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The Christmas Album von Frank SinatraAudio CD von Capitol (EMI)Preis bei Amazon: EUR 4,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2003 |
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ProduktbeschreibungSINATRA CHRISTMAS ALBUM 5 Kundenrezensionen:Spitzenklasse 5 von 5 PunktenHabe auf die vorigen Rezensenten gehört und das Album gekauft! Um es kurz zu machen: wer der amerikanischen Weihnacht etwas abgewinnen kann und zudem auch noch gerne Frank Sinatra hört, dem wird diese CD in jedem Fall zusagen! Ich bin zumindest sehr zufrieden mit dem Kauf - zumal für diesen günstigen Preis! Bestens für Weihnachten geeignet! 5 von 5 PunktenNachdem Weihnachten kurz vor der Tür steht, wollte ich diesmal dieses schöne Fest mit Sinatra "einläuten". Ich kenne fast alle alten Filme, in denen er mitgespielt hat, und fast alle Songs von ihm. Und ich kann nur sagen, mit diesem Album kommt man unweigerlich in Weihnachtsstimmung; sogar Weihnachtsmuffel werden mir da recht geben. Diese vier Künstler sollte man sich zur Vorweihnachtszeit auch unbedingt anhören (da kommt weihnachtliche Stimmung garantiert auf): Swing When You'Re Winning, Last Christmas/Premium, 24 Rosas und And Winter Came.... same procedure as every year.... 5 von 5 PunktenZum Schnäppchenpreis ein Klassiker, so kann men diese Sinatra- CD bezeichnen. Das ist Musik zum nix- mit- falsch- machen, sich in Erinnerung ergehen, zum regredieren, denn Weihnachten ist nicht nur beim Essen für die allermeisten Zeitgenossen grade nicht Zeit um mal was Neues auszuprobieren... So darf es Weihnachten werden 5 von 5 PunktenDieses Album besaß ich schon auf Vinyl in den 70er Jahren und habe mir später zusätzlich die entsprechende CD gekauft. Seit mehr als 30 Jahren bin ich davon überzeugt, dass dies eines der besten Weihnachtsalben überhaupt ist. Sinatras Stimme war zum Zeitpunkt der Aufnahme auf der absoluten Höhe. Er interpretiert die bekannten Songs mit einem wunderbaren Timbre. Für uns seit Jahrzehnten ein Muß am Heiligen Abend, aber auch in der Adventszeit wird diese CD mehrmals gehört. Schönes klassisches Weihnachtsalbum 4 von 5 PunktenDas Album umfasst die "klassischen" Weihnachtslieder und ist grundsätzlich sehr stimmungsvoll. Wer allerding ein wenig mehr "Swing" haben möchte der ist wohl mit einem anderen Album besser bedient. |
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Smooth Jazz Christmas (Jazz Club) von VariousAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 3,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
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3 Kundenrezensionen:Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis 5 von 5 PunktenIch habe mir ja gleich mehrere CDs aus dieser Kollektion gekauft und ich kann mich nur einem meiner Vorgänger hier anschließen. Selbst wenn vor dem Preis noch eine 1 stehen würde, wären diese CDs immer noch ihr Geld wert. Ich werde mir sicher noch mehr davon kaufen, weil die Zusammenstellungen einfach Klasse sind. Tolle CD 4 von 5 PunktenWirklich gelungen diese Weihnachts-CD aber nichts für die traute Familie. Eher für eine Einsame Stunde im Advent. Die Stücke weichen doch sehr vom allseits bekannten ab. Das alleine ist aber nicht der Grund für den einen fehlenden Stern, im Gegenteil das macht die CD interessanter. Nein, den Stern habe ich abgezogen da mir zwei Stücke nicht gefallen weil sich die Bässe zu stark aufdrängen. Un damit kommt das Album hier Jazz For Lovers (Jazz Club) nicht ganz ran (ist aber auch selten dass man ein so gutes Album zu dem Preis bekommt). Das mag bei anderen Hörern aber wieder ganz anders sein, deshalb verzichte ich hier mal auf die Nennung der Titel aber auch dieses Album ist eine.... ....klare Kaufempfehlung! Gruß, Lieve Jong Weihnachten mit viel Soul 5 von 5 PunktenEndlich mal eine andere Weihnachts-CD! Die hier versammelten Songs sind zwar bekannt, weil Weihnachtsklassiker, aber in diesen souligen und jazzigen Versionen sind sie absolut zeitlos schön. Meine Top-Weihnachts-CD des Jahres! |
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Swinging Christmas (Jazz Club) von VariousAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 4,24 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
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4 Kundenrezensionen:Herrlich swingende Weihnachtsscheibe! 5 von 5 PunktenFür diese empfehlenswerte CD hat das Verve-Label die meiner Meinung nach besten Weihnachtstitel seiner Stars zusammengestellt. Bei so viel swingender Weihnachtsstimmung bleibt bei uns in der Familie zumindest seit ein paar Tagen kein Auge mehr trocken! Es ist wie beim bunten Teller: die Mischung macht's! Ich finde den Mix aus Gesangstiteln und Jazz-Instrumentals 100%ig gelungen (und verstehe nicht, was der vorangehende Rezensent zu beanstanden hat, die Abwechslung ist hier top!). Wünsche allen ein frohes Fest! Swingende Instrumente 4 von 5 PunktenTypische Weihnachtslieder, wie White Christmas, findet man/frau fast immer gesungen. Ich wünschte mir auch einmal eine komplett instrumentale Weihnachts CD mit bekannten Titeln. Compilations sind immer Geschmackssache.Ist ok. Teilweise nur Instrumental 2 von 5 PunktenLeider sind die besten Titel auf dieser CD nur Instrumental. z.b. "White Christmas" oder "Let it snow" und noch ein paar mehr. Die restlichen Lieder sind ok, aber enttäuschend finde ich es trotzdem Brilliant! 5 von 5 Punkten"Swinging Christmas" ist mit Abstand eine der zwei schönsten Weihnachts-CDs überhaupt. Sie ist so schön, daß ich gelegentlich mitten im Jahr Lust hätte, sie aufzulegen (was ich natürlich unterlasse!). Schon das erste Lied, Ella's "Have Yourself a Merry Little Christmas", versöhnt mich mit dem ganzen Weihnachtswahnsinn draußen. Es gibt auf dieser CD viele zauberhafte, teils augenzwinkernde Songs voller Wärme ("O little Town of Bethlehem" von Sister Rosetta Tharpe oder "Ole Santa" von Dinah Washington, um nur zwei zu nennen, ohne sie den anderen vorzuziehen), die aber gelungen wechseln mit richtigen Fetzern ("Christmas in New Orleans" von Louis Armstrong z.B.) aber auch eher experimentellen Nummern wie "Carol of the Bells" von David Benoit. Mein absoluter Favorit ist jedoch Jimmy Smith mit "God Rest Ye Merry Gentlemen"; schleppende, schwere Bläser, die mit Pauken schwerfällig Einzug halten, um mit großartiger Schweineorgel zu explodieren. Das klingt nach Großstadt, nach Verbrecherjagd im weihnachtlichen New York. Eine der besten, wenn nicht die beste Jimmy-Smith-Nummer überhaupt. Eine kenntnisreich und liebevoll zusammengestellte Perle von CD für alle, denen Weihnachten auf den Wecker fällt, die sich aber gleichzeitig nicht entziehen können oder auch wollen. Damit wird Weihnachten doch schön. Nur 5 Sterne sind hier angemessen. Die andere schöne Weihnachts-CD ist übrigens "A Christmas Gift For You From Phil Spector"! |
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The Christmas Album von Till BrönnerAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 8,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
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ProduktbeschreibungTHE CHRISTMAS ALBUM Aus der Amazon.de-RedaktionTill Brönners Christmas Album ist die perfekte Einstimmung auf das Julfest. Egal ob man die CD in den Adventswochen oder an Heiligabend hört - sobald der Wahlberliner seinen weichen Trompetenton erklingen lässt, fällt die Hektik der Festvorbereitungen von einem ab und man freut sich einfach nur noch aufs gemütliche Beisammensein unterm Tannenbaum. Insgesamt vierzehn bewährte und brandneue seasonal songs aus den Sparten Swing, Fusion, Traditional und Pop versetzen uns in eine besinnliche Winterstimmung. Deutschlands erfolgreichster Jazzer sorgt dafür, dass wir die Romantik der schneekalten Jahreszeit spüren, wenn er im Smoothjazz-Sound Irving Berlins unverwüstlichen Klassiker "White Christmas" anstimmt. Er verwandelt im Team mit Schmusesänger Frank McComb "What Are You Doing New Year's Eve" aus der Feder von Frank Loesser in eine soulige Gänsehautballade. Und er überrascht in "Silent Night" mit ungewohnten Klassiktönen, die uns an die christlichen Ursprünge von Weihnachten erinnern. Schließlich geht's eigentlich ja darum, die Ankunft des Heilands zu feiern. Als Till Brönner diesen Xmas-Longplay plante, standen namhafte Gastmusiker auf seinem Wunschzettel, und erfreulicherweise haben sie allesamt zugesagt. Sänger Stevie Woods spaziert mit ihm im lässigen Swingtempo durchs "Winter Wonderland". Curtis Stigers denkt in "Christmas Is Never" wehmütig an die Weihnchtsfeste der Kindheit zurück. Die wunderbar intonierenden New York Voices rutschen in "Santa Claus Is Coming To Town" mit dem Glücksboten im rotweißen Kostüm den Schornstein hinab. Und Yvonne Catterfeld schließlich gleitet elegant wie ein Rauschgoldengel durch "Better Than Christmas". Damit die Bescherung besonders schön wird, kann man Brönners Christmas Album auch in der limitierten Deluxe Edition verschenken. -- Harald Kepler 5 Kundenrezensionen:einfach Top 5 von 5 PunktenAuch ich mag Till Brönner - ein wunderbarer Jazzmusiker! Wie gewohnt, liefert er auch in diesem Genre beste Qualität ab. Selten sind Weihnachts-Songs so gut "entmieft" worden. Auch wenns machem vielleicht nicht gefällt, mit einer Weihnachts-CD "Kasse zu machen" ist nichts verwerfliches. Es soll Musiker geben, die von ihrer Musik leben müssen! Was habt Ihr denn alle? Ist doch wunderbar 5 von 5 PunktenLiebe Jazz-Puristen: Bitte entspannt Euch. Es ist auch für einen redlichen Jazzer weder verboten, Geld zu verdienen noch die Massen zu begeistern. Schon gleich gar nicht, wenn man so dermaßen gut ist wie unser Till, und das auch bei einer vergleichsweise kommerziellen Produktion mal wieder souverän beweist. Und Ihr wisst doch: Till ganz auch GANZ anders. Also bitteschön. Übrigens: Yvonne Catterfelds Gesang ist ein absoluter Schmachtfetzen. Jawohl, ich bekenne mich ab sofort als Catterfeld-Fan, und wenn Ihr mich an die Tür der "Downbeat"-Redaktion nagelt. Dieses Album swingt und klingt wunderbar, und wer nicht gänzlich in elitärer Überhebung eingefroren ist, muss es eigentlich lieben. Die perfekte Weihnachtsplatte, wenn Ihr mich fragt. Fantastisch 5 von 5 PunktenMein Lieber Till, Du hast Dir gewünscht, mit dieser Platte einen Weihnachts-Klassiker zu machen. Du hast es geschafft!! Dir sind ein paar wunderschöne Interpretationen und einige neue Stücke gelungen, die Geschichte schreiben werden - jedes Jahr auf Neue! Glückwunsch! Ein glücklicher Zufall... 5 von 5 PunktenEin glücklicher Zufall ließ uns über das Christmas-Album von Till Brönner stolpern. Das Album ist ein Genuß für Jazz-Fan's. Mal wieder ein Versuch... 3 von 5 Punkten... mit dem Weihnachstgeschaeft Kasse zu machen. Ich mag Till Broenner - ein wunderbarer Jazzmusiker! Aber mit diesem Album hat er sich nun wirklich keine Muehe gegeben. Etwas so sang- und klangloses habe ich lange nicht gehoert! Bitte verstehen Sie mich nun nicht falsch, die Songs sind alle okay - aber eben nur das, jedes Ambient-Album mit lau-loungigen Weihnachtssongs bietet das gleiche! Von einem Till Brönner haette ich mehr erwartet - Schade! |
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Rio von Till Brönner, Annie Lennox, Sergio Mendes, Milton Nascimento, Aimee MannAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 13,68 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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ProduktbeschreibungRIO 5 Kundenrezensionen:Alles schon mal dagewesen... 1 von 5 PunktenBossa Nova und Jazz? Hatten wir das nicht schon mal? Stan Getz hat uns in den 60er-Jahren umfassend und abschliessend gezeigt, wie man's macht. Das kann man nicht toppen. Wenn ich als Beispiel nur mal den Song "So danco samba" nehme. Till Brönner gibt sich ja die allergrösste Mühe, sogar sein Portugiesisch klingt ziemlich echt, wenn ich dann aber Joao Gilberto und Stan Getz zum Vergleich anhöre, liegen da Welten dazwischen. Joao Gilberto klingt nach 45 Jahren frischer und authentischer als Brönner auf seiner neuen "pressfrischen" CD Rio. Zudem ist die Trompete als Gegenpart zum Gesang nicht ideal; da passt halt das Tenor-Sax viel besser. Schade! Vielleicht versucht der gute Till Brönner ja mal ganz einfach er selbst zu sein und nicht irgendjemanden zu kopieren; da kann er nur verlieren. Schade um die verpasste Chance. Brönner in Rio-Fast perfekt 4 von 5 PunktenVorweg, im Gegensatz zu Andy567 finde ich "O que sera" den gelungensten Titel des Albums, so muss Bossa Nova klingen, mit einer perfekten Interpretation von Vanessa de Mata der wunderbaren Komposition von Chico Buarque. Der einzige Kritikpunkt an der CD ist die Auswahl der Gastsänger. Was Annie Lenox hier zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Deren Gesang hat aber auch gar nichts mit Bossa zu tun. Warum hat Brönner nicht einen der noch lebenden Legenden des Bossa Nova zu den Aufnahmen geladen, wenn er denn schon in Rio aufnimmt. Allen voran fällt mir da Carlos Lyra ein, einer der wenigen, die auch vom Kompositorischen her, auf einer Augenhöhe mit Jobim stehen. Auch Roberto Menescal, Joao Donato, Wanda Sa, Marcos Valle und Billy Blanco sind noch sehr aktiv und keineswegs zu alt um noch das ein oder andere beizusteuern. Bei Universal schielt man aber doch zu sehr auf Verkaufszahlen und da macht sich ein Name wie Annie Lenox eben gut. Das Album ist dem 2008 verstorbenen Vater von Luciana Souza, Walter Santos, gewidmet. Dieser war ebenfalls ein Mitbegründer des Bossa, leider zu unrecht heute vergessen. Schade, das keine seiner schönen Kompositionen auf dem Album ist. Alles in allem natürlich ein schönes Album, aber man hätte noch mehr aus der Idee machen können. Gediegen weichgespült und etwas langweilig 2 von 5 PunktenAlle Türen stehen Till Brönner, Deutschlands prominentestem Jazzmusiker, offen, wenn er ein Projekt angeht. Hildegard Knef, Chris Botti, Curtis Stigers, Don Grusin, The New York Voices, Madeleine Peyroux, - er bekommt sie alle mit Leichtigkeit. Andererseits musste Helen Schneider ihn sicher nicht lange nach (verkaufsfördernden) Gastauftritten auf ihrer neuesten CD fragen. Selbst gesanglich eher schwächlich-funkelnde Interpreten wie Yvonne Catterfeld oder Carla Bruni, integrierte Brönner unkompliziert in seinen Jazz oder in seine jazzinspirierte Weihnachts-CD. So ist man nicht überrascht, sieht man sich die Liste der renommierten Künstler an, die bei seinem neuesten CD Projekt RIO mitmachen. Der Bossa Nova, diese oft betörende Mischung aus Cool-Jazz und Samba, wurde gerade fünfzig Jahre alt, und zahlreiche Wiederveröffentlichungen rücken diese Musik in den Vordergrund. Richtig weg war der Bossa Nova aber niemals: Große brasilianische Komponisten, allen voran Antonio Carlos Jobim, haben mit vielen Songs unvergessliche Standards geschaffen. Weltklassemusiker -und Sänger haben sie in der Vergangenheit und in der Jetztzeit immer wieder interpretiert. Als erstes Stück auf Brönners RIO hören wir Misterios, ein Duett mit Annie Lennox und der legendären Brasil-Ikone Milton Nascimento. Lennox Stimme ist kräftig, klar und intensiv, gleichzeitig aber auch sehr hart. Irgend etwas scheint sie mit ihrer Intonation der hohen, gezogenen Töne falsch zu machen, denn sie klingt unangenehm sirenenartig. Milton Nascimentos Stimme ist genau richtig, einfühlsam und unverkennbar magisch. Der Titel ist schön arrangiert, besonders den echohaften Klang rufender Stimmen im Hintergrund empfindet man wie einen leisen Wind. O Que Sera, gesungen von Vanessa da Mata klingt mit den ersten Noten sehr ansprechend und 100% nach Bossa Nova, nervt jedoch später in unglaublicher Weise. Die Komposition hat kaum Höhen und Tiefen und klingt durch den immer gleichen Rhythmus wie ein permanentes tra-la-la und tamtam-tam, vergleichbar einem kindischen Abzählreim. Dazu kommt die blutarme, ausdruckslose Stimme von Vanessa da Mata, die zwar gekonnt die schnellen Synkopen dieses Bossa Novas technisch beherrscht, aber vollkommen unbeteiligt wirkt. (...das muss so,... bei Bossa Nova !!- hm ??) Es dudelt endlos dahin...und ist mit über fünf Minuten schwer zu ertragen. Für mich mit Abstand die schwächste Nummer des ganzen Albums. Till Brönner hat sich mit So Danco Samba zunächst klugerweise einen der berühmtesten Bossa-Nova-Klassiker ausgesucht, bei dem die Stimme nicht unbedingt Höchstleistungen vollbringen muss... (Ella Fitzgerald hat zwar in unzähligen Liveversionen diesen Titel zu einem vokalen Feuerwerk gemacht, aber das war dann doch eher dem Jazz zugewandt, als dem typischen Bossa Nova). Brönner hat ohne Frage begriffen, wie der Song zu singen ist (weich, dunkel, und schnell), so wie er auch insgesamt auf diesem Album etwas lehrbuchartig das Idiom des Bossa Nova vorstellt. Als Sänger allerdings hat die Welt nicht auf ihn gewartet. Oder drücken wir es mal so aus: Nur mit seinem Gesang allein, hätte er niemals einen Plattenvertrag bekommen. So gut und sicher wie er als Trompeter ist, dem Sänger Brönner gehorcht die Stimme nur sehr eingeschränkt oder passabel. Bei So Danco Samba ist seine Interpretation noch adäquat. Aber schon beim sehr rhythmischen Cafe Com Pao zeigt sich seine gesangliche Unzulänglichkeit, wenn sein Singen oft zum tiefgehauchten Gebrummel wird. Mit Bonita nimmt sich Brönner eine der schönsten Bossa-Nova Balladen vor. Diese traumhafte Melodie betört schon durch sich selbst, auch wenn ein weniger guter Sänger sie singt. Der Song ist einfach zu gut. Aber von Note zu Note merkt man, was dem Sänger Brönner fehlt. Da ist keine Sinnlichkeit, oder Variationsreichtum. Brönner haucht die Melodie ansprechend, aber kann die Schönheit dieser Melodie nicht wirklich ausloten. Wenn er für diese Nummer den Jazzsänger Peter Fessler verpflichtet hätte, die CD wäre um ein echtes Highlight bereichert. Obwohl mit dem Sound des Bossa Nova hauptsächlich rhythmisch entspannte, an sacht-wiegende Meereswellen erinnernde Melodien verbunden werden, erschließt sich für mich die musikalische Tiefe des Bossa Nova am ehesten in den großen Balladen wie Bonita, Dindi, oder Once I loved. Sie haben diese Sehnsucht oder Tristeza, vergleichbar mit dem portogiesischem Fado. Jedoch ohne dessen große Leidenschaft und Pathos, denn der Bossa Nova ist eine sehr weiche Musik. Der Bossa Nova hat sich selten durch starke Stimmen oder großes Temperament ausgezeichnet, setzt man mal Jazz oder Soulgesang dagegen. Ob aber deswegen die Ballade Once I Loved von Aimee Man so einschläfernd gesungen werden muss, ist hier die Frage. Auch wenn Astrud Gilberto seinerzeit mit ihrem hübschen, aber emotionslosen Gesang Maßstäbe gesetzt hat, ist es doch kein Gesetz dass nur in dieser Art gesungen werden muss. Man erinnere sich an die große brasilianische Sängerin Elis Regina, die solche Balladen zu vokalen Ereignissen machte. Once I loved ist sehr blass interpretiert, das melancholische Liebeslied wurde schon viel besser gehört. Auf Bönners RIO klingen außer Annie Lennox eigentlich alle weiblichen Stimmen sehr ähnlich. Dünn, relativ hoch und energielos. Evening bietet als Duett von Milton Nascimento und Luciana Souza da etwas Abwechslung, schon allein durch Nascimentos prägnante Stimme. High Night ist eine melodisch eine sehr schöne Komposition, und wird auch hübsch filigran und natürlich leise ( wie es sich für dieses Album gebührt!) von Melody Gardot vorgetragen. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend.... Sergia Mendes bietet mit gekonnt schwebend-warmer Stimme Ela E Carioca einen Bossa Nova in Reinkultur. Brönners Trompete integriert sich weich und zurückhaltend..... Das Stück Ligia ist instrumental. Brönners Spiel ist Bossa Nova adäquat, weich und zurückhaltend...... Das ebenfalls instrumentale ARA ist wieder rhythmischer. Brönners Trompetenspiel vermischt sich klanglich interessant mit Hintergrundstimmen. Sein Spiel bleibt auch hier weich und und unagressiv. Gegen Ende des Songs wird das Thema allerdings endlos wiederholt, so dass man nicht traurig ist, wenn dann Schluss ist. Von Kurt Elling, diesem großartigen, oft überdynamischen Sänger hatte ich mir einen vokalistischen Höhepunkt versprochen. Ein solcher würde dann aber wahrscheinlich aus der samtig-weichstimmigen Grundfarbe von RIO unangemessen herausragen. Natürlich ist Elling stimmlich so versiert, seinen Beitrag ( Sim Ou Nao) dem Album zart und subtil anzupassen. So ist dieser Titel, bedingt durch die hohe Qualität von Kurt Elling einer der wenigen wirklich Guten des Albums. Aquelas Coisas Todas der letzte und eindrucksvollste Song von Rio kommt sehr spät, um einen aufhorchen zu lassen. Hier stimmt plötzlich alles. Der Titel ist musikalisch interessant, vielschichtig und farbig. Luciana Souza glänzt hier endlich mal als einziger weiblicher Gesangspart auf RIO mit Virtuosität, Impulsivität und frischer Vokaltechnik. Till Brönners Meisterschaft als Trompeter, die gerühmte perfekte Intonation, die geschmeidige Phrasierung und der warme Klang, kommen in diesem Stück am deutlichsten zum Ausdruck! Schade, dass es von solchen Stücken nicht mehr auf Rio gibt. Aquelas Coisas Todas ist ein leuchtender Farbtupfer in der für mich überwiegend grau-blau-tristen, dahinplätschernden Musiklandschaft von Rio. Es geht nicht darum, dass Brönner mit Rio dem Bossa Nova grundsätzlich nichts Neues beisteuert, das sollte nicht erwartet werden, und war wohl auch nicht Brönners Absicht. Akzentuierterer Gesang, mehr Frische, und musikalische Abwechselung, und auch mehr Hingabe / Dynamik in Brönners ( sparsam eingesetztem Spiel), hätte dem Album gut getan. Eine "Feier" so wie es im Werbetext zur CD "RIO" heisst, ist das für mich nicht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das die Songs in ihrer Livepräsentation, und den sich ergebenden Improvisationen wesentlich besser sind. Kein großer Wurf handwerklich gutgemachte Langeweile 2 von 5 PunktenAlso besonders dolle ist das nicht, was Till Brönner da abliefert vorallem wenn man sich seine vorangegangen CD s in Erinnerung ruft (mal abgesehen von der völlig verunglückten Version von "But Not for Me") lieferte er stets geschmackssicher und mit seinem eigenen Sound manch Track ab der sich seit Jahren immer wieder gerne anhören läßt. Auf Rio finde ich nichts was man auch nur im Ansatz als einen Höhepunkt bezeichnen könnte. Nur belangloses Plätschern Für Freunde des gehobenen Easy Listening 2 von 5 PunktenSeit Jahren wird ihm vorgeworfen, zu seicht/eingängig/oberflächlich zu sein. Doch nach solchen Kritiken haben sich seine Alben doch meist als Dauerbrenner entwickelt. Das gleiche dürfte auch mit dem neuen Album "Rio" geschehen, denn auch hier glänzt Brönner wieder mit einer perfekt lackierten Oberfläche bei seinen Versionen klassischer brasilianischer Songs. Doch darunter finden sich neben den seltener gewordenen typischen Soli von Brönner sowie allerlei Bossa-Klischees die Spielfreude seiner brasilianischen Musiker. Den Unterschied zu herkömmlichen Brasil-Alben macht die illustre Gästeliste, was die Gesangseinlagen betrifft. Dabei erhebt er selbst seine sonore Stimme, doch machen Künstler wie Annie Lennox im Duett mit Milton Nascimento, Melody Gardot, Luciana Souza, Aimee Mann oder Sergio Mendes mit den Reiz dieses Albums aus. Produziert von Larry Klein werden sich die Geister an diesem Album scheiden, doch für Freunde des gehobenen Easy Listening ist das Album allemal empfehlenswert. |
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Christmas With Nat And Dean von Nat King Cole & Dean MartinAudio CD von Capitol (EMI)Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 4,47 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 1997 |
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ProduktbeschreibungCHRISTMAS WITH NAT & DEAN 5 Kundenrezensionen:Der Weihnachtsklassiker 5 von 5 PunktenDiese CD enthält DIE Klassiker der US-amerikanischen Weihnachtsmusik. Kitschig, aber dennoch einfach perfekt! Wunderschön!! 5 von 5 PunktenWeihnachtslieder im typischen amerikanischen Stil. Gerade beim letzten Lied ist das Gänsehautfeeling pur! Wunderschön! Man sieht beim Zuhören vor dem geistigen Auge die vielen Lichter leuchten und den Schnee fallen! Amerikanische Weihnachtsstimmung pur! 4 von 5 PunktenSehr empfehlenswert sowohl zur Einstimmung im Advent als auch am Heiligen Abend. Beim Anhören stellt sich sofort Entspannung ein. Nur 4 Sterne deshalb, weil Nat King Cole etwas überrepräsentiert ist. Weihnachtlicher Best-Buy 5 von 5 PunktenWer amerikanischeWeihnachtslieder mag,muß diese CD einfach kaufen - Nat und Dean nehmen es als Weihnachtsmann - so unglaublich das auch klingen mag - selbst mit Frank (und ich bin wegen Frank Sinatra in dieser Musik zu Hause) und Bing auf. Langweilige, pardon festliche, Klassiker wechseln sich mit ungeheuer witzigen und spritzigen Songs (die man Nat King Cole gar nicht zutrauen würde) ab, die auch dann noch zum Mitswingen anregen, wenn man übliche Weihnachtslieder längst nicht mehr hören kann. Und , Dean Martin bringt die absolut beste Version von Rudolph The Red Nosed Rendeer - das alleine rechtfertigt den Kauf dieser günstigen CD. Gruß, Alfred Weihnachtslieder zum Entspannen und Mitsingen !! 5 von 5 PunktenDiese CD darf zu Weihnachten einfach nicht fehlen.Sie gehört zu den absoluten Klassikern,die Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. Ich kann mir Weihnachten ohne diese fabelhaften Stimmen nicht vorstellen! Einfach nur entspannend und angenehm...! |
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No Regrets von Randy Crawford, Joe SampleAudio CD von Emarcy Rec (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,02 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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3 Kundenrezensionen:Schön, dass sie sich wieder gefunden haben ! 5 von 5 PunktenJaja, so ein bisschen nostalgisch wird man ja, wenn man an die gute alte Zeit denkt, als Stücke wie Streetlive zum Hit wurden. Heute würde dieser Song, wegen "Überlänge" gar keinen sendeplatz im Radio mehr finden. Trotzdem oder gerade deshalb ist es schön, das wir jetzt doch noch mehr von dem congenialen Duo Sample/Crawford zu hören bekommen. Es scheint sich zu bewähren, wenn zwei gut zusammenarbeiten, wie ehemals Lennon/McCartney, aber auch Bands wie Rosenstolz, oder Tok Tok Tok hört man meines Erachtens die Persönlichkeiten an, die die Bands durch ihre Kompositionen und auch Texte prägen. Beschwingt 4 von 5 PunktenWie schon auf Feeling Good, dem Vorgänger-Album des Duos, perlen Pianoläufe unter fluffig federnden Soulgrooves dahin, während Randy Crawford mit gewohnt jugendlicher Stimme eine derartig gute Laune versprüht, dass man selbst als übelstgelaunter Obermisanthrop keine Chance hat, sich gegen ein aufkommendes, beschwingtes Lächeln und ein zartes Wippen mit dem Fuss zu wehren. Schönes Nachfolger-Album! 5 von 5 PunktenNachdem ich eher durch Zufall auf das erste gemeinsame Album "Feeling Good" von Crawford und Sample gestoßen bin, hatte ich schon auf den Nachfolger gewartet. Es befinden sich sehr schöne Interpretationen von alten Klassikern auf dem Album. Sehr überrascht war ich zuerst über die Version von Sarah McLachlans "Angel". Nach mehrmaligen Hören, liebe ich diesen Song, man bekommt Gänsehaut. Ein sehr gelungendes Album! |
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Jazz For Lovers (Jazz Club) von VariousAudio CD von Verve (Universal)Preis bei Amazon: EUR 4,95, Angebote ab EUR 4,24 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2006 |
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ProduktbeschreibungJAZZ FOR LOVERS JAZZ CLUB 3 Kundenrezensionen:Warum so billig? 5 von 5 PunktenNein, ehrlich! Macht ne 1 davor und das Album ist sein Geld immer noch wert. Keine Aussetzer, ausnahmslos klasse Songs, toll abgemischt. Da macht es auch nichts das einige Stücke aus den 50er Jahren naturbedingt nur in Mono vorliegen. Ganz im Gegenteil, die haben weit mehr Tiefgang als der heute teilweise übliche Einheitsbrei. Ich für meinen Teil bin begeistert. Wirklich eine Kaufempfehlung und zwar uneingeschränkt! Gruß, Lieve-Jong Genial 5 von 5 PunktenIch kann diese CD nur wärmstens empfehlen. Schöne Hintergrundmusik für alles was Spaß macht, aber auch beim Arbeiten und einfach schöne Musik genießen... Jazz For Lovers (Jazz Club) 5 von 5 PunktenWunderschöne, einfühlsame Songs. Genau das richtige am Feierabend zum abendlichen Glas Wein oder Cocktail . Für kleines Geld, wirklich Top-Musik. Sehr empfehlenswert. |
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Christmas With My Friends II von Nils LandgrenAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Eine Kundenrezension:Wundervolle Musik 5 von 5 PunktenDie erste CD hat mich schon begeistert. Ich kann sie eigentlich nicht mehr hören, diese Weihnachtslieder, die man immer und immer wieder zu hören bekommt. Das hier ist wieder anders, es ist schön, es ist ungewohnt und doch vertraut. Einfach nur fantastische, einfühlsame Musik, die einen auffängt und trägt, selbst durch die anstrengenste Zeit des Jahres: die Weihnachtszeit. |
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Dream a Little Dream von Helen Schneider, Till BrönnerAudio CD von edel records (Edel)Preis bei Amazon: EUR 12,97, Angebote ab EUR 9,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie Amerikanerin Helen Schneider mit Wohnsitz Deutschland macht auf der neuen LP Dream a Little Dream das, was man als Musical-Star und Sängerin in ihrem Alter macht - ein edel verpacktes Album mit Standards und Evergreens großer Amerikaner von Cole Porter bis George Gershwin. Was kann man diesen unendlich oft eingesungenen Klassikern neu einhauchen? Dazu gehört eine Stimme, die sich von anderen Interpreten absetzt - und eine ganz und gar persönliche Interpretation. Das ist Helen Schneider nur bedingt gelungen, auch wenn sich ihr leicht lasziver, erotischer Hauch-Gesang durchwegs angenehm anhört und auch zum Träumen verführt, etwa bei „Love For Sale“ das absolut ihrer Stimmlage entspricht und mit originellen Pianoläufen daher kommt. Oder dem sinnlichen Bar-Cocktail „The Man I Love“ und „Only You“. Doch insgesamt bleibt sie in einer wenig forcierten Stimmlage stecken und verwackelt so manchen Oberton wie etwa bei „Sway„ oder „I Only Have Eyes For You“, weil sie zu hastig, atemlos im schnellen Tempo über die Titel hinweg singt, die ganz allein die grandiose, läßige Band trägt. Die macht das Album mit vielen Soloeinlagen zu einem absoluten Hörgenuß, allen voran die Produzenten Till Brönner, der neben seiner Traum-Trompete auch die Keyboards spielt und die Brass Section leitet, und Christian van Kaphengst mit Acoustic und Fender Bass. Da ist für Nostalgie-Kitsch kein Platz, umso mehr für eine unaufdringliche Atmosphäre - musikalisch modern und stilsicher. -- Ingeborg Schober 5 Kundenrezensionen:Was soll denn das..... 1 von 5 PunktenMal Rockröhre, mal Brecht/Weill, mal Musical und nun das Great American Songbook. Konsequent ist Helen Schneider nun doch wirklich, keines der von ihr bearbeiteten Gerne hat sie je beherrscht, nirgends etwas geschaffen was den "Test of Time" bestanden hätte und richtig GUT war sie NIE. Manch Sängerin mit mehr Stimme, Talent und Ausdruck schaffte es nicht einmal zum One-Hit-Wonder, Helen Schneider hat aus dem Wenigen was der Liebe Gott ihr mit auf den Lebensweg gegeben hat das Beste gemacht und sich so 30 Jahre im Geschäft gehalten. Respekt und Hut ab!! Trotzdem braucht niemand diese CD. Konsequentes Gehauche - Skurrile Verflachung großer Songs 1 von 5 PunktenHelen Schneider? Ich bin ein Fan der ersten Stunde, besitze all ihre CD & Vinyls, und habe ihre Karriere immer sehr genau verfolgt. Ich habe sie zig Mal life erlebt: ganz am Anfang mit ihren sanften, aber intensiven Popballaden, dann als Rock'n Roll Gypsy, - und später als fantastische, gereifte Interpretin von Weill-Songs und den großen Musicalmelodien von Webber, Arlen, Porter und zig anderen. Ein Abend in der Kölner Philharmonie mit Steven Sondheim und Harold Arlen Songs kann ich nur als g r a n d i o s bezeichnen! Jetzt liegt ihr neuestes Album vor. "Dream A Little Dream" hat das schönste Design all ihrer CDs, beinhaltet aber zur großen Enttäuschung und in meiner rigoros persönlichen Beurteilung ihren bisher schlechtesten Gesang, den sie jemals auf einem Tonträger hinterlassen hat. Die große, fazettenreiche Stimme der Helen Schneider wird auf dieser CD bei jedem Lied zum belanglosen Stimmchen. Musik und Gesang klingt wie austauschbare Barmusik, die man überall hören kann. Wenn jemand vom Kaliber der Schneider sein großes Stimmmaterial eine ganze CD hindurch so drosselt, dann "spielt" er eine Rolle, die nicht stimmt - die sozusagen "falsch" ist....Diese Rolle ( oder Interpreation) ist falsch für die Musik,und auch falsch für Helen Schneider. Oder es ist etwas ANDERES " gewollt". Helen Schneider und Produzent Till Brönner WOLLTEN ETWAS ANDERES ! Sie waren wohl vom dem unbedingten Willen durchdrungen, dass sich Schneiders Interpretationen dieser großen Jazzstandards von den zahlreichen, weltberühmten Versionen unterscheiden müssen. Das ist ihnen zweifelsohne gelungen. Das Ergebnis ist schlecht und klingt "gewollt" und bei manchen Titeln fast schon traurig-skurril. Einen besseren Song als z. B. George Gershwins "The Man I Love" kann sich kein Sänger wünschen. Bei Helen Schneider misslingt dieses Stück durch permanent aufgesetztes Gehauche, und oftmals auch affektierte Betonung des Textes in voller Länge. Eine in diese Richtung gezielte Tontechnik trägt mit dazu bei, dass Frau Schneider mitunter wie eine Asthmatikerin klingt, - geht alles mit entsprechend eingestelltem Mikro und den Reglern am Mischpult....... (Bei ihrem letzten Liveauftritt im Sommer dieses Jahres trug sie einige Songs der neuen CD vor, aber Effekte dieser Art waren nicht zu hören, obgleich sie wesentlich reduzierter sang als gewohnt ). Gerne endet Helen Schneider auf dieser CD die Lyrics abrupt, lässt die letzten Silben nicht ausfließen, oder melodisch nachklingen. Mit diesem Stilmittel gerät ihr Singen in die Nähe von Sprechgesang und die Melodie wird ihrer Schönheit beraubt. Mag sein, dass Andere diese Art Reduzierung als eine etwas spröde Bereicherung empfinden. Ich nicht. Die Belanglosigkeit ihrer Interpretation von Dream a little Dream of Me, kann nicht übertroffen werden. Schneiders Höhen klingen bedenklich unsicher bis mickrig, weil sie ihre Stimme falsch einsetzt, (abgedrosselt). Dazu kommen einfaltslose, stereotype Arrangements, - von den Musikern zwar gut gespielt aber sie bieten nicht die Spur von Eleganz, oder Raffinesse. Im Gegenteil: oftmals wirken sie ausgesprochen bieder bis plump und hören sich dann an wie eine Mischung von simpler Barmusik und Kaffehausgeklimper. Sie beinhalten keine Jazzinspiration. Auf einzelne Titel mehr einzugehen macht bei dieser CD keinen Sinn - alle Songs sind sich in Helen Schneiders unzulänglich - eigenwilliger Interpretation ähnlich wie ein Ei dem anderen. So wie ein Song endet, so fängt der nächste an, was Klang und Ausdruck ihrer Stimme betrifft. Es endet mit Gehauche, und fängt wieder an mit Gehauche. Und mittendrin auch Hauchgesang. Das ist weder sinnlich noch lasziv, sondern albern und langweilig. Ich kenne kaum eine andere CD, die mich so wütend macht. In keinem Lied lässt sich mal eine Steigerung ausmachen, Schneider singt alles eindimensional und in einer gleichmäßig herabgestuften Lautstärke. Es klingt, als habe der Tontechniker gesagt: ". Hi Helen, siehst du, wie die Nadel jetzt gerade ausschlägt? Bis hier darfst du singen nicht kräftiger oder lauter!" Ich werde den Verdacht nicht los: Till Brönner, Musiker, Produzent dieser CD und rein stimmlich ein sehr kleiner Sänger, suchte hier in Helen Schneider sein gesangliches Pendant. Es ist kaum zu verstehen, dass eine erfahrene und großartige Sängerin wie Helen Schneider sich auf ein solches Konzept einlässt: denn zufällig ist hier nichts ! Wie auf dieser CD hervorragende Songs auf professionelle Weise verflacht werden, hat Methode. Irgendwer hat ihr wohl ins Ohr geflüstert: Nimm dich zurück Helen - sing nett, charmant. und leiser,... dann verkaufst du mehr CDs als mit deinem intensiven kunst-und kraftvollem Gesang. Aber etwas hat sich Frau Schneider letzten Endes doch gedacht, als sie von "Dream A Little Dream" ( spaßeshalber?) von ihrem "Flüsteralbum" sprach. Noch am ehesten gelungen: In My Solitude. Schlechteste Interpretation: The Man I Love. Für die außerordentlich edle Verpackung der CD gibt es einen Stern Leider etwas enttäuschend.....:-(( 3 von 5 PunktenAls bekennender Helen-Schneider-Fan hatte ich mich sehr auf die CD gefreut. Die Kombination mit dem produzierenden Till Brönner als derzeit angesagtester German Jazzact und ein perfektes Cover und Booklet mit sensationellen Fotos - da kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen !??? Leider ist es dann doch passiert - Helens Stimme wurde fast wegproduziert. Sie haucht mehr als sie singt und damit fehlt das wirklich unverwechselbare ihrer einzigartigen Stimme. Bei den ersten zwei, drei Titeln kommt das ja noch ganz gut...aber auf die komplette CD-Länge wird es ärgerlich. Till Brönner von allen guten Geistern verlassen ?? oder sollte das eine Chillout-Lounge-Jazzvariante werden. Davon gibts dann doch sehr viele andere Damen, die das (leider) wesentlich besser gemacht haben. Auch die Songauswahl passt nicht immer so richtig zu Helen Schneider. Fängt es auch mit "Dream a little dream" noch sehr vielversprechend an, so plätschert es dann nur so vor Beliebigkeit vor sich hin. Alles schon 1000mal dagewesen. Macht im Prinzip bei Jazzstandards nichts, aber wenn dann bitte im typischen Helen-Schneider-Stil und nicht als Warenhaus-Hintergrundmusik-Version. "My heart belongs to daddy" sticht für mich am negativsten heraus. Musste man das Frau Schneider antun !?? Ihre vorhergehende CD "Like a woman" kann ich da im Vergleich vorbehaltslos empfehlen - da bekommt man wenigstens Helen Schneider fürs Geld, das nenne ich eine zeitlos schöne CD, die man immer wieder gerne auflegt und bei der die Melodien nicht schon so abgenudelt sind. Trotzdem wünsche ich ihr, das dies hier ein Erfolg wird, weil sie ihn als Person mal wieder verdient hätte - und live ist sie ja bekanntlich eine Klasse für sich. Deshalb 3 sterne - aber nur weil sies ist....:-)) Ausstrahlung pur! 5 von 5 PunktenWas für eine wunderbar entspannte CD von einer Weltklasse-Sängerin! Auch im Zusammenklang besonders mit ihrer vorletzten und in sich stimmigen Singer-Songwriter-CD "Like A Woman" bekommt man einen Eindruck von der unglaublichen Vielseitigkeit dieser so sympathischen und charismatischen Sängerin, die endlich wieder Platten herausbringt und der es immer wieder gelingt, ihre Zuhörer zu überraschen. Dieses Mal gelingt ihr das mit den von Till Brönner einfallsreich produzierten amerikanischen Standards auf besonders eindrucksvolle Weise. Jedem der doch bereits allerseits bekannten Songs drückt diese Künstlerin mit ihrer persönlichen Interpretation und ihrer warmen und ausdrucksstarken Stimme ihren eigenen Stempel auf - und das begeistert nachhaltig!! Meine CD des Jahres 5 von 5 PunktenSehr gut! Zuerst einmal ein Lob für die tolle Gestaltung des CD Covers. Die CD ist sehr hochwertig verpackt. So etwas stelle ich mir gerne in mein CD Regal. Auch die Musik lässt keine Wünsche offen. Nachdem ich die CD das erste mal gehört habe musste ich sie gleich noch einmal von vorne anmachen. Die Trompeten Arrangements von Till Brönner sind wirklich traumhaft und die Stimme von Helen Schneider ist umwerfend. So eine lässige und angenehme Auswahl an Liedern macht wirklich Spaß. Dies wird eine meiner CDs des Jahres. So viel steht jetzt schon fest. |
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