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Simple Plan von Simple PlanAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,78 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2008 |
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ProduktbeschreibungSIMPLE PLAN 5 Kundenrezensionen:MEGA 5 von 5 Punktenhi- ich muss gestehen das ich erst jetzt auf simple plan gestossen bin.da ihr hit ja den ganzen tag im radio gespielt wird.ein wirklich gutes album. einzelne songs aus zu wählen wäre nicht richtig , weil das album nur aus hits besteht.also von mir aus ganz klare sache- kaufen - kaufen - kaufen Tolles Album... 5 von 5 PunktenIch habe mir das Album vor ca. 2 Wochen gekauft und ich bin begeistert. Es brauchte eine gewisse Zeit bis ich mich mit allen Songs anfreunden konnte. So gefiel mir "Holding on" beispielsweise nicht sofort. Irgendwie konnte sich das Lied nicht wirklich einprägen. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt, es wird dennoch nie eins meiner Favoriten. Sehr gut finde ich die Songs "Take my hand", "The end" und "Generation", zum Abrocken sind die echt genial. Aber auch die ruhigeren Songs, wie "Save you" oder "I can wait forever", sind gelungen. Das Album ist im Ganzen etwas ruhiger und die meisten Songs handeln von Liebe, was ich aber überhaupt nicht schlimm finde. Die Texte sind einprägsam und der Gesang gefällt mir auch sehr. Meiner Meinung nach ein echt gutes Album und für jeden empfehlenswert, der nicht nur auf den Punkrock aus ist, der damals für Simple Plan typisch war (die Jungs ändern sich halt auch)... Guter Mainstream 3 von 5 PunktenKannte vorher nur Shut up und Welcome to my life, habe dann einen Ohrwurm bekommen von When I'm gone, was meiner Meinung nach ein Schöner Elektropop-Ohrwurm ist, aber nicht wirklich zum Rest des Albums passt. Der größte Teil des restlichen Albums rockt gut, ist aber sehr Mainstream-orientiert wie ich finde, wie schon geschrieben wurde austauschbar. Habe das Album aus der Bücherei und es hat mir meine Zeit gut vertrieben, aber kaufen werde ich es nicht, dafür ist es mir nicht individuell genug. Wer auf Gute-Laune-Rock steht, der nicht viel Niveau und Inhalt haben muss, ist hier gut beraten. Ich bevorzuge da Bands wie Wir sind Helden oder The Sounds oder ziehe mir ältere Simple Plan-Stücke rein. Wird noch lange in meinem Cd Player liegen bleiben!! 5 von 5 PunktenKennengelernt habe ich Simple Plan vor ca 3 Jahren durch den Song "untitled" im Radio. Woraufhin ich mir die bisher erschienen Alben der Band zulegte. Etwas schade fand ich es, dass die band, die bisher mein Geheimtipp war, durch den Radiodauerbrenner "when I'm gone" niemandem mehr unbekannt war...doch ich gönne dieser band den Erfolg voll und ganz!! Denn der Erfolg ist verdient! Die Platte toppt alle ihre Vorgänger um Längen! Einen wirklich "schlechten" song gibt es nicht, ein highlight jagt das nächste!! Deshlab will ich hier nun nur auf meinen absoluten Favoriten eingehen: "the end", der dritte song des Albums lässt gleich beim intro aufhorchen! Einzigartig, unverwechselbar! Der Song hat einen grandiosen, kreaticen Beat, einen guten Text...eine runherum gelungener Song, den ich auf Grund seiner Kreativität und Einzigartigkeit sogar zu einem der besten Songs, die je geschrieben wurden zählen würde!! von "save you", dem 5. Titel, der etwas im "untitled"-stil daher kommt werden eingefleischte punkfans sicher enttäuscht sein... wenn man die Hintergründe kennt, nämlich dass Sänger Pierre dieses Lied für seinne Krebskranken Bruder schrieb, rückt die sanfte und doch intensive balade in ein ganz anderes Licht! Mein persönlicher Favorit, vor allem auch deshlab, weil ich mich mit dem TExt sehr gut identifizieren kann, ist "I can wait forever", Track nummer 8! Wieder nichts für Punkrocker...aber ein ans Herz gehender Song, der nict im geringsten schnulzig angehaucht ist mit einem beeindruckenden Text! die Lyrics beeindrucken mich auch beim Abschlußsong: "What if", einem 5 1/2 Minuten Lied, das allerdings zu keinem Zeitpunkt langatmig wirkt! Mein Fazit: Für Leute, die es zwar laut mögen, aber auch noch ein wenig Meancolie mögen und niveauvolle texte schätzen!! und ich freue mich auf den Auftritt der Band beim Swr3 Newpop Festival, für das heute meine Tickets ins Haus flatterten;)! Da hat sich nicht viel verändert... 3 von 5 PunktenIch war überrascht, als ich die Single "When I'm gone" im Radio hörte: viel Elektro-Geräte, das "Woo-oh!" war auch sehr ungewohnt. Nun gut. Inzwischen ist der Song wohl in jeder Ohr und ziemlich durchgekaut. Das Album bringt dann keine neuen Überraschungen mehr: Die Songs klingen sehr nach den Vorgängern, was aber auch nichts schlechtes heißen muss. Die Texte haben sich auch nicht sehr verändert, es geht weiterhin oft um die Wut auf die (Ex-)Freundin. Insgesamt konnte man viele Melodien und Rhytmusstrukturen von den Vorgängern wiedererkennen, was den Eindruck hinterlässt, dass viele Songs sehr ähnlich klingen. Trotzdem: Ein gelungenes Album, durchaus hörenswert. Anspieltipps: Your love is a lie, Generation, Take my hand. |
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The Crying Light von Antony and the JohnsonsAudio CD von Rough Trad (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 15,99 Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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All the Right Reasons (New Version) von NickelbackAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2007 |
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ProduktbeschreibungALL THE RIGHT REASONS Aus der Amazon.de-RedaktionDie Multi-Platin-Rocker haben versucht, kein zweites The Long Road abzuliefern, und überzeugen auf All The Right Reasons mit einer Mischung aus altbewährten Trademarks und kleinen Neuerungen. Grundsätzlich haben Chad Kroeger und seine Nebenleute ihren typischen Sound beibehalten. Unter den elf Songs finden sich diverse abwechslungsreiche, radiotaugliche Balladen wie "Photograph", "If Everyone Cared" (mit starken Klavier-Parts) und die Streicher-Nummer "Savin´ Me", aber auch zahlreiche deftige Rocker, die es problemlos mit den Nickelback-Klassikern der drei Vorgängeralben aufnehmen können. Während jedoch früher vor allem Chads Stimme und Gitarre im Vordergrund standen, präsentieren sich die Kanadier diesmal homogener und facettenreicher. Der Bass ist deutlich präsenter und markanter als in der Vergangenheit, und mit dem neuen Drummer Daniel Adair (3 Doors Down) präsentiert man einen hoch motivierten Aktivposten, der den Songs eine satte Extra-Portion Groove verleiht. Abgerundet wird die kleine Stilkorrektur durch die ungewohnt hartmetallischen Abrissbirnen "Animal" und "Side Of A Bullet" (dem verstorbenen Ex-Pantera-Gitarristen Dimebag Darrell gewidmet) sowie die knackige Rock´n´Roll-Nummer "Follow You Home", zu der ZZ-Top-Gitarrist Billy Gibbons ein Solo beisteuerte. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:WAHNSINN 5 von 5 PunktenIch mochte "How you remind me", "Someday" und "If everyone cared", aber reicht das um sich ein Album von Nickelback zuzulegen? Ich tat's trotzdem und muss sagen ich bin BEGEISTERT! Eines der BESTEN Alben die ich je gehört habe! Wirklich jedes Lied hat mich umgehauen! Die CD läuft bei mir rauf und runter und auch aus meinen MP4-Player ist es nicht mehr rauszudenken! Jeder der auch nur Ansatzweise Rock mag und/oder Sympathie für Nickelback aufbringen kann, MUSS sich dieses Album zulegen! Ich kann's jedem nur wärmsten Empfehlen! BITTE BITTE weiter so Nickelback!!! Positive Überraschung! 5 von 5 PunktenIch habe mir das Album zugelegt, da "Photograph", "Savin me", "If everyone cared" und "Rockstar" mich schon im Radio und Fernsehen angesprochen hatten. Doch dann war ich überrascht! Die anderen Lieder auf dem Album sind ja noch viel besser! "Animals" und "Next Contestant" sind, meiner Meinung nach, geniale Songs, die innerhalb von einer Sekunde mein Herz gewonnen hatten. "Side of a bullet" klingt vielleicht nur nach Rumgebrülle, hat aber einen sehr bewegenden Text. Sowieso, sind die Texte großartig... Für Leute, die bei Liedern nicht nur auf die Melodie, sondern auch auf die Texte achten, ist Nickelback nur zu empfehlen. Da hat sich endlich mal jemand Gedanken gemacht und singt nicht nur: "Ich liebe dich" und "Ich bin der Beste, weil ihr alle dumm seid" Die Texte von diesem Album sind aus den verschiedensten Bereichen und allesamt interressant. Und "Follow you home" hat meine neue persönliche Lieblingsstelle: "Like the dutchess of Detroit" :D Lieber taub als Nickelback 1 von 5 PunktenDiese Band wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Ihren Durchbruch hatten sie mit der Halbbalde "How you remind me" die bis zum Erbrechen überall lief, im Radio, am Krabbeltisch bei C&A, anywhere. Jedes einzelne Lied dass diese Band produziert hat, klingt irgendwie gleich. Alles ist immer schön im Midtempo gehalten und hat die gleiche, hölzerne, schwerfällige Rhythmik. Warum Nickelback - zumindestens in den USA - Mit dieser Rezeptur in den letzten Jahren regelmässig die erfolgreichste Band härteren Rocks gewesen ist? Hammerhart! 5 von 5 Punkteneigentlich schreibe ich keine Rezensionen, aber dieses Album hat mich so umgehauen, da konnte ich nicht anders! Ich kannte ja nur die Hits aus dem Radio, aber die anderen Nummern sind ja noch viel besser! Die Aufnahmequalität ist ja schon eine Sensation, so einen fetten Sound habe ich in letzter Zeit selten erlebt. Einfach ein super Album volle Empfehlung, volle Punktzahl. Habe das Album meinem Sohn geschenkt ... 5 von 5 Punkten... zu Weihnachten, hatte aber selbst auch Spaß beim Hören. Das Album ist eine komplett runde Sache und sehr gut anzuhören. Nicht nur die bekannteren Songs, wie "Savin' me" oder "Rockstar", die oft im Radio gespielt werden, rocken gut, sondern die anderen Songs kann man ebenso gut anhören. Meinem Sohn (12 Jahre) gefällt das Album auch sehr gut. Empfehlenswert! |
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In Rainbows von RadioheadAudio CD von Xl/Beggars (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 8,12 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2007 |
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ProduktbeschreibungIN RAINBOWS 5 Kundenrezensionen:Die geilste Band der Welt... 5 von 5 Punkten... aber mit Abstand, wenn man ansonsten nur noch Trash (in diesem Zusammenhang nicht positiv gemeint) zu hören bekommt. Radiohead, wie man sie kennt, at its best! Dieses Album sprüht nur so von wunderbaren, originellen akustischen Ideen und nutzt sich dabei so gar nicht ab. Seit einem Jahr in meinem Player, habe ich noch immer keine Lust, die Scheibe herauszunehmen. Grandios! Virtuos! *sprachlos* Kritik von einem langjährigen Fan 3 von 5 PunktenMein Vorwurf geht nicht an Thom Yorke als Songwriter - die Songs, die er schreibt sind nach wie vor klasse. Nein, mein Vorwurf geht gegen das, was die Band aus diesen Songs macht. Viele Stücke hören sich einfach überladen an ("15 Step", "Bodysnatchers"), so als ob die Band zu lange an den Liedern gearbeitet hätte. Die einzigen Lieder auf die das nicht zutrifft, sind "Faust Arp" und "Reckoner", die durch ihre Spontaneität und Lockerheit aber regelrecht aus dem Rahmen fallen. Ich habe viele Bootlegs von der 2006er Tour gehört, auf der Radiohead das neue Material testeten. Damals waren die Songs meiner Meinung nach noch wesentlich reduzierter und dadurch besser. Auch ist die Produktion des sonst genialen Nigel Godrich in diesem Fall ein Fehlgriff. Besonders Schlagzeug und Bass klingen viel zu dünn, dadurch leiden Songs wie "15 Step" und "Nude". Und einen Vorwurf muss sich Thom Yorke doch gefallen lassen - und zwar in seiner Funktion als Sänger. Sein Gesang ist im Laufe der Jahre leider immer nasaler, quengelnder und dadurch nervtötender gewesen, was auch mit seinem Hang zu tun hat immer in einer Tonlage zu singen, die einfach zu hoch für ihn ist. So sollte er zum Beispiel bei "Nude" und "15 Step" einfach eine Oktave tiefer singen. Wie schön er immer noch singen kann, wenn er in der richtigen Tonlage singt, zeigt "All I Need". Grossartig!!!! 5 von 5 PunktenVon allen Alben die ich kenne(und das sind viele) auf jeden Fall unter den Top 10. Komm nicht mehr davon weg ;-) 5 von 5 PunktenTja, so ist es. War eigentlich kein krasser Radiohead Fan davor, wobei ich natürlich die Klassiker alle liebe (Idiotique, Everything..., Paranoid..., Creep, Sail..., 2+2=5, usw.). "In Rainbows" war mein ersten Album, dass ich mir von Radiohead gekauft hab. Hat mich einfach interessiert, weil die Kritiken so verdammt gut waren. Ja, und nach 1 Woche Dauer-Repeat hören hab ich mir dann die Radiohead-Box mit allen Alben drin gekauft, hahaha :-D So kanns gehen. Also "In Rainbows" hör ich jetzt seit ca. einem halben Jahr durch. Soll heißen: 9 von 10 mal, wenn ich überlege, was ich mir jetzt anhöre, trifft die Wahl auf "In Rainbows" - seit einem halben Jahr!!! Und ich kauf mir wirklich viele Alben, so um die 2 - 5 im Monat. Hatte seit dem Kauf von dem Album fast alle Songs als "momentane Lieblingslieder" durch ;-) Angefangen mit (natürlich) "Reckoner". Mittlerweile hat es sich (mal wieder) auf "Videotape" eingependelt, und ich denke dabei bleibts auch jetzt... Wunderschöner, melancholischer Song - der perfekte Abschluss dieses Meisterwerks :-) Der einzige etwas schwächere Song (wobei ich hier meine: nicht der absolute Hammer ;D) ist für mich eigentlich nur "Weird Fishes/Arpeggi". Alle Anderen liebe ich von ganzem Herzen!!! Das Album ist einfach der reinste Wahsninn und ich bekomm es einfach nicht aus meinem Kopf raus - zurecht! Das Genie steckt im Detail!! 5 von 5 PunktenEnde 2007 blätterte ich in einigen Musikzeitschriften um Ausschau nach guter Musik zu halten. Immer wieder bin ich dabei auf Radiohead gestossen. Als musikalisches Highlight und Marketingeinmaligkeit wurde "In Rainbows" in den höchsten Tönen gelobt. Aha-Ein Album wurde einfach ins Internet gestellt und jeder bezahlt das was er für angemessen hält?!Und es soll auch noch gut sein!? Ich habe nicht lange überlegt und mir die Cd einfach gekauft.Schlecht kann es ja wohl kaum sein, habe ich gedacht.Schliesslich hat die Band in den 90er das geniale "Creep" erschaffen. Dann kam die Ernüchterung. Für mich hörten sich alle Songs gleich und irgendwie chaotisch an, ständig von der wehleidigen Stimme des Sängers begleitet. Nach 2-3 Durchläufen blitzten dann einige Melodien und auch Sinn in dem Chaos auf. Aber DAS ALBUM war es für mich nicht, und so legte ich es erstmal auf die Seite.Bis vor Kurzem... In einer ruhigen Stunde habe ich nochmals ausgiebig reingehört.Und plötzlich hat sich die Musik entfaltet! Aus scheinbar willkürlich angeordneten Instrumenten und Tönen im Hintergrund entstanden einprägsame Rhythmen, aus vermeintlich lieblosen Refrains wurden Hymnen und aus dem wehleidigen Gesang wurden Wahrheiten mit unglaublichem Tiefgang. Seit dem muss ich täglich, und sei es noch so kurz, mindestens einmal dieses Meisterwerk hören, um ständig begeistert neue Dinge zu entdecken. Ich danke Radiohead dafür und werde bei ihrem nächsten Werk ganz sicher einer der ersten Käufer sein!! Anspieltipps: Jigsaw Falling Into Place, House Of Cards |
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Konk von the KooksAudio CD von Virgin UK (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,61 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 2008 |
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ProduktbeschreibungKONK Aus der Amazon.de-RedaktionAuf die Idee hast kommt nicht jeder, sein Album nach dem Studio zu benennen, wo es aufgenommen wurde. Nebenbei sind es nicht irgendwelche Räume in London, sie gehören Ray Davies, der der Welt mit den Kinks eine schier unglaubliche Zahl an Hits / Evergreens schenkte. Das verpflichtet, und Konk ist ein bemerkenswerter Nachfolger des mit Edelmetall belohnten, millionenfach verkauften 2006er-Debüts Inside In / Inside Out. Erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit das Quartett aus Brighton mit neuem Bassisten Dan Logan (im Aufnahmeprozess ersetzte er Max Rafferty, der anstatt reich zu werden lieber die falschen Drogen nahm) die Hitmaschine auf Konk anwirft. Platz 1 der UK-Charts und eine Top-Ten-Placierung in Deutschland spiegeln wieder, dass die Kooks eine zwar junge aber souveräne Hand für eingängige Pop-Rock-Melodien haben, denen Star-Produzent Tony Hoffer (Goldfrapp, Thrills, Beck) den Feinschliff samt klasse Sound gab. Dass die Kooks ihren Erstling toppen und so frisch und erfrischend klingen, war so nicht zu erwarten. Die Band ist zwar musikalisch gereift, aber sie hat auch eine kräftezehrende Zeit hinter sich. Nicht einer der zwölf - plus einem Hidden Track - rutscht ab ins Mittelmaß, angetrieben vom hochtalentierten Songwriter, Sänger und Gitarristen Luke Pritchard verstehen es die Kooks, die emotionale Bandbreite zwischen Nachdenklichkeit und Überschwang in mal temporeiche, mal verschleppte Songs zu packen. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Bester Britpop 2008 4 von 5 PunktenMit Konk legen The Kooks einen würdigen Nachfolger ihres Debutalbums Inside In / Inside Out aus dem Jahr 2006 vor und untermauern den Eindruck, eine der derzeit besten Britpop-Bands zu sein. Britpop, wenn auch mit deutlichen Einsprengseln von Reggae und Soul, ungefähr in der Tradition von Blur stehend. Gekennzeichnet und getragen von der Stimme Luke Pritchards, straight, positiv, melodiös, rockig und von guten Songideen lebend. Love It all, Sway, Shine On seien dabei beispielhaft genannt. Die Entwicklung der Rockmusik gründet derzeit wie in der ersten Hälfte der 60er Jahre ganz überwiegend auf den britischen Bands. The Kooks stehen dafür beispielhaft: Alles nicht wirklich neu. Aber inspiriert. Der Spirit stimmt. Das Zuhören macht Spaß. Bitte Zeit geben! 5 von 5 PunktenEs ist sicherlich nicht die gleiche Art von Musik wie beim ersten Album der Kooks. Die Band hat sich weiterentwickelt; das Gitarrenspiel ist sauberer, das Songwriting klarer und strukturierter als zuvor; einen Song wie " IF only" wird man auf Konk nicht finden. Dafür wird das Niveau auf dem gesamten Album konstant hochgehalten; die Grundstimmung ist nach wie vor positiv- fröhlich, aber in Songs wie " Gap" streuen die Kooks auch eine Prise Melancholie ein. Zu Beginn war ich auch nicht überzeugt,aber das änderte sich nach und nach.Nun halte ich beide Alben für gleichwertig spreche daher auch hierfür eine Empfehlung aus. Besten Songs: See the Sun,Gap,Shine on,Sway,One last Time In diesen finden sich auch hin und wieder brillante musikalische u. textliche Momente, wie in den ersten 70 Sekunden von One last time: Schöner gehts nicht. Kann man kaufen. Gute-Laune-Album 4 von 5 PunktenWas mir an diesem Album wirklich gut gefällt, ist die positive Stimmung die es verbreitet. Im Gegensatz zu den vielen anderen Brit-Pop-Bands, wie Coldplay oder Keane hat man hier nicht das Gefühl, dass diese Musik nur für potentielle Selbstmörder geschrieben ist, weil sie so sentimental ist. Nein, Konk ist ein Gute-Laune-Album. Schöne Riffs, nette Melodien. Ich hatte das Album im Urlaub dabei und habe es (im Mietwagen) oft genug gehört. Auch vom Vorgänger habe ich ein paar Songs mit auf die CD gebrannt. Die neuen Songs brauchen den Vergleich zu den alten nicht scheuen. Vielleicht fehlt zum Vorgänger etwas die Konstanz, aber der Opener "See the Sun" ist - zumindest für mich - das beste Lied das die Kooks bisher veröffentlicht haben. Auf jeden Fall ein Kauftipp. Enttäuschend schwach 2 von 5 PunktenOh je...wie kann eine so talentierte Band mit so viel musikalischem Potenzial so eine Platte herausbringen...??? Das läßt nur drei Schlüsse zu.Entweder der Vorgänger "Inside..." war ein Zufallsprodukt an Innovation, sie hatten für einen Nachfolger einfach nicht genügend gute Ideen, oder aber sie haben ihr Pulver schon bei dem guten Vorgängeralbum verschossen...!!! Wie auch immer, eine Platte die ich nicht empfehlen kann...leider!! Schönen Tag noch. Keine Eintagsfliege 4 von 5 PunktenThe Kooks beweisen mit ihrem 2008er Album, dass der Erfolg von "Inside in/Inside out" keine Eintagsfliege war. Man mag sich streiten darüber ob "Konk" nun schlechter oder besser ist als das Debut, der Unterschied ist auf jeden Fall verschwindend gering. Ganz im Stile des Vorgängers gehalten, beweist die Indie-Rock Combo aus Brighton, dass sie keine Eintagsfliegen sind und ihnen die Ideen nicht ausgegangen sind. "Konk" ist eine klassische Fortsetzung des Vorgängers ohne grosse Experimente oder musikalische Veränderungen. Es klingt lediglich eine Spur poppiger. Jeder der "Ii/Io" ins Herz geschlossen hat, wird auch hier voll auf seine Kosten kommen. "See the sun", "Shine On" sind klassische "Sommer-Gute-Laune" Songs im Stile von "She moves in her own way", die schnell ins Ohr gehen. Natürlich sind auch wieder etwas rockigere, punklastige Songs mit drauf ("Do you wanna"). Der einzige Wehrmutstropfen ist das Fehlen eines herausragenden Songs wie "Naiv". Dieses Niveau erreicht leider keiner der Songs auf "Konk". Insgesamt ein sehr gutes Album, dessen Kauf man nicht bereuen wird!! |
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Back to Bedlam von James BluntAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 2,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
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ProduktbeschreibungBACK TO BEDLAM -BLUE- 5 Kundenrezensionen:Meine LieblingsCD! 5 von 5 PunktenAls ich diese CD geschenkt bekam, kannte ich bloß "You're beautiful". Als ich dann die anderen Lieder hörte, war ich wie von Sinnen. Diese CD war die erste, bei der mir wirklich alle Lieder gefielen. Es verging kein Tag, an dem ich nicht James Blunt hörte. - Das ist zwei Jahre her. Mittlerweile mag ich James Blunt immer noch sehr sehr gerne, bis darauf, dass ich ihn mittlerweile nicht nur höre, um darin zu schwälgen, sondern auch meinen bösen Mitbewohnern zu zeigen, was Sache ist (man stelle sich das so vor: Sie horchen laut Bum-Bum-Musik, ich horche noch lauter James Blunt *hr*). Und das schönste Lied von allen ist für mich Goodbye my Lover! Besser als das Zweite Album! 5 von 5 PunktenIch habe mir erst das zweite und dann das erste gekauft und bin überzeugt: Das erste ist besser als das zweite. Supi 5 von 5 Punktenimmer wenn möglich lege ich diese Scheibe ein, super gelungene Titel mit natürlich viel Gefühl!Empfehlenswert! Ich bin bekennender Anti-Blunt! 3 von 5 PunktenNaja, von Herrn Blunt kann man ja nun halten was man will. Mein subjektives Empfinden zu diesem Künstler ist von vorn herein schonmal negativ, weil ich ganz einfach seine Stimme nicht erhören kann (dafür kann er aber fairerweise nichts)! Erschwerend hinzu kommt aber - und dafür kann er sehr wohl etwas - dass seine Songs überwiegend aus seichten Stücken bestehen, die wiederum gepaart mit eben dieser Stimme absolut nichts in mir bewirken, außer die Lautstärke des Gehörten auf minimal bzw. auf "Aus" zu stellen. Ja, ich gebe es zu, ich bezeichne mich selbst als "Anti-Blunt"! Bei "You re beautiful" war ich zeitweise geneigt, das Radio aus dem Fenster zu befördern... Da ich mir aber einbilde, ein bisschen was von Musik zu verstehen, muss ich Herrn Blunt zugestehen, wirklich absolut Ahnung vom Songwriting zu haben, denn die Kompositionen an sich sind qualitativ sehr hohes Level! Fazit: Die Musik gefällt mir annähernd überhaupt nicht (aber das ist halt subjektiv), vom Musikhandwerk versteht er aber etwas (und das ist objektiv betrachtet). Dafür 3 Sterne! James Blunt das Revival als Original: Ein Traum voller Offenbarung der Pop-Musik! 5 von 5 PunktenMir hat James Blunts Song You're Beautiful auf Anhieb gefallen. Auch wenn er im Radio in den letzten Wochen und Monaten hoch und runter gespielt wurde, dieser Titel ist eine Offenbarung. Und nachdem ich mir die CD gekauft hatte, war ich völlig begeistert: Was andere auf mehrere CDs pressen, hier auf einer: Gleichgültig, ob man Hiseman, So long Jimmy, Billy, Cry oder einen anderen Song dieser CD anhört, sein Ton, diese Melancholie in der Stimme, die gedehnten, hohen Töne, seine Tristesse, die er rüberbringt, die Welt der einfachen Dinge, die er mit seinen Texten besingt, das einfache Ich und Du es war für mich eine neue Welt der Pop-Musik. Nein, eigentlich keine neue Welt; ganz anders: Ich habe vor kurzem eine Live-Aufnahme von James Blunt in einem der dritten TV-Programme spät abends gesehen: Musik, Texte und James Blunt, sein ganzer Sound erinnert mich an die 70er, vielleicht sogar an die 60er Jahre. Irgendwie Doors, irgendwie Beatles, irgendeine alles dieser guten alten Bands. James Blunt ist für mich eine Offenbarung: Das Revival als Original!. Ich bin sicher, diese CD werde ich noch sehr oft hören. Sie besticht durch dieses musikalische Flair, die Musik selber, die er macht. |
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Nevermind von NirvanaAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,37 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 1991 |
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ProduktbeschreibungNEVERMIND Aus der Amazon.de-RedaktionWenn uns der Sound auf Nevermind jetzt vertraut ist, dann liegt das garantiert auch daran, daß tausende von Rockbands, die nach Nirvana kamen, krampfhaft versuchten ihren Stil zu kopieren. Nirvanas Sound prügelt aus den Boxen auf Dich ein. So wie das Turbo-Punk-Riff in "Smells Like Teen Spirit", in dem sich die angestaute Wut aus 15 Jahren Rock-Underground in einem einzigen inbrünstigen Schrei Luft verschafft. Nur wenige Alben haben das kulturelle Bewußtsein dermaßen geprägt, von den zwölf Songs auf der Platte sind mindestens schon zehn zu Standards geworden. Das historische Gewicht mag es schwierig machen sich die Platte unvoreingenommen anzuhören. Tatsache ist aber, daß die wahnsinnige Kraft, die in Kurt Cobains Gesang steckt, immer noch und immer wieder schockiert. --Douglas Wolk 5 Kundenrezensionen:HABT RESPEKT - wenigstens das 5 von 5 PunktenIch schreibe diese Rezension nur, weil es mich als Musiker immens aufregt, was sich manche Menschen so auf ihren Musiksachverstand einbilden. Da lese ich von einem Menschen, der an Nevermind nix Neues findet. Von einem Menschen, der meint Polly und Lithium fangen "HAARGENAU" gleich an. Und von einem Menschen, der die Musik eines dämlichen Junkies nicht versteht. Also - mal was ganz Neutrales zu der Sache: Kritik hin und her - jedem seine eigene Meinung. Muss ja nicht jeder mögen A B E R : -> diese CD ist bald 20 Jahre alt - das, was Kurt Cobain und Nirvana damals gemacht haben, war eine derartige Ansage und revolutionierte (Achtung jetzt) die DAMALIGE Welt. Was IN UTERO angeht - ich muss sagen, dass ich das Album auch besser finde, weil es einfach rauer und echter nach dem wahren Cobainsound klingt...so wie er das immer wollte. Jeder Produzent wird euch bestätigen (und ich kenn da ein halbes Dutzend): alle Songs auf Nevermind und In Utero hätte man getrost als Singles veröffentlichen können, weil sie einfach so starke Melodien haben. Nachmachen! -> Cobain war ein genialer Texter. Seine Lyrics sind von einer derartigen Tiefe und Kreativität in der tonalen Führung, die meines Wissens nach lediglich von Trent Reznor (das ist der von Nine Inch Nails liebe Musiksachverständigen) noch getoppt wird. Wer die Songs nicht versteht bzw. nicht zu interpretieren weiß - der kann auch keine Meinung abgeben, dass er die Musik nicht mag, wenn er nicht mal weiß worum es geht. Wer ein bisschen was verstehen will - der hört NICHT Teen Spirit oder Lithium oder eines der anderen Pop Liederchen, die Cobain selbst schon nicht mochte. Hört: "On A Plain", "Heart-Shaped Box", "Scentless Apprentice" oder "Lounge Act" -> niemand sagt, dass Nirvana musikalische Meisterwerke wie "Stairway To Heaven", "Bohemian Rhapsody" oder "Nothing Else Matters" fabriziert hat. Nirvanasongs sind schlicht wie Kinderlieder - aber wer sagt, dass Musik immer ein hochkomplexes Konstrukt sein muss, damit es gute Musik ist? Niemand. Nirvana Musik zeichnet anderes aus: - es ist 100% echt (jede Silbe ist 100% vom Menschen Cobain...ja er ist ein Mensch) - es war einfach revolutionär in der Härte und dem Simplicissimus zur damaligen Zeit - und an den Menschen, der meinte "wow...da schreibt ein Junkie 5 Songs": -> Cobain war etwa 3 Jahre wirklich im Geschäft - in der Zeit gab es über 100 Songs, die er geschrieben hat. Diesen Output hat heute KEIN einziger Musiker mehr (vllt noch Trent Reznor). Schaut euch an wieviel Zeit Metallica, AC/DC oder was weiß ich welche Band brauchen - die nehmen sich vielmehr Zeit und haben Lückenfüller auf ihren Alben drauf. Und jetzt sucht mal nach wirklich "schwachen" Songs auf Nevermind oder In Utero. Das sind einfach Fakten. Sympathie oder Antipathie hin oder her - wie gesagt. Es ist Geschmackssache. Aber gewisse Dinge muss man als kleiner Fisch und kleines Licht auf diesem Erdball einfach mal respektvoll anerkennen. Und Nirvana - gehört zu diesen Dingen. also - schreibt eure Meinung - aber zeigt Respekt vor der Leistung Ein Klassiker..... 5 von 5 PunktenWeder zu Nirvana, noch zu seinem Mastermind Kurt Cobain muß an dieser Stelle wohl noch etwas gesagt werden, oder ?! Und ich möchte hier auf gar keinen Fall den guten alten Kurti als Mythos oder gar Märtyrer, der (wahrscheinlich) durch Courtneys Hand den Tod fand, hochstilisieren, sondern bloß über Nirvanas Musik sprechen. Mit "Nevermind" gelang Nirvana ihr großer Durchbruch und verhalf der seit vielen Jahren umtriebigen Grunge-Szene zu internationaler Beachtung. Für viele läutete dieses Album gar eine neue Ära innerhalb der 90er Jahre ein, sollte doch die Musikrichtung Grunge noch bis zur Jahrtausendwende einen festen Platz in der internationalen Musik-Branche haben, wozu viele diverse andere Grunge-Bands wie Pearl Jam - durch den Erfolg Nirvanas ermutigt - erfolgreich beitragen sollten. Auf dieser Platte ist ein jeder einzelne Song ein wahrer Genuß und noch heute werden diverse Cuts daraus gerne in den Radiostationen rund um die Welt gespielt: dazu zählen wohl "In Bloom", "Come As You Are" und schließlich natürlich der "Über-Hit" "Smells Like Teen Spirit", das für eine ganze Generation zur Hymne und Credo werden sollte. Alles in allem also ein echter Meilenstein, und bereits heute nach nur einer Dekade ein richtiger Klassiker, der in keinem Plattenschrank fehlen sollte.....!! Nirvana Nevermind 5 von 5 PunktenNevermind ist ein Teil Musikgeschichte. Kein anderes Album ist so klar positioniert. Kein anderes Album vergleichbar mit diesem und das macht es so einzigartig. Die Produktion ist erstklassig und bestimmt ein Album, dass auch in Jahren noch zu hören ist. Definitiv ein Meilenstein. Als Meilenstein tituliertes Werk... 5 von 5 Punkten...das mit dem Abstand von fünfzehn Jahren betrachtet ein wenig an Herrlichkeit einbüßt. Als diese Scheibe 1993 die Charts stürmte und einer zornigen Generation das Ventil öffnete, erreichten "Nirvana" schnell einen Kultstatus. Den Aufstieg verbinde ich nur teilweise mit herausragendem Ohrenfutter. Vielmehr haben sie es geschafft zum optimalen Zeitpunkt ein gesellschaftliches Vakuum zu füllen und als Seelenheilmittel der neuen Generation zu wirken. Der Indentifikationsfaktor mit Cobain & Co war dermaßen hoch, dass das vermittelte Lebensgefühl fast wichtiger erschien als die Musik. Klar, finden sich auf Nevermind echte Meilensteine wie "Smells Like Teen Spirit" und "Come As You Are", deren Nachklang wohl bis in alle Ewigkeiten hält. Und noch weitere bemerkenswerte Stücke, die wohl für nachfolgende Bands stilprägend sind. Aber Songs wie "Polly", "Drain You", "Lounge Act" oder "Stay Away" kann ich nicht als überragend sehen. Sie sind zu simpel gestrickt, ideenarm, weil sie teilweise wie Abkupferungen der besseren Songs des Albums klingen. Was die CD dennoch zum Meilenstein macht, ist die Tatsache, dass hier ein neuer Sound kreiert wurde, der halt noch einige Schwächen hat und oftmals nicht gerade vielschichtig ist. Beeindruckend ist, wie erschreckend authentisch Kurt Cobain das Mikro bedient. Deshalb und schon allein wegen der zwei erwähnten Über-Lieder verdient die Scheibe trotz Unausgegorenheit (vielleicht gerade deshalb) fünf Sterne. Der Sound klingt insgesamt sehr dreckig, zornig bis melancholisch und so ungezwungen, wie man es eigentlich nur auf Debüt Alben präsentiert bekommt. Hier wird der Frust intuitiv und ungeschminkt von der Seele gegrunget. Ein Weg weisender Silberling, aber musikalisch nicht das Beste, was die Grunge Ära zu bieten hat. Das Nachfolgewerk "In Utero" ist meiner Meinung nach insgesamt eine Klasse besser, auch wenn das Niveau von "Smells Like Teen Spirit" und "Come As You Are" nie ganz erreicht wird. Nach über 15 Jahren ist die Luft raus 3 von 5 PunktenDamals in den 90ern war Grunge das große Ding, und Nirvana waren die Platzhirsche in diesem Genre; ob sie nun wollten oder nicht. Diese Musik wirkte damals radikal und erfrischend, doch wie lange hält sich diese Frische eigentlich? Meiner Meinung nach nicht allzu lange. Natürlich habe ich früher auch diese Musik gehört, doch wenn ich heute ein Album wie "Nevermind" auflege, ist meine Reaktion eine ganz andere als damals. Es macht sich eher gepflegte Langeweile als Fäusterecken breit. Natürlich, schlecht ist "Nevermind" nicht, aber es ist eher Fast Food als eine richtige Mahlzeit, denn lange bleibt man davon nicht satt. Das liegt hauptsächlich an den sehr einfach aufgebauten Liedern, was in diesem Fall auch zu einer gewissen Monotonie führt. Einfach muss natürlich nicht immer gleich langweilig sein, ein Album wie "White Trash, Two Heebs And A Bean" von NOFX ist auch nach 16 Jahren immer noch unterhaltsam. Kurt Cobain ist auch weder ein begnadeter Gitarrist, noch ein herausragender Sänger gewesen, das kann kaum jemand abstreiten. Es ist nicht so, dass die Songs an sich schlecht wären, ganz und gar nicht; aber dennoch fehlt dort etwas, zum Beispiel gute Gesangslinien. Cobain nölte sich etwas zurecht, was in meinen Ohren halt einfach öde klingt. "Nevermind" ist eines der überbewertetsten Alben überhaupt, drei Sterne gehen in Ordnung, aber ein Meisterwerk sieht anders aus. |
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Hybrid Theory von Linkin ParkAudio CD von Wb (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,81 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2001 |
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ProduktbeschreibungHYBRID THEORY Aus der Amazon.de-RedaktionEigentlich hatte sich der Nu Metal mit den Dutzenden von langweiligen Korn- und Deftones-Möchtegernen bereits sein eigenes Grab geschaufelt. Doch plötzlich steht uns eine Welle von Bands ins Haus, die mehr Hip Hop und Melodie in ihren Sound einbauen und die Psycho-Schiene nicht bis zur absoluten Peinlichkeit übertreiben. Eine davon sind Linkin Park, die fast aus dem Nichts kommen und auf Hybrid Theory wirklich überraschen. Sie haben ein beeindruckendes Gespür, Eingängigkeit und Härte zu verbinden, ohne die ausgelatschten Pfade der Kollegenschaft zu gehen. Dabei birgt Hybrid Theory kaum stilistische Überraschungen. Das Gemisch aus Laut-leise-Dynamics, gespicktem Nu Metal und 'ner starken Hip-Hop-Kante ist keineswegs neu, wird aber einfach deutlich besser auf den Punkt gebracht. Die Emotionalität reißt mit und wirkt verdammt echt und die Melodien werden gut ausgearbeitet und gehen unter die Haut. Zudem legen die fünf Amis eine unheimliche Professionalität und Reife an den Tag, die durch die fette Produktion von Don Gilmore (Eve 6, Lit, Pearl Jam etc.) noch forciert wird. Klasse Platte! --Jan Jaedike 5 Kundenrezensionen:Krass!! xD 5 von 5 PunktenDas Album ist so was von cool. Es geht richtig ab mit den Liedern wie "By Myself" und "Papercut". Vor dem letzten Song gibts noch mal eine kleine Pause mit "Cure for the Itch". Doch das waren die besten Linkin Park Zeiten. Kauft es euch. Starkes Debut ! 5 von 5 PunktenDieses Album ist wohl eines der besten , die ich besitze ! Der harte Rock verschmilzt förmlich mit dem Hip-Hop , und die raue Stimme von Chester harmoniert wunderbar mit den Raps von Mike Shinoda . Ein Genuss für die Ohren , sich dieses Album anzuhören . Deshalb möchte ich auch jeden einzelnen Track bewerten : PAPERCUT:Ein wunderbarer Song mit viel Power als Eröffnungstitel ONE STEP CLOSER:Der Hammer!Ein cooler Rock-Song ! WITH YOU:Ein sehr gelungener Song POINTS OF AUTHORITY:Mein Favorit aus dem Album,nahezu perfekt CRAWLING:Wie immer ein sehr energiegeladener Song RUNAWAY:Ebenfalls wieder ein sehr geiler Song BY MYSELF:Wiedermal ein Song,bei dem mir klar wird, warum ich ein LP-Fan bin IN THE END:Im Vergleich zu den anderen Songs eher etwas "ruhiger" A PLACE FOR MY HEAD:Hier beweisen LP mal wieder was sie draufhaben FORGOTTEN:Ein erneuter Ohrwurm aus dem Album CURE FOR THE ITCH:Ein Instrumental,das es in sich hat ! PUSHING ME AWAY:Ein gelungener Abschlusssong ! Es ist wahr:Aus diesem Album sind nur coole Songs.Sehr empfehlenswert !!! Einfach super, spitzenmäßig, geil!!!!!!!!!! 5 von 5 PunktenIch gebe zu, die Orginal-CD hatte ich anfangs nicht..., doch ich muß sagen, das hat mich immer etwas geärgert und da kaufte ich mir preiswert das Original und bin froh das ich diese CD besitze. Ich habe nur wenige CDs, wo ich sagen kann: "Auf dieser CD finde ich jedes Lied super.", aber Hybrid Theory ist absolut so eine CD. Hier passt einfach alles und ich meine ALLES! Absolute Anspieltipps sind: Track 5 - Crawling Track 6 - Runaway Track 8 - In the End Track 10 - Forgotten Track 12 - Pushing me away Mein absoluter Lieblingssong ist "Crawling" - einfach nur ein total geiler Song! Überzeugen Sie sich selbst und Sie werden sehen... Hammmmmmmerrrrrr !!!!!!!!!! 5 von 5 PunktenDas Beste Album ever. Ein muss. Jeder muss es haben. Das ist beinahe ein Befehl !!!! Das wars. Mehr ist nicht zu sagen. Danke fürs lesen. New Metal oder Nu Metal? 4 von 5 PunktenDie Frage ist nicht ernst gemeint, aber was soll man unter New Metal verstehen? Gitarren? ja. Schlagzeug? Ja. Linkin Park haben für mich das Tor zur New Metal Welt erst aufgestoßen. Als ich das erste Mal Crawling, die erste Single aus diesem wunderbaren Album gehört hatte, fand ich es sch****. Ich habe nicht verstanden, warum der Kerl so schreit. Es hatte lange gedauert. Erst bei In the End bin ich für diese Band weich geworden. Der Super Sound, die unglaubliche Stimme vom Frontmann und auch die Backvocals, perfekt! Aber das Album hat noch mehr zu bieten. All die Singles sind dabei und noch mehr richtig guter Rocksongs, wo man aufpassen muss, dass man beim Headbangen nicht irgendwo dran stößt. Als Debüt und als erster Eindruck einer neuen Musikrichtung gibts vier Sterne. Der letzte kommt nicht hinzu, weil einige Songs ich bis heute nicht mag. |
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Dummy von PortisheadAudio CD von Go Records (Universal)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,89 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2003 |
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ProduktbeschreibungDUMMY Aus der Amazon.de-RedaktionAus der Zusammenarbeit des "Studio-Gottes" Geoff Barrow und der Sängerin Beth Gibbons entstand Dummy -- zur selben Zeit wie ein kurzer Film Noir mit dem Titel To Kill A Dead Man. Die selbe düstere, qualvolle und wild-melodramatische Stimmung durchdringt auch dieses Album. "Sour Times" (der Hit in dem Gibbons wieder und wieder "nobody loves me, it`s true" weint) und das noch gespenstischere "Glory Box" bilden die Stützen dieses Albums und bestimmen seinen Sound. Düstere Klangbilder erinnern an alte Soul- und Filmmusik, dazu entmenschlichtes, hohes Piepen und eine Beth Gibbons, die schmachtend einen Gefühlsausbruch nach dem anderen erleidet. Dazu das stete Pulsieren von Bass und Beats. Dieses langsame Stoßen und Knarzen ist ein Stilmittel, das seinen Ursprung in der Szene von Bristol hat. Eine Szene, aus der auch Barrows frühere Kollegen von Massive Attack stammen. --Douglas Wolk 5 Kundenrezensionen:Noch zarter als Massive Attack 5 von 5 PunktenDiese Band ist noch zarter als Massive Attack auf den TripHop-Wegen dieser Galaxis unterwegs. Auch kommt sie ganz ohne Raps aus, denn sie hat sich allein auf Scratches und eine Frauenstimme spezialisiert. Der erste Song "Mysterons" zieht nur so an einem vorbei, wobei es in "Sour times" schon fast jazzig durch den Einsatz einer Hammondorgel zugeht. Schleppende wabbernde Klänge, die einem in die Ohrmuschel kriechen, erklingen in "Strangers" und "Biscuit". Was die Scratches angeht, weise ich auf den Song "Wandering star" hin: Erstklassige Arbeit, genauso wie die Versamplerung des Samplers in "Biscuit". Auch ist auf dieser Platte die Drumarbeit hervorragend, besonders zu merken in "Numb". Der Gitarreneinsatz in "Glory box" passt ebenfalls perfekt und verhilft der Platte zu einem würdigen Abschluß. Das Lied "Roads" hat es in sich, denn beim Einsatz der Streicher könnte man losheulen. All über dem steht aber die Stimme der Sängerin Beth Gibbons, die hauchzart ist und manchmal kurz vor dem Einbrechen steht, den Zuhörer aber immer wieder in ihren Bann zieht. Teilweise erinnert sie daher an Björk, wenn sie etwas druckvoller, wie in "It}s a fire" und "Glory box" wird, sogar an Skin von Skunk Anansie. Diese Platte hat etwas ganz Großes an sich. Für mich einer der Wichtigsten, wenn nicht die beste Platte im elektronischen Bereich, im TripHop-Sektor gesehen aber allemal. Musikalischer Sex 5 von 5 Punkten"Portishead" werden gemeinhin immer gerne als die Godfathers oder doch zumindestens als einer der Begründer des Musikgenres "Trip-Hop" tituliert. Ob dem so ist, mag dahin gestellt sein, es gab ja vorher schon Bands wie "Massive Attack" etc. Fakt ist jedoch, dass Portishead mit ihrem Erstlingswerk "Dummy" einen zeitlosen Meilenstein des "Trip Hop" und auch darüberhinaus geschaffen haben, der heute noch so unvergänglich klingt wie zu seiner Veröffentlichung. Das Album ist dabei ein Gesamtkunstwerk, das von der ersten bis zur letzten Sekunde zu überzeugen weiss und dabei eine unvergleichliche Stimmung aufbaut. Von daher ist es schwer, überhaupt einzelne Songs heraus zu heben. Wer einfach mal auf die Schnelle ein Ohr riskieren will, sollte vielleicht "Sour Times, Wandering Star, Numb, Glory Box" anspielen. + Beth Gibbons Stimme ist einfach unvergleichlich, zart, zerbrechlich, leicht rauchig-belegt, hauchend, sanft. + Ihre Stimme drift auf sanfte Beats, dezente Scratches, Streicher... alles also sehr sehr relaxed, dabei aber nie langweilig, öd, einschläfernd. ihr Solo-Album ist übrigens auch sehr zu empfehlen, umfasst das reguläre Werk von Portishead doch nur 2 Studio und ein Live-Album. + Wirklich gute Songs, nicht einfach wie in diesen musikalischen Gefielden weit verbreitet, gesichtslose Tracks. Nein, hier gibt es Wiedererkennungswert. Portishead ist...warm...ist wie ein verregneter Sonntagnachmittag...ist der Soundtrack um mit Frau oder Freundin zu kuscheln...ist wie gedämmtes Licht...Halbschlaf..... gebrochen 4 von 5 PunktenSongs, die sich um die zerbrechliche Stimme von B. G. herumweben, hin und wieder überraschend kräftige solistische Ausflüge von Einzelinstrumenten (track 11), dazu avandgardistische Noises auf düsterem Grundpegel. Auf alle Fälle nichts Frohlockendes. Das Gegenteil davon, aber glaubwürdig und in der Verwendung der Stilmittel sehr kreativ. Assoziationen führen mich zu THE NOTWIST und - wer es bisweilen (noch) verzweifelter und mit männlicher Stimme mag: MARK HOLLIS. Unerreicht, was Modulation, Ausdrucksstärke und Spektrum betrifft natürlich der lang schon verstorbene TIM BUCKLEY. Downer gehts nimmer. Wer danach seelisch wieder aufstehen will braucht ACDC oder den Frohsinn der Beach Boys. Passt in kein Schublade 5 von 5 PunktenBeth Gibbons und Geoff Barrows haben hier ein Album eingespielt, welches in keine richtige musikalische Schublade passt. Ist es Trip Hop ode vielleicht sogar soulig??? Na egal, jedenfalls klingt es toll. Die meist langsamen, groovigen Songs sind mit hervorragenden Basslinien unterlegt, hie und da erklingt eine Snare, dann wieder ein nicht definierbarer Klangkörper. Das ganze ist sehr homogen, nervt nicht, man könnte dabei chillen. Obwohl die Songs sehr viel Abwechslung bieten, kann man auch nach mehrmaligem Hören nicht direkt sagen, dieser oder jener Song sticht heraus. Dafür ist das Album zu harmonisch zusammen gesetzt. Ich war jedenfalls sehr überrascht über dieses Werk und ich glaube es ist eine der CD's, von denen ich mich nicht mehr trenne. DAS "TripHop" Meisterwerk 5 von 5 PunktenMan traut sich ja gar nicht, diese wundervolle Platte zu beschreiben. Als Laie schon gar nicht. Eigentlich ist seit 1994 alles über Portishead gesagt, und dennoch schwebt noch so viel im Raum, so sind es diese Klassiker des TripHop die uns berühren, uns Kraft schenken und uns doch gleichzeitig melancholisch stimmen. Es ist unglaublich, welche Wirkung diese Songs auf die Psyche haben? Jedes einzelne Stück auf der Platte ist ein Meisterwerk. Die Soundtüftler aus Bristol haben ganze Arbeit geleistet. Seit der zweiten Scheibe "Portishead" 1998 und ihrem "LiveAlbum" warten Fans seit Ewigkeiten auf weiteres Material dieser Ausnahmeband. Nicht umsonst wird dieses Album in den 500 besten Alben Listen aller Zeiten geführt. Ob nun das unglaublich stimmungsvolle "Sour Times", die Fünf-Uhr-Morgens-Aufsteh-Hymne "Roads" oder das abschließende in magischen Klängen verpackte "Glory Box". Musik um sich fallen zu lassen, und dennoch Musik die man verstehen MUSS um sie zu genießen. Wer bisher nicht viel mit elektronischer Musik anfangen konnte, einschließlich mir, den werden Portishead sofort nach dem Hören verzaubern und die Sucht nach derartiger Musik wird sich verstärken. |
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The Sound of the Smiths von the SmithsAudio CD von Rhino (Warner)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,47 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
3 Kundenrezensionen:Eine weitere Best-Of-Compilation der Smiths 4 von 5 PunktenJa die Smiths waren schon eine großartige Band, keine Frage. 1982 in Manchester gegründet verlief Ihre Karriere steil nach oben, gelten bis heute als Erfinder des modernen Indie Rock und wurden 2004 vom Musikmagazin NME noch vor den Beatles zum "Most Influential Artist" gekürt. Dies in einer Bandgeschichte von gerade mal fünf Jahren zu vollbringen verdanken die Smiths natürlich in erster Linie Ihrem kontroversen und charismatischen Frontmann Morrissey, besonders in den 1980er avancierte er mit seinem außergewöhnlichen Auftreten und den provokativen Äußerungen zu einer Popikone. Lädt man junge Bands der Neuzeit auf ein Interview ein, werden viele die Smiths als Ihr Vorbild und musikalische Einflussquelle nennen. Darunter zählen sich auch Größen wie Oasis, Placebo, Muse oder Blur. Nun ist also die Karriere von den Smiths schon mehr als zwanzig Jahre Geschichte und trotz der Ewigkeit wurden Sie nicht vergessen. Dabei waren Sie in der Zeit Ihres Bestehens außerhalb Großbritanniens kommerziell kaum erfolgreich und wurden erst im Laufe der Zeit zu einer echten Kultband rund um Sänger Morrissey. Warum an dieser Stelle so viel Zeit für ausufernde Erzählungen abseits der neuen Platte ' The Sound Of The Smiths ' bleibt, liegt hauptsächlich daran das es nicht viel Neues zu erzählen gibt. Die alten Fans kennen sowieso die Hits und die Platten von damals, die etwas jüngere Generation dagegen kennt mit Sicherheit eine der zahlreichen Best-Of-Compilations die in den letzten zwanzig Jahren erschienen sind. So bleibt die Frage im Raum stehen wieso noch eine dieser Collections ohne Besonderheiten in den Regalen stehen muss. 23 Titel umfasst die erste CD und beinhaltet eine Auswahl an Songs quer durch alle Alben. Ausgesucht von Morrissey, gemastert von Johnny Marr und fügt sich damit nahtlos in die Geschichte von der Band ein, dass die anderen Ex-Mitglieder auch weiterhin nichts zu sagen haben und außen vor bleiben. So finden sich Songs wie ' William, it was really nothing ' oder auch ' Hand in glove ' wieder und lassen einen direkt in die Zeit von damals entschwinden, in der sowieso noch alles besser war. Wie gesagt, über den Sinn dieser Zusammenstellung lässt sich streiten, aber wenn damit tatsächlich Menschen für begeistert werden können, die davor noch nichts von den Smiths gehört haben umso besser. Für alle anderen kommt dann doch noch ein spannender Zusatz mit ins Spiel. So fallen einige Live- und BBC Versionen mit rein, sowie ruhigere Stücke die damals die Platten in Ihrer Grundsubstanz zusammen hielten. Natürlich kann das bei einer Zusammenstellung, die übrigens wie auch die erste CD chronologisch geordnet ist, nicht ansatzweise so gut funktionieren wie es zu damaligen Zeiten auf den regulären Platten der Fall war. Für Liebhaber und Sammler ist auch mit dem nächsten Best Of Album eine Freude gemacht, ebenso für Menschen denen Ihre Platten über die letzten zwanzig Jahre verloren gingen. Es finden sich all Ihre schönsten Hits und Momente wieder, nur auf die Songs in der zweiten Reihe wurde verzichtet, und bleibt somit dennoch eine lohnende Anschaffung rund um die Band The Smiths und Ihrem charismatischen Frontmann Morrissey. Viel Inhalt für wenig Geld 4 von 5 PunktenThe Smiths existierten gerade einmal fünf Jahre. Fünf Jahre die reichten, dass ihr Werk bis heute nachwirkt. Der britische NME nennt sie noch vor den Beatles als "Most Influential Artist Ever". Bands wie Oasis, Placebo, Muse, Suede oder Blur geben die Wegbereiter des BritPop immer noch als eine ihrer größten Einflussquellen an. Mit "The Sound Of The Smiths" kommt gute 20 Jahre nach der Auflösung nun nicht irgendeine Compilation passend zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt. Von besonderer Bedeutung ist bei dieser Zusammenstellung die Einbeziehung der Streithähne Morrissey und Johnny Marr selbst. Während Morrissey die Titel auswählte, trug sein ehemaliger Bandkollege maßgeblich zum Remastering der Songs bei. "The Sound Of The Smiths" erscheint in zwei Formaten. Bei der regulären Standard-CD handelt es sich um eine reine Singles-Edition, sie enthält alle 23 Releases aus den Jahren 1983-1987. Inklusive der Songs "Still Ill" und "You Just Havent Earned It Yet, Baby", deren Veröffentlichung zwar geplant war, aber aus unerfindlichen Gründen nie vollzogen wurde. Wirklich interessant wird aber erst die Deluxe-Ausgabe mit ihrer zusätzlichen Disc aus 22 raren B-Seiten, 12-Inch-Maxi-Versionen und ausgewählten Live-Aufnahmen. Darunter findet sich unter anderem eine Live-Version von "Whats The World", einem Song von The James, der bis dato nur auf einer inoffiziellen Bootleg-Cassette veröffentlicht wurde. Auch das von Troy Tate produzierte "Pretty Girls Make Graves" hat es in der Demoversion auf die Doppel-CD geschafft. Insgesamt bekommt man hier für kleines Geld also einen guten Überblick über das gesamte Schaffen von The Smiths. Die Compilation erspart aber in keinem Fall den Kauf aller vier Studioalben. Denn die gehören in jede gut sortierte Plattensammlung. The Sound of Gods 4 von 5 PunktenMit einer aufdringlichen Regelmäßigkeit wird der Markt seit "The world won't listen" mit Best Ofs dieses Flaggschiffs der britischen Independentszene überschwemmt. Im vorliegenden Fall zeigt man sich generös und präsentiert den Hörern eine ansprechend aufgemachte Doppel CD, die sich auf angenehme Weise von den handelsüblichen Compilations abhebt. Neben den omnipräsenten Singles tauchen hier auch B-Seiten, Alternate Takes und Liveaufnahmen abseits der "üblichen Verdächtigen" auf. "Jeane" und "Wonderful woman" erfahren hier eine Premiere, die Liveversion von "Handsome devil" zündet und diverse Peel Sessions Beiträge (z.B. "What difference does it make") bereichern einen gut strukturierten und abwechslungsreichen Querschnitt, der alten und neuen Fans die Zeit bis zum nächsten Morrissey Album verkürzen wird. |
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