Songs leben von Emotionen, Drive und erdigem Rock. In der Tat sind Vergleiche zu Springsteen's 70er Jahre Phase und Thin Lizzy nicht von der Hand zu weisen. Aber das Songwriting ist zum Glück sehr eigenständig und daher frei von Plagiaten! Wie heißt es so schön: Wer heute die Zeit der Röhrenverstärker mit handgemachter Rockmusik erleben möchte, kommt an diesem Lichtblick für das Jahr 2007 definitiv nicht vorbei! Neben "Shine" von der Band The Skies of America für mich die Entdeckung. |
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