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Made in Japan 25th Anniversary von Deep PurpleAudio CD von EMI (EMI)Preis bei Amazon: EUR 13,45, Angebote ab EUR 6,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1998 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungMADE IN JAPAN 25TH ANNIVERSARY Aus der Amazon.de-RedaktionNach dem fetten Sound zu urteilen, mit dem Deep Purple auf ihrem klassischen 72er Set mit "Highway Star" loslegen, ist klar, daß diese Band aus einer Ära stammt, die Größe im Sound zu würdigen wußte. Ritchie Blackmores Gitarre und Jon Lords Keyboards beherrschten die Abende auf der Japantournee des Quintetts und gaben der Band von Anfang bis Ende eine Dichte, die vom harten und lauten Beat des Schlagzeugers Ian Paice zusammengehalten wurde. Auf dieser Tour, mit ihrem damals neuesten Studiowerk Machine Head im Gepäck, schwelgten Deep Purple in einigen großartigen, in die Länge gezogenen Improvisationen, welche im Hauptset meist die 10 Minuten Grenze überschritten und mit der inzwischen legendären Live-Rezitation von "Space Truckin'" abgerundet wurden. Dieses Live-Opus wird mit Recht von vielen als Meilenstein in der Geschichte des Hard Rock angesehen. Es ist ein Dauerbrenner. --Andrew Bartlett 5 Kundenrezensionen:Einzigartig 5 von 5 PunktenDeep Purple auf "Made in Japan" ist eines der, ja, schönsten Alben aller Zeiten. Was an Deep Purple besonders begeistert ist die stilistische Gratwanderung, besonders bei Stücken wie "Space Trucking", ein geradezu impressionistisches Werk (Wer macht den Zeichentrickfilm dazu???) in dem man das klapprige Raumschiff vor dem inneren Auge durch das Weltall rangieren sieht. Die Futuristen der 20er Jahre hätten ihre Freude daran gehabt. "Space Trucking" bietet mit seinem 2-Minütigen (und den restlichen 18 Minuten) furiosen, "apokalyptische Reiter" Orgel/Schlagzeug-Duett den avantgardistischen Höhepunkt aller Deep Purple-Werke. Es ist dieser immer wieder durchschimmernde Avantgardismus der Deep Purple (allerdings nur bis 1974!!!) die besondere Würze gibt. Dionysischer, rauschhafter Avantgardismus von hohem Befriedigungswert. Da wäre für junge Musiker, die bei o.g. Duett weitermachen, wo Deep Purple gewissermaßen aufhörte, eine spannende Ausgangsbasis. Besonders die immer originellen Klänge der Instrumente die zu der Zeit noch ohne die breiige, alles verkleisternde (über-)Komprimierung auskommen, die aus jeder "Rock"-Scheibe Dosen-Futter machen. Experimentierfreude und eine fundierte musikalische Vielseitigkeit machen dieses Album (und andere DP-Alben bis 1974) anders als viele andere Alben. Spannend dass bei aller Lautstärke eine große Dynamik herrscht, also laute und leise Passagen, eine stetige Metamorphose, herrliche inspirierte Imrovisationen auf spannendem Gerüst. Das Duett (noch einmal) ist gleichzeitig brachial und federleicht, ephemer, zerbrechlich... Wenige Musiker schaffen diese Verbindung selbstverständlich einzugehen (es gibt sie aber z.B. einige Stücke von emerson, Lake & Palmer, frühe Genesis etc.), in der Klassik noch am ehesten, von der Deep Purple, mit Jon Lord, ja einen großen Posten in sich haben. Obwohl "Space Trucking" mehr "Kunst" ist als die Orchesterwerke von Jon Lord. Ein Album das mir nach 35 Jahren immer noch besser gefällt, je älter ich werde und je öfter ich es höre... Befreiend, berauschend, einzigartig...! Und 10 Sterne sind noch zu wenig 5 von 5 PunktenIch habe es nie verstanden, warum Deep Purple zu diesem Zeitpunkt der Durchbruch in Amerika verwehrt blieb. Musikalisch ist diese Band eine absolute Einheit. Alle Musiker sind Profis ihres Faches. Leider hat die MK II Formation durch ewige Streitereien unter den Musikern ein schnelles Ende gefunden. Weiterhin vestehe ich auch nicht, dass Led Zeppelin stets als erste Band des Hard-Rock Genres genannt wird. Deep Purple waren für mich mit den Alben "In Rock", "Fireball" und "Machine Head" Led Zeppelin absolut ebenbürdig. "Made in Japan" hat für mich keine einzige Schwachstelle. Die Aufnahme klingt so frisch und lebendig, als hätten die 3 Konzerte letzte Woche stattgefunden. Unter den Live Rock Alben bleibt es für mich unerreicht. Das Album hat mich bisher 36 Jahre meines Lebens begleitet - und mit Sicherheit kann ich sagen -, dass es mir weitere Jahre Freude bereiten wird ohne langweilig zu werden. MUST HAVE 5 von 5 PunktenEinfach genial, diese Aufnahmen. Ich kenne bislang keine LP oder CD, die mich immer wieder so fesselt. Diese CD macht glücklich, gute Laune, lässt einen Luftgitarre spielen, die Live-Atmosphäre ist fühlbar, du bist dabei.... Freunde, besser geht nicht! Die Mutter aller LIVE Alben 5 von 5 Punkteneigentlich ist ja schon alles gesagt und geschrieben worden, aber auch ich möchte hier vor diesem Geniestreich meinen Hut ziehen. Ich kenne keine andere Band - ausgenommen LED ZEPPELIN vielleicht - die es schaffen, Ihren Songs mit jeder Live Performance soviel Ausdruck und Kaft zu verleihen. Dieses hier ist wahrlich ein aussergewöhnliches Tondokument. Ich selber habe DEEP PURPLE live zum ersten Mal in der MK II Besetzung 1993 in Köln zu Ihrer "A BATTLE RAGES ON" Tour gesehen. Und dieses Konzert war eines meiner besten Konzerterfahrungen. Gänsehaut. Wer dieses Album nicht kennt hat definitiv etwas verpasst. Göttlich... 5 von 5 PunktenHI! kA, wo meine erste Rezension hin is, also schreib ich einfach eine neue :) Das beste LiveAlbum ever!!! Gillian singt sowas von genial hier.... (kein Wunder, da war er noch was jünger ;) ) *göttlich* Paice haut an den Drums RICHTIG rein! Hört man schön beim Song "The Mule (Drum Solo)" Blackmore geht auch sowas von ab!! Bin zwar mehr der MorsreFan, aber Blackmore spielt einfach anders, und auf diesem Album ist es ebenfalls *göttlich* Lord geht auch ab wie Schmitz' Katz und Glover is wie immer cool am Bass (den man aber leider nur bei "Smoke on the Water" richtig hört) ALSO: KAUFT DAS ALBUM!!! :D bye,TheDude. |
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Appetite for Destruction von Guns N' RosesAudio CD von Geffen (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1991 |
Tracks:
ProduktbeschreibungAPPETITE FOR DESTRUCTION Aus der Amazon.de-RedaktionDieses Album gab bereits einen Vorgeschmack auf zukünftige Ereignisse, und damit ist nicht sein Einfluss oder die millionenfache Auflage gemeint. In "Out ta Get Me", diesem Protestschrei eines "armen" kleinen reichen Jungen, deutet bereits alles darauf hin, daß Axl Roses Selbstverliebtheit und Opferkomplex ihm bald über den Kopf wachsen würden. Nichtsdestotrotz ist Appetite mit seiner verkaterten, unberechenbaren Mischung aus Punk und Metal mehr als nur ein Symbol seiner Zeit. Ob G'N'R mit "Mr. Brownstone" tanzen, einen pubertären Abschiedsbrief an irgendeine Michelle kritzeln, oder auf fremden Sofas kollabieren, immer ist und bleibt es eine wilde Reise ins Innere des amerikanischen Traumes -- oder wenigstens zu einer Hollywood-Version davon. --Rickey Wright 5 Kundenrezensionen:Göttlich! 5 von 5 PunktenEine Scheibe voller Meilensteine, wie oft kommt so etwas vor? Nun, hier zum Beispiel. Musik der härteren Gangart war in den Achtzigern regelrecht gekillt worden: Schmusebands wie Bon Jovi, Van Halen und Poison sowie Moetley Crue hatten hartem Rock mit endlosen Balladen und Bombastinszenierung den Garaus gemacht; verdiente Rocker wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Deep Purple war entweder bereits Geschichte oder derart Out, wie dies kaum nachempfunden werden kann. Punk hatte das Übrige zu verantworten: "Dinosaurier" hatten, wie in der Urzeit, den Heldentod durch Meteoriteneinschlag zu erleiden. And then came: Appetite. Mit einer Brachialgewalt, die einen heute noch offenen Mundes dastehen lässt. Ein Sänger, der buchstäblich um sein Leben singt. Jeder Song der letzte; dies mit einer geradezu beängstigenden Intensität. Ein Gitarrengott, wie es ihn seit Jimmy Page nicht mehr gegeben hat. Emotion pur, wild, unberechenbar, hat Slash ganz nebenbei einen völlig neuen Stil kreiert (den er im übrigen in der Folge - trotz des berühmten "Illusion"-Sounds - gar nicht mehr hinbekommen wollte). Dies getragen von einer Virtuosität, die man dem Axtmann aufgrund seiner schieren Präsenz (ständig intoxiniert) gar nicht zutrauen würde / zugetraut hätte. Der Rest der Truppe ist vielleicht nicht derart ins Auge gestochen; die Gesamtband jedoch strotzt vor Spielfreude und ist bestens aufeinander eingespielt. So überzeugt vor allem die Gitarrensektion durch die Kombination brutaler Härte (Slash mit seinen Les Pauls und Mockingbirds) und sprunghaftem Blues (Izzy, der in der Manier des Keith Richards at his Best seine Telecaster "streichelt"). Obwohl - diese Verquickung ist beinahe nur auf diesem Album zu hören (auf den Illusion-Alben hat Slash ohrenfällig wesentlich mehr der Rhythm-Parts übernommen, gerade bei Eigenkompositionen). Und die Kompositionen: Einzigartig. Selbst die eher "banaleren" Titel sind von einer Güte, die man sost nicht zu hören bekommt: "Think About You" (schöner Track), "Anything Goes" (genialer Sleaze, Leadgitarre!), " It's So Easy" (jahrzehntelang praktisch bewährter druckvoller Opener), "Out Ta Get Me" (Paranoia pur). Nun zum Rest: "Welcome To The Jungle", die Trademark schlechthin, DER Song der Achtziger!; "Nightrain", Virtuosität in Musik gegossen; "Mr. Brownstone", heroinverseucht, Shit happens; "My Michelle", eine Ode an das holde Geschlecht; "You're Crazy", punkig, brutal, gut. Über allem stehen "Paradise City", das ohnehin jeder kennt, "Sweet Child O' Mine" der Singlehit, Slash mit Jahrhundertspiel und den besten Soli seit Menschengedenken, und, nicht zuletzt: "Rocket Queen", eine durchgestylte Tragödie archaischen Ausmaßes, der Axl Leben einhaucht, nein, einschreit. Der Verzweiflung folgt Hoffnung auf dem Fuße. Nicht zu vergessen: Die Textkompositionen. Direkt, ehrlich, ohne Angst vor Fremdverletzungen. Entäußerungen Camus'scher Qualität. Größenwahn, Paranoia, lupenreine Punkattitüde, jedoch gepaart mit musikalischer Brillianz: Appetite for Destruction! DAS Guns n Roses Album 5 von 5 PunktenVergesst die (ebenfalls sehr guten) UYI-Alben. Appetite for destruction ist DAS Guns n Roses Album. Vom ersten Lied Welcome to the jungle (der beste Gunners Song überhaupt) über Mr. Brownstone (den ich anfangs nicht mochte, aber mittlerweile ebenfalls genial finde) über Paradise City und den weiteren Überhammer Sweet Child O Mine bis zu Rocket Queen am Schluss. Nur absolute Hammer Songs. Das Album klingt roh, am Anfang vielleicht zu roh für viele (auch mir hat es erst beim dritten Mal anhören wirklich gefallen) aber es macht wirklich Spaß. Vor allem muss man sich die Gitarren anhören. Ein Kritiker hat mal geschrieben, dass Izzy Stradlin der Rock'n Roll in GnR ist. Wenn man sich die Rhythm Guitars mal ganz bewusst anhört wird man feststellen dass das stimmt und genau den Reiz der Musik ausmacht. Das Zusammenspiel von Slash (genial) und (dem leider vollkommen zu unrecht) unterschätzten Izzy Stradlin. Für alle, die sich jetzt Chinese Democracy gekauft haben: Geht mal zwei Jahrzehnte zurück und hört euch die Ursprünge dieser fantastischen Band an. Pflichtbestandteil jedes Rock-Plattenschranks 5 von 5 PunktenAch ja, die Gunners. Es gab mal eine Zeit, da galten sie als der heißeste Scheiß unter der Sonne. Lang, lang ist es her als Axl und seine Mannen ganz einfach die Bude rockten. Gut nachzuvollziehen, wenn man sich das Debüt der Combo noch heute so anhört. Mr. Rose kreischt sich mit seiner stellenweise regelrecht sägenden Stimme ordentlich in des Lauschers Gehörgänge und über die Qualitäten der Obergitarrenquäler Slash und Izzy Stradlin braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren, eine Güteklasse, der die anderen Qualitäts-Instrumentenbediener Duff McKagan am Bass und Steven Adler an der Schießbude folgen, sei es bei der Singleauskopplung "Welcome To The Jungle", dem hämmernden "Nightrain", dem zum kollektiven Ausrasten einladenden "My Michelle" oder "Sweet Child O' Mine" mit seinem jedes Fußballstadion in seinen Grundfesten erschütternden Gitarrensolo. Textlich geht es getreu dem alten Motto "Sex, Drugs & Rock 'n' Roll" ordentlich zur Sache, dass bei "Rocket Queen" ein paar "Liveaufnahmen" von Roses Ex eingearbeitet sind, ist da eher typisch als außergewöhnlich. Wo bei der Bewertung anfangen? Das gesamte Album ist erst einmal in seiner Gesamtheit ein mit Anlauf eingesprungener Tritt in den Allerwertesten, ein Generalangriff auf die Lauscher, laut, roh und ungehobelt. Ich bin im Allgemeinen gar nicht einmal ein unbedingter Fan des im Übermaß verstärkten Bratgitarrenriffs, aber diese Platte läßt mich von Beginn an zappeln, springen und mit dem Kopf schütteln. Dabei fängt so mancher Song mit eher vorsichtig gezupften Gitarrenklängen an, ehe es mit umso mehr Wucht zu Werke geht. Da einen Track besonders herauszuheben, verbietet sich fast, einzig und allein "Paradise City" verdient noch eine extra Erwähnung als fester Bestandteil meiner persönlichen "All Time Top 10". Die blanke Hölle, da ist dieses fast siebenminütige Trumm schon fast zu Ende um dann die Kapelle noch einmal im doppelten Tempo ins orgiastische Finale losbrettern zu lassen - genial! Ein Klassiker der Rockgeschichte und ein Schmuckstück meiner Musiksammlung. Volltreffer, versenkt! Das Beste von GnR 5 von 5 PunktenIch habe mir dieses Album 1989 als Platte (hach, die alten Zeiten!) gekauft und höre es jetzt, fast 20 Jahre später, immer noch gern. Für mich war der Kauf damals als 14jährige eine Offenbarung, denn seit diesem Tag höre ich Metal, Punk und die entsprechenden Subgenres. Bevor GnR mit "Use your Illusion 1+2" zu Megastars aufstiegen und in ihrer Musik schon eher kommerziell wurden, haben sie mit diesem Album einen Klassiker geschaffen, der Songs enthält, die jeder für sich einzigartig sind. Jeder kennt "Paradise City", "Sweet Child of Mine" oder "Welcome to the Jungle", aber Appetite... enthält viele weitere Songs, die ebenfalls oder sogar aufgrund ihres geringen Bekanntheitsgrades noch eher hörenswert sind, da sie so vielfältig sind und sowohl musikalisch als auch textmäßig sehr viel von der Band selbst transportieren. GnR waren bei diesem Album in unerreichter Höchstform und haben sich damals wie heute von straightem Heavy Metal genauso abgesetzt wie vom Glam Metal a la Poison und Mötley Crüe, die damals die Musikwelt beehrten. "Appetite for Destruction" ist außergewöhnlich und unvergleichbar und gehört in jede Plattensammlung eines Metal/Punk-Fans!!! Eins der besten GnR Alben 5 von 5 PunktenHabe mir vor kurzem den Longplayer "Appetite for destuction" von Guns n' Roses geholt und war begeistert! Meiner Meinung nach ist "Apetite for destruction" mit eins der besten Alben von GnR, hier findet man bekannte Hits wie Welcome to the jungle oder Paradise city, aber auch Songs wie Think about you gehen tierisch ab. Kann das Album nur jedem Fan von guter Rockmusik empfehlen! |
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For Those About to Rock (Special Edition Digipack) von AC/DCAudio CD von Epc (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2003 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFor Those About To Rock Aus der Amazon.de-RedaktionAC/DC hatten sich beginnend mit dem 1977er-Album Let There Be Rock von Platte zu Platte qualitativ und kommerziell enorm gesteigert. Der absolute Höhepunkt war mit dem Multi-Mega-Seller und Brian Johnson-Gesangs-Debüt Back In Black erklommen. Klar, daß irgendwann ein Punkt erreicht war, an dem die Band nicht mal eben NOCH einen drauflegen konnte. Daß For Those About To RockBack In Black im direkten Vergleich nicht das Wasser reichen kann, heißt allerdings noch lange nicht, daß die Scheibe schlecht ist. For Those About To Rock ist ein von Producer Mutt Lange massiv inszeniertes, kraftstrotzendes Werk: Brillanthart, mit 'ner Menge Arschtritt, superfettem Drumsound, einer 1a-Gesangsleistung von Brian usw. Das Manko sind die Kompositionen an sich. AC/DC verlassen sich zu sehr auf ihre gewohnten Trademarks und schaffen es trotz des hohen Gesamtniveaus anders als noch auf Highway To Hell oder eben Back In Black nicht, sich die Klassiker im Akkord aus dem Ärmel zu ziehen. Der einzige wirkliche Evergreen dieses 1981er-Albums bleibt daher der Titelsong. --Jan Jaedike 5 Kundenrezensionen:Feuer frei ! ! ! 4 von 5 PunktenTolles AC/DC Album. Zwar ist FOR THOSE ABOUT TO ROCK... nicht das beste AC/DC Album, aber dennoch eine super Leistung der Rocker. Nach RAZORS EDGE ist dieses Album das auf dem der meiste Metal mitbeibehalten ist. Denn die früheren Alben POWERRAGE, HIGH VOLTAGE etc. sind eher Blues wie Metal. Darum schon einen Pluspunkt. Zu den Liedern möchte ich hier gar nicht viel sagen. Denn sie sind alle erste Sahne. Gut Gemacht AC/DC!!! Fazit: Für Fans von Ac/dc und Heavy Metal ein absolutes Muss würdiger nachfolger von BACK IN BLACK 5 von 5 Punkten1981, das 2. ac/dc album mit brian johnson als sänger ist mehr als nur geil. das teil groovet, rockt und ist im sound einfach unereicht. sehr gut remastert. der titelsong, let`s get it up und I put the finger on you finde ich hier am besten. ansonsten der gewöhnliche, aber unverkennbare und super geile sound der australier. leider gottes ein album, das immer zu sehr in die ecke gedrängt wird und meistens weit hinter dem schatten von Back In Black steht. Brian Johnson hat hier noch eine sehr gute stimme und ganz besonders besticht hier der sound des schlagzeuges , gespielt von phil rudd, hervor. ein sehr gutes werk von ac/dc !!! Das schwierigste Album 3 von 5 PunktenDem Megaseller "Back In Black" zu übertrumpfen war unmöglich, das war auch AC/DC klar. Und diese Bürde ist in den Songs immer wieder präsent - zu schleppend und zögerlich kommen Songs wie "I put the Finger on you", "Let's get it up" oder "Night of the long Knives" daher. Neben dem wunderbaren Titel-Track, der auch heute noch als Zugabe die Fans um den Verstand bringt, strahlen noch "Snowballed" und "C.O.D." diese gewisse Attitüde und Rotzigkeit aus, für die AC/DC schon seit dem Beginn ihrer Karriere stehen. Das letzte Monument einer großen Zeit 5 von 5 PunktenDas war die letzte Platte von AC/DC, bei der sie noch über jeden Zweifel erhaben waren. Brians Stimme on top, toller Sound (aber nicht so beinahe metal-mäßig scharf wie am Vorgänger), einwandfreies Liedmaterial. Als Nachfolger von "Back in Black" hatte sie es natürlich nicht leicht, aber mit der Titeltrack-Hymne gleich zum Einstieg hat die Band das halbe Rennen schon gemacht. Dieses Lied ist bekanntermaßen seither der klassische Abschluss eines AC/DC-Konzertes mit seinem - ich wiederhole mich - Hymnencharakter und den Kanonenschüssen zum Schluss. Ich finde, es verbreitet eine für AC/DC ungewöhnliche Atmosphäre. Daran schließen gleich mal drei weitere Höhepunkte der Platte an, "Put the Finger on you" und "Let's get it up" machen gute Laune; "Inject the Venom" ist die 'böse' Nummer auf dieser CD; langsam, aber effektiv. Nummer fünf, "Snowballed", ist keiner meiner Favoriten, weil sie mir ein wenig zu hastig ist, aber der Gesang ist richtig schön bissig. "Evil walks", wieder eine relativ langsame Nummer, die düster beginnt, dann aber ganz entspannt dahinrollt und eine schön fetten Refrain hat. "C.O.D." passt gut hinterher und gefällt mir sehr gut, wenn ich auch nicht klar definieren kann, warum. Ist eben ein typischer AC/DC-Song. "Breaking the Rules" ist mir ein wenig zu unspektakulär, kein Höhepunkt der Platte, aber durchaus hörbar. "Night of the long knives" wechselt zwischen Hymne (Anfang und Refrain) und typischem AC/DC-Midtempo-Rocker und war das letzte große Stück, dass AC/DC dann für lange Zeit abgeliefert haben. "Spellbound" steigert sich langsam vom Start weg, kommt aber nicht so richtig in die Gänge. Ist für mich deshalb eine der zwei Nummern auf der Platte, die ich nicht so oft höre, aber das ist bloß Geschmackssache. Auch die beiden (Snowball, Spellbound) reihen sich stilistisch perfekt in die anderen ein. Kein Grund also, diesem Hammeralbum einen Stern abzuerkennen. :-) Ich denke, gerade für AC/DC-Einsteiger ist das Album sehr empfehlenswert. Das "metallischste" aller AC/DC-Alben 5 von 5 PunktenDer "Fett-Brett"-Sound, mit dem dieses Album aus dem Jahre '81 veredelt wurde, wirkt selbst für heutige Verhältnisse recht imposant, täuscht aber dennoch nicht darüber hinweg, daß es seinem übermächtigen Vorgänger "Back In Black" nicht ganz das Wasser reichen kann. Findet man sich allerdings mit der Tatsache ab, daß sich ein solches Jahrtausendwerk eh' nicht toppen läßt, stellt man doch sehr schnell fest, daß auch "For Those About To Rock..." durchweg erstklassiges AC/DC-Kraftfutter zu bieten hat. Insbesondere der monumentale Titelsong (incl. seiner kultigen Kanonensalven) hat sich zum unverzichtbaren Live-Classic der Band entwickelt. |
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Tinnitus Sanctus von EdguyAudio CD von Nuclear Blast (Warner)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 13,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Magnum Opus 5 von 5 PunktenDa ist es nun also: das Album auf das mal wieder die gesamte Powermetalszene gewartet hat: "Tinnitus Sanctus" knüpft zwar logisch an den Vorgänger "Rocket Ride" an, dennoch gibt es keine Wiederholung. Altbewährtes wird weiterentwickelt und erfolgreich mit neuen Elementen verknüpft; mehr Rock, mehr Bombast, mehr... Country? Ja, Country. Auf dem Bonustrack "Aren't you a little pervert, too?!" schwingen "Granato Rambocco and The Killers" ganz metallisch die Westerngitarre. Doch dies bleibt der einzige klamaukige Song auf der Platte (auch wenn "Dead or Rock" fast ein wenig an Manowar erinnern könnte...). Der Rest mutet jedenfalls im Großen und Ganzen ernster an, wenn auch gespickt mit feiner Ironie (Erdferkel?!). Eine Popballade suchen Nörgler diesmal vergeblich schade eigentlich! Das hymnische "Thorn without a Rose" ist aber ein mehr als akzeptabler Ersatz. Wie von diversen Kritikern bereits angekündigt, stellt das epische "Dragonfly" in der Tat einen gigantischen Höhepunkt dar, einen Powermetalsong der Superlative mit progressiven Elementen. "Speedhoven", eine augenzwinkernde Hommage an den allseits bekannten Komponisten, wäre ebenfalls ganz weit oben auf der Liste zu nennen, ebenso die erste Singleauskopplung "Ministry of Saints", die mit düsteren Vocals und noch düstereren Gitarren aufwartet und dabei doch melodisch bleibt. Lückenfüller, wie man sie bei anderen Bands findet, gibt es hier keine; alle Songs kommen frisch und voller Überzeugung daher ein Fest für die Ohren, die bei diesem Klang gar nicht bluten müssen. Denn Herrn Sammets Stimme schallt variabler als je zuvor aus den Boxen und auch die Gitarren kommen extrem fett - ein weiteres soundtechnisches Meisterwerk aus dem Hause Paeth. Das alles ist sicher nichts für Früher-war-alles-besser-Jammerlappen, aber für alle anderen gilt: auch der ursprünglich geplante Titel "Magnum Opus" wäre hier nicht fehl am Platz gewesen. Also: Pommesgabeln hoch und ab in den nächsten Plattenladen! Ausführliche Kritik nach etwa 50 Durchläufen 5 von 5 Punkten(Anmerkung vorweg: Ich nix weiblich, aber wir ham so eine Art Familien-Account der Leute die hier wohnen) Tinnitus Sanctus... joa, so könnte man eigentlich das Piepen in den Ohren taufen, wenn man von einem Metal-Konzert kommt. ;) Aber auch als Albumtitel nicht shclecht.^^ Nachdem ich dem Album jetzt knapp 50 Durchläufe gegeben habe (ja ich höre viel Musik am Tag), wage ich mich auch einmal an ein Review der einzelnen Songs und schreib am Ende ein wenig zum Gesamteindruck. Wer nicht so viel lesen will, kann also einfach zum letzten Absatz scrollen. "Ministry Of Saints" finde ich als Song recht gut, sehr eingängige Nummer und schließlich auch für mich der Grund gewesen, das Album zu holen. Machte auf mich persönlich einen deutlich besseren Eindruck als die Vorab-Single "Superheroes" von "Rocket Ride". Der perfekte Opener für das Album ist es meiner Meinung nach allerdings eher nicht. Ein Opener soll so richtig fetzen und mit einem spektakiulären Intro oder einem treibenden Quereinstieg ins Lied beginnen, das ist bei "Ministry Of Saints" leider nicht der Fall. "Sex Fire Religion", "Nine Lives", "Wake Up Dreaming Black" oder "Speedhoven" (besonders Speedhoven!) hätte ich als Opener für geeigneter gehalten. "Sex Fire Religion" ist einer der eingängigen Songs, schon beim ersten Hören des Albums bleibt dieser Refrain im Ohr. Definitiv ein richtiger Mitgröhl-Song, der sicher live gut zünden könnte. Kenne eigentlich keinen anderen Edguy-Song den ein Publikum so gut mitsingen könnte ohne ihn zu verhunzen. Entgegen dem ersten Verdacht finde ich den Song jetzt auch immer noch gut, der geht einem trotz der Wiederholungen nicht auf die Nerven, dafür hatter einfach zu viel Power. "The Pride Of Creation" ist eigentlich nicht ganz mein Fall, obwohl es sich hier um einen Song handelt, der vergleichsweise viele "typische" (Speed) Power Metal Elemente enthält. Wohl das fröhlichste, melodischste Stück auf dem Album, trotz des eher rebellisch-kritischen Textes. Andererseits beeinhaltet es auch eine der besten Passagen auf dem ganzen Album (ab "running in the dust..."). "Nine Lives" ist ein Rock-Höhepunkt des Albums, super rockig, geht einfach ab und das obwohl es verglichen zu den anderen Songs eher slow-mid-Tempo ist. Bevor ich mir das Album geholt habe, habe ich ein Online-Review gelesen, in dem als einziger Negativpunkt "Wake Up Dreaming Black" angekreidet wurde. Dem kann ich absolut nicht zustimmen, der Song ist super. Vom Stil her ähnlich wie "The Pride Of Creation", also im Vergleich zum Hardrock/Heavy Metal lastigen Gesamtsound des Albums hat der Song sehr viel Power Metal Einfluss und ist eines der wenigen Lieder, die man auch vielleicht auf einem frühen Edguy-Alben hätte finden können. (Abgesehen vom leicht geänderten Gitarrensound) "Dragonfly" - Ein Wortspiel im englischen, wo die mystisch klingende "Drachenfliege" im deutschen einfach Libelle heißt, oder geht es doch um die Droge "Dragonfly BSD"? Wie auch immer, der Song ist eins meiner beiden Lieblingslieder von dem Album. Der epischste Song des Albums, der Refrain ist vergleichsweise progressiv für einen Refrain und trotzdem schnell ein Ohrwurm. Auch "Dragonfly" würde schätzungweise live gut ankommen. "Thorn Without A Rose" ist das einzige, was man halbwegs als Ballade bezeichnen könnte. Aber auch nur halbwegs, sagen wir also Halbballade. Musikalisch gesehen ok, wenn auch nicht grade ein Höhepunkt des Albums, lyrisch gesehen aber sehr gut gelungen. Mit "9-2-9" kann ich inhaltlich wiederrum nichts anfangen (vllt bin ich auch einfach zu wenig in der Weltgeschichte unterwegs, es wird wohl um ein Hotelzimmer gehen). Alles in allem eine gute Hardrock-Nummer, besonders gefällt mir hier die Bridge zum Refrain (ab "Been sailing..."). Als nächstes folgt dann der Song, der meiner Meinung nach "Dragonfly" das Wasser reichen kann: "Speedhoven". Geniale (teils extreme) Geschwindigkeitswechsel und "lautmalerisch" super aufs Lied zugeschnitter Text und ein Songanfang, der einen sofort mitreisst. Trotz des kurzen, simplen, speedigen Refrain insgesamt wohl das komplexeste Lied. Wäre ein guter Opener fürs Album gewesen und könnte sich als live-Opener eignen. Der Anfangstext könnte vermuten lassen, dass sich die Jungs von Edguy das auch schon dachten. "Dead Or Rock" ist ein ganz netter Hardrock-Party-Song, aber nicht soo mein Fall. Klingt, grade wegen den aufheulenden Gitarren in den Strophen (dieses Element erinnert stilmäßig z.B. an Iron Maidens "run to the hills") und dem Gitarrensound, sehr oldschool. Könnte ein Song von 1970-1990 sein. Dann wäre da noch die Fun-Country-Nummer "Aren't You A Little Pervert Too" - ja... ähm... dazu muss man nicht mehr viel sagen. Eins steht fest (Vorsicht, Spoiler!): "This one is for our troops who beat the shit out of bad people... and their families" ist ein Zitat für die Ewigkeit.^^ Gesamteindruck: Der Sound des Albums führt den bereits voher eingeschlagenen Weg zu einer Power-Metal-Hardrock-Mischung fort, allerdings deutlich härter und konsequenter zuvor und auch als Avantasia's "The Scarecrow". Ja ich weiß, Avantasia ist als von Edguy völlig unabhängiges Projekt zu betrachten, aber die Stilveränderung von den alten Edguy-Sachen zum heutigen Edguy ähnelt der Veränderung zwischen "Metal Opera Pt1&2" und "The Scarecrow" schon ein wenig. Eine besonders ins Auge stechende Veränderung: Tobias Sammets Stimme. Nachdem die Stimme ja bereits auf "Rocket Ride" etwas tiefer geworden ist, schlägt er nun deutlich rauhere Töne an. Das könnte einerseits daran liegen, dass er seiner Stimme keine Pause gönnt und eine überarbeitete Stimme nunmal rauher und älter klingt als eine ausgeruhte. Der Alben- und Tour-Output von Tobias Sammet unterstreicht diese These. Es sei noch gesagt, dass die Stimme nicht müde, sondern kraftvoll und gut trainiert klingt, aber sie ist eben deutlich schneller rauher und älter geworden als es normalerweise sein sollte. Vermutlich hat das allerdings auch noch eine andere Ursache: Möglicherweise hat er sich die raue Stimme auch ein wenig an den vielgelobten Gastsängern seines Avantasia-Projektes abgeguckt, so haben ja z.B. Oliver Hartmann und Jorn Lande eher rockig-raue Powerstimmen und nicht etwa hohe klare Power-Metal-Trällerstimmen. Und hier hat Tobias Sammet eindruckvoll gezeigt: Das kann er auch. Zusammen mit seinen seinen kraftvollen hohen Tönen schon ein beeindruckendes Gesangsspektrum. Nach den etwa 50 Durchläfen, die ich dem Album gegeben habe, wage ich zu vermuten, dass es sich hier um ein "Evergreen-Album" (weiß nicht wie ichs sonst nennen sollte) wie z.B. "Mandrake" handeln könnte. In den ersten Anläufen klingt es ok, reißt aber nicht vom Hocker, aber dafür wird es bei jedem hören besser. Dazu ist es ein Album, dass man durchhören kann, es gibt keine Hänger die man skippen muss und tatsächlich kein einziges schlechtes Lied. Im Moment sind es hauptsächlich Presse und eingefleischte Edguy-Fans, die dieses Album loben, während alteingesessene Power-Metal-Fans dem alten Edguy-Sound hinterhertrauern, aber wenn die nächsten Alben grob gleichen Stil sind, werden die Jungs ihr Werk "Tinnitus Sanctus" noch verfluchen, denn es wird ihnen immer wieder vorgehalten werden und einige Songs daraus werden sicher zum absoluten Muss auf den Konzerten. Auf gut deutsch: Dieses Album ist RICHTIG gelungen! Anders als gewohnt, aber ein Super Album! 5 von 5 PunktenWer EDGUY kennt weiß, dass sich ihre Musikrichtung mit jedem Album immer ein wenig ändert - wie ich finde auch damit immer besser. Zum Beispiel kann man Kingdom Of Madness nicht mit einem Rocket Ride vergleichen...letzteres war schon einfach nur ein geniales Album. Mit Tinnitus Sanctus haben EDGUY nun - so meine ich - auch noch dieses übertroffen. Wie auf allen EDGUY-Alben sind auch bei Tinnitus Sanctus einfach alle Songs genial! Songs wie "Ministry of Saints", "9-2-9" oder "Speedhoven" sind sehr bombastische Nummern mit sehr einprägsamen Melodien und begeistern wie man es von EDGUY gewohnt ist, mit sehr melodischen, eingängigen Refrains. Auch ist mit "Thorn Without A Rose" wieder, wie man es von dieser Band kennt, eine sehr schöne, ruhige und harmonische Ballade auf dem Album enthalten, die trotzdem - vor allem mit einem eingängigen Refrain - "richtig reinhaut". Die Lead-Gitarre von "Dragonfly" erinnert mich immer etwas an AC/DC. Dieser Song ist anfangs auch eine relativ ruhige Nummer mit einem tollen Gitarrenriff, die dann später aber "wirklich abgeht" Zu dem Song "Aren't You A Little Pervert Too" kann man nicht viel sagen :-D. Außer dass man hier wieder den super Humor der Band bemerkt. Echt ein Hammer-Song!!! Auch alle anderen Songs sind einfach Klasse. Außerdem wurde dieses Album vor allem von einem großartigen Chor unterstützt, welcher den meisten Songs noch einmal richitg "Power gibt". ;-) Zudem möchte ich sagen, dass es unnötig ist, dieses Album nicht zu "würdigen", 1.)nur weil sich der Stil der Band geändert hat. Sicher ist es anderst als frühere Alben der Band, aber ich bin der Meinung EDGUY wurde immer besser und ist mit diesem Album bei dem genau richtigen Musikstil angelangt. 2.)weil es sich nicht anhört wie Avantasia. Klar ist es mit Tobias Sammet der selbe geniale Song-Writer, aber es ist einfach EINE ANDERE BAND! Fazit: Tinnitus Sanctus ist ein neues, frisches Album der Band, mit dem sie bei einem neuen Musikstil angelangt sind, der genau der richtige ist und perfekt zu ihnen passt. Wie immer bei EDGUY ein Klasse-Album!!! Reinhören und eigene Meinung bilden! Dann kann man auch mitreden!!! 5 von 5 PunktenSo irgendwo hier muß man ja mal anfangen. Wenn ich so lese was die ganzen netten Leute so schreiben, die mit Fachwörtern um sich werfen *Puh* ..... sorry ich bin nicht der durchschnittliche Heavy-Matal-Typ der sich mit jeder kleinsten Feinheit dieser Musikrichtung auskennt. Die meisten die ich kenne denken "Heavy Metal .... sowas höre ich nicht", mmh ging mir auch so. Habe aber mal ausversehen was gehört und es gefällt mir. Die mUsik findet ihren Weg zu jenen die offen dafür sind auch mal was neues zu probieren. Letztendlich sollte jeder selbst entscheiden ob dieses Album ihm gefällt. Ich persönlich höre Edguy noch nicht lange (kannte paar Songs aber habe mich net recht für interessiert) dann sah ich Avantasia in Wacken.... The Scarecrow fand ich genial und der liebe Tobi ließ auch mal den Namnen Edguy --> neues Album im November ..... muß0 wohl nix sagen oder? Hab inzwischen angefangen die alten Alben an zu hören ja die sind Klasse, habne faast alle etwas mystisches an sich und sind je für sich individuell anders. GUT SO! Keine Wiederholungen! Edguy sind Abwechslungsreich. Weißt nicht was manche vermissen. Was wäre wenn Tintus Sanctus das erset Album wäre dann könntet ihr nix vergleichen & bewerten. Was meiner Meinung nach an Musik wichtig ist, sit die Tatsache den Hörer zu faszinieren, ihn träumen zu lassen .... in seinem eigenen "Reich" ein bisschen Spaß & Frieden zu finden, sein Ort um sich zurück zu ziehen. Meine Mum nennt die musik krach, egal ich höre den "Krach" gern denn für mich macht er Sinn ich verstehe ihn. Was ihr so an Lieblingssongs habt sind die ersten die einem auffallen. Hört euch nochmal 9-2-9 an der ist naja ich höre den am liebsten (aber ist nur meine Meinung, wehe der wird auf dem Konzert in Hamburg nicht gespielt). Sex Fire Religion & The Pride of Creation sind ebenfalls Titel die man nur empfehlen kann bei dem ersten Titel schmunzeln ja schon einige bei Titel hehe .... hört doch mal rein. Kann euch nur nochmal sagen hört auf euer Herz und hört was euch gefällt un Spaß macht, man muß nicht dem Trend folgen oder was andere sagen. An Edguy: Macht weiter so laßt euch nicht verbiegen, ihr lebt eure Musik und das spürt man. Ihr macht das was euch am Herzen liegt Frei nach eurer eigenen Schnauze so soll es sein, so muß es bleiben. Tinnitus sanctus" - frisch, frech, facettenreich, fantastisch! 5 von 5 PunktenNachdem viele Lieder über einen breiten Stimmenteppich verfügen, der mich an gregorianische Choräle erinnert, und somit hymnenhaft niederschmettert, finde ich den Titel-zumindest da Latein gewählt- spritzig und passend. Meiner Meinung nach kein Album, das einfach mal beim Auto aussaugen durch die Anlage gluckert, sondern eine Scheibe mit Sinn, Geschmack und Köpfchen. Das konnte ich nach der "Rocket Ride" leider nicht behaupten. Bis auf "Sacrifice" fand ich das letzte Album doch recht kommerziell und teilweise sogar pop-rockig a la Jon Bon Jovi... Das Neue überrascht mit gekonnt eingesetzten Chören, die von Gregorianik bis Gospel alles abdecken und gewissen Songs die besondere Note verleihen. So wird "The Pride of Creation" adäquat gospelig eingefärbt, wohingegen "Dragonfly" mit einen schweren, schreitenden Chor hinterlegt wird. Langweilig wird dies jedoch nicht. Das Album hat für jeden was dabei. Von Speed bis laid back ist immer wieder für ausreichend Abwechslung gesorgt. Es finden sich Nummern wie "9-2-9" zwischendrin, die auflockernd wirken und einfach nur Spass machen. Ich mag Gitarre und Bass im Refrain bei "Ministry of Saints" sehr gern und das Gitarrensolo in "Nine lives" ist ziemlich gut. Drums haben auf mich anfänglich sehr stolpernd und untight gewirkt, habe mich aber daran gewöhnt. Wahrscheinlich kommt das von diesem oft "speedmetalligen Hintergrund", mit dem ich in manchen Songs einfach nicht gerechnet habe. Außerdem ist da ein Akkord (Keys) in der Bridge bei "The Pride of Creation", der danebengegriffen klingt ;-) Die Ballade auf dem Album finde ich etwas öde. Da hat mir "Save me" auf der "Rocket Ride" besser gefallen. Aber ich möchte die beiden Scheiben generell nicht miteinander vergleichen. Den Bonustrack finde ich ehrlich gesagt ganz schön blöde. Aber wenn's Spass macht ;-)A bisserl muss a sei... Dafür saß ich einige Zeit über der Textanalyse zu "Dragonfly". Ich mag Tobias Schreibstil, auch wenn ich manchmal nicht verstehe, was er sagen möchte. "Dragonfly" ist so ein Ding. Ich verstehe den schweren Chor nicht wirklich. Okay, vielleicht kann ich ihn irgendwie interpretieren, aber was hat sich Herr Sammet dabei gedacht?! "Speedhoven" ist ebenso ein sehr interessantes Stück. Ich halte "Tinnitus sanctus" für ein gelungenes, vielseitiges Werk, für welches sich das tiefere Reinhören wirklich lohnt. Beim ersten Drüberhören fand ich sie ganz okay. Natürlich hatte ich da noch nicht das Gespür für die Feinheiten, die zu entdecken es viel Spass gemacht hat. Ich persönlich bin derzeit dazu gezwungen ins Detail zu hören, weil mein CD Player im Auto das Ding nicht mehr ausspuckt... Ich bin nicht der eingefleischte Edguy Fan, der die Band seit Jahren und stets begleitet und daher alle Alben gut kennt, vielleicht kann ich das alles daher auch etwas objektiver betrachten... Solange Tobias (und die Band) erhobenen Hauptes hinter der Scheibe steht ist das "Projekt" ohnehin authentisch und wird dem schlimmsten Worthagelsturm standhalten. Und das finde ich gut. Lieber erhobenen Hauptes leidenschaftlich selbstverwirklicht scheitern, als beim Blick in den Spiegel aufgrund des Verrates schaudern zu müssen. In diesem Sinne: Top! Keep on rockin`! |
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Runnin' Wild von AirbourneAudio CD von Roadrunner (Warner)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 10,86 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionAirbourne werden bereits seit ihren ersten Gigs als die einzig legitimen Erben der großen AC/DC gehandelt, und tatsächlich ist seit vielen Jahren niemand mehr mit einer derartigen Vehemenz in die übergroßen Fußstapfen des Young-Clans getreten wie diese vier australischen Jungspunde. Schon wenige Takte des fulminanten Openers "Stand Up For Rock´n´Roll" reichen aus, um selbst den lahmsten Sesselpupser in ein wild tanzendes und grölendes Hardrock-Monster zu verwandeln. Airbourne besitzen einen ähnlich hohen Arschtritt-Faktor wie die frühen Backyard Babies, klingen aber noch intensiver und roher. Riffs, Soli, Beats und das furiose Kreischen von Fronter Joel O´Keeffe atmen zu jeder Sekunde AC/DC-Flair, ohne dass das Quartett jemals zu offensichtlich bei seinen großen Vorbildern abkupfert. Ein ruppiger Gossenrock-Hit reiht sich an den nächsten, die Ohrwürmer geben sich breit grinsend die Klinke in die Hand, und obwohl Runnin´ Wild erst das zweite Airbourne-Album ist, schnoddern sich die Jungs mit einer selbstbewussten Souveränität durch ihr Programm, die selbst Angus und Malcolm Respekt abverlangen dürfte. -- Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Neue Hoffnung für den Headbanger 5 von 5 PunktenHabe Airbourne bei Rockantenne gehört und war begeistert. Nachdem ich mir das Album gekauft habe muß ich sagen,daß auf diesem Album nur Hits sind. Die üblichen Lückenfüller fehlen. Die Musik erinnert mich an die jungen AC/DC. Freue mich schon auf die nächste Scheibe. Als AC/DC Fan kann man beim Kauf von Airbourne nichts falsch machen. Ähnlichkeiten nicht zufällig und beabsichtigt 5 von 5 PunktenHier bei dieser wunderschönen Scheibe kann man sich mal darauf beschränken, seine Stimmung wieder zu geben. Die Australier lassen keinen Zweifel aufkommen, dass sie absolute Fans einer berühmten anderen australischen Band sind. Es ist aber keine AC/DC-Coverband, da sie eigene Songs geschrieben haben. Jetzt jeden einzelnen dieser 11 Songs daraufhin zu untersuchen, wo dieses oder jenes Riff bei AC/DC vorkommt, ist absolut müßig, da eine abendfüllende Aufgabe. Grundsätzlich würde das bei mir zum inneren Verriss einer Scheibe führen, weil zu geklaut. Aber hier, völlig unglaublich, wirkt bei mir die Musik so anregend, ich kann nicht anders, alle Songs werden mitgerockt, es wird rumgezappelt, einfach geil. Die Musik kommt so richtig frisch rüber, weiß der Himmel, wie sie das gemacht haben, so dass ich ihnen die gar so offensichtliche Anleihe überhaupt nicht übel nehme. Der Rythmus ist vielleicht durchgängig etwas flotter als AC/DC, vielleicht macht das die Wirkung aus. Der Sänger hat sehr viel von Brian Johnson und ein bisschen was von Bon Scott - elektrisierend. Er bringt vielleicht ein wenig mehr Melodie in die Songs, als es ein Brian Johnson tut und es wirkt, als müsse er sich nicht so strecken, um seinen Gesang hin zu bekommen. Auch fällt auf, dass ein Gitarrengenius wie Angus Young natürlich hier unerreicht bleibt, aber die Gitarrenarbeit ist feinstes Rifffeuerwerk. Egal, hörts Euch an und lasst Euch darauf ein, dass hier nun gar nix originelles Neues geschaffen wird. Ist trotzdem scharfe Mucke und lässt garantiert manche Party rocken. Airbourne - Genial 5 von 5 PunktenBin dies Jahr in Wacken gewesen und habe vorher noch nichts über diese geile Band gehört.Live ein absoluter Genuss den Jungs zuzuschauen und vor allen Dingen zuzuhören, starke Bühnenshow, starke Songs, und trotz der musikalischen Nähe zu AC/DC absolut eigenständig.Für mich dies Jahr die absolute ( positive ) Überraschung. Nach Wacken gleich zum Fachhandel und diese CD erstanden, wird garantiert nicht die letzte sein. Ein absolutes Muß für Fans des Genres.... Rose Tattoo 4 von 5 PunktenErinnert mich vom Gesang her schwer an Angry Anderson von Rose Tattoo. Aber eine klasse CD zum ordentlich mitgrooven. Mir gefällt`s! Absolut hammer Band!!! 5 von 5 PunktenUnglaublich, dass es wieder einige Leute gibt, die an dieser Band herumzumäkeln haben. Aber so ist es ja immer. Also das Album und die Band selbst sind genial. Und wer den Stil von AC/DC mag, der mag auch Airbourne. Die machen eine Höllenstimmung! Besonders LAUT! Ich habe die Band das erste Mal beim W:O:A 2008 gesehen und die haben mich sogar aus dem Delirium gebeamt! Ich lag auf dem Rasen (ja, am ersten Tag war da tatsächlich noch Rasen auf dem Gelände) und habe vor mich hin gedöst, weil ich voll wie eine Haubitze war. Da kamen Airbourne auf die Bühne und die rockten bei 40 Grad oder mehr in der prallen Sonne das nicht vorhandene Open Air-Haus! Die Musik drang an mein Ohr, ich sprang auf und zusammen mit einem Kumpel genoss ich den melodischen Klang des puren Rock! Das ist echt eine geile Live-Band, aber das Album macht fast genauso viel Spaß. (Tickets zur Tour habe ich schon organisiert.) Lasst euch nicht von den Miesepetern abschrecken. Geile Band, geile Scheibe! |
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All Summer Long (2track) von Kid RockAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 1,51 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Erbärmlich 1 von 5 PunktenGenauso gut hätte Kid Rock den Song "Sweet Home Alabama" covern können, weil dieser hört sich täuschend ähnlich an. Allerdings wartet man bei "All Summer Long" vergeblich auf den Refrain von "Sweet Home Alabama". Der Song hat keinen Refrain und die Strophe wird in eine Endlosschleife gesetzt, so dass der Song spätestes nach 3 Minuten total langweilig wird. Was Kid Rock da geleistet hat, ist wirklich erbärmlich. Hört sich an wie ein Cover, dass 10mal schlechter als das Original ist. Sweet Werewolves in The Summer of Michigan 5 von 5 Punkten"It was 1989, my thoughts were short my hair was long Caught somewhere between a boy and man She was seventeen and she was far from in-between It was summertime in Northern Michigan...." (Songtext) Im August des Jahres 1974 erreicht das aus dem Album "Second Helping" ausgekoppelte "Sweet Home Alabama" der Southern Rock Gruppe "Lynard Skynard" Platz 8 der "Billboard Hot Hundred"..... .....knapp vier Jahre später gelingt dem Sänger & Songschreiber Warren William Zevon mit dem von Jackson Browne und Waddy Wachtel (Gitarrist auf Linda Ronstadts LP "Simple Dreams") produzierten "Excitable Boy" die Veröffentlichung eines der bedeutenden Alben der 1970er Jahre. Die Singleauskopplung "Werewolves of London", bei der Bassist John Mc Vie und Drummer Mick Fleetwood mitgewirkt hatten, erreicht mit Zevon's typisch schwarzhumorigen Lyrics die TOP30 der US-Charts..... .....zu diesem Zeitpunkt ist Robert James Ritchie gerade mal 7 Jahre alt! Weitere 30 Jahre später bastelt der Junge aus Romeo/Michigan als "Kid Rock" die Gitarrenriffs, Pianopassagen, Chorus pp. der beiden Songs zusammen. In seinem mit neuem Text besungenen "All Summer Long" Jahr 1989 zählten beide Lieder bereits zu den sogenannten Oldies. Man kann von "Kid Rock" und seiner Musik halten was man will (ich kann mich nicht als einer seiner Fans bezeichnen), mit "All Summer Long" ist ihm jedoch nicht nur ein geschäftsträchtiger Sommerhit gelungen. Die gecoverten und gemixten Passagen sind -gewollt oder ungewollt- auch eine Reminiszenz an die am 20. Oktober 1977 bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommenen Mitglieder der Gruppe "Lynard Skynard", allen voran Frontman Ronnie Van Zant, und den 2003, infolge einer Krebserkrankung verstorbenen Warren Zevon. Ein Ohrwurm, der die "Kids von heute" mit wichtigen Vertretern der "1970er Jahre Musik" bekannt machen, und bei älteren Semestern nostalgische Gefühle wecken kann.... und deshalb gibt's von timediver® 5 Amazonsterne. Absolut geiler Song! 5 von 5 PunktenAllein wegen diesem Song habe ich mir das ganze Album gekauft, und ich habe den Kauf nicht bereut. Ein toller Sommerhit! Das Einzige, was an dieser Single ein bisschen schade ist: sie ist mit 2 Songs eindeutig zu kurz. Aber das tut dem Lied keinen Abbruch! Wow, der Song macht richtig Spaß !!!! 5 von 5 PunktenIch bin kein Kid Rock Fan. Aber dieser Song macht richtig Spaß. Da wirft man die CD ins Autoradio macht das Verdeck auf und fährt an einem schönen Sommertag durch die Landschaft. Kurz gesagt ein toller Song, für den Sommer. Gut gemacht Kid Rock. Netter Sommerhit 4 von 5 PunktenDie Idee, zwei Songs mit neuem Text zu einem neuen zusammenzubasteln mag nicht neu oder originell sein, aber der Song hat was und macht gute Laune für den Sommer. Mir gefallen auch die beiden Originale, aber warum statt einer banalen Coverversion nicht einen 'neuen' Song daraus machen. Übrigens habe ich gelesen, dass 'All Summer long' nicht als Single vorgesehen war und erst ausgekoppelt wurde, nachdem der Song im Radio rauf- und runtergeduldelt wurde. Das Video darf man sich allerdings nicht ansehen. Das ist oberpeinlich... |
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Misplaced Childhood von MarillionAudio CD von EMI (EMI)Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 3,20 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2001 |
Tracks:
ProduktbeschreibungMISPLACED CHILDHOOD Aus der Amazon.de-RedaktionDie meisten Alben mit der ursprünglichen Marillion-Besetzung sind äußerst schwer verdaulich, gleichwohl aber so etwas wie "Gebetbücher" für die echten Fans. Mit Misplaced Childhood gelingt der Band der Brückenschlag zu einem breiteren Publikum. Befindet sich doch mit "Kayleigh" ein echter Klassiker auf dem Album, der bis heute auf kaum einer Compilation über die Achtziger fehlt. Es ist aber eine Schande, den Hit aus dem Zusammenhalt des Albums herauszuschneiden. Erst in voller Länge dem Hörer zugeführt, eröffnet das nicht ohne Grund mit fließenden Übergängen aufgenommene Werk seine vielschichtigen Qualitäten. So wird die eben noch gehörte Melodie ein oder zwei Stücke später in anderem Zusammenhang zitiert und Marillion besitzt eine Dynamik, die vom brummigen Keyboard-Teppich bis zum perfekt gespielten Heavy-Arrangement dem großen musikalischen Können der Band ein weites (Spiel-)Feld bietet. Um der inhaltlichen Aussage von Misplaced Childhood beizukommen, reicht ein simples Wörterbuch sicher nicht aus. Typisch für Marillion führt uns Sänger Fish durch Metaphern und Bilder, die man letztlich gar nicht vollständig verstehen muß und kann. Die Wirkung des Werkes bleibt so oder so nicht aus, denn Misplaced Childhood ist eine geglückte Verbindung von hohem inhaltlichem Anspruch und musikalischen Höhenflügen. --Wolfram Lumpe 5 Kundenrezensionen:Einfach toll! 5 von 5 PunktenIch habe mir diese CD eigentlich nur wegen "Lavender" gekauft. Bis dato habe ich Marillion überhaupt nicht gekannt. Na ja, ausser "Kayleigh" natürlich. Allerdings wusste ich nicht von wem das ist. Ich muss anderen Rezensoren durchaus Recht geben. Es handelt sich um ein Konzeptalbum. Der Einfluss von (den jüngeren) Genesis ist nicht zu überhören und doch ist es einzigartig, was allerdings auch sehr an der Stimme von "Fish" liegt. Die CD läuft bei mir jedenfalls mittlerweile im Dauerbetrieb. Marillions bestes Album!! 5 von 5 PunktenMir gefällt dieses Album von Marillion am besten.Die fließenden Übergänge sind köstlich; die CD hört sich wie aus einem Guss.Tipp-lassen Sie es leise im Hintergrund laufen, während Sie sich mit Ihrer Liebsten beschäftigen-sie fragt mit Sicherheit nach dem Interpreten! Kommerziell erfolgreichstes Album von Marillion 5 von 5 PunktenMisplaced Childhood ist das bis dato erfolgreichste Marillion Album und das ganz zurecht. Es ist eine Weiterentwicklung der beiden schon genialen Alben "Script for a jesters Tear" und "Fugazi". Waren diese beiden Alben noch geprägt von komplexen Texten und komplexen Kompositionen ist "Misplaced Childhood" teilweise einfacher gehalten und bietet wunderschöne Melodie. Ebenfalls gibt es hier den komplexen "PROG-Rock" als Gegenstück. Misplaced Childhood ist ein Konzeptalbum das von der Kindheit und Jugend im schottischen Edinburgh erzählt. Es schwankt zwischen großer Euphorie und starken Depressionen. Fish hat hier ein Meisterwerk geschaffen. Herausragend ist der Single "Kayleigh", sowie die zweite Single "Lavender", welche beide unbedingte Anspieltipps sind. Die dritte Single aus dem Album war "Heart of Lothian" Die weiteren Songs sollte man in komplettetr Länge hören, da sie erst hier ihren Charme entfalten. Absult genial finde ich den Titel "Blind Curve", welcher alleine schon durch die Länge von über 9 Minuten aus dem Album herausragt. Insgesamt ein perfektes Album, das mit einer Spielzeit von leider nur 41 Minuten schon zu Ende ist. Aber es gibt ja auch noch die 2 Cd Edition und die ist auch nicht zu verachten. MARILLON - MISPLACED CHILDHOOD - Mehr als nur KAYLEIGH und LAVENDER 5 von 5 PunktenDieses Album ist für die Band Segen und Fluch zugleich. Segen, weil es MARILLION international die Berühmtheit, Anerkennung und auch finanziellen Wohlstand brachte, die sich jeder Musiker wünscht. Auf der anderen Seite aber eben auch Fluch, weil die Erwartungen an die Band sich durch die beiden Hit-Singles KAYLEIGH und LAVENDER in eine bestimmte Richtung entwickelten, die MARILLION eigentlich nicht erfüllen wollten. Aber MISPLACED CHILDHOOD ist eben viel mehr als nur die beiden Singles. Besonders in musikalischer Hinsicht ist das Album in der CD-Version mittlerweile ein Longtrack (auf der LP ging dies verständlicherweise nicht, so dass es dort zwei lange Songs waren), da alle Lieder ineinander übergehen und es manchmal schwer fällt zu erkennen, wo denn der eine Track aufhört und der nächste beginnt. Auch auf MISPLACED CHILDHOOD sind die Einflüsse der klassischen Prog-Rock-Größen wie den Ur-GENESIS deutlich zu erkennen (so sind einige der Soundscapes von Keyboarder MARK KELLY sehr nah an den TONY BANKS-Sounds von GENESIS und auch STEVE ROTHERY zitiert mehr als einmal STEVE HACKETT ohne, dass die beiden aber zu platten Kopien werden). Die Songs sind mit den bekannten Ausnahmen alle komplex arrangiert und mit elegischen Melodien (besonders von STEVE ROTHERYs Gitarre) versehen, die ihnen eine musikalische Einmaligkeit verleihen. Lyrisch beschäftigt sich das Album mit den Problemen des Erwachsenwerdens, den persönlichen Problemen, neuen Herausforderungen, gesellschaftlichen Problemen etc. Dabei zeigt FISH einmal mehr seine Fähigkeiten als begnadeter Texter, der es schafft, aus seiner ganz persönlichen Erfahrung allgemeingültige Lyrics zu formulieren, von denen sich auch Menschen mit ganz anderem persönlichen Hintergrund und anderen Erfahrungen berührt und repräsentiert fühlen. Auch heute noch wird kaum eine Textzeile bei Konzerten so aus voller Inbrunst vom Publikum intoniert wie I WAS BORN WITH A HAERT OF LOTHIAN". Soundtechnisch finden MARILLION auf MISPLACED CHILDHOOD zum ersten Mal so richtig zu sich, denn das Album verbindet die Wärme des Debütalbums SCRIPT FOR A JESTER'S TEAR mit der technischen Perfektion des Nachfolgers FUGAZI. Produziert wurde das Album von CHRIS KIMSEY (der unter anderem noch für die ROLLING STONES, INXS, THE CULT, KILLING JOKE und YES tätig war). Die Musiker loben ihn heute noch dafür, dass er ihnen ermöglichte, Musik als Kunstform zu begreifen und er ihnen beibrachte auch im Studio eine Art Live-Atmosphäre zu kreieren, bei der jeder Musiker auf die Spielweise des anderen achtet und eingeht. Das Cover wurde einmal mehr von MARK WILKINSON kreiert, der dabei auf eine Drogen-beeinflusste Wahrnehmung von FISH zurückgriff. Dieser sah unter dem Einfluss von Acid einen Jungen auf der Treppe seines Hauses, der in einer Uniform steckte und in dem Moment verschwand, als FISH ihn bemerkte". Aus dieser Situation heraus entstand ein großer Teil der Texte von MISPLACED CHILDHOOD. Alles in allem ist MISPLACED CHILDHOOD leider in der öffentlichen Wahrnehmung zu häufig eben nur das Transportmedium für die beiden Singles, aber das Album bietet mit solch wunderbaren Songs wie HEART OF LOTHIAN, LORD OF THE BACKSTAGE, CHILDHOODS END? und WHITE FEATHER noch viele andere Highlights. Zudem kommen mit den verschachtelten und verwobenen BITER SUITE, und BLIND CURVE noch zwei besondere Songs dazu, die alleine schon den Kauf des Albums für alle Freunde der progressiven Musik zur Pflicht machen. In seiner remasterten Version gibt es das Album auch als Doppel-CD mit Original-Demo-Aufnahmen des kompletten Werks. Zudem erhält man noch die alternativen Versionen von KAYLEIGH und LAVENDER BLUE sowie eine verlängerte Version von HEART OF LOTHIAN. Als Bonus befinden sich auf CD Nummer Zwei auch noch die raren B-Seiten LADY NINA und FREAKS (die ansonsten nur auf dem Album B-SIDESTHEMSELVES zu finden sind). Auch die Liner Notes der Band (in diesem Fall von FISH, Bassist PETE TREWAVAS und Keyboarder MARK KELLY ermöglichen einen besonderen Einblick in die Entstehung dieses einmaligen Albums. Insgesamt also eine Investition, die sich lohnt, zumal die Demo-Variationen von MISPLACED CHILDHOOD ihren ganz eigenen Charme besitzen und einen neuen Zugang zu dem Album ermöglichen. Ein musikalisches Meisterwerk von und mit "Onkel Fish"... 5 von 5 PunktenAls das Album 1985 auf den Markt kam- und in den gängigen Jugendgazetten rezensiert (und beworben) wurde, habe ich nur ungläubig mit dem Kopf geschüttelt, denn Marillion wurden als musikalische Nachfolger u.a. von Pink Floyd bezeichnet (und das waren zu der Zeit meine wirklichen "Heroen"...). Dennoch kaufte ich mir, rein interessehalber, die damalige Vinylausgabe. Die wunderschöne Cover-Artwork von Mark Wilkinson sprach mich wirklich unglaublich an, denn sie besaß eine "Symbol-Kraft"- und machte neugierig auf den musikalischen Inhalt... Was soll ich sagen: Diese Platte gehörte bereits nach den ersten Hördurchläufen zu meinem "Lieblingsalbum". Wunderschöne harmonische, aber auch bedrohliche Melodien zwischen Frustration und Lebensglück auf der Suche nach der "verlorenen Kindheit", die am Ende ja (bekanntlich) auch "wiedergefunden" wird... Dieses Album muß man selbst erfahren- und offen dafür sein, dann wird die Musik ihre Wirkung nicht verfehlen... Die Doppel-CD-Ausgabe ist digital remastered mit einem aufwendigen Booklet, wo u. a. alle beteiligten Musiker ihre Statements zu der Produktion von MC, und Anekdoten, zum Besten geben- sehr interessant und aufschlußreich! Die zweite CD beinhaltet Demo-Versionen, welche die Entstehungsgeschichte verdeutlichen, aber man darf hier keine gehobene Klangqualität erwarten!!! Ein wunderbares Konzeptalbum, was man immer wieder hören- und neu entdecken kann! |
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Mothership (Doppel CD + DVD) von Led ZeppelinAudio CD von Rhino (Warner)Preis bei Amazon: EUR 17,45, Angebote ab EUR 15,17 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
ProduktbeschreibungMOTHERSHIP CD + DVD Aus der Amazon.de-RedaktionDas Mothership-Boxset lässt die Karriere der wichtigsten und erfolgreichsten Hardrock-Band aller Zeiten Revue passieren und wendet sich vor allem an Musikliebhaber, die bislang noch keine Led-Zeppelin-Veröffentlichungen im Regal stehen haben. Die Doppel-CD enthält bei einer Spielzeit von 136 Minuten 24 der größten Zeppelin-Klassiker, wobei sämtliche regulären Studioalben der Briten von Led Zeppelin I bis In Through The Out Door abgedeckt werden. Neben den üblichen Verdächtigen wie "Communication Breakdown", "Dazed And Confused", "Whole Lotta Love", "Immigrant Song", "Stairway To Heaven" und "Kashmir" präsentiert der Doppeldecker auch späte Perlen der Marke "Achilles Last Stand", "Nobody´s Fault But Mine" oder "In The Evening" in remasterten Versionen, wobei im direkten Vergleich einmal mehr auffällt, wie gut die Songs der oft unterschätzten letzten beiden LPs mit den Überhits der Band mithalten können. Kenner der Zeppeline werden auf Mothership nichts Neues entdecken, da der komplette Song-Katalog von Jimmy Page & Co. schon seit Jahren in remasterter Form erhältlich ist und sich auch auf der Bonus-DVD der Deluxe Edition, die einen 90-minütigen Zusammenschnitt der Led Zeppelin DVD enthält, leider kein für Sammler interessantes Bonusmaterial verbirgt. Einsteiger, die die Kopplungen Early Days und Latter Days nicht besitzen, können sich auf dem Mothership jedoch einen soliden Überblick über das Schaffen des legendären Quartetts verschaffen, und Vinyl-Liebhaber dürften Gefallen an der Vierfach-LP-Version finden. --Michael Rensen 5 Kundenrezensionen:Zahlt sich aus 5 von 5 PunktenDas Remastering hat sich wirklich rentiert. Endlich kann man diese Rockklassiker auf Vinyl genießen in Spitzenqualität. Die Box ist wunderschön und aufwendig gemacht, mit fetten Booklet, cool designeten Plattenhüllen,.. Die Songauswahl geht in Ordnung, auch wenn vielleicht zwei, drei Nummern mehr für die Vinylausgabe nett gewesen wären um diesen Preis. Als Zeppelin Fan kommt man um den Kauf aber nicht herum. Ja, ganz cool... 4 von 5 PunktenIch als junger Hüpfer war erstmal gespannt, weil ich vorher noch keine wirkliche Ahnung von Led Zeppelin hatte... Aber nachdem ich diese Cd einige Male durchgehört hatte, konnte ich zuerst gar nicht genug davon bekommen... Da dieser Effekt sich natürlich sehr oft normalisiert, wie auch bei mir, landete die Cd sehr schnell in meinem Auto und wurde auf langen Strecken aufgelegt... da sie mir jedoch nach einiger Zeit und vielen langen Touren immer wieder gut gefiel, schaffte sie den Sprung zurück ins häusliche Cd Regal und wird seitdem fast jede Woche mal gehört...was bei mir für ein Album schon sehr viel ist, da fast jede Woche ein neues dazu kommt... Deswegen gibt es von mir 4 Sterne, auf Grund von der Konstanz, die dieses Album für mich ausstrahlt...also für Musikinteressierte mit einer gewissen Unerfahrung im Bereich Led Zeppelin genau das richtige, um einerseits die Bildungslücke zu schließen und andererseits ein gutes Stück Musik(geschichte) zu Hause zu haben... Qualität der VINYL Ausgabe ist unglaublich 5 von 5 PunktenObwohl ich schon eine recht viele Alben von Led Zeppelin habe, musste ich mit die Mothership gleich nach erscheinen bei iTunes kaufen. Nun hatte ich die Möglichkeit in das VINYL Album rein zu hören und der Unterschied ist gewaltig. Das Mastering ist wirklich vom Feinsten und im direkten Vergleich mit den Originalaufnahmen der 70er ein richtiger Ohrenschmaus. Gleich bestellt. Led Zeppelin - Mothership 4LP, 180g High Quality!!! 5 von 5 PunktenMothership [Vinyl LP] Nach ständigen Verschiebungen ist sie nun endlich da: Led Zeppelin - Mothership; 4LP-Box, 180g-High Quality und streng limitiert! Ich selbst besitze alle LP auf unterschiedlichen Pressungen dieser Band u.a. auch die ersten vier als englische Erstpressung auf dem berühmten red/maroon Label. Da diese Pressungen musikalisch und klanglich (es wurden noch die Mastertapes verwendet, später dann Kopien davon)anderen Pressungen z.B. orange/grün weit überlegen sind, war ich auf den Klang von Mothership gespannt. Die Box besteht aus festen Karton. Hebt man den Deckel ab, erwarten uns 4LP, jede in beidseitig gefütterten Innenhüllen und eingenen Cover. Die Cover sind schwarz/rot mit Foto und das jeweilige Zeichen eines einzelnen Mitglieds der Band gestaltet. Anbei liegt ein Booklet, daß Informationen zur Entstehung und Entwicklung der Band, Fotos, Zitate und natürlich die Titel enthält. Die Titelauflistung ist gestaltet mit Komposition, wann und wo aufgenommen und gemischt, auf welchem Alben vertreten und das genaue Erscheinungsdatum! Ist ein Song als Single erschienen, wird auch dieses Erscheinungsdatum erwähnt. Die Label sind jeweils mit den Zeichen der Bandmitglieder versehen und auf der anderen Seite nochmals die jeweiligen Titel, Komposition und Länge der Songs. Auf dem Plattenteller liegen die LPs wie ein Brett. Keine Verwellungen oder sonstwas. Beim Sound fehlen mir fast die Worte. Auch hier wurden die Mastertapes (zum Glück) verwendet und eben digitalisiert um das Beste rauszuholen. Und das ist wirklich gelungen. Der Sound kling kraftvoll, klar, sauber, dynamisch, voluminös und eben sehr ausgeglichen. Man hört wirklich jedes Instrument, selbst einzelne Gitarrenseiten, Becken vom Schlagzeug und der perfekte und saubere Gesang. Auch wenn es sich um die fast gleiche Zusammenstellung wie bei vorangegangenen "Best Of" handelt, ist dies klanglich auf Vinyl ein Meisterwerk! Ich kann jedem Vinylliebhaber, der diese Band mag nur empfehlen, kauft dieses Teil! Ihr werdet es musikalisch und vor allem klanglich nicht bereuhen! MfG Steffen Über Best-Of-Compilations lässt sich ja bekanntlich streiten... 4 von 5 PunktenDie einen beurteilen das Album nach der Qualität der Songs ; Die anderen streiten sich darüber ob ein Best-Of Album Sinn macht und stellen ersteinmal die kommerziellen Gründe in den Vordergrund ! Okay, über die Qualität der Songs braucht man wohl wirklich keine Worte mehr zu verlieren, das ist alles einsame Spitze und sicherlich 5 Sterne wert, nun gut, dem einen oder anderen wird wohl hier oder da der eine (vielleicht sogar der eine geliebte) Song fehlen, aber das ist Geschmackssache. Komme ich nun zur Frage ob diese "Very Best-Of", wie es so schön auf einem Sticker auf der Verpackung beschrieben wurde, überhaupt Sinn macht. Also diejenigen, die bereits entweder die Original-Alben oder eine Ausgabe der "Remasters" besitzen könnten sich 'Mothership' aus zwei Gründen zulegen: Natürlich der Vollständigkeit halber, oder weil sie einfach nur die perfekte Aufmachung der 'Mothership' genießen wollen, welche schon an Genialität grenzt (Am besten selber überzeugen ;). Von dem Neu-Fan natürlich abgesehen, für den macht eine derartige Compilation natürlich Sinn. Mehr Kaufargumente wollen mir da momentan auch nicht einfallen, und neu abgemischt scheinen die Platten auch nicht zu sein (Was jetzt aber nicht bedeuten soll dass der Sound grottenschlecht ist!!!). Die DVD-Version der 'Mothership' mit Live-Ausschnitten ist sicherlich nur für die Sammler unter den Fans gedacht, den Neu-Fans rate ich zur Standard Edition mit 24 Songs auf 2 CD's. Ich vergebe 4 Sterne, da ich sowohl die Qualität der Songs als auch den Sinn einer Best-Of beurteile; deswegen (nach der 'Remasters') "nur" 4 Sterne", für diese durchaus anschaffenswerte CD. |
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Ballads of a Hangman von Grave DiggerAudio CD von Napalm Rec (SPV)Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 14,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
Tracks:
4 Kundenrezensionen:Eines der Besten Grave Digger-Schöpfungen 4 von 5 PunktenGrave Digger-Alben sind halt grundsätzlich arg limitiert; alleine schon durch die gewöhnungsbedürftige Stimme von Chris Boltendahl.Nachdem das letzte Album etwas epischer und mit ein wenig variableren Harmonien angelegt war bekommt der geneigte Grave Digger-Fan hier wieder typisches Futter geliefert das etwas mehr an die ersten Alben der Band erinnert.Die Songs hören sich wie aus einem Guss an und die Main-Riffs sind knackig komponiert und auch gekonnt produziert. Hier werden keine Gefangenen gemacht, hier gibts gekonnt was auf die Glocke.Kurze,prägnante,auf den Punkt gebrachte Songs,dazu noch eine Ballade mit einer Gast-Sängerin und zum Abschluss des Albums noch die Single "PRAY",die übrigens ganz hervorragend gelungen ist; melodisch und Radio-tauglich - damit grenzt sich der Song erfrischend von den anderen Songs ab - ein richtig kleiner Hit.Überhaupt hört sich das Neue Album frischer an als zuletzt,als wollten es Grave Digger nun wirklich nochmal wissen.Für mich gehört dieses Album mit zum Besten was ich jemals von der Band gehört habe. Man kann es durchhören ohne dass Langeweile aufkommt.Obwohl ein zusätzlicher Gittarist dabei ist kann ich dass beim besten Willen nicht heraushören im Vergleich zu den vorherigen Alben -- das wirkt sich wohl eher bei Live-Konzerten aus.Grave Digger haben ja schon jeher mit mehreren Gtarren-Spuren aufgenommen. Ein schönes Album das jedem Hardrock-Fan ans Herz gelegt ist. Unspektakulärer "German-Metal" 3 von 5 PunktenSo so, Neues von Grave Digger, gegründet 1980, mit dem äh... ich glaube 15. Studioalbum. Ein nicht unbedingt originelles Intro (mh mh mh mh.... oh, oh!) eröffnet eine typische "German-Metal" Platte, und geht sogleich in den Titelsong "Ballad Of A Hangman" über. Eine mittelmässige Speednummer mit 08/15 Refrain und einem recht guten Solo. "Hell Of Disillusion" ist dann erwartungsgemäss eine Midtemponummer, wiederum mit gutem Solo und einem netten Break, aber auch hier fällt wieder der einfallslose Refrain und gerade mal befriedigendes Songwriting auf. "Sorrow Of The Dead", "Into The War" und "Stormrider" sind belanglose Speedsongs, "Grave Of The Addicted" oder "The Shadow Of Your Soul" ebenso unspektakuläre Midtempostücke. Schlimm ist "Lonely The Innocent Dies", der völlig misslungene Versuch eine Halbballade zu komponieren, allerdings passt dazu die schreckliche Stimme von Gastsängerin Veronica Freeman (Benedictum), übel übel!!! Die Stimme von Boltendahl ist sicher auch nicht jedermanns Sache, es gibt auf alle Fälle bessere Sänger im Metalbereich. Objektiv betrachtet ein im unteren Mittelmass angesiedeltes Metalalbum, welches nur die technischen Fertigkeiten der Musiker (die Soli allgemein und einige Breaks sind stark, da gibts nix zu meckern) vor einer Zwei-Sterne Rezension rettet!!! gut 4 von 5 PunktenDie deutsche Metallegende Grave Digger startete in den frühen 80ern als Quartett und mit den Jahren kam noch der Keyboarder HP Katzenburg dazu. Doch 2007 wurde die Band erneut schwanger und stellte Thilo Hermann (Ex-Running Wild und Risk) an der Gitarre ein! Zwei Gitarristen und ein neuer Deal mit Napalm Records waren die Neuigkeiten aus dem Bandcamp. In einem Interview las ich die ehrlich klingende Begründung von Manni Schmitt, dass es ihm schwer fallen würde sich neue Riffs auszudenken, Thilo brachte seiner Meinung nach frischen Wind und das hört man dem cool betitelten Album "Ballads Of A Hangman" auch direkt an! Mit einem genauso superben Artwork wie beim musikalisch starken Vorgänger "Liberty Or Death" hat man wieder ein Cover, was in bester Bandtradition steht. Der Sound ist für meine Ohren um einiges druckvoller und allen Bereichen besser als beim Vorgängerwerk. Die Songs stehen da in nichts nach, klingen typisch nach Grave Digger, was schon aufgrund des Gesangs von Onkel Bolthendal so ist, aber haben diesen Überraschungseffekt, so dass viele der starken Riffs überraschend neu tönen, aber insgesamt die Band für den Fan vertraut klingt. Ein Kunststück, was unzählige Bands nicht geschafft haben! Entweder wird sich selbst kopiert und immer dasselbe Album mit anderen Titeln gemacht oder die Band klingt komplett anders und dann werden Fans vergrault! Irgendwie klingen Grave Digger jetzt bissiger und jünger. Mancher Gitarrenpart erinnerte mich sogar an deftigeren Stoff von Immortal und Co. Egal ob im Midtempo wie bei der Ohrwurmsingle "Pray" oder bei schnelleren Stücken, Grave Digger gehören auch 2009 nicht zum Alteisen und sollen noch lange weitermachen! Fast schon Grabschänderei! 4 von 5 PunktenDer Totengräber macht sich wieder an die Arbeit. Und mit "Ballads Of A Hangman" wird bereits das 15. Kapitel der musikalischen Karriere der deutschen Metal-Institution aufgeschlagen. Nach dem etwas durchwachsenen "Liberty Or Death" aus dem Jahre 2007 erscheint nun also der heiß erwartete Nachfolger. Anfang Jänner des nächsten Jahres ist es dann so weit! Ich hatte bereits die Ehre mir die Promo-Version dieser Scheibe anzuhören und was soll ich sagen, ich bin hin und her gerissen. Auf der einen Seite können GRAVE DIGGER mittlerweile auf eine Vielzahl hochkarätiger Songs bzw. Alben zurückblicken und haben eine treu ergeben Fanschar, die jede noch so blödsinnige Textpassage auswendig mitgrölen kann, auf der anderen Seite bieten Frontsau Chris Boltendahl und seine Back-Mannschaft in den letzten Jahren nicht mehr unbedingt zwingendes Material. Natürlich muss man dabei die langjährige und erfolgreiche Karriere der Jungs berücksichtigen und das sie ihr Handwerk verstehen, muss wohl nicht noch eigens erwähnt werden und trotzdem fehlt mir auf der neuen Platte das gewisse Etwas. Klar, "Ballads Of A Hangman" kann auf alle Fälle etwas, die Doublebass treibt einem das Trommelfell aus den Gehörgängen und Boltendahl thront noch immer über den zweifelsfrei eingängigen Melodien. Nur das Neue, das Frische fehlt. Die mystische Grundstimmung wurde zwar erneut gut eingefangen und auch produktionstechnisch sind keine Mängel festzustellen, die Solis rocken, die Riffs sitzen und auch die Texte sind nicht so schlecht, wie man sie von manchen Genre-Kollegen schon gewöhnt ist und trotzdem handelt es sich hierbei nicht um wirklich hervorragendes Material. Der Titeltrack, das harte "Grave Of The Addicted" oder das schnelle "Funeral For A Fallen Angel" sind zwar Metal-Brecher vor dem Herrn, doch die gesamte Scheibe kann einfach nicht überzeugen. Titel, wie "Hell Of Disillusion" oder "Into The War" bedienen einfach jedes bekannte Metal-Klischee und baden förmlich darin. Schade, denn man merkt, dass GRAVE DIGGER noch einiges auf der Platte hätten, doch zu einer rundum gelungenen Scheibe reicht es wohl nicht mehr. Ansonsten weiß das Material durchaus zu gefallen, nichts Besonderes, aber trotzdem gut. Das Cover-Artwork ist erneut gelungen und die Institution wird wohl weiterhin erfolgreich sein, auf Tour gehen und wieder ein neues Album einspielen! Knappe vier Sterne für ein qualitativ zwar gutes, aber nicht zwingendes Heavy Metal-Album! |
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Led Zeppelin IV von Led ZeppelinAudio CD von Atlantic (Warner)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 1994 |
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Produktbeschreibung4/REMASTERED Aus der Amazon.de-RedaktionAuch als das "Four Symbols"-Album bekannt, wegen der das Innencover zierenden mittelalterlichen Symbole, verwandelte Led Zeppelins viertes Album, das 1971 erschien, die Band von einfachen Superstars in gigantische Ungeheuer der Rockwelt. Auf Stücken wie "Black Dog", "Misty Mountain Hop" und "Rock and Roll" wurde durch die Kombination von Robert Plants feenhaftem Wehklagen und Jimmy Pages frenetischem Gitarrenspiel die stilistische Richtung des Hard Rock für alle Zeiten geändert. Und das prophezeiende "When the Levee Breaks" machte klar, daß Zeppelin, wenn sie wollten, einen recht anständigen Blues zuwegebrachten. Dennoch mußte dies alles gegenüber dem Mega-Opus des Albums (und schließlich auch der Band) zurückstehen -- dem geschickt ausgearbeiteten und könnerhaft vorgetragenen Klassiker "Stairway to Heaven". --Billy Altman 5 Kundenrezensionen:Ein Monolith 5 von 5 PunktenWar das jetzt Größenwahn, Arroganz, oder schlicht das ausloten der kommerziellen Möglichkeiten im Musikbusiness? Ein Album ohne Titel, ohne Namenszug der Band am cover und ohne Single Auskoppelungen zu veröffentlichen, mußte wohl von jedem großen record man damals als Akt geschäftlichen Selbstmords angesehen werden - Ahmet Ertegun war da anderer Ansicht (obwohl es den Zep's wahrscheinlich große Überzeugungsarbeit gekostet haben muß). Der Erfolg sollte ihnen recht geben. Die unzähligen Superlative die dieses Album umgeben (u.a. ,Stairway To Heaven' meistgespieltester Song - 8 Min.! - im US Radio, Dritt meist-verkauftestes Album aller Zeiten in Amerika, bis heute 23 fach Platin etc.) sind das eine, warum man an diesem Album nicht vorbeikommt, die darauf enthaltene Musik das andere; 7 Songs sind es nur die das durchgängig beste Zep Album ausmachen (obwohl die meisten anderen ihres Schaffens dagegen auch kaum abfallen), aber welche songs. Hier kommt alles zusammen, hier werden Blues, Rock und Folk miteinander zu einer teils wuchtigen, teils fragilen Mischung verschmolzen, hier gibt es Killer Riffs, geniale Akkordfolgen, traumhafte Melodien und vier Musiker die voll konzentriert auf dem Höhepunkt ihre Schaffens zu bewundern sind. Auch John Paul-Jones Input muß hier endlich mal gewürdigt werden, denn das funky e-piano am Anfang von ,Misty Mountain Hop' und die für ihn typischen Akkordfolgen in ,When The Levee Breaks' verleihen diesen songs erst den Glanz. Daß John Bohnham bei letzterem auch noch so ganz nebenbei den song mit einem beat eröffnet der ab Mitte der 80er zu den Standard Hip-Hop Beats schlechthin gehören sollte, ist nur noch ein zusätzlicher Beweise wie weit diese Musik ihrer Zeit voraus war, und welche Schatten Sie immer noch wirft (Man denken nur mal an die White Stripes). ,Going To California' und ,Stairway To Heaven' - dieses jeden Musikladenbesitzer in den Wahnsinn treibende Probierstück für potentielle Nachwuchsgitarristen - sind wiederum der Beweis welche großartiges Talent für Melodien Page und Plant damals hatten. ,Black Dog' ist apokalyptischer Blues bei dem Bonham bei jedem Break geradezu explodiert und ,Rock'n'Roll' das ultimative Stück zu eben dieser Musikrichtung - brachialer wurde es im Punk auch nicht mehr. Dieses Album ist ein Monolith in der Musikgeschichte dessen Faszination sich wohl kaum jemand entziehen kann und das zu den Standardwerken in jeder auch noch so rudimentären Rock Plattensammlung gehören muß. Ohne Titel mit der größten Rockhymne aller Zeiten 5 von 5 Punkten"Wir sitzen da an was Neuem, bei dem Orgel und akustische Gitarre sich ganz langsam hoch steigern, bis dann der elektrische Teil einsetzt. Durchaus möglich, dass daraus ein Fünfzehn Minuten Track wird..." (Jimmy Page im November 1970) ....."Stairway To Heaven" (Track 4) sollte mit 7:55 Minuten zwar nicht ganz so lange werden, jedoch unbestritten einer der epochalsten Werke der Rockgeschichte. Lyrisch wird die Suche einer mystischen Dame nach spiritueller Vollkommenheit geschildert. Plant nannte Jahre später Lewis Spences' "The Magic Art in Celtic Britain" als eine seiner Textquellen. Das Lied erschien mit seinen Paradigmen von Bächen, Bäumen,lockenden Pfeifern und einer strahlend weißen Lichtgöttin wie eine Aufforderung der modernen Welt den Rücken zu kehren, um sich der alten Religion zuzuwenden. Als Sehnsucht einer ganzen Generation nach spiritueller Läuterung sollte der Song zu einer einzigartigen Hymne werden, bei der Page einen unvergleichlichen Kompromiss zwischen der akustischen und metallenen Musiksphäre gefunden hatte. Das sechsseitige Intro des im walisischen Bron-Yr-Aur komponierten Stückes wurde in den Londoner Island Studios aufgenommen. Der Rest, mit dem 12seitigen Gitarrenpart, Jones' gedoppelter Bassflöte und die anderen Songs wurden im mobilen Aufnahmestudio der Rolling Stones, das man nach Headley Grange (New Hamphire) gebracht hatte, produziert. "Black Dog" (Track 1) basiert auf einem Riff, den John Paul Jones mitgebracht hatte. "Rock and Roll" (2) ist eine "zufällige Komposition" bei der John "Bonzo" Bonham zunächst den Anfang von Little Richards "Good Molly Miss Molly" getrommelt hatte, während zufällig das Aufnahmeband mitlief. Nach Pages spontan über zwölf Takten improvisierten Riff war das Band zwar plötzlich zu Ende, man hatte aber genug Material für den Song, der durch Plants improvisierten Text und einem Boogiepiano Ian Stewarts komplettiert wurde. "The Battle Of Evermore" (3) war ein Duett von Robert Plant und Sandy Denny, das von Pages Spiel auf einer Mandoline (!) begleitet wurde. Zunächst als eine Art altenglisches Instrumental gedacht, wurde es zu einer modernen Form angelsächsischer Schlachtenepik, da Plant zur gleichen Zeit mit der Lektüre der schottischen Grenzkriege befasst war. Mit seinem dichten Bluesriff und Bonhams zarten, aber prägnanten Schlagzeugspiel, bietet "Misty Mountain Hop" (5) die Darstellung einer walisischen Bilderwelt. "Four Sticks" (6) ist eine Boogiepiano-Jam, mit dem Ur-Rolling Stone Ian Stewart, dessen Takt an Bo Diddley erinnern lässt. Die Melodie von "Going To California" (7) hatte sich Page für die akustische Gitarre ausgedacht. Der Song war Tribut und Hommage an die kanadische Sängerin Joni Mitchel, die sowohl für Page als auch Plant schlechthin das Idol war. Daneben spiegelte das Stück die Sehnsucht der Gruppenmitglieder nach dem amerikanischen Sonnenstaat mit all seinen Exzessen. "When The Leeves Break" (8) hatte Jimmy Page auf einer alten Schellackplatte von Memphis Minnie und Kansas McCoy aus dem Jahre 1928 gehört. Page baute den klassischen Zwölftakt-Blues mit gephasten Vocals und einem Mundharmonikasolo mit Backward Echo vollkommen um, so dass dem Hörer das Bluesgefühl der Gruppe vermittelt wird. Die 1971er "Return to the Clubs" Tour startete am 5. März in dem von Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten zerrissenen Belfast. Als Led Zeppelin "Stairway to Heaven" - für das sich Page eigens eine Gitarre mit zwei Hälsen (zwölf Saiten am oberen, sechs auf den untere | |
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