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The Colour of Snow (inkl. Der Hitsingle "Allein Allein") von Polarkreis 18Audio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,06 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionPolarkreis überlassen anscheinend nichts dem Zufall. Auf ihrem zweiten Album The Colour Of Snow präsentiert sich die vielköpfige Gruppe aus Dresden von Klangästhetik bis zum Outfit als durchgestyltes Gesamtkunstobjekt. Die Entwicklung zu einem internationalen und damit nie nach Deutschland einordbaren Sound vollzog sich rasant. Bevor sich Polarkreis 18 im Jahre 2004 gründeten, entdeckten die beiden Blur-Fans Sänger Felix Räuber und Keyboarder Bernhard Wenzel Indie-Künstler wie Tortoise, Aphex Twin, Radiohead oder Sigur Rós für sich. Doch mehr als Garagenpunk - plus Schreigesang - konnten die beiden 1997 mit ihren Instrumenten noch nicht spielen. Dann begann die Tüftele, sie legten Spur auf Spur, bis der PC-generierten Musik das Leben ausging. Erst weitere Mitglieder ließen Polarkreis 18 zu einer richtigen Gruppe werden, auch weil die Songs nun eine neue Dynamik bekamen. Der Weg zum Erfolg war frei, vorbei die Zeiten mit 25 Besuchern bei Konzerten. War dass selbstbetitelte Debüt Polarkreis 18 schon eine gereifte Mischung aus Pop-Melodien, integrierten Break-Beats, elegisch-wehmütigen Klang-Epen, Streicherarrangements und Gitarren-Ausbrüchen, so schwenkt der Nachfolger direkt und mit Hochgeschwindigkeit Richtung Mainstream. Der Albumtitel The Colour Of Snow, der Bandname und die Hives-mäßige weiße Klamottenoptik suggerieren Kühle und stehen trotz des kristallklaren, krispen Sounds doch in Kontrast zu der eher warmen und emotionalen Musik. Bohrt man nun aber tiefer, tauchen Probleme auf. Ein Track wie die potentielle Hitsingle Allein Allein mit seinen überbordenden Arrangements uns Eurodisco-Beats ist nicht unbewusst entstanden, der Song WILL einen anspringen, er giert nach Anerkennung und Radio-Airplay. Wo die immer wieder als Vergleich herangezogenen Sigur Rós mystisch, spinnert und unnahbar daherkommen, damit eine Nachhaltigkeit erreichten, da fehlt es dem Sextett aus Sachsen an Tiefe. Das von Mario Thaler (Notwist) und Jochen Naaf (PeterLicht) unter Mithilfe von Streichern produzierte Album klingt perfekt und international konkurrenzfähig, es macht einem den Zugang sogar außerordentlich leicht. Aber es will einfach nicht berühren, es nimmt einen nicht an unbekannte Orte mit. -- Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Ice ice baby... 3 von 5 PunktenWar doch das Vorgänger-Album ein sehr kurzweiliges und innovatives Werk, so ist dieses mit Sicherheit die Mainstream-Version dessen. Schöne Songs mit originellen Ideen gehen in die Gehörgänge... aber hier liegt wohl schnell das Problem. Hat man das Gros derer einige Male gehört, legt man das Album schnell zur Seite und kramt es auch nicht wieder hervor. Im Gegensatz zum Vorgänger. Schade auch, dass jetzt ProSieben "Allein allein" für sich prostituiert und hoch und runter dudelt. Und vor allem sehr schade, dass eine eigentlich dermaßen abwechselungsreiche Band kein würdiges Video erhält. Allein für das Video würde ich schon alle Sterne abziehen, aber hier würde ich der Band nicht gerecht werden. Alles in allem, ein nettes Album, aber kein Geniestreich wie das erste... leider! War ein Geschenk 4 von 5 PunktenIch hab die CD verschenkt .... aber die Beschenkte hat sich sehr gefreut - wir haben auch mal reingehört .... doch ..... findet gefallen Gibt es nicht vielleicht eine Instrumentalversion???? 2 von 5 PunktenNaja, musikalisch /interpretatorisch sagt mir das schon ziemlich zu. Wie schon beim ersten Album kann ich mich trotzdem nicht zum Kauf durchringen. Denn leider besteht Musik dieser Art aus Instrumenten UND Gesang. Und unglücklicherweise ist letzterer oft kaum als solcher zu bezeichnen. Sicher, wir leben im Zeitalter von Rap, HipHop und Hörbüchern, aber das ist ja kein Gesang. Und auch für Sprechgesang gibt es eben auch gewisse Anforderungen. Vielleicht sollte man sich einfach jemanden ins Boot holen, der (DIE) wirklich singen kann und nicht nach einem halben gesungenen Satz Luft holt wie ein Vorwerk-Staubsauger (diese Unsitte macht sich immer mehr breit) oder ins Mikrophon haucht wie Jane Birkin mit Bronchitis! Mann, ihr seit doch viel besser! 2 von 5 PunktenHerzlichen Glückwunsch Lalobo! Ich stimme Ihnen 100 Prozent zu. Von der ersten Zeile bis zur letzten. Es geht dabei nicht um Vergleiche mit Pet Shop Boys oder Alphaville, um nicht sämtliche 80er-Fans mit diesem Album zu vergraulen. Vielmehr finde ich es generell mehr als bedenkenswert, warum eine derart ambitionierte Band es tatsächlich hinbekommt, ein phänomenales Debüt-Album in einem völlig überproduzierten Nachfolger enden zu lassen. Denn genau so wird es enden. Klar, man muss nicht immer die Plattenfirmen dafür verantwortlich machen - auch wenn man es oftmals müsste! Das sage ich deshalb, weil ich nicht auf diese Art von Musik verzichten möchte!! Mich ärgert es persönlich sehr, daß lediglich 3 der Titel als - sagen wir mal - Ergänzung des vorrangegangen Albums gelten dürfen. Und das meine ich als Kompliment. Die wären: "Tourist" (Ja - bombastisch, aber intensiv und echt), "Name On My ID" (frisch, wie übrigens das gesamt erste Album und daher das beste Stück der Platte) und "River Loves The Ocean" (der gesungene 2. Teil der Unendlichen Geschichte - Filmmusik, aber dafür sehr, sehr berührend arrangiert.) Der Rest gehört in die Tonne. Jungs, verflucht noch mal, fahrt nach Island und belebt Eure Inspirationsquelle neu! Ihr seid belebent und voller Energie. Laßt Euch nicht verheizen! Macht mal Pause und bringt uns mehr vom alten Neuen - Sigur ist gut, aber ich weiß Ihr könnt das besser... Hochachtungsvoll und voller Zuversicht - mircomx. Es fährt ein Zug nach Nirgendwo 5 von 5 PunktenVielleicht würden mich einige Leute zur Generation X zählen, Jahrgang 1978, mein musikalischer Urknall war Nirvana, die zusammen mit Pearl Jam bis heute meine ungeschlagenen Helden sind. Außerdem spiele ich in einer Band, die inzwischen mehr oder weniger erfolgreich, ihr zweites Album rausgebracht hat und deren Mitglieder immer, ganz im Sinne des Grunge und Punks, ihren ureigenen Weg gegangen sind und auf Stimmungen oder modische Erscheinungen einen Dreck gegeben haben. Es ist schon seltsam, daß ich "The colour of snow" wahrscheinlich genau ein Jahr früher aufgrund meines Musikdogmas von Grund auf abgelehnt hätte. So wie es der Zufall wollte habe ich "Allein, Allein" das erste mal genau zur richtigen Zeit an genau dem richtigem Ort (Anfang August im Autoradio) gehört. Es ist, was bei nachhaltiger und guter Musik bei mir sehr selten der Fall ist, sofort zu mir durchgedrungen. Ich erkannte weder das Hymnenpotenzial, noch war ich Fan von elektronisch unterstützter Musik, noch wusste ich irgendwas über die Band, geschweige denn über das vorherige Album. Trotz allem war für mich auf Anhieb klar, daß ich mir das dazugehörige Album zulegen würde und tat dies dann auch etwas später. Nun, da ich "The colour of snow" sicherlich zum 30. mal durchgehört habe, kann ich bedenkenlos kundtun, daß mich seit "Toxicity" von SOAD kein Album mehr so inspiriert, keines mehr so auf mich gewirkt und keines mehr so bei mir eingeschlagen hat wie dieses. Schon der Opener Tourist nimmt einen mit auf eine Reise zurück in die unbeschwerte Kindheit, deren Erinnerungen und Gefühle so weit weg erschienen, um gerade in diesen Zeiten wieder so nah dran zu sein scheinen. Diese Melancholie, die The colour of snow, Happy go Lucky oder River loves the ocean in mir auslöst, habe ich schon sehr lange nicht mehr in dieser Form gespürt. Obwohl fast alle Lieder einen düsteren, kalten und depressiven Grundton in sich tragen, wird das Lebensbejahende wie von einem über allem schwebenden Engel (namens Felix Räuber) durch das gesamte Album getragen. 2008 wird als eines der wichtigsten Jahre in die Geschichte meiner Biographie eingehen, es ist verdammt viel passiert. Dieses Album hat mich während dieser Zeit begleitet und wird wohl auch noch in Jahren oder Jahrzehnten zu meinen Lieblingsalben zählen, um mich dann, so ist es nunmal bei Musik, immer wieder an diese Zeit zu erinnern. Das weiß ich schon jetzt. Danke an Polarkreis 18 für diese phantastische Musik. |
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Arbeit Nervt von DeichkindAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionMit ihrem letzten Album, Aufstand im Schlaraffenland (2006), setzten Deichkind ein unüberhörbares musikalisches Ausrufezeichen. Keine andere Band in Deutschland vermischt seit Jahren auf ähnlich innovative Weise Elektronik-, Rock-, HipHop- und Pop-Elemente mit zum Teil bewusst absurden, zum Teil schlicht genialen Texten. Deichkind bewegen sich auch auf Arbeit Nervt ganz auf der Höhe der aktuellen sozialen und politischen Diskurse und lassen in den 14 Songs einmal mehr mächtig Dampf ab und schrecken auch vor bewussten Provokationen, siehe Nummern wie den Opener "Hört ihr die Signale" oder die unwiderstehlich groovenden Single "Arbeit Nervt", nicht zurück. Auch zum alltäglichen Wahnsinn der digitalisierten Welt haben die vier Herren, aktuell verstärkt durch Ferris MC, durchaus gehaltvolles und gewohnt humorvolles beizusteuern wie beim Song "Ich und mein Computer". Deichkind weigern sich auch 2008 erfolgreich erwachsen zu werden und lassen folglich keine Gelegenheit aus, ihre Zuhörer nachhaltig zu verwirren. In der Nonsenskategorie ganz vorne mit dabei sind Titel wie "23 Dohlen", "Travelpussy" und das mit harten Elektro-Sounds der französischen Ed-Banger-Schule angereicherte "Metro". Doch auch eingängige, beschwingt dahingleitende Pop-Nummern wie "Luftbahn" verschmäht man im Deichkind-Lager 2008 nicht. Allerdings nur, um kurz darauf beim Stück "Gut dabei" das musikalische Erbe von Gary Glitter ohne jede Gnade gegen die Wand zu fahren. - Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Scooter für Intelektuelle? 4 von 5 PunktenIch glaube an den Deichkindern scheiden sich die Gemüter. Entweder man findet den prolligen, asigen Ton super oder man schämt sich eher dafür. Ähnlich wie bei Scooter, nur da bin ich eher derjenige der sich dafür schämt. Die Deichkinder beweisen dann doch etwas mehr Humor in Ihrer Musik und vor allem in Ihren Texten. Situativ finde ich das diese Platte einfach echt ne Menge Spass macht, und ich bin nun nicht der Typ der Trichtersaufen zu seiner Passion erklärt hat. Travelpussy, Ich und mein Computer oder die Single Arbeit nervt machen echt Spass. Die Beats sind ziemlich fett, man kann mitgröhlen und auf der Tanzfläche abgehen! Und manchmal ist es ja auch genau das was man möchte! Und dann darf auch gern nach dem Bier gerülpst werden :-) Klingt nach viel Geld. 2 von 5 PunktenAls ich "Luftbahn" gehört habe, konnte ich meinen Ohren nicht trauen. Dieser Sound hat mich mehr an "Ich und Ich" erinnert, ich war schockiert. Jetzt hat zwar der Schock nachgelassen aber Enttäuschung macht sich breit. Die Melodie ist fantasielos, hört sich an wie jeder andere Chart-Erfolg. Auch "Urlaub vom Urlaub" hört sich verdächtig nach Chart-Erfolg an. Sie klingen wie Musterschüler. HÖRT SICH AN ALS WOLLEN DIE VIEL GELD MACHEN. Ich meine gegen Geld machen ist wohl nichts einzuwenden von irgendwas will man ja leben und man möchte ja auch einen gewissen Lebensstandard haben, aber das klingt als würden sie sich fürs Geld prostituieren. Ich will Musik, die kreativ ist, die KUNST ist und nicht sowas. Ich will Musik die wie ein Action-Painting ist. Ich will Surrealismus und NICHT konventionelle Nummer Sicher Lieder. Das letzte Album war losgelöst und erfrischend. Hoffnung geben mir "Ich und mein Computer", "Travellpussy" und "Dicker Bauch". Erstaunt war ich auch, dass dieses Album auch mehr gerappt wird, man erkennt zumindest ein Rap Skelett in so manchem Track (Gut dabei, Komm rüber) So allgemein kann man aber sagen, dass sie in jeder Richtung, die in diesem Album anklingt irgenwie ins Mainstream abdriftet. Sogar was Elektro betrifft, wie man gut in "Hovercraft" raushören kann. "Hört die Signale" hat mich auch nicht unbedingt überzeugt. Ich finde es ja schön wenn man Elemente aus anderen Bereichen (klingt ein wenig nach Trance und so...) ein wenig umfunktioniert aber mir gefällt die Umsetzung nicht. Keine Ahnung wieso das Album so komisch klingt. Vielleicht liegt es an Ferris oder weil Buddy weg ist. Aber die Cocktailkirsche auf dem Dessertalptraum ist auf jeden Fall "Luftbahn". Allein der Text für sich klingt kitschig, wie so ein Song für eine neue Kinder-Manga-Serie in der ein Sailor-Moon-Verschnitt einen Mondstein sucht. Sowas würde zumindest gut passen. Ich denke dieses Album wird vielen gefallen, auch denen die bis jetzt nicht besonders viel mit Deichkind zu hören hatten. Ich bin schon gespannt welche Singles ausgekoppelt werden und wie die Masse darauf reagiert. Man wird sehen, es wird sich zeigen. Man kann aus Müll grandiose Kunst machen, aber hier bleibt leider teilweise Müll einfach (Pop-)Müll. Das Land der Dichter und Denker :-) 5 von 5 PunktenAlso dass Deichkind kreativ sind wussten wir ja schon immer, aber das ist echt mal ne geile Nummer, denn die Tracks sind urkomisch und zudem noch echte Partykracher, die unsere urigsten feierinstinkte stilgerecht untermalen. Zudem gibt Ferris MC dem Assipack noch den letzten Schliff. Die Beats sind supersimpel und alle recht ähnlich aber absolut passend. Irgendwie klingts trotz der ganzen Einfallslosigkeit einfach Fett. Die Jungs wissen einfach was funktioniert und das ist die gnadenlose Selbstverarsche mit simplen, tanzbaren Beats, die ins Ohr gehen. Die Menschheit hat ja auch zu einfachen Trommeln das Tanzen gelernt. Wie momentan auch Peter Fox, zeigt diese Platte, dass Deutsche Musiker durchaus eigene Musikstile prägen können, denn ich hab sowas dämliches und zugleich geniales noch nicht aus den Staaten gehört. Die Deutsche Musik scheint sich in den letzten Jahren ja sowieso etwas zu emanzipieren, indem sie den deutschen Humor und das deutsche Lebensgefühl bedient, anstatt den American Way of Life hier verkaufen zu wollen. Die etwas andere Arbeiterbewegung... 5 von 5 PunktenEs scheint, als hätten sich Deichind in "Nur [..] fünf Minuten" neu erfunden, was Musik und Aussage betrifft. Was auf der ersten Hip Hop orientierten LP noch direkt durch Texte gesagt wurde, wird spätestens jetzt nur noch in Sprache angedeutet. Das neue Album knüpft direkt an "Aufstand im Schlaraffenland" an- hier war der Überdruss einer verfetteten Gesellschaft herauszuhören, die den Bezug zu Leben und Realität verloren hat und sich nun in der Sprache wehrt, die ihr beigebracht wurde- Spaß, Exzess, Prestige. Eine mehr als gelungene Mischung aus subtiler Kritik und guter Unterhaltung spiegelt sich auch im neuen Langspieler. Musikalisch sehr satte Beats treiben den Hörer noch etwas mehr an, als im Schlaraffenland und zwingen einen förmlich das zu tun, was nötig wird, wenn arbeit nervt, nämlich Party. Doch in welche andere Richtung "die Signale" gehen ist ebenso sehr interessant und stilvoll gelöst. Dies beginnt mit der Anspielung auf die Internationale Arbeiterbewegung, die sich als neues Programm nun zur Anarchie säuft und endet mit dem, was auch Schwerstarbeit und zutieft nervig sein kann, nämlich Beziehung (und Frau). Zwischenzeitig klingt dann in dieser schönen Anpassung von elektronischen Beats und Sprechgesang an, was die moderne Arbeit aus unseren Handlungsabläufen und unserer Welt macht, nämlich ein angehacktes Phrasengemisch der Computersprache ("Update nicht möglich, Sanduhr...Sanduhr..). Entmenschlichung und Unartikulierbarkeit, wie kann man da als modernes Konsumtier noch präzisere Kritik üben, als in dem Titel des Albums deutlicher nicht gesagt werden könnte: Arbeit nervt. Doch hier wird keiner an den Pranger gestellt, kein Zeigefinger erhoben, sondern im Gegenteil. Kritik wird gleich durch Ironie revidiert und ich muss sagen, diese intelligente, ordinäre Mischung macht einfach richtig viel Spaß. Hirn aus, Boxen an! 4 von 5 PunktenEntweder Oder. Für die eine Hälfte ist Deichkind struntzdumme Assimusik, für die andere eine Art intelligentes Kunst-Konzept, welches eben dieser dummen Gesellschaft den Spiegel vorhält und sie so entlarvt. Ironie oder Idiotie? Das ist hier die Frage. Die Lösung für eben jene Frage liegt dabei sicher in der persönlichen Einstellung, Intelligenz und Distanz des Betrachters. Deichkind, als die neuen, seit E.S.D.B." vor 3 Jahren, sind für mich in erster Linie blendendes Entertainment. Ihre Reime sind witzig, ihre Beats sind fette Elektrobretter und ihre Live Shows sind eh legendär. Die Konzerte von Deichkind sind auch die Hauptinspiration für das Album Arbeit Nervt!". Das Album zur Show, die Platte zum Konzept Deichkind, deren Mitglieder längst nicht mehr eindeutig ausmachbar sind. Hier geht's um mehr. Botschaft? Hmm, gibt es so was? Na ja, der Albumtitel inklusive Titeltrack geben das Motto vor. Der Rest der Platte bewegt sich auch in diesem Themenbereich. Deichkind zelebrieren den ungehemmten Hedonismus. Das Doof-Sein! Einmal Assi ohne Wiederkehr. Titten, Tanzen und Trichtersaufen ist das was zählt im Deichkind-Universum. Auf diese Thematik muss man sich einlassen, oder es seinlassen. Wenn man das macht hat man jede Menge Spaß. Wenn beim Opening-Track Kein Gott! Kein Staat! Lieber was zu saufen" proklamiert wird, dann hat das sowohl was politisches, aber auch was stumpfsinniges. Auf jeden Fall bekomme ich Durst dabei. Dicker Bauch" mit einer Hommage an all die Schwergewichtler des Showgeschäftes ist dann natürlich ein weiterer Grund zum Schmunzeln. Travelpussy" ist ein lustiges Sammelsurium von Zweideutigkeiten, während das wirklich struntzdämliche Komm rüber" da schon eindeutiger ist. Und obwohl man Lachen muss, ist es halt ganz oft so, dass Deichkind gar nichts anderes machen, als die Realität abzubilden. So breite Spasten, wie in eben diesem Song gibt's auf jeder Party. Die Computerhymne Ich und mein Computer" führt mal ganz nebenbei alle Probleme des modernen Kommunikationszeitalters auf und mit dem poppigen Luftbahn" hat man sogar fast schon ein melancholisches Stück über die Schönheit eines Trips, ob nun drogenbedingt oder nicht, an Bord. Im Gegensatz zum noch etwas unbeholfenen Vorgängeralbum Aufstand im Schlaraffenland" sind Deichkind musikalisch mittlerweile wesentlich gefestigter, was ihr Metier angeht und vor allem abwechslungsreicher und gewagter. Während Gut dabei" klassisch, fast im Hip Hop Korsett, abgeht ist Metro" ein knallhartes Brett. Und der letzte Song Urlaub vom Urlaub" geht schon fast als Ballade durch. Vielleicht die Richtung der Zukunft. Arbeit Nervt!" macht Laune und Bock auf Feiern und schaltet dabei öfters bewusst das Hirn aus. Wer dies allerdings nicht komplett macht, wird am Ende zwischen den Zeilen öfters mal die Ironie über die moderne Party-Gesellschaft oder den klischeehaften Hartz IV"-Empfänger erkennen. Deichkind geben sich dümmer, als sie sind, und gerade das macht sie so intelligent. Vielleicht interpretier ich zu viel in diese Musik hinein, aber vielleicht ist das auch einfach etwas, dass damit automatisch einher geht. Damit hat die Band das Ziel, zu unterhalten und auch zu polarisieren, mehr als erreicht. Das Problem an dieser Musik ist dann halt lediglich jenes, dass die Menschen die Ironie und die Übertreibung nicht mehr sehen. Das ist dann das Traurige an dieser Remmidemmi-Gesellschaft. Exzess bis um Extrem und nix dahinter. Aber na gut. Darüber könnte man jetzt mehrere soziologische Aufsätze schreiben. Wer das will, kann das machen. Ich hab jetzt Bock auf Tanzen und Trinken. Und das darf durchaus mal sein. Dazu eignet sich dieses Album bestens! Deichkind machen Lärm! Und den machen sie kreativ. Das fetzt und das tut der deutschen Musiklandschaft mal gut! |
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Girls and Boys (inkl. der Hitsingle 'The Way I Am' und Bonustrack 'Keep Breathing') von Ingrid MichaelsonAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 12,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
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3 Kundenrezensionen:Ingrid Michaelson oder Wie werde ich vom Nobody zum Indie-Superstar !!! 5 von 5 PunktenIngrid Michaelson ist das nette bebrillte Mädchen von nebenan, die einen optisch erstmal an Stefanie Heinzmann erinnert. Die gebürtige New Yorkerin hat sich ganz dem Singer-/Songwriter Pop im Stile von Fiona Apple und Regina Spektor verschrieben. Bereits im November 2006 war Ingrid mit ihrem Song "Breakable" in der Arztserie Grey's Anatomy zu hören. Ihr wurde sogar die Ehre zuteil mit "Keep breathing" den Song für das Finale der 3.Staffel bei zu tragen. Doch so richtig ab ging es für Ingrid, als im September 2007 mit ihrem Groover "The way I am" eine Pulloverwerbung hinterlegt wurde. So avancierte die zierliche New Yorkerin innerhalb kurzer Zeit vom Nobody zum Indie-Superstar. Neben den drei benannten Songs gibt es weitere zehn Stücke auf dem Album die qualitativ allesamt das hohe Niveau halten. Zum Glück hat sich eine Plattenfirma gefunden, die Ingrid eine Chance gegeben hat, wobei aus meiner Sicht das Risiko für die Plattenfirma hier sehr überschaubar war. Sehr toll! 5 von 5 PunktenWahnsinn! Ich hatte mich nach Norah Jones, Jenny Lewis, Kate Nash, Regina Spektor und vielen anderen so nach einem neuen guten Singer/Songwriter-Album gesehnt. Und das ist es. Ingrid Michaelson hat es geschaffen. Sie erinnert mich zwar sehr stark an Regina Spektor und stellenweise glaube, ich, Rilo Kiley zu hören und nicht I.M., aber das ist gut so, weil mir deren Musik ja gefällt. Ich war gleich begeistert von den ersten vier Titeln der Platte, vor allem von "The Hat", aber bei längerem Hören ist die ganze Scheibe einfach toll. Unbedingt zulegen! Acoustic diary 4 von 5 PunktenIngrid Michaelson singt Lieder über die Liebe. Das ist nichts Neues. Das haben schon Unzählige vor ihr getan und doch versucht sie mit eigenem Stil und in ihren eigenen Worten Vielgesagtes neu wiederzugeben und dem Hörer zugänglich zu machen. Minimalistisch gehaltene Songs, die von ihrem lieblichen Gesang profitieren. Aufgewachsen in Staten Island als Tochter eines Komponisten und einer Bildhauerin liegt Kunst in der Luft - musisches Denken willkommen, auch wenn sie sich lange gegen den Pianounterricht im jungen Alter wehrt. Doch mag gerade diese Pflicht der gewonnen Kür und Reife förderlich gewesen sein und ihr Talent in die richtigen Bahnen gelenkt haben. Allein ihrer Eigeninitiative (u.a. Gründung des Labels Cabin 24 Records) und der Präsentation auf Internetplattformen wie MySpace verdankt sie die ersten 250.000 Verkäufe ihres Albums "Girls and boys". Hier wird sie auch von den Machern von "Grey's Anatomy" entdeckt, die inzwischen einige Songs von ihr in Episoden eingebaut haben, darunter das Finale der 3. Staffel. Vielen dürfte die sympathische Frau mit der Brille im Vorprogramm der Jason Mraz Tour durch Deutschland aufgefallen sein. Auch wenn in den Staaten bereits ein neuer Langspieler in den Läden steht, beginnt man in Europa die Singer/Songwriterin Ingrid Michaelson mit der Wiederveröffentlichung ihres Durchbruchs aus 2007 aufzubauen. Bis heute hat sie sich ein hohes Maß an Selbstbestimmung beibehalten. Die Songs auf "Girls and boys" sind kleine Indie Pop/Folk Diamanten, die im Sonnenlicht eines aufklarenden Herbstmorgens funkeln. Charmant und unaufdringlich, dabei kaum zu übersehen, singt sie sich in die Herzen der Hörer. Sie steht dabei in der Tradition von Newcomern wie Sara Bareilles und gestandenen Künstlerinnen wie Nora Jones und Regina Spektor. In ihrer Einfachheit bezaubernd, gibt sie sich mal rockig (Die alone), dann wieder zerbrechlich (Breakable, Corner of your heart). Die Single "The way I am" ist mit leisen Percussions, Akustikgitarre und Handclaps nur minimalistisch instrumentiert und stellt die Anziehungskraft ihrer Stimme heraus. Selbst bezeichnet sie ihr Album als "Acoustic diary" und wir lauschen gerne andächtig ihren zuckersüßen Folkpop Geschichten über die Liebe und menschliche Zerbrechlichkeit. Anspieltipps: "Die alone", "The way I am" und "Starting now" |
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In Your Arms feat. Jill von Popstars (2-Track) von StanfourAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 3,79 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Ein wunderschönes Lied 5 von 5 PunktenRecht viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Mal wieder ein Lied, das ich 15 Mal hintereinander hören kann und es immer noch wunderschön finde. Jill hat wirklich eine traumhafte Stimme... nett, aber nicht mehr 3 von 5 PunktenEin nettes Lied, aber wenn man die deutsche Version "Wenn du fliegst" von Eddy Leo (Gewinner der ZDF-Castingshow "Die deutsche Stimme 2003) aus dem Jahr 2003 kennt und mag, so ist diese Version nur ein netter Abklatsch. Stanfour oder Ina Müller - wer war's? 4 von 5 PunktenWas mich interessieren würde: Ina Müller hat im Sommer das Lied "Wenn Du fliegst" herausgebracht, wer hat hier wen gecovert, oder kopiert? Beautiful song!!! 5 von 5 PunktenNach langer Zeit sind Stanfour zurück,mit einer tollen Ballade.Der song In Your Arms ist einfach nur wünderschön und perfekt für den kalten Winter.Doch hört er sich mit Jill von Popstars noch viel schöner an.Die beiden Stimmen passen perfekt zusammen.Ich würde mir mehr solcher traumhaften Ballden wünschen. Stanfour feat Jill - die bessere Lösung 5 von 5 PunktenAuf dieser CD befinden sich zwei Tracks wie man aus der Beschreibung entnehmen kann. Man kann wohl deutlich sagen,dass der Song mit der Künstlerin aus Popstars die bessere Variante ist. Die Stimme hat meines erachtes eine sehr beruhigende Wirkung auf das Gesamtstück und die Wahl einen Song mit Jill zu machen,war die richige Wahl. Ich kann mich dem Vorgänger der zweiten Rezension nur anschließen,dass die Instrumente im Hintergrund arbeiten und somit die Stimmen sich frei entfalten können. Für 5 Sterne hab ich mich auch deswegen entschieden weil ich der Meinung bin das der Preis für diese CD angemessen ist. |
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Black Roses von the RasmusAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDrei Jahre hat sich die Band um Sänger Lauri Ylönen Zeit gelassen, um einen ebenbürtigen Nachfolger für das letzte Album Hide From The Sun zu präsentieren. Und das ist der Band aus Finnland über weite Strecken mit Black Roses auch gelungen, auch wenn die immer stärkere Hinwendung zu poppigen Melodien, die schon auf dem letzten Longplayer zu beobachten war, nicht jedem Fan vorbehaltlos zu Begeisterungsstürmen hinreißen dürfte. Trotz der extremen Eingängigkeit der elf neuen Nummern und dem verstärkten Einsatz von Keyboards, Synthersizern und Samplern verzichten The Rasmus aber nach wie vor nicht auf kernige Gitarrenriffs und sorgen so dafür, das die musikalische Bodenhaftung nicht verloren geht. Für die Produktion verpflichtete das Quartett Desmond Child (Kiss, Bon Jovi, Alice Cooper), der nicht nur für den klanglichen Feinschliff sorgte sondern sich auch als Songwriter einbrachte. So entstand die erste Single Livin In A World Without You mit seiner tatkräftigen Mithilfe. The Rasmus setzen bei fast allen Songs auf ein opulentes Klangbild und aufwendige Arrangements. Zu den Höhepunkten zählt neben dem Titel Ten Black Roses vor allem das rockige, mit einer unwiderstehlichen Melodie gesegnete Ghost Of Love sowie Dangerous Mind, das ein wenig an die Anfangstage der Band erinnert. Aber auch die Kunst, perfekte Balladen zu schreiben, beherrschen sie perfekt, was sie zum Abschluss mit Live Forever eindrucksvoll beweißen. Mit Black Roses liefern The Rasmus erneut ein extrem bodenständiges Album ab, ohne größere Überraschungen. -- Norbert Schiegl ProduktbeschreibungBLACK ROSES 5 Kundenrezensionen:Ein überraschend gutes Album 4 von 5 PunktenIch muss zugeben, dass das letzte Album eine absolute Enttäuschung war. Ob es nun an den beiden gelungenen Vorgängern "Into" & "Dead Letters" lag, kann jeder selbst beurteilen der diese Alben besitzt. Für mein Teil bin ich äußerst skeptisch an das neue Album herangegangen. War doch beim letzten Album "Hide From The Sun" alles im "In The Shadows" Stil und meiner Meinung zu lieblos produziert, so erkennt man an diesem Album das genaue Gegenteil. Schon beim ersten Anhören der CD wurde ich von "Black Roses" im Gesamtpaket positiv überrascht. Kaum ein Song ist misslungen, abgesehen von "Ten Black Roses" und "Dangerous Kind". Als neutraler Beobachter dieser CD bleibt eindeutig festzustellen, dass dieses Album eine Mischung von Into und Dead Letters hat. Empfehlenswert sind die tiefgängigen Lieder wie "Ghost of Love" & "Justify". Aber auch der Rest, welcher von mir noch nicht erwähnt worden ist, ist zu empfehlen. "The Fight" sticht dabei am meisten heraus. Fängt der Song doch ungewöhnlich hart an, endet er im typischen The Rasmus Pop-Rocksound. Als Fazit kann man eindeutig sagen, dass The Rasmus sich weiterentwickelt haben und sich vom "In The Shadows" Stil verabschiedet haben. Wenn sie so weiter machen, dürfte der Erfolg auch wieder nach Deutschland zurückkehren. Schlecht ist das Album keineswegs, auch wenn der Mainstream das größtenteils anders betrachtet. Was diesem Album fehlt, ist das gewisse etwas, welches "Dead Letters" oder "Intro" hatten. Super Album 5 von 5 PunktenNoch besser als wie das letze Album, klasse Songs absolute Ohrwürmer. Das Album läuft bei mir hoch und runter. Sage nur absoluter Pflichtkauf. gut, besser, black roses 5 von 5 PunktenEigentlich geht es mir nur darum, zu zeigen, wie sehr mir das neue Album von The Rasmus gefällt. Denn im Großen und Ganzen haben meine Vorposter bereits alles Wichtige erwähnt. Dieses Album bekommt von mir auf jeden Fall 5 Punkte. Seit ich das Album besitze läuft es bei mir rauf und runter. Und ich kann immer noch nicht genug davon bekommen. Ich kann noch nicht einmal behaupten, dass mir ein Lied gar nicht gefällt. Und das will mal etwas heißen. Insgesamt haben sie sich zum letzten Album stark verbessert. Und darüber bin ich sehr froh! Damals war ich doch von einigen Liedern etwas enttäuscht. Aber zurück zu Black Roses! Super gut gelungen!!! Meine persönlichen Lieblingslieder sind u.a. Live forever, Ten black roses, The fight, Dangerous kind, You got it wrong,...! :) Und noch kurz zur DVD! Auch wenn es "nur" englische Untertitel sind, ist die DVD doch sehr unterhaltsam und gibt einen schönen Einblick in die Entstehung des Albums und die Hintergründe. Und mal ehrlich, die meisten dürften des Englischen mächtig sein...! Danke an The Rasmus für dieses geniale Album und macht weiter so! Ich freue mich auf das Konzert nächstes Jahr! Wieder ein super Album 5 von 5 PunktenBlack Roses bietet gewohnten The Rasmussound, viele schöne Rocksongs und auch das eine oder andere ruhigere Lied. Letzteres wäre Live Forever. You Got It Wrong und The Fight gehören hingegen zu den härteren. Manchmal wird es sogar elektronisch. Insgesamt gibt es also wieder viel Abwechslung. Die Bonus DVD, der Spezial Edition, ist sehr informativ. Sie ist auf finisch mit englischen Untertiteln, deutsche gibt es leider nicht. Fazit: Black Roses ist für jeden The Rasmus Fan ein Muss und auch für alle anderen emphelenswert. Nicht enttäuscht... 5 von 5 Punkten...wird man von diesem langersehnten Album. Es ist in jedem Fall genauso gut, wenn nicht sogar besser als die Vorgänger. Alle Lieder sind richtig, richtig gut! Vor allem Ghost of love^^ Also: Es lohnt sich! |
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Allein Allein Premium Single von Polarkreis 18Audio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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2 Kundenrezensionen:Remix Allein Alene 5 von 5 PunktenDas Geniale ist eigentlich die B-Seite: Der Remix von der dänischen Band Nephew! Das ist ein sagenhafter Ohrwurm. Der Text, der immer dazwischen gesungen wird, ist dänisch (die Übersetzung habe ich in einem Blog gefunden): Hvem der bare ku klare sig med hjælp fra sig selv. = Who could only just handle yourself with help from yourself Jeg kan klare mig med hjælp fra mig selv = I can handle myself with help from myself (Går) Ud alene, går hjem for mig selv, jeg kan klare mig selv med hjælp fra mig selv = (Go) Out alone, go home for myself, I can handle myself with help from myself Der Song ist übrigens auf der Sonic-Seducer-CD-Beilage vom Oktober (Vol. 88). Daher kannte ich den Remix vor dem "richtigen" Lied Allein Allein.. und war gleich ganz hin und weg. Ach ja, Allein Allein ist der Soundtrack zu dem genialen Film "Krabbat" und daher kommt auch die Beschäftigung mit dem Thema "Alleinsein". Wie wahr 5 von 5 PunktenDieser Titel entspricht gegenwärtigen Feststellungen zur Einsamkeit sehr. Eine passende Stimme und ein deutlicher Chor besingen den Zustand heutigen Alleinseins begleitet von einer eingängigen Melodie. Eine Verbindung aus Trancesounds, Gitarren und Geigen macht die faszinierende Wirkung des Songs aus. Der Text baut in deutlichen und eingängigen Wiederholungen die Genugtuungen heutiger Distanzierungen auf, die vielen Menschen steigernd innewohnen. Das Lied ist ungewöhnlich auffallend und sehr schön. |
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Ode to J.Smith von TravisAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,20 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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ProduktbeschreibungODE TO J.SMITH 5 Kundenrezensionen:kompletter Reinfall 1 von 5 PunktenAlso was hat da Travis geritten bei diesem Album? kein einziger Song dabei der in irgendeiner Weise berührt!! das hats noch auf keinem Album gegeben u. ich besitze sie alle. und es kommt nicht mal ansatzweise an so Meisterwerke wie The Man who oder invisible band ran! schade drum. Hab sie auch 2 x live gesehen u. es sind ohne zweifel tolle musiker. Aber wirklich was soll dieses hohe Singsang da von Fran Healy u. diese ganzen unmelodiösen u. teils unrhytmischen songs...? ich kann damit nichts anfangen u. das bestätigt auch meine Frau die von anfang an ein ganz großer Travisfan ist. Ich hoffe dass es beim nä Album wieder besser wird. Kann nur abraten von diesem Album... ist besser man hört sich wieder mal die alten sachen an. Hoffnung, aber keine Euphorie 3 von 5 PunktenZu Beginn der Dekade waren sie auf dem Zenit: Tolle CDs, charmante Auftritte und gute Chartplatzierungen. Dann kann die Pause und mit "The Boy with no name" ein absolut belangloses Album. "Ode to J.Smiths" verbreitet wieder Hoffnung, aber Euphorie steigt nicht auf. Diese Zeiten sind vorbei, Travis werden den großen Wurf wohl nicht mehr vollbringen... Gähn 2 von 5 PunktenNach den überschwenglichen Reaktionen in der Presse hatte ich sonstwas erwartet. Was ich zu hören bekam, war todlangweilige Popsoße aus England mit antiquierten 80er Jahre Gitarrenriffs. Kantig fasst sich anders an, und zwar ganz anders! Ein Befreiungsschlag? Eher die eigene Einbetonierung. Nach dreimaligem Hören hab ich die CD ausrangiert: trotz Latein-Chor auf J SMITH war sie mir zu öde. Travis rühren sich wieder! 4 von 5 PunktenTravis hatten sich in den letzten Jahren mit ihrer Dümpelei ins Jenseits geschrammelt. Schließlich konnten sie ihren Kollegen nur hinterher stieren, die frisch, jung und mit britischer Raffinesse hinfort musizierten. Doch der Hades scheint durchschritten und die Schotten lassen wieder Spielfreudigkeit und Kreativität zu: "Ode To J Smith" präsentiert sich als farbenfrohes Pop-Gemälde mit einem feinen Rahmen aus Rockgitarren! Das nur mäßige "Chinese Blues" erinnert durch Hall und Piano stark an Coldplay. Doch schon "J. Smith" fasziniert mit Rockriffs und verwundert mit einer Choreinlage! Spätestens bei "Something Anything" platzt der Knoten und die Spielfreude bricht sich ihre Bahn. Dass sich Travis im Prozess der Neufindung bewegen, merkt man an allen Ecken und Kanten. Als Hörer profitiert man durch gewagten Rythmus, Riffspielereien und die gewisse Portion Pop ("Quite Free"). Trotzdem hätte das Ganze meiner Meinung nach etwas kantiger und roher produziert werden können. Man sollte diese Kapelle nicht als Softgroup verbuchen! Ich vergebe demnach sehr gute vier Sterne und sage: "Feiner Travis-Pop. Es rührt sich wieder was!" Zurück zu alter Stärke 4 von 5 PunktenOkay, Hand aufs Herz. So richtig hatten wir alle Travis nicht mehr auf der Rechnung. Jene britische Schmusepopband, welche um die Jahrtausendwende quasi diese Bewegung lostrat und unnachahmliche Klassiker wie Driftwood", Turn", Sing" oder diese todgespielte Nummer mit dem Regen, der halt immer auf einen fällt. Eine kurze Hype-Phase im Britpop, die quasi die Nachfolge von Oasis und Co. antrat, bevor es dann mit den Libertines wieder lauter wurde. Doch das ist auch schon ein paar Jahre her. Die Bands von damals haben sich unterschiedlich entwickelt. Während Coldplay die größte Band der Welt geworden sind, interessieren Starsailor kaum mehr einen außerhalb des UKs. Und die Thirteen Senses waren wohl eh zu spät. Und Travis? Die konnten immer noch mit ihrem Namen aufwerten und einigen guten Singles in der Zwischenzeit. Ihr ambitionierter Befreiungsschlag 12 Memories" kam allgemein, unverständlicherweise, nicht so gut an. Dann letztes Jahr die Rückbesinnung mit The Boy With No Name". Doch auch da zündeten zu wenig Songs. Mit Ausnahme von vielleicht Selfish Jean" ging die Band auf Nummer sicher und wurde langweilig. Ich geb's zu, ich war nie ein großer Fan, dachte aber das war's dann... Doch nix da. Etwas mehr als ein Jahr später veröffentlicht die Band nun Ode To J. Smith", welches nicht nur ein sehr gutes Album ist, sondern stellenweise sogar richtig klasse. Die Entscheidung, kompromissloser und bewusst schroffer zu klingen war goldrichtig für die vier Schotten. Sicher, ne harte Rockband werden Travis nie. Aber Songs wie das eingängige Something Anything", Long Way Down" oder die kleine Rock-Oper J. Smith" tun dieser Band sichtlich gut und wirken bei weiten nicht so glatt poliert, wie die oft faden Balladen der Vorjahre. Fran Healy und seine Jungs wollten die Live-Energie auf Platte pressen und haben das album dementsprechend schnell in einigen Wochen aufgenommen. Das merkt man ihr auch an! Die Band klingt vielleicht so frisch, wie seit ihren Anfangstagen nicht mehr. Die Songs sind klar, direkt und die Platte mit 36 Minuten Spielzeit auf den Punkt gebracht. Dabei klingen Travis selbstverständlich noch nach Travis, aber es tut mal gut, das so glatte Songs, wie Closer" oder ein zweites Why Does It Always Rain On Me?" fehlen. Dafür gibt's viele andere. Get Up" groovt ordentlich, Quite Free" hat viel von den Smiths und gegen Ende präsentiert die Band mit dem wundervollen Song To Self" und dem emotionalen Before You Were Young" zwei der stärksten Songs ihrer Bandkarriere. Diese Nummern sind wirklich top! Nicht alle Songs sind sicher gleich stark, aber Ausfälle gibt's Andererseits auch nicht und das ist immer ne gute Sache. Kurz gesagt... die neue Travis-Platte ist wirklich toll! Für alle Fans von intelligentem und melodiösem Britpop ist das Album extrem zu empfehlen. Und für alle, die, wie ich mit Travis nicht mehr gerechnet haben, sowieso. Diese Band ist noch lang nicht abzuschreiben. Dafür müssen sie auch nicht die Größe von Coldplay und Keane haben. Travis haben etwas ganz Eigenes geschaffen und endlich kann man dem wieder durchweg zuhören. Bleibt zu wünschen, das uns die Band noch für einige Jahre erhalten bleibt. |
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Allein Allein (2-Track) von Polarkreis 18Audio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 5,32 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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4 Kundenrezensionen:Prätentiöser Schrott 1 von 5 Punkten...und wieso 80er Jahre? Da gab's zwar auch jede Menge Schrott, aber man sollte doch das gute Zeux von damals kopieren... Ein Knaller 5 von 5 PunktenWenn die Jungs jetzt durch Fernsehsender und Radiostationen tingeln und sich dämliche Fragen von strunzdummen ModeratorInnen gefallen lassen, kann man als Hörer und Zuschauer doch nur froh sein, dass es zwischen den JLos und Bushidos auch so angenehme und vielfarbige Tupfer wie ALLEINaLLEIN gibt, ein würdiges Abspannlied für die KRABAT-Verfilmung übrigens. Beeindruckend auf der Single sind der rappelvolle Dresdner Schlachthof als Chor und die orchestrale Fülle des Liedes. Hier hat man mit Landsmann Sven Helbig (der zuletzt mit den Pet Shop Boys den PANZERKREUZER POTEMKIN neu vertonte und dafür weiland in Dresden ein komplettes Hochhaus als Orchesterbühne benutzte) einen richtigen Knaller gelandet. Er schrieb die Orchesterparts, arrangierte und produzierte mit dem Babelsberger Filmorchester: noch ein Knaller. Frischer Sound 5 von 5 PunktenZuerst vermutete ich eine neue Single der 80er Jahre Band PROPAGANDA. Weit gefehlt!!! Frischer neuer Sound mit Wurzeln in den 80ern (Anne Clark,Propaganda). Sehr gut gemacht. Empfehlenswert auch die 5 Track Maxi CD mit Remixen. Generationsübergreifender Sound für alle Musikfans. Der Hit des Jahres 2008 5 von 5 PunktenBei dieser Single von Polarkreis 18 geht es nicht um die beste Stimme eines Sängers und auch nicht um den intellektuellsten Text. Es geht um Harmonie und Melodie. Beides ist in perfekter Form gelungen. Allein Allein ist ein sagenhaftes Deutsches Stück Musikgeschichte. Es kann nicht mehr lange dauern und Allein Allein wird die Deutschen Charts anführen. Einfach nur grandios weiter so! |
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Puppenspiel (Re-Release) von UnheiligAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 14,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Überwältigend 5 von 5 PunktenHab das Video zu An Deiner Seite gesehen und wurde damit auf Unheilig aufmerksam. Hab mir die CD zugelegt und muß sagen - überwältigend einfach Klasse ! Traumhafte Musik - Stimme 5 von 5 PunktenHabe bei'm zappen im Tv bei UProm ??? Zuerst nur die Stimme gehört- gewartet wer das wohl sein mag und dann im Abspann Unheilig gelesen.Dann CD gekauft und höre sie auch im Moment rauf und runter. Schade, dass es bisher so wenig Videos gibt . . beim "Astronauten" schwebt man mit - bei "sei mein Licht" weiss ich auch als sehr reife Frau, dass dies der Text ist, den ich von meinem Liebsten immer mal gerne gehört hätte. . bei "mein Stern" sehe ich die klaren Augen und das lebhafte Wesen meines kleinen Enkelsohnes. . Haaach, egal in welchem alter die Musik ist so traumhaft, dass ich mir die CD uach nochmal als Studioalbum kaufen werde ohne den Applaus der Live Doppel CD. . einfach weil's so geile Musik ist. Unheilig im Wandel. 5 von 5 PunktenWir alle wissen ja, das Der Graf von Album zu Album sehr gerne Sprünge macht, was seine Songs angeht, alleine schon von der "Musik Richtung" So ist "Moderne Zeiten" auch mal für Ruhige Momente geeignet mit leichten "wave" hauch und unterscheidet sich total vom Album "Puppenspieler" wo es schon mehr alles einen hauch von "Industrial" bekommt. Dennoch ist Unheilig egal welches Album ein Kauf wert, da es für JEDE Situation das passende Lied von unserem Grafen gibt. Gefällt mir sehr gut, der Graf hat sich wieder einmal übertroffen. Die DVD ist übrigens auch ein MUSS, solltet ihr euch umbedingt mal ansehen. Unheilig = sehr gut! 5 von 5 PunktenDieses Album ist einfach nur der Wahnsinn. Die Songs sind alle nicht nur von der Musik her super, sondern auch die Texte sind absolut tiefsinnig! Spiegelbild ist mein Lieblingssong auf dieser CD; obwohl es den anderen Songs gegenüber unfair ist. Denn jeder Song ist ein kleines Meisterwerk und verdient es, ein Lieblingssong zu sein! Schon wieder ??? 2 von 5 PunktenMit dem fünften Album hat der Graf alias Unheilig eigentlich mal wieder das gleiche Album aufgenommen. An der bewährten und erfolgreichen Mixtur aus Goth, Electro und Rammstein-Riffs hat sich nicht das geringste geändert. Wie immer sind auch einige ruhige Balladen dabei, die diesmal aber qualitativ sehr positiv rausstechen, da sie schön arrangiert sind und der Schmalz in den Texten runtergeschraubt wurde. Die Songs sind instrumental meistens erstklassig, aber mit den Gesangsmelodien hätte sich der Graf schon etwas mehr Mühe geben können. Zudem wirkt der Gesang auf mich seltsam emotionslos. Wütende Ausbrüche wie damals bei Sieh in mein Gesicht sucht man vergebens, obwohl die Texte dafür zweifelsohne da wären. Leider sind sich die insgesamt 16 Lieder sehr ähnlich, weshalb man schon großer Fan der Band sein sollte um nicht gelangweilt zu werden. Ich zähle mich nicht dazu und somit sind mir grad mal 4 Nummern sehr positiv im Kopf geblieben, nämlich Puppenspieler, Lampenfieber, Sei mein Licht und Spiegelbild. |
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Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe von Ost, Element of CrimeAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
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ProduktbeschreibungROBERT ZIMMERMANN WUNDERT SICH 2 Kundenrezensionen:Amos ist der King!! 5 von 5 PunktenI cant stop my feet, unglaubliche Nummer! Kann das neue Album nur empfehlen. 80er Elemente gepaart mit aktueller Klangästhetik ELEMENT OF CRIME SIND ZURÜCK 5 von 5 PunktenNeben Altbekanntem - wie Amos, Donovan und Tiefschwarz -, gibt es nicht nur Neues von Ed Csupkay und Songs des "russischen Bob Dylans" Vladimir Vissotski, sondern ENDLICH (ihr letztes Album "Mittelpunkt der Welt" datiert ja bereits aus dem Jahre 2005!) wieder neuen Stoff von Sven Regener & Co.: sowohl vier neue Songs, als auch drei Instrumentals - allesamt in der typischen Element of Crime - Manier. Eine runde Sache also, dieser Soundtrack zum neuen Leander Haußman - Film!! |
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